Ausgabe 
30.12.1919
 
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ge-jex-t, iDomü die diesen 3)ikidnimmg. amtoe intD den beeisenden Ox:mänbdteborfa.n e;tetltdi

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m tivfi neuen Einrichtungen des kirchlichen Ge- eindclebenS. Die Konfirmanden, die am zweiten

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bearbeitet von Ward. Hu1

sind die neuesten

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Stadtrerordnetensitzung wurde der GaSvreiS um 8 Pf., der Strom preis um 6 Pf. Wirkung vom 1. Dezember ab erhöht. Kür den 1. Januar wurde eine weitere Erhöhung ang» kündigt.

Ätrhn, 3 ms Roßsmi *tt lautBei nllt in Gute aidt werden 6

Gaswerk lag die Feiertage über still Wie diS Lterborner Tagebl." erführt, hat das Gaswerk am Sonntag einen Waggon Kohlen erhalten, so daß von heute ab aus einige Tage wieder DaS da fein wird. Ob es dann wieder ein« längere Pause gibt, bleibt abzuwarten, ist aber sehr wahr­scheinlich. Glücklicherweise Tiefe uns der elektrische Strom nicht gleichzeitig im Siich

= Usingen, 23. T<z. Durch Vemrirtlung des kiesigen Bürgermeisters finden im Krrise Usin­gen vorläufig 2Ö0 Kinder aus Wien Unter»

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Kreis Wetzlar.

wa. Wetzlar, 29. Dez

®n prozetz wegen 5o!da1enmitzhanSIung. Berlin, 29. Dez. iWTB.) Dor dem

2Cird>c und Schule.

e Ulfa, 29. Dez. Als Nachfolger des hhtgft verstorbenen KirchenrechnerS Phil £) o f m a n wurden drei Kriegsbeschädigte in Vor­schlag gebracht, unter denen bad 2o8 entscheide» soll, wem künftig die Führung tri hiesigen iedZ groben Kircheiwermögens übertragen »erben soll

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iÄtcrn schon ^trm Opfer gefallen. In Wo selb bekam em dortiger Einwohner rar daS einer graugeftni: cn Feldtotze 100 Mars, «rwers begehrt sind bi. schwarzen Katzen.

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Haus wurden hier stationiert, um gtei(fettig auch die Vabnkontrolle abzuhalten.

** Watzenborn, 26. De». Einen recht ge­nußreichen Abend bot der GesangvereinGerma­nia" seinen Mitgliedern und Angehörigen mit der am ersten Feiertag abgechaltencn Weihnachtsfeier. Ein gemischter Chor leitete die Feier ein. Lieder­vorträge und lebende Bilder folgten. Eine Km der­bes cherung bildete den Schluß der Feier.

X D i eseck, 29. Dez. Die zweite Ausführung des Weihnachtsspiels zur Heimkehr der Gefangenen am Sonntag nach Dcid- nachten in der wieder beängstigend volllm Kirche wurde von einigen Kindern mit hübschen Gedichten eingeleitel. Durch die Wiederholung des Spiels er­höhte sich das Opfer zur Vermehrung unseres Kleinkinderschulkapitals auf 108 Mk. Im Schlußwort des Geistliche erfuhr die Gemeinde

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Haris, 30 Mrftaatsielreta -x Mitteilimq i k-richlen von fr.Ttte und bi1 btt ein fvr L't mitten. H idii um 45 j 5 am nächsten fii mtb imb

: Meter nicht tyn bochvasie äkdbtmig bt

Vcssen-Nassau.

E«S, 29. De» Im NeuhoffnungSstelle» wurden durch einen vorzeitig loSgegangene» Sprengschuß drei Arbeiter schwer verletzt.

Frankfurt a. M., 29 Tetz Aus brn Kohlengruben des Westerwoldes wur­den biS setzt durch Ueberstunden 8000 Zentner Kohlen für txc hiesige ärmere Beoölkcrung ge­wonnen.

=- Fran kfurt a. M., 29 Dez Die Neu­verpachtung der Seckbacher Gemein de ja lid

Crmächrigungen erlöschen.

e U l t a, 29. Taz. Rach Beendigung d«S Krie­ges fuhr diePrivatpoft Ulfa Ridd 2 wie- oer wie m Frredenszeiten Zweimal an btt S.anon Ribda. Leider rourot dies- für die Bttvolmer un­seres Tones dringend noDvenbifie BerkedrSmög- lidzfeit bald wieder aufg.lwbcn, so daß die Post täglich trur einmal am Vormittage nach Ni da fährt. ES wäre für m. feien von allem Ui ci# jcUtroerFrfte abgeschlossenen Orte dringend zu wün- schen, wenndie zweimalige Postverbtw- düng mit Nidda baldmöglichst wieder au'genom­men würde.

up. Aus dem Bogelsbera, 29. Dez. £ict rott', en Katzenfelle nr. 1520 Mark bezahlt. Es haben ;id) laber förmliche La^eniagten b.tausgebildet. Wertvolle Katzen iutb den uvtzcn-

Feiertag gegen Abend schon vor den Däusern kranker oder durch Alter oeh'mmter Einwohner zu deren Freude Weihnachtslieder gefungm hatten, nvllen nun öfter an Sonn- und Festtagen mit geistlichen und Volksliedern, die alte aus Luther- Jugend her betaimte Kurrende wieder euf- leben lassend, diesen schönen Liebesdienst tun. Ein dauerndes WrihnachtSgechmk der Kirchn^emeinde an die Jugend soll die Einrichtung eines iTtnber» aottesdienstes mit Gruppensystem sein. Eine Vorbesprechung des Pfarrers mit ben fedferinntn und solchen, die Interesse an der Sach- haben, findet am Neujahrstag nach dem Vormittag?gvtteS- dienst statt, in dem wieder der Frauenchor fingt. Die erste Vorbereitungsstunde wird in der nächsten Woche sein, so daß der Kindergottesdienst am Missionssonntag, 11. Januar, wird beginnen können.

Kreis Büdingen.

ba. Büdingen, 30. Dez. Die auS einem Eingesandt desBüd. An» " zu treten ist, wird hart lebhaft scher Friedh'fsdi bstähle Klage ge- füfrt. Bon frischen Kränzen werten die Schleiten roeGfleremmCTt, ter lebende Schmuck wird gestoh­len, Blumen. Dtesbaum und anberrg, was sich zum Kvan-inden oder zum Sträußenmachen eig­net, wird vrltech an der Wurzel abgeschnitten, sogar ganze Blumenstöcke werden weggenommen.

Kreis Schotten.

B. Burkhards, 27. Dez. Durch Kinder aus Burkhards und Kaulstos Ihm hier das Weih- nachtSspielChristkind im Walde" zur Auf- fflfirimg, Ge änge und Reigentänze belebten das farbenprächtige Spiel.

O Gedern, 30. Dez. Der Turnverein veranstaltete am 2. Deihnachtss iertag und am Sonntag nach Weihnachten zwri außergewöhnlich stark besuchte Tbcalerab nde im BergwirtShaus, bei denen die von Lehrer B 0 n a l t in WormS, einem geborenen Gederner, geschriebenen unb an anderen Orten b rnts mit burchschlagaid.rn Ersolg auige- führtenWeiteren Dorsuiloer aus dem oberi-efti- schen Volksleben in Vogelsberger Mundart" zur Darstellung kamen. Die Aufführungen, an denen sich hieiiae Burich^n und Mädchen mit anerkemicns- werter Geschicklichkett beteiligten, sanden eine sehr dankbare Zuhörerschaft und bestärkten in echter deutscher SximalLebe. Es bleite auch nicht uner­wähnt, daß der Verfasste selbst anwesend war und am Schluß einen warm empfundenm, von tiefer Liebe zur Dog-lSberger feetmal > ugmbcn Rede die Anwesenden zu einem Doch auf feeimat und Vater­land ausforderte

O »Schotten, 29 Dez. Vom 1. Januar 1920 ib werden mit Genehmigung des Landes- ArbeitS- und Wirrschattsamts für den Kreis Schor-

KreiS Friedberg.

4 Bad-Rau hc t m, 27. Dez. Der Turn» herein Von 1860 hielt gestern abend in seinem DerrinSbauie nach 6 Jahren roiiter seine erste Weihnachtsfeier ab. TaS reiche Unterbot- tungSprvgromm lot Musikvorlvgte, Gesängeivr - träge der GejangSabteiluug und turnerische Aufführungen sowie tin Hoiterft <fAm Wethnach.sabend" oderVerloren wtb tm.teraenm* ben". Ten größten Anklang aber iänd btt Ret - aenaufsuhrungEhristtmdchen im ScEbe". Auf vielfachen Wunsch muß daS Stück nochmals Kr die All gemein teil wieder ho ft we rtt. n. Ein de- ndcres Weihnachtsgeschenk Sonnte der erste Vorsitzende dem Kassenwart, Ehrenmitglied SXnniid) Fronte, einem im ganzen ®au dessen tefanntm alten Turner, in bem Ehrenbrief des Mittelrheinkvriies überreichen. Tie Ojauleüurti fattte zu der Urkunde rwxbnuiti ein besonderes «^lückwunichichveiben übersandt.

Q. Bad-Rauheim, 28. Tez. Die Weih» nachtsseierlage z- ichneten sich durch lebhaften Ber- tebr unb zal-treiche Veranstaltungen aus. Im Kur­haus gab es ein Jugendkonzert, bei dem nur Musikwerke zur Aufführung kamen, bi? dem kindlichen Vers^ndnis angvpaßi waren. Tas Kun- Sri war sehr stark besucht und erzielte großen cisall. Wcibnochtspei-rn vevansichteten der Turnverein 18 60, l«Concordia" unb der ©cfangDettin , Fr 0 hsin n". Bei der Feier hc4 Turnvereins kam ein Weil" achtSreigen zur Ausfüllung, an dem sich etwa 1OJ Mitwirtende beteiligten. In der überfüll:en Tanteskirche fand am ersten Fesfag eine Weil-.rachtsfeier statt, in der Kirchenvat Wissig über das Licht von Bethlehem sprach, das uns bi: Zukunft erteilen würde, wenn wir der Überlieferung unserer Bäte» treu blieben.

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woirlgelungene Weihnachtss.-ier, bic sich eines .'ehr zahlreichen Besuches erfreute. Eine würdige Ein­leitung bildete der von Frl. Julie Schön ge­sprochene Prolog, woraus der Boi sitzend?, Pfarrer Decker, die Gäste begrüßte. Für eine ansprechende Mmrk sorgte die V reinskap Ile unt r der b wahrten Leitung des Dingenten §. Schmitz. Starker Bei­fall erntete besonders das Äödelsche Tongemälde Fröhliche Weihnachten". In der Festrede gedachte Pfarrer Bechiolsheimer des getreuen Ecke- Hardts des deutsch.n Voltes in schwerer Znt, Ernst Moritz Arndt. Er brachte in das deutsch- Volk die aroße Idee der 9 ist gen Wiedergeburt und der Be­freiung Der Da rrbu rave rein sei nickt mir ein christlicher, sondern auch ein teutschn Verein der gerade in unserer jetzigen schiocren Zeit dielen treuen deutschen Mann nicht v rgessn werd-, Glanzpunkte des AbrndS bist et n die texten

Ltrlin, 3 nrigtr" wird 1 |B Ändwittssol Wrsichrigteit s

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Au» Statt und Land.

Gießen, den 30. Dezemoer 1919.

DaSPäckchen".

Am 1. Januar 1920 werden unter der De- ZeichnungP ä ck ch e n" im inuern teunchen Po - oerfe t Ein kil 0 se nd un gen zuge a sen Tas Päckchen wird vornehmlich zur Ua«im.ütc(u;i5 von tküien ooer leichten, roctuyt roeitDJllcn Ge­genständen dienen, die wegen ijrcä UmiangS und G.wichts nicht in Brieten verschickt werden kön­nen Das Päckchen zätlt zu den Briclsendungen im Sinne des Postgesetzes, Paketkarten sind nicht teizugeben.

Wefentlichste Lersendungsvor- schrillen: D.e Päckchen, ter en Mcr g wicht am 1 Kg. festgesetzt ist, müssen haltbar und Tcher ver­packt und verschlossen sein unb sich nach Form und sonstiger Be.chassenh-eit zur 2« ö.berung mit dec Briesto'l eignen Brie.liche Miltei ungen kön­nen eingelegt werden Die Sendungen buikn 25 Zmtt. lang, 15 Zmtr. breit und 10 Zmtt hoch oder in Rollenform 30 Zmtt. lang unb 15 Zmtt. hoch feil. Geringe Ueberschreitung in der einen RicÄung aut Ko ten der anbe.en sind zulös ig, doch darr das Höchstmaß des Naum- inhalts dadurch nicht berührt werden. Sperrige Päckchen sind von der Beförderung ausgeschlossen. Die Aufschrift muß auf dem Gegenstand der Ver­sendung selbst ober auf der Umhüllung stehen oder ganz aufgeklelit oder sonst haltbar befestigt sein und in die Augen fallend den VermerkPäck­chen" enthalten. Außordem ist der Name unb Wohnort nebst Wohnung des Absenders anzugeben. Besonders groß und deutlich muß ter Name der BestimmungS-Postanstalt gesch ie.en oker gedruckt sein. Die Benutzung von Fahnen für bic Auf­schrift ist nicht gestattet.

Ernschveilen, Wertangabe, Nachnahme, das Verlangen eines Rückscheins und der Vermerk Postlagernd" sind bei Päckchen unzulässig. Eil­bestellung ist zugelasien: es wird die Eilbestell- geüühr für Briesscndungen erhoben. Die Päckchen müsfen vollständig freigemacht sein. Die Gebühr beträgt 60 Pf. und ist durch Aufkleben von Frei­marken auf die Sendung zu entrichten. Nicht oder unzureichend freigemachte Päckchen werden nicht befördert. Für verloren gegangene ober befd)äiijte Päckck^n wird kein Ersatz geleistet. Sendungen bis zum Gewicht von 1 Kg., die nach den Vorschriften für Postpalete behandelt werden sollen, sind wie bisher als Pakete einzuliefern.

Die Päckchen finb am Schalter einzuliefern. Sie werden, soweit als möglich, mit der Brief­post, andernfalls mit der Paletpost befördert. Ob die Päckchen am Bestimmungsort durch die Brief- ttäger oder die Poketbesteller abgetragen werden, richtet sich nach den örtlichen Verhältnissen. An Sonntaaen und allgemeinen Feiertagen unterbleibt die Bestellung, wenn sie nicht mit der >Brtes- bestellung erfolgt.

Beranstaltutge«.

Dienstag: Neue Aula, 7y< Uhr, ©ortber- konzert des KonzertvercinS zu Gunsten her not» leidenden Wiener Frauen und Kinder. Cafs Leib, 8 Uhr, ösfenlliche Versammlung der demo- kritischen Partei. Turnhalle, OswaldSgarten, 5 Ubr, Märchenabend. Lichtspielhaus,Moderne Töchter" undDmMaucht reist inkognito". Lichtspiele, Selterswog,Die ProstituNon".

** Amtliche Personalnachrichten. Am 19. Dezember 1919 wurde der SteatSkassterer bei der Bezirkskasse Mrichstein, Georg Stork, z. Zt. in Offenbach, in gleicher Diensteigenschaft an die BezirlAasse Lau terbach versetzt. Er­ledigt rst eine mit einem evangelischen Lehrte zu besetzende Schulstelle in Butzbach. Das Ministerium des Innern hat zu Mitgliedern tvr tzufbelchlag-Prüfungslommission für bic Provinz O ber helfen den Äreisvelerrnararzt Pro». Dr. K n e l l, Gießen, den Lehrschmied Georg Lam­berth, Gießen und den Gutsbesitzer Oekonomic- rat Karl Müller zu Neuhof ernannt.

** Auszeichnungen. Die Rote-Kreuz- Medaille erhielten folgende Mitglieder der freien Sanitätskolonne tum Roten Kreuz: 2. Klasse Ko- lonnenführer Balser und Dr. Schneider, 3. Klasse Germer, tzartmann. Sauer und Jung.

** Militärkonzert. Die Regimentsmusik tenzerttert am Neujahrstag nachmittag von 4 Uhr ab im Philosophenwald. Der Musikplan bringt Kvmposittonen von Wagner, Schubert, BrahmS, sowie die Fantasie aus Berdrs OpteIroDatore",

und modernsten Komponisten vertreten. Ein Be­such ist zu empfehlen, zumal der Saal geheizt ist und voraussichtlich m nächster Zeit keine Gelegen­heit geboten ist, ein Militärkon-ert zu hören.

** Tie Polizeistunde wird in dec Neu- jahrsnacht nicht verlängert, sie bleibt auch in dieser Nacht auf 11 Uhr festgesetzt.

Tas L>otel Einhorn wurde von seinem neuen Besitzer £xrm Seebvld völlig neu eingerichtet. Architekt Dipl -Hng. B. Ke r- tell und Teö)vatwnsmoler Sachte und Ro t h- man n m Frankfurt fnben die Renovi rung der Räume mit sicherem Geschmack vorgenommen.

** Eine Weihnachtsfeier der auS Elsaß-Lothringen vertriebenen F'üchtlmge fand am 28 .d. Mts., nachm. 4 Uhr, im Saale des Postkellers statt. Bereits um 4 Uhr war der Saal dicht gefüllt, eS herrschte die rechte Weibnachts- ftimmimg. Der erste Vorsitzende, Rechtsanwalt Albrecht, begrüßte die Erschienenen, nneS auf die Bedeutung des Tages hin und forderte die Vertrie­benen zum Ausharren und treuer Pflichterfüllung gegen das Vaterland auf. Frau Rechtsanwalt Albrecht, die sich um das Gelingen deS Festes, be­sonders aber um bte Fürsorge der Kleinen verdient gemacht bat. wurde der besondere Dank des Vor­standes ausgesprochen. Ee angsvorttäg.' und ver­schiedene Dellamationen verschönten das Fest.

** Der Wartburaverein re rmrstaltrte bonntag abend im Saale des Dotel Einborn eine

Mandanturgericht begann heute derB. Z." zufolge der Prozeß gegen den Oberleutnant a. D. Hiller vorn Maikäferregiment wegen Mißhandlung Unter- S ebener wühverrd des W i n t er fe l d zu ge s in en Karpathen. Er ist angeflagt, den Füsilier Helmhake an den Baum gebunden, ihn geohrfeigt und durch Fußtritte mißhandelt zu haben. Außer­dem habe er ihn auch in ein feuchtes Erdloch stecken lassen. Delmhake fei an ben Folgen dieser Mißhand­lungen gestorben. Weiter wird Hiller beschuldigt, den Freiwilligen Thomas bei großer Kälte ge­zwungen zu haben, sich nackend auszuzieh-n. Den Studeitten Müller habe er auf Wache geschickt, ob­wohl er sich krank gemeldet hab?. Auch diese beiden seien an den Folgen gestorben. Es liegen noch fünf weitere Anlla,eiällc gegen Hiller vor.

Bei der Vernehmung bekundet Diller, daß er sich der Vorfälle, die vier Jahve zurückliegen, nicht mehr dar erinnere, tzelmhakc wurde: rricht von iljm geohrfeigt. Wegen Veruntreuung erhielt jxlmbafe einmal drei Tage Arrest, die, wie es da­mals im Felde üblich war, durch ^tbinben an den Baum vollstreckt wurden. Helmhat? habe den Ba- taUlonskommandeur beschimpst unb in des.en Ge­gen lvart sei er darauf hin als Untersuckurngs- gefangener in einen Unterstand, der allerdings aus einem Erdloch mit Überdeckten Tannenstämmen bestanden habe, gesperrt worden. Er (Biller) habe, als Ltelmhake als Untersuchunasgesanaener in ben Unterstand gesperrt worden sei. n,cht absichtlich ein sckstechteS Loch ausgesucht. Es sei nicht so kalt gewesen und meist sei das Anbinden mittags voll­streckt worden. Zw i Stunden Anbinden könnten somit keine Gesundheitschädigung dars.elten. Von einer Erkrankung delmhakeS vor deslen Tode habe er nichts gewusst.

Der kommissarisch vernommene frühere Regi­mentskommandeur deS 9Ingenagten, Oberst Graf v d. Schulenburg, gab zu Protokoll, daß er dem Angeklagten dienstlich mir das b.ste Zeugnis ausstellen könne. Von irgendwelcher Mißhandlung ober Mißbrauch der Dienstgewalt seitens des Ober­leutnants Mer sei ihm bis zu dem Fall des Unteroffiziers Küster nichts zur .stenntnis «kommen und auch niemals eine Beschoerde b.i ihm ein ge­laufen Oberleutnant v. Schm i tz , der frühere Rlbjuumt des Bataillons des Gartv-F-üsilier-Reoi- mentd, sagte aus, er sei üb7r»eust, daß Öiller sich streng nach bem Bataillonste fehl rnebtet habe, nach dem jeder Arrestant vor ber Strafverbüßung bem BataillonSartt zur Untersuchung oorgeiühtt werden müßte, feelmlxite sei roahrsck^nlich an einer ^uche ^.storben, die damals fomdc Opfer gesor-

Tec HauptbelastungSzeuge Bureau» diener Berlin sagte zu dem Fall 5>elmhake folgendes auS. Er habe gesehen, wie Diller bem an einen Baum gebundenen Öctmhake einen Schlag ins Gesicht versetzte. Berlin habe als Posten vor dem Erdloch. bem Abort, gestanden, in bem £>dm- falte sich befand. AIS Helmhate schon fast tot um Tnnkioasser bat, sei Ber.in zu ihm hinunter aekrochen unb falbe ihm einen Schneeball an die

Lippen gepreßt. Am andern Ti orien habe sich der Ang, klagte geäußert:Das Miiwieh verstell! sich nur. Ist er nicht schon krepiert? Beiletzt ihm dock, einen Tritt!" Tatsächlich habe der Ange- klonte dem Sterbenden einen Fusstritt ins Gesäß versetzt. Die Frage eines beisitzenden KnegS- berichtSrateS an den Zeugen, irxirum er nicht »fort Meldung von diesem empörenben Vorfall «madji habe, beantwortet ber Zeuge mit erhobener Stimme: .Herr Rat, daS hat damals niemand gewaat!"

Berlin, 30 Dez. Die Verhandlung vor dem Komm an a ku-gericht Schöneberg g? cn den Ol-erliiitncni Etiler euke e ge.'tern in den vauptsällen mit . . Freisprechung des Ange­klagten. In zwei Fällen wurde et für schuldig e-kannt Er erhielt dafür eine Gesanttstraie von 1 Tlieaterstülch 7 Soeben Festung-Hast. I und . Versebu

rechte Freude b reit.ten.

* TieBahern-Vereinigung, v.r- anstaltete am 3. Weihnaastsfeiertaqe im $>üiel Felsenkeller unter Mi rvitiung dcsTheater- un2 G.s l.igtei:s-K.ubS lualia" ihre bies Sfcnce Deih- no<D:s e er. Tas Je.l wurde im e.rg ten Kreis ge* leiert. Tie Anwesenden konnten «ich eines gut zusammen gestellten Programmes erfreuen. Es feien nur das Deihnach:si!ückBordecchaus und Vinterhaus" und das DuellDie beiben Ä'ricgS- gegangenen" sowie daS lerende Bild erwähnt.

Landkreis Gießen,

OGrünberg, 28. Dez. Am »weiten Weid- nochlstage lT.lt der Turnverein fett Winterfest ab. Ltabwrn^übungrn der altiten Turner, ferner ein in T recht aus geführter gkinenian» von sechs Paaren, einige humoristische Erträge unb vor allem tas TdaerskückRobert unP Berrvorn", tas sehr wirkungsvoll zur Darb« ung gebrach! roueb?, fanden reichen Bei-all bei twn -allreichen Zuschauern.

-m. düngen, 28. Te». Am 2 Weihnacht-- seiertag abends reranstaldete der Gesangrerein ,Lieoerkranz" im Saale desDarmstädter dofes", nachdem das Vereinsleben über 4 Jahre geruht hatte, als erstes Wintervergnügen in diesem Jahre eine kheatral.sche AbeTrdunterhaltuTrg und bot damit seinen zahlreich erschienenen Mrtg'.iedern und ein- geführten Gästen einen genußreichen Abond. Meh­rere Einakter wurden von den Darstellern recht flott gespielt. Tiefe sowie die Männerchöre und Eoupt-ets fanden reichen Beifall. Tanz und humoristische Vor­träge bildeten den Schluß der Veranstaltung.

-ch. Lungen, 28. Tez. Im S ale der Traube" veransLltete am zweiten D.iZiachlS- tag der ®er<mgpcninEintracht" eine Abend­unterhaltung, die in allen Teilen einen guten Verlaus nahm. Zur Aufführung tarnen da- VolksstückTer Bettelftemi" und ver chiedene an- bere Theaterstücke, sowie Couplets. Die zahlveich erschienenen Mitglieder fpenbeten reichen Beifall. Nach dem tfaattälischen Teil huldigte man bem Tanzvergnügen.

lll Lang-Göns, 29. Tez Am 21. De«m- ber fanb bw Weihnachtsß ter für die Kinder unserer Kri gsvmterblteberten statt unter Mitwirkung des Posaunenchors. Der Dilfsver in unterstützte (Hf Ortsgruppe für Kriegsbeschädigte und Srinterbltc» bntc durch Geldspende. Am 1. Feiertag fand am Wend in ber Kirche bei leuchtendem Wcifa nachtsbaum ite Feier für die Gemeinde statt, toubei der Posaunenchor und der gemischte (£fyn die Feier verschönten. Aste 2. Feiertag veranstul eten der Gesangverein Frol-sinn und Germanm einen Ball. Am gestrigen Sonntag hielten im Saale zum Schwanen der Posaunenchor und grmi d>e Chor ihre WeihwrchtKsei.r verbunden mit der 28jährigen stfrüiidungs) ter des Dofaunerrchvrs. Desgleichen fielt der Turnverrn seine Werhnachtsfeier mit Bescherung und Tfaater im neuen Frankfurter £yjf ab.

l-lLang-Gön-,28 De». Die beiden Gen-

hochwafftk.

Frankfurt a. M , 29 T« (WTB.) Auch der M a i n führt infolge der starten Niederschläge und der schnellen. Schne. schmelze Öochvaser Tas Wasser ist auch hier über bte Uter getreten unb rich­tete vielfach Schaden an. Während ber Feiertags unb auch gestern waren bauernd 'Arrgunni acbrrtai im Gange Das Wasser ist etwa 1,50 Meter c** stiegen und steigt weiter.

hl Kirchhain, 29. Tez. Durch die vielen Niederschläge ist daS O h m t a l wieder Über­schwemmt und ber Bettete wtfdten den einzelne» un Wiesental gelegenen Ortschaft.n ietr erschwert

Wetzlar, 29. Dez Der Wasserstanb dcr Lah n betrug am Sonntag mittag 3,b4 Meter. Dis heute morgen war er bere is langsam gesallen. Zufolge der andauernden Niederschläge ater neues Steigen zu erwarten.

Düsseldorf, 29. De». (Wolff.) Turch da- Dochwasser de- Rheins ist die untere Rhein-Werst biS über einm Meter überflutet Auch der am Rhein «legene Kaiftr-Wit Helm.Park ist überschwemmt. Gestern betrug der Wasserstanb 7,54 Meter, eine Löhe, die seil vielen Iahten nicht z» verzeichnen wat. Tas Wasser stigt weitet.

Koblenz. 29. Dez. Nach er neu lern Steigen deS feodjirofierd steht bet Pegel teute abend wehr als 6 Meter über bem norm all» Stand. Die tiefergelegenen Drtdteile von (ifaxiv rTrititeiit, Pfaffendorf und Neuendort sowie ?ie mei cn Cr schatei- ober- unb unterhalb ten Koblenz stehen durchschnittlich 1 bei 2 Meter unter Das er. Der Be.'keht zwi chen ten oberen Stech» roe ten wird notdürstig durch Nachen aufred* erteilen. Die kleineren Bäch? im DunSrück unb im Westerwald Wien e.enso wie dte Mosel nach den neuesten Meldungen rocüeBdl steigen mit.

erbrachte einen jäH lichen Pachtpreis ton 4360 Matt gegen 1800 Mark wSh.end der letz'en Pacht­periode. An ber 93crftrigcnmg beteiligten sich etwa 150 Personen. Döchstdittender blieb etn SochsenlAuser Schwcinehi

ht. Herborn,

bereits etpgeleitet Die erwähnte Bekannt- vvachung setzt das Bezugs- und Brrbrauchs- recht der V.tleget wieder im bisherigen Um­fange fest. Doch ist bei einer weiteren Ver­schlechterung aus bem Papitrmarkt mit einet EtiischtänkuTtg der Lontingentierung zu rechnen.

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Berlin, 29. Tez. (Priv.-Tel.) In 20 Ver­sammlungen nahmen gestern bce Mehtheits- sozial^emokraten Gios^Bcrlms zur neuen Lebensmittelverteuerung Stel.ung. In einer Ent- fdjti ßung brachten 1« Versammlungste.lnehmer ihr Bedauern über die neue Preissteigerung von Brot und Kartoffeln zum Ausdruck unb criÜrten zu gleicher Zett, daß sie die Nvt- wendigki.it der MahnalMe nicht verkennten unb ein a ten, doß nur mten tve Arbeit den Wieder­aufbau der deutschen Wirtschaft ermögliche.

Berlin, 23. Tez. lPrro.-Tct.) Das Kartell Gtos^ Bettina les Deut, chen Beamtenbun­des vcranslal ete gestern verschi dene Versamm- timgm, in denen gegen bte nur öOproymtige E r - Höhung det Teuerungszulagen pro­testiert un» eine selche von 15 0 Prozent verlangt wurde. Ätettmungen überbrachten die grfaß'e Resolu^vm den einzelnen Ministerien. WLl> ien£) biefer Zeit ordnete 'ich ein Temvnsttations- -ug, der durch die Linden, bte Mllalmitraße unb U2 Budapester Strafe? vor ters Reichstagsgcbiude zog. Nachdem dort mehrere Rttxrn gehauen Worten waren, zerstreuten sich die Temonswanten in aller Rute

Berlin, 29. Te». (Priv.-Tel.) In einer Konferenz tes alten Bergarbeiter- verbandeS mit den Zechenbetriebsrä- ten des Ruhr bezir kes, die in der Frage der Sechs stundenschicht in Srdnrm abge- yalten wur^e, gelangte mit 69 gegen 10 Stimmen eine Entschliespmg zur AnnalZne sahiigetend, daß tic Verkürzung ber Untettageschicht im Bergbau auf sechs Stunden durch mtcrna'wndfe Vereinba­rungen herbeioefühtt werden müsse, ferner, daß bei ten bevorstehenden neuen Tarisverhcmdlungen mit Rücksicht auf die starte Verteuerung der Le- baiSmi'.tel eine erch.bliche Verbesserung ber Bete.arbeitereinkommen zu fortern sei.

Berlin, 27. Dez (WTB.) DerReich 3- anficiaer" veröffentlicht eine Verordnung juir Förderung der Zuckererzeuaung und des Zuckerrübenbaues nebst Aussüyrungsbestirn- rnungen, eine Dekamitmachlung über das Jn- Traftblciben kriegswirtschaftlicher Bestimmun- ?;en, eine Verordnung betreffend die Postver- endung von Päckchen sowie eine Bekannt­machung betreffend die Bezirke der preußi­schen Kohlenwirtfchaftsstellen.

Beifall Erwähm sei auch noch ba5 Auftreten von, tat, Laudach unb Ober-Schmitten rocöen ay» Knecht Rupprecht und Nikolaus, bte durch die Der» s s,e.o.<.i, womll die diesen -1'iKicmir loiintg chrer Wnhnachrsgaten ben F stgästrn einex K- ------

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T . terttückchen . E ne >b ateSübercasckmng" I tt r e i S m je tei n i g u n g s a m t erricht et. Dte unbVerfehmt". Beute Stücke fanden lrbhaftestcn' bisher tte ieitenten M te:cutig*aig3ämter zu Scho>

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