Ausgabe 
31.7.1919
 
Einzelbild herunterladen

Lichtspielhaus

FHeate letzter TagJugendliebe, 'Ab morgen bis einschließlich Dienstag.

Opfer der Wüstlinge oder:Der gelbe Tod.

Eine Tragödie der Menschheit in 6 fabel- L haft Akten. Sowie d. glänz. Beiprogramm.^ m. Für Jugendliche nnt. 16 Jahren^^ könn. wir obiges P rogramm^®5 nleht empfehlen-

Cafe Ernst Ludwig

iiiiiimmiiiiiiuHmiiimiiiiiimiiiiimiiiiiiHiimiiuiiiiHi

Heute ««

befand.

Karl Jakob

Statt Karten!

Achtung!

Achtung!

abzupeben.

014905

Heute Donnerstag Konzert der Chiemseer

Leü seiner Entwicklung; man brauche nur <m die Cchasfung des Partes, den Bau des Kurhauses ustv. tza denken. Tas ist richtig. Damals lasen aber auch

Freitag and Samstag fallen die Kon­zerte wegen Abhaltung von Vereinsfest- lichkeiten aus. Den verehrten Konzert­besuchern diene dies zur Kenntnis.

OleBen oi«ms Schaazenste.2 vertilgt unter Garantie und Verschwiegenheit:

Raticu, Mäuse, Schwabe«, Wanze«, sow. jedesHau»«,Gar­ten- u. Hosungezies.

Karte genügt.

Nur schriftliche Auftrage können berülksicht. werd, weit geschafti. immer ab­wesend. Alle Kundschaft w. nach Mögiichk. bevor».

Ina. Tbcodor Schmidt, Vager dienen Baue 9.

Habe einen großen Posten la FahmWWt ä Stück M. 45.-, Laufdecken ä Stück M. 65.-,

Freitag de« 1» August 1919:

Großer

Leiterwagen

Kasten wagen oim Curl Schunde.

Einkoch

Apparate

Gläser

Gummi (0,332, sehr billig.

Carl Schunck

im Philosophenwald

veranstaltet von der

4. Komp, des Durchgangslagers

«»saug 8 Uhr abends. 014785

Es ladet freundlichst ciu Ter Festausschuß.

Packpapiere

in Bogen und Rollen

Lederpappeu

---- Eckt ------

Pergament

Pergamentersatz

Versand-

Schachteln in all. gangbaren GrSneu am Vager. Besondere An­fertigung. in kürzest, drift

Eierschachteln für 6 bis 48 Stück Inhalt empfiehlt ***

3. weinert

Gießen Papierwarengrohhandl. Schachtel-Fabrikation

Fernruf 215 Neuenweg 9

steckung übertragen. Eine allgemeine Quelle für bte Erkrankungen liegt bis jetzt nicht vor.

Wz. Schriesheim i. <D., 29. Juli. Bor längerer Zeit schrieb ein russischer Kriegs­gefangener aus Ungarn, ob er wieder hier auf seine alte Arbeitsstelle kommen dürfe; als ihm das zugesagt wurde, kam er dieser Tage wieder, und auch zwei andere Russen suchten ihren ehemaligen Arbeitgeber auf.

Starkenburg und Nheinhessen.

rm. Darmstadt, 30. Juli, lieber das Thema:D armstadt am Ende d-S Weltkrieges, die finanzielle Lage und der Ausbau für die Zu­kunft" hielt gestern Oberbürgermeister Dr. G l ä V s ing in der eigens zu diesem Zwecke einberusenen StadUnmordnetensitzung einen etwa einstündigen Vortrag, in dem an Hand eines umfangreichen Zahlenmaterials die Tätigkeit und die außer­ordentlichen Kriogsmatznahmen aller Art ein­gehend beleuchtet und u. a. daraus hingewiesen wurde, daß der Umsatz der gesamten Kriegswirt­schaft auf über 100 Millionen Mark geschätzt wird. Trotzdem stehen unsere Verhältnisse noch besser wie in vielen anderen Städten. Die Zukunft gehöre schassendem Willen, dem sittlichen Wage­mut, der echten Tat und der Arbeitspflicht. Leb­hafter Beifall dankte dem Redner; es folgte keine Aussprache.

rm. D a r m ft a d t, 31. Juli. Verhaftet wurde gestern der 28 Jahre alte Tanzlehrer Herrn. Wagner aus Hanau, dem erst kürzlich die Konzession zum Tanzunterricht durch den Provin­zialausschuß entzogen worden war. Er hat sich er­neut der Kuppelei, des Verdachtes der Zuhälterei und des DiebstaUs schuldig gemacht. W. hat eS verstanden, durch sein dreistes Auftreten viele Per­sonen zu benachteiligen.

vz. Offenbach, 30. Juli. Im Laufe der sletzjten 4 Wochen sind 8 Fälle von Unterleibs­typhus in Offenbach borge kommen. Es handelt sich um Einzelfälle, denn sie traten in 6 verschie­denen, nicht miteinander in Verkehr stehenden Fa­milien auf. Nur in zwei biefcr Familien wurde die Erkrankung von je einem zuerst erkrankten Fa- milienmitglicd auf ein anderes durch direkte An-

tz. «ntz bvto oBeteti RogeWfet«, 80. Juli. Die in der vorigen Woche eingetretene V n v e r i o d e hat noch ihren erwünschten Ein­

fluß auf oas Wachs Lvn der Sommer frucht, auf die Hackfrüchte, Kartoffel gezeigt, sowie auf eine gün- Mae Aussicht auf Grummet entwickelt, wie man fid) durch einen Gang durch unsere Felder über­zeugen kann. Hafer, der kurz geblieben war, ist xoch ziemlich herausgeschoßt, die Kartoffel und der Flachs fangen an zu blühen. Nur die Heuernte, bre noch ziemlich im Rückstand war, hat viel ge­litten; viel Heu ist schlecht eingserntet worden, und hat dadurch an seinem Nährwert verloren. Da­für ist eine bessere Aussicht auf Grummet vorhan­den. Die Winterfrucht fieht ebenfalls sehr schön, das Korn geht seiner Reise entgegen.

Kreis Schotten.

400 Mk. Lereitgestellt hat.

Hessen-Nassau.

Der Eisenbahimnsall bei Kassel.

hl. Kassel, 30. Juli. Nach erfolgter Ab­räumung und Gleisausl^sserung tonnte der Bahn- verkehr bei Guntershausen am Samstag nach- mittag wieder durchgehend ausgenommen werden. Tie Unfall Reite bietet einen trostlosen Anblick. Mehrere Wagen sind beim Sturz von der 40 Meter hohen Bogendrücke in die fast trockene Banne in» einander gestürzt und bilden nur noch ein unkennt­liches Gewirr von verbogenen Ach.sen, Eisenteilen, Holzsplittern und bergleiüyen. Tie in diesen Wagen befindlichen Güter sind völlig vernichtet. Tie Un­fallstelle ist bestreut mit Zeug, Weinflaschen und dergleichen. Tas Mobiliar eines von Treysa fvtt- gezogenen Majors ist mit einem Wagen vernichtet worden. Gewaltige Mengen Buckttckern, mühselig in Zeiten der Fettknappheit gesammelt, sind in die Wiiü>e zerstreut. In der Nähe des Gaftlmuses ist einer der Wagen im Absturz auf der Böschung durch einen Baum aufgehalten worden und so der Verwüstung durch den Absturz vorgebeugt. Einer der Wagen hangt ziemlich unversehrt neben einem Brückenbogen in die Tiefe hinab. Tie darin be­findlichen Güter, eiserne Oefen, werden kaum Itarl gelitten haben. Das Umsteigen war namentlich ür die mit großem Gepäck versehenen 3teisenden ehr beschwerlich. Tie Züge mußten auf der strecke vor der Brücke verlassen und der ziemlich weite Weg bis zum Bahnhof zu Fuß zurückgelegt werden.

Vie Uommunalwahle».

* Freienseen, 29. Juli. Die hiesigen Gemeindewahlen verliefen ruhig. Für die Gemeinderatswahl war ein gemeinsame Wahlzettel vereinbart worden, der 8 Landwirt! und 4 Arbeiter Vorschlag. Von den vorhandenen 385 Wahlberechtigten gaben 35 diesen Wahlzettel ab. Bei der Bürgermeister Wahl fielen auf den bisherigen Bürgermeister, Landwirt und Eisen- 'Mer .Wilhelm Jmmelt, 317 Stimmen, 83 Prozent. Tie Gemeinde wollte ihm auf diese Weise für feine sreurckliche, verständige und un­parteiische Amtsführung ihren Tank aussprechen. Es war kein GoKenkandidat aufgestellt. Vorgestern wurde, da der bisherige Beigeordnete Dan. Jung IV. wegen vorgerückten Alters auf eine Wiederwahl verzichtete, als sein Nachfolger Land^ wirt Karl Otto .Christian Jmmelt nnt 166 Stimmen gewählt. Ein Gegenkandidat war nicht ausgestellt.

O Gedern, 28. Jfutt. Nach überaus hef­tigem, sogar in der Presse geführtem Wahlkampf siel gestern die Entscheidung in der Beigeord- neten-Stichwahl. Gewählt tourte Schremer- meister Karl G r i« m e tz mit 370 Stimmen, wäh­rend aut den Gegenkandidaten Bäckermeister Wil­helm Wahn 356 Stimmen entfielen. Ter dunb die Wahl von Karl Gricmetz zum Bei­geordneten offan gerooebene Platz im Gemeinderat wird nun infolge Aufrückens nach den neuen Wahl­bestimmungen von Karl Henkel HL, Schreiner, eingenommen. >

** Großen-Buseck, 30. Juli. Der hie­sige Ortsziegenzuchtverein veranstaltet am Sonntag, 3. August, eine Ziegenprämiierung. Im Anschluß an die Prämiierung wird nach­mittags 3 Uhr Landwirtschaftslehrer Dr. Lung (Alsfeld) im Saale des Gastwirts Wagner einen Vortrag über Ziegenzucht halten.

B. Vaulstoö, 30. Juli. Znm Beige­ordneten wurde ber Land.virt Wilh. Kirch­ner gewählt. Ein Gegenkandidat war nicht vor­handen.

0 Lauterbach, 30. Juli. Zum zweiten Beigeordneten wurde gestern Hermann Schiebelhuth mit 585 Stimmen ohne Gegen­kandidat gewählt.

e R u ppertsburg, 29. Jul». Ter bis- herige Beigeordnete Friedrich Fritz wurde wiedergewählt.

fn. Fulda, 30. Juli. Die Mühle des Müh. lenbesitzers Julius Kltngebiel zu Rex wurde im März von einem Mühlenrevisor revidiert. Dabei wurden 30 Zentner Brotgetreide entdeckt, die ohne Mahlkarten zur Ausmahlung angenom­men »varen. Ausgemahlenes Mehl war nicht vor- schristsgemäß zu 94, sondern nur ziu 50, 60 und 80 Prozent ausge mahlen. Die ohne Mal/lkatteu Vorgefundenen Mengen Getreide und Mehl wur­den zu Gunsten des Kommunalverbandes beschlag­nahmt, waren aber plötzlich während der Nacht spurlos aus der Mühle verschwunden, angeblich durch Einbruch. Das Schöffengericht verurteilte Klingebiel zu 500 Mk. Geldstrafe. Um dem Müller aufzuhelfen, hatte ein Bürgermeister von einem lnahen Dorfe für sich einen Zentner und für ver­schiedene aiibere Leute noch mehrere Zentner Ge­treide zum Ausmahlen ebenfalls ohne Mahlkarten dorthin gebracht. Auch der Bürgermeister wurde zu 500 Mk. Geldstrafe verurteilt. Drei weitere Einwohner von Margretenhaun und Keulos hatten insgesamt 127 Kilogramm Ge- treide zum Ausmahlen ohne Mahlkarten zu dem Müller gebracht. Auch sie wurden zu Geldstrafen, von 60, 50 und 40 Mk. verurteilt. Der Bäcker­meister Sennefelder (Fulda) hatte 100 Kilogramm Brotgetreide zum Äusmahlen ebenfalls ohne Mahlkarten in jene Muhle geschafft und muß dafür 300 Mk. Geldstrafe zahlen.

-(Marburg, 30. Juli. Tie Ferienkammer des Landgerichts beschäftigte sich heute mit einer eigenartigen Sache, nämlich mit der Berau­bung einer Anzahl Bienenstöcke in der Gießener, Glrchenbacher und Wetzlar:r Gegend. Ter Angeklagte der aus Rodhetm stammt, wurde auch in sechs Fällen für überführt erachtet, Honig und Zucker aus den Kästen und diese selbst zum Teil mitgenommen zu haben. Es muß jedoch, nachdem eine ganze Anzahl Zeugen vernommen waren, aur Einstellung des Verfahrens erkannt werden, weil der.Amnestie-Erlaß in Betracht kam.

Knöpfe werden angefertigt, wenn Sie uns den Stoff xugeben! In verschie­denen Größen! 8860c

uns haben.

Zu ix?m Raubmord selbst i|t noch das fol­gende mitzuteilen: Ter Mörder bat sich bekanntlich als Leutnant d. R. Volkmar angemeldet und wohnte in der Villa Melitta. Er befaß and} einen von Noske unterzeichneten Freifalmchein twn Berlm nach Frankfurt a. M. Der Fortgang der Unter­suchung hat nun aber ergeben, daß der Mörder überhaupt nicht Offizier ist, sondern sich im Besitze gefälschter Papiere befindet. Seinen richtigen Namen hat er bis jetzt noch nicht an­gegeben, ebenso wie er die Tat immer raxfci mit Hartnäckigkeit leugnet. Kurz nach seiner Verhaf­tung mwchte der angebliche Leutnant einen -selbst- Mordversuch. Er nahm eine Dosis Morphium, die aber zu gering war. Das Pulver hatte er in feinen Kleidern versteckt. Ter Leiche gegenüber- gestellt, zeigte er keine Reue.

h. Bad-Nauheim, 30. Juli. Eine be­achtenswette Neuerung hat der Kurdirektvr mit Bezua auf das Kurorchester durchgeführt. Mit Genehmigimg des Ministeriums erhalten von letzt ab 25 Musiker ganzjähttge Verträge. Während für die Sommerkur Verstärkung des Orchesters erfolgt, tritt für die Winterkur, die nun­mehr gesichctt ist, das ständige Orchester in Tätigkeit.

oz. Friedberg, 30. Juli. Nach dem Ge­nuß von durch den Lebensmittelausschuß bezogenen und durch die hiesigen Kolonialwarenhändler ver­kauften Fischen erkrankten am Sonntag in einer hiesigen Familie sämtliche fünf Per­sonen, die von den Fischen gogeisen hatten, schwer. Der Arzt hofft jetzt vier Famillenglied^ durchzubringen, das Dienstmädchen schivebt noch in Leben Gefahr. Die Fische waren geback-n wor­den und diesem Umstande gibt der Arzt die Schuld mi der Erkrankung. Wären die nicht mehr ganz frischen gische gekocht worden, so wären die Krank­heitserreger abgetötet worden.

ba. Friedberg, 30. Juli. Dem Kreis Friedberg ist vom Nrichsernährungsamt eine wer­tere Menge amerikanisches Weizen me hl zu­gewiesen nwrden, das demnächst zur Verteilung gelangt. Auf den Kopf der getrerdeversorgungs- berechtigten Bevölkerung entfällt etwa 1 Kilo Mehl. Der Preis des Mehles stellt sich auf un­gefähr 80 Pf. für daS Pfund.

-m. Laubach, 31. Juli. Heute früh ver­unglückte im hiesigen Bahnhof der verhei­ratete Bahnarbeiter M o h l aus Gunterskrrchen, iir Ruppcttöburg wohnhaft, dadurch, daß er beim Rangieren zwischen die Puffer zweier Waggons geriet. Hierbei wurde ihm der rechte Oberarm vollständig zerquetscht, so daß seine fafartige lieber« fthrung in die Gießener Klinll notwendig wurde.

e Schotten, 29. Juli. Ter altbekannte rnb stets gut besuchte Scholtener ,,So mm e r- markt" wird in diesem Jahre Meder abgehal- ten. Er findet am 4 5. und 6. August statt. Ter neugewählte Bürgermeister trroin Menget ist verpflichtet worden und bat die Amtsaeschäfte bereits übernommen. Hier hat sich eine Ottsar Lippe der Krie gsbefchä- btg te n und Kriegshinterbliebenen gebildet, die sich dem Einheitsverband der Kriegsbeschädigten tSitz Leipzig) angcschlossen hat.

Kreis Friedberg.

Hasardspiel und Raubmott).

Es wird uns von einem Mitarbeiter ge­schrieben :

# Bad-Nauheim, 28. Juli. Der Dad- Slauheimer Raubmord bat die öffentliche Ans- vvttfamkeit auf die Spielklubs gelenkt dis Vie in den meisten Badeorten auch hier leider ihnen Einzug gehalten haben. Die Tatsache, daß das Hasardspiel auch hier wieder aufgeblüht ist, soll nicht weggeleugnet Iverden, auch der Raubmord steht in unmittelbarem Zusammenhang damit, aber eine Reihe anderer Ereignisse, für die die Spielklubs verantwortlich gemacht werden, sind buri>nt§ noch nicht erwiesen, und mußten daher teilweise auch schon nieder berichtigt ober widerrufen werden, llcberhaupt hat sich bis jetzt die Sensation der ganzen Sache zu sehr angenommen, speziell auch des Raubmordes. Tie nähere Unten uchung hat bisher zu ganz anderen Feststellungen geführt, als sie ursprünglich im ZusammenlMig mit dem Mord gebracht wurden. Wir sind die letzten, die den Spielklubs auch nur mit einem Wott ein kristenzrecht zugestehen möchten. Mit der über- tmegenden Mehrheit der Bad-Nauheimer Bevölke­rung bedauern Nur es im Gegenteil, daß die Spielhöllen nicht geschlossen werden können.

' ^tllt ffi, ki Xv**

LbViSr

;s:K fefiS StffS glanzende 1 °'chl empsehlc^ Iffettt. ifftanii.

^?vnstrati MNochierfÄift k, PM vom Rathovi imb b?

« aus bewegte rgmufliferei, mo Allste mmingn aurgmnfliter ggop n9 der Zwanaz. l9 H Siegemriiteri i mrisaml bnvirTen u) btt 3ug mch txoi cin Korb Eier bp t wurden m die hio w zum Preise wi nd nnbet anv twiteB die neuen Erzeu. werden sollen. 3u- > eine Kommiffion w »öchstmise übertocufa i Erzeugeril und Ve» bringen mnd. Kem der neuen lernte ön Gettcidc wie die Kn diefert wird und nid, reits ein Lerttnrr M Stelle, um die 8c ten entgegmjunkhina andtsenllbrung-Md Belegen hat tenfarrtfl h auf dar 8odai bd ange nüfjt «Üt 8/» «nW. nm Luf« temng da Zwai^ gescheueü «Vlßha

noch «am andere BerhSltnisje vor. Dazu war die ehemalige Sptelbank öffentlich und stemd unter 'taatlicher und polizeilicher Kontrolle. Außerdem war die Spielzeit aus gewisse Sturiden befajuänft und wurde bei Ablauf dieser Zeit abgebrochen. Nauheimer Einwohnern loar nur am letzten Tage der Spiclsaisvn das Spielen gestattet. Heute liegen die Verhältnisse anders. Bad-Nauheim ifLein Welt­bad geworden, das nickst mehr einer Spielban» bedarf, um Besucher heranzuziehen. Im Gegenteil., es hat in seinem Charakter als Bad für Herz­kranke zur Wahruklg seines Rufes Interesse daran, daß zweifelhaftes Publikun,, wie es sich stets auch um Spieltische scharen wird, von hier fern bleibt. Und es faxt zum mindesten Interesse daran, daß der (5faelbetrieb nicht Auswüchse zeitigt, wie wir ie im Raubmord in der Ludwigsttaße vor

Kreis Wetzlar.

** Krofdorf, 30. Juli. Wie uns mit­geteilt wird, erreichte beim Gartenfest der Bur­schenschaft Krofdorf nicht der Uedcrschuß, sondern die gesamte Einnahme die Hohe von 1100 Mk., so daß nach Abzug der sehr erheblichen Unkosten dem Verein ein vechältnismäßig geringer Ueber- schuß verblieb. Weiter sei bemerkt, daß der Verein lürzlich für die Kriegsgefangenen annähernd

Sport.

** Fußhallsport. Auf dem Sportplätze an der Härtst traten am Sonntag die dritten Mannschaften des Sportvereins 1917 Marburg und B. f. R. 1900 zum Wettspiel an. Ta- Spiel wurde in überaus forschem Tempi und fast lautlos ausgettaqen, ivas der sportlichen Er­ziehung der beiden Mannschaften alle Ehv^ macht. Tie Marburger Mannschaft war im Sturm etwas zu schwach und mußte sich mit 5:0 Toren ge­schlagen bekennen. Nach> diesem Spiele begann das Spiel der «ckademischen Mannschaften des Frankfutter Fußballoereins und des B. f. R. 1900. Beide Mannschaften traten mit Ersatz an, kurz nach Beginn schied der rechte Verteidiger von Frankfurt aus. Franksutt spielte hierdurch etwas zerfabren und mußte am Schlüsse den Hiesigen mit 6:0 Toren den Sieg überlassen, Eckenoerbält- nis 18:3. Nach dem Spiele in gesellschaftlA,em Beisammensein ward das mit den Frankfutter Akademikern angebahnte BerhAtnis bekräftigt, und mit dem WunscheAuf Wiedersehen in Frank- firrt" trennten sich die beiden Vereine. Gerade dieser Erfolg sollte den hiesigen Studierenden ein Ansporn sein, tatkräftiger als bisher sich dem Spott zu nüdmen, um die Ludoviciana auch nach außen hin würdig zu bertreten und die Scharte gelegenllich des Zusammentreffens mit der Uni­versität Marburg aus-ugleichen.

»Äu8bemrtefTe 6»»lieft, 2^guIL Von deutsch-nationaler Seite war der Veriuch gemacht, für die kommende Kreistags wähl eine gemeinsame Liste aufzustellen. In einer Reche von Sitzungen, welche von Führern und Mit­gliedern aller Parteien besucht waren, tfi e8 ge­lungen. dem Kreis eine Wahlagitation und sogar eine Wahl zu ersparen. Man ging von dem Ge­danken auS, daß nicht Patteiinteressen, sondern lokale Interessen zu entscheiden haben, und daß es darauf ankommt, dafür geeignete Personlicl)- feiten zu bestimmen. In Einzelversammlungen ui Schotten, Ulrichstein, Gedern und Laubach wurde die den Bezirken zukommende Anzahl von Mit­gliedern für die Liste präsentiert, die dann schließ­lich in gemeinsamer Beratung bei dem allge­meinen Verlangen nach Verständigung angenom­men wurde und die einzige blieb, welche am Samstag offiziell eingereicht wurde.

** Volkartshain, 30. Juli. Der bis­herige Bürgermeister W i n n e ck e r und der bis- berioe Beigeordnete Karl Müth wurden wieder- gewählt; außerdem erhielten GIrfrau Friedrich Schäfer I. und Frida Schmidt 3 Stimmen. Die Gemeinderatswahl erfolgt noch einmal, da die erste für ungültig erklärt ist, weil sich auf der Vor­schlagsliste der Schwiegersohn des Bürgermeister-

Obwohl das Hasardspiel durch das Gesetz verboten ist und unter Strafe steht, konnte man bis jetzt noch nicht polizeilich einschreiten, da es sich bei ten hiesigen Eptelbettieben um geschlossene (^eseil schäfte n hondell, in die alverdings durch Zahlung eines .Mitgliedbeittags jeher ausgenom­men werden kann. Spielklubs sind gerade für te Zukunft Bad-Nauheims in seiner Eigenschaft als Sveziqlbad für Herzkranke besonders uner­wünscht. Es ist daher begreiflich, daß sich hier der größte Teil der Einwohnerschaft und des Ver­mieter- und Hotelgewerbes sowie die Delwrden und die gesamte AerHteschaft gegen die bestehenden Spielllubs wenden. ES gibt hier nur wenige, die sich mit den Mr Zeit hier bestehenden drei Spielllubs Internationaler Sportverein im fcotri Bristol, Klub von 1919 im Grand-Hotel unö eine Gesellschaft in der Pension Heinemann befreunden wollen. Davon chndett auch die Tat­sache nicksts, daß die Spielllubs bereits aus dem Gebiete der Wohltätigkeit manckMs getan haben. So stifteten dieser Tage sämlliche drei Gesellschaften für die olympischen Kampfspiele Geld­beträge von mehreren Tausend Mark, ebenso hat man schon der Kriegsgesangenenfursvrse bettächt- liche Summen überwiesen, auch hat derClub von 1919" schon 3000 Mark für Zwecke der Volks» ernäfcrmtg ausgckwvrfein. Tie wenigen Anhänger der Spielllubs weisen die Gegner immer wieder aus die alte Spielbank in Nauheim hin, die im Jahre 1872 ausgehoben wurde und nach Monte Carlo

Fbtaptart Sonntag den ». August hBer Ball wozu freunbL etnlabet 8870 F. Harnickel.

ms

S Landmrtzohxt M ixr MilchprüMS « nnb. Wohl Beauftragten ®t|W )llen

I fingen, vAtz W bie i anrichteten. ..

Scllesheimer W

n wurde, faß P ' LgcäbrM darnv^

Freitag

ZcheBamnA! $amnthmg wg

siyts @5* ** iu do^ gtabtW 9 ien Öd' letzten gj

WjS MM

ZLÄ

sl^tt 11? I,

er «TU. iben

nad', lQJ im

ft »VhfSj 90. L me o1jft r.»

OK%lt «t. ? AflC4! der^^M

Die glückliche öeburt eines kräftigen Stammhalters zeigen hocherftent an

Karl Schlierbach und Frau Christine

geb. Schäfer

Gießen, den 31. Juli 1919. 014923

Lotte Schild Siegfried Kann prakt. Zahnarzt

Verlobte.

Duisburg Wiesbaden

Juli 1919. 8895

HansKirzinger

Weissbrauhaus. MW07

Saalbau Cafe Leib I

(BayrischeBierhallen) l