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Datum

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nachts Nebel

251,

269,

217,

268,

299, 415, 265, 261, 155.

126,75 133,- 240,-

219,75 309,50

256,50 163,50

2.1.

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3.1.

126,78 130,- 241,- 219,- 305,- 246,-

891,50

33,45 26,75

33,90 82,30

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147,- 124,-

128,- 125,75

132, 238,- 218,-

307,75 248,-

160,75 168,50 299,-

420,- 280,-

257,50

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Sonst gewannen Bad. Anilin mit 415 und F«b- roerte Höchst mit 285. je 20 Proz. Elektro A. E. G stiegen 7 Proz. auf 261. Bergrn-ann-- werke 4Vs aur 180. Schantungbahn büßten da­gegen 12 Proz. ein (607.), ebenso stellten sich Deutsch llebers« Elektrische 9 Proz. niedriger, 709 Schifstchrtsaklien lagen fest. Äon au-Slän*- disedcn Anleiden stellten sich 3prozent. Salmngue Monastir 110. 15 Pre^., 5prozent. Bosnier mit 137. 2 Prvz. höher, oprotent. Silber-Mexi­kaner verloren o Proz. (235.).

Frankfurt a. TL, 3. Januar.

Devisenmarkt.

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Gerichtrsaat.

n Marburg, 2.Jan. Das Landgericht ver­urteilte heute einen schon mehrfach vorbestraften jungen Menschen namens Daus, der in Gießen und Fronhausen Diebstähle begangen hatte, zu 21/, Jahren Gefängnis und 3 Jahren Ehrverlust.

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n Kirchhain, 2. Jan. Auf Veranlassung der hiesigen Ortsgruppe des Hessischen Bauern­vereins nnrrben für die Notleidenden in Wum in hiesiger Stadt bei den Mitgliedern des ge­nannten Vereins 225 Zentner Roggen und 218 Mark Bargeld gesammelt. Eine weitere Samm­lung für die Opfer des Brandunglücks in Rau­schenberg ergab 1177,50 Mk

ra. Riederweidbach, 2. Jan. Dtr haben innerhalb einiger Wochen den dritten Bürger­meister. Aus Altbürgermeister Kloos, welcter 35 Jahre an der Spitze der Gemeinde gcstmoen, folgte Bürgermeister Gg. Phillipp, der aber bald aus Gesundheitsrücksichten weder zurucktrrten müßte Es wurde daher an dritter Stelle Wuhelm Frink als Oberhaupt der Gemeinde einstimmig ge- wälstt

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Karl Repp, Schotte», Telephon 22L

Tatsche ist, datz sich auch bte Produktionskosten des Bauern ganz gewaltig erhöht haben. Der Sattler, der Schmied, der Stellmacher, der Schuh­macher, der Schneider, sie alle prLsentieven dem Bauer ganz gesalzene Rechnungen. Dünger- und Futtermittelpreise find gegen Trüber enorm ge­stiegen, ebenso die Sämereien. Und wie steht c5 mit den Biehpreisen? Ja, es kann doch kein Mensch verlangen, datz der Bauer diesen Berlust, der bei einem Rind oft 151600 Mk. ausmacht, zahlen soll. In manchen Gegenden hat dieies Zahr das Getreide nicht gut gekörnert, die Unkosten beim Dreschen sind aber rricht kleiner, sondern größer geworden. Ich war kürzlich dabei, wie ein Bauer Bindegarn für den Binder der Dlunvsdresch" masclstne kaufte. Das selbe Quantum, was er im Frieden für 48 Mk. kaufte, kostete chm jetzt 264 Mk. Die stöhlen für die Lokomobilen sind er­heblich teurer, ebenso die Arbeitskräfte usw."

So die Dresdener Bolks^eitung, eine Selten­heit bei sozialdemokratiidien Blätvern, datz diee auch einmal die Schwierigkeiten der Landwirt­schaft anerkennen, wenn ich uitdi glaube, datz dieies nur geschehen ist, weil die Wahlen zum Reichs­tag in Aussicht stehen.

st. Schwalb, Grotzen-Buseck.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stellenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Grotzen-Buseck, 31. Dez. 1919.

Mit dieser nochmaligen Erwiderung des Herrn Schwalb möchten wir die Aussprache schlrctzen.

Tie Auöjührungcn des Herrn Fourier in Nr. 303 dieses Blattes zwingen nrch zu einer Erwiderung. Dor allen Tinnen möchle ich Jl-nen das alte Wort zuruftn:Wer schimipft, hat Un­recht." Ihre persönlichen Anzapfungen lassen mich kalt und cs ist mir dah.'r auch ganz tinedei, sür rochen Geistes Kind Sie mich hatten. Daher er­übrigt es >ich, auf sämtliche Teile Ihres Einge­sandts näher cinzugehen: jedoch einiges möchte ich nicht unenvi-crt las,en:

So schreiben Sie, Derr Fouracr, datz an Land­wirt. der |irf> seit dem 4. August 1914 Abend für Abend mit einem satten Gefüljle schlafen legte, die Not der Arbeiter nicht begreifen könne. Mit dieser Belxauptung haben Sie aber entschieden Pech. Denn gerade vom 4. August 1914 bis 28. Januar 1919 war ich im Felde und ich glaube, da werden auch Sie nicht belvupten wellen, datz ich mich dort stets mit sattem ©CTÜtte schlafen gelegt hibc. Gerne erkenne ich an, welche Entbelvungen schon jahrelang Bergarbeiter, Ei enbahnei usw. zu tra­gen batten. Aber hatten diese nicht auch den Dor- teil, datz sie zu Tausenden und Abertausenden reklamiert waren und trotz aller Entbektrungcn ein immerhin noch einigermatzen menschliches Da­sein füllen konnten, was brauten im Felde nicht bet Fall war?

Sodann die Darstellung über Ihre damalige Strei kaustfelilung in der Rateversammlung. Den­ken Sic mal genau nach, Herr Fourier, ob 'nie Sache vielleicht doch nicht ein wenig anders war. Weitet schreiben Sie, barnnlS hatten die Land­wirte versichert, wenn die dort ausgestellten For­derungen bewilligt würden, kämen weitere Pveis- steigerungen nicht mehr in Betracht. Aber die Forderungen wurden ja nicht bewilligt und dann, Herr Fourier, werden Sie uns doch nicht zumuten wollen, wenn für alle anderen Produkte der Preis so ungefcuer in die Höhe schnellt, datz wir die unsrigen für den alten Preis weiter verkaufen sollen. .

Ferner schrieben Sie, datz das Heranzrehen von einzelnen Abnormi äten nichts lcwe.sen würde. Ich könnte Ihnen Dutzende von foldjen Beispielen vorsühren, aber di.s würde zu weit füljren. Sie meinen, ich l-a'te es ja in der Hand, meine Kol­legen zu veranlassen, datz sie nicht so unsinnig ihre eigenen Gebrauchsartikel, z. B. das Heu- grvs, verteuern. Tiese Ausführungen zeugen da­von, toeldx landwirtschaftlichen Kenntniste Sie bc- sitz-m und wie wenig Sie die wirkliche Ursache dieser Teuerimg kennen. Mit Ihrem Hammel T/rbcn Sie auch kein Glück und ich rate Ihnen, in Zukunft etwas vorsichliier zu fein mit solchen Belauptungcn. Selche Preise, wie Sie anführen, werden nur im Schleichhandel bezahlt, der Vieh- handelsverband hat etwa nur die Hälfte des von Ihnen angeführten Preises bejabtt.

Um Ihren Mangel an Vertrautheit mit den land Wirtsältlichen Existrnzfraaen zu beheben, rate ich Ihnen, die sozialdemokratische Dresdener Volks­zeitung vom 26. November 1919 zu lesen, eine

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Das dmtsche Heer.

London, 2.Jan. Obgleich Deutschland aus Gnmd des Friedensvertrages nur ermächtigt ist, drei Monate nach der Rattstkation 100000 Mann unter den Waffen zu halten, schätzt das brirische Kriegsministerium die heutige Zahl der deutschen Soldaten aus ungelähr etne Million, darunter 400000 reguläre Soldaten, 12 000 Matrosen, 50000 bewaffnete Polizisten und ungefähr 500000 Zeitfreiwillige und Bürger-

heute noch gestiegen. Der Pegel zeigte nach- mittaas 3 Uhr 8,6 Meter.

DuiSburg, 1. Jan. Bei Homberg hat bnl Rhein-Hochwasser den Eisenbahndamm links des Rheins durchbrochen. Das Hochwasser er­gießt sich ins Land. Die BesatzungStrustHen be­teiligten sich an der Hilfeleistung

Paris, 1. Jan. (Wolfs.) Havas. Der Wasi erstand der Seine nimmt ständig zu und ist gestern um 68 Zentimeter gestiegen. Das Wasser hat schon die Bahnhöfe der Untergrundbahn en er« reicht, so daß teilweise für das Publikum Lauf­stege errichtet werden mußten.

Der Papst für dir Krirgsgefanyrnen.

Rom, 2. Jan. (WTB.) Stefani.Ofser- vatore Romano" veröffentlicht eine Adresse beS internationalen Roten Kreuz-KomiteeS an den Papst zu Gunsten der Kriegsgefangenen in Si- bitten.(Sortiert: d'Jtalia" berichtet, datz der Papst bereits den päpsllichen Vertreter rit Bern beauftragt hat, sich mit dem Genfer Komitee wegen einer gemeinsamen Aktion für die Kriegsgefange­nen zu verständigen.

Der bayerische Gesandte beim Datikan, d. Rit­ter, ist in Rom an gekommen und hat bte Kardinale d'Aspari und Tedefchint besucht.

Die orientalische Frage,

Paris, 2. Jan. (WTB.) Der ..Petit Part- sien" bringt eine Nachricht der -Pall Mall Ga­zette", wonach folgende Lösung der Frage von Konstantinopel den Sieg baöontragai dürfte: Konstantinopel und die Meerengen werden inter­nationalisiert. Frankreich und (Ärgland üben dort gemeinsam eine Bormachtstcllung aus. Der neue Sitz der türkischen Regierung werde nach Klein­asien verlegt. Der Sultan »ererbe als Oberhaupt der Türkei in religiöser Beziehung anerkannt und Konsbmtinopel bleibe in gleicher Hinsicht Haujk- stadt des Islams. Die^,Pall Mall Gazette" fügt hinzu, daß sich Lloyd George mit einem sehr be­stimmten Plane nach Paris betreten wird, mit dessen Annahme durch die Konfevenz sicher zu rechnen fer.

Kritische Lage in Sibirien.

Rotterdam, 2. Jan. (WTB.) Laut Nieuwe Rotterdamsche Courant" meldet die Times" aus Sibirien, daß "bte Lage der zu- rückweichenden Armee Koltschaks furchtbar ist. Die Bevölkerung Irkutsks ist der dort dort verweilenden Regierung KollschaKS feindlich gesinnt. Die Eisenbahitstation dieser Stadt soll in in den Händen der Sozialvevolutionäre sein.

Nach einer Timesmcldung aus Peking ist Japan bereit, in Sibirien durch energische Unter­stützung die Lage zu retten, wenn es von den Mäch­ten die Ermächtigung dazu erhalte. Dasselbe Matt meldet aus Neu York, daß, einer halbamtlichen Mitteilung aus Washington zufolge, die Bereimg- ten Staaten, England und Jnvan ein Abkom­men geschloffen haben, nach welchem die Auf­sicht über Ostsibirien Japan über­tragen wird. Japanische Truppen würden den Schutz der Eisenbahn bis zum Baikalsee gegen bir Bolschewisten übernehmen. Die amerikanischen und tschecho-stowakischm Truppen würden aus Sibirien zurückgezogen.

Die amerikanische Politik.

Rom, 2. Jan. (WTÄ) Einem Telegramm desPetit Parisien" aus Newvork zufolge wird Staatssekretär Polk, der Nachfolger Lansings, demissionieren, um zum RechtsanwaUSberuf zurück^ ' zukehrcn. __________________________________

Handel.

Berlin, 2. Jan. B ö r sen stim mu ng s- bild. Bei Eröffnung der ersten Börse im neuen Jahr setzte der Perkehr mit voller Hausieströmung ein. Das Geschäft Ivar auf einzelnen bevorzugten Märkten recht lebhaft. Eine führende Rollespielten Schiffahrts-, Kolonial- und teilweise auch Montan- und Valutawerte; von den ersteren erzielten Kurs­aufschläge: Argo mit 40, Deutsch-Listralier mxt 25 und Hansa mit 14 Prozent. Von Kolonial- werten stiegen Sloman Salpeter 150, Ncu-Guinea 120 und Otavi 40 Prozent. Bei Montanwerken betrugen die Besserungen für die führenden Papiere bis 8, bei Sanaba bis 55 und bei Orientbahn bis 20 Prozent. Farbwerte haussierten 15 bis 20, A. E. G. 10 und von Spezialpapieren Orenstein u. Koppel, Anglo Guano und Goldschmidt je 10, und Adlerwerft 20 Prvz. Türk. Tabak gaben 90 Proz. von ihrer vorgestrigen Steigerung her. Auch Pe- troleumroerte waren vernachlässigt. Nach Befriedi­gung des ersten Käuferansturmes war das Geschäft ruhiger bei Nichtbehauptung der Höchstkurse. So verloren Schantuna 30 und Canada 40 Proz. Auch Kolonialwerte bröckelten ab. Noch blieb die Grund­stimmung fest und bei Schwankungen konnten die Dorernxrbnten Verluste teilweise wieder eingeholt werden. Von Bankaktien gabm Dresdner Bank sechs Prozent nach. Heimische Renten waven fest, öster­reichische geschaftslos und ungarische auf die Wie­deraufnahme des Zinsendicnstes gcftagt. Die übri­gen Auslandsrenten sind ftst.

Die Börse schloß rocht fest, wobei neuerdings Neu-Guineas und Petroleumwerte unter Führung von Erdöl und einzelnen Montanwerten namhaft stiegen.

Frankfurt a. M., 2. Jan. Abend­börse. Am Martte der Kolonial- und Petro­leumwerte trug das Geschäft eine lebhafte Fär­bung Im Vordergründe standen Neu Guinea, die bis auf 860. plus 90 Proz. avancierten. OtiDi Minen dagegen schwächten sich je 4 Mk ab. Deutsche Erdöl 580, Deutsche Petroleum 477 sehr fest. Recht großes Interesse bestand für Montrn- papiere, von denen Zarpener 256V2 eine Chrnce von llVa, Lothringer Hütte eine solche von 111/4 (243%) erzielen Tonnten. Anter den erwähnten zogen ferner Mannesmann 81/2 (224V,), Gelsen­kirchen 309i/r (4- 41/,), Bochumer 4 Proz. (240) an.

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wehrleuve. Die Ocrabsetzung dieser Heeresbestände gebt infolge der gegenwärtigen Lage Deutschlands intb der Ätbeitslosigftit nur sehr langsam vor sich

DaS Hochwasser.

Mainz, 1. Jan. Der Rbeinpegel bei Mainz zeigte beute Abend 7 Uhr 4,65 Meter gegen 4,67 Meter heule Mittag 12 Uhr und gegen den vorgestrigen Höchststand von 4,80. Die heutigen Telegramme derauswärtigenWasserbau- nmtcr lauten: Kehl 4,80, fällt; Worms 4,92, fällt; Wimpfen-N e ckar 4,20, fällt: Maxau 7,96 Srillstaiü); Mannheun 8,20, weniger steigend, heute Nacht 8,60. Der Main steht bei i'lschaffenburg 4,25 Meter und stcigc noch immer langsam; bei Frankfurt 3,52 gegen 3,47, bei Kostheim 4,60 gegen 4^3 am gestngen Tag.

Koblen z, 1. Jan. DaS Hochwasser des RheineS und der Mosel geht seit heute zu­rück. Der Höchststand des Rhrines war getem 8,17, heute früh 6 Uhr zeigte der Pegel 8,08. Vom Oberrhein und der Obermosel wird ebenfalls

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