Ausgabe 
27.3.1919
 
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169. Jahrgang

und Ansprüche Verwahrung ein-

meiner Rechte legen mutz.

Mr örtliche Anzeigen 25 Bf., für 011811'6 rt ui e 30 -Bi., für Reklamen WU.L-nebft 20°,Teue- run.i-.mf i'i<ig;Planoor- schriil 20 % 'Jlu'jchfefl. Hauvtschri-tteiter: Ang. (fcoeti Vercmtivortltch für Politik: Auq. Goetz, für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz; siir den Anzeigenteil: £>. Beck; fämtlich in Gießen

Ei» bisher unvcrSsfentlicheS Schreiben Hindenburgs.

vorn Heilten WirtschaftSgruppen.

Abg Wurm (U.S.): Ter Untergang des Mittelstandes ist eine durch feine wohlwollende und nicht einmal durch reaktionäre Maßregel au zubaltende Tatsackfe. Helfen tann dem Mittel- ffeitbe nur die Sozialisierung und die Kommnmiu- siemmg, bei der alle Angestellten reid)lich ihr Brot linden werden. , ..

Abg. Eisenberger tBayr. Bauernbunds Tie Sozialisierung ist berechtige beim Cftwftbetriebe. Ten Mittelstand und das Kleingewerbe,kann man unmöglich sozialisieren. Ich hoffe, daß auch im neuen Teutschland der Mittelstand erhalten werben ^^Äbg. Diener (Tentschmatst: Unsere Befürch- Nrngen bleiben beiden. Wir, verlang-n du Ein­richtung eines besonderen Referats für Handwerk und Gewerbe beim Reichswirtschaftsamt.

Tamit schließt die Beswechnng. Eme Reih? von Wa'flvruftmgen wird irerb den Anträgen des Ausschus es erledigt. Die Dorlas auf die Zu­schrift Württembergs zur Bier -e er g mein schäft wird m allen drei.Lesungen verabsäne^r, ebenio die Bottagen über die Besteuerung der RrichSbank ^"U Nächste Sitzmrg Donnerstag 3 Uhr. Tages­

werden.

Tos Haus beschließt, bei der morgigen Be­ratung des Note tat s Betrachtungen allgemein poli­tischer Art über die Rede Schidrinaims zu^nl^isien.

Forlsetzu-cg der Besprechmrg der InlerpMaiion über Mittcllmnd» und Kleiuge.serbe.

*- A-g Herrma nn-R^u l: gen (Tem.): Die Antwort des Ministers Wissoli hat uns nicht in trüus<henswert«p Maße befriedigt. Jetzt nicht die Zeit, die kleinen Betriebe durch Großbetriebe w erdrosseln, nur in der Theorie Wi^sests. ^,-rr Mittelstand wird auch im neuen Teu ckKand als kultureller Faktor des sozialen Ausgleu^- cun-S der festesten Fundamente ix8 Strmtcs bLiben. D 1 der Arbeitsvergrbmig muß das .Handwerk als eine besondere Fa-ngruppe berücksul^igt werden. Tic soziale> sorge muß l"id> auch aus tnc Selb­ständigen erstrecken. Wir richten dir Malmung zur tatkräftigen Unterstützung des Mittelstarkes nickst nur an die Regierung, sondern auch an die nroiA- habenden Schichten, Jd.it am besten bttsu intftonce /'^Abg Tr.' Hugo (Teutsckie VolkSp.): Meine politischen Fremide sind von den Erklärungen des Reichswirtschaftsminisber- nicht befriedigt. Mit dem

I Abbau der seichen ZwangSor-ganin-rung wüste I fditcunigft :mi>-ernftbaiter besmuen werden. Wir ! lehnen es ans das Entschiedenste ab, daß Staat und (ifertoeinbcu den kleinen Gewerbetreibenden etwa " sierung der Backereien, der

B e r l i n, 25. März. DieDeutsche Z-ei- tung" veröffentlicht heute mehrere Briese des Kaisers unddesKronprinzen, die die Vorgänge im Großen Hauptquartier am 9. November 191ß betreffen. Das erste M ein Brief, den der Kaiser am 9. November abends eigenhändig an den Kronprinzen ge- 'chrieben hat. Er hat folgenden Wortlaut:

Mein lieber Junge? Nachdem der Feldrnar- schall mir gemeldet hat, daß er meine Sicherheit im Hauptguartier nicht mehr verbürgen könne und > daß auch die Truppen nicht mehr zuverlaisig eien, habe ich mich nach schioeren inneren Karnpien entschlossen, das -usammengebrochene Heer zu ver­lassen und nach Holland zu gehen. Ich rate Dir, bis zum Abschuß deS Waffen still stand es auf Deinem Posten ans'.u-iarren. In Berlin bekämpfeii sich unter Führung von Ebert und Liebknecht zwei Regierungen. Hoßentlich aus Wiedersehen utbtlfe-

Berlin, 26. März. (WTB.) Verschiedene Presseäußerungen der letzten Tage, die sich mit | der Entstehung des deutschen Waffenstill­standsangebots beschäftigen nötigen noch­mals zu folgender Feststellimg: Das Wafienstilst standS- und Friedensangebot von Anfang Oktober ist, wie die jüngsten veröffentlichten drei Tele­gramme des (Generals Ludendorff vom 1. Oktober beweisen, durch die Oberste Heeres­leitung veranlaßt worden. Prinz Max von Baden hat sich gegen die Zumutung, sofort bei feinem Amtsantritt an die Feinde mit einem Wafsenstillstandsangebot heranzutreten heftig ge-| sträubt. Sein Widerstand ist ab-r durch die immer erneuten Hinweise der Obersten Heeresleitung auf eine drohende militärische Katastrophe gebrochen worden. Es ist aber auch unrichtig, daß die Oberste Heeresleitung Anfang Oktober immer wie-

ordmmg: Notetat. ___ _ -

Weimar, 26 Marz. (WTB.) Im Ä^r- fassungSausschuß erklärte der Reichsmmi ^ Tr. P r e u ß, daß die Vorlage über bte Einftbstmg der Arbeiter röte ii die Ver assung roch nicht festgesetzt, aber jedcnstrlls nicht beabsichtigt fei, den Arbeiterräten eine Vertretung im RorchSrat zu geben.

Der internationale Gerichtshof.

Berlin, 26. März. (WTB.) Amtlich. Be­reits lim November 1918 hat die deutsche Negierung durch Vermittlung der schweizerischen Regierung den Regierungen der Entente vorgeschlagen, zur Feststellung der Schuld am Kriege eine inter­nationale Kommission einzlcketzen Ta eine Antwort aus diesen Erschlag nicht erfefe c- wurde er im Januar wiederholt. Am 7.3 teilte die schweizerische Regierung der deut.chen Gesandt - schäft in Bern nut, daß sie von dem bntifafcrc Gesandten s-lqenix Mfttrilung erhielt:

Ich habe die Ehre, Sie zu benachrichtigen, daN d« R-zim-ns Sr. Majestät btr OTeinunn tft ba6 es unnötig sei, auf den beutfdxm Vorschlag irgendeine Antwort zu geben, da nach Meinung der verbündeten Regierungen die Verantwort­lichkeit Deutschlands für den Krieg langst I unzweifelhaft festgestellt worden ist. ~.

5 Die deutsche Regierung ließ daraufhin der schweizerischen Regierung durch die bei'W fer- stsandtschaft in Bein folgende Note zustellen

In Beantwortung des Schreibens voni 7. Mar; bittet die deutsche Gesandtschaft das ) rfnneidenjd* IhxüitifdK Departement, durch Vermittlung der schweizerischen Gesandtschaft in London der briti­schen Regierung zur Kenntnis zu brmgemdatz bie deutsche Regierung gegen die in demSaweunm der britischen Regierung nnebergegebcnc

Line Rede Scheldemanns.

Endlich hat der deutsche Ministerpräsi­dent sich auch einmal wieder den Arm frei» gemacht, um das wuchernde Lügengewebe der Feinde niederzubaltcn und abzustreifen, durch welches wir in oen Frieden einziehen sollen. Selbst wenn wir Deutsche, so sagte Scheide- »tann, große Schuld am Weltkriege hätten, dürfte derSieger" uns nicht den Hals zu- schnürcn. Wie cs aber mit eine* ehrlichen Untersuchulig der Krieasursachen steht, das $eigt uns eine neue Meldung und amtliche deutsche Feststellung. Die deut che Regierung batte durch schweizerische Vermittlung die Ein­setzung eines intnnptionalen Ausschusses zu dem genannten Zwecke beantragt; der eng­lische Gesandte lehnte dies ab mit dem Be­merken, ein Gericht sei unnötig, da Deutsch­lands Schuld feststehe. Also die Ankläger wol- lejt zugleich Richter sein; die Neutralen ha­ben nichts 'dazu zu sagen. Endlich hat die lei­tende deutsche Stelle auch das bis- hrwige Verfahren der GeM.r charak- 'terisiert, insoweit sie durch Wiederholung -unerhörter Forderungen das deutsche Volk daran gewöhnen wollen, so daß ihm die endlichen Bedingungen fast als erträglich er­schienen. Wir wollen diese Atmosphäre zer- rei- en! Die Deutschen sind noch fein zcr-

Die deutsche Friedensgesandtschaft.

Berlin, 26. März. (WTB.) Wie wir er­fahren, gehören der imlitäriicten Vertretung bei der deutschen Frickensgesandlsckiaft nachstehende Offiziere des Gencralstabcs als dessen Beauftrag« an: General v. Hammer stein, der blshervae militärische Vorsitzende der Wasfenscillslandskorn- Mission in Sva, Major v. Bock, zuletzt erst« GeneralstabSosfizier bei der Heeresgruppe Deut«

Kommissar ReichSwirlschaslSaMteS Sehern- rat Trcubclenburg: Heber die Frage der Einführung des Acktsrmidcntages im .Handwerk schweben zur Zeit Verhandlungen mit. dem Ar­beitsministerium, ebenso Über die Sozialisierung

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für Ur Kreb (Htftffl.

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Donnerstag, 27 März 1919 huuüqme wn Unjeig« f. bie j.aqe5nummei vis »um Nachmittag vorher ohnejedelferbindlichkeit Zeilenpreise:

uns ebensowenig unseren Protest gegen nistische Treibereien. DaS was die Herren ...... -7 -- --- -- ,

Sonntag getrieben haben, ist zwar nicht gewollt, der beuMK Vorschlag Einsetzung aber in seiner Wirkung war es Landesverrat. Wtr- ----"- «*«»«"« h'r

protestieren mit aller Entsch.edenlieit gegen diele Vorkommnisse am Sonntag. Wir werden uns dao Hcrauftu'schwören neuer außenpotttischer Ge aljtxn burch eine Handvoll Reaktionäre nicht weiter ge­fallen lassen. Wir dulden das nicht, Sti.ljchweigeii wäre hier Mitschuld. Die Antvesenheil des Gene­rals Ludendorff bei diesen Vorgängen soll nicht leichten Herzens beurteilt werden. Ludendorlf hat seit feiner Rückkehr aus Schweden das Urteil .eines StaatsgerichtShoses verlangt. Er tall es haben! (Stürmischer Beifall bei der Mehrheit.) Im Namen der Reichsregiecung habe ich zu erflären, daß wir demnächst einen Geietz- cntwurs zur Errich ung eines Staatsgerichts- Hofes m diesem Hause cinbringen

Deutsche Natfonalversammlung.

Sitzung vom 26. Marz 1919. _ ...

Das Haus ist stark besetzt. Die Range fmh fttberfültt. Dor Eintritt m bte Tagesordnung erflart < #. I

Ministerprästdent Scheidemann: LäglichI mehren sich d'ie Meldungen aus dem Auslande, in betten uns neue Erschwerungen m den

zu rnvartri dcn Fricd-nsbcdmnuttgcn wngeFunbigt roerben zu dem Zweck, uns nach imb I nach bnrch ihre Wieberholnng an biefe ungeheuren Forderungen zu gewöhnen, damit uns die eird- flültigen Friedensbedingimgen fast ertraglrcy er­scheinen. Durch ganz Deutschlmid geht em Auf­schrei, nicht des Chauvinismus, sondern ein ^Auf­schrei tiefster Verzweiflung, ein Appell an die höchste Instanz, die es gibt: an das Gewnsen der Menschheit. Zu Tausenden.kommen dte P r 01 e ste aus den Provinzen, Stabten und Dör­fern: Sie wollen beutsch bleiben, bas ganze Mar­tyrium eines besiegten Volkes ^dteiben, nur wtl sie nicht anders fühlen können als Deutsche (Stür­mischer Beifall.) Die Reichsregierung weiß, datz diese Treue das wertvollste Gut ist, das ihr jur] Verwaltung anoertremt nnirb^ Die deutsche Re- publik, bie Nichts Gegenwarttges, sondern nur Zukünftiges zu bieten hat, erlebt es, daß das Ge­wissen zur Schiäsaisgemeinschaft aller Deutfchm täglich lauter und starker rufe. Selbst wenn Deutsch­land alle Verbrechen, deren ntan es bezichtigt, schuldig wäre, hat es darum das heilige Rech verloren, gegen Vergewaltigung Fefleln zu protestieren, bie ihm d'e Gurgel zudrücken wür -ben? Was von ims remals nach Ihrer jutoen 1 unabhängigen Sozialdemokraten gewendet Mei­nung an Vergrwattigmlg beabsichtigt wurde, reicht auch nicht annähernd an das heran, was unft.e Gegner uns gegenüber auszusubren gedenfen und «uchausgesührt haben. Aber nicht ratr bteansterste Linke schwächt unsere Stellung vor bent bitteren Ende Am letzten Sonntag sand l« Derlm eine Versammlung gegen bte Abttermung Wesw,reu^ Tmtzias unb bes Saargebietes statt. Aber was erfolgte^ Es war für einen Teil des Publikums ^dieser Versammlimg schon bezeiwnmd, baß er die Ausführungen ErzbergerS and Vernsteins mit lar -menden Kmidacbtmaen unterbrach Welche^Krchte -hier am Werk politischer Sabotage waren, zeigt jso recht das Serlfalfen des a t i 0 n a l b u n d^. deutscher Ossiziere. Dief.e Herren. brachten p& fertia H-il D i r int Stegerkranz zu singen und ein Hoch auf den Kai s e r auszu* 'bringen. Sie haben dadurch eine gemeimame Sackfe des deutschen Volkes mißbraucht. Wir allen tms das Recht nicht nehmen, bie Sache beim rechet Namen zu nennen. Nicht nehmen aber lassen wr

Gietzemr Anzeiger

US». General-Anzeiger für Gberhessen

S»l!lmgrnmbdru< u. Verlag, vrühlliche Univ..öuch. a. Steinörucferet L. Lanze. Schrtstleitung. Sefchsstrftelle u.Vruckerei: 5ch'.',lstr 7.

.salleneS, aufgelöstes Volk; eS lebt noch in ihm her starke Zusammenhalt, das tiefe Gefühl dessen, waS unsere Gegner jetzt mit un- und LUS uns machest. Sie mögen sich hüten! Scheibemann.chat mit seiner Nede.^ausgeführt^ was das ganze deutsche Volk wünschte imol forderte. Sehr gut war auch fein AuSipruch:! Spaa ist schlimfeier als Brest, und ^war in jeder Beziehung! Wenn Her Redner die Gelegenheit benützte, um bie monarchische Kundgebung zu charakterisieren, bie dixser Tage______ . .

unterzufälligem" Beisein Ludendorffs inA durch Kvmmimalifterung der Bäcke^or, ver Berlin stattfand, so ist dies begreiflich. Wir Fleffch-rei^r urr^n»

Müssen gestehen, datz Deutschland Juter-1 großen Teil »uribk auf bie unzweckmäßige esse daran hak, die Bedeutung folcher Vor-1 ter «Crbrifi{efenjftrfmge. Tie &-

Hängb zu übertreiben oder aufzubaufchen. Im j .^lisienma lfemmt bte Emporeniwicklm'S bet beut» Tenrps" spricht der General Lacror von^Hin- Wirtschaft.

Henburgs Oberleitung über dieroten Trup-j Kommissar des MichSwirlschastSaMtcS ^ehe m- per." im Osten! Welcher Wahn! Immerhin, die Fcindc mögen wissen und es würdigen, datz wir in der Gesamtheit noch nicht so weit isind, sklavenhaft das zu schmähen, was uns icinft teuer war. Der deutsche Staatsgerichts- hof, dessen Einsetzung Scheidemann ankün­digte, wird über den trüben Feldern der zung- .sien deutschen Vorgänge das Licht der Klar­heit aufgehen lassen.

-rfwnim. fsffuna her Alliierten nachdrücklich Verwahrung l der betont hätte, bie Westfront würde aegebei««' ..si'i'sfc-iru skä' bie Veian?wortli^>krit Deutschlands für ben Ztzrieg , scldmarschalls H inbenb ur g auf desten Be

wbin.^utwanb Sn einen Urteils,beuch; in

biefer Fr°qe nur anerkennen, roeim er »an eurer Mo^ brr ictnem Amtsantrrit «»* Stelle ausaebt der das gesamte Akfenmatenal t w Verim d vuodct iuio.

., . I Friedensangebotes an bte Feinde, be*

Briefe bes Kaifers unb bes Kronprinzen. jfcöcn Infolge des Zusammenbruches der ma- -- - 1 zedonischen Front, bet dadurch notwendig ge­

wordenen Schwächung unserer Westreierven und infolge der Unmöglichkeit, bte in den Schlacht« der letzten Tage eingetretenen sehr crheblichex Verluste zu ergänzen, besteht nach menschlichem Ermessen keine Aussicht mehr dem Feinde ben Frieben a u f z u zw in gen. Der Gegner seinerseits führt ständig neue, frftchs Reserven in die Schlacht. Noch steht bas deuftche Heer fest gefügt und wehrt.siegreich alle An^ griffe ab. Die Lage verschärft sich aber täglich unb kann bie Oberste Heeresleitung zu schwer- wiegenden Entschlüssen zwingen. Unter btefen Umständen ist geboten, ben Komps abzu­brechen , um dem deutschen Volke unb fernen Verbündeten nutzlose Opfer zu ersparen. Jebee versäumte Tag kostet Tausendcii von tLpsetM Soldaten das Leben.

(aez.) v. Hindenburg, Generalfeldmarschall. tiF='=|äS=sS-S

lcr Ebert richten: . Friedens bilden konnte. Von dieser (Stunb*

Se. 'fönigl. Hoheit tzr Kwnprnrz -J*11 (cme ist bisher weder die Regierimg des Prinzeis dringenden Wunsch, aus scrmnw Po^n M ^lewcn, noch die Regierung der Revolution abgv-> um wie jeder andeoe Soldat seine Pflicht AN tun. I Er wird fein Hscr in straffer DiftipliN und Ott»-1 * --

mmg m bie Heimat zurü-Mhven unb verpflicht^ 1 WHoncrM in Nitrid

sich, in feiner Weise im dieser Zeit gegen bte tebige I vtt KnCySTal In poriS.

Regierung etwas zu unrernehmeir. Wie stellt ftchi Paris, 26 März. (WTB.) Havas meldet: die Regierung M bfefer Frage? haben Grand zu der Amiahme, daß die führen-

Am Abend lief dte Antwort ein: ylao) ber( Staatsmänner auf ben bolbtgett Ab-" Vortrag des Kriegsministers Scheuch müsse schlß des Präliminarfriedens hin- die Regierung die Anfrage des Kronprinzen arbeiten. Die Frage der Kriegsentschädigmig ist in verneinendem Sinne beantworten. das wichtigste und schwierigste der der Löfung Der Kronprinz bat 5) i n d c n b u r g in j harrenden Probleme. Zwischen den Vertretern der ,Ige^nÄtÄ.ibCn ,eine3^ [UnÖme eu tTd,&n8b, üÄanS bieSad^

habe ich mich $u diesem Sämtt durchriivge-rj no(^ nicht geeinigt ha'jen.

können, trotzdem eS mir mit allen Fasern mcmes gg beträchtlichen Fortschritte des f8ol^^^^roi3mu3 öericnö widerstrebt, meme ^pc und rnmiestrecken sich saktisch über bie Hälfte Europas,

tapferen Truppen, denen das Vaterland io un-1 , r.« -m..er,

endlich viel verdankt, nicht in bte Heimat zurück-1 Eine englische StudienkvMMlssion führen zu können. Ich lege aber Wert barauf, Gro. in Deutschland.

Erze'.lenz in dieser Stunde noch einmal meine m>rTin 26.März. (WTB.) Wie dieV. Stellungnahme m kurzen 3üien zur Darlewmg tX)n ßUt unterrichteter englischer Seite er- zu bringen, tmb bitte feo. Ereilen z, vonrneinen , , n nftll, trifft demnächst eine gr öfters Worten ganz nach Ihrem GuLÄiken Gebrauch I t ^di e n ko mm i s s io n englischer Par- zu machen. Im Gegensatz zu b«fen ungerechten ^mentarier aller Parteien m Teutschland Stimmen, bte mich von feher als Kriegshetze und . Eiern Büd von den hiesigen Wirtschaft- Reaktionär hinzustellen bemüht habm, habe ick und sozialen BcrhÄtnissen zu gewinnen, von Anfang ben Staub mm kt vertreten, bah biefer

SMeg für uns ein Verteidigungskrieg war. Immer Der Streit UM Lanztg.

wieder habe ich in ben Jahren 1916, 1917 unb Bern, 25. März. (WTB.) NachherTaily 1918 ben maftgebenden Persönlichkeiten gegen- Mail" wird eine alliierte Kommission die Landung über mündlich unb schriftlich betont, baß Deut ich-1 polnischen Division bes Generals Haller land mit allen Mitteln das Ende des Krieges Königsberg ins Lkuge fassen.

»chen unb froh fern müsse, sich gegen die ganze «-tzurchill Über, da» engltsche Heer. Welt aus dem Sla.uZguo zu behaupten. Seit Jahr

unb Tag habe ich in den vielen Unterrebungcn London, 26. Marz. (WTB.) Reuter, ym mit General Lubenborff einem weisen, verstandi- U nie r hause burd>tc bte liberale Ovpofttwn gen Frieden daS Wort geredet unb bie Am'fassimg mehrere Verbesseruiigsantrage zur Mlittät- vertreten, baß bie Gelegenheit hierfür bie gün-1dienstbill ein. Churchill fegte, biqe ve-- feiftfte war, als wir vor unb auch wahrenb bet I zweckten, die Dckl zu Fall zu bringen, stferner er* FrühjahrSofsensive macht- unb kra'tvoll bastanben. I Lärte Churchckl, angesichts ber fetztgen stwrgange Fnnervolitisch bin ich der Letzte gewesen, ber sich m fest allen Ländern fei eine Armee starre von einem freiheitlichen Ausbau unseres Staatswesens 900 000 Nkann nicht übertrieben. Erft vor dr« verschlossen l^at. Diese meine Auffestung habe ich Tagen Ijcbc sich in _*3e g n P t en mt Xaw ent- auch bem Reichskanzler Prinzeit Ma- von Baben wickelt, die etne grobe öela /r m sich schlimm mto noch vor wenigen Taren schriftlich bargetan, es nötig mache, bte Manner, bie bereits zur Te- Trotzdem bin ich. als bie Wucht ber Ereignisse Mobilmachung in ben Hä,en angesammelt tooitat meinen Herrn Vater vom Thron stürzte, nicht nur seien, aufzusvrbern, zu ihren Truppenkorpern zu- nickN gebörr worden, sondern man ist über mich I -.-ückzulehren, damit chre StonveraOen irW ermorört als Kronprinz und Thronfolger ein'ach zur Tages- \ mürben. Ganz Aegypten berr-tbe sich tm Zustwio orbnung übergegangen. Ein Verzicht ist von mir des Aufruhrs. Churchill erinnerte dann an die weder gefordert noch geleistet worben. Ew. Er- Vorgänge am Schtvarzen Meer und in Ungarn zellen; bitte ich balier, Kemrtnis zu nehmen, baß an ber Grenze ber kleinen Staaten, denen vom idi gegen die SSergeroaltiqimg meiner Person, Völkerbund Schutz zugesichert würbe. Deutsdem» - ' ' " ' " -----'---1 fia e i e: Ye minberu fll fei er 9Irnv?r xuf 100 0<X)

rytann noch nicht zuge>ftmmt. Wäre es wahr­scheinlich, daß Tentschfend zu stimmen mürbe, wenn Enalanb im gegenwärtigen Augenblick sich aller feiner Streitkräfte beraube? Clyrrchiv schloß mit den Worten: Wenn, wir jetzt, ehe imfete Bedm- gimgen gesichert sind, in bem Augenblick, wo die Verhältnisse in Europa immer ernster unb ver­wickelter werden, unsere Streitkräfte abrüitcn wür­den, so würden wir mit beiden Händen die durch alle Opfer von Millionen unserer Männer während vier Jalwen errungenen Ergebnisse wegwcrfen.