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ommen.

Anfragen in 6er hessischen Kammer.

Die Ausnützung Ser natnr.ichen Wasferlräste

den Erlös kleine Ge- elektrischen

lehnen.

Redner wendet sich dann grien das egoistisch Auftreten des Ministers Henrich und des Prä­sidenten Tr. Strecker, wobei der Erstere sich nicht idrue, in Person und Familie den Egoisten ;i zeigen. Auch g gen den durch das Land ziehenden

Kreis Wetzlar.

** Vetzberg, 4. Febr. Durch ür unser Eichenstammholz ist unsere meinte jetzt auch in der Lage, ter Lichtanlage näher zu treten.

Hessen-Nassau.

erhalten bleibe. ...

Fiimnzminister Tr. Becker erklärt es fui bctentlich, baß H e s s e n als Wahlkreis verschlagen wird und am allerwenigsten in ein besetztes uns unbesetztes ©ebiet au sei na n >ergeris, en werde, ^zct werte mich in ter Nationalver.ammlung dagegen wenden (Zustimmung). Ich bitte aber, von meine. Wiederwahl absehcn zu wollen: Id; habe einen Ruf in die rheinisch-westscilisdre Industrie ange ..... -i. ___t. iw Kon ccAhn»t

** In der Vereinigung Gießener Kunstfreunde sprach Dienstag abend Geheim- ;at Prof.ssor Siemen aus Bonn über die Pro­bleme der modernen Plastik. Der Redner ging davon aus, daß trotz ter Befangenheit und Gl'-ichgLl igtkit, mit ter die Mehrzahl ter Kunstr- freunde gerade der Plastik gegenüber stehe, gerade die Plastik und nicht die Malerei ter teste Maß­stab und das geschmeidigste Paradigma für das Kunstwollen und den Formwillen einer Zeit sei. Nach neuen Ideen und neuen Kräften rechneten Ausstieg und Entwicklung einer Epoche und gerate in der Plastik sei in den letzten 15 Jahren ein stnler und verheißungsooller Aufstieg zu erkennen Jedes Zeitalter, das ein Kunstwollen habe, müsse ! ein durchgeh udes Stilgefühl aus allen Aus- orucksmüglichkeiten der biltenten Kunst sprechen

cade das Gegenteil ater werte durch den Ber- 'ine r Zentral is mus erreicht. Dieser Zen­tralismus sei eine Verewigung ter Kriegswirtschaft und Verewigung ter Korrup im. Tie Berliner Machthaber seien Werkzeuge in den Händen von Schiebern. Tiefer Schweine stall müßte ans- »eräumt werten. Berlin sei die deutsche Erbitte­rungszentrale. Tie neue Reichsverfassung sei der Tod ter Gliedstaaten. Es dämmere auch scten in Baden und in Hessen. Tie Berliner Politik sei eine Politik ter Unterlassungssünden und des Schiebertums. Teutschland sei das traurige Opfer

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lassen. So habe die verflossene Periode des Im­pressionismus in der außerordentlichen Reizsam­keit allen Stimmungselementen gegenüber ihre be­sondere Einstellung gehabt. Die augenblickliche Periode des Expressionismus wolle ungelöste Kräfte frei werden lassen und betone die Kunst des kon­zentrierten Ausdrucks gegenüber ter Stimmung. Für die Plastik teteute dies die Abwendung vom Programm des Münchener Gesetzgebers Adolf Hildebrand, das die unpersönliche statucuftiche Ruhe der Plastik im Gefolge hatte und vom Programm Rodins. An Lichtbiltern nach Hildebrand, Rodin, Maillol, Hvetger, Minne, Äarl.ich, Kolbe. Fiori, Lehmbruck, Archipeuäo u. a. versuchte der Redner so­dann einen allgemein gefprod^eu romanischen und gotisck-en Darstellungstricb aufzuweisen, der je­weils eine geschlossene, architektonische Sta.ik oder '-"ine bcwegbeTl>namikf bevorzug.'.Es sei bezeichnend- daß die Offenbarung einer neuen Kunst zusammen-- alle mit einer neuen Heiligung des Körpers und terausgewachsen sei aus einer Zeit, die auch den Tanz wieder zu einer künstlerisd>en Ausdrucksform erhoben habe. Die Plastik sei berufen, ausdrucksstark das Leben in einem neuen einheitlickfem Symbol zusammenzufassen. Und so sehe er in ter Plastik eine Neugebärung der Kunst und die Almung eines neuen Menschen, nicket einen Niedergang. Der Vortrag fand bei den zahl eichen Zuhörern starken Beifall, obwohl manches Problem unterüdiidytigt blieb und die Einstellung des Redners mehr auf die formale Entwicklung, als auf die neuen Inhalt« ter wertenden Kunst gerichtet war.

** Die Vortragsvereiitigung (Kauf­männischer Verein, Ortsgewerbeve ein) v^ranstaltch am Sonntag cttend in der neuen Aula ihren s 3. Vortrag mit Lichtbildern mit dem TlemaAn­dern Wunderland ter Pharaonen". Ms Redner ist Pfarrer Petri-Gielen giponnen.

(teorg Sch ilas ky, für alle Heimkehrer des 1. Tmn'po tes aus frau^os.scyec Gefangen,u/a.t.

Veranstaltungen.

Donnerstag, 5. Februar. Lichtspielhäuser wie gestern. *

** Die Wochenkartoffelmarken Nr. 11 bis 20 der 3. Woche werden beliefert bei Fritz Rumps, Zozclsgasse. Die Marken können bis einschließlich Samstag den 7. d. M. einge.öst werden.

** Verfallene Kartoffelmar­ken können in Zukunft weder umgetauscht noch abgestempelt roerten, da hierdurch die ge- amte Kartofselver.eilung beeinträchtigt wird. Die jeweils gültigen Kartofselmarken werden in der Zeitung aufgerufen und müssen wäh- 1 rend der festgesetzten Zeit eingelöst werden.

* Drei Gießener von der Scapa- Flow-Besatzung sind gestern abenb hier ein­getroffen, und zwar Oberfuarvendelegraplnst Hans A m e n d , Obermatrose K o >h l h a s e und Heizer Willy O 11. Die Heimgekehrten berichten, daß sic auf ihrer ganzen Fahrt herzlich empfangen und teroirtet wurden.

Es werte die Zeit kommen, wo Frankreich bei Deutschland gegen den Bolschiwismus um Hilfe utfLapfe, und Polen sei für den Bolschewismus reif. Teutschland müsse eine Politik treiben, die ms Vertrauen des Auslandes zurückgewinnt. Ge­

drungen, nehmen wir zu Stegen. Wir haben er­fahren : es ist Wahrheit, daß es nur e i n d eu t - sches Vaterland gibt. So rufe ich im Namen aller mit mir heimgekehrten Kameraden allen treuen Bürgern Gießens ein herzliches Lebewohl zu. Wie ein artiges deutsches Kind unter dem Weihanchtsbaum seinen Eltern selig überrascht und herzlich dankt, so heiß danken wir Euch?

Die Weigerung o. Cerrirrs,

Berlin, 4. Febr. (Wolff.) Die N o t e , | in der die Entente die Auslieferung von etwa neunhundert Deutsd)en verlangt, t|t von Derrn Millerand gestern dem Lomtzenten^ der | deutschen Frieoensdelegation in Paris, rn-^ Herrn v. Lersner, übersanot nwrdeitt Obwohl Herr v. Lersner bereits am letzten Samstag die ausdrückliche Weisung erhalten halte, eine derartige Note ohne weiteres an das Auswär­tige Amt w e i t e r z u l e i t e n, hat er die Note an Herrn Millerand z u c ü ck g e s a n d t nut der Erklärung, daß er es mit seinem w t f - fen nicht vereinbaren könne, bei der Auslieferung Deutscher mitzuwirken. Herr v. Lersner hat telegraphisch um seine Entlas­sung aus dem Reichsdienst nachgesucht und sie sofort erhalten.

P a r i s , 4. Febc. (Havas.) Freiherr v L e r s- ner hat Paris am Mittwodxibmd 10 Uhr oer-

ko m m iss ionen untergebracht sind, sind durch hervor geht.

verstärkte Wachen der Sicherheitswehre n geschützt. Nach kurzer Aussprache spricht Abg. Dingel

»Nach einer Pause land eine Aussprach: statt 1 LandgoriclMrat Sckudt (Führer ter liiertest st chen Organisationen) bekennt, daß die Fremite mOber- Helsen geschlossen hinter ter Politik ter Landtags- fraftbn sie Herl, nachtem sie eingesehen haben, das; ihre Haltung nid>t anders sein koniue. Ter Redner Hardert nationale Erziehung ter Jugend in Fa­milie und Schule. (Lebhafter Beifall.)

Frau Abg. B i e r a u führt ans, daß die Frauen das Treng löhnte zur Partei halten wer­ten, die Frauen wissen arte eigenem Ur ctl Stel­lung zu wählen und diese Stellung führt zur Tcutsdren Volkspartei. (Lebliafter Beifall.) .

Abg. Tingeldey: lieber den Termin der Neuwahl ist noch nickst s bekannt. Tie Regierung will ihn seinerseits schieden. Wir müllen ledoch gerüstet sein. Wer an erster Stelle steht, darüber kann kein Zweif l sein. Durch seine vastlole -tätig teit und sein Können ist es uifet bisheriger Abg Tr. B e ck e r. Wenn er audj Darm sdadt verlassen sollte, bftibt er doch ter llnirije. <od> weil keinen besseren Namen als ten; Dr. Decker (stürm. Beifall). Für die zweite Stelle sock Rhein Hessen, für bib dritte Stelle Obertesen einen Vertreter Vorschlägen. Die weiteren Stellen teven nur repräsentative Bedeutung, .vorausgesetzt se- natürlich, daß Hessen als cinheitlickier Wahlkreis

Abg. Köhler fragt dringend an, ob es ter Negierung bekannt ist, daß für Dezember 1919 an rationiertem Petroleum zur Verteilung 900 Prozent der Grundzahlen dem Reichswirtschafts­minister zur Verfügung standen, und daß nach die-

stnes sozialistischen Experiments und des Erfurter Programms geworden. Ein Streikrecht der Land- srteiter jetzt vor Hungersnot fei Wahnsinn. Eine Welthungersnot stehe bevor. Teutschland verte Milte Mai mit seiner S. lbstversorgung zu Ente sein. EmsülMmg des Zehn stunden-^ tags, und unser Kredit steige über Nacht. Bauernbund und Christlicher Bauernverein stehen vor der Vereinigung, die große Sammelpartei kommt. Tiese geschliossene Em l-eits front werte Ber­lin zeigen, daß die genagelten Bauern­schuhe noch ihren Klang haben. ,,Wir haben in Bayern den St in bereits in der Hand, ter in ten Berliner Sumpf geworfen wird. Niemand kann in unsere Einheitsfront mehr einen Keil treiben. Wir werten ihnen die Knochen ein- schlagen, wenn sie die Hände gegen bayerisches Eigentum ausstrecken. Wenn mir Erzberger mit A'walt gedroht hat, so habe ich dafür nur das Lachen dükster Verachtung. Tis Einigung mar­schiert.^ Es gilt für Bayern land und Bauern­stand." Tas Cinigungspr gramm wurde be- fanntgegebm und 16 Entschließungen angenom men, die \vt\ mit wirtschif lichm, politischen und kulturellen Fragen beschäftigen.

Zeitungen" berichtet, daß außer enter Anzahl großer Berliner Derlagsuntemehmmtgen auch ter in München erfd?einente ,,Simplizi H tm us von einem Hugenberg-Stinnesschen Zeitungstrust geschluckt worden sei. Der Verlag desSimplizisti- mus" legt Wert darauf, festzustellen, bau, sow^t diese Wockstnschrist in Frage komme, an der Mel­dung desVorwärts" k e i n w a h i c s W o r t fei.

Frankfurts Lebensmittelversorgung.

Frankfurt a. M., 3. Feb. In txx heutigen Stadtverordnetensitzung bot Stadtrat Tr S chm u de ein recht unerfreulidjeS Bild ter künft tigen Lebensmittelversorgung, wobei er an der Maßnahmen der Reichsregierung herbe Kritik übte. Zur Aufrechterhaltung d.r Zwangswirtschaft fehle ter Regierung jede Macht. Trotz aller Verbote wurden Weißbrot urtb Kuchen in einer gerate;« ungeheuerlichen Menge gebacken: in Frankfurt ver­backe man täglich allein 200 Doppelzentner nxifaf Mchls Der Magistrat habe beim Ministers einen abermaligen Verbotsantrag gesteckt. Lebus' mittel seien nur noch bis Mai vorhanden. Di die Landwrlschaft die Zwangswirtfchaft ablcX solle man ihr entgegenflommen nnb höhere Prck'- zahlen. Wenn die westdeutschen Städte jetzt für den Zentner holländische Kartoffeln 100 Mk. räch' ten müßten, wobei das Reich 85 Mk. pro Zentnn darauflege. Als toirKamfte Hilk zur Behebimg der Not bezeichnete Stadtrat Dr. Schmud.' 6te Erfassung ter Erzeugnisse und Ucbcmaljm ? ter Lieferungen durch die ländlichen GTnossemchoftim Ter gegenwärtige Weg d^ RcichÄvirtschastsamtS sei grundfalsch.

Drohender Bergsturz.

= Lorch a. Nh, 4. Febr. Seit nrrtgei Tagen hat ter schon g m ltete dro hende De t9* sturz immer schärfere Formen angenomnien, Iv daß täglid) mit dem Eintritt ter Kataswvpte ge­rechnet werden muß. Einige abgestürzte Fels­blöcke haben einzelne ter 20 geräumten Hamer sdstrn schwer beschädigt. Immer gewal iger axt* den die Risse. Wenn ter Hauptsturz kommt, M mit Sicherheit die doll ständige Verschüttung ter >roh.en Häuser zu erwarten.

** Zu unserem gestrigen Straf- kammerbericht teilt uns Herr Kircher, Autoreparaturen (Bleichstraße) mitte» er mit dem im Bericht mit A. K. bezcichnetea Autoreparateur nicht itentifch ist.

--- Frankfurt a M., 4. Febr. Unter Dor> läge eines gefälschten Lieferungs'^^ schwindelte sich ein etwa 20iahriger Surftte von einer hiesigen Seidenftrma zwei Kisten Seide im Werte von 350000 Mark. Ter ner, auf dessen Ergreifung eine sehr hohe nung ausgesetzt ist, konnte noch nicht ergtilien werben. ,

)( Laasphe, 4. Febr. Zn entern benachbart^ Steinbruck wurden igcftem zwei Arbeiter, ter 40 Jahre alte Wilhelm Hackler cns Fimdingen uw ter 22 Jahre alte Heinrich Becker aus Heiieloacy von abstürzendem Gestein erschlagen.

)( Marburg, 4. Febr. Ein bekannter Mar­burger Industrieller, ter Maschinenfabrikant Carl Oft he im, ist im Älter von 39 Jahren gestorben.

Erzderger im Steneransschnft.

Berlin, 4. Febr. (WTB.) Ter Steuer- eusfchuß ter NatrEck^er'ammlung begann heute mit ter Beratung des Land--ssteuer- g e f e tz e n t w u r f e s. Ter zum erstenmal >it dem A'tentat an einer Sitzung teilnehmente Minister I . .. £ »

Erzberger erkläre, daß die Gemeinten AL KUatar Tr. Strecker soE testen Elaborate in bas neue (tesetz nicht bedrückt würdm. Tie G-Tarmstädter Zeitung/, die von vielen g,e- - samtkoslen für die Sicherl-citSwehr würden künftia ni ~ merten mufle, j

-U 80 Prozent vom Reiche getragen werden. Ta? I musst man sich wellten und ihm Har madjen, ter, Gesetz stocke im übrigen nur ein Provisorium füi I cr Dtt tilgen Stolle bestittgt werden mus)e. drei Iahe dar ' Psarrer Berck Reit einmütig oie Ueboiein

ff?» (Si> stimmung der Versammlung mit den Aussüh-

Gir Tnnent! vk'Simplizlssunus . 1 nmgen der drei Redner fest und schlägt ent-

M u n chon, 4., Febr. xcxVorworts" hat | sprechende Künogebungon vor. Tiese wurden ein ' unter der UeberschnftDie Schwerindustrie kauft'stimm

in Hessen.

Tie Abg. Herbert Hofmann und Gon. teben im Hinblick auf den berMenten Kohlen- unb Materialmangel, bte Unmöglmsteit der Zu- jammonschließung bestehender grötzorrr ^Stark- llromantagen und die hieraus zu beiurdytcnten wirtschaitcichcn Nadstoi.'o bi? Anträge gestellt, ob bie Regierung in eine sotortige Prüfung ter Fiage cintreten will, toelche Wafstrkräfto ui Hecken unb den angrenzenden Gebieten für die Gowimiung elektrischer Kraft in Frage kommen unb oo hc in der Lage ist, darüber Auskunft zu geben, welche Sdji-ilte zur Ausnoitzung jener Wafterkraste von der Regierung bereits getan oder noch teabiichtigr

sick) als Führer der Jugend ausspielen, müsse man auftreten, auch wenn sie unter Anrufung.geistiger Führer versuchten, im In- und Ausland sich selbst als Größen auszuspielen.

Ueber die Tätigkeit ber Nationaltersammlung spricht d.mn Abg. Dr. Becker, Minister a. D.,! der erläutert, warum feine Part.'i sich gegen dit Verfassung, den FriÄiensvertrag, insbrsondere rov gen des verlangten Schuldbetenntnissts, ab ebn mb Vorhalten habe. Er führt zunächst aus, daß. -tr Natiomaltersammlung wohl viel arbeitet, aber w.-- nig Ersprießliches. Vielfach war man brr An­nahme, daß die Arbeiten jetzt abgeschtos'en sein? unb jetzt Neuwahlen kommen müsfen; davon merke man aber noch nichts, anscheinend sollten die Wahlen im Herbst, nach einem späteren Aus'pruckx' Erzbergers erst am Ende d<s Jahres stattsinden. Bedauerlich sei, daß man in' der Regierung keine i Fachmänner, so-ndern nur Parteiführer habe, wo­durch die ganze Arbeit Not leide.

Abg. Dr. Osann teilt mit, daß fre schwache Kammerfraktion ter teutschm Boi 3'-artet schwere Kämpfe mit Reg^wung unb Polittschrn Gegnern brr Volkskammer zu bestehen habe. Vv! ixt notirenbigcn Sparsamkeit, welche im'e e gut Grundlage geschaffen hat, merke man nichts mehr In ten Regiorungskreisen macht sich vielfach eir Tilletantismus geltend. In mehrfacher Hinsich mußte man die Handlungen bet Regierung ab»

_ Ehe wir aus Euren gastlichen Mauern scheiten,

dey über die politische Lage. Er wendet sichlum unfern Liebsten im deutschen Land entgegen5 , hauptsächlich gegen die demokrattsche Partei, ter zunoLen, mag Euch ein LeineS Wort »ins uirfrer Eine derbe (Dpoofiüoisrtbe Dr. Keims, es an nationalem Bewußtem febte, und unter- Mitte ans Herz klingen. m

sH-«a cm fi tt rh< n mirb terirfitet I richt die Tätigkeit der icfttgen RegterungSm-chr-1 Gefangen! letzt frei! Vor Wochenfttst

teT^Miiidien Bauern- teil einer scharfen Kritik. In gleicher Wette hab' noch gehaßt heut so namenlos geliebt! Wie votein? Hmn Tr He i m einstimmch^in bie sozialdemokratische Partei in jeter Be-.ehmtg zuckt das glückliche Bewußtstin uns durch tw t ÄVp' ilwen. Versprechungen vollständig erjagt. Sie Seele! In diesem anmutigen Tal unten wir

t^ir!TVn,TTa^nt dem Baveriicken Bauern-1 mit der bemofiult,d)en gemeinwm, daß zum erstenmalunsrer Heimat Haus". Und wie ' S ^hm ^Dtenstag ^ite keine gwigwten Fülww tertrorbtingen tonn- (ieb war es ausgerüstet trotz aller Not ter Gegen-

Km?ttea in ter aub5StenSn i ralm» ten. Tie vielen GewerkschastsW-rer se-m wohl wart? Vom ersten Augenblick an, als unser Zug toe^ei^ ii ei^ 23eamte, aber zur Erfüllung großer, schwer langsam in die Dahnhosshallo rollte,, als ®ie= tt^istündE Rete zu stine^^Epf g^gen die Aufgaben absolut ungeeignet. Auch das Zentrum ^ns Jung- und Altteutschland sich m langem UichAnfasftmg und tes Rächs-tentrum Stellung W sich uni eigener Vorteil.' willen an ter R> Zuge an unsre Reihen drängte, als Euter Glocken Rcichsvetsaistmg^unb oas oiorcyszenrrum ^reu g. | gicnmg beteiligt. Doch tes Zentrum tue l/tzt mahnendes Geläute uns ms Hetz drang, u, bis auch schon einen Sprang, da die Geistlichkeit nicht 14um letzten Augenblicke des Hierseins haben wir in allen Fragen zu ten Vorgängen Ja sogen I gerührten Herzens empfunden, wie opferwillig und könne Leiter könne man ein: Regierung olm» I ,chafstnsstimbig alles ja alles am Werke war, das Zentrum nicht bilden, es sei aber am ter Zeit, I uns die Stunden im Lager und in ter Stadt zu die politische M^h-o^e Erztergns mit ihm selbst «Tagen der Rosen zu gestalten. Alle aoldnen zu bestitigeii. Mit ter deutsch-nationalen Partei | Worte, in Reden und Liedern an unser Ohr ge- lann man wohl in wichtigen politischen Fragen Seite an Seite kämpfen, aber bie freihntlichm Grundsätze könne unb werte man nicht cmfgeb.rn;

man wolle zwar keine Fehb? suchen, a'er hoffe, daß man in gemeinsamer Tätigkeit Erfolge er* reicke. Es sei bdyntetlid), daß. durch dv: fchlechte jetzige Negierung das Reich zu Grund; gerichtet nirb. Gegen Phantasten in ter Regi.'rung, die

** T ie D emokratiscke Fra ne n- gruppe hält Freitag abend 8 Uhr im Gasthaus um Löwen, Neuenweg 28, ihre Jahresvcrsamm- img ob mit Jalaesbeiickst und Wahl des Frauen­ausschusses. Anschließend sindet ein Dortrag über bas Betciebsrätegesetz statt.

Landkreis Gießen.

Lollar, 4. Febr. Nächsten Sonntag veran­staltet ter hiesige StenographenvereinGobels- breger" die Gabelsberger Gebu t^tagsseier. Neben Konzert, Deklamationen Gefangsvorträgen u. a. wird ein Vortrag überGabelsberger und sein Werk" gehalten. Am Montag beginnt ber Verein in ter Sckule einen neuen Ansängerlelirgang nach System(SabdSterger".

it. Treis a. L., 4. Febr. Im Auftrage der Liga zum Schutze der deutschen Kultur hielt g> lern abend Prof. Schlorb-Gi^en hier .'inen Vor­trag über ten rusfiichen Bolschewismus, ten t aus eigener Erfahrung kennen gsternt hatte. Im Anschluß an beit Vortrag, ber l ioer schlecht b> ucht war, wurde eine Ortsgruppe der Liga ®*.< grüntet.

Treis a.d.Lda., 4. Febr. Wie uns von zu­verlässiger Seite mitgeteüt wird, hat der bis­herige Pachtpreis für die kürzlich neuverpachtete Gemeindejagd nicht 1700 sondern 2000 Mk. iähr- lich betragen.

Kreis Büdingen.

2$. Ortenberg, 4. Febr. Am Sonntaz nachmittag wurde auf hiesigem Friedhof unter iablrcid)cr Beteiligung von nah und fern der rühere Kaufmann und Leinweber Heinrich Tah- mer I., einer ter ältesten unb angesehensten Man­ner unseres Städtchens, beerdigt. Heinrich Tah- mer I. war seit 1881 Mitgluck ter Kirchenge­meinde Vertretung, feit 1890 Mitglied tes Orts­gerichts, seit 1891 im Kirchen Vorstand seit 189? Stadtvorstand. Erst im letzten Jahr batte tt infolge seines hohen Alters (über 83 Jahve) seine Aemter nietergelegt.

aris, 4. Fete. (Wolfs.) Tie Bot sch a s terkonserenz nahm I?eutc Vormittag Kennt­nis von dem Schreiten des Herrn v. Lersner ^unb diskulierte über die zu erteilcnte A n two r t. öer» ner wurde die Frage bespvock)en, auf tocld)cm ^oegc ter ieutfd?en Regierung das Tokument ütermittcli werten könnte, dessen Weiterleitung Lersner aus- geschlagen lat. Watesch.inlick wirb man sich des französischen Ge schä s t s t r ä gc r s i n Berlin bebi.nen. Am Nachmittag belxmtelte die Botschafterbsnserenz die nämlid>e a.ie I sämtliche' Buntesstaateii belieferd

Antwort ter Mlii.-rten und das Sdweibeiiv.Lcrs-|inb< m j t Ausnahme von Dessen.' "" in ten ckateen ners werben vorausiichll^h Öeute ateniv veroffente _ ^salls mit ber Petroleumuot tefaßt nommen, weil ick no(^tlt(öt

licht werben.ne bringliche Anfrage tes Abg. Dorsch, stehe schon ten Staatspensionar zu spielen, ^cy

Paris, 4. Febr. (WM) Tie Ateubblatter briß gerate bi? O r te de s Do g e l s- furchte, daß ich dann Nicht mehrso viele Zett

besprechen das Verfucken v Lersners mtem fte wo kein elektrisd^es Licht ist, furchtbar haben werte, wie ich es für ntewmdig telte

bte Schwere des Z wi schenl le bn-vor- ^roleumnot leiden, während die an- es wird der Borwurf J

Tj-ßen unb ter Hoffnung Ausdruck verleihen, baß Orte reichlich mit Petro- mich an btc Schwerindustrie verkauft hatte. Mick

die Alliierten sich durch dieses zweiteuligeMano- telkfeKerbS, unb anfragt, ob die Re- rührt er nickst aber er konnte ter d?rtei sd>atem vernicht beirren lassen^ werten unb von bar. teu^ i ber Lage ist, für die hessischen Orte! Direktor »st avsburg, Syndikus

schen Regierung die volle Erfüllung ihrer feierlich Gebiete ter Petrvleumversorgung Abhilfe Me ß ma n n - M a i n z . Burgernieister S chot t -

eingegangenen Verpflichtungen Verlangen. ? ' fdxifun Uffhofen, Berg R r tze r t - a r m ft a d t,

Varis, 4. Febr. (Wolfs.) Havas. Tas Herrn su fcyassen. Landgerichtsrat Schudt^Gießen und Ab g

v. Lersner mit ter Liste der Schuldigen , ITin geldcy halten diese Bedenken nicht für

übergebene Schreiben weist alle Einwendungsver- nnrftitflft ÖCt BCUtfcbeit ÜOÜSDörtCi. stichhaltig. _ 3 . .

suche Teutschlands zurück und betont, daß tee AM- ^Is letzter Punkt ter Tagesordnung wird

ierten auf den genauen Einhalt des Art. 228 des rm. Darmstadt, 3. Febr. ber Landesau sschuß gewählt.

Versailler Vertrages bestehen. Frankreich und Bel- Der z we i te P a r te i to g de r De u t s chen Zum Schluß fordert Pmrrer Berck den gien fordern je 334 Schuldige, England ungefähr Volkspartei fanb heute her statt; es hott?n schärfsten Kamps gegen links; mit. ter Rechten 650. Außer dem früheren Kronprinz e n beim- sjch, ^zu wohl etwa 500 Parteimitglicker, Mr* getrennt marschieren, aber vnxwl sdAagcn.

ben sich die Prinzen Eitel Friede ick und unter viele Damen, emg?funten. Abg. D i n ge l- (Beifall.)

Oskar von Preußen aus ter Liste. ! de y erösfnete die Sitzung. Abg. Oberbürgermeister l Abg. Tingeldey dastkt allen Erschienenen,

kr-ine Maünuna lur Ruhe. Köhler* Worms wurde zum ersten. Arg. Frau besonders aber dem unerschrockenen Vorkämpfer

f«v- OT^rf^^tYrmTniftT $ i e r a u * Tarmftobt zum »nx i en unb Land tes Teutschtums in Rheintesl.en, Pfarrer Berck. Berlin, 4. Fe^r^^^rgerich'örat Schubt-.Gießen zum dritten Dor- Ter Vorsitzende schließt mit einem von ter Ver Noske erlaßt als Oberbefehlshab?r folgenten ^unchlt. sammlung mit großer Begeuterung auigenomme-

sroE. M.ch di- Err-Mnz in d-r B-vri. ' Än SJot.i^be «»* iXutl"d,;

rtenen tes Auslieft'rmigstetehrms Mr I und bringt die imentn>cgte 2ifb? der Rhemhli-m ........ ...... ..

Enteltteregi.wungen ist, muß doch der Erwartung zum deutschen Vaterland rnm AuLwuck und gibt!

« An, Mb von ixtermann die seiner Freute über tee guten Aussichten ter Part-i AUS StÄ?t Uttö LaN0. gebotene W ürde auck> i.isosern g wahrt w.rd, kunb ..... . «^1 Gießen, den 5. Febr. 1820.

daß icke Belästigung von Mitglietem bn . Eeneralseroetär W i t 11 g erstattet ten Bv-» Der Dank der Heimkehrer, fremdländisäxn Mi sionen und mi;itän chen Kom- richt des GeschäftSfühoenten ÄussdiufleS. aus dem .

KZ S dM so daß ich nickt genötigt dank fleißiger Arbeit das beteuL-nte Wachstum Dan einem Heimkehrer des 1. Transportes nSTtodtergetente Schntzmaßnohnien zu trefßm." der mizeluen L^svereia« mck d^ MttÄk-ter-aht, mis franz. Gefansenschast grcht uns nachftehentes

Dit Gebäude, in denen die (intentc* bie jetzt in Hessen etwa 12000 Personen betrag.',!Dankschreiben zu.

kommiff ivnen untergebracht smb, sind durch hervorgeht. Traute Schwestern und Brüder Gießens I