Ausgabe 
27.11.1919
 
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htxiV' Bietzen ha L Thoriveftcs angmerc- n, der Dirigent bti $err.j nd Liebe aui ftine Sinite > wurde do bei durch den r >cn Chor unterftügt. Die K gesetzten Chorsäxe hielten iub an diese Sor^iM BcsoÄ«" sch roarrn die M«* Settwllste M Serfti box« Soiiste- - sie fernen alle nur die Rose tee <vtau- die weitaus Kste Arstung. .Hinter tadellos .iuseycnden- ndj sonst überraschend p finfUcrin au', di« auch dm kj uiautt tam. sie duirn ?»<« am S<U»8 i«^ SMukStti"1 t o di!

ibwfe ««ÖiS L

aettenita«

Wetter

Votum

vergessen tonnte, wie sein Hn:z immer roch ihr

UIndes Stoutrt mit den niÄssagenten bloirt

Fortsetzung 58.

^Nachdruck pcrbr-cn.)

braunen.'

(SrUutz folgt.)

Statt Karten!

Caf6 Ernst Ludwig

Scheuertücher Zur KaMege

Leieea und Halb.elBin

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nirnid-i ein liebes Tina, und ich habe ttnrnaH nullen. Aber als er nach Antritt seiner neum ausnahmÄreise nichts gegen diese'M^lirnce!" Stellung den ersten Urlaub nehmentonnte, su^e Tre Wirbna wiegte zweiseäd ihr semm-l- er Emmy aur. urn zu tchen. ob auch> sre «Vn nicht

Gießen (West-Anlage 28), den 26. Nov. 1919.

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Das Glück der andern.

Original-Roman von Erich Ebenstein.

Copyright 1916 by Ordner ft Comp., Berlin W 30.

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Elisabech Germer

Philipp Weigel

Verlobte

Älebt-ßhibett, den 26. November 1919.

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3 f racL ______

Sabbatsörer d. 2d. Nov. 1919. Freitag

SamStaq vorrn. 8.39. Nachm. 3 30. Sabbat rus- gang 5.20. Wochmgottesdienst: rnorg. 7.00, akds. 4.00.

Büchcrtisch.

Wer jetzt fast täglich in seiner Zeitung über Deutschlands Schuldenlast und bk drohenden Steuern liest, wird gewiß einem Artikel über das Schuldentonto der Kulturvölker" erhöhtes In­teresse entgegenbringen, den die Leipzig e r I l - lukrierte Zeitung (Verlag I. I- Weber, Leipzig) in ihrer neuesten Nummer 3986 ver­öffentlicht. ,

Die Weltliteratur. -Verlag Tre Weltliteratur. München.) Das neueste Heft. rst August TriniuS gewidmet und enthält ,Leun- getet.at" undStarck im Glück".

Meteorologische Beobachtungen -er Station Kiesten.

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(Bayerische Bierhallen)*

Täglich im vorderen Lokal

Gastspiel der Solisten u. wohlbekannten oberbayerischen Truppe der

Chiemseer!

In einzig dastehender Natur-Echtbeit^ver­körpert diel. Unternehmen in GeblrgSkomödlcn aus den baverischen Alven den nrwiichstgen Humor sowie den Charakter dieses Eebirgs volkes. Auster prima Musik die herrlichen Alpenchorgefänge,Gebirgsjodler Zither- und Homilet - Vorträge sowie

die urwüchsigen Original-Schuhplattler

23 und 4 Personen.

Also unter allen Darbietungen eine gewiß seltene Abwechslung, welche großes Znterefse wachrusen dürste. Ergedenst ladet ein

Han» Ktrzinger.

SamStag im «roßen Saal groste DereinS- settlichkeiten. Gäste willkommen. 0&U7

'Schon im Zkmqert der Deffofffchen Tlttbdgute* etniginto hatte man Gelegeick,ett, den kräftigen und Schmelz besitzenden Tenor des Herrn I a r o - schek zu baren; auch gestern befriedigte er durch­aus. Herrn Pode bis würdiger und voll­tönender Bast beschloß den Reigen dergroßen" Solisten. Die kleineren Solopartien, die Mitglieder des Vereins (Frau Flimm und Herr Lotz) übernommen hatten, und die Kapelle des hiesigen Reiätswehr-Jnfanterie-Regiments fügten sich gut ins Ganze. Der herzliche Beifall galt mehr als dem Werke den Solisten, dem Chor fernem Dirigenten.

^ochsebrtlnachvichten.

)( Marburg, 25. Nov. Der Romanist Pros. Dr. phil W^chAer erhielt einen Rus an die Universität Berlin.

Kirche und Schule.

Sw Darmstadt, 25. Nov. Wegen der K>vhlennot mutzten die Schulen in einzelne Gebäude zusammen gelegt werden. waS zur Folge bat, datz sie nur noch in der Woche zwei Tage Unterricht geben können.

2$. Ortenberg, 25. Nov. Da zur Wahl der Kirchengemeinbevcrtreter nur ein Wahlvorschlag eingereicht war, brauchte keine besondere Wahl üattzufinden, es wurden außer den bisher schon bet Gemeindevertretung angehörenden Mitgliedern zugcwählt die Herren August Fal^renbruch, Hein­rich Dahmer II., Friedrich Pfeiffer II., August Becker, als Ersatzmitglieder Karl Hebbel I., Georg Wiesner, Karl Wolf, Karl Meuer I., Karl Meiffer I.

Augen.

Es ist sehr zweifelhaft, vb Walkern sich jetzt noch entschilietzt, Mivdesta zu heirat m. S« soll alle Hoare Verloven haben und ents'.tzltch bau­lich geworden sein. Wollte er fte noch, (d würd: er bach auch nicht jetzt auf jb lange fortgehen! Ich glaube eher, ec macht bi? Reis?, um mit guter Manier boszukommen . Mein ta ist i'ibri- arns außer sich über all diese 0^?schicht?n, beim Magnus Wall nun absolut nicht als Kandidat um das frei geworden.' Mandat genannt 'rrerbm."

Letzte Nachrichten.

Der Erfolg der Derkehrösperrr.

Berlin, 27. Nov. (W.B.) Nach dem letzten amtlichen Bericht des Reichskohlenkommissars habm die Haldenbestände an der Ruhr intb in Oberschlesien in der ersten Hälfte des Novembers eine erhebliche Abnahme erfahren. Während am 1. Novencker an der Ruhr rund 832 000 und in Oberschlesien 703 000 Tonnen lagerten, bezifferten sich die Haldenbcstände an der Ruhr am 15. No­vember nur noch auf rund 750 000 und in Ober­schlesien auf 586 000 Tonnen. Sie sind somit an der Ruhr um 82000 und in OberschlesiA um 117 000 Tonnen, insgesamt um rund 200 000 Tonnen zurückgegangen.

Hochschulreform.

Berlin, 27. Nov. (W.D.) Der Staatshaus- haltSausschutzj der preußischen Landesversammlung entschied sich im allgemeinen für eine Doch- schulrefvrm im Sinne der Regierungsvor­schläge. U.a. verlangt der Ausschutz, daß die

Aber sic verlangte auch nicht mehr. MS sie noch in Rettenegg waren und einmal in nxmne Decken eingepackt auf d?r Terrass? im SonnensQx ni fak, haste sie die Gräfin Wirbna zu Fraukm von Woltern sagen hören, datz Adignus nMiyrjftvin- lich nun seine Gousine. Beate Millner, heiraten n>erde, 'wie es schon lange der heimliche Wumch ferner Mutter gewesen sei . ___

Tie beiden Tarnen promenierten piaubernt) unten auf dem Mesplatz, warteten auf ihre Wagen, die eben angespannt wurden, und dachten. <h nicht an die kleine Modest«, die über ihnen auf der Terrasse satz. . r .

Modesia aber huschelte frch trotz der Hroe fröstelnd tiefer in die Kissen und TeLrn und «xichle traurig:Wie gut, datz ich Leiden gewöhnt bin, und all dies wenigstens diesmal nrcht m:L an* jetert muß, wie damals, als er um Evelyn worb!"

Im Herbst trat sie in einen Kindergarten knr§ nnd legte vor nun vier Wochen die Sclstutz- prüfung ab.

Ihr schmales, feines Kindergesicht hatte wieder ettras an Fülle gewonnen, und das goldbrian? Haar, das überraschend schorell nachwuchs, brängt. iid) in lockigen Massen um die ernft: Mädchen- ^irn©ie war nun längst nicht mehrentsetzlich löslich", wie die Gräfin Wirbna behauptet hcstte, s'onsern viel schöner als früher, denn der feelen* volle AuA>rack ihres Gesichtes hatte suh berti.-ft.

Frau Losenstein hatte ihre Limonade crasge- lrunken und stand auf.

Ich will nun noch auf einen Sprung zu gehen, wie ich ihr vwsprach. Wommft du mit, Modest-a?" fragte sie.

Nein, Mama. Ich bin froh, datz ich nun z i Haust sein kann. Es ist so drückend heiß hnrte

Gleich nach dem Begräbnis fuhr Magnus nach Sckönau, wo er eine lange Unterredung mit Ha* rafo Walkern hatte, von deren Inhalt nicht ein­mal Tante Luise, die doch sonst in allem Haralds Vertraute toar, etwas erfahren konnte.

Wolkern hatte die letzten zwei Tag; mit Packen und allerlei sonstigen Vorbereitungen für eine lange Reise verbracht. Es hietz, er wolle sich einer Forschungsreise nach Afrika anschiretzen.

Tann verbreitete jidj plötzlich da- Gerücht, Magnus Sanderfeld wolle ihn begleiten, abir beide würden erst abrei en. Wenn die vom Arzt für Mo­destas Leben kritisch be-:ichnetm Tage verstriche

Und wieder eines Dag^s fuhr die Gräfin Wirbna, Besuche machend, von Haus zu Hius und verkündete als erste die Neuigleit:

Wissen Sie sclwn? Tie kleine N^odesta Losm- flein ist gerettet! Eben erfuhr ich es in SRettentgg. Mvrgcn treten Sanderfeld und Wolfern ihre Af- rikareise an, d. h. zunächst wollen sie, glaube ick-, nachl Abbazia, wo die Millners noch lind. Und ttilfen Sie, was ich im stillen glaube? Tatz in; Gräfin Magnus hin schickt, darntt er wieder ein Likcken Fühlung mit seiner Cousine D.-ale bekommt. Es war früher stets Ihr stiller Wunsch, er mög; ihr Beate als Tochter zuführen."

Hm," meinte die Fürstin Zedern beifällig, ,chas wäre wenigstens eine ganz passende Partie für Magnus. Auf 'Schönau werden wir ia doch trairlckeinlich bald eine Bürgerliche als Nach­barin in unseren Kreis bekommen. Wolkern hei­ratet iid et Modestn Liosenstein. Uebrigms ist sie

Ein Jahr war vergangen. Trautzen brannte die Julisonne mit sengender Glut auf die stau­bigen Straßen, gr.au-weitzen Alleen und halb ö-rr« dorrten Gärten der Großstadt nieder.

Frau L-osenstein und Modestn saßen im Wohn­zimmer und tranken statt des glvöhnlichen Jrusen- kajsees kalte Limonade, um sich etn wenig zu er­frischen. . ... t

Modesta besonders, die eben aus dem Äinter» garten gekommen wat, wo sie seit vier Wochen die Stelle einer AushilsÄehvrtrn bekleidtte, sah sehr abgespannt aus.

Cie lebte jetzt allein mit der Mnttw. Kurz vor Weihnachten hatte es eine still' Doppel- lock-zeit gegeben: Lotte und Bertie Geras, ter eine gut dotierte Stelle als L:tter einer großen Narbworcnfabrik bekleidete, und Emmy, die sie btt ihrer Heimkehr von Retten:gg als Braut Egon K':rntlls vorgefunden batten.

Es waren doch nichtalle Fäden ierriifm nmtjcn, wie Mama Losen sie in angmommen hatte. Nur hatte Kornell sie nicht brieflich anknüpfen

Handel.

Das Handelsverbot für ausländische Wert- ( papiere.

Berlin, 26.Nov. (W.B.) Wie wir hören, ?eht die Aufhebung des Handelsverbotes ir diejenigen ausländisckicn fest verzins­ten Wertpapiere, die bisher auf Grundj der Bekanntmachung vom 26. März beim Rcichs- finanzministerium, Abteilung für ausländische Dertpapierc, anzumelden, aber nicht abzuliefern waren, zum 1. Dezember bevor. Verboten bleibt wie bisher der Handel in denjenigen Wertpapier- gattungen, die schon zur käuflichen Ueberlassung an das Reich au'gerufen tootben sind, z. B. 5 %igc 1896er chinesische Anleihe und 41/io/oIqc japa­nische Staatsanleihe von 1905. Um Irrtümer zu vermeiden, ist darauf hinzuweisen, daß das bisher feftebenbe Ausfuhrverbot für <rusländisck>e festver- zinslickae Papiere arundsätzlich aufrecht erhalten bleibt, also durch die Freigabe des Handels in teÜKt Weise berührt wird.

kirchliche Nachrichten.

Israel. Religion sgemeinde. GotteS- dienst in der Synagoge (SlÜo-Anlagt) Samstag,

Gießener Konzertverein

Sonntag den 30. November 1919 nachm. 5 Uhr in der neuen Aula:

Rete-Quartett

Adolf Rebner, Hermann Kraus, Paul Hindemith, (Maurits Frank.

Beethoven-Streichquartette op.!8Nr.4C-Moll, op. 95 F-Moll, op. 127 C-Dur.

Eintrittskarten zu 5.-,4.-, 3. und2. M. bei Emst Challier und abends an der Kasse. Oeffnung des Saales 4Va Uhr.

Die rar d»e fünfte Konzert ausffegebenen Karten haben Gültigkeit. 13270c

gehörte.

Beide Paare wollten nicht über Weihnachten hinaus warten, und die Mutter gab ihnen r«fct.

Ter Trauer wegen fsterte man den Tag na­türlich nur im engsten Kreiir. Tie Gräfin war auch gekommen, wie sie denn seit Ev:lyns Tod überhaupt doppelt bemüht war, den Losenstems bet jeder Gelegenheit ihre warme trme Freund- sck.aft zu beweisen.

An dem Tage, nachdem die beiden jungen Paare abgereist waren GeraS' zu kurzer Hoch­zeitsreise noch dem Semmering Komells noch ihrem neuen Bestimmungsort Rothoizen war die Gräfin noch auf ein Plauderstündchen ge- irommen, ehe auch sie nach Rettenrgg zurückreiste.

Wir Einsamen wollen nun doppelt zn- fammenhalten," hatte sie gesagt.Und darum müßt ihr mir, ehe ich Abschied nehme, auch ver­sprechen, datz ihr in diesem Sommer noch auf ein paar Wochen nach Rettrnegg kommt. Ich ernoge jetzt die Einsamkeit dopfxlt schwer."

Wird denn Ihr Sohn auch noch den Sommer über in Afrika bleiben?" fragte Frau Berta.

Ich fürchte beinahe, datz er noch lange nicht an Heimkehr denkt. Wolkern hat ja im letzten Augenblicke seine Beteiligung an der Expedition au,gegeben, wie ihr wißt, aber dafür ein grotz- urttges Reiseprogramm entworfen. Jetzt sind fr: in Aegypten, dann wollen sie nach Eeylon, dann nad. Griechenland, Spanien und im Sommer aus die Insel Wright, wo sie wieder mit Millners zusammen treffen." . r

Ties nxrr alles, was Mvdesti in inefer gan- i zen langen Zeit von Magnus erfahren hatte.

Ärslanö überreichte eine durch eine Sammlung von etwa 2000 schwedischen Männern und Frauen auf­gebrachte Stiftung von 300 000 Mk. Ws letzter der ausländischen Gäste erschien Prof. Dr. Sckufer für di e spanische Akademie der Wissenschaften. Außer Glückwünschen wurden zahlreiche Ehren­urkunden und reiche Morgengaben bet Universität überwiesen. Der erste Festtag sand seinen Abschluß durch eine Festspielaufführung des dritten Meister- inger-Aktes im Stadttheater.

Der Friedensvenrag ron St. Germain.

Paris, 27. Nov. (WTB.) Havas. Die De legierten des serbvckroattsch-slowenischen König- koeräoes haben am Mittwoch chrc Zusttmmungserkä- rung zum Fr ie dens ve r tra g vo n S t. G e r- main nicht unterzeichnet, ba ihnen die nötigen Vollmachten mangelten, die Zusatzverträge gutzu- heitzen. Die ihnen eingeräumte Frist lauft erst am Donnerstag ab. Es ist zu erwarten, datz br- dahin die notigen Jnstruttionen em gelaufen ftnd die den Delegierten die Unterzeichnung der diplv matischen Äk«nstücke erlauben.

Rücktritt des französischen Handelsministers.

Paris, 27. Nov. (WTB.) Havas. Cle­mente l ridjtetc an Giemen atm ein Schrrrben, nrorin er seinen Rücktritt als MMister für den Handel erklärte.

Die Kohlennot in Paris.

Paris, 26. Nov. (Wolfs.) Havas. Wegen der Kvhlemwr fini> in Paris alle Tanzl u st Har­ke i t e n bis auf ^weiteres verboten nwrden.

Die russische Nordtorstarmee.

Stockholm 26. Nov. (WTB.) General G l a s e n a p p wurde zum Kommandanten bei russischen Nvrdwestarmee ernannt. Jude nitsch hat seine Jmnktionen nickergelegt und bleibt ran noch Vertreter der Regierung Kol tschaks.

Weiten Absichten d'AnnunzioS?

Rom, 27. Nov. (WTB.) Stefani. Nach dem Avanti" wird von d'Annunzio und seinen Frei willigen gegen Triest ein Handstreich vor- bereitet. d'Annunzio wolle in drefer Stadt ein militärisches Zentrum für Italien errichten.

Irland.,

London, 27. Nov. IWÄV.) .Die Regierung erliefe am Mittwoch in Dublin eine Proklamation, die dir Sinnfe inero rga nisa tion, sowie alle anderen national!fttf chen und ähnliche Organisationen aufhebt.

Mrriko.

Washington, 27. Nov. (WTB.) Das Sta- binett befatzte sich am Mittwoch mtt der mexi- kairischen Frage. Man kennt die Absichten der Re­gierung für den Fall, daß Carranza sich : meigern würde, Jenkins aus-ulrefern, noch - nicht. Eingeweihte Personlichteiten sagen, - das Kriegs- und Marineamt für alle Möglich- . > feiten vorder eiten. _________________________

Hausschlachtungerr.

Auf Grund der S3ebanutmad>ung des Kreis- ttnd« Gietzen vom 20. November 1919 wird darauf bingewiestn, daß bei Stellung von Hausschlach­tungsantragen für Großvieh und Kälber icwetts nachzuweisen ist, ob die Tiere von dem Antrag­steller aufgezogen wurden ober nicht. Außerdem ist ein amtlicher Wiegeschein über das ermittelte Lebendgewickft des Schlachttieres bei Stellung des Haussclilachtungsararages vorzuleg?n. 13339L

Gießen, den 26. Novi'mber 1919.

Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).

Die Reichsveecinigung ehern. Kriegsgefangener Ortsgruppe Glegen

ladet alle An-geiausch-cn an der nm SS. Nov. 1919, abends 8 Uhr, im Restaurant Sauer, Oswalds

garten, ftaiiRnöcnben

Mitgliederversammlung

ein. Tagesordnung:

1. Slnfnabme neuer Miiglieder.

2. Berlesuna dcS P oioko ts.

8. §o»>aiwtrlsct,astttche Lage.

4. BerschiedeneS.

Wir bitten um roll^ntzligeS Erscheinen. Nlchtmit- glieder find herzlich willkommen. 13326D

Ter Vorstand.

Morsen Freitag

Grow Gpefa-taP

Höchste Temperatur am 26.11. -= 7.4', 27.11. --- 4.9

Niedrigste , 26. 11. = 2.4', 27.11. == 1-86

Niederschlag Ich mm

gerkunde liegen wird.

T<r Fall Sklarz.

Berlin, 27. Nov. (W.B.) Zu dem Fall e Sklarz beruhtet derVorwärts", datz sich die Enthüllungen weiter beziechmi auf Zu­schüsse, die Par vus in Höhe von rund 400000 Mark dem Verlag für Sozialwissenschaft gegeben haben soll, ferner auf kaufmännische Geschäfte von Parvus und Sklarz,, wie Sh)bien!iefennigcn nach Dänemark und auf ein Geschäft betreffend eine Sßadr und Schlietzgesellschast. Auch Geschenke von Sklarz an Emil Eichhorn werden erwähnt. Ein Dankschreiben des Letzteren wird im Wortlaut abgedruckt. Neu erwähnt wird ein Gefck^ft von SKarz mit ausrangierten Hoeresa u to mobilen.

Negierungsbesprcchungrn in Karlsruhe.

Karlsruhe, 26. Nov. (Wolff.) Am 24. fand hier eine Besprechung von Vertretern der Reichsregierung, der batfenschen und badischen Re« aienrng statt, an der auch Vertreter der Städte des belebten Gebietes teilnahmen. Gegenstand der Tagesordnung bildete in erster Linie die Jrage der Errichtung von llnterkunftsgelegenheiten für die Besatzungstruppen. Es schloß jtd) eine ein­gehende Besprechung der Frage der Entschamgun-- gen auS den Requisitionen der Besatzungstruppen an. Bon der Reichsregierung wurden die roext- gehendsten Zugeständnisse gemacht und vor allem grundsätzlich festgestellt, datz das Reich alle Kosten, die durch die Besetzung entstehen, und befonoerü dr: Kosten für die Errichtung von Unterkunftsgelegen­heiten und Entschädigungen übernimmt.

500 Jahrfeier ter Universität Rostock.

Rostock, 27. Nov. (WTB0 ^Nachdem am Dienstag abend ein Empfang der Gaste, worunter neben Vertretern der deutschen Univerfttätm Ver­zog Adolf Frickrich von Mecklenburg, von Lettow- Borbeck, Fregattenkapitän Mütter u. a. zu nennen sind, die offizielle Feier des 500jährigen Universitätsjubiläums erngelcttet hatte, sand am gestrigen ersten Festtag eine Feier im Stadttheater statt, wo der Rektor der Univerfttät in einer Festrede den Werdegang der Universität m den fünf durchlebten Jahrhunderten schilderte. Den Glückwunsch der deutsche Universitäten über­brachte der Rektor der Universität Greifs)r«ld, der . zugleich eine goldene tabula gratulatona über­reichte. Don auswärts waren erschienen Vertreter der hottändischen Universitäten Utteckft, Lehden und Groningen, für Dänemark ein Vertreter der Uni- . versität Kopenhagen, für FinnlandVertreter , der Universität Helsingfors. Den Glückwunsch der schwedischen Madenne der Wissenschaften über» , brachte Sven Hedin. Der Dertrtter des schwe- > dischen Reichsvereins für das Schwckentum im

Die glückliche Geburt eines Sohnes ; zeigen an

5. Fuld

u. Frau Frieda geb. Oppenheimer ;

2S ^toeemb« 1919 $5oraR>.: 4,30; mors. 9;IotabemifSen SfftReltten aaisiämtaM« abi>§ 4,40 u 5,30. gestellt werden sollen. ES sott ein fefonberer Fonds

Religion- - Gesellschaft.! geschaffen werden für die Erteilung von staatS- 29. Nov 1919. Freitag abo. 4.05. bürgerlidjem Unterricht. An diesem Unterricht sollen Oberlehrer und Lehrer teilnehmen, in beten Händen später der Unterricht der Schüler in Bür-