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fb. Aus Franken, 3. Nov. Der Fleisch-
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gesucht.
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mittags 4 Uhr, statt.
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Zn der 4- nnd OVtl’hrvormtellnnc
Annerod, 3. November 1920.
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Die Beerdigung findet Freitag, 5. November, nachm. 2 Uhr, statt.
Feinste holländ.
Md-Marpm
wieder elngetrofTen.
abzugeben
Witwer, 32 I., Hnndw.rn.LK.,
8 Akte nach dem Roman von Otto Julin« Blerbanm auf d. Spielplan.
Bedeutend verstärkt Orchester
Tilttelitmüble, Alten - Baseck.
Hühneraugen
Hornhaut, 5dtwielen uWarzen beseitigt schnell,iichetujcbmeizto l/ l ‘ I 100000 fach btwgfal KukirOl -PreisFI 3. — In Apotheken u Drofterüm erhällhcb
Drogerie Noll, Bahnhofetr. 51.
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- zur Ab- 'enmg iu brvtg-n. Die Erfassung dieser ft'ar- Idn crMflt durch befonbroe Kommissbmen, bie jede Otanrinbe ernannt sind und denen ae-
Gestern abend 6 Uhr verschied sanft nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein innigstgeliebter, guter Mann, mein lieber, treusorgender Vater, unser guter, unvergeßlicher Bruder, Schwager, Onkel und Pate
Herr Ludwig Deibel VIII.
im 54. Lebensjahre.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen:
Frau Margarethe Deibel geb. Muhl Karl Deibel als Sohn nebst allen Angehörigen.
Wieseck, Lollar, Klein-Linden, den 4. November 1920.
Die Beerdigung findet Freitag den 5. November, nach-
fxmenjafte Gendarmerie oder Schutzpolizei bei, vrtmet sind. Den wirtschaftlich fdtivadxn Teilen rb pro Kbps vier Hmtner zu 20 Mark MM- ihn. Zur T«ftmg des Bedarfs an Kartoffeln für die BedarssbezrrSe auch über die an- * tberfm Men»m hinaus bei den Erzeugern irLfseln zum Preise von 25 Mk. in Anspruch
eint 3ä ll'ichr Sittdi inten. ®rfrif(feinjiT| ischen Möbt!>.
Ten ucre(men Bewohnern von Wichen zur Kennt nis, dast ich ab heute bei meiner Schuhmacherei den Verkauf von Zigarren, Zigaretten und Tabaken übernommen habe und bitte, daö mir entgegen- gebrachte Wohlwollen ferner and) auf den neuen WeschaftSzweig Übertranen zu wollen. [0183)4 Wilhelm Heimes, Heuen Eine 5.
M outen In- i allen W der Jagd r
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!ov. „6in!) 5 Zimmti- gsplübtz>, es in einer i wird bemp fen.
vermischte».
BanLenüdersalL
Westerwald, 3. Nov. Eme
Trotz der fa lantoiiticbait: en, datz ja!
t, b.1rm bit j Unterricht; a SBinterirfmlt, )aotm aeh-m üerkla'se ar., i licht mehr k
t>. Bei der fr winden 101
Gestern abend entschlief sanft nach kurzer, schwerer Krankheit im 73. Lebensjahre unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante Margarethe Feuster geb. Weller
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen;
Ludwig Launsbach u. Frau geb. Feuster nebst Kindern.
WIM-MM
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abgelieferte Einkommensteuer für Arbeitgeber, die vom Markenkleben befreit sind: Halber Bogen — 50 Pf., bei 10 Stück — 45 Pf.
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.Die werte hrich', ifJ» jmt den S«,:: jen frearijl* tingicgi^S n NachdiM »
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Heute letzter Tag
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Ab morgen bis einschl. Montag:
krMteH
Eine indische Liebestragödie in 5 Akten.
I. d. H. Gertrud Weicker und Grete Welxler vom D. Theater, Berlin; ferner: Grete Freund, Felix Basch, Karl Becker- Sachs in dem groß. Monumentalem in 5 Akten
__018242 eu., tücht. 'n. 8J, m.
K'lN! !in. ldUa
Ab morgen 1169k der mit Spannung erwartete Detektiv-Seneatlonefllm
OieVermummtsn
Ein Detektiv-Erlebnis des bekannten .Meisterdetektive
elg.fcduldfr. lch.lndl.Haus- fltunbft, w. in. 1 ädch. ob. kinderl.W«e. w auch ohne Baruerm.,zw bald Betrat t.Perb. z. rt. Angen .träft. Berfönlichk. v. tadel!. Nus Beding. Ang. m. Bild, w. fof.inrüderi., an fh.liiw. Baibats IL, HetzeB^aoh, Br. Cffenbacb M., Sahen- Häuser Sir. 41 erbet, p1714
Beerenobst.
Jobaanls- w. Stashelbeer« titrflneker a.-reakstiMe, Hiabeerea, Brombeerea in frnchlbar.Sorten einpi.1
Gärtnerei Dönges, «issMarburger Str. (T.
lümugael von Bayern nach Preußen wachst, k d<8 F.eisch in Bayern erh'b'ich billiger ist, sich in Tag zu Tag zu einer wahren Landtage aus »> nimmt immer gefährliche Formen an. Trotz te schärislen behördlich n Maßnahmen wandern ti: ;(f) Hundert? von Zentnern Fleisch unter allen tnHidpn salsckien Be^icknungen über die Grenze.
xiner der letzten Nächt? wurden im nördlichen vfort zahlreiche Bierwagen abge^astt, die nicht Wf .cer als 800 Zentner Fleisch nach Nord Vn chand bringen wollten. Die gesamte Ware amd der Beschlagnahme.
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Kirchliche Nachrichten.
Israel Religions - Gesellschaft, bbati i'er, 6. Nov. F-reitag abd. 4.30. Samstag m. 8.30. Predigt. Nachm. 3 30. Sabba> hang 5.45. — WochengottrSdienst, morg. 7.00, 6. 4.30.
Israel. Religivnsgemeinbe. Gat es- ifi in der Synaa a? (Süd-Anlage). Samstag, Bovabd. 4.45. M-org.: 9. Predigt, k: 5.05 u. 5.45.
8 Benschen 8 j von heute i »S»OBSSIOIO»e»»«O
croiat, datz bte Nervosität, die sich da und dort ,-«en der Di rver orgung äußert, mrbegründet jch'int. Tie Aartoss-.-ln sind geaen frühere Jahre »scihältnismätzig teuerer g worden. Daran trägt einem großen Teil die ;Regietung schuld, die «its im Frühjahr den Er'-eugerpveis aus 31.75 1 :jrf für den Zentner festletzte. Die Landwirts fei insvlged-ssen nur ungern unter dic'rm ;ci-s beu t’r. S4bst bie Zugeständnisse, welche 7 law Wirts 4>a t ichen Organ isationen in Er-jt] if di? öelicf-rung dec minderbemittelten -?yi?rung gemacht hab-n, werden von den Tirm nur zum geringsten Teil erfüllt. Immerhin i bie Beliefern ng von Frankfurt behütend besser als im Vorjahr, wo bis zum 31. De- k«ber im ganzen etwa 300 000 Zentner hier sesohren waren. Nach oberflächlicher Schätzung iirfte barte schon ein Quantum von 600000 Irtnem in Frankfurter Kellern untergebracht n, weitere 400 001) Zentner hofft man noch erhalten. Die beiben vom Lcbensmiltelamt
lerhoO'-T- n La^er an der Obermoinstraße und' her Deistmüllerstrasx bergen gegenwärtig rund 000 Zentner D'ese Lager sollen auf 100 000 ntrer gebracht werden. Die Lagerung ist gut, Behandlung untersteht sachverständiger Lei- n. so daß Olewöhr für verbaltnismästig geringe dufte gegeben ist. In der nächsten Zeit, nament- k> «venu sich die Witterung weiter so günstig t w c bisher, hofft man große Quantitäten LJ Norddeutschland hereinzubekommen.
rm Darmstadt, 3. Nov Zur Kar-
Ijtata aller Art
« »BrttU'aUa ünlv.-lrxckereL IL Lange, Gießen
Lsperanto und Deutschland; volkwohl. Von Drosessor Dr. meb. et vhil. Ö- Gr ieöba ch am hygieniichon Institut Oheäcn.
Sin hervorragender Gelehrter auf d-m Gebi'tr der Sprachforschung und Svrachverg eickmng. Max Müller, «h'borencr Dessauer, grstoibrn als Prof'ssor in Oxford, äusterte einmal, dast eine künstliche Sprache sich so einfach und re-ielmöstig gestalten losst, datz sie in btrfer Hinsicht a.le uarüriviie.i Sprachen übertreffe, daher auch leider er ('mbar ci und srch als Hilsssprach^ im Weltverkehr eigne. Unter den etwa 20 ocrsktxebenen K^umtprachen, di- nach und nach ersund.'n nxirbcn. wie Boiapück, Ido, Neolatein, blaue Spache Bollack u. a , räumte er dem von dem Warschauer Arzt Zamenl-of 1887 zusammen gefügten Esperanto den ersten Platz ein »sprachen, die den Weltverkehr auf den Gebi'ten der Wissenschaft und Kamst bei Handels und der 0-eiverbe erleichiern und fördern sollen, müffm in der Weise betrieben werden, daz man si; sprechen kann. In dieser Hinsicht versagen leider unsere Schulen. Man lernt dort zwar Grammatik und Vokabeln, übersetzt aus dem Französischrn und Englischen in die Muttersprache und umgekehrt, die Konversation fehlt jedoch ober tritt zurück. Datz es aber möglich ist nicht nur die Sp^acl;e be5 eigenen Landes, sondern auch Fremdsprachen neben der üblichen Methodik und selbst ohne die'clbe ge bräd^ weise zu erfassen, beweist die Tatsache, drst Kinder polyglotter Eltecn — ich verweile auf gewijie 6-egenden der Schweiz und unser verlorenes Elsas;- Lothringen — sich schon vor dem Eintritt in die Schule in mehreren Sprachen un‘er halten können. Auch für die Absolv--nj<n der Berliyschulen und älmlichec Institute trifft die? zu. Wewstalso unsere Schulen beim englischen und französischen Unterricht neben der grammatischen Unterweisung etwas praktisdvr verfahren und die Konversation pflegen totirben, wäre viel gewonnen. — Neuerdings ist von verschiedenen Seiten, so von Nienkamp, Haller und Wetckamp, der Vorschlag gemacht worden, Esperanto in den Lehrplan der Schulen anszuneh men. In Deutschland sind eS einige säch^isdw Schulen, in denen diese Kunstsprache als n^ahlsreies Fach bereits zu,x'assen ist, und einige Lehrer behaupten, daß die Tei nehmer durch den Eiperano bet rieb sogar in der Behandlung der Muttersp-achc gefördert .würden. In Frankreich und England werden die Bestrebungen der Esperantisten seitens dw Regie- lrung und vieler kaufmännischer Vereine derartig unterstützt, daß Esperanto in einigen Schulen bereits als Vrüfungsstrch gilt. Diese auslmrdische Propaganda hat aber einen recht unangenehmen Beigeschmack.
Vor dem Kriege befanden sich ungefähr 70 000 Kaufleute deutscher Herkunft im Auslande, teils als Angestellte, teils als selbständige Geschäftsinhaber. Hinter dieser Zahl blieb die der Ausländer, die sich in gleicher Eigenschaft in Deutschland «uf- hielten, ganz erheblich zurück. Die meisten der Ausländsdeutschen beherrschen eine oder m'hrere Fremdsprachen. Bei eingeborenen Haudelsang-sollten anderer Nationen, trifft man eine derartig^ Gewandtheit erheblich seltener, weil ^S ihnen an Wille, Fielst und Ausdm»er fehlt, chre allenfalls in der Schule erworbenen, aber meist dürftigen sprachlichen Kenntnisse ailszubaueu und zu oer- mehnm. Besonders macht L/nen die 3dmrigTeit der deutschen Sprache viel Kummer. Ans dieser mistlichen Lage befreit sie das Esperanto. Englische und französische Gros; kau flau de imb Industrielle mußten sich bisher üter ihre AbneiAMg gegen den Deutschen hinwegsetzen, weil sie seiner als sprach- kundigen Gehilfen, als Dolmetscher und Korrespondenten bedurften. Sie mustten ihn auch besser b> zahlen als ihre Lands len e. Esperanto über hebt sie
der Mühe mehrere Sprachen zu fernen, flHgerr ihre an^lixnitsche Gesinnung und g:e.ft ihren Geldbeutel ineniger an. Kein Wunder, datz sie mit allen ihnen gu Gebote stehenden Mitteln eine tunlichst w ite Verbreitung des Eiperanto erstreben. Das setzm wir jetzt nach dem Kriege in Brasilien, dem übrigen Südamerika und Spanien, wo der Eng ander als Schirmherr des Eiperanto oerzwnseite Ausl-engungen macht, um den deutschen St auf mann, ^'r portugieftsch und spanisch spricht, zu verbrämen und damit dem dentsclien Handel in den Weg zu treten. Wenn der Teutiche so cl^ Bestrtblmgen durch Einführung des Esperanw in der Schute unterstützt, schädigt er seine eigenen Lende und treibt seinen Handel in vielen Landern in die Enge. Auch die deutsche Wissenschaft und Technik werden dadurch beeinträchtigt. Deutsche Aerzle, Chemiker, L.'hrcr und Ingenieure mürben aus ihren ausländischen Wirkungskreisen verbannt. Sind bk Verfechter b^ Csiheranto in Deutschiand ge-?en diese Gefahren blind?— Ein weiterer Punkt: Wemi es richtig ist, dast die^ Bedeutung unb Ausbreitung einer natürlichen Sprach? mit der politischen unb wirtschaftlichen Mackt eines Volkes zusammenhängt, so ist b^n Sinken dieer^Diacht ein Rückgang beider zu erwarten. Durch brt für Deutsch.and unglück- lichen AnSgang des Del!k iegeS liegen wir polili'ch und wirtschaftlich ohnmächtig am Boden. Sollen wir da nrcht alle- tun. um einer der Ausbreitung unserer Sprache drohenden Gefahr vorznbcngen und damit zugleich zu d?r Gesunditirg des Staates bei- zutragrn? Durch die Einführung des Esperanto in die deursche Sckgllc wird die Law nicht »er- bessert, sontern verschlimmert. Esperanto ist ein gefährliches Hindernis für die Wiedererstarkung der Nation.
Auster den im Hinblick auf volkswirtschaftliche Interessen unb das allgemeine Slaatswohl qt- äusterten Gründen gegerr bie Einführung des Esperanto in bie deutsche Schule, möchte ich noch vom unterrichlshygienischen Standpunkt aus Bedenken dagegen erheben. Wenn man drn Lriirp an dw hckh-ewn Schulen — von Botk-ssclmlen fe e ich ein ft* »veilen ab — aller deutscher Buirdesstaaten zur Hand nimmt und aus der Zahl irr Lehrstimden das Mittel zieht, so ergibt sich, dast bie Zahl der Sprachstunden sämtlich'r Klassen jährlich in dem Gymnasium nmb 62CO beträgt und bi- der übrigen Lehrfückter zusammengeiwmmen um 18-7 0 übersteigt. Am Realgymnasium tritt die Zahl her Sprach- fhmben hinter der der übrigen Lehrfächer zwar etwas, in der Lbe-rrealschule erhebüefjer zurück, 's verbleiben für ersteres aber immer noch 5500, für letzter« 4350 Spra'chstundcn. In den höheren Mädchenschulen beläuft sich ihre Zahl durchschnittlich auf 4500. Da jede Sprache sich an dieselben Gehirn- Zentren und Nervenbahnen loenbet, und Sprach- rmterricht diese Gebiete in hohem Grade b an- sprucht, so würde die Einfügung des Esperanto in dm Schulunberrickck, wenn auch, wie üie fach bs- hauptet wird, sein grammatisches Gefüge im Bergteich zu dem der natürlichen Sprack^en weniger Schivirrigkeiten mit sich bringt, durch die Aneignung eines zum Teil neuen, nicht geringen Vokabelschatzes und das Operieren mit diesem sprachlichen Erfordernis eine nicht unerheblich Mehrbelastung der in Betracht kommenden Zentren und Bahnen herbeiführen und in anderen Gebieten lokalisiert« Tätiakriten, dir die Schul' nicht allster Acht zu lassen hat, beeinträchtigen. Ferner ist zu bedenken, dast die auf geistige Arbeit in den höheren Schulen etntfallende Zeit, wied'rum nach den Lehrplänen der einzelnen Bundesstaaten berechnet, je nach der Klassenstufe 26 bis 40 Wochenstunden urnsastt. Dazu kommen nwchentlich 9 bis 20 Stunden häusliche Schularbeit. Somit beläuft sich die geistige Beanspruchung der Schüler täglich auf 6 bis 10 Stunden. Wann unser Volk sich heute
nacp XSerluu ferner Machtstellung auch mehr berat je ernster und ausdauernder Arbeit zu widmen Hal unD.au d) die Jugend dazu an. chalten werden must, so ist dock) aus gesunbhculiche.l Gründen eine weitere geistige Beanspruchung be5 physiologisch noch nicht auSgerriften unb gefestigten Organismus der Schuliugend, besonders im Hinblick auf die immer noch minderwertigen ErnährungSbebmgugrgen im- ere4 Votkcs, zurückzuwcisen Der vorläuftge 99eq- ja l bet allgemeinen Wehrpstick>t und der bamit verbundene Mangel an körperlicher Ertüchtigung hat im ganzen deutschen Reich zu einem mächtigen Aufschwung der Leibee>übimgen auch für das schul-- pslichti« Älter geführt.^ Durch bie Einführung neuer Lehrfächer in die Schu e und die bamü dct- bundene Verlängerung der Sitzzeit, ivirb diesen B' strebungen entgegengearbeitet, wül, unter Berück- ftch.igung ausreichender Erholung unb häuslicher yffeg:, für Leibesübungen nicht genügend Zeit erübrigt werden kann. Wollte man also zur Einführung deS Esp.ranlo schreiten, so müsste anderweitig gekürzt werden, unb dieses Opfer scheint mir die Kunstsprache nicht w<rt zu sein.
: Hefner in rgun g gibt das hiesige Äreisamt fclfctt, dast Karboffeln aus dem streife Darm- nur narb einer durch das Kreisamt schriftlich > crteilen>n Genehmigimg' andgrführt werden Kr|m. Jeder Anbmier von ftarirffeln hat zur s furtg des Bedarfs her wirrichaftlichen Sch.vochen L jeden M vr gen Anbau stäche 10 8 Ldoh’eln zum Preise txm 2 0 Mark
wurden durch die Hilferufe dec Ueberfallcnen verscheucht ohne Beute gemacht zu haben
Ueterfä'le.
fb. Würzburg, 3 Nrv. In Alsleben 'wurde bie Ehefrau deö Landwirts Derleth von einem bisher nickst ermitreiten Mann in ihrer Wolmun,, überfallen, der sie n iede r scho st und bann durch mehrere ©tiefte in das Herz tötete. Der Täter raubte sodann bie Wohnung aus unb er beutete dabei etwa 3800 Mark.
fd. Rhein, 3. Nov. Die Linzer Polizei wurde gestern abend durch die Nachricht allar- miert, daß bei Vettelschoß ein schwerer Raub-- anfall stattgesunden habe. Die Beamten stellten in der Asbacherstraße ein Auto, dessen Insassen als Täter in Betracht kamen. Die Verbrecher setzten sich mit Revolvern zur Wehr uni) es gelang ihnen nach kurzem Feuerkampf, zu entkommen. An der Rheinfähre wurden sie erneut gestellt, entkamen jedoch wieder. Doch blieb das Auto und dessen Führer in den Ään' den der Polizei. Es verlautet bisher nichts, ob es inzwischen gelang, der Verbrecher habhaft zu werden.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem tzinscheiden unseres l eben Sohnes und Bruders sowie für bie vielen Kranzspenden sagt herzlichen Dank Lamilie Ernst Hosch, Spengler.
Diehen, 4. November 1920. „I#r,9
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| Lichtspielhaus |
*4 BahnhofstraSe 34. !
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B ande von fünfDieben drang m einer der letzten Nächte in die Wohnung des Pfarrers und Dechanten Josef S ch ü l I e r ein und verletzte den achtzigjährigen Dechanten, der sich ihnen gemeinsam mit seiner Nichte enfc gegen stellte, schwer durch Schläge mit einer Ei.enstange. Auch das Mädchen trug nicht un erhebliche Verletzungen davon. Die Diebe
I wegen nochmals ——.
tafctata i ein Riesen film werk aus d. jüngatrnVer- pd ffanßenhelt in 6 Akten, zur Vorführung.
Zur letzten BVi-Thr-Voretellang K , • bleibt
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800 Mark
»u leiben gesucht gea. gute Verzinsung u. monatliche Abrnblung. Lchr. Anaeb. ■ u. 018249 an den G. Anz.
2lm Lonnt-n d. 31. X.. I abend», fit aus dem Garderobeständer an Loge links, Tür 15 u. 16 im , Hiodttbeater
\ Gpernglar mit Futteral liegen ne- blieben. Da nur leibmeile im Besitz gewesen nnd auberbem teures Andenken , mirb unter Avvel- lieruna an die Eitriickkett deSF.nderS gebeten, dasselbe gegen sedr ante Belodnnna
TammftraNe 20 II


