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Sperr-

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Oießen, Offenbach, 30. September 1920.

Die Beisetzung findet in der Stille statt

vom Sterbehause aus statt.

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Hards selben fefbgeftrllt worden. Die maßregeln wurden von uns ungeordnet.

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lk, 1. DM . Rufern sek 3 fort einlauittij t, ein gutes der Messe, ir nisier ist th sen und Md 3 '.x Eröffnung V: Wohnen. Er l.i sucht und trfih ilte BerlausssL.'.

tlnb dem UmtSverkükdiqttngtzblatt.

** DaS Amt-verfündigunasblatt Nr 142 vom 1. Oktober enthält: Außerkrafttreten de; ?>u -iübrung^eft-tze« zum Friedensvertrage.

Golt dem Allmächtigen hat es gefallen, meine innigstgeliebte Frau, unsere gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Groß­mutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Katharina Nepp geb. Schaum nach langem, schwerem, in großer Geduld ertragenem Leiden in die Ewigkeit abzurufen.

In tiefer Trauer:

Fam. Ludwig Nepp, Schaffner, u. alle Angehörigen.

Großcu-Unden, den 1. Oktober 1920.

Die Beerdigung findet Sonntag den 3. Oktober nachmittags 4 Uhr

mc Frankfurt a. M, 1. Oki. Die gtnbt unterhält am Osthafen ein grobes Holzlager. Trotz starker Bewachu. sinh gint m der letzten Woche nicht weniger tote 500 Zentner gestohlen worden

fd. SasseL 1. Ott. Das Kommando Zer Leichswehrbrigade 1 1 wurde gestern auf­gelöst Die Befugnisse des Militärbefehlshabers Iber »afid und die umliegenden Kveü'e gingen auf dos Kommando der 3. ÄtiDaIlcrt£bitnfimt über <L\t Auflösung des Kommandos ist eine Folge der HaeveSverminderung, dir heute ein treten muß

Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß Leute früh VL Uhr meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter, unsere liebe Schwerer, Oroomutter, Schwiegermutter, Schwägerin und Tante

Frau Elisabethe Arnold geb. Henß

nach kurzem, schwerem Leiden sanft entschlafen ist.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Peter Arnold, Milchhändier

Familie Philipp Alb. Arnold Georg; Arnold IjOttchen Arnold.

Leihgestern, Beuern, den 1. Oktober 1920.

Die Beerdigung findet Sonntag den 3. Oktober nachmittags 3/, Uhr vom Sterbehause Rathausstraße 25 aus statt.

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Airche und Schule«

+ Re rnhelm , 1. Ott. Nach langer Kriegs­pause hält der Hessische Hauptvereindes Evangelischen Bundes am Sonntaa und Montag hier feine Landesversammlung ab. Im vauptgottesdienst am Bormittag predigt Pfarrer Eckel aus Lampertheim. Außerdem fin­den in den umliegenden Gemeinden Festgottes-- dienste statt. In der nachmittags 2.30 Unr be­ginnenden und in der Kirche stattfindenden Volks­versammlung, die von Pfarrer D. Waid (Darm­stadt) eröffnet und geleitet wird, spricht Pfarrer Kopfermann (Kaub) überDie Not der Zeit und die Aufgaben des evangelischen Volkes". Der Familienabend bringt neben musikalischen Darbie­tungen des Kirchengesangvereins und anderer Kräfte drei Vorträge, die alle denWiederaufbau unseres Volkslebens" behandeln. Es sprechen Ober­bibliothekar Geiger (Tübingen) übetTer SR atm, und die evangelische Gemeinde", Frau Pfarrer Lehn (Offenbach) überTie Frau und das evan­gelische Haus", Lehrer Döllinger (Ober-

AnMeldung und die Beichtagnahme von Rechten und Beteiligungen an öffentlichen Unternchiimngen aus Anlaß der Durchführung der Bestimmungen des Friedensvertrages. Entwaffunnq der He- völ berung. Das Aus mahlen des Getreides der Selbsweriorger. Regelung des Verkehrs mit Brotgetreide und Mehl. Viehseuchen

Das Aus mahlen des Getreides der Selbstversorger. 1. Hu § 5. Tas Gerben von Spelz (Dinkel, 5<fen) ist von der Ausstellung von Gerbkarten abhängig. Anträge auf Ausstellung von Gerbkarten sind unter Vermittlung der Bür- gernuiftemen des Wohnorts der Antrag fbrfl<r dem Kommunalverband ernzurnchen. 2. Hu ß 11. Dem Müller ist verboten, die Zurückgabe der hergestell-' ten Erzeugnisse hi Teillieferungen ooryüiebmen. 3 Zu 8 24^ Zister 1. Die Herstellung von so­genanntem Hausbaltungsmehl ist untersagt. 4. Zu 8 30. Der Versuch von Zuwrdcrhandllmgen ist strafbar. 5. Vorstehende Bestimmungen treten mit dem Tage der Verkündigung in Shaft

Regelung des Verkehrs mit Brot- ?etreide und Mehl. Schwangere Frauen er» alten vom 7. Kalendermonat der Schwangerschaft aut Grund einer Besch inigung des Arztes oder der Hebamme eine Srotjiu'age von 470 Gramm = 350 Gramm Mehl für die Woch'. Anträge auf diese Zulage srnd unter Vorlage der ermäbnixm Bescheinigung bei der Bürgermeisterei deZ Wohn­orts zu stellen. Kranke, Magenleidende usw. er­hallen an Stelle des Brotmehl'« Kranfenmehl (65proz. Weizenmehl) oder ein aus diesem Mehl her gestelltes Brot. Die Abgabe erfolgt nur auf Grund ärztlichen Atlestes nach Anhörung der ärztlichen Prüfungsbommission.

Ansteckender Scheidenkatarrh ist unter den Rindviehbeständen der Gemeinde Burk-

vi< Pttisfltjtalhmg.

la. Lauterbach 1. Ott Fn der gestern abend vom hiesige« Gew^rlschaltsKartell etnbe» tifenen öffentliche u PolkSversamm- Inng wurde Mmächst der Mil chpre i s^ be­sprochen 65 wurde schließlich beidroffen, beim triiflmt zu beantragen, daß die Kveisvceisprü- sungsstel'.e für de« Kreis Lauterbach mit Herrn Lackbaus verhandele und in erster Linie dahin grirfe. daß Herr Backhaus de« Kleiuverbauf weiter beioral. Taitn soll sic den Preis von 1.80 Mk. für das Litec am seine Richtigkeit hin prüfen. Man kchritl nun zur Kartoffelfraae. Herr Grau­lich erstattete Bericht über die Konwrenz in Darm^ 8ad: und die Bürgermeister-Bersammlungen in Lch'il' und Grebenhain. Er macht' die Erfahrung, das fick im Bezirk Schlitz sämtliche Bürg rmeister m t Au nähme einiger bereit erklärten, den Zentner ttetofjetn für 20 Mk. zu liefern, dagegen es aber in Grebenhain groß.' Mühe gelbstet habe, um es so weil zu bringen. Herr Schmidt betonte nun noch daß fick unsere Stadt Leine unnötige Sorge im die fiartoffdfHiciemng zu machen brauche, da ja nicht eher Kartoffeln aus dem Kreise geben dür en, bis unser? Stadt gänzlich versorgt ist. Herr Selbmann ermahnte die Versammlung, daß man lirfyt seist schon aus Angst getrieben, man kbrnme ju kurz, auf die Dörfer lause und Kartoffeln tuilaufe, den Zentner allerdings bis zu 25 Mark, ks müsse bei 20 Mk. bleiben.

mc. Frankfurt a. M., 1. Oki. Eine Versammlung von Frankfurter und Offen­bacher Schuhfabrikanten beschloß, auf alle ab 1 Oktober hergestellten Leder schuhe einen Aufschlag von sechs bis zwanzig Mark, je «ach Qualität, zu nehmen. Die Maßnahme vurde mit den stark anziehenden Preisen auf tem Häutemarkt erklärt, auch seien die all­gemeinen Unkosten gewaltig gestiegen, oaß diese verhältnismäßig kleine Preissteigerung durchaus gerechtfertigt sei.

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Heute verschied plötzlich nach kurzem Leiden unser geliebter Vater und Großvater

Geh. Justizrat

Heinrich Gebhardt

Amtsgerichtsdirektor i. R.

im 80. Lebensjahre.

In tiefer Trauer:

Heinz Gebhardt, Regierungsrat

Käte Gebhardt, geb. Blumenhagen Heinz Gebhardt

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Gleen) über -Tu Jugend und die deutsche Zu­kunft". Am Montag vormittag findet eine Ab­geordneten- und Mitgliederoeriammlung statt, die von Dekan Keil (Spachbrücken) eröffnet und ge­leitet wird» m der Pfarrer W a i tz überGegen- nwttsausgabeil und Programm des Evangclffchen Bundes" und (Bfnctalktrctih Pfarrer Haupt überWerbearbeit für den Eoangel,scheu Bund" sprechen werden

Haiti ft und Wissenschaft.

Kieler Herbstwoche für Kunst und Waffen schäft (12. bis 18. Sept.). Mil Veranstal­tung dieser Wvrtx nahm Kiel seme alle nationale D'if.ion wieder auf, SBotxct des geistv-kullurellcn Lebens der Nordmork $u fein Bon den hervor- vag enden künstlerffche'.i Darbwlungen, zu denen Künstler ersten Ranges nach Kiel entboten waren, seien besonders hervoca.tz-ben die Aufführungen von Beetchcwens Mis o wlenrnis und EX Somfomr ftte. miederholl werden mußten), von Wagner» Meistersingern u«d Triftern und von Hebbels He- wde- und MarÄmne Borttftgc Metten Einstein 08crfi»), Holst (dbrifiintiai, Sttdnemn (Bonn), Kerchensieiner ^München), Messer (Gießen), Oncken (Htidelbera-, A Fischer (München. Die .Woche halte Tansendc von Gästen nach Kiel ge­führt und darf als glänzendes ZeugußS deutschen Geisteslebens beschchnet werden

Turnen, Spiel und Sport.

Fußball. Entgegen der in hiesigen Sports kreisen verbreitel«: amtlichen Mffteilung des Lahnk^ses weist der Verein für Rasensmele 1900 barauf bin, daß diese Mitteiteurg, nach der neuesten amtlichen Enffch-riduny auf einem Irrtum be­ruht und die von der Ligarnarv, schäft des V. f. R. 1900 auf dem grimm, Rusen erkämpften Pirntte der Mannschaft verb-eiben, da die Paßangelegen^ heil des bciivfintben Spielers vollkommen in Orb- mntfl war. Die Mannschaf, spiell Sonntag in tm- deränderte, Aufstellung gegen B C. Wetzlar auf dem Sportplatz an der Hardt (siehe An^eigenleiO.

Der Schützcnverein Gießen hält Somttag und Niontag nachmittag fern Wahres- abschießen in Form eines Preisschießens ab. Für Flmgschützen wird eine besonders gemalte wert­volle Ehrenscheibe aufgestellt.

kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gcmcinbe.

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