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Donnerstag, 4. März 1920
170. Jahrgang
Nr. 54
ter «lrtz-ver Anzeiger eddxmt täglid), außer Sonn- und Feiertags.
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Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhefsen
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gen die Hypothek als Sicherheit Kredite und
bette den Platz.
hat
RMK. Darmstadt, 2 März. Der Finanzausschuß der Heft. Volkskammer erledigte heute in Anwesenheit verschiedener Regierungsvertreter u. a. auch des Ministerpräsidenten Ulrich zunächst die Regierungsvorlage betr. die Et^ ireckung des Finanzgesetzes für 1919 am vier Baonate des Rechnungsjahres 1920, da ber .Hauptvoranschlag noch nicht fertiggestellt werden tonnte. Dann wurde der Antrag des Aba. Knoll betr. die Besteuerung der Löhne der. Staatsarbeiter ufw., soweit er nicht durch die Ereignisse überholt ist, der Regierung als Ma--
Aur dem Reiche.
DrohciDer Konflikt im Buchdruck- und Zei- ttmgsgemerbe.
Berlin, 3.März. iWTB.) Heber ben dro- heudcn Äonflitt im Buchxruck-? und Zettungs-
München, 3. März. (Wvlst.) In dm nicher- bayerifchen Städten Straubing und Passau kam es zu schweren Unruhen. In (5 tum-* Ging stürmte die verhetzte Meng.' das Landgerichts-- gef«ngnis und befreite zwei verhaftete Schwarz--« chläckter Rach den Beamten der L-andeswuch:r-- abwelwstelle, welche die Bwl-aftung boigeitornmcrr hotten, ivurbe vergeblich gesucht. Tie Bürg'r- mid Reichsnehr wurden auigeboten. Es kam zu Kämpfen. Auf Seiten der Demonstranten gab ■*& zweiDote und Verwundete Unter b*n Total befindet sich der Redakteur der nm gründeten ozialdcmokratischen „Neuen Tagespost". In Palau wurde eine Theatervorstellung für die freien Gewerkschaften, in der ein Drama Kürt Eisners aufgesübrt wurde, durch Reichswehrsvldaten und Studenten gesprengt. Es kam zu Schlägereien vor dem Gebäude. Einige Personen wurdm verlest. Die Garnison itnirbt alarmiert und lau*
Hypotheken in ausländischer Währung.
Mit der jüngst im „Reichs-Gesetzblatt" veröffentlichten.„Verordnung über die Eintragung । von Hypotheken in ausländischer Währung" beabsichtigt die Regierung, dem verderblichen Ausverkauf der deutsckien Wirtschaft 'entgegenzuarbeiten und dem deutschen Kaufmann die Möglichkeit zu geben, sich ge-
Abgrvrdnete zu wählen hatte, also nicht in zwei Bezirke mit je vier Abgeordneten abgcgrcnzt werden kann. Eine Zweiteilung Hessens wäre aber auch mit Rücksicht auf das besehe Gebiet und die AbsonderungSbestrebuugen zu bekämpfen. Die Deutsche Bolkspartei Heftens hat sich auf ihrem Parteitag, die Demokratische Partei durch ihren Landesausschoiß für die Beibehaltung des jetzigen Wahlkreises ausgesprvä)en Es bliebe ja den Parteien unbenommen, innerhalb des Gebietes verschiedene Provinzlisten auszustellen. Tie jetzige Wahlkreisemteilung hat sich insofern bewährt, als die Wahlagitation infolge der
Der Abg. Dr. Osann fragt bei der Regierung an, welche Maßnahmen sie gegen die sehr dedenstichen GrundstücksankäuseberAus- Länbcr zu treffen gebentt.
rm. Ta r m ft ab t, 3. März. Ter Finanzausschuß der Volkskammer setzte in seiner heutigen Sitzung die Beratung des StaatsvertrageS zur Uebemabmc der Eisenbahnen auf bad Reich fort. ES wurden der Staotsvertrag selbst, das Schlußprowkoll, sowie die Vorlage hierzu, soweit sie Dessen betrifft, ohne besondere '^Beanstandung Erledigt, und angenommen, vorbehaltlich etwaiger -.'Änderungen, die sich aus den Beratungen innerhalb der Frattioften ergeben sollten, lieber die Fiage der Ablösung Hessens durch das Reich bzw. btc Form der Mlosnng wurde zunächst ein bestimmter Beschluß nidst gefaßt. Dann wurde dem Antrag be? Abg. Eißnert betr. Gewährung eines StaatszusclmsseS für die höhere Mädchenschule in Offenbach in Höhe von 50000 Mk angenommen, nachdem die Regierung ihr Einverständnis mit ber Forderung gegeben hatte.
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Die nächste Tasung der hessischen Volkskammer.
Deutsche Nationalversammlung.
Präfl>ntt Fehrenbach eröffnet die Sitzung um 1,25 U hr. t ,
Auf der Tagesordnung steht die Beratung des Antrages Frau Angeles und Genossen betten.au) Austerlraf setzung einer für bi: Rcgierungsbezirre Düsseldori, Arnsberg. Münster und Mindenerlas >enen Verordnung des Rrickisvrv üertten in Ver- biicbimg mit dem Antrag betreiben B^ter betr. ?lußerkraf sttzung einer weiteren Verordnung des I Reichspräsdorten für das Reichsgelttt.
Abg. Eo hn (USP.^ begründet in» Anträge. I Die Devorimungen, welche u. a. che Zuchtt»us-i
finden.
Hauptversammlung der Landwirtschafts- kammcr.
s. w. Darmstadt, 2. März. In den bis in die späten Mittagsstunden währenden Perhcmd- hm gen führt Präsident Neumann u. a. ans: Die vcalen Tatfadjen bedingen die Mvoendigkert der Zwangswirtschaft, ohne die es eine Katastrophe geben muß. Es gilt, ein unglückliches, pickstagenes Sott wieder hoch zu bringen. Dabei müssen manche Wünsche iurüdfteben. Wir wollen nicht ein Bettel- Volk Europas werden: darum muß aber auch Stadt und Land Hand in Hand arbeiten. In restlosem Verstellen und Zusammenarbeiten liegt die Besserung — die Zukunft.
Ge h Rat Wagner befurchtet, daß wir mit der Kohlenlieferung an die Entend; dem sicheren Untergänge entg.-gengchen. — Geh. Rat Fritsch ist ber Ansicht, die ZwangsbckvirtsthN- hmg für Getreide und Kartoffel könne nutzt aus- gehobai werden. Die allnwmtiid* F-sthetzung der Preise müsse der Regierung anrrnprohlen werden. Die Mastnahme bet Land^erleilimg werd- sich bitter rächen. Die Leistungsiälng'ieii der Lmrd- wirricbaft werbe davon obhängsn, wie man sre bdxmbclt — Dctonomierat D«hn sorixrt landwirtschaftliche S<tzichtungsaus chüse. — Mi- nisterralrat Schlrephake bei-ntztet über die Anforderung von Dreh an die Entente. — Oberregierungsrat Emmerling wftst auf die Verketzrsfrag^ hin, die bei dkr Aushebung der Zwangswirtschaft berück ichtigt nerden müsse.
Der Voranschlag 1919 ist ,0 übcridritten, haß eine nochmalige Eriiebung ter Umlagen zur Landwirtschaftskammer eriorderlrch rst — Für das 1 z>albjal7r 1920 galt der Boramchüag lSld Rs zur Fertigstellung des HMipworanschlag.-s 1920, der bis jetzt auf fast unüberwindliche sSttyotrng» feiten stoßt.
rm. Darmstadt, 2. Mär). Der Landes- verband der Polizeibeamten Hessens tagfe heute unter dem Vorsitz des Oberwadstmeisters Lchaser, um zu der bevorstehenden Besoldungsceform Stellung zu nehmen an bet eingehenden Aussprache würbe hauptsächlich Stellung genommen gegen die Stellungnahme anderer Beamtengruppen, zu der Tariseinteilung und ganz besonders gegen eine Beamtenversammlung am 22. Februar in Frankfurt a. M., welche in völliger Verkennung der Verhältnisse über die Eingruppierung der Bolizer- organe Beschlüsse faßte, Prv:est ertzobm. Dv- Beschlüsse sollen den maßgebenden Körperschaften zugehen.
lung zu nehmen.
Zur Frage des B t z e p r a s r d e n t e n böten1 wir, daß das Zentrum voraussichtlich den Abgeordneten Prof. Lenhart Vorschlägen wird.
Sobald die Regierungsvorlage betr. ixe Ber- .
Ä , . _ , . - ueibigung öffentlicher Beamten durch das Plenum
DerUeberaang dervahnen an oasReich.k verabschiedet und als Gesetz veröffentlicht fern wird, dürfte sehr bald auch die Vereidigung de» Ministerpräsidenten inder Kammer statt-
rmt Darmstadt, 3. März. Di: hessische Volkskammer wird nach der soeben zur Vcr- sendung getommenen Einladung m bet nächsten Woche Mittwoch, 10. März, zusammentreten. Aus der Tagesordnung stehen 44 Beratungs- Punkte, darunter die Wahl eines Vizepräsidentfw für den ausgeschiebenen Abg. Dr. Schmitt, verschiri>ene Regierungsvorlagen, darunter die Vereidigung öffentlicher Beamten, ber Staatsvertrag bett, ben Uebcrgang ber Staatsbahnen an bas Reich, bie Verordnung bett, die Beschränkung der Verfügung Über das Bergwerkseigentum, das Bestätlgungsrecht des Landtages nach Art. 37 und 39 der Berfvssung, du- lausenden Teuerungszulagen für die Staatsbeamten u. a.
Der Eisenbahnverttag soll erst am Donners' . tag zur Beratung kommen. Es sind sämtliche Frak- tionen auf Dienstag, 9. März, qcladcn, damit fte Gelegenheit haben, zu der wichtigen Frage Stel-
Das Reichstagswahlgesetz.
Wie verlautet und wie nach den Verhandlungen des Ausschusses wadrsctz7i:ilich ist, hat sich die Regierung dafür eittschied.'n, den dritten der von ihr zunächst vorgelegten Entwürfe eines Reicbs- tagsivahlgesetzes in der Ratioiialver'ammlung ein- zubringeir. Nach diesem Entwurf entfällt auf 60 000 Einwohner ein ^lbgeordneter und auf jeden Wahlkreis kommen 4 ülbgcordnete. Um auch kleineren Parteien dir Möglichkeit zu geben, ihre Abgeordneten durchzubringen, können 3 Wahlkreise su einem Berbarchswahlkreis zusammengesaßt werden. Für
tcrial überwiesen.
Dann wurde der Staatsvertrag zwischen Preußen, Bayern, Sachsen, Württemberg, Baden. Hessen, Mecklenburg und Oldenburg betr. der Uebcrgang ber Bahnen an bas Rerch beraten, nachbem ber Vertreter der D. V. P. energischen Einspruch erhoben hatte, baß man einen solchen wichtigen Staatsakt der Volkskammer zunächst ohne lebe Bearündung vorlege. Die Begründung habe nur der Vorsitzende und der Referent erhalten. Die übrigen Mitglieder des Ausschusses seien nicht in der Lage, sich über _ ö te Wirkung des Vertrages zu verlässigen. Man wllc den Fraktionen Gelegenheit geben, hierzu Stellung zu nehmen. In ber dann folgenden Aussprache würbe von ber Regierung ihre Stellungnahme erörtert unb man beschloß hierauf in bie Verhandlungen einzuttcten. Die Regierung gab -ju beit einzelnen Para-graphen bie nötigen Erlautze- rungen. Diese wurden bis zu 21 angenommen. Die D. V. P. behielt sich ihre Stellungnahme bis zur Aussprache mit ihren Parteifreunben tvr. Die Beratungen werden am Mittwod) sortgesetzt.
Zu der Berreicheruna der StaatÄxchnen b. tz. ber Uebcmabme ber Defsischen Bahnen durch das Reich erfahren wir noch, daß das eigenttiche An- lagekapftal für Dessen mit etwa 516 Millionen Mark in Rechnung kommt. Für die Berechnung des Erttagswertes tommt nutzt mehr die alte Teilungsziffer, sondern die Gleichstellung Asiens mit Preußen d. i. eine Ertragsziffer von v>,lo Prozent in Bettacht. Der Ertragswert berechnet sich somit auf rund 790 Mill. Mark. Ter_ an tzessen als Entschädigung zu zahlende Dettag stillt sich einschließlich der Zinsen usw. aut etwa W Mill. Mark. Das Reich übernimmt dagegen die schwebenden Schulden nach dem Stand vom 31. Mürz 1920, die etwa 550 Mill. Mark und abzüglich der Zinsen etwa 475 Mill, Mark betragen, so daß für dessen ein Ueberichuß von etwa ypei- hundert Millionen Mark verbleibt, der vom Relw zu 4 Proz. verzinst wirb, so baß für Denen lahr- lich etwa 8 Millionen Mark beraub Dringen. Du Verwaltung soll nur infoweft jentralifiCTt werden, als es zur Erfüllung der Auigmien der Reichseisenbahnen als einer einheftlichen Verkehrs- anftalt Unbedingt geboten ist. Fn ledern ^.cmoe wirb fick ein bauernder ^ltz mindeitens euer holderen ReichseisenhabnbeHörde tüt ixe Berwod- tung eines Eisenbahnbezirks bennden. -tie pirsche Eisen bühn ab teilung wird vom L ab ane Reichsstelle sein. Die Beamt-wrechte und rn weitgehendstem Maße gewahrt, ber lcrndmannfchaMchc Eharakter muß bei ber Stellenbesetzung berüchiich tigt werden.
Der Abg. Kohler beanttagte bei der,R-eaie- rung ein Gesetz vorzulegen, das bie B e r s i cy e - tun g ber Feuerwehrleute m Dessen bezweckt.
grroerbe wird uns mitgeteilt: Der Tarifausschuß der deutschen Buckürrucker tagte feit 27. Februar in Berlin, um über die Forderung der Gehilfenschaft auf weitere Teuerungszulagen zu beraten Die Beratungen sind nach fünftägiger Dauer ergebnislos verlaufen. Auch ber Spruch des Schlichtungsausschusses deS Reichsministe- riums, ben die Gehilfen anriefen, würbe als un- erfüllbar abgelehnt.
Lanoarbeiterstreik in Mecklenbuog.
Berlin, 3. März. (Wolff.) Nach den Abendblättern wird in Mecklenburg auf ungefähr 100 (Gütern gestreift. Die Frühjahrsbestellung ist da durch bisher nicht gefährdet. Fn Rostock finden heute Verhandlungen des SchlichtungsaussckZusses tatt. Die mecklenburgische Regierung ist ent- dürften, bie schärfsten Moßnahnien zu ergreifen, «lls von einer ber beiden Seiten ber Sdncds- pruck) nicht angenommen wird. Außerdem find n ben Hommerschen Kreisen Do murin unb Sttal- unb große Landarbeiterstteiks auSgebrochen.
Drr Anschluß Eoburgö an Bayern.
München, 3. März. (Wolfs.) Der Ver- sassungsausschuß des bayerischen Landtags nahm heute den Staatsvertiag mit C 0 b u r g.einstimmig an.
damit Rohstosse aus dem 2Iu8Iat.be zu be- W^^>s-s°us d-m rein örtlichen In-
schassen Rach ber betreffenben ^rorbnu^ kTnÄ
kann mit Einwilligung der Landeszentralbe- zurück, f0 nnrb badurch ben ndneren Par- Hörde, wenn für eine Forderung, bie m aus- trien ber Wahlerfolg unnötig erschwert unb bie ländischer Währung zu zahlen ist, eine Dypo- Agitation wird toieber herabgebrückt. Eine Aende- thek in das Grundbuch eingetragen wirb, ber nmg fdyint lebi^ich geboten, soweit die An- Gelbbetrag der Forderung und etwaiger Wc vedjmmg der Reststimmen in Frage^kommt. Die btnte.ftunflei. oder der Löchstdetrag, bis zu SutWung anei Xcid^fum Zweck dem das Grundstück haften soll, in auslän- " ch, latzt hch-bermichsehr
Sgäbnmfl weiben äRcu ift ^bStok? S-
Mit dieser Verordnung dem Auslände m weit- nrngsentwurs Gegenstand eingehmder Beratungen gehendster Weise entgegengekommen, das, wie setti müssen, wobei auch die Äusg-estoÜLmg der Verhandlungen ergeben haben, gewillt ist, ge- Rric^liste einer sorgfältigen Prüfung unterzogen gen tzypotheken, aber infolge des Schwankens werden muß.
der deutsä-en Mark nur in ausländischer Wäl>- --------
rung, dem deutschen Kaufmann Geldmittel ym ÖCI1 DoItcrbUüd.
iUr Zweikl dab wir B - rn, 3. Mär,. lWolsf.) D-r National-
dem Auslände, um von ihm die so '"twendi- MM^mtemck 12oße^n5r> Stimmen TXTCb=™Ä §W-ung ei7- d7-Sckkw - i? m Vö7k?rb?n d Die 0fiArnärnE £ tertü? btr irt 06 bie SmctifaHauM wurde fallen gelaßen. Dage- optimistische Aeuhernng Walter tzohhs in ber ^^n Lfchlosfen die Sozralbemokra- „Industrie- (und Handeiszeitung" so berech- len und ern^e x s7nat;n
W Lub'KrÄ?dw7hr^ufVskLis?lL meldet aus Landow Der Ercka^che Senat menÄ' f^ohsws^iin^besten^Sinnezu^lwrwei- W ^«0«-
ten, so wird nicht nur die bedenkliche Seite lich^r M o nr oedo k t r i n u^ der i^e^n des Hypothekarkredits in ausländischer Wäh- „fLLhe mit
rung auf deutschen Grundbesitz von selbstver- A-OUe^bund nichtsemzu^^n dabe, mit schwinden, das ausländische Kapital wird 56 ge^n 2^ Stimmen angenomEn
Ln^n r'achchfn bie^l!^ «7rän-t"L Varabe^^bL St^änI°n^E würbe S,°LaLsteUtbL
dem Ausländer nach dem Bürgerlichen Gesetz-1 snroch sÄ in
buch gewisse Beschränkungen beim Grund- ^u ^n ^lkerbund^aus
stückserioerb auferlegt, bie im Sinne ber Der- lMs^r Fonn ^en den Vol^rbund orbnung nunmehr in Wegfall kommen wer- und erlangte hieruder L .
ben; wenn gemäß der Aushebung dieser ® 25— diesbezügliche Ent*
schränkung nickt verhindert werden kann, daß Schließung angenommen.
Dessen schrint diese Regelung besonders ungünsttg, da unser Laub bisher neun
nach.freiem Belieben an bas Ausland deut-
sche Grundstücke veräußert werden können, so Deutschland» LebenSmitteletnsuhr.
hofft man doch wiederum, daß durch die Mög-! Amsterba m, 3. (Wvlff.) Der ,^Telo- lichkeit, .Hypotheken in ausländischer Wäh- ssvaaft' meldet aus London: Bonor Law e^arte rung aufnehmen zu können, weitere Kreise von mt
der genannten Verfügung Gebrauch machen ^Wert de^ Leben^
Es handelt sich bei dieser Verfügung i5^^67 7 Pf un^^S?rrNng/wähvend ^r wohl, was ja auch bie Industrie- und Han- [aUf Kontratt noch zu ticfcmben Lebens-
delszeitung in den obengenannten Worten ver- mittel in demselben, Zritpmitte auf 655 473 Pfund schleiert zugeben muß, geradezu um ein Vcp- Sterling sich belaufe.
banguespiel; selbst wenn auf deutscher Seite fx3’ c-A-
loeitgehender Gebrauch von der Verfügung ge-
macht werden sollte, selbst wenn man erreichte, ^ V^utschen Volkes
daß ein ausländischer Grundstückserwerb ^^n^w>t^en Lebensbedarf nicht nicht mehr in ausgedehnter Weise stattsinden genügenden Mengen beschiftm. Ein sollte, so darf man nicht vergessen, daß das Deutscher erholte weniger als die öälftc der vom Ausland die Möglichkeit besitzt, sich, sofern bie Obersten Wirischaftsrat für ein Individuum berech- erhoffte Besserung im deutschen Wirtschafts- neten normalen RaftrungSSalorim. Tas Blatt leben nicht bald merkbar eintritt, in den Bo- kommt zu dem Schluß, das eux%vge Heilmittel fei fitz des Grundstückes zu setzen, auf dem es eine «nc gernernsa m<: Akt^n ru Gunsten Hypothek besitzt, und dies um so leichter, als aller notleide nden V oircr es eine Hypothek nur dann übernehmen wird, Eine cntzlriche zinleige.
wenn es auch ein gewisses Bestimmungsrecht P a r i s, 4. März. (WTB.) Der neue Über das betreffende Grundstück erhält. Wenn englische.Botschafter in Washington, Sir Auck- auch die Mitwirkung der Reichsbank bei derl sand Geddes, erklärte einem Londoner Koft- Uebertragung einer Hypothek bei ber Geneh- respondenten in der „Chicago Tribüne", Eng- migung vorgesehen ist, um bie Zahl der bewil- ^nd werde bei der Friedenskonferenz die ab- ligten Kredite nicht zu hoch zu schrauben, fo |0(ute sttotwendigkeit betonen, Deutschland zu wird diese doch unbedingt eine solche Höhe er- helfen, sich wieder emporzuarbeiten. Es werde reichen, daß ber Einfluß des Auslandes auf Deutschland eine Anleihe bewilligen, da- bem deutschen Grundstücksmarkt sehr bebeu= m|t seinen Verpflichtungen nachkommen teuft werden kann. Auf jeden Fall ist mit dieser könne Verordnung, wie die Industrie- unb Handels- --
Leitung richtig jagt, ein neuer Schritt getan, bcOT französischen Senat,
um dem Eindringen fremden Kapitals in ® ~
Deutschland den Weg zu bafnrcn. Immerhin b« Wc^ntroutj te-
beutel die Verordnung den s^rtuch^-'nen Lmßng I-hres,lasse
Ableiter zu schonen gegen die Bestrebungen 1920 angenommen.
deutsche «e^iWin Belgien.
von industriellen Unternehmungen. r-s^l.^.
I von bem Minisver des Auswärtigen einpfcuigen.
Bergarbcitersircik in Belgien.
Bethune, 4. März. (WB.) Die Berg- arbeite r beschlosfen in gebtimer Abstimmung mit 300 Stimmen Mehrlx7it den -streik. Von 13100 Arbeitern haben 280J abgestimmt. Am Morgen fand keine Einfahrt statt. In Ealannory- court ist Teil streik ausgebrochen. An anderen Gruben geht die Arbeit normal weiter.


