Ausgabe 
26.11.1919
 
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Paris, S6. Nov. (WTB) Davas. Der Prä- ident der deutschen FriedenSd el eg a- . ion richtete am 21. ^ZoDcmber folgendes Schrei- den an den Generalsekretär der Friedenskwrferenz,

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fhnfle hatte der Werkzeugmacher Anton Wolf mit fünf Helfershelfern, Leuten vom Fach, eme Werkstätte mit geheimem Kraflanschlutz für die Nolenpresse usw. fachgemäß eingerichtet. Als dre Polizei die Gesell^ st überraschte, war alles so weit vorbereitet, daß mit dem Druck der salichen Fünfzigmattsckieine begonnen nxrten konnte

ra. Frankenbach, 25. Nov. Die Zus am­menlegung der Ländereien kommt jetzt zur Durch- fiÜjrrung. Die Größe der Gemarkung beträgt 992 Hektar, über die Hälfte ist mit Wald be-

Behördliche Anzeigen.

Bett.: Beschaffung von Seife für KriegS- befchiidigte.

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Zur Versorgung derjenigen Kr-.egstesäwdigten, die auf eine beständige und sorgfältige Rnnltch- keitspslege bedeÄt fern müsien, wenn fre w schlimmerungen oder Komplikatwr^n ihrer Lcwen hirfrüten wollen (dies gilt tnsbefondere für halb und ganz Erblindete, Augenbeschätegte und Ampu­tierte). soll SOprvientige Jeinseiie zur Verfügung ^Die^n^Frage kommenden Kriegsbeschädigten wollen sich bZ zum 3 0. d. Mts bet der Stadti-

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Bekanntmachung.

Die Auszahlung der Jahreszinsen von Spareinlagen findet in Zukunft nicht mehr wie seither im Monat Dezember, sondern erst im Laufe des Monats J-anuar und nur gegen Vorlage des Sparbuches st itL 13306D sieben, den 25. November 1919.

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b bei auswärtigen Arbeitgebern: 6 landw. Knechte und Arbeiter, 50 Grubenarbeiter, em Konditor, 120 Maurer, 10 Schreiner, 80 Selb- bereinigungSarbeiter, 3 Einschaler, 3 Betott- arbeticr, 5 Schneider, 4 Schuhmacher, 5 Kessel­schmiede, 1 Holzbildhauer,Klavierbauer, Re- gnliereru. Zusammciifetzer, Mühlenbaumonteure, MotorpfluMbrer, 1 Schloiser, dec autogen schwel- tzen Cann, 3 Maschinenschlosser.

Lehrlinge: 1 Schreiner, 1 Schweizer.

M Biedenkopf, 25. Nov. Infolge- te«r Hol-meise und gesteigerten Steuersvlls wurde ftir das laufende Jahr ein Ueberschuß von 160000 Mk. erzielt. Es wurde beschlossen, rhn zinsbringend zur Erbauung einer Lahnbrücke, zur Verbesserung teS Sttaßenpflasters, zu Schulhaus- lxmton, zur Errichtung eines Mtersheims und zur Erbawmg cmes Zweifamilienhauses mt$ulcg:n, ru dem die Reichs- und StaatszuschÄse bereits genehmigt sind. Für die diesjährige Holz- tällimg wurden folgeube Löhne mit den Holzhauern vereinbart: für Scheit 6 Btt. und für Knüppel 5,50 Mk. für Stammholz 4 Mk. und für Stangen 7 Mk. je Fesimeter, und für Reiser 1,50 Mk. K Raummeter.

ge. Eschwege a. b. Werra, 24. Nov. In öem benachbarten Torfe Vattcvode wurden während der Nacht vom her»mgtncn Samstag zum öonn» tag einem MükLenbesiyer seine sämtlichen Leder­treibriemen im Werte von 6000 Mark von unbekannten Tiel'en g e st o hl e n.

Frankfurt a. M., 25. Nov. Die Ktt- minalpoltzei fr* abermals ein Falschmünxer- ne ft aus In einem Keller der Mainzer Land-

regelt, unterzeichnen.

Das Postskriptum vom 24. November fügt bei: Tie neue Tatsache, die dem Obersten Rat durch Ihr Schreiben vom 23. November zur Kenntnis gebracht ist, ist die Abreise des Herrn von Simon mit den ihn begleitenden Sachverständigen, die sich seit drei Tagen in Paris befanden, um mit den alliierten Kommissionen die durch das In­krafttreten des Friedensoertrages aufgeworfenen Fragen bezüglich der Tätigkeit der Regte rungskommissionen, der Volksabstimmungen und der Grenzbcrichtigungen zu besprechen. Der Oberste Rat war lebhaft überrascht von der Ab­reise der deutchsen Delegierten und kann sic sich nur so auslegen, daß, Deutschland die noch nötigen Vorbcfprechunaen, bte zum Austausch der Ratifikationen unbedingt nötig sind, hinausschieben will. Diese Tatsache wirft ein schiefes Licht auf die Absichten der deutschen Regierung. Der Oberste Rat wünscht die rascheste Erledigung der Ange­legenheit und schreibt der deutschen Regierung die Verantwortung für die Verzöge rung der Herbeiführung des Frir^ denszustandeS jtu.

Keine Auslieferung von Beamten und Offizieren.

Berlin, 26. Nov. ^WDB.) Ein hiesiges Abendblatt verbreitet eine Sttagburger Havas Meldung, wonach eine Anzahl deu t s ch er O f f i ziere und Beamte, die in ten letzten Wochen von Deutschland an Frankreich auSgelieiert worden seien, zunächst vor dem Kriegsgericht in Lille wegen Diebstahls und Plünderung abgeurteilt werden würden. Eine Auslieferung beutfd)er Offi­ziere und Beamten ist nicht erfolgt. Wie das betreffende Blatt, das über die Sachlage infor­miert sein muL eine solche Nachricht verbreiten kann, die natürlich nur geeignet ist, in Deutschland sckpoere Beunruhigung her vorzurufen, ist unver­ständlich Das Blatt mutzte sich sagen, datz Frank reich die Auslieferung gar nicht hat fordern können, da der Friedensvertrag unb damit seine Bestim­mungen noch gar nicht in Kraft getreten sind

Ein Komplott in Achen.

Athen, 26. Nov. (WTB.) Reuter. Hier wurde ein Komplott entdeckt, das von Offi­zieren, die Anhänger König Konstantins sirch angezettelt worden ist unb die Ermordung Veni selos und den Sturz des gegenwärtigen Regimes ' zum Ziele hatte. Es wurden eine Anzahl Der- ' Haftungen vorgenommrn.

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standen. .

Limburg, 24.Nov. Ein Hochstapler ist dieser Tage unserer Polizei ins Garn gegangen, der seit Monaten in einem Ijiefigcn Gasthofe wohnte und vorzugsweise in Gummireifen und Zigaretten machte. Lmtt Visitenkarte war er ter Tr. rng. Benno Heydtweiler, gen. Fenner von Fenneberg, diplomierter Berg- und Hütteningenieur. Ober* lcutnant d. R. im 2. Garde-Ulanen-Regiment. Da Tr. Heydtweiler"' ordnungsmäßige Papiere hatte, u. a. einen regelrechten Patz für das besetzte amen* konische Gebiet, auch sonst in Kleidung usw. leine Rolle vortrefflich spielte, sck>öpfte niemand Ver­dacht, besonders da er auch seinen Verpflichtungen pünttlich nachkam. Aber derHerr Dokttr mußte wohl merken, daß die Konjunktur int Schie­bergeschäft zu wünschen übrig ließ und es deshalb Zett sei, sich nach einer anderen Einnahmecnielle umzusehen. Kraft eigener Machtvollkommenhett avancierte er zum Regierungs- und Baurat und wandte sich an hiesige Geldinstitute um Darlehen in Höhe von etwa 150000 Mark. Diese Mittel wollte et gebrauchen, um Notstandsarbeiten aus- Ühren zu lassen, auch eine Heilanstalt wollte er ins Leben rufen. Doch unsere Bankiers sind lang­sam mit dem Herausrücken von seMstclligen Sum­men, imb da terHerr Doktor" schon um 600 Mk. bei dem Kellner seines hiesigen Gasthofes in Streite tand, hieß es handeln. Der Baurat verwandelte ich in einen Kommerzienrat, telephonierte als sol­cher demNassauer Hof" in Hadamar, daß er einen an den Folgen einer Gasvergiftung leiten­den Offizier dort für zwei Monate auf seine Kosten einlogieren werde. Tags darauf stellte sich Dr. Heydtweiler als ter gasvergiftete Offizier vor, machte in drei Tagen eine Zeche von etwa 100 Mr., nahm Fühlung mtt Gästen von Rang und Würde, und hätte Gott weiß welche Sftollat noch gespielt, wenn ihn nicht eines Tages zwei hiesige Sicher­heitsbeamte in Zivil nach Limburg eingeladen hätten, wo der Dr. Heydtweiler usw. usw. ftck als der 37jährige vorbestrafte Kaufmann Jose Heinz aus Mvlsberg bei Westerburg entpuppte.

Ufingen, 25. Nov. Nachdem die Gen­darmerie in ter vorletzten Woche etroa 400 Pfd Fleisch aus Geheimschlachtungen beschlagnahmt hatte, konnte sie in ter letzten Woche fast 800 P kund Fleisch gleicher Herkunft Schiebern und Schleichhändlern abnehmen und dem 93er* sorgungsbezirt Usingen zur Verteilung an die Bevölkerung zuführen. Und ttotz der hatten Be- ftrafungen der Schwarzschlächter und schärfster Kontrolle blüht das Handwerk besser denn je

gen aufmerksam machen. <

Herr von LerSner richtete am 23. No- »erntet ein zweites Schreiben an D u - tafta, durch das er die Verschiebung ter durch ' das Schreiten vom 22. November angezeigten Sitzung bis nach Rückkehr des Herrn von Simon und ter ihn begleitenden Experten beantragt.

Clemenocau antwortete

auf beide Schreiben wie folgt: Ich habe die Ehve, Ihnen den Empfang Vires Sckweibens vom 21. No­vember anzuzeigen, durch das Sie mich davon in 5Lemi1.nis setzen, daß Herr von Simon nach Berlin abgereist ist, um mtt seiner Regierung Rücksprache zu nehmen über die Inkraftsetzung des Frietensverttages, und das mich weiter davon unterrichtet, daß die -zu ttefsenden Vevettibarun- gen ter Genehmigung ter deutschen Nattonab- vcrsammlung unterliegen. Diese Mitteilung ver­anlaßt mich, daran zu zweifeln, ob die Unter­zeichnung des Ratifitetionsprotokolls, zu ter ine alliierten imb assoziierten Mächte bereit sind, zum festgesetzten Zeitpunkt, am 1. Dez., erfolgen kann, trotzdem die deutsche Regierung >schcm seft tem 1 November im Besitze ter Note ter Alliierten und des ihr betgefügten Protokolls ist. Eine Verzögerung in ter Ratifikation M des­halb umso bitterlicher, als sie an ter Aufrich­tigkeit ter teutKten Absichten bezüglich ter Er- Bber durch ten Waffenfttllstands- und

s vertrag errogegangenen Verpflichtungen aufkommen läßt. Es scheint jedoch tnt allgemeinen und besonders im Jndcresie Deutsch­lands zu liegen, daß ter Friedensvertrag mtef- lidjft schnell in Kraft tritt zur baldigen Herbei­führung des Friedens und der Ermögltchmg tes Wiederaufbaues, ten er ter FEN Welt brmgt Die UnterzeickMung des Rattftkattonsprotvkolls fetzt außertem noch den Zeitpunkt für die Heim- fchaffung ter deutschen Gefangenen fest. J»n diesem Zusammenhang möchte ich noch bte unge­naue Behauptung rügen, die Sie m Zchrem gestri­gen Schreiben wieterholten, daß Frankreich Vcr- Urocdmngen gemacht hätte, die es nicht gehalten habe. Die Äalhrhctt sieht amrz anders aus. Der Oberste Rat hat am 28. August einer Erklärung zugestimntt, die darauf hinauSging, dem Zeit­punkt ter Ratifikation ttn' Fnteresse ter D<nm- frinffimg der Gefangenen vorzugreisen. Dieser Be­schluß wurde sofort zur Ausführung gebracht und mtt ter Leimschaffung begonnen. So sind im Ein- vernehmen mit Frankreich die von ten Amettkancrn, Engländern, Belgiern und Italienern gemachten

* Das abgelehnte Porträt. Ein Ka­pitalist wollte, so lesen wir inKunst und Künst­ler", dem Maler, ter ihn porträtiert hatte, das Bildnis nicht abnehmen, wett es nicht ähnlich fei. Er tagte, das sei er nicht. Der Maler erklärte stch tereit, aus die ^lbnahme tes Bildes zu verzichten, wenn ter Auftraggeber es ihm schriftlich gäbe, daß er nicht der Dargestellte sei. Dieser stellte die Bescheinigung aus, und ter Maler nahm sein Werk zurück. In ter nächsten Ausstellung hmg das Bild mit tem Titel:Bildnis eines alten Wucherers".

Wettervoraussage für DonnrrsdG:

Wolkig bis bedeckt, meist trocken, Temperatur wenig geändert, Winde aus nordloestltchen Rich* ttmgen.

Mahnt) mtt 6129 Donnen, zusammen 67 Schffst 1 mtt 6254 Tonnen Ladung. Abfuhr zu Berg: 10 Personen-, 16 Güterbvote mit 47,5 Tonnen, 37 Segler (33 unbeloten) mit 229 Donnen, zusammen 63 Schisse mtt 276,5 Topnen Ladung. Abfuhr ;u Tal: 13 Personen-, 15 Güterbvvte nut 884 Tonnen, 20 Segler mtt 4404 Donnen, zusammen 48 Sck)ifse mit 5288,5 Tonnen Ladung. Tie An- und Abfuhr stellt sich zusammen: 4b Personen-, 62 Gütcrteoten mit 1397-5 Tonnen, 114 Segler (54 untelatert) mit 18 734,5 Dörmen, zusammen 222 Schiffe mit insgesamt 20132 Ton­nen Ladung. Tie Güter setzten sich zusammc-n: StückKtter aller Att 1879,5 Tonnen, Zement <00 Tonnen, Petwleum 778 Tonnen, Kolslen 3209,5 Tonnen, lteks 577 Donnen, Briketts 1512 Tonnen, Roh* imb Braunk!ol)ien 947 Donnen, Sand und Aes 5390 Tonnen, Flößholz 735 Tonnen, Kalk­stein 2008,5 Tonnen, Kleinschlag 1493,5 Domren, Pflastersteine 452 Tonnen, Schwellen 450 Tonnen.

ck. Vom Mittelrhein, 23. Nov. Durch das Tanivetter ter letzten Tage ist der Wasser- stand des Rheines um ein beträchtliches in die Höhe gegangen. An der Kostheimer Schleuse nTurte 1,70 Meter fesvgesbellt, so daß die Leich­cerungen für ten Main zum größten Tell fort- allen. Tie Nachfrage nach leerem SchiffSr,rum tft noch immer sehr lebhaft. Die Miete wird mit 30 Pf. für Tag und Tonne berechnet. Tie Fracht >'ür Schwergi-,' teträgt vom Main nach ter Ruhr 3540 Pf. Bei tem jetzigen Wasserstand ist wohl mit einem Sinken ter Frachten zu rechnen. Tie Flößerei war nicht stark. Im Anhänge tes pchrau teilschlevpda mpsersElise" kam her em ^lvh von 220 Ateter Länge und ungefähr 30 Meter Breite vorbei. Tas Holz war für Tart- 'echt in Holland beftimmt.

ch West bösen, 23. Nov. Nachts drangen Diebe in die katholische Kirche ein, erbrachen mit Stemmeisen den Tabernakel und raubten einen Zpeiselelck. Weiterhin erbrachen sie in der Sakristei oie Schränke und nahmen Decken, Meßkelche und Oelgcfäße mit sich. Der Wert ter gestohlenen Zachen wird auf 1000 Mk. geschätzt.

Hessen-Nassau.

Schieber unter sich.

Frankfurt a. M., 25. Nov. einem Inefiacn ersten Hotel kaufte ein Goldschieber von ruderen ©dnebcrit 10 Rollen mtt 10Ö0 Mark in ^wanzigmarkstücken. Als er vorsickstsbolber in äegennxirt der *SkrTäufer eine Rolle öffnete und n ihr statt tes GolteS eine Eisenstange vorfand, stelen die Gauner noch über ten Geprellten her und verprügelten ihn jämmerlich. Die sofort alar­mierte Polizei kam leider M spät, denn in dem Tumult waren alle Verkäufer wie Käufer verschwunden. Nur dieGvldrollen" und mehrere Revolver lagen noch im Hotelzimmer.

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Unsere Besprechung vorn Montag hat Herrn von Simon überzeugt, daß er vor jeder weiteren Diskussion über die Frage des Jnkrasttretens tes Frietensverttages seiner Regierung einen Bmicht unterbreiten muß, umsomehr, als für das ju f®(ie* -ende Uebeveinkommen bi Zustimmung der Natio­nalversammlung notroenbig sei. Herr von Simon wird morgen abend nach Berlin abreisen. Ich sehe mich außerdem veranlaßt. Sie davon in Kenntnis zu setzen, daß ich mit aller Energie gegen hie neuerliche SBerquicfmifl der Heimschaf- ung ter Jnternietten und Kriegsgefangenen mit tem Inkrafttreten tes Frietensverttages pro­testiere. Die Gesangenc-nttage ist von ter Frage tes Inkrafttretens des Frietensverttages getrennt wor­den. Wenn nun das diesbezügliche Versprechen heute feinen Wett mehr haben soll, so kann die deutsche öffentliche Meinung in das Versprechen, das uns die französische Regierung in Aussicht stellt, lehr Bettrauen setzen. Zum Schlüsse mochtt ich Sie auf den in derPrefie de Paris" erickte- nenen Artikel über die Auslieferung der Schuldi-

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bie Fortsetzung dieser wohlwollenten Politik vvn ter Erfüllung ter der deutschen Regierung und tem deutschen Volke pijaüenten Verpflichtungen abhängt. Die Tatsache, .daß diese Note erst jetzt erfolgt, beweist die Geduld ter Alliierten, die fic gegenüber Deutschland an ten Tag legen, um ihm Zett zu geben, ferne Derpflickstungen zu er­füllen, Zonftotiert aber zu gteidjet Zeit, daß Deutsch­land einet Reihe W wichtiger Punkte nicht nach­gekommen ist. Die Folge dieser Nichterfüllung konnte nur ter Beschluß fein, sich streng an den Wortlaut tes Vertrages zu halten, ter den Z.ftt- punkt ter Heimschaffung der Gefangenen an das Inkrafttreten tes VerttageS bindet. Es hangt also nur von drr deutschen Regrernna ab, daß die Ratifikation innerhalb einer Frist von acht Tagen unterzeich­net wird und die Gefangenen herm- kehren. ES genügt, daß die allrvetten unb deutschen Kommissare ohne neue Disierenzen die Aussülmungsbestimmimgen bezüglich ter östlichen Territorien und das ter Note vom November beigeactene Protokoll, daS die völlige BesolgiM), ter Woffenstillstandstedingimgen sichctt und die Sanktionen für die Verletzungen diese- Vertrages

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