AwlMngrnmddruck «. Verlag: vrühl'jche Univ.-Such- u. Steiiiöruderet R.Lange. Zchristlettung. Geschastrstette u. Druckerei: Zchnlstt. r.
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uns! Das Wirtschaftsleben infolge der zahl- »g^.* H^vas Die Ver
losen Ausstände lahmgelegt, alle Autorität lIxtnbhmqnt ke Paris wegen der Ucbcrgobc der
Habsburger.
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Paris, 31. De-. (WTB.) Havas Dutasta
Wiedereinführung der So'dzölle.
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Indreas Fischer
Verlobte
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Line llebereinftlmmung bei den pariser Verhandlungen erreicht!
»um Nachmittag vorher. Drtls für l mm höhe für An teilen o.34mm Breite örtlich 15 Bi, au«wärt» 18 Pf., für Reklamen von 70 mm Breite 48Ps. nebst 20*/, Teuerung«- zr,schlag. Bei Platz- vorskhrii'20'/.Ausschlag. Hauvtschri'tleUer: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz: für den Anzeigenteil: H. Beck; säintltch in Gießen.
Auslösung der Truppen Denikin«.
Berlin, 31. Dez. Dem „Berliner Tageblatt" frirfolte lösen sich bte Truppen D eni kins nach Nachrichten aus Saratvw auf. Ganze Verbünde haben die Waffen niedergelegt und sind nach Hause gegangen.
Nr. 505
Ter Sfetzener Anzeige, erscheint täglich, außer Lronn- und Feiertag«.
Bezugspreis:
Monatlich 2 Mark, > erteljäbrtich 6 Mark einschließlich desBestell- eld«; durch die Bost Bierteljährlich 6 Mark ousschtießlich beftc(lgelb. , ernsprech - Anschlüsse: für die ed>vifileitunflll2 «erlag,Geschäil»sleUe51
Anschrift fürDrabtnach- nchtenAnreiser-ietze«.
postscheckloato:
-jrouksurt a. M. 11686
Dem neuen Jabr ein neues Streben, feste Ziele in naheliegendem Bereich, mehr Arbeit, '■ ■"* - dann kann es ein Jahr
MgaSMtagsjM jtbortn Idols (enni) geb. »»»•**£!
Au» Oesterreich.
Wien, 30. Dez. (Wolff.) Am Sonn' ' fand hier eine Versammlung der Doritäi- d^r deutschnat io n alen Partei ^e .err'Nä^ statt, in der das Programm der neuzugruitdenden deu'tschnatio n alen Reichspartei zur Kenntnis gebracht wurde. Das Programm tritt für den Anschluß Teutsch-Oesterrelchs an das Deutsche Reich ein und ist mit jeder Staatsform zufrieden, die den Anschluß mit dem Deutschen Reich zu verwirklichen vermag, erklärt sich aber gegen jeden Versuch der Wiederemietzung, der Habe ■ burger. Das Pvogranrm nnrtix einstrinnng ge» nehmigt.
Wie der „Berliner L-okalanzeiger" aus Wien erführt, hoben die verschiedenen deutsch-nattonalcn Parteigruppen Oesterreichs gestern liz G tun - düng einer deutsch-nationalen Einheitspartei beschlossen, tte den Tite deutsch- nationale Einl^itspartei" fuhren soll, 'xas Poo^ gramm der neugegründeten Partei verlangt u a Len Anschluß Deutsch-Oesterreichs an Dc-nNckiu,. und lrlblehnung einer eventuellen Wi-deremsetzm c
Au» tzesseu.
Der Aemterwahsel im Ministerium.
rm. Darmstadt, 29. Dez. Gegen den Rücktritt des lzes'ii'chen Ernührungsmrmsters Neumann, der den Vvriitz des Landesver^icherungsanttes ütemmrntt, bzw. gegen die Uebcrimhme des Amtes Neumanns durch den Zentrumsabgeochneten und bisherigen PrLftdenten bei Lantesschrltenamtrii
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könnten.
Paris, 31. Dez. (WTB.) Die Verhandlungen des Jrhrn .v. Lersner mit dem Generalsekretär der Friedenskonferenz, D u t ast a , nahmen I einen befriedigenden Verlauf und lassen in aller I Kürze eine Einigung erwarten. Wie p.rlautet, sollen I die Ratifikationsurkunden am 6. Januar, nach-I mittags 4 Uhr, ausgetauscht werden.
Paris, 31. Dez. (WB.) Havas. Die rlfol texten. Delegierten haben den deutschen Vertretern I die Bedingung zur Kenntnis gebracht, unttr denen I sich die Uebertragung der Bollmachlien in den dem I Plelnszit unterstellenden Gegenden voll-zreht.' Me deutschen Delegierten beschränkten sich auf bW | Ei»tgegennahme Eine Diskrrssnni entspairn sich nicht. Eine solche könnte sich indessen in den bvr- geschenen späteren Konferenzen ergeben.
P a r i s, 30. Dez. (Wolff.) Havas. Ein | Telegramm des „Petit Journal" aus London dementiert, daß die nächste Zusammenkunft der Alliierten in London stattfinden werde. An den Abmachungen, wie sie während der Anwesenheit Clemenccaus in London getroffen worden seien, sei nichts geändert worden. Lloyd George werde sich in den ersten Tagen des Januar nach Paris begeben.
Elemenceau PräfidentschaftSkanditat.
Paris, 30. Dez. (Wolff.) Havas. „Echo de Paris" sagt, daß man in politischen Kreisen immer mehr der Meinung sei, Clemenceau werde einziger Präsidentschaftskandidat der Republik sein.
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Silvester 191S. ww
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letzten die ' Inkraftsetzung des Frietensverttages betreffenden Note der Alliierten an Fvethcrrn von Lersner zwischen den deutschen und alliierten I Delsgierben im Gauge sind, haben soeben zu einer I ehr erufthas ten Annäherung inl zwei bis her strittigen Punkten geführt. I Der Oberste Rat hat heute morgen die Grundlagen der angenommenen Verständigung gebilligt. Man glaubt zu wissen, daß die Deutschen das Pwto- koll vom 1. November tetr, die Nichtausführung! gewisser Wafsenstillstandstedingungen und die Lieferung von Material als Ersatz für die bei I Scapa Flow vernichteten Schift unterzeichnen werden, so wie es jetzt vorliegt. Anläßlich der Ueter- fittte der Note Ixtt Dutasta Herrn v. Lersner erklärt, die Alliierten wären gewillt, ihre Forderungen bis zu Dreiviertel dessen zu ermäßigen, was ite schriftlich verlangt haben, ja svgar tnrüter hinaus. Die Deutschen verlangten und die Allnerten wer-' den diesem Begehren entsprechen, daß dieses mündlich- Versprechen in einem Schriftstück ausgenommen werde, das gleichzeitig mit den RatrfiLitwr^- uttunten ausgewochselt würde. Es ist anzunehmen, daß so ein völliges Einvernehmen erzielt werden wird. Tie Zeremonie der Protokolls- Unterzeichnung und des Austausches der Rattftkatwnsurkunden werde am 6. oder 7. Jan. stattfiyden, so daß nach der Wiederhersdellung des Friedenszustandes die franzöftsäMr diplomattschen Vertreter ihre Posten in Teutfrvand antreten
txHit 22 und 23. Dezember ds. Js. hat der Oberste Rat in Paris ter sofortigen Erhebung von Gvldzöllen in Teutich- land zu gestimmt. Deutschland ist ermächtigt, ein Aufgeld in der Höhe zu erheben, als die jeweilige Entwertung der R- ichsmvrk ^genüber dem Dollar beträgt. Hierbei mchsen tee 3^r- kriegsgord'ätze zur Anwendung warmen. t'cach Er- riä)tung ter Wi.iX'vgutmachurvMjommriitrm ist das Ausgeld im Benehmen mit rhr festzuietzen. Tie Ermächtigung gilt zunächst für teer Mvnäe, In- zwisckxm sind,VerhrMungen mtt dmMnertm flter die deutschen Ein- und Ausfuhrverbote zu führen. Falls «ne Einigung hierüber bvwen drei
Au» dem Reiche.
Kabinettsberatungen über die BesoVmngS- frage.
Berlin, 30. Dez. (WTB.) Das Kabinett befaßte sich mit der Frage bet Titelverleihung und machte sich dahin schlüssig, die Angelegenheit in der Besoldungsfrage unter der Neuregelung der Amtsbezeichnungen einer Losung zuzuführen. Den Beamtenorganisationen wird Gelegenheit gegeben werden, zu der Frage Stellung zu nehmen, umsomehr, als sie bei den Beratungen zur Besoldungsvorlag« aufs engste beter- ligt sind.
Der Fall Röchling.
Köln, 31. Dez. Der „Köln. Ztq" wird aus Berlin gemeldet, daß das Auswärttge Amt rm Falle Röchling weiter bemüht ist, «nt Abänderung des überaus schweren Urtmls tertepit» führen. Zu diesem Zweck ist man bestrebt, zunächst einmal einen Einblick in das Material zu erhalten, das zu seiner Berurteilung geführt hat.
Eisenbahnerftreit in Magdeburg.
Magdeburg, 30. Dez. (WB.).Die Eise«. bahnarbeiter des Direktionstezirves Magdeburg sind heute in ten S t r e i k getreten. Sm W» dem eine Lolmzulage von 90 Ö-j“..
Umzüge der Artetter durch btt Stadt find rums I verlaufen. ______
Magdeburg, 30. Dez. (WTB) Der Be- amtenausschuß derEisenbahndir emo n erläßt, da ter Teil streik teUttfä mgortet, eure tzündgebung, in ter die Beamten aufgefordwt werten, alle Artetten zu übernehmen, die zur Aufrechterhaltung des Betriebes notwendig smd.
Wilson.
Paris, 30. Dez. (Wfif.) Havas. Das .Journal" mdbet, daß Prä b^ertt Wilson wissen tteß, er sei bereit, ten Böl ke r bu ndsra t zu- aurmenzuruien, ter dann sofort nach dem Austausch der Rattfitationsurkunden zusammentreten olle, um das Regime des Soorgebiletes festzusetzen.
Sus dem desetzteir (Bebtet
wt. Weilburg, 30. Dez. Rach ber ganzen französischen Bo ne brr besetzten rheinischen Gebiete können verschlossene Briefe in Privatangelegenheiten -allgemein, also nicht nur in wichtigen Privatangelegenheiten, ab- gesandt werden. Auf den geschäftlichen Sendungen braucht der bisher erforderliche Vermerk „Handelskorrespondenz" oder „Corres- pondenz Commerciale" nicht mehr angebracht zu werden. Die Postsendungen nach den in der neutralen Zone liegenden Orten Caub, Lorchhausen (Rheingau) und Lorch (Rhein) werden nicht mehr über Limburg (Lahn) sondern I über Frankfurt a. M. befördert. Dem Absender solcher Sendungen wird in deren Aufschrift die Anbringung des Leitvermerks „über Frankfurt a. M." empfohlen. Zur Verhütung von Weiterungen wird darauf hingewiesen, daß auf Paketen wie auch bei allen übrigen Sendungen nach der belgischen Besatzungszone auf Anordnung der Besatzungsbehörden Nachnahmen nur bis höchstens 100 Mark zulässig sind.
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mit Frhrn. v. Lersner über die Jnkraftsttzmm des FriedensvErtrages von Versailles. Die Ueoer- einstimmung ist nun eine vollständig e, ausgenommen ein naben, achffchcr Pimkt, ter die Grundlagen für die Schätzung tes Materials betrifft. Falls nicht ilnvocher^sthenes Antritt, wird die Zeremonie des Austausches ter Ratr- ftketionsurkünden am 6. Januar, 4,30 Uhr nachm, im Ministerium des Aeußern statlnuten. ^ Sofort nach Unterzeichnung des Protokolls werten tee Mliierten die Lieferung des Materials entgegen- nehmen, das unver^üAich abtzutretendtt rutschen sich bereit erklärten, d. h. 192 000 Donnen plus 50 000 Tonnen. Im übrigen roirb dcu, Material gemäß der an Ort und Stelle gemachten
Heimkehrer aus England.
Amsterdam, 30. Dez. (WTB.) Der „Megtaaf" meldet aus London: Der Staatsekretär für den Krieg teilte mit, daß am Sonnabend 1333 deutsche Offiziere und 450 M annschaften nach Deutschland abgeschickt worden sind. Abgesehen von den Fliegern und den an der Versenkung der deutschen Flotte bei Scapa Flow beteiligten deutschen Seeleute haben jetzt alle deutschen Kriegsgefangenen England verlassen.
Monaten nicht erzielt worden ist, wird die gan^e Frage von neuem geprüft. Tas Gesetz über die Zahllmg ter Zölle in GoV», das vorübergetend auszer Anwendung war, wird mit dem 1. Jaiui.'.r 1920 wieder in Kraft gesetzt.
Berlin, 31. Dez. Die nunmehr erreichre Sanktion der deutschen Valuta zolle durch die Alliierten ist, tvie die „Deutsche All:. Zta." schreibt, ein großer mit Ausdauer erkämpn<r Erfolg ter Regierung zur Schließung des Locke- im Westen. Die Zusttmmung zu den tentschcn Valutazöllen stellt das erste Zeichen bto Einvernehmens dar, das aus dem feindlichen Lager ter | üterwinkt.
Erstes Blatt 169. Jahrgang
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Nachstehend geben wir einige der wichtigsten Daten des Jahres 1919 wieder. 15. 1.: Tod Liebknechts und Rosa Lnremburgs. 19 1.: Wahlen zur Nationalversammlung. 26' 1. ‘ Wahlen zur hessischen Volkskammer.
6 2 • Zusammentritt der Nationalversammlung. 10'2.: Annahme ter Notverfassung durch dtt Nationalversammlung.
11 2.: Wahl Eberts zum Reichspräsidenten. 21'2.: Tod Eisners und Oesels __
24 2 ■ De;sassungsentwuri der Natwnalverjmnm- . luny vorgelegt. ___________
Mittwoch, 5t. Dezember 1919
Annahme von Anzeige» f. die laflNiminmet Di«
'«tz. i 9 "'»d» 8 88, ttfeiek "'Aonzret
öur Jahreswende!
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Die Rückschau ist peinvoll. Nicht wie sonst uns! Das Wirtschaftsleben infolge der zahb Haben die hinter uns liegenden Erlebnisse, ge- losen Ausstände lahmgelegt, alle Autorität M vom Fürchten und Drängen, den ruhigen niederaeschlagen, eine erlöse Korrup.ron im , historischen Schimmer, der sie in ein Reich Erwerbsleben überall. Erschütternd und un- , harmonischen Ausgleichs und verständlicher vergeß.ich daneben der Vergnügunavtaumel, : Anschauung erheben könnte. Wir sehen uns dre Tanzwut. 1919 war toller ab oas Jahr noch in einer Stromschnelle der Zeit, und 1848! Jmmerhrn, schließlich : hinter uns liegen bange Gefahren, denen wir dazwischen dre Anzeichen einer /?kattlon, dr knapp entronnen sind. W,as war das für eine in den Kommunal- und dZ'^ölalwahlen schaurig stürmische Nacht, als sich das Tor überall ganzoffenkundrg rumAusdruckkamcn. des Jahres 1919 vor uns öffnete! Da glüh- Und wir srnd mit unserem best^rdenen Mrlr- ten uns noch die Mordbrände der Spartakisten tar.smus der Rerc^wehr. bis heute auch |in§ Angesicht, und wir wußten es nicht, ob über dre Gefahren des Wrnters hrnwegge om- wir ihrer vernichtenden Revolution entrinnen men und dürfen..hoffen, daß> das Jahr 1. - würden. Mühsam und steinig war der Weg die Herde des Bürgerkriegs erkalten laßt, nach Weimar, zum Aufbau einer demokratr- Was sott es uns brrugen, das neue ^ahr. schen Verfassung Und der Ausblick nach Spaa, Rur Steuern und gewagte Wrrtschaftsgesetze, Md) Paris, London oder Washington war fortschreitende Sozmliiierung^ Ern süßer ebenso dunkel. Es war nur merkwürdig, daß Trost ist uns geblieben, das Reich Hut in be die Entente in unseren innerpolitischen Jarw- Brandheit treususammengeha^tm, der d
I wer wenig hineinredete. Vieles bei der Zu- sche Einheitsgedanke hat tiefe Wu z 9 sammenarbeit unserer Gegner ist uns noch Klagen. Die rechte Formmuß mef ’ i kunfc( Rätselhaft erscheint uns vor allem den werden; auch die neue Anregung oer 1 noch die Politik Wilfo^. Er hat vielleicht preußischen Mehrheitsparteien- t-st-t nock im manchen Gewaltplan der Franzosen hinter- Ungewis^n.J^ais^lich^Deutschland^i
I traten aber doch schließlich diesen Fnedensk- man dem Reiche noch lange Nicht gegeoen » nertraa' der Verstümmelung und Aus-!u>as des Reiches ist. Wir begrüßen vor allem 5VutfAIanbFäuSifen ber uns bi- sich anbahnenbc Einch'itl.chkelt unseres freilichgegenn>äciig °rg^
i hi? rntp Bolschewistenfahne über München! lebens. Daneben sind weitere Wege der oer I mieber fallen sahen als ein neuer Faustschlag einheitlichung gangbar. Dem Kulturleben der Mias Dieser Taa als in Versailles Brockdorfsl- deutschen Stämme aber muß man Raum zur
Ä&Ä&a”-K'i£ KsÄB?i’£Sfä#“
! Ln Es gab den Wechsel des Kabinetts und praktischen Ziel auch unsere Volksergieyung | hie sehr bezeichnende Abstimmung der Natw- befruchten konnte. --------- c.Cl-
I nalversammlung, die spätes im Juli, den Dem neuen .
■ Friedensvertrag auch förmlich annahm. Der \qikk m
das der famose Waffenstillstandsvertrag be- । »
dingte, der in der Hand Clemenceaus zum Scheine Shhlocks wurde, hotte den hochherzigen Zweck, dem deutschen Volke die Knochen zu zerbrechen, damit die Durchführung des zweiten Aktes ohne Zwischenfalle möglich würde. Man hat im Kriege so oft von Verletzung der Menschlichkeit gesprochen, ober „der
1 Krieg ist schrecklich wie des Himmels Pla- i. qen", er erklärt und entschuldigt manches. Die Menschlichkeit hat ein ganz anderes Feld beim
I Friedemachen? Nie aber ist em tapferes Volk, das um seine Existenz, nicht um Eroberungen, Mt0eieBi.
gekämpft hatte, so unedel und unritterlich, )o l . ^usrusung per Räterepublik in Ungarn, giftig und unmenschlich behandelt worden. Die I g’ 4 . Ausrusung ter Räterepublik in München, fetzte Reihe unserer Enttäuschungen steht zu 7 5 : Ueterreichung des Frietensvertrages. nahe hinter uns, als daß es noch vieler Worte 28 5.: Ueberreichmig ter deutschen Gegenvor- bie Seferung unserer Gefangenen illu- 21.6.: Versenkung ter deutschen Flotte in Scapa itrieren die berühmte Ritterlichkeit unserer \ & Frictensvertrages durch
westlichen Nachbarn. I Nationalversammlung.
Einmal aber erfuhr in weiterem Matze Izg ß.: Mterzeichuung des Frietensvertrages.
der neue Rechtsgeist der Entente eine Helle Beleuchtung durch die gewaltsame Trennung Deutschlands von seinen österreichisck)en Brüdern. Wo blieben da die gesalbten Grundsätze Wilsons? Das worein wirklich feierliches Ein- läuten der Aera des ewigen Friedens und Völkerbundes? schließlich entfernte sich ber L*« eine weitere Unterredung
Magister, meldete sich krank, und die roeltH ■ -- iMorische Komödie, die neben dem großen Bteieg herhüpste, war aus. Amerika will sich 'die Sackien offenbar anders überlegen; es hat seine praktischen Kriegszwecke zum großen Tell erreicht. ,,, ,
Wir in Deutschland, m Weimar aber ließen in der hochpolitischen Hochsommerzeit die schwarz-rot-goldene Fahne flattern als Symbol einer neuen Reichsverfassung, die int Juli beraten wurde und am 13. August in Kraft trat Ein Hauptzweck der „verfassunggebenden Nationalrersammlung" war bannt erreicht Die neue Verfassung war ein Erfolg,
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