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3. Febr.

1458,50 1461,50

1623,50 1626,50

- 172825 1731,75

DrrNn

Kurs Kurs

5.2.

191,

320,

450,

387,

Februar,

Berlin

behördliche Anzeigen

Heiterer Abend

102* D

M.

mit Tanz

02308]

Jeder wiWowweit Ham tttrzinger.

niedergelassen.

1330V

05*11

Dr. med. Otto Klemp

176,80

134,50

4. 2.

77,50

1478,50

1798,25

1648,50

1683,25

27,05

30,95

89,05

1481,50

1801,75

1651,50

1686,75

27,15

31,05

89,22

Kurs

5.2.

und und von im

1

Börsenkurse. Frankfurt

399,75 448,-

M. der die mit

Zürich . . . Amsterdam. Kopenhagen Stockholm . Wien.... New-Bork London . .

Paris . . . Antwerpen Helfingfors

1721,75 «5,05

27,30

30,05

1728,25

34,95

27,20

29,95

geschlossen.

M., 5. Februar.

-,50 335,-

Israel. Sabbatfcier den Samstag vorm. gang 6.20. ei. 5.00.

Saalbau Cafe Leib

(Bayerische Bierhallen).

252,-

301,-

316,-

649,-

470,-

330,-

250,-

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Hotel Einhorn

Täglich {»-Uhr-Tee mit Künstler-Konzert

Cafe Einhorn Restaurant

Täglich von 8 Uhr abBunte Künstler- Abende. AngenehmsterFamiiienaufent- halt Konzert mit heiteren Vorträgen

Be richtigung. In unserem geftrigen Ber­liner Börsen stünmungsbild ist ein Druckfehler ndy* tig zu stellen. Es must leider heißen: Ärttar 98 statt Dollar 38.

2 Eröffnungs-Vorstellungen 2

nachm. 4 und abends 8 Ubr.

Preise: 5, 4, 3, 2 und 1.50 M., Steuern crtra. Tageskasse: Einbor» 1012 und 25 Uhr.

8arlEIHioger(>lcha)iöill!ii«liei Heiteres u. Nachdenkliches aus eigenen Werken. Der Reinertrag Ist zur Bildung eines Grundfonds f.d.Dichterabende bestimmt. FintrittskartAn zu 5L 4.. 3. u. 2. (sämtlich EJnirniSKane.l numeri,.rt, lm Vorverkauf in der Musikalienhandlung E. Challier und «n der Abendkasse. Studentenkarten nur im Vorver­kauf beim Hausverwalter der Universität zu M. 1.50 gegen Vorzeigen der Ausweiskarte. Die Miteliiler der EJIerariaehea Saaallsekaft und des Bundes zur Pflege xoii Musik und Literatur er­halten L Vcrw*rkint gegen Voizeigen der Mitglieds- k rte auf allen Plätzen 1. M. Preisermäßigung. Oifliug iei Saale«, der |Ui geheizt tot,/JI Pir.

Religions » Gesellschaft. 7. Februar 1920. Freitag 5 05. 8.30. Nachm. 3.30. Sabbataus- Wochengottesdienst: nurg. 7.00

349-359

396.-

398,-

Saalbau Last Leid

ZreUag, den 6. Zehnter, abends ? Uhr

MMMW-

Datum: 5e/nDeut.flrieqsanL 4°/nDcut.5?cid)sanL 3"/Deut.Re chsanl. 40/0 Preutz. Konsols Darmstädter Bank Deutsche Bank. . . Disconto- Gesellsch. Dresdener B >nk. . Nationalbank f. D. Mittel).(Kreditbank H.-Amerik-Paketf. NorddeutscherLloyd Boch. Guszstah wrk. D.-Luxemb.Bergw. Gelsenkirch.Berqw. Harpener Bergbau Oberschl.Eisenb.-B. Oberschles.Eisenind. Phönix-Brgb.-Akt. Bad.Anilin. u.Soda Höchster Farbwerke lilehtr. A. E. (8.. . Schuckert-Werke. . FeltenLGuilleaume Daimler......

Bud-.Eisenw.-Akt. Adlerwerke .... 4*7O Hess. Saatsanl. Electron Griesheim

Heute den 5. Börse geschlossen.

Martuotiernnge«.

Datum:

350,-

Fraukfurt uud

AktlMMtWI«

SflnfmänniroJmin. flrtsgmfrDroretn. j.Bcrtrog alt Wöiieern am essntse, dem 8. Skbnuit, abend» 8'/« Ubr, ie d. neuen Aula d. Universitär

Ms Dem Dvoöerllmü ker PHornonep

ReiiebUder and Aeatevten von ^rrrn Pfarrer Petri, (Kieken. =====

Mitglieder nebst engeren Angehörigen gegen Bot- rragskarle frei. Ntchtmitglieder 1 1)L, Schüler 50 131. Der Saal ist erbeut!

NB. Nächster Bortraa Montag den 16. Februar von Herrn Professor Dr. Wegener. Berlin. [1312

Frankfurt a.

Devisenmarkt.

Geld Brief

2 Haupt-Vorstellungen 4 ui 1 Ülr abeats. 1303c

3.2.

630 2,90 7,- 6, 399,-

lür. _

Dmh bett CT' iit uniett flrw » Sage, der ekttnlc-

Bekanntmachung.

Ter vom Gemeinderat durchbcvatene Vor- Michlag der Gemeinde Treis a. d. Lumda für Xicgt von Samstag den 7. Februar 1920 an eine Woche tarn auf dem Amtszimmer ^Bürgermeisters zur Einftcht der Jmter-essenten Md Vorbringung von Einwendungen offen. Es ^vrd Umlage erhoben, zu der auch die Ans- mnker beizutragen haben. 1314

Treis a. d. Lumda, den 4. Februar 1929. Hess. Bürgernreisterei Treis a. d. Snv:ixi.

Benner.

zu Weiters Hain vorkommenden Erd-- Maurer-, Schlosser-, Zimmer-, Planier - Ehaussierungsarbeiten und die Anpflanzimg Wildbaumen und einer Fictstonherke sollen öffentlichen Wettbewerb vergeben werden.

Geld Brief 4. Febr. 3688,50 3696,50

WIL

stbr. Im Somtii1 gern Friedas ui» nah unb fmt k

Mba Lmnch U i angesrhenm ®b )iat Heinrich jlieb ber Kircher: Wvb bei Cr. irnnsiand seit en Jahr tjattr chn 83 Jahre) |r

4.2.

77,50 64,56 63,50 62.-.

137,25 304,- 211,- 176,-

136,25 144,-

160,25 193,25 351,- 355,-

390,25

rNrthttehe Nachrichten.

Israel. NeligionSgemeinde. Gottes- Mntft in der Synagoge :Süd-f!lnlage-. Sams­tag, 7. Febr. 1920. Borabd : 5.15. NLorg.: 9. Abds : 5.40 u. 6.20 Uljr.

4.2.

6,-

2,80

7,-

6,

399,-

Freunve willkommen. Eigene Lichtanlage. Saal geheizt. Anfang 4 Uhr. Der Vorstand.

Einhorn-Saal.

t^amstac den 7. Februar bis Sonntag den 15. Februar: Sensationelle Gastspiele ded einzig dastehenden u. weltberühmten Zauberers u. Illusionisten UFERiNI mit keinen undnrchdringl. Geheimnissen. Uncrtlärlichr Vorsiibruugen der Kunst und Wist'cuichast.

Natürliche IVnnbcr.

Navid Traniit. Original llierini. FATA HORGANA. Licht und Karben Zander.

imt ttclversorM

L 3. M fr® ntg bot Stadw^ jlilM Bild der L I, toobd er j < VanM/tschast» Xwb aller A"

^M-lzentnLt.r»'

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Bekanntumchnug.

Gemäß Beschluß der StadtverordTtetenver- sammlung vom 27. Januar 1920 sind die Preise für elektrische Energie rm Stadtgebiete mit Wrr' fung vom 1. Dezember 1919 wie folgt festgesetzt: a) Beleuchtungsstrom 1,55 Mk. für die KW^tb.

b) Kraftstrvm 0,93

c) Strom für Heiz­zwecke 0,60

d) Tie zirr Zeit erhobene Zähkergebühr wird nm

30 Ps. pro Monat erhöU. 1343c

Mit Wirkung vom 1. Januar d. Is. kommt ein weiterer Zuschlag von 10 Pf. für Licht und 1 Pf. für Kraft für die Kwst. infolge ^lohlenpreis- erhöhung in Anrechnung.

ElektrizitätÄverke unb Straßenbahn der Stadt Gießen.

_______________Stolte.________________

Vergebung von Bauarbeiten.

Tie beiNeuanlageeinesFriedhofes

Konkursverfahren.

In dem Konkursverfahren über den ^t-a d>= i^sdesZimmermeistersRichardSchu- Wecker in Gießen ist zur Prüfmrg der nach- rräqlich ong-emeldeten Fviä>eru!Ngm Termin auf Montag, den 16. Februar 19 20. mit­tags 12 IIhr vor dem Amtsgericht in Gicßen, Zimmer 6, an beraumt. (1304 B

Gießen, den 27. Januar 1920.

Gerichtsschreiber dos Amtsgerichts.

der NachbSrse Nvrdd. Lloyd 191»/«. Mo rae n

5.Febr., bleibt die BSrse ----

Literarische Gesellschaft.

Freitag den 6. Februar 1920, abend« S Uhr, in der neuen Aula der Universität

Sanöcl.

Berlin, 4. Febr. (Wolff.) Börsenberich t. Tie immer stärker w^^ende Berioirrunq der euro- päisch?n Finanzverhältnisse unb die fortschreitende Verschlechterung der Valuta v-ranlllstte ein noch schärferes Lervorlreten der Notcn'lucht und l-atte einen nafc u beängstigend großen Kau andrang für Jndustriewerle zur Folge. Vornehm.ich begehrt waren Altien für als gch'unoiert ange. ebene Unter- Unehmungeit bet Eiseuinbustrie. Tte Kurssestslel- lung voll-oq sich unter großen Schwierigkeiten bei betracht ickfen Kurssteigerungen. Gk6i. Böhler gewann: n 48, Buderus 35, Harpener 31. Lrnra Vbutte 40, Oberschetische Eisenindustrie 33, Phö- air 82, Elberfelder Farben 35, Th. Goldschmidt 24 unb höchster Farben 42 Prozent. Von Schiff- lahrt'a.tien waren Argo mit einer Steigerung von 48 Prozent bevorzugt. Auch Spezialwerte waren größtenteils beträchtlich gesteignTt, wie Deutsche Waffen, Dynamit, Nobel, Orenstein u. Koppel, 911,ein. Metall. Das Geschält in Kolonialpapiereit und Auslandsaltien war ruhiger, die Kurse aber qleichfa.ls meist na mixt t höher. Bon ausländischen ?lnleil)en waren Mexikatrec beträchtlich steigend. Türteulose erreichten wieder 100, Ungarische Pa- jncrc neigten zur Schwäche. Oesterreickftick-c An­leihen waren eher gebessert. Deutsche Anleihen tehrupteten bei mäfxrgem Verkehr ihren Kurs­stand. Im Verlaufe von Gewinnreaiisierungeu war vie Kursbewegung unregelmäßig. 2fte Börse be- 'hit'K den Charalter großer Festigkeit bis zum Echluir, toenn auch vereinzelte Gewinnrealisierun ^en vorübergehend die Knrsbewegung irnreget mäßig gestalteten.

Fran ksurt a. M., 4. Febr. (Börien - slimmungsbild.) Wenn auch die Demisswn von Lersner einer gewissen Zurückhaltung Platz machte, so blieb diese Nachricht auf die Haltung eindruckslos. Die vereinzelten Abschwächungen, welche hervortraten, sind auf Gewinnrealisierung rurückzuführen. Am Montanaktieumarkt unterlagen Deutsch-Luxemburger einem Kursdruck von 9 Proz. iut 349., zogen späte r wieder an (357.). Sd;eitfird)CTt sind d Prozent niedriger (396). Mannesmann verloren 8 Proz. auf 398.. Bu- rerus unb Rhein. Stahlwerke geben höher hervor. Unter den Transportw.rten stellten ftch Nrordd. rlloyd mir 191. 5 Pro- niedriger. Lombarden ftster 473/4. Felten u. Guilleaume sind 9 Proz. »öher (450.- j. Deutsch-Uirbersoe 1033 Äs 1035 plus 3 Proz. AEG. 335.. Chemische Werte be-- haupteten den Sturdftonb. Babische Anilin 10. ( 5 Proz ). Spinnerei Ettlingen setzte ihre Auft irärtäberocguitti fort unb stiegen auf 280. plus 40 Proz. Rütgerswerke dagegen unterlagen An­gebot und verloren 35 Proz. (320.). Schantung- bahn 569.- plus 1 Proz. South West fest 510. olus 10 Vroz. Mexikanische Anleihen sind gut be­hauptet. 5 Proz. 'Silber-Mex. 440.. 3 Proz. Silber-Mex. 300., beide je 10 Proz. höher. 9ui

Srmfoljltii-toirit für fflinhtthtnitteht.

Tie letzte Ausgabe findet am

Freitag den 6. Februar 1920 nachmittags zwischen 2 und 4 Uhr im städtischen Htospital, Seltersweg, fkitt. 1250

Gie sten, den 2. Frbruar 1920. Stöbt. Kohlen stelle.

** ,.Carmen", das im Lichtspielhaus gegeben wird, ist ein nach Merrimö's Nove len vor- Die ternperam en wolle 4>ola 'Jcran ist als Carmen wie geschaffen, des­gleichen Larry Liedtke als J«s4. Die ^lyüge und lifllitnjptn iwgtn von ei; tt großzügigen Regie unb bangt Gevirgslaridschaften, wie ]ie die Oper nidit zeigen. Der Film wirb umrahmt von Dr cts Musik, dte von dem bedeutend verstärkten LicPspiel Haus-Orchester ausgesührt wird. Ter Film läuft nur noch Donnerstag unb Freitag.

Tchlust- 1-Uhr- Schluß-- Anfangs- Kurs ~

Ich habe mich in Greß-R«eht«nbach als

Arzt

Letzte Nachrichten.

Eine RrchlskNiqnnq her 9?cid)^rcgicmnfl.

Berlin, 5. Febr. (WB.) (Jwrts. v. Seite 1.) Als Ministerialdirektor von Simson zu den Derhanblungen über dieies Schlußprotokoll wieder nach Paris reiste, wurde ipm eröft.ret, daß J>:z Oberste Rat den Vvrsk'llungcn t>?r deutschen Rech-.' rung di" ernsteste Be-ack?lung ha c zuioil we.d'n las­sen, daß er sich aber, wenn auch mit Bedauern, dal/in r-a.e entscheiden müifcn, aus eir.c Aendnnrng der Friedensbedingungen jedenfalls vor dem kvafttreten des Venrases nicht einrngeie.n. An­fangs Dezember hat die R.ichsrcglerung das Gesetz ,.Die Verfolgung von n'riegs- verbrechen und Kriegs vergehen" ein­gebracht, das von den gesetzgebenden Körpersckwf en einstimmig anqcttommcn unb den gegnerischen Re­gierungen alsbald zur Kenntnis gebracht worden ist. Dann hol der camaligc Vorsitz Nde der beutidiM Friedensdelcgation in Paris die Versuck-e, eine Einigung zu erzielen, in eingehenden mündlichen Besprechungen mit den Vertretern sämtlicher geg- nchscher Hauptmächte fortgesetzt. Ferner hat die Reichsregierung Ende Januar die bereits ver­öffentlichte Note an die Gesamtheit der Gegner ^richtet.

Die vorstehenden Ausführungen beweisen, daß die Reichsregierung seit der Unterzeichimmg des Friedensvertrages kein Mittel unve sucht gelassen hat, die Undurchführbarkeit der Auslieferung von Deutschen an fremde Gerichte klar zu -xKcn.

LerSaerS Schccibcn an b.

Paris, 5. Febr. >WTB? Nach einer einem Vertreter der HavasLgentur gemachten Erklä­rung hat Lerr von Lersner in feinem Briese an Millerand daran erinnert, daß er wiederl)-olt die Vertreter der alliierten und assoziiert-n Mächte aus die Unmöglichkeit der Ausführung ihrer AuS- lieferungsforderung hingewiesen habe, und daß kein deutscher Funktionär zur Mitwirkung an dieser Maßnahme zu haben wäre. Es würde einer Mitwirkung seinerseits gleichtommen, wenn er diese Ententenote an seine Regierung weitergäbe. Seinen Entschluß, zu demissionieren, habe er ohne Befragen seiner Regierung sofort nach Empfang der Noto gefaßt, da er in feiner Weise an dieser Maßnahme, die er mißbillige beteiligt sein wolle, er ziehe daher vor, zu demiisionieveu und anderen im Falle sie sich finden, diese Verarrtwortung zu überlassen. Bon Lersner schloß, indem er sagte: Diese meine Haltung ist eine rein persönliche und kann keineswegs die Haltung meiner Regierung präiubizieren. Ich werde Paris heute abend ver- lassen und nach Berlin zurückkehren.

Paris, 4. Febr. (Sxüxrö.) Heute nachmittag unterhielt man sich in den Äandelgängen der

Datum:

Hotland......

Dänemark.....

Schweden.....

Norwegen.....

Schweiz ......

Wien (altes). . . .

Deutsch-Üsterrabg.

Budapest......

Prag........

Helsingfors ....

Spanien......

Kammer lebhaft mit her durch die mterroart.-fe Abreise des Frecheren von Lersner geschai- ftnen Lage 1,Ub3 Erklärungen MilIcrands einigen Parlamentaneni gegenüber gebt b rvor, daß dieser Akt nur als auf ureigenen Antrieb er* folgte Manifestation eines Beamten aufgelegt iV'r- den mut, indessen aber nicht die von den Allr- ierten berfolgte Akt em zu unlcrbivdrn im Stank ist. TaS Schreiben, dessen Uebemrittlung an feine Regierung Sxrr von LerSner verweigert bat, wird daher mit der Liste der Schuldigen in Berlin über* geben werden.

FrauzöMk Prrsiestimmkn.

Paris, 5 Febr. (vavas.s DerPetit Pa­ri s i e n" schreibt: Die (tzeste des xxmi v. Lersner, der gern solche Allüren anzunehmen pflegt, liat zu­nächst rein persönlichen Charalter. Man müsse zu­nächst seiner Enttäuschung Rechnung tragen, die er empfunden haben wird, weil der Posten des Ge­schäftsträgers in Paris, auf welchen er rechnete, Dr. Mayer übertragen wurde Der Wunsch, bet den allmächtigen dlldeutjchen Kreisen in der Wil- helmstraße ho chongeschrieben zu sein oder sogar durch eine aufsehenerregende Herausforderung thr- WogeiNerung hervorzurufen, wird sein übriges bei getragen haben Dadurch aber, daß das «orgelten Lersners sich an eine nationale deutsche Bewegung knüpft, überschreitet dieser Thoaterkoup den Rah- men eines persönlichen Zwischenfalle.v Das Kakä- nett Bauer habe vielleicht die Hoffnung gehegt, daß diese Haltung die Alliierten zu einem Zurück- kv'' len auf ihre Beschlüsse veranlassen könnte

TerM a t i n" hält es nickst für nötig, daß man den Tränen der Regierung Eberts, dem Rücktritt von Lersners und den Protesten der verschiedenen deutschm Regierungen wegen der Auslieferung der mürben)eben Generäle große Bc» bcutung zulegt. Wenn Deutschland den Vertrag nicht einhält, dann werden die Alliierten tue in ihren Hanoen be'inblichen Gebietsteile nicht räe- men. Desgleichen: Kann Deutschland die uns zu zahlende Etttschäbigung nicht zahlen, bann wird es geschehen, daß die Bewohner links des Rheines die an Deutschland abzuführenden Steuern nicht an Deutschland bezahlen, sondern wir übernehmen es, sie einzuziehen unb werden den cingegangenen Betrag in Rechnung stellen.

Eine neue Note an die Entente?

Berlin, 4. Febr. Die Gerüchte von einer Regierungskrise »peroen uns als zum mindest en verfrüht bezeichnet. Wie verlautet, ist damit zu rechne,!, daß die Reichsregierung nochmals eine Note an die Entente abgeben läßt, um auf die etwaigen Folgen aufmerksam zu machen, die durch die für die Auslieferung nolloendigen Maßnahmen entstehen dürsten

Die Anmaßung gegenüber Holland.

Paris, 4. Febr. (Golfs.) tzavas. Tas neue Schreiben an Holland betreffend die Aus lieferung des Kaisers ist in energischem Ton gehalten. Es drückt die Hoffnung aus, daß Holland sich der 0>erechtiafeit unb Moral, die über allen Prinzipien des geschrrtoenen Rechts stehen anschließen und nicht die Verantwortung für eine gegenteilige Haltung auf sich nehmen werbe.

Angedotsunterlogen, die gegen Srfhirtinrg der Selbstkosten abgegeben werden, sowie Pläne trab Bedingungen liegen vom Donnerstag den 5. Fe^ .bruar an bei dem Unterzeichneten, Regierung^-1 gebaudc, Landgraf-Philipp-Platz, Zimmer 17 auf. Am M ittwück-' den 11. Februar von 26 Uhr nach­mittags können die Zeichnungen nsw. auf der Bürgermeiitorei Weitersbain eingesehen werden.

Angebote mit entsprechender Aufschrift sind verschlossen und Wtfrei spätestens bis 5 um 14. Februar 1920, vormittags 10 Uhr bei bem Unterzeichneten ^nzureichen.

Die Eröffnung der Angebote erfolgt zum gleichen Termin in Gegenwart etwa erschienener Bewerber.

Zuschlagsftist: 3 Wochen.

Freie Wahl unter den Bewerbens bleibt Vor­behalten. 13268

Gießen, oen 3. Februar 1920.

Ter Kreisbauinspektv r des Kreises Gießen.

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Sonntag den 8. Februar d. F. auf der LiebigShöhe:

M.UlerWW verbunden mit Verlosung ufw.

Arbeitsvergebung.

. 5ür di« Feldbereimyung veuchelbeim die Ärgsten und Lreierungen für die Ber- [ fHerung eines Wegs vergeben werden, imd zwar:

1. Erdarbeiten, Fuhrlerstungen und Pslocklieferung nach Entwurf A, veranschlagt zu rund n 555

2. desgleichen nach Entwurf B, ver­anschlagt zu rund 3 igi

Die Verdingungsunterlagen liegen auf

Eess. Bürgermeisterei Heuchelheim offen, wo ' ngebotc in Prozenten des Kostenanschlags k2itsprechender Aufschrift versehen, verschlossen und Hftfrei einzureichen sind. Eröffnung Montan d en 9. d s. Mts. vorm. 9V» Uhr auf bem Kathans zu Leuchelheim, freie Llltowahl unter den Sietem Vorbehalten. 1308B

Gießen, den 2. Februar 1920.

Less. Kulturinspektrvn Gießen.

H. Steinbach, Baurat.

Kurtoffel-Ausgabe 3. Woche.

Tie W o ch e n k a r to f f e t ma r f e tt Nr. 11 b i8 20 der 3. Woche werden beliefert bei:

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Gießen, den 4. Februar 1920. 13228

Der Cbnlrürgcrmeifter (LebenSniittelamt).

Bekanntmachung.

Verfallene Slartoftrlmarten törai.m in Zukunft nnber umgetauscht nock) abgestemp.lt werden, bi «tÄiirtb die gesamte Kartoftelv^rteilung be?in= Rächhgt wird.

ielveils gültigen KarteftelmarSm irerben ® der Zeitung aufgerirfen und müssen MLHr'Nd 3cit vingelöft w'rdm

<2 3. Februar 1920. (12648

xet Oberbürgermeister (Lcbensmittelamt).