Gletzener Stadttheater.
Der Tronbadonr.
Oper vvn G. Verdi.
Die B^nrieriff'eit, arStoärtige Kräfte hcrun- gu^otcn, machte es bem Th-.'aterverein erst jetzt tzuögtich, eine erste Opecnaufsührung zu DeranHab len. Sie ergab ein volles Gelingen und ließ es ttrifbenmt bedauern, daß es nicht möglich ist, die Oper für. ständig rn den Spielplan emzusiihrcn. Der musi'alische Reichtum des Troubadour ist Mlgemeinhlnt geworden, tvie der keiner anderen Derdrschen Oper, und nur der Fülle einschmeichelnder Melodik tlt es zu verdanken, daß man über den verschwommenen Inhalt hinwgsieht.
Die Stäf:e, teils vom Darmstädter Hoftheater, teils vom Frankfurter Opernhaus, also aus g?» trennten Ensemblen, waren so glücklich berufen, daß sie vorn zrveiten Alte völlig aufeinander eingespielt inti> eingesrrngen waren. Ensembles wie Las Quintett im fllnftergaitg gelangen vorzüglich. Der Tenor, John Gläser, verfügte über eine glanzend gesckpitte Stimme, die mit voller Ausgeglichenheit rcine Klaugstärke verband, mühelos ansetzte und im Piano nxich und ausgiebig blieb. Ebenbürtig stand ihm der Bariton Theodor Heuser- zur Seite, vüllricht noch reiefcr an klanglichem Material, wenn auch noch nicht so restlos in die Erfordernisse des bel ca-rto eingrdrtlngen. Walter Schneider fügte sich mit sonorem, diskret angewendetem Baß ein. Von den Damen- stimmen überragte Lcoiwre Schwarzas Azucena mit einer sehr warm gefärbten, geschmeidigen und ausdrucksvr'llen Altstimme. Auch im Spiel war sie am ausdruckS'^ollsten. An Stelle von Nina Lützow,
M wanöerjamr Adciitcsn -es Henn JcskS.
Roman von H. A. Adams.
Nachdruck verboten. Fortsetzung 54
„Nun, &err Jours," begann der Bank- direktor wieder, und in seiner müden Stimme Ivar ein bisher fremder, bittender Klang: „ich muß Ihnen sagen, weshalb ich Sie um diese Erklärung bitte. Ich bitte darum, ich fordere sic nicht. Meine Tochter — meine einzige Tochter ist sehr krank. Die Acrzle sagen, daß die einzige Aussicht — nicht auf Heben, sorrdern auf eine geringe, ganz geringe Verlängerung des Lebens — to.Itoinnren« Zurückgezogenheit und Ruhe sei. Sie leidet an einer Krankheit, bei der jede Aufregung verhängnisvoll werden kann. Daltcr werden Sie begreifen —" sein Zuhörer merkte wohl, daß der Direktor sich mühte, den Fall genau zusammenhängend darzulegen — „Sie werden begreifen, daß jede Störung der strengen Abgeschlossenheit, die ich ihr geschaffen habe, wie zum Beispiel die Anwesenheit eines Fremden im Garten, auf den iier Balkon, auf dem sie schläft, hinausgcht, ihren Tod verursachen könnte. Glücklickser- wcise habe ich gegen ferneres Eindringen Vorsichtsmaßregeln getroffen. Ich weiß nicht, warum Sie hineingekommen Hub, aber nach den Anstrengungen zu urteilen, die Sie gemacht
W durch plötzliche Crhtmftmt verhindert war, hatte Frl. Kallensee - Darmstadt dir Sopranpartie übernommen. Ihre Stimme erscheint nicht sehr groß, wenn auch für die hiesigen Verhältnisse völlig zureichend. Dafür war sie klanglich rech Und tonig bis in die Höhen der Kvleratnr. Die kleinere Partie der Inez füllte Maria Haan glücklich aus.
Das Orchester war von der Bad-Nauhcimer Kurkapelle gestellt. Die in den Streichinstrumenten etwas schwache Besetzung glich durch wvhtdiszipli- niertes Spiel unter Kapellmeister Franz Neumann vom Frankfurter Opcrnh.us, der temperamentvoll die Tempi ■ nahm, den Mangel an Klangfülle aus. zz.
Amtlicher Teil.
Betr.: Die Lage des hessischen Arbeitsmarktes. An den Olerbürgermtist:r zu Gießen uni) die Vürgermeiftlwcicn der Landgemeinden des
Kreises.
Damit wir der Verfügung des Hess. Landes- Arbeits-und Wirtschaftsamt^ Nachkommen können, fcben wir an jedem Wochenschluß Ihrem Berickst über die Zahl der Personen (getrennt Männer und Frauen) entgegen, tocldje Erwerbslo^enuntcrstützung erhalten.
Gießen, den 25. Januar 1919.
Kreisamt Gießen.
_________I. V : Langer mann,
Bekanntmachung.
Betr/: Flüchtlingsfürsorge.
■ e Zur Auskunfterteilnno in allen Fragen, die sich auf eingeborene elsaß-lothringische Flüchtlinge
ans zwangsweise während des xrfeprt geräumten Ortschaften Elsa^Lothringens beziehen, ist eine Zentralstelle in Kehl errichtet worden. Anfragen und Anträge der Interessenten sind an diese Stelle unter folgender Adresse schriftlich einzusenden an: Universiiätsprofessor Dr. (Eugen Müller,
Vorsitzender des elsaß-lothringischen Flüchtlings- Komitees, Straßburg, Bezirksamt Kehl.
Gießen, den 21. Januar 1919.
KreiSamt Gießen.
___________Dr. U f t n fl e r._________________ Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Dorf-Güll.
Bekanntmachung.
3n der Zeit vom 1. bis einschl. 14. Februar 1919 liegt auf dem Amtszimmer Hessischer Bürgermeisterei Dorf-Güll
das Pfandverzeichnis
zur Einsicht der Beteiligten offen.
Einwendungen hiergegen sind bei Meidung des Ausschlußes innerhalb der obengenannten Offenlegungs« frist schriftlich bei der Bürgermeisterei Dorf-Güll vor- zubringen und zu begründen.
Friedberg, den 20. Januar 1919.
Ter Hess. Feldbereinigungskommissar: _
Äetr.: Zuckerverbrauchsregsiung.
An die Vürgervreistcreicn der Landgemeinden des Kreises.
Auf Grund des § 2 der Bekanntmachung vom 15. Januar 1918 (Kreisblati Nr. 5) wird bekanntgegeben, daß für den Monat Januar 1919 750 Gramm Jucker auf den Kopf der Bevölkerung entfallen.
Da die hessischen Landesbezugsscheine bis jetzt noch nicht eingetroffen sind, wird der Januarzucker den Kleinhändlern auf Grund der vorliegenden Kun-
lstlben, UM eine Entdeckung zu verhindern, glaube ich sicher, daß es zu einem Zweck geschah, den ich nicht hätte billigen können, wenn ich darum gewußt hätte. Und ich bin gleicl-er- weife überzeugt, daß Ihre Gegenwart auf irgend eine Weise mit meiner Tochter zusammenhing, und daß sie ihr verhängnisvoll und gefährlich ist. Sie hatte eine törichte Liebesgeschichte — eine kindische Vernarrtheit — ich mußte der Sache Einhalt gebieten und kräftige Maßregeln gegen jedes neue Auf leben treffen. Der Doktor sagte mir, es sei die einzige Aussicht, ihr- Leben noch kurze Zeit zu erhalten. Gott weiß es, ich würde chr in allem nachgeben, aber wenn ich bei ihrem erregbaren Temperament erlaubte, eine solche Sache wei- terzufülxren, würde ich verbrecherisch handeln. Ich mochte sie doch, solange ich kann, am Leben erhalten. Sie sollte eigentlich in einem Krankenhause sein, aber die Zeit ist so kurz, und ich könnte es nicht ertragen, sie fortzn- schicken, um ... zu sterben. Ich habe natürlich Pflegerinnen für sie. Aber jeden Tag wird sie schwächer, obgleich sie Stunden hat, in denen sie anschoineiü) ebenso gesund ist als je. Wunderbar« Stunden! Aber sie werden immer seltener."
Galahad versuchte umsonst, seine Gedanken zusammenzufassen, zu einem Entschlüsse zu gelangen. Aber das Entsetzen darüber, diesen Vater so verzweiflungsvoll bemüht zu sel-en, die Herrschaft über sich zu behalten, ihn fo leidenschaftlich danach ringen zu sehen, den
nod) der Bankdirektvr zu bleiben, machte ihn völlig entschlußunfähig.
,Hinter all dem steckt etwas, Herr Jones, etwas, von dem ich nichts weiß, etwas Drohendes. Ich tappe im Dunkeln, schrecklich tappe ich im Dunkeln! Ich bitte Sie dringend, Herr Jones, mir, ihrem Vater, zu helfen. Bon ihr kann ich nichts erfahren. Sie hat mir nichts gesagt, und ich fürchte mich, sie zu fragen. Es könnte sie aufregen. So liegt dieses Unausgesprochene jetzt hemmend zwischen uns: es geht ettvas vor, das sie absichtlich eifersüchtig vor mir verbirgt . . . und sie weiß nicht, wie kurze Zeit ihr nur noch bleibt. Und dies Mißtrauen, dies Geheimhalten bringt mich um. Sie können es mir sagen. Sie sind die einzige Person, die es aufklären kann. Sie können mir helfen, sie zu retten — sie zu erhalten ... ein wenig länger . . . Herr Jones, ich bitte Sie, mir zu helfen."
Galahads Gedanken liefen wiW durcheinander. Er konnte nicht eine einzige Vorstellung in seinem gequälten Hirn fefthaiten. Sollte er ihrem Vater die Wahrheit sagen, darauf vertrauen, daß er einsehen werde, Sibyls Glück sei mein: wert als ihr Leben? Oder sollte er schweigen, um Sibyls willen? Nein, er konnte diesem strengen Manne nicht vertrauen. Wie tonnte er verstehen, was diese kleine närrische Liebesgeschichte für Sibyl bedeutete? Vor allen Dingen hatte er Sibyl zu dienen: wenn sie es für nötig hielt, die Sache vor ihrem Vater geheim zu halten — ihr Ritter mußte
benfiften durch ihre seitherigen Lieferanten, btc Gesellschafter ber Großhanbelsvereinigung Gießen, unmittelbar zugesanbt.
Es können auf die Iuckermarken 94, 95 und 96 je 250 Gramm = 750 Gramm Jucker für den Monat Januar 1919 bezogen werden.
Mit Ablauf des 20. Februar verlieren die Marken 94, 95 und 96 ihre Gültigkeit.
Wir beauftragen Sie, diese Verfügung sofort ortsüblich bekanntzumachen und die Kleinhändler entsprechend zu bedeuten.
Gießen, den 24. Januar 1919.
Kreisamt Gießen.
I. V.: Dr. © i c g e r t.
Betr.: Abgabe von Sielengeschirren.
An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürgermeistereien der Landgemeinden de§
Kreises.
Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 4. Januar 1919 teilen wir mit, daß die Abgabe neuer Sielengeschirre an Landwirtschaft, Handel, Gewerbe, Industrie usw. für die Folge nicht mehr'der Genehmigung der Landwirtschaftlichen Zweigstelle in Frankfurt bedarf. Die Abgabe der Geschirre durch di« Firma (Earl David Söhne, Frankfurt a. M., Weser- straße 33, erfolgt weiterhin auf Grund einer behördlichen Bescheinigung über die Notwendigkeit der Anschaffung.
Sie wollen die Interessenten hiervon in Kenntnis setzen, mit dem Hinweis, ihren Bedarf baldmöglichst zu decken.
Gießen, den 24. Januar 1919.
Kreisamt Gießen.
I.B.: Langermann.
sich durch ihre Wünsche leiten lassen. Wie schwer wogen ihres Vaters Qualen, verglichen mit Sibyls flüchtigem Glück? Er konnte * nicht wagen.
„Es tut mir leid, Herr Beach, ich fühle die herzlichste Teilnahme mit Ihrem großen Kummer, aber ich kann Ihnen leider nicht helfen. Ich kann nur so handeln, wie ich es für am besten halte. Können Sie mir vertrauen, daß ich das Veste tun werde, Herr Direktor?"
„Aber sie kann doch sicherlich nichts vor mir, ihrem Vater, zu verbergen haben?" rief der Direkter. „Und Sibyl, das arme Kind, weiß nichts."
„Doch, sie weiß es."
Der Ausdruck des Unglaubens in Herrn Beachs gefurchtem Gesicht verwandelte sich langsam in den des Entsetzens.
„Sie weiß — weiß, daß sie sterben uruß?" brachte er endlich mit furchtbarer Anstrengung hervor.
sie hat den Dokter belauscht, als er es Ihnen in Ihrem Arbeitszimmer vor ungefähr vierzehn Tagen sagte. Er gab ihr drei Wochen Frist."
„Drei Wochen vor vierzehn Tagen!" Des Direktors Augen suchten einen kleinen Kalender auf dem Tische. Darauf sah Galahad ge-- wisse Daten unterstrichen. So zählte er die Tage. „Sie weiß es also —"
„Sie Nteiß es, Herr Direkter."
(Fortsetzung folgt.)
Aeßrncr HoWülgtstllschast.
Der Vortrag der Herrn Pros.
Dr. Bür ter wird wegen der Schroierigtdt der Beleuchtung verschoben. ——
pfiitfdjt WkMltki
Dienstag den 28. abends 7V,Uhr:
Mitgliederversammlung
im Restaurant Hindenburg.
Tagesordnung:
Aussprache über die Wahlen.
Um zahlreichen Besuch wird gebeten.
,2020 Der Vorstand.
Bekanntmachung.
Lit.
500 M.
ü
LU
n
2000 M.
1000 M.
2000 M.
K S
T
100 M.
200 M.
500 M.
1000 M.
678, 713 .......
11, 90, 151, 185, 203, 297 .
„ W „ 21, 58, 137 .. . - - . - „ X * M, 111, 199, 219, 269, 311, 338 3113 ...... -
„ Y „ 07, 27», 98, 193, 230, 292, 823, 385, 435........
„ Z „ 18. 70, 101........
Die Einlösung der Schuldverschreibungen kann bet der T labik isfe Gieijen. bet bei Mitteldeutschen Kredit- bank und bei der Trecdner Bank »u A-rantiuyi a. M. exfolnen. Die Berllniuna bör am 15. Mat 1919 ans.
Bon den in friibcien Fahren ausgclosten Schuldverschreibungen find noch miet zur -ttuck-
Nei der am 20. Januar 1919 vorgenommenen Verlosung der am 15. Mai 191» zur Rück- iablung komniendeu Schuldverschreibungen der lulebcu ter Ltadt (Sieben von den Fahren m. LSj7 sind lolgrube Stücke gezogen worden: a) vom 1890er Auleben:
Q Nr. 3/, 98, 107, 139, 2t», 208 . . * 25, 10L 130, 217, 238, 286, 304
42, 72, 85, 115, 133, 184, 234, .2155, 384, 4 ’S, 597, 601, 647, 696 19, 39, 121, 190, 218. 253, 379, 395, 410, 553, 582, 617, 665,
zu 100 M.
„ 200 Ar.
b) vom 1897er Anlebe«
8tt V Nr. 28. 119, 142, 186 .... .
rndlnug Vorgelege worden:
voin 1896er Anleben:
g|L r Nr. 11 über 200 M. ans 1917;
„ 0 „!r> über 100 DL, Lit. S Nr. 137 über 500 M.
: 9 : toi üb” 1000 DL VlL U Nr. 43 über 2000 M. ans 1918;
vom 1897er Anlebe«:
Vit. W Nr. 128 über 200 UL Lit.X Nr. 178 und 3»7 Über je 500 DL, Lil. Nr. 399 über 10 0 DL
Gtes;en, den Li. Januar 1919. 1-00B
Ter Cbcrbüiaerinether: Keller.
Bekanntmachnng,
Zirka 000 teere Milten verschtedener ^räße ab- »u geben. 1
Städtisches ^ebenömittelamt
Cfumlaae 1L
Mittwoch den 29Januar abends 6'/4 Uhr im Saale des Hotels „Grossherzog von Hessen“ Vortragsabend von Frau Mendelssohn-Bartholdy unter gütiger Mitwirkung von Frau Dr. Spohr (Violine) und Dr. G. Rasner (eigene Kompositionen).
Der Reinertrag ist für die deutschen Gefangenen in Sibirien bestimmt. KARTEN zu 3, 2 und I M. sind in der Musikalienhandlung von Emst Chal'.ier (Telephon 671) und abends an der Kasse zu haben.
Prima
Hundekuchen
in Kisten von zirka 30 Kilo netto, keinErsatz-Produkt, sondern reine tadellose Ware mit hohem Nährwert. Analnie: Organische Substanz 48,48%, Protein 28,44%, Fett 4,37%. Zu belieben durch
Wilh. Dteißinflet H
Lleffelbach,
Post Londorf «Oberheflen) Televh. 13 Amt Londorf.
Anfragen bitte mit Rückporto. 967
fürs Fröhjohr i und auch Hau*Nchuhe werden sauber ange- fertigt, ebenso werden Strümpfe ereflickt.
Ma herlohn oha« Mulerial f. Straßomehuho Mk.I.H, Hausschuhe Mk. 6.M, Strümpfe Mk. L— pro Paar. Än^lunesklle I€e8ornihausKrenzplatz5.
Bekanntmachung
Bet der am 21. b. Mts. vorgeno umenen planmäßigen Verlosung der am t. Mai 1919 zur Rückzahlung kommenden Srtiulbvcrschreibuuaen des Aulebens der Stadt Giekcu v. Jahre 1903 wurden folgende Stücke zur Rückzahlung bestimmt:
Reihe
Nr. 1590, 1617, 1686 .
zu 2000 M.
zu 1000 DL
zu 500 M.
III Nr. 58, 134, 179, 198, 220, 237,
2S7, 382 .......
Nr. 428. 408, 551, 600, 653, 717, 735, 788 .....
Nr. 83-, 919, 967, 1027, 1068, 1097, 1162, 122*2, 1231 .
Nr. 1320, 1344, 1442, 1452, 1476, 1516 ......
zu 200 M.
3tv. 1DVU, JU1/, JUOU .... au 100 DL ES wird dies unter dem Aniügen zur Kenntnis der Besitzer der Schuldverschreibungen gebracht, daß die Einlösung der gezogenen Stücke bei der Stadtkaffe Gießen, bei der Dihtelbcuiftbcn Kreditbank in Frankfurt a. DL und Berlin und bei der Dresdner Bank in Frankfurt a. DL und Berlin erfolgen kamt, sowie, daß die Verzinsung am 1. Mai 1919 aufbört.
Bon den in früheren Jahren auSgelosten Schuldverschreibungen sind noch nicht zur Rück zablung voraelegt worden:
Re.be III Nr. 86 zu 20 0 DL, Nr. 648 au 1000 DL, Nr. 806, 918, 972 ä 500 DL, Nr. 1012 zu 100 M
Gießen, den 23. Januar 1919. 11998
Ter Oberbürgermeister: Keller.
Jagd-Verpachtung.
Montag den 3. Februar d. I mittags 1 Uhr soll in der Wirtschaft Schäfer dahier die Jagd der Gemeinde Stangenrod, insgesamt 1674 Morgen, hiervon cc 220 Morgen Wald, auf weitere 6 Jahre öffeulich meistbietend verpachtet werden. 1197
Stangenrod, den 26. Januar 1919.
Hessische Bürgermeisterei Stangenrod.
Knauß.
Jagd-Verpachtung.
Samstag den 1. Februar d.J., mittag» 1 Uhr, soll in der Wirtschaft Dickhardt dahier die Jagd der Gemeinde Lehnheim, insgesamt 1528 Morgen, davon 1304 Feld und 224 Morgen Waldjagd, aus weitere 6 Jahre öffentl. meistbietend verpachtet werden, in 2 Bezirken.
Die Bedingungen werden vor der Verpachtung bekanntgegeben.
Lehnheim, den 21. Januar 1919.
Hessische Bürgermeisterei Lehnheim.
______________Dickhardt.___________
Jagd-Verpachtung.
Montag de« 3. Febr. d. I. mittags 1 Uhr soll im Saale des Gastwirts Schlörb dahier die Jagd der Gemeinde Ruppertsburg, ins- gesammt 4300 Morgen (davon 2600 Feld u. 1700 Morgen Wald), auf weitere 6 Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden.
Dte Bedingungen werden vor der Verpachtung bekanntgegeben. Das Revier liegt unmittelbar an der Bahnlinie Friedberg -Hunaen-Mücke und ist jagdlich in Jägerkreisen bekannt.
Ruppertsburg, den 14. Januar 1919.
Hessische Bürgermeisterei Ruppertsburg ’87___Lehr.____________________
Jagd-Verpachtung.
Freitag den 31. Januar d. Fs., nachmittags 3V2 Nhr, soll bei Gastwirt Heinrich Kirchhof dahier die hiesige Gemeindejagd auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Die Jagd grenzt an Gemarkung Eichelsdorf, Unter- schmitten, an Lohwald, Pfeifer- und Zipfen- Breitkopfwald mit 875,5 hessischen Morgen. Pachtlicbhaber sind hiermit eingeladen.
Ober-Schmitten, den 26. Januar 1919.
Bürgermeisterei Ober-Schmitten.
Diehlmann. 1213
Anläßlich meine- Scheidens von
Heuchelheim
fane ich meinen fwmbUdjeu £Uiattierrohrten allerbesten Dank für die gute Ausnahme und ein herzliches Lebewohl!
Gefreiter Otto König. mat
Hotel Schütz
Morgen Mittwoch 1231
5-Uhr -Te e
MIT KONZERT
fl
Schwarz-Weiss-Thea!er
Seltereweg 81.
1191a
■
x
Grosses Detektiv-Drama in 4 Akten mit dem beliebten Carl deVogt als Detektiv.
K a
iiiuriiiimiiithiiniiniüiHihiTKinriiiinnii'.nniiitirmniiiii.!!
Programm veu Dienstag, 28. Jänner bis inklusive Freitag, 81. Januar.
Aus unserer Carl-de-Vogt-Serie i9!9
Bekanntmachung.
Nachstehende Bekanntmachung bringe tctz btermir zur öffentlichen Kenntnis.
Gießen, den 27. Januar 191L
Ter Oberbürgermeister: Keller.
Se:n Freund Herr Leiel
Lustspiel von William Kahn in 3 Akten. Df Etwa« für die Lachmnskeln!
Bekanntmachung.
Das von der Stabt Wetzlar anSgegebene Shrtegsu. notgelb, und zwar dte auf MX 20, 10 und 5 Mark lautenden Scheine, stnd zur Einlösung auf spätestens 18. Februar d. Fabres öffentlich aufaerutett. Dis Einlösung kann bei den dortigen öffentliche» Kaffetr und Banken erfolgen. Die nach dem 15. Februar, angebotenen Scheine können zur Einlösung nichts mehr angenommen werden.
Fit gültigem Umlauf bleiben die 60-, 25-, unb 10-Psennig-Scheine. die von der Stadt als Kriegs-s Notgeld auögegebeu finb. Sie werden jederzeit blck auf weiteres eingelöst und besonders aufgerulere werden. U2UÄa
Gießen, den 22. Januar 1918.
Kreisamt Gießen. I. v.: Penurtch.


