Ausgabe 
30.4.1919
 
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sponniuy uiv 7**»---- . ., .nuati'liu

kurzen Arbeitszeit tonne auch werktags gewählt | müte(amt teilet un5/

ch sicherstellcn zu lassen aussrecht, te.5 durch

Ein-

Ta der Antrag genau, dirrchberatar ist, wird

er gegen eine Stimme (Staotv. Itobet) ange­

nommen . .

Festsetzung des Tages der Stadtverordneten- wähl.

Oberbürgermeister Keller schlägt als Dahl- tag den 1 Juni vor. Die Wahlvorbereitungen sind bereits in bee Wege geleitet

Stabto Schassstädt hält im Sommer einen Sonntag als Wahltag für unglücklich. Bei bet

es da- erste Dei'chen, das am Maitage gesucht und in großem Zuge eingebracht wurde.

Um denM aibau m". dessen Wipfeln mit Bändern und Kränzen geschmückt ist. enttoftetcn sich die za bl reichen Moienfrste. die dem Tag sfi- neu fröhlicken Glanz verlieben. Der Maibaum wird nacht; von den Burichen des Dorfes in aller Heimlichkeit gefällt und dann in Anwesen­beit der oanjen Gemeinde in der Milte teS Torf- vlayes auiqrsieslt. Bald schlingt sich um ibn ein fröhlicher divtqen, der sich dann in den Tänien am der M^nwefe forifetzt Die Burschen bemühen sich um die Wette, an dem Maibaum em tun u- fletttrn und die lustig wintzenden B-cker, Tücher und Fahnen hernbzuholen. In einigen deutschem (Sauen finden die '»'sonderen Feiern des Mai» bi eres und te5 M .i.eben» statt. Nach Rrickarckt wird in Norddeutsch and das Maibier aus einem

>it grünen Maien weiten bedeckten F'fse ge­trunken. das fernen Plkitz unter dem Maihaum hat. Ter Maik.nchr läd! dazu mit einem altertümlichen Spruch ein: Maiknecht und Maimagd bedienen Mm MaLtrrsest und babcn dafür Recht des Barran »es. Der M^igrak teilet btt gange Feier ttnü fällt bd Streitigkeiten den Schiedsspruch

Für Landbutter. soweit deren Herstete luna auSnahmSweiie gestattet ist. zahlt die Landete Milch- und Fettstellc den mit ihrer Sammlung beauftragten Stellen 5 Mk. für das Kilogramm, einschl. Verpackung, ausi'chl. Frachtkosten.

Ter PieiS für M o l ke re i b ut ter, welche

2 $Tit Genossenschaft verpflichtet srck, im Falle der Veräußerung des Grundstücks im ganzen ober in Teilen tu iftren Gimsten folgende Rechte gegenüber dem Käufer vorzute* halten und durch Eintragung in das noch anzu- legend? Grundbu^

a)rin Wiederta-,----... -

trngimg einer Vormerkung m dis noch anzu­legende Grundbuch zu sichern ift: .

d)eine beschränkte persönliche Dren st- barfeit teS Inhalts, daß Vermietungen der von der Genossenschaft an Genossen ver­kauften Häuser und zwar sowohl der ganzen Häuser als auch einzelner Räume nur nut der jederzeit widerruflichen Genehmigung der Genossenschaft zulässig fbtb

3 Tie Genossenschaft verpflichtet sich, das »an jhr erworbene Grundstück binnen 4 Jahren feit dem Erwerb bezugsfertig mit Einsa- nrilienwohnhäusern zu bebauen ober wenn dies nicht geschieht, daS gekaufte Grundstück, insoweit eS nicht bebaut ist. zuM Erwerbsvrris an die Stadt zurückzuüberrignen. Die Käuferin beantragt und bewilligt hiermit, daß zu Lasten deS verkauften Grmidstücks eine Vormerkung zur Slchwung des der Verkäuferin eingeräumten W,ederkaufrechtS m dotz nod, anzulegende Grundbuch ringetragen wird. 7 II In finanzieller Hinsicht d,e Ge- rwssensclxlft in folgender Weise bei ihrem Dor- Haben zu unterstützen: . A

1 durch Uebernahme von 100 Ge­schäftsanteilen zu 200 Mk. - 20 000 Mk.:

2 durch Gewährung eine- Dar­lehens bis zu 100 00 0 Mk.. daS von der Genoss,-nschaft mit dem glichen Zinssatz zu ver­zinsen ist, den die Stabt selbst für bte Aufnahme VSS Geldes zu zahlen hat;

3. durch Gewährung eincS Heber* teuer tingszufchuff es vis ju 162 500 Mk., vorbehaltlich der Abrechnung:

4. durch Uebernahme der Bürgschaf, ttn von 2. Hypotheken bis yim Gesamt- betrage von 140000 Mk.:

5. durch Uebernahme der Straßen* kosten brr Kosten für Zuleitung von Gas. Wasser, El'ktr'rität und der KanalisationSanlagen.

Vorst h nbe Leistungen der Stabt werden da­von abhängig gemacht, daß die Genossenschaft in ihr Statut folgende Bestimmungen aufnimmt:

a) lA brr Vorstandsmitglieder müssen

tung erpressiouistischer Arbeiten oertrr'en. Von der I Berliner Künstlergildc haben die Ausstellung be-1 schickt Ehr. Dratlmann. Eharlottenbuig. O. Gün-I ther-Naumbnrg, Berlin, G Marco, Düsseldorf, O. Thiele, Berlin und A. Weczerzick, Charlotten- burg.

** Der Tarifvertrag der Ban­ken. Wie uns von zuständiger Seite mitge- teilt wird, bezieht sich der Tarifvertrag, der zwischen sämtlichen Banken, 18 Privatfirmen und den Frankfurter Bankangestellten am 26. April 1919 auf 2 Jahre in Frankfurt am Main abge'chlofsen wurde, nicht auf die Stadt Gießen, sondern außer auf Frank­furt a. M. nur auf die Plätze Offenbach ant Main, Höchst a. M. und Homburg v. d. H.

** Zum Vortrag über das Mitbe­stimmungsrecht der Privatangestclltcn, der am 1. (Mai von Jng. Bote, Stuttgart, gehalten wird, hat laut Anzeige auch die hiesige Wirt­schaftliche Bereinigung der Privatangestellten eingeladen. Der Äoctrag ist als Kundgebung der Angestellten gedacht.

* A ul dem Sportplatz an der Sxrcbt findet Donnerstag den 1. Mai, 3V< Uhr, ein vorn Westdeutschen SpvlDerbanb arp-fc^e? Pro- pagandafritl des Vereins für fRafmjptrie qegr. 1900 gegen Siebener Qtermania 1. Mannst!oft statt.

-DaS Fe ft der Silbernen Hochzeit Wahlen ist. Das Beza^ungSveriahren imteriiegt scherten gestern die Eheleute Tachdeckermeistcr der Genehmigung der LandeteMilch* und Fett* Heiurich! R u ck st u h l und Frau. '^He . , . .

»»sm«Der pasteurisierter imb tiefgekühlter Boll-' " E 2 5 h r t g e, erfolg reiche milch bart der Preis bei Be'adlung nach Tätigkeit bet der Firma Jultu.' ^?ttmann,> Menge und einem Mindeftsettaebalt von 3Droz. Zigarrenfabrik, Gießen, blickt heute Herr Pro- 68 Pf. für da» Liter ab Bahnrampe Mot'er ei kurist Heinrich Rau zurück. I nicht übersteigen. Bei B.-ablung noch Fett*

** Aus dem Stadttheaterbureau, grhalt kann zwischen Molkerei «nb

Auf bad am Fr-itag. 2. Mai, im ©tabttbratcrÄ1 VfiÄ ftattfinbenbe Wd v°n Frl. 35Ä"* °

Schwarzkopf, die m gleicher Weise durch ihre (Fine Rückvergütung auf die v-n bet bedeutende Kunst wie durch ihre eigenartigen Gemeinde für die VollmilckvcisorgungSbereckfig* 51ostümc allgemeines Interesse erregt, sei Htcr-I tcn bezogene Vollmilch durch die Lanors-Milch-

bingungen erfolgen.

KreiS Friedberg.

Friedberg. 28. April Dem Komm u- naloerbanb Fivdberg wurden für die laufende Docke nur 18 Stück Rmdvieb zu Schlacktzwecken überwiesen. Infolgedessen entfal en auf bte Land­gemeinden nur 5060 Gramm und auf die Städte voraussichtlich nur 8090 Gramm Fletsch pro Kopf und Docke.

Aus dem besetzten Rbeingediet.

« Zweibrücken. 28. April. Mit große« militärischen Gepränge wurde hier eine Ausstel­lung französisch r Industrie und Kunsterzeugnisse eröffnet An der ?luSstrllun<» bcteil.gteu sich mehr als 500 französische Fermen, die Metall­erzeugnisse. Gold- und Schmuckstücke, Nahrung»* mit el Erzeugnisse, Sjndnxtren, Möbel, Pr. zi.iou-- infhmmente, Putz und Konfek ion in r.ickLter Man- ! nigsaltigkrit barbieten. General Gera r d , bet Anreger bes Untern, hnrens. bezeichnete in der Er- öffnungsansprache als Zweck der Ausstellung: Förderung guter Nachbarschaft zwischen Frank­reich imb der Pfalz. Anbahnung nni tidiaftlicbei? Beziehung, Mitwirkung an der wirtschaftliche Neuorientierung der Pfalz.

fUnbcrung der Milch*, Butler-, Quark- und «äsepreiie.

Tas hesiische LandeöernShrungSamt hat die letzte Regelung der Preise für Milch und Milch­produkte vom 11. Oktober 1918 durch Vekannt-

ist der 1 Mai bereits als BollÄscst bedingen trot­ten, und die aureriLmistchTN Arbeitet, tne diesen Tag zuerst für ihre Dcmonstwlionöudge zur Ein­führung tes Akchstunteutages bertu^en, teübTten Hnbriuuft* an imiLe Fluru-n^we und hridmichr Ovferbirruch- an, in baten die Völker dem Früh- l'mg ihre Huld guny barbmA tii. Oktxnbcn ihrer Arbeit und Scaii ihren Feldern crflebtn^,

Beonders bt Deutschland ist ter Entzug des ,,rrö.n.v aller Monate", des Mat. tut la-j der Freute jenb ter Attetrsrnte, an deut man shh mit Sm l mck Ta:rz uer»'M Ttc Freude dieser Ma feite tönt zu wts auS dvt Sxctem der mitKlahcilR.rn Trirueelänger und lebt fort ui laUIofen beuMm Dvlksbrüuchcn Dt^. Arbeit ruht ch diesem Tage, mälz uuuoi er in bte Woche fällt.

nicht berücksich^gt werden toettra DaS Gleiche fei bet Den 'Beamten der Fall. Tie Neuregelung fei ein gro^c- Werk, das nicht genügend an­erkannt wrtren könne. , ,,

Ebcn'al.'s empfahl Stabt». Heichelheim tm Nanten bev FinanzauSsckus e?, die Vorlage rnzu- itehmen. die mit verhältnismäßig geringem Fiuanzmt'wand alle Fragen gelöst habe verrn L)betbürgermeistcr Steuer könne man zu dieser Regeln.ig nnr gratulieren.

Stal-tD Lobet beantragt m längerer Aus­führung. einigen Assistenten mit längeren Dienste iahten den Titel Oberassistenten zu verletzen

Hieran' wird die Vorlage einstimmig gegen StabtD. x.dber angenommen. Beteiligung der Stabt bei der gemeinnützigen

Baugenossenschaft.

Wie der Gießener An^iger bereits beruhter hat, beabf.d)tigt die Gemriirnützige Bauienosien- 'chast an ter Licher Straße i'oi-chen der L.'etheff. Crienbahn und tem a.ten Anrerödcr W<g62 Äietn- Wohnungen zu erstellen. ^Sie verlangt h> r^u w weitgehentem Umfange dre Muhilie ter Ltadt, zumal durch Hergabe von billigem Gelände. Ter Finanzausschuß beantragt hierzu,:

I. xas zwilchen fcuter Straße, Oberh. Hahn, a'tcfl Amieröter Weg und Surdtwald ge­legene städtische Gelände bis zum Umtang von 30 000 Quadratmetern an die Gemein- nutzige Baugenossenschaft zu einem raup Mriu* btxmten Preise unter folgenden Bedrn- sungen zu verlausen: -

1 Tie Gciwsfenichaft übernimmt für fuh unb ihre Nechtsuackfolger bte Verpfiichtung, aut dem «kauften Gelände nut Einfamiiicnwohn- HSuser mit höchstens zwei «t ockwer- ken, nicht au5gebauienr Tachflock (Klem- und Mitlelwvhumigcn, zu eniAtai; die Häuser bunen HSchstenS 4 Zimmer und Lüche enthalten Grö­ßere Häuser Dürfen nur mit Genehmigung b?5 Oberbürgermeisters erbaut werten, ter <*r? Genossenschaft die Verpflichtung auferkqen hnn, kinderreiche Familien aufzunehmen. Lon- stigr Bauwerke unb Anlagen, tnsbesontere solche icwerblicker Natur, .Wirtschaften usw. sind mir mit besonderer, jederzeit witerruilick« Ge­nehmigung tes Oberbürgermeisters ac)tat_rt. Gm- tragung entsprechender persönl i ck e r T t e n ft- bet t eit zugunsten der Stabt Gießen tn bas noch anzulegende Grundbuch wirb beantragt uns

gefetzt sei

StabtD. Din« befürwortet eme kürzere

Tie Stadtknabensckule ist der Militär- Verwaltung als Lazarett mit vierteljährlicher Dur- bigunq vermietet Damit wieder normale Verhältnisse eintreicn tonnen, hat der Oberbürger­meister die Äünbigung zum 1. <Juli erwlgen lauen Tie Lorpsoerwa.luiig hat mitgeteilt, baß eine ^Räumung am L Fuli nodh nicht enolgen könne. Ta ter Schulvorstand die Räumung erneut als dringend erforderlich hingestellt hat, bittet cer Ober Bürgermeister um Ermächtigung, beim Mun­ter ium und der Mrlüärverwa.tung deswegen Dor» tellig zu werten

StabtD. Leib fragt an, ob die Alte Alinit nunmehr geräumt sei. ' .

Oterbärgerm. Keller antwortet, daß eine Räumung nicht erfolgt und einem Rechtsanwalt die Räumungsklage übertragen fei.

Stadv. Winn wünscht zu wi'sen, ob nickt in den geräumten Teilen schon Wohnungen cin$erid)« tet werten konnten. Von ter Wohnungsnot werte Viel gesprochen, aber es werte wenig getan. EL müßte auch die Baugenossenschaft terpflichtel wer­den, umgehend mit dcm Bau zu beginnen.

Cberbürgerm. Keller erklärt, dav Architekt Hamann dies versprochen habe.

StabtD. Urstadt erkundigt sich nach dem Er­folg der Eingabe wegen Steins Garten.

StabtD. Plank erklärt, die Baudeputation habe barüber beraten, aber eS fei wenig zu machen. Es sei fraglich, ob man den § 16 ter Gewerbe­ordnung (störende Betriebe aiuvcnbat kön. e. Die Erwerbung burch die Stabt vorzunehmen, sei

werden . r

Auf Anfrage des StabtD. Leichelheim teilt Oberbürgermeister Keller mit, bah die Zal l ter neuen Staotverordueten gesetzlich aui 42 tes­

ten kann. , _ , ,

Trri her Wagen sind alsbald nach Offenbach, öwie einer nach Gießen weiter expediert

Nach Erkundigungen beim städt. Seben5* mittel amt ist der Waggon Speck beim Kom­munal verband ringe krossen. Tie Verkeilung wird jedenfalls am Samstag auf die Flcischkarlen dor- genommen werden. Orin getroffen ftnb etwa 800 Zentner. Ta auch die versorgungsbercchligtc Land­bevölkerung ihren Antril erhält wird aut den Kopf ter Bevölkerung etwa »/< Plund entfallen. Beim Genuß i)l größte Vorsicht geboten, da das Schtvrincflcisch tnchinenhal.ig ist. Für den Ver­brauch gibt Herr Schlach hausdirektor Tr. Mvdde nachstehende Vorsichtsmaßregeln: .

Der amerikanische Speck wurde in FrwtenS- yiten bei der Ein fuhr in Deutschland auf Tri­chinen untersucht. Es stellte sich hierbei bercuS, baß etwa 68 Prozent aller Speckseiten trrchmös waren. Bei tem jetzt eingeführten Speck ist mit der Zcksektion ringetner Stucke zu rechnen unb da­her die Gefahr vorhanden, daß beim Genuß btt Trichinenkrankheit entstehen kann. Infolge her un­geheuren Menge von dngefübrtem Steck ist eine Unterfucbung aus Mangel an hinreichend <» nebilbetem Personal sowie infolge des Alters les Stecks n i ch t m ö y l i ch Dalter muß j e d e r s i ch f c l b ft Dor ter Trickinengesahr schützen.

Tie 2tiidxnei fmten sich niemals im Fette, nur in den tem Speck Mihaflenden roten Mus­kelteilen und der den Speck burdr.iebenben roten Flrifckischeht (tfurdjivaitenet StefT.

Es empfiehlt sich bater, den Steck vor 6k» brau-h zu kochen. Ein bloßes Artdraien ober Antocken gerügt nicht. Es muß vielmehr eint Temperatur von 70 Gvad Celsius erregt iverden, well sonst die Würmer lebensfähig blei­ben. Am ein fehlten läßt man den Speck aus- schm e l z e n, und die zurückdleibenten Flrischteile kocht man unb gebraucht sie zu FriLmdelltn ober bergt citfrn.

Ein Nichtbeackten dieser Vorschrift hat schwere Erkrankung zur Folge, gegen die es Irin Mit­tel gibt, well die Würmer alle Muskeln te-s mer sch­lichen Körpers durchsetzen. In zahlreichen Fällen

schwierig. t r .

Oberbürgerm. Keller weist baraui hin, daß eine Entsckieibung über Anwendbarkell des § 1b drirch den Kreisausschuß gefällt werten mutz.

.Hiermit schlicht die öffentliche Sitzung.

***"! und Land.

Gießen, 30. April 1919.

«merikanische4Schweinefleisch sür«ießcn.

Don Tarmstadt wird gemeldet:

Sieben Eisenbahn »vagen mit amerikanischem Schweinefleisch in Cri(nnnIFifKn verpackt, sind soeben über Mannhsim hier eingetrotfen unb teil rodle zur Auslabung gekommen. Je: 125 g auf die Person des sehr spcckltziltigen Fleisches kommen schon am Mittwoch an die Eimroteier- schaft zur Verteilung. Das Fleisch wurde deshalb nicht auf Trichinen untersucht, weil cs atlzuoiriZett in Anspruch genommen Halle. DaS Flrttchamt warnt vor rotem Genuß mit dem Hinweis, daß es gekocht ober gebraten unbedenklich genossen rocr*

Noch rigenarti irr ist die Si te des Mallehen», die darin besteht, daß tee Mädchen eine» Tor sesun ter den Vurscken versteigert und tem Meistbietenden zugc'chiagen werten. Am Mittel- und Niederrhein wirb mir Talern ge* boten, unb dasjenige Mädchen, das den höchsten Preis erzielt, wird für daS folgende Jahr Mai­königin. Ter Bursche pflegt tem Mädchen, da» er erfteig?rt hat. einen schinen Mater: zu bringen unb mit ihm allein zu tanzen. Das alte Moz- vvlks^esi ist eine Feier >um Preise ter rovter* anierstantenen Natur unb findet hoher im Freien statt. Deshalb unternimmt man besonder- Aus­flüge in ten Wald, auf einen Berg oder an eine r.refle, die dann mit Blumen geftfrnürh wird Man bricht in. aller Morgens ü> auf, roiü ter Tan am L Mai besonters tet sam ist. gifte in feierlichem Umgang um die Aecker, woran sich euch brr Pastor, besonders bei den den Aaan- ftfiag abroebrmten Hagelfrieen. be-eiliH. Vatter und Lehrer riehen mit den Schul filtern finaenö und betend um die Felber, worauf sie zum T«nr von ten Bauern bewirtet werden, yo oerTjete ter Tag mit Gesang. Tanz. Spiel, und Xxr» gnügungen al- ein echtes AolMe^

in den hessischen Molkereien hergestellt wird, wird ei schließlich Verpackunfl frei Bahnrampe Ver- sanbstation festgesetzt: für Handelsware I, von einwandfreier Beschaffen beit, aus höchstens 600 Mk. für 50 Silo, für Hanbelsioare II, nicht vollwertige Speisebutter, auf höchstens 580 Mk. für 50 Kilo, für abfallende Ware auf höchstens 440 Mk. für 50 Kilo.

Für Molkerei-Salz butter wird bet Preis einschließlich hanbelsüblicher B^tvackung auf höchstens 605 Mk. für 50 Kilo festgesetzt.

Als Verkaufspreis für Bu.ter wird für ' Hessen ein Preis von 610 Mk. für 50 Kilo feste ! gesetzt. Tie Preise verstehen fick: bei Lieferung ab Molkerei: ab Dahnramve Ver andstation der Mol­kerei, ober, wenn die Molkerei in dec GemrinbG sich beimtet, ob Rampe Molkerei: bei Lieferung ab Sammelstellc der LanbeS-Milch- unb Feltsteller ab Bahnrampe brr Sanrnnlstelle.

Ter Preis für Butterschmalz wirb ab Landes-Milch- und Fettstelle auf 720 Mk. für 50 Kilo festgesetzt.

Ein Zuschlag auf die Speisefette tur Aufbringung der Mittel für die Bollrnilckrück» Dergüiung wirb nicht mehr erhoben.

Für Margarine ist der Eint eit-preiS ftl 50 Kilogramm auf 190 Mk festgesetzt.

DiesesFeiern" g'bt teut(üf) heriror aus den Pro­testen von Behörten int£> Gristl ckrn. die sich im 16 Zahrhmck.rt gegen die Arbritsrute am 1. Mai wendeten. Mmt bitte cm diesem Tas mit allerlei Zeremonien uirb Suttarfh'cn so Viel zu tun, daß man zurMujübuitg tes Tagewerke) nicht kam: zudem wird Derid®citen:Iid) die Arbeit am 1. Mai geradezu für eine Sünde erklärt, für eine Ver- bohiarfl ter getemvnsdollen Mache, die zu dieser Zeit tem Menschen ihren Segm f;nti-cn unb von ihm Andach und Äntellnadne nerlangcn. Zu Beginn te^ TageS wird vielfach ter Maieinge­holt" und .fCvipeblafen". Ter kommende Früh- lmasfegen wnd m manchrlei ßertnrmimgm teier- lidj temüfet.

So wurde» sin Hessen die Schwalben am 1 Mai vorn Turm mariner mit Hellem Horn- ton empfw'ron. unb im Herzogtum Berg pflegte wgar am Mo,tage ter Küfttr auf ter Orgel ten Gesang tes Kuckucks nadr-uabmen. Ter erste Pioikäfer wird gefangen mtö berumgeiübrt. Bor allem aber sind es bi* Frühlingsblumen imb ter friich ergrünten ..Maien", meistens Koeige von jungen Birken, die man rinholt und al- feste lichen Schmuck gubrmgr. 3m Mtttzclalter war

M itglieber der S tabt oer^ret ung, die bi. se Mitali ter bestimmt, sein:

b) Vs ter Aufs» cktSratsmitglieber sol­len Mitglieder der Stadtvertre* tung fein;

c) bei brr Veräußerung eines Grundstücks an Genossen bchält sich bic Otenoshnsckast vor al ein Wiederkaussrecht. das durch Eintragung einer Vormerkung im Grundbuch zu sichern ist: . . « er

b) daß Vermietungen eines an einen Genosicn veikauiten HauseS, sowohl einzelner Räume wie tes ganzen Hauses nur mit Genehmi- «nnq brr Genossenschaft erfolgen können. Di<V» Recks ist durch Eintragung einer bc schränkten persönlichen Dienstdarkrit zu- gunsten der Genossenschast zu wahren.

v«Vl. M.ü als nltes Doitsfeft.

Der 1 Mai wird in diesem Jahre in ter amj<en Welt als ein VofS'est g. friert werden, bei fern besvnterS bic arbeite.cken >Aassen für Welt- friebnt unb W:l verbrütenu g ibiv stimme er* bebet wollen. Seit 30 Jahren, fett ter inter- natioiwlnt Pariser Artetterlonferern von 1889, bat biese Feier deS 1. Mai eine spezifisch ioswlifh* Lfr Färbung erhalten, ater Jxrhrlnrntertc früher

tritt ter Tod ein, waS bei der jetzt berabgeie^ten I Lcklldkreis Skfem

Wiberirandskrait te» Körpers sehr leicht ter Fall* Lan^-GönS, 30 ^priL Innnser« fein tonn. Die Uebertragbarteit ter Tnchmen- gestrigen Notiz über eine Entsührungsgrichich« krankhell ist auch trotz Ansalzens, Pökelns oder «wirb uns terichngend nri;getn.t, daß ter angete Räucherns möglich | licke Offiiier in dem bet reifenden Hause tich teer

laber ist auf jeden Fall vor tem Genuß deS Dag- lang allein aufhielt und eine Zeche von Svecks in ungekochtem Zustande nur ju 170 Mk. gemacht bat Hinterlassen tett men warnen! I Zinsschein von 100 Mk. Der angetercke Bursche

Lebetttzmittel. »O.l mit den beiten Pferden nach Fncoberg g*

** Zucker-Ausgabe. Das Lebens- ^k ^ßüi^ lyrU. Gestern fand in der 2 , nochmals darauf hinzu- Mariensn tökirche die Konfirmation statt,

weisen, daß der zur Ausgabe gelangende 89 srimiirmanten traten vor den Altar, darunter April-Zucker hiv spätestens Samstag, 3. Mai, auch Prinzessin Elisabeth ron Solms. Ter trüte« ln'den Geschäften abgeholt sein muß. ., " ßhe r z o g und feine <Sema^.n b«

_ onSBu uetrn Uch Snti

?it.nd.tQ9 bts Samstag gelabt in den L r SolmS-Hrtemolms-Lich bereits nateiu fünfjig kaussfleUen der Firma ^brüder Grleb ^otgcn gut4 Ackerland in klsi en Par^llen an Zuttermtlch zur Verteilung. SKte Bekannt- Bevölkerung/vr Stab', die odne Grünte

machung. I besitz sind, zu ganz billigen Preisen verpechter.

** Marmelade-Verteilung. Am t>a4 Bedürfnis dazu vor iegt, wird noch 2. Mai gelangt 1 P u^w Marmelade zum Prene s^^-re Landab.r tung zu ten gleich günstigen De­

von 130 Piennig zur Ausgabe.

BerkchlScioschrällkungen.

Frankfurt, 29. April. 1. Tie Eisenbahn- direktion Mainz teU mit. Arn 1. Mai ver- Mehren im Tirektionsteiirk Main- die tem Per­sonenverkehr bteneiiben Züge im besetztem unb un­besetzten Gebiet wie an sonn- unb Feiertagen.

2. Tie Eisenbahndiriktion Frankfurt gibt be­kannt : Wegen Ko h le n rn a n ge l s ruht ber Personenverkehr auf sämtlicken roürt« t e m be r g i f d>e n SraotSbahnftrecken am Donnerstag den 1. M»ri intb Sonntag den 4. Mai Tie Züge D38 unb 14 mit ten rückkehrenden Besuchern tet Leipziger Messe werten teoock burd>- gefübri. Arn Frei ai 2., Samstag 3 imb Mon­tag 5. Dtai verkehren die Personenzüge wieder nie sonst werktags . , ,,

3 Vorn 2. Mai werten bte Schnellzüge D 81 unb D 82 zwischen Frankfurt und Essens wieder befördert. . L

Vorn Eisenbahnverlehrsmnt Gießen wird mit* geteilt:

Arn 1. Mai fahren bic Personenzüge rote an Sonntagen. . .

Ab heute verkehrt roieber der aus­gefallene Perionenzu^ 773, Frankfurt ab 10.10 narbm., Gießen an 12.27, weiter 12,39 bis Mar­burg. wo er endet. Er fährt zurück als Zug 776 ab Gießen 2,28 vorrn., Fvanksurt 4,48.

Hilfswcrk für ek^ririlS. und Zivil. ,adm nom 28 bic mit , öai in Ärafl gestznaenen. tritt, abg<ändert.

Ein Aufruf irn Anzeigenteil unseres heuttgen Für Milch ist bei Bezahlung nach ber Blat es sorbrrt zu großzügigem Li teswerk lür die Menge für Hessen ein einheillicher Stallprctz Kriegs- unb Zivilgesangeiten auf. Jetzt hrißt c6, Don 56 Pf. für das Lller Dollmilck mit einem rasch unb soviel wie möglich neben. Alle Banken, Fettgeba t von wenigstens 3 Prot. festgesetzt. Sparkassen unb Zeitungen n.hnen Stenten ent- Wird die Vollmilch nach dem Fettgehalt gegen. Ferner wirb eine Sammlung am iyrettag tegahlt, so ist von ter Molkerei ein Bezahlung-* abenb im Theater unb anläßlich ter et laben- erfahren in Anroenbung zu bringen, bei dem konzcrie am ^samstag nachmittag um 5 Uhr unb einem Fettgehalt von 3 Proz. ein Stallprritz Sonntag vormittag um 11 Uhr veranstaltet. I yon 54 Pst, von 3*/i Proi ein Stallprei > von

59 Df., Don 4 Proz. em Stalltee?? von 64 Pf. m

mit nochmals hinacwiesen. unb Fettstelle finbet nickt mehr statt.

** Oberhesfischer Kunftverein. Die Für Ziegenmilch werden als Preise für -ur neuen Ausstellung an gemeldeten Biller sind da- Liter festgesetzt: ab Stall 55 Pf., Verkaufte cingetroffen, daß die Eröffnung am nächsten Sonn-I preis für Wicderverkäufer 60 Ps

tag erfolgen kann. Die bekannte Künstlerin Agnes Für Landbutter, soweit deren Herftel* Langenbeck-Zachariae, welche Berlin, München unb luna auSnahrnSweiie gestattet ist, zahlt bic Erntete Paris studierte, ist mit einer interessanten Stimm 1 cro:6xK s