Ausgabe 
27.6.1919
 
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Sport.

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c, 25. Juni. Buben versuchten ______ und Kühbach einen Zug z u r «tgleisung zu bringen, indem sie eine umstellten und verschraubten. Sie erreich» ober dan! der Geistesaegenioart des Lokomotiv- nut, daß die Maichine aus dem Geleise I, woraus der Zug sofort zum Stehen gebracht . Personen sind nicht verletzt. Tie Vorüber nichtswürdigen Eifenbahnsrevels konnten leider nickt ermittelt werden.

hl. Pforzheim, 25. Juni. Mit rund 3500 ankungS- und 310 Todesfällen kann jetzt die yphusepidcmie als erloschen angesehen n, da sich die meisten Erkrankten aus dem der Besserung befinden. Es war die größte 'ne, die je Baden heimgesucht hat und in a Folgen auch die verhängnisvollste, gibt es vereinzelte Fälle, wo ganze Familien aus- rben sind.

Aus dem Amtsverlündigungsblatt.

l Ein n Befchaif» man, schreibt n s ist feftMen. Male roiebtr irfenabgabe , H-Meisch, Irisch, Nieren- s, so daß man BÄiemng M und der! e tragen, daß ischwärm zur s ; kommen. Aua hen macht sich tfimutg bema usiger in den t

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leisten. Montag mittag, 2 Stunden nachdem das Lazarett geräumt fein sollte, erschien plötzlich ein Auw, um die Lebensmittel wegzuholen, was durch die Verwundeten verhindert wurde. Am anderen . Morgen wurde uns sämtliches Arzt», Pflege- und Bureauperfonal entzogen und wir wurden erneut aufgefordert, das Lazarett zu verlassen und nach der Alten Klinik überzufiedeln. Nicht genug damit, erschien auch noch der Verttauensmann des Reichs- Wehr-Regts. 36 und forderte uns auf, die Anstalt zu raunten, andernfalls die Reichswel-r gegen uns einschreiden würde. Da diese unerhörten Gewalt­maßnahmen zu keinem Erfolg führten, wurde von lunferm Chefarzt, Herrn Dr. Büchner, erklärt, daß das Lazarett bis 1. Juli bestehen bleiben könne. Im Interesse der Verwundeten wäre es wünschens­wert, daß das Lazarett irtfolge seiner herrlichen, ge­sunden Lage bestehen bliebe, da doch gar kein Grund vorliegt, aus die vor her gegangenen Zwischenfälle hin das Lazarett aufzulösen.

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äsche Verckn beschloß in feiner gefingert Mit- derversammlung. bfe Wiederwahl des bisheri- BürgermcisterS Schmidt zu unterstützen.

(Ö Lumda. .25. Juni. Tie Wahl betei- r h n 9 bei der Gemernderatswahl betrug bei Stimmberechtigten 165. Es »oaren zwei Wahl­schläge eingereicht. Der erste, mit dem Kenn- t S^rinrid) Schäfer L, Landwirt, erhielt 8, »wette, mit dem Renntoort Karl Rau L, ibroirt, 4 Sitze. Ter neue Gemeinderat setzt solgendernurßen zusammen: Heinrich Schä- L Landwirt. Heinrich Linker, Landwirt, Karl imibt, Bergmann, Karl Seck, Betriebsleiter, 1 Theiß I., Landivirt, Heinrich Seng II., tbnnrt, Ludwig Hopp, Bergmann, Wilhelm u IL. Larrdwirt, Karl Rau L, Landwirt, Hein-

Tte Mühle des MNtzel m ztfetg«I tn Mendorf a. d. Lahn ist vom L Juli bis 1. Ok° bober ds. Js. geschlossen.

Feldbereinigung Haufen. Tie £atp sahn zur Entgegemtahme von Wünschen, die tue Beteiligten für die Bildung der neuen Ersatz- grundstücke geltend machen wollen, findet Montag den 7. Juli, vormittags 91/210V8 Uhr, im Rat­haus zu Hausen statt.

Tie Tagfahrt für Nieder-Bessin- gen findet Samstag den 12. Juli, vormittags 1011 Uhr, auf der Bürgermeisterei Nieder-Bef- singen statt.

Tien stnachrrchtendes KreisamteL Tas Miitisterium des Innern hat der Münchetter Künstlergenosienschast und dem Verein bildender Künstler Münchens Sezession die Erlaubnis er­teilt, 6000 Losbriefe der aus Anlaß ihrer in der Zeit vom 1. Jul» bis Oktober ds. Js. stattfin­denden Kunstausstellung im Glaspalast in Mün- djen zu veranstaltenden Verlosung von Kunstgegen­ständen innerhalb des Freistaats Hessen zu ver­treiben. ferner dem Badisdien Kriegerbund in Karlsruhe, 15 000 Lose der 6. Reihe der VI. Ba­dischen Kriegergeldlotterie zugunsten bedürftiger Kriegsteilnehmer und deren Hinterbliebenen und dem Vorstand des Thüringer Museums in Eise­nach, 25 000 Lose der im Herbst ds. Js. zur Zidhnng gelangenden 10. Reihe der Geldlotterie zum Besten des Thüringer Museums zu Eisenach "ju vertreiben.

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.««hAflhwnfiia ? Das Amtsverkündigungsblatt e Sri,,, St 47 vom 26. Juni enthält: Abänderung der Be- _!li.MntmaÄung vom 23. Oktober 1918 und vom 4 3uni 1919, den Verkehr mit Schlacht-, Nutz- Zuchtvieh und dessen Beförderung betreffenb ÄK , M-fBl. 1918 S. 231 brw. Reg.-Bl. 1919 S.279). l I7 Juni 1919. Tre Ausführung dsS

Skichsimpsgrsetzes. Schließung der Mühle Wil- .äeitit Weigel. Mendorf a. d. Lahn. sZeld- ju. "^jiigimg Hausen. Feldbereinigung Nieder- iitigen. Tienstnachrichten des Kreisamtes.

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Dir Vorgänge im Lazarett Siechenanstalt.

Nachdem man die Verwundeten, die sich kürz­lich wegen des Essens beschwerten, mit dem Wasser- sschlauch bearbeitet hatte, ging man nun mit den schärfsten Maßregeln gegen fte vor. Ohne Grrtnd sollte der Verttauensmann Frosch plötzlich verlegt werden. Seine Kameraden legten sich für ihn ins

Gingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Gießen, 25. Juni.

Die Lebcnsmittelverhältnisse in Gießen.

-In letzter Zeit steigt die Erbitterung im Volke wegen der teuren Lebensmittel in einer derartig starken Art. daß wir mit Rücksicht aus die Vor­kommnisse in Frankfurt, Kassel, Mannheim usw. veq'uchen müssen, alles denkbar Erfordiwlickie zu tun, um die Herabsetzung der Lebensmittelpreife zu veranlassen.

Zuerst fordern wir, daß fofort jeder Kaufmann und Händler die von ihm feilgehaltene Ware offensichtlich in den Schaufenstern auL-zeichnet, so wie es unter der früheren Regierung angeordnet war. Tann ist es an der Preisprüfungsstelle zu prüfen, ob diese Preise berechtigt sind. Wir haben Beweise in der Hand, daß z. B. Seifen in der Stadt N. 5 Mk. und 6 Mk. pro Stück kosten, hier aber in Gießen 11 Mk. und 13 Mk. und mehr Orangen werden hier mit einer Unverfroren­heit sondergleichen mit 2 Mk. pro Stück ausge­zeichnet; sie kosten doch nur 37 Frs. und 40 Frs. gleich 100 Mk. die Kiste, Inhalt 120 bis 250 Stück je nach Größe, ab Basel. Zitronen wer­den mit 70 Ps. verkauft und kosten 32 Frs. bis 35 Frs. gleich 80 Mk. pro Kiste, Jnh-all 250 bis 350 Stück. (Stuttgart, Ludwigsburg, Heidelberg, Frankfurt verkaufen die schönsten Zittonen zu nur 3033 Pst das Stück. Was nun dio Ki rs chen anbelangt, so kosten diese heute 3,50 bis 4,00 Mk. das Pfund; die gleiche Ware kostete schon vor 14 Tagen in Stuttgart, Heidel­berg Ludwigsburg nur 2 M k. das Psd. Erdbeeren kosten hier 6 Mk. und 7 Mk. das Pfund und in Heidelberg kosten sie in Körbchen von 10 Pfund 2,10 Mk. das Pfund (Körbchen un- berechnet und gratis) und.im Kleinen 2,30 Mk. das Pfund. Man wird doch nicht etwa behaupck>eu lrwllen daß dieses Obst auch aus dem Auslande kommt?

Wenn selbst da- ßcfcndmätefamt für Fleisch- konserven solche Preise festseht, wie es das letzt­hin Mtan hat, dann wundett es uns nicht, daß die Kaufleute ebenfalls jeden Preis fordern. Wir > wissen, daß das Lobensmittelantt für eine Tose Fleischkonserven, Jnhatt 2 Kg. gleich 1750 Gr. Fleiscl)gewicht sage und schreibe 11 Mk. gefordert bat und nach einer uns vorliegenden amtlichen 1 Bekanntgabe dos Lebensmittelamts Ludtvigsburg vom 11. Juni ds. Js. erhielten die Verbraucher dieselbe Tose zu 7,50 M k. geliefert. Den gleichen Preis haben auch andere Städte, wie Kornivestheim Stuttgart usw. berechnet. Andere Lebensinittolämter haben auch gleichzeitig 1 Psd.-- Fleischdofen zum Preise von 1,60 Mst abgegeben, tva-3 für kleine Familien bei dieser heißen Jahres­zeit zweckentsprechender war, denn die angebrochene 4 Pfd.-Tose mußte gleich auf gezehrt tverden, um nicht dem Verderben ausgesetzt zu sein. Tas gleick>e bitte die Stadt Gießen tun können, wenn sie das Angebot von Limburg seinerzeit angenommen fontte und die ihr Mrgebotenen 1 Psd.-Tosen sich hätte liefern lassen, statt dieses Angebot abzu- lehnen

Bei derselben Gelegenheit könnte uns auch Ausklärung gegeben werden, wie es kommt, daß uns augenblicklich berartig schlechte Kartoffeln zum Pveise von 30 Mk. pro Zentner geliefert werden, wovon über die Hälfte als Abfall weg­geworfen werden mufc Man sagt, daß das Lebens- mittelamt gezwungeir war, Kartoffeln aus Holland zu beziehen, da verschiedene Waggons Friedberger Kartoffeln auf den Mist hätten geworfen werden müssen. Tas sind doch Zustäirde, die vermieden werden konnten. Hatte man jeder Haushaltung int Herbst die genügende Anzahl Kartoffeln, wie es auch andere Städte getan haben, sofort geliefert, dann hätte jede Hausfrau Üjren Vorrat vor dem Verderben geschützt, was in großer Menge ja gar nicht möglich war.

Ferner fragen ttnr, wie es möglich ist, daß her Hering, wenn man dieses kleine Exemplar noch so nennen tarnt, teilweise mit 70 Ps. und teilweise mit 45 Pst das Stück hier verkauft iverden darf. Es sind doch nur in Wirklichkeit große russische Sardinen, für welche die Preise von 70 ) V.. und Kruch 45 Pf. pro Stück bedeutend zu hoch sind.

Das Lebensmittelamt hat in feiner Bekannt- kmachung vom 24. Juli 1919 das Viertelpfund ge­brannten Kaffee zu 4,25 Mk. angeboten, dazu Noch gegen Bezugsabschnitt. In der gestrigen Köl­nischen Zeitung konnte man lesen, daß eine Firma in Köln per Postpaket franko überall­hin hochfein gebrannten Kaffee zu 10,5 0 Mk. das Pfund versendet. Wie ist es möglich, daß die Kölner Firma so viel billiger liefern kann, als das Gießener Lebensmittelamt! Der Kaffee kann doch nur aus Holland importiert sein, oder sollte er etwa noch aus den Heeresbeständen stam­men? Dann ist et entschieden zum Preise von 17 Mk. das Pfund zu teuer, denn es können Städte genannt werden, deren Lebensmittelämter Kaffes (roh) Mls den Heeresbeständen zum Preise von 2 Mk. das Pfund bei der Demobilisation verkauften. Gerade in den vor uns liegenden Tagen ist in den Preisfta-gen doppelte Wachsamkeit und Vorsicht ge­boten.

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Jüngerer, ordentlicher Hausbnrsche gesucht. 7615

Heinrich Driesch, ______Seilersweg 70. PtttzfrlNl ffesncht w<aa Wieienstr. 3.

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