ten tonnte.
(Wegen bie LoS -
die Stobt übernommen.
r e i fe u n q des deutschen Südtirols, des Saar-
O.Mk. bewilligt.
Mipte für Ruhe und Crbnmtq mV Ka rl Theiß werden aus
gettetd, Danzig- und Deutsch-BöhmcnS soll energischer Protest er hoben werden. — Die Bestre-
Bekanntmackung.
Landkreis Gießen
•• Hungen, 27. Bprl Aus An'atz der Verlegung »-sTragoner-Regiments non Grünberg nach Hungen fand gelteni hier rin H a-l l statt, der von den Einwohnern start besucht mürbe. Hierbei erregte es vielfach AergerniS. bo6 die meisten Mädckwn in rorifecn ftlei'em erschienen, mir überhaupt die Veranstaltung des Balles in manchen 5hrtfat UrnvvLat hervvrrief.
2iu* Stadt und (and.
Gießen, 28.April 1919.
Gültige Lebensmittelmarken.
für die 18. ®odr vom 28. Avrtt bis 4 Mar 1919.
Brot: 22 0 Gramm Brot oder 1680 Gramm Mehl Brot Kilogramm 50 Pf., 9Bchenbrotmchl I Kilogramm 58 Pf. Weißbrot für Kraute ttilo-1 «ramm 80 Pi $kifebrvtb8dcr ab 1. Mai: I.! fflutgclböter, Aslerweg, L. Rühl, Marktplatz, H. Müller, Neuenweg
Butter: Marte Nr 18, 40 Gramm tu 48 Pt.
Fleisch Vochrna.'schnitt 18 — Metzger für Fremde und Urlauber: Gustav Müller, Badnhoi- ra^ Stoffeln: Anteil 5 Pfmrd »um Preise 6011 S?3 ähr mittel: Marte 4, Aprils 1919. Aus die gelben Ä arten (A) 2.D Aramm -uo^mmbrt' Tote, am bu roten Karten (B) 375 Gramm Grieß,
werden.
Zu 6. prür die soziale Kriegsbeschädigten- und frnnterbttetenenfilrfornc — und zwar sowohl für Wre vrattt'chen Aufaatem als auch für ihre Ein-ick- hing — werden ausreichende Reicksmittel zur Verfügung gestellt werden.
Zur Bestteituug her in 2, 3 und 6 ermähnten Verbesserungen im BerforgungS- und Fürsorge« hebirt stellt die Meickisleitiina trotz der bis »um imtfccrften angefponntnr Fftianckage sofort ten Betrag von 300 Millionen Mart zur Verfügung.
Au» Heften.
Die Verhandlungen mit dem früheren Großher^og.
[ W.i. Darmstadt, 25. Avril. Die Verhandlungen bty hessischen Finanzministeriums Ntit dem früheren Großhcrzog über die Zivil- j^ste sotten nunmehr forocit zu einem do r = räu f tgc« Abschluß gekommen sein, der oem- »ächst der Volkskammer zur definitiDen Genehmigung vorgelegt wird. Auch über oaS H o s t h e a t e r ist bis zur endgültigen Lösung der Frage der Zivilliste eine Einigung zustande gekommen, nach der das Hoftheater vorbehaltlich der Zustimmung der Volkskammer bis zum Ende der Spielzeit im foeTbfl als Landes tHeater weiter verwaltet und für Rechnung des Landes betrieben wird. Eine Kommission unter Leitung des Finanzministc'- riumS hat die Führung der Verwaltung über- nommeu: sie besteht aus Mitgliedern des Finanzministeriums und des Landesamts für das Bildungcweten. Auch sotten weitere Künstler, Kunst- und Sachverständige herangezogen werden.
Gaszelle errichtet werden, wofür an Zuschuß bei 500 Mk. bewilligt wird. — Die Vergütung b« Leiter an Fo r t bi l dun g s > ckule n wrrbad 1. Januar 1919 aui 700 Mt. erhöht. — Dre Kran, eind Hafengebühren werden um 55, die Harrngv- bühren um 110 Prozen.' erhöht. — Es
15 Hiliswachleute neu .inzesteltt. — 3ntolge der ständig steigenden Lohniorterungen uub Icue- rungdiulagen wird eine Erhöhung be r E t n - kommensteuer aw 286 Prozent, der Grund- unb Gewerbesteuer auf 50 Pf. für das vanberf ein treten müssen. — Tie unberechtigten Forderungen der Erwerbslosen werden mit Protest ab* gelehnt.
•* Darmstadt, 26. Avril. Gegen ernew Gewaltfrieden. Gestern abenb fand im ^tädtischra Saalbau eine von der Deutschen volle* v a r tc i cinberuirnc Versammlung statt, die von Oters'.aats-mwa t Wünzcr eröffnet Wirde unb in der Finanzministe». a D. Dr B e der über Die inner- unb aufienDoliii'cbe Lage Teuticmtm?® einen längeren Vortrag hielt, der grvhen Benall ianb. Zum Schluß wurde eine Enttchttemmg angenommen, in der verlangt wird, baß btc Reim-* regicruitg nur einen Friedensoertrag untcridirnbt, ter foigcnbe Mttideststfrver ungen des beuuaxmBote kes verwirklicht: 1 Vas unzwei elha t deuttch ist, I muß deutsch biiiben. $m besonderen kann von äner Abtretung des Saargebietes ober anderer Ittle te» Unten Rhein Users in irgend einer Ferm K*» roeirig die Rede sein, wie von einer Au'gabe unzweifelhaft deutschen Gbietes in SchleSmrg unb tm Osten. 2. Ter Bevölkerung Elsatz-LothrmgenS muß in Anwendung des Selbstbestimmungsrechts der Volker Gelernrnheit gegebm werden, selbst ütet ihre zukünftige staat-zugehörig kett zu entscheiden. 3 Tas Deutsche Reich ban vom Besitz und der Verwaltung von Kolonien aus kulturellen und ouS wirtschaftlichen Gründen nicht au»geid)loffen fein. 4. Die deutschen Krieosgesangenen sind sofort I f eei zu geben. 5. Tie Blockade ist so tort amzuheden.
6. Die von den Feinden besetzten Teile des Retche- ! sind sosort zu räumen. 7. lieber den etwaigen I Anschluß der Deutschen in den bisherigen itron- ländern Deutsch-Oesterreichs an das Deutsche Reu» haben allein diese Deutschen selbst auf Grund be» I Selbstbesnmmuirgsrechtes zu ent)dreben. 8. Die I ^chatensersatzleistungen, bu dem deutschen Volte auierlegt werden. Dürfen dessen Leismng-sähigkeit nicht übersteigen.
Hessen-Nassau.
- - B a d H o m b u r g v. d. H , 27. Avril. Prinz Adalbert von Preußen hat den .Englischen Garten" bzw. „Olga-Garten", das Besitztum des yerrn von Brüning, käuflich erworben. Ec beabsichtigt, sich hier anzusiedeln.
* = Dillenburg, 27. April Vor einem Hause der Haiger Landstraße wurde ein zebn- IjährigeS Mädchen, wahrend ein Automobil Itzn schnellster Fahrt oorbeifaufte, durch einen iSchuß in den Rücken getötet. Der Schütze konnte I noch nidyt ermittelt werden.
- -- F r a n k s u r t a. M .^ 27. April. Der Tarif* I vertrag zwischen sämtlichen Banken. 18 I Privatfirmen und den Frankfurter Bankangestellten I wurde am Samstag auf zwei Jahre abgeschlossen. . I Der Vertrag hat auch für btc Angestellten der . I Bankzweiganstalten in den Städten Gießen, I Oberursel, Höchst, Ossenbach, Hanau, Homburg usw.
Geltung.
X Schlüchtern, 26 April. Da sämtlich« Gemeinden bc4 Kreises Schlüchtern mit Au'nabm« der Gemeinden Hutten. Hodenvcll, tonnbbdm unb Jossa bei der Ablieferung an Brotgei reibe, Gerste und öater mit einem erheblichen Reste im Rückstände geblieben sind, bat her Landrat au’ Antrag des Komniunalverbandes Schlüchtern, für welchen die abzuliesernden Vorräte beschlagnahmt sind, die Enteignung sämtlicher Vorräte der Erzeuger, ohne Rücksicht auf den Eigenbedarf, ausgesprochen. Die Wirkung der Enteignung^. I anordnung kann nur durch freiwillige Bereiterklärung zur Lieferung der schuldigen noch rückständigen Mengen abgero.nbet werden.
♦♦ Der weiße Sonntag machte gestern seinem Namen rechtschaffen Ehre. Denn es kam wirklich vorübergehend zu kurzem Schneetall. Den ganzen Tag übet liefe der April seinen Launen den Lauf und machte es gerade wie er wollte. Aus 'die Konfirmanden des gestrigen TageS^nahm er wenig Rücksicht. Nur in L . "Y wurde es bei anhaltendem Winde für kurze Zeit klar, so daß wenigstens ein kurz« Spazier- schloß gang in die sich langsam mit frischem Grün sckHnuk* Bi
ftnbc Natur ermöglich! wurde. Obwohl tec Per- -
sonenzugSsperre wieder aufgehoben ist, war der $er<* febr am Bahnhof weniger lebhaft, als man er war-
bungen zur Vereinheitlichung und Zu- sammenfafsung der deutschen Ber- kehrseinrichtungen werden unterstützt. — Die Neuwahl der Stadtverordneten wird auf Sonntag den 1. Juni festgesetzt — Die Befreiung bet Personen mit einem E nkonnnen bis »u 900 Mk ab t. Avril bs betritt k-r 2154 Anite. und der jährliche Ausfall an städtischen Steuern beläuft sich auf 36 640 Mk. — Für Be- Handlung läubcUenler Pferde soll eine
£onöwirtfd)aft1d)e$ Neuland.
Die in unserem Blatte veröffentlichte Anregung des Herrn Klippel, durch Abrodung der Climbacher Hochfläche neues Sicdlunys- land zu schaffen, Hal auch in anderen Gkmetn- den zur Prüfung angeregt, ob nicht and) dort Gelände zum Ackerbau erschlossen werden könne. Nachstehend geben wir ein Eingesandt des „Grünberger Anzeigers", unterzeichnet von Landwirt I. Schmidt, Weickartshain, wieder, in dem die Kultivierung der Schlamm* reiche zwischen Freienseen und Flensungen angeregt wird.
Nr. 87 des „Gießener Anzeiger-" vom 12. April tefinbet sich ein längerer Artikel mit her Ueterfd) ift „Landwirtschaftliches Neuland". Es wird da die Umnxntbtintg non Waldboden in Mb befürwortet. Auch für untere Gegend wäre bieä em sehr großes Bedürfnis. Wenn man den Feldweg von Fr icnseen nach Flensungen gebt, so muß man fast ci’te gmr-e halbe Stunde an £ra4* hoben SckLamnrteichen vorbei Das herrliche ot«v \ tal, welckLs früher aus besten Wiesen bestand und SSiirbcrt mm Zentnern Heu für das Vieh trt Ämter lieferte, ist jetzt ein ernzi^r gelber Bern Ebenso sieht man m den G.markungen. wo fit die Bermoerke befrnben, hohe 'Slbbaue, Vertiefu* <ru und Löchrr. Viele Hedar Acker- und Wiese» land sind hier der fianbrnirtfLhift entzogeii worden, obre b.ife derselben in irgendeiner Weite Ersaz geickaften wurde. Sollte es nicht angei'racht fein, auch in unserer Ofcomb als Ersatz die UmMmbtung t>on Dalb zu Acker- und Wie-enland ins luy l< ralcn? Bon Neu Ansiedelungen lmauck« ia feine Rede zu sein, beim der Wald ztehi fast bi» btdt an dir Dörfer bunt und ist unterer Ansicht nach tebr gut zu Ackerland geeignet. Dos Gelände ti meist eben, und wo ein guter Baum rodw, t< ledeibt auch da» Getreide Wenn "Serginette einst ausgebaut sein werden, und b< ?O)bauf mtb Sck lammt eiche, auf denen nichts zck I reuten ist, zuruckbleiben, so werben btc Leute w rabesu gezwungen, ihre Wol»,umr-' >u Jxila M I into sich m beu Städten ober Jnhuitargebiettw I Unterhalt zu suchen. Es wäre deshalb <m der Zeit, auch hier etwa» mehr für btc Landwirtschaft |un» | urb beizeiten zu itergrn, bafe weuirsten» ErtH gefdaffen wäre für bas. was uns durchs dir In- I tnir—L entzog umrix Die Hbbaue u: b irdfamm* leid«, w lche sich nicht mehr Ackerland eignen, tönnten bann 'völer zu Dalb angelegt werden
Nach unseren Erkundigungen werden or Schlammfelder als vorläufig noch nickt am bausähig bezeichnet. Erst eine lang,ame Be^ ! Witterung des Schlammes sott dann Atm» I ning schaffen könne«.
$d)eiöemannüberöie$ürforgefürKrieg$: beschädigte und Kriegshinterbliebene.
Berlin, 26. April. (WTB.) T « vereinigten Verbände der Kriegsbeschädigten unb Kriegs hin terbliebenen l-a ttcn bem1 Meichsministerium Beschwerden dorgetragen und lBorschtäge unterbreitet. Ter Präsident des Reichsmin isteriums hat auf ihre sechs Forderungen in einem Schreiben dem Rcichsbund der Vriegöbkschädigteii und KricgsteüNLhmer folgendes yantmoriet:
Die Negierung ist unausgesetzt bemüht, trob | der ungeheuren Schwierig Veiten der 9Jia terie bei | Don ihr gegebenen Versprechen nachzukommen. J-ck! Milk nur eriintern an die erhöhten Teuerungszulagen, an das große Reformwerk bei militärischm Bersorgungsgerichlsbarkrit unb an die gesetzlid)d Ntegelung der Kriegsbeschädigten- und Kriegs- binterbfk'benenfürforac, die die praktische ' arbeit der Kriegsbeschädigten und -Hinterbliebenen auf dem ganzen sozialen Arbeitsgebiet mit sich gebracht hat. lieber den gegenwärtigen stand der Arbeiten und die nächsten Absichten und Aufgaben her Reichtestung. die sich mit den vorge- tmgenen Wünschen der Kriegsteilnehmer unb -Hinterbliebenen in allen Punkten begegnen. Möchte ich an Hand der fegten Eingaben folgendes
bemerken: . \,
Zu 1. Tie Reform der Militarverforgungs- gesetze wird mit der grössten Beschleunigung durch- geführt werden. Hierbei werden die KriegSbeschc^ digten unb -Hinterbliebenen-Organisationen zur Mitarbeit herangezogen roerben. Auch sollen, «Kriegsbeschädigte bei den BerwattmigSarbeiten der BerforgungssteNen Mitwirken.
Zu 2. Bis wm Inkrafttreten dieser Gesetze werden affe versvrgungsberechtigten Militärver- *nten der Unter klassen und der Hmterbtteben^ trnttvirfen. Dom 1. Juni 1919 ab Taufen monatlich zahlbare Teuerungszulagen imb Gebübrnisse unb Moar in Höhe von 40 Prozent auf alle tanfenben zahlbaren Mvnatsbezüge (Rpnten, Kriegsverstünnnelnngen, und die diesen entsprechenden Zulagen, ferner Zuschläge Unterstützungen imb Zuwendungen) und auf btc Gebührnisse, die nach bem KapitaTabftndnngsgesetz einer Kavitalabftndung wanmbe gelegt fmb.
Außerdem wird verfügt werden, bafe zunächst dttf die Dauer eines Jahves von feder fcrrab- seknng ober Entziehung von DersorgungSgebübr- ytffen im VerwalttmgSweqe abwfeben ist. Ein EntlassungSanzug soll den verforgungsbe- rechtiaten Kriegsbeschädigten, die zwischen bem 1. 5Mli 1916 und dem 9. November 1918 entla'.en Cinb, nack ben Bestimmungen, wie sie für bie nach dem 9. November 1918 entlas'enen Militär Person en ergan'ten sind, unter folgenden Voraussetzungen ne Arbeit werben: In Gemeinben mit weniger als 50 000 Einwohnern, wenn der Betreffende weniger als 3000 Mk, in Gemeinben von 50 000 bis 100000 Einwolmern, wenn der Betreffende weniger als 4000 Mk. unb in Gemeinben mit mehr
100 000 Einwohnern, wenn der Betresfenbe weniger als 6000 Mk. steuerpflichtiges Einkommen besitzt. Zur Bemessung der Einwohnerzahl sind Nackl»argemeinben bann zusammenzufassen, wenn fie ein cinhcitli(fve5 Wirtschaftsgebiet barstellen. ’ Die Ausgabe wird bei bem augenblicklichen ßstobstoffmangel nur allmählich erfolgen, dagegen kann die festgefetzte Geldbewilligung auf Wunsch unverzüglich auSgezablt werben.
Zu 4. Die Vorarbeitzm tu der gesetzlichen Regelung eines wirksamen Einstelliingszwanges sind abrrfdiMten und die Einladungen an die zuzu- . ziehentten Zdrie"SseschLbigten-Berbänte ergangen. ■ Zu 5. Die ReickSleitting ist gern bereit, Ergendwelche Anregungen wegen der WobniinaS- fürforar entgegenzunehmen unb sie einer eingehenden Prstsuna unterjicben zu lasten Auch hier sollen die Verbände der .lkriegsbcschäbigten unb ztzrtegshintcrblicbenen zur Mitarbeit heran.tezogen
♦♦ Amtliche Perfonalnachrichten Der Foista.sistent Dr. Gustav 93 aaber aus Al.,en wurde mit Wirkung vom 1. April d. I an zum Oberförster bet Dberiörfterti Schotten ernannt — Am 25 April b. I. wurden der Bezirkslastealftstrnt Heinrid) Koch und der Hauptsleucramtsaiftstent Friedrich Schmitt zu Darmstadt zu Mmftlenal- refliftratoren ixi dem Ministerium der Finanzen mit Wirkung vom 1. April d. I. an ernannt. — In ben Ruhestand versetzt wurde am 23. April der Direktor der Zellcnstrafanstalt Butzlach Gottlieb Clement in Butzbach aui sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner bem Staate geleisteten Dienste mit Wirkung vom 20. Juli 1919.
•• Lich, 28. «prck Auf ben ün brotigen.I Anzeigenteil angekündigten - i r ch e n m u s i k - . Abend von Adoll Wieder fei mU gan*? be-l fonberer Empfehlung bmgeroieien. Sxn Bieter in in letzter Zeit in Nordteuttchtund, mtt grotzem < Erfolg aufgetreten. Eine Äonscrtrafe führt ihn I burch unsere Gegend. Als Sängerin begleitet ihn I Frl Emma Svringorurn. tyaeburtetie beten Öerrn Wieder al- CrgclDirtuoten lowie als Komponisten außerordentlich hervor. Es durfte te-l sonders interessant fein, ihn beim Vortrag eigener Kompositionen, deren das Programm auch zwei! bringt zu Horen. Wir können nur jedermann den Besuch' Moniertest aufs allerwärmste emjx fehlen. Es ist ratsam, sich rechlzcittg un Vorverkauf starten zu besorgen.
Sirrte Büdingen. I
4 Orten berg, 28. April. Am 16. April fand die Generalversammlmig des hiesigen Vor -1 schuß- unb streb itvereins statt Ter vorgeleqte Bericht über das 45 Geschäfts-1 iahr zeigte eine günstige Entwicklung dVercms Ter Umiatz erreichte eine Höhe von 12 8öJ0ol,*.U Marl, der Reingewinn betrug 12 682,10 Mark, an Dividende wunden 10 Proz. ausgeworlen Tic autsch identen Aufsichtsratsmitglieder: Backer August Beltz, Lehrer Philipp JtöbUr lvors.), k Schreiner August Meuer wurden roiebergeroäbU. — Am 2. Düei feier tag wurden in hiesiger strrckv 15 Kinder konfirmiert. Tie während ter Feiertage »orgenontmene Sammlung für bi vertriebenen Elsaß Loihringer ergab 288,40 Mk.
ft reis Lauterbach.
O Lauterbach, 26. April. Der Gemeinde- rat bewilligte den städtischen Holzmadiern zum Akkord! b:: einen Teuerungszuschlag von 25 Prozent. Dem Arbeiter rat wurden rür in. durch D^-schickung von Ratevl-riammlungen usw. entstandenen Auslagen 17Q Mk. gen hnigt.
0 Schlitz. 27. April. Tie bi.iiy Spar-! und Darlehenskasse hat sich «i eine Ge- sellschait mit beschränkte Haitp-'licht umgewan- bclt. — Heiue wurden h.er 25 Shtaben und 30 Btädchen toniirniii-tL — Ein alter Brauch lebte an Ostern int nahen vutzdors wieder auf. Am 1. Osterseiertage fand zu dem am 2. Feiertage stattfindenden Tanze die „Versteigerung" der Mädchen durch die Burschen statt.
* Schlitz, 21 Avril. Unter dem Vorsitz von Gräfin Elisabeth bat sich nun eine Bezirks- gruppe Schlitzerland des Bolksbundes -nm «chutze der Kriegsgeianaenen fest organisiert. In allen Gemeinden des Schlitzer Landes bestehen nun Ortsgruppen, die zusammen nahezu 700 Mitglieder umiancit unb schon 1300 Mk. für die Ge angenm gesammelt haben. Ein gememsamer Schlitzerländer Ausglcichssonds soll geschahen werden. In den Bor stand der Bezirlsg.uppe wurden Vettreter sämtlicher Ortsgruppen gewählt.
streiS Schotten.
e. Schotten, 27. April. Im Interesse der Volkoer Nahrung ist der F r e m d e n ve r k e h r für die kommenden Frühjahrs- und Sommermonate ganz erheblicheingeschräntt wor^-en. Tie Gasthäus<ft dürfen nur die Hälfte der vorhandenen Betten mit Erholungsuchenden belegen, auch ist das Ansguar- tieren von Gästen in Privatwohnungen verboten. Außerdem darf der Aufenthalt in der Sommer- t gesttigen Tages nahm Dauer von vier Wochen nicht über»
den Nachmittagsstttndem fteigen.
Cn~ ** " Breungeshain, 26. April. Im An- an einen Dorttag des Herrn Lehrers Ros Breungeshain über „Deutschland auswärtige Politik vor ban Kriege und während bcäfelbciv" wurde in ter letzten Mitgliederversammlung ocs I Vereins ter Dentsche ndemokratischent Pa nei zuGießen nachfolgente Entschließung gefaßt, um nach Berlin wet.ergegeten zu werden: Im Namen des Rechts und ter Menschlichkeit, für die unsere Gegner zu kämpfen vorgaben, protestieren wir gegen jeden Versuch, bem deutschen Volke, nad^mt man es durch unerhörte Dafsen- slillstandsbedingungen wehrlos gemacht unb bis
250 Gramm Haferflocken, 250 Gramm Kinder» gerflenmebl, auf bie Hauen Karten (C) 250 Gramm Grauten, 375 Gramm Teigwaren, 125 Gramm Haders locken. 125 Gramm Suopen'abnlate Zu- gezogene und fcranle: Bogel, ^chützenstrafec 5, Udanter: Haulach. Schützen:raße 2
Zucker: Marke 4, Avril 1919. Anteil 750 Gramm Zuge^> iene unb kranke: Reinhardt, Krof- borfer Straße 10, Urlauber: Geliert, Krofboner
Seife: Marke für Mai 1919. Antnl 125 Gramm ü.-A. Seiienpulver zu 15 Pf., 50 Gramm lk.°A.-Seife »u 20 Ps.
Gemüse: Städtische Obst- uno Gemüie-Ber- kaussstellc, Turmteus am Bruno: Gelbe Kohl- rabeu, Lauch, Saucrlraut An Dörtgemüfe: B.eiß- kraut, Wirsing. G-ckc Rüben, Wcitze Rüben, ge- trocknete Karlossein. n
Samenverkauf: Brottartenbe-irk 2,
Turmbaus am Brand. Bcrfaui: Montag, Tiens- tag, Mittwoch. Saaterbsen verschiedener Sorten. DieVertehrobestimmungen färben i Mai werden im Personenverkehr im vollen Urn- iange mifrccht erhalten: im Güterverkehr l>errscht im allgemeinen Sonntagsruhe, es sollen im wesentlichen nur Züge mit Lebensmitteln uub Kohlen gefahren werden. .
Im Eiienbafmdirckiions-'Berirk Frankfurt am Main find wieder genügend ftohlcn e n>]cla icn, um I die Aufreckrterhaltung des Nsenbahnhetriele^ zu gewährleisten. Tas Abflauen be3 Streiks im Ruhr- gebiet macht sich deutlich bemerkbar.
Die Eisenbahndirektionen sind ferner angewiesen, die ParlaniontS;üge D 88 unb D 89 Bettin Deimar sowie D 17 unb D 18 Kaisel -Weimar vom 28. April ab wieder verkehren zu lasse,!.
Schafft Studentenbuden.
Der Wohtiungsausschuß des Allgemeinen Studentenausschusses bittet in einem Aufruf im Anzeigenteil von jedem Raum, der als Studentenbude eingerichtet werden kann, dem Sekretariat der Universität Mitteilung zu mad)cn. Im kommenden Sommersemester sind etwa 2000 Studenten in Gießen zu erwarten.
*♦ Seidendiebstahl. In bet Nackt txmx Freitag zum Samstag, 25./2S b. M., wurte: aus einem ßaben in b,r Bahnhofstraße durch Einbruch dne größere Menge Seide von bedeutendem Werte gestohlen. Tie Tat ist offenbar ge^ gen 5 Uhr morgens geschehen und das gestohlene ......—„... ------- - v .
Wirt in einem zirka 65 Zentimeter langen und ten Rand ter Verzweiflung getrieben bat, 45 Sentimcrer breiten, gelben Patwkarton fort- ^n€tl <p<rgeiDaItigimg4fricten aufzunötigen, ter geschafft worden. Wer zur fragt Zeit verdächtige ^e letzte Möglichkeit zu seinem Wicterausbau Personen in bet Nähe des Tatortes mtt einem I neunten, ferne nationale Ehre autallen, nur Er-1 solchen Karton gdeten hat, wird gebeten, bus ter Storung unb Hast erzeugen unb barum nicht Don I hiesigm Kriminalpolizei miftuteilcn. langer Tauer sein würde. Wir verlangen, bafe
** Die Technischen Angestellte n von xtMn unfcrm Boltc dis gebe, worauf es sich durck) Gießen veranstalten am Donnerstag ten 1 Mai Annahme des Wilsonschen Programms mit feinen vormittags 10 Uhr, im Saale tes „Philosotweii- y>gi^rn geeinigt hat, unb fordern unsere Regte- waltes" eine öffentliche ftunterbung, in ter »err rung QU^ nur „nen solchen Frieden zu unter* Jng. Bote, Stuttgart, Über „Das Mitbe- »eichnen, her oiesem Programm entspricht stimmungsrecht bet Privatangestell- e ussg, 26. April An Stelle ter seichrrigen ton" spreclien wird. Die Privataugellelltenhaoen Dorst<,ndsmi!glieter Johannes Back l. und Ge- bisber unter ihrer Zersplitterung am meisten au or gu^q III. wurden Konrad Sckmibt V. unb leiten gehabt. Die neue Zeit hat aber mich fte Ludwig Jakob in ten Vorstand ter hiesigen Mol - anfgerüttett. Die Angestellten von derlm bal»en l. j-^uosse nschäft, e. G. m. u. H., ge-1 sich das Mitbestinmiuligsrecht bei Ginftdhnygcn ^hlt
unb Entlassungen erkämpft Es dürste daher diesei Starkenbur- und Rheinhessen. SÖ?“' alt9cmru,cn tun'’ Dir Urheber be« Offenbarer l’nttÄe«.
♦* Fürsorge für entlassene Offi-I n. Ossen back a. M., 25. April. Zu Beginn ziere und Unteroffiziere. Der Verein ter gefhigvn Sitzung der Stabtpcrorö- ber Deutschen temokratischen Partei zu Gießen bat neten gebadie Oberbürgcrmeift. Dr. Dul Io des an ten Vorstand ter Landespartei eine Eingabe Pu t sches am Karfreitag unb gibt batet gerichtet damit dieser bei den maßgebenden Stel- bekannt, welcher Art die Persönlichkeiten gemeßen Hen die' erforderlichen Schritte unternehme. Die Men, die nach entern Vorgefundenen Berzeldmis Eingabe will, bafe aus dem HeereSoienst entlasse-1 tent neuen Volksrat tugebadn getoefet wa- nen älteren aktiven Offizieren und Unterofsizierm ren: Willy Eisenreick, der wegen schwerer ter Ucbergang in einen Zivilteruf möglichst er- Diebstähle, Hel'l.'rei usw. mit 6 Jahren ZuchidauS leichtert werte Jüngeren Offizieren, die in ter l vorbestraft ist, FrauBraun,die79 Dorstra,en | Seit von Oftern 1914 bis Ostern 1917 die Fähn- lxttte, davon 68 wegen Uetertretung iittrnDoh>eL> । ricksprüfung bestanden haben, soll diese Prüfung, lickier SSorfdyriitcn, während ihre anderen Vergeben vorausgesetzt bafe fte bis zum Schluß tes Kriegen- auf Meineid, Kuppelei, Dtebstabl usw. lauteten, inr Heeresdienst nxircn oter knegsteschädigt sftt-d, ihr Mann Brann, der wegen Notzucht, .Hehlerei I q\4 Versetzung nach Unterprima an gerechnet und I u. a. vortesttast ist, Adam Bauch, wegen flöt» 1 ihnen das Zaugnis ter Reife ohne Prüfung zuer-I perverktzung und Diebstahl verurteilt, Peter kannt werten, damit ftc auf diesem Dege zum IMetzler , teflraft wegen Betrugs, Unterschlag UniveilitätSstudiimi gelangen können. Ties ent- gung, Diebstahls. W i l he l m T ö n ge s, mit vier sprechend ter Vergünstigung, wie fie traft tefon Jadren bestraft wegen Körperverletzung, Notzucht derer Verfügung Schülern höherer Lehranstalten r.ind Raub, und mn cm enutger, Müller, un- gemährt worden ist Jüngeren Unteroffizieren aber testta't. So sollten die neuen Regierungsmänner soll in entsprcctenter Weise die (vi ten tefbehntben cäiSfchen. Durch die Stadtverordneten wird ben Müilärschulen abgelegte Schlußprüfung als Bor- Negterungstrupven rür ihr eneranrfieS Eingreifen prühing für die mittleren Lstmmtenstellen (Post,! der Tank ter Bevölkerung zum Ausdruck gebracht Eisenbahn ufm.'i angeretbnet werden und ihnen für die Zett ihrer Anwesenheit cnc täg-
•• Ti, eu6laHung her F-miN.n. »jlMe wn SÄjJSlt bandhjt D,k.V»-di. unterflütiungen an di, «naeSJriaai her >,od> im ^cibienfi &finbti^^r 1 -k TOoi | hzw für Avril 1919 findet Tien-iaa ten 2V.
unb Mittwoch ten 30 April von 8—12 Uhr vormittag- im Stadtbau-, 3immer Nr. 7, statt Siche
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