Turnen
verein hielt am Sonntag, 21.
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Klavier- a. Vialin-Suterricftt erteilt Anion Wickert, Kranksurter Strane 19 Ucbein-Q. Gesangvereine
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Frankfurt a. M., 26. Sept. (Wolfs.) Die Eisenbahndirektion teilt amtlich mit: Wegen Ueber- füllung der Güterböden wird die Annahme
turnen ab. Die himerifdien Vorführungen der aktiven Turner und Zöglinge zeigten sehr gut- Leistungen. Anschließend fand TanZbelustigung in den Gartenanlogen der Wirtsckiaft „Zur Burg Nordeck" unter groher Beteiligung der umliegen den Ortschaften statt. In später Abendstunde erfreute der Turnverein seine Gäste mit zwei prächtig ausgeführten Pyramiden.
Meine Vtrlobvng mit Emmi Semmler erkläre ich hiermit für aufgehoben.
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fr. Frankfurt a. M., 25. Sept. Tie Frank firrter Otarpostdirektvon läßt jetzt auf Wunsch in die Telephvnapparate Verstärker ein bauen, durch die es möglich ist, selbst auf Die größten Entfernungen hin klar und deutlich zu verstehen. Der Teilnehmer kann die -ewstnschte Verstärkung beliebig einschalten,
Oie Hommnnatoat[len.
O Schlitz, 26. Sept. Einer bet letzter! Kriegs Veteranen von 1866 und 1870/71 in unserer Stadt, Heinrich Neputh, ist im 81. Lebensjahre verstorben. Der Verstorbene machte beide Feldzüge beim 2. Hcssisck-en Infanterie-Regiment mit. Er erfreute sich' als tüchtiger Handwerksmeister in allen Beoölketmrgskrrisen eines hohen Ansehens.
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hmrptet, die dreistündige Verspätung am Dienstag sei daher gekommen, dost das Zugpersonal im Oberrvald erst Holz schlag«: mutzte, weil teilte Kohlen zur Heizung der Lokomotive mehr vorhanden waren. Ob diese Behauptung richtig ifK wissen wir nicht, aber ob Ernst oder Scherz, daß sie überhaupt aufkommen konnte, ist ein sehr bedenkliches Zeichen unserer Verhältnisse.
Kreis Alsfeld.
■= Nieder-Ohmen, 25. Sept. In diesen Tagen sind es 25 Jahre, daß Georg Di eh l als Verwalter der Molkereigenossenschaft Nieder- Ohmen und Umgegend tätig ist. Seinem rastlosen Fleiß und seiner energischen Tätigkeit ist cs zu danken, daß die hiesige Molkerei, wenige Jahre vorher gegründet und anfangs mit recht bebeutaf den Schnierigkeiten kämpfend, diese überwand und nun zur schönsten Blüte gediehen ist. Besonders während des Krieges tvar es oft kein Leichtes, allen den Anforderungen und besonderen Wünsckftn, die Behörden sowohl als Private an Betriebsführer Diehl stellten, gerecht zu werden. Durch freundliches Entgegenkommen und gefällige Hilfsbereitschaft verbunden mit angeborener Liebenswürdigkeit hat es Herr Diehl verstanden, sich das Vertrauert und die Hochachtung der hiesigen Bevölkerung in reichem Matze zu erwerben.
Kreis Lauterbach.
0 Lauterbach, 26. Sept. Zu Mitgliedern des Kreisa n sschu sse s wurden gewählt: Bürgermeister Groh (Crainfeld), Maurermeister Hch. Lachsnmm (Schlitz), Bürgermeister Nvdemer Angersbach), Bürgermeister Schaaf (Eichelhain), Bürgermeister Stößer (Lauterbach), 1. Beigeordneter Zöller (Sckstitz). Zu Ersatzmännern wurden bestimmt: Schmied Franz Graulich (Lauterbach), Bürgermeister Fischer (Pfordt), Fabrikant Hoos (Lauterbach), Bürgermeister Jost (Bermutshain), Fabrikant Neid Hardt (Lauterbach), Bürgermeister Wiegand (Herbstein).
Kreis Friedberg.
4 Bad-Nau heim, 26. Sept. Im Kurhaus hielt Leutnant Freiherr von Pbotho einen von echt vaterLiiünsichent Geist getragenen Licht- bildervortrag Über „Die Schönheiten des deut schien Landes", der bei gutem Besuch
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Vorschrift ut stationäre M, betriebe freige;: ^keilenden hvi? Bedarfsanmelt? loff m bit alle verarbeitend ldorf, Jmmercr chten. Alle onbtn? sich mittels Anti nndes der Bezuai ßknxrbqwtic u wenden. W« >verks/<mmer u
Rntarsache tettriznt gemacht. T« Skterolijiiot des Kaiperltheaters sind von Franz De l l a v il I a gezeichnet, dessen Name Gewähr für eine wirklich künstlerische Ausmachung bietet. Tie Puppen furo von der Frankfurter Künstlerin Frau Breiding entworien. Tie zur Aufführung ariangen- dcn Stucke sind von Reinhardt-München, Tvra B a r n a s - Friedberg und älteren Schriftstellern, unter taten besonders Pocci zu nennen ist.
. ** Die Schwarz-Wei st^Licht spiele bringen ab heute bis Montag, 2V. Sept., „Des Paters Schuld", ein spannender Roman von Jul. Urgitz und Bruno Ziener stn vier Akten und „Se. Durckstaucht wider • Willen", ein Lustspiel in drei Akten mit Lia Ley in tar Hauptrolle.
Landkreis Gießen.
-4- Lauter, 26. Sept. Bon jeher hat unser hiesiges Obst den guten Ruf, zu dem besten zu gehören, das in der Provinz Oberhessen wächst. Wahl taugt dies mit der überaus günstigen Lage zusammen. Und daß der Käufer bet edlen Sorten, auch auf seine Rechnung kommt, dafür hat der utu vergetzlicke früliere Bürgermeisder Feldmann, der Sckvpfer der ganzen Obstanlagen, in seinem Weitblick gesorgt. Er hat sich damit selbst ein bleibendes Denkmal gesetzt. Tie gestern votgcnvm- mene Gemeindeob st Versteigerung bestätigte dies. Waren dock, Hunderte vvn Men- scl.rn aui^Nah und Fern herbeigeströmt, um in den BesiMder kMichen Früch.e zu kommen; und daß man auchi das Geld incht scheute, beweist die Tatsacke, daß redtt hohe Preise — wvVl bis zu 70 Diark pro Zenmer am Baum —s bezahlt wurden, njobirtdj am gestrigen Tage eine Einnahme von rund 30 000 Mark erzielt wurde. Mit Kirschien unti Frühobst fließen in deesem Jal/re rund 48 000 Mk. der Gemeindekasse zu. Wahrlich eine schöne Einnahme für eine Gemeinde!
*♦ Nordeck, 25. Sept. Bei der gestrigen Ob st Versteigerung wurden enorm hohe Preise bezahlt, trotzdem die meisten Bäume nichts trugen, löste die Gemeinde tat Betrag von 3090 Mark. — Gestern kam der erste Kriegsgefangene, H. Neumann, aus dem Durchgangslager Gießen entlassen, zur größten Freude seiner Eltern hier an. Er befand sich in englischer Gefangenschaft in Frankreich.
Kreis Büdingen.
4 Lißberg, 26. Sept. Zur größten Freude ihrer Angehörigen und unserer Gemeinde kehrten unsere beiden Kriegsgefangenen bereits als erste der ganzen Gegend zurück, und zwar Heinrich Seum aus rumänischer, Hüttenberger aus englischer Kriegsgefangenschaft, letzterer war zuletzt im zerstörten Miet Nordsrankreichs beschäftigt. —. Bei der gestern auf der staatlichen Domäne Breitenheid stattkindsnden Obstversteige- runfl war der Andrang wieder sehr groß, obwohl mir wenig Obst vorhanden war (etwa 100 Ztr.). Es wurden bei den Michen hohen Pressen 3300 Mark erzielt.
4 Stockheim-Gedern-Lauterbach, 26. Sept. Die Verhältnisse auf unlerer Nebenbahn werden immer schlechter. Erst in den letzten
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starken Beifall fand. Heute wurde t*e Veranstaltung für die SäMer der hiesigen Sollen wieder-^ holt. — Tas staatliche Kurorchester gab gestern abend sein letztes Sinfoniekonzert der diesjährigen Saison. Hvfrat Winderstein hatte eine feine ,Auswal)l klassischer Musik getroffen. Beethovens Sinfonie Nr. 3 (Heldensinfonie), Regers „Variationen und Fuge für Orchester über ein Thema von Miozart" mrd.Richard Strauß' „Don Juan" hinterließen einen starten Eindruck.
O Friedberg, 26.Sept. In einer von Lehrern, Oberleibern, Geistlichen und Bürgermeistern des Kreises stark ta"ud)len Versammlung in der Aula des Gymnasiums, die Schulrat Süß leitete, sprach Dir-.-Lor H affin ger von der Zentralstelle für das Bolksbildungswesen in Darmstadt über die Aufgabm des Volksbildungs- Wesens in Hessen. Das hohe Ziel sei, die de utzs che Bildung zum Volksgut zu mach-n. An dec Aus- sprack.e, die in einmütiger Wiche tan Vortragtul- tat für die bisher gelastete Arbeit dankte, beteiligten sich Prof. Walz, Prof. Dr. Dicht, Oberlehrer Philipps und Haupllch.er Storch (Butzbach).
Starkenburg und Rheinhessen.
rnt. Darmstadt, 25. Sept. Eine akademische Feier sand gestern zu Ehren deS 70. Geburtstages des früheren Hofkapellmeisters W. de H a an im Foyer des Landestheater statt, bei der Jnten- danzrat Dr. Wauer die Festrede hielt. Als Geburtstagsgabe soll dem Jubilar eine Summe zu Gunsten der W. de Haan-Stiftmrg überreiche wertat, die Sammlung hierfür ist noch nicht abgeschlossen. Der Jubilar nnrrbe xmn Ehrenmitglied ernannt. Kam- memrufiter Brückmann überreichte die Urkunde, wonach der Jubilar auch zum Ehrenmitglied deS Witn>en- und Waisenfonds ernannt ist. Bürgermeister Müller gratulierte Namens der Stadt, die den Bettag von 1000 Mk. für tat Fonds stiftete.
Hessen-Nassau.
Wie geschoben wird.
--- Frankfurt a. M., 25. Sept. Ein geradezu klassisches Beispiel für eine Schiebung bieten folgende Darstellungen der hiesigen Kriminalpolizei : Eine große Beniner Zigarettenfabrik sandte ihrem Frankfurter Brrtretcr 14 Kisten Zigaretten im Werte von 90 000 Mk. Während ta Bahnfahrt gaben bestochene und diebische Eisenbahner tat Kisten andere Absender und Empfänger und fälschten dementsprechend die Begleilpapieve. Am Frcnksurter Bahnhof nahm der Urschieber, der Schleifer Mar Werner aus Berlin^ die Ware als „rechtmäßiger"' Besitzer in Empfang. Noch am gleichen Toge verkaufte Werner die Zigarett'en für 54 000 Ä)Ä. an den Fabrikanten Gustav U t e r- müller, Landgrafenstraße, und tat Reisenden Heinrich Wagner, Brönnerstraße. Diese gaben wiederum am gleichen Tage 12 Ästen Zigaretten für 74 000 M. an den Zigarrenhändler Otto H e r g e t, .Oppenheimer Landstraße weiter, verdienten also 26 000 Mk. an der „Kiste". Herget schob abermals am selben Tage die Ware für 37000 Mk. dem Zigarrenhändler Heinrich Lüder, Taunusstraße, zu, verdiente also auch 13000 Mk. ES verdiente also jeder Schieber enorme Gelder, trotzdem drc Wanenmenge von Hand zu Hand kleiner wurde. Bei Lüder entbetfte und beschlagnahmte die Kriminalpolizei noch einen Restposten txnt 136 009 Zigaretten. Die ganze Slhiebergesetk- schaft wurde verhaftet. — Die Schiedergkschichte gewinnt aber noch ein besonderes Interesse dadurch, als die geschädigte Zigarettenfabrik den tfjr zugefügten Schaden von 90 000 Mk. samt allen anderen Unfoften bis auf den letzten Heller ans zivilrechtlichem Wese von dem Vermögen und Einkommen der genannten Schieber einziehen b%tu. ersetzen lassen wird.
Diebstähle in -en Höchster Far-werken.
Höchst a. M., 26. Sept. In den hiesigen Farbwerten wird trotz ausgedehnter Borbeugungsmaßnahmen der Fabriklcituvg noch immer viel gestohlen. So wurden tn den letzten Tagen 60 bis 70 Kilo Sa jo din und N i r- w anol entwendet, die für 1900 M7. das Kiko an tat Mann gebracht werden sollten, obwohl der übliche Preis sich nur auf 250 Mk. pro Kilo beziffert. Bevor die Ware verschoben werden konnte, gelang es der Polizei, die Diebe und Hehler ding- sest zu machen. Der Wert des Gestohlenen wird auf 18- bis 20000 Mk. geschätzt. Ein anderer Fall, bei dem es sich um «ne sehr Hobe Summe hanoelt, betrifft die Entwendung von Tuberkulin, Tuberkulrum, Gonargin und anderen pharmareuti- schen Präparaten. Die Fabrikation dieser Artikel ist gegenwärtig zum Teil nicht mehr möglich, da die verschiedenen Substanzen fehlen. Ms jetzt konnte die Polizei etwa 5 Liter des geftohlette-n Gutes wieder herbei schaffen. Bon jedem Liter dieser Ware können 10 600 Gebrauchsliter hergestellt werden. Die Spitzbuben und Hehler find auch nt diesem Falle bereits ermittelt und verhaftet worden. Emer dieser ßangfrnger hat in einer hefigen Lederfabrik außerdem noch eine große Dtenge Paraffin und Leder gestohlen und m Gemeinschaft rnrt seinen Kompkzen aus dem Paraffin Stearinkerzen hergestellt, die zu hohen Preisert losgeschlagen wurden. Weitere zahlretche Verhaftungen von Hehlern stehen bevor.
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)( Marbtlrg, 25. Sept. Am Tienstag imd Mittwoch fand im Philippsl-ause unter zahlreicher Beteiligung von Mtglietarn und fbnftigen Freunden der diesfährige „Dorf kir chen ta g" für Dessen und Nassau statt. Am ersten Tage hielt der HerauSaever der „Dorftirche", Pforrn D. v. Lüpke (Jsetchagen), erneu Bvrtrag über „Dorf- kirckentag und Volksgemeiuschast". Seine Au füTjnmtten gipfelten in der Auffortaung $ur Pflego des religiösen Lebens in tantatlid)?r und holte* tümlicher Gestalt und daraus folgerndem reli giösen Aufbau der gesamten Volksgemeinschrft. Abends fand eine Trauerfeier für tat am Jia: - frei tag p. Js. verstorbenen Mitbegründer k-r „Freunde der Tvrskirche" Pfarrer J-h. Fenner Breitenau, statt, ta der Pfarrer Koch-Langd Pfarrer D. v. Lüpke Liessen Leben und Wirten schilderten. Anschlietard behandelte Tekcm Balzer- Totzheim die jetzt zeitgemäß gewordene Organ, tat lot. der „Freunde der Torfkirche" über gc.n; Deutschland und mackste Vorschläge, die eine lebhafte Aussprache zeitigten. Bei der letzten Ta gnmn sprach Pfarrer Glock-Stumpettenvod „BolksmissÜTN in der Torsgemeinde". Auch über diese Frage entspann sich ein lebhafter Meinimgs auslausck^ Tie nächstjälMge Tagung Poll bereits im Mai uno zwar in Limburg fgattfmtai»
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M W6kä bvm «. Dftobtt 1918 iwch bis Bl. Oktober d. Js. von den Reichsbankanstalten zur Einlösung anzunehmen sind.
** Kartoffelpflanzer. Etnwohner 'der Stadt Gießen, die mehr als 200 Quadratmeter Land mit Spätkartoffeln bestellt hakten, müssen am Montag, dem 29. d. Mts., auf dem Städtischen Ledensmittelamt, Zimmer Nr. 12, ihre Erntefläche unter Angabe der Größe und der voraussichtlichen Ernte anmetden.
** B rief sendnn gen nach Sibirien. 5)ie ReichszcnttalsteNe für Kriegs- und Zivil- 1 gefangene teilt mit, daß am 30. September ein dänisches Schiff mit warmer Kleidung, MÄnka- menten und Liebesgaben Kv Pen tagen verläßt, dessen Ladung für die deutschen Kriegsgefangenen in Sibirien bestimmt ist. Die Angehörigen können auf diesem Wege schriftliche Mitteilungen, jedoch kein Geld an die in Sibirien befindlichen Kriegsgefangenen gelangen Jaffen. Briefe sind bis zum 26. September der Reichswehr, Bezirks- stelle Preus>m, Abteilung Krieasgesangenenschutz, Berlin SW 11 Prinz-Mbrecht-Stt. 9, mit der Aufschrift „Für (Sibirien" zuzuleiten. Die Verhandlungen mit der amerikanischen Regierung über den beschleunigten Abtransport der Gefangenen werden fortgesetzt.
** Bohnenkaffee darf nicht mit Ersatzmitteln gemischt verkauft werden. Mischungen von Bohnenkaffee mit Kaffee- Ersatzmitteln sind nach wie vor nicht zulässig. Der Iteichs-.^mälirungsminister hat auch den Bescheid erteilt, daß eine Genehmigung bis auf weiteres nicht zu erwarten ist. Abgesehen von der Schwierigkeit einer Kontrolle über die einwandfreie Herstellung derartiger Erzeugnisse könne aus wirtschaftlichen Grünorn ein Bedürfnis zur Verarbei» tuns von Bohnenkaffee auch in absehbarer Zeit nicht anzuerkennen sein. Es müsse dem Verbraucher überlassen bleiben, Kaffec-Eriatzmittel durch Zusatz von Kaffee zu verbessern. Mischun- Sbie sich ohne Genehmigung im Handel tarn, unterliegen übrigens dem Höchstpreis für Ersatzmittel. ES kann deshalb in der Regel nicht nur gegen die Hersteller wegen der fehlenden Genehm igimg, sondern auch gegen die Händler auf Grund deS Hö^hslpreisgesetzes eingcfdjritten werden.
** Ter Orchesterverein Gießen ver- mftlaltet am Donnerstag abend 8 Uhr ein Wohl - tätigkeitskonzert »um Besten der zurückkehrenden Gteß.mer Kriegsgefangerten m der Turn- talle am OÄrnldsgarten unter Mitwirkung von Konzert' ängerin Frau Schotte-Frey (Sopran) und Hernt Fritz Leib (Klarinette).
♦* Tie Deut schnat ionale VvlksPartei Ott gruppe Gießen, veranstallet für ihre Mitglieder. Parteifreunde und besvnders die nationale, Jugend am Donnerstag dem 2. Oktober, abends 8 Uhr, im Hotel Enchorn eine Hindenburg-' Geburtslagsftter. Tie Festtede hält Pfarrer Jul. Werner, Frankfurt a. M. über „Teutsches Heloen-- him". Ferner hoben ihre Mitwirkung zugesagt: Fron MendelsstchrEarttaldy (Teklamatton) und Fpäulem Ida Stammler (Gesang).
** Tie Deut sche V o l kspar tei veranstaltet Sonntag abend 81/» Uhr im Gasthof „Sin# taiburg" eine Mitgliktarzusammenkunst zur Verabschiedung des Borsrtzentar der Jugend gruppe.
•* Der De«t/che Jugendbund, der- schon >zahlccilchc Mitzlteder innerhalb der hiesigen Scl uljugend gewonnen hat, will vaterländische Gesinnung und Liebe zur Heimat pflegen unb dieses Ziel durch Vorträge, gemeinsame Ausflüge, Bereitstellung »-eigneten Lesestoffes und durcki besondere Beranstnitunyen erfüllen, wobei jede Parteipoli- tischen Bestrebungen ausgefchLossen sind. In bet iuryn Zeit fernes Besteh<ms tat er seinen Mitgliedern bereits zioei Vorttäge geboten, die beide sehp gut besucht waten und lebhaften Anklang fanden. So sprach vor etwa 14 Tagen Professor Tr. Wenzel über „Ter deutsche Rerchsge- d a n k e", unter dem 25. ds. Mts. Bankdirektot Grießbauer über „Erinnerungen aus großer ßei t". In großen Zügen gab der letzte Vortrag einen RücMick auf die Ursachen unserer wiltsst asllichen EnNuick lung vor dem Kriegie, unserer militärifd-ien Erfolge während des Krieges undi fdtitarte, unterstützt von einer Reihe wohlgclun- gvner Lrck'kbilder, die hauptstich/ichen Kämpft des R. I.- R. 222 in Frankreich und Polen, um der Jugeitd Isterdurch vor Augen zu führen, daß Unter* urbnung, Gehorsam, Disziplin und Aufsehen des Einzelnen in der Pflichterfüllung für das große und ganze allein die Grundlagen sind, die uns wieder aus tau Elend der gegenwärtigen Zeit empor-! bringen fömten.
** Eiperimetttalabend Pasq ueel- Bar y. Au, die am Mittwvch, 1. Oft., und Freitag, 3. Otwber, im Saale des Hotels „Eintarn" stattsindenden (Srbcrimentalabertbe (s. Anzeige) sei hiermit hmgewieftn. Ueberall finden die Vorführungen Pasqueel-Barys glän-ende Beurteilung. Vorverkauf in Buschs Muftkhaus.
** Tas et ft c Münchener Kasperltheater, unter künstlerischer Leitung von Frau Lresel Simon, gibt am 2. Oktober im Hotel Einhorn ein Gastspiel. Frau Simon ist durch ihre Vorstrilmrgen im Kaufmännischen Verein und Palmengarten Frankfurt a. M. bestens bekannt. Sie tat sich durch die Wiederaufnahme dftses im Atlssterben begriffenen Kunstzlweigcs für unsere
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