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407 000 Mann zur Zeit des WaffenstillstM 'Emgfihluna 81 Kriegsschiffe und 110 Hrlfsschiffe seien sttztt 1

Bau, gegen 302 Kriegs- und 806 Hilfsschifst W ff *

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Die rrommunalwahlen.

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Behördliche Anzeigen

Felienkeller".

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GerichtsvvLlzietzer, Pboch'tt. 7II, .

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O ber- eordnete

Verantwortlich für Politik: I. V.: Dr. Reinhold Zenz.

Bei b»'s-

im Hotel Grv

Mgv Wrauensmäi r«gei 1. Kreis« und 2, Beffchiedm Deichcr Besuch ti

Freiensteinau, wieder rm Gipfel des Bezirks ad- gehalten wurden. Der enrzige im Mittelpunkt ge­legene Platz wäre Nieder-Movs gewesen, aber auch er ist wegen seiner ungünstigen Lage nicht geeignet. Späterhin interessierte sich der Landtagsabgeordnete Weidner nochmals für eine

Kirchliche Nachrichten.

Gottesdienst am Sonntag, 27. Juli (6. Trinitatis).

Evangelische Gemeinde.

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^Ersatzwar,) M kte.

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Neuapostolische Gemeinde

Gottesdienste: Sonntag nachmittag 3»/, Uhr 7905 Mittwoch abend 8'/, Uhr.

Achtung!

Weisskraut, Wirsing, Einmach- u. Salatgurken,Zwiebeln u.Karotten eingetroffen. Verkauf Montag von 8 Ubr an am

gewesen, als daß man die Arbeit daran hätte e» stellen können, oder sie seien Ersatz für Verluste. Ter Führer der liberalen Oppvsiti Sir Donald Maclean, sai

bewiesen, daß die britisch Weltverhältnissen anpasse.

Zuschlags frist 3 Wochen.

Gießen, den 14. Juli 1919.

Hessische Kulturmspektion Giehen.

H. Steinbach, Baurat.

<Jss!

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ZsWtaS & kStz« DW

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Freiwillige Versteigerung.

Mittwoch den 3 0. Juli 1919, nach­mittags 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 55 dahier, im Pfau, gegen Barzahlung:

1,Ladentisch mit Vtarmor Platte, 1 Gasherd, 1 Waschtisch, 1 Leiter, 2 Stühle, 1 Waschgestell, 2 Ofentchirrme, I grvßen Ech'chrank, 1 Kinderbett mit Matratze, 1 Messinglampe, 1 nußb. polierten Stegtisch, 1 Schirmsiänder, 3 kleine Tische.

1 Ständerlampe, eine große Partie Gas- und elektt. Beleuächmgskörper aus Bronze 7sehr gut erhalten-, Gartaobenstandcr, Blumendoyfftänder, eine größere Partie Etegenstände zur Jnnendeko- ratimi, 1 Sibliegev-agen, Ladenoinrichtungsgegew- stunde und ein rundes Plüsckffofa.

Weitere Aufträge nimmt stets entgehn.

Junker,

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in Wohnfeld, Wilhekm Becker in Win­gershausen, Friedrich Wilhelm Weber in Eschenrod, Rühl in Ulrichstein und Momberger in Unter - Seibertenrod wurden wiedergewählt. In Michelbach wurde Hch. Dambmann und in Babenhausen II K. Möser II. zu Bürgermeistern gewählt.

O Schlitz, 26. Juli. Für die Wahlen zum Kreistag stehen unserer Stadt drei Vertreter zu. Unter den drei hier organisierten politischen» Parteien ist eine Vereinbarung dahin zustande ge° kommen, daß jede von ihnen einen Kandidaten für die Liste stellt, auf die sich sämtliche Parteien und Interessengruppen im Kreise Lauterbach ge­einigt haben. Es wurden hier aufgestellt: von der Deutsch-liberalen Volkspartei 1. Beigeord­neter Friedrich Zöller, von der Deutsckmr Demo­kratischen Partei Stadtverordneter Heinrich Rö­mer, von der Svzialdeuwkttltischen Partei Maurer­meister Heinrich- Lachmann.

** Stau fenberg, 25. Juli. Bei der Beigeordneten wähl machten van 448 Wahlberechtigten 356 von ihrem Wahlrecht Ge­brauch. Ter .Kandidat der bürgerlichen Partei, Landwirt Christian Karber, erhielt 198, sein Gegner, Schlosser Louis Pfeffer III., 155 Stirn-

Arbeitsvergebung.

Für die Feldbereinigungsgesellschaft Allen- dori a. d. Lda., Kreis Gießen, sotten vergeben werben:

Liefern von Zementröhren, veranschlagt zu 614 Mk.,

Planieren zweiter Wege, Verlegen von Durch­lässen und Grubenarbeiten, veranschlagt zu 3760 Mk.

Tic Verdingungsunterlagen liegen auf Hess. Bürgermeisterei Allendorf a. b. Lda. zur Einsicht vffen.

Angebote haben in Prozenten des Voranschlags zu erfolgen uno sind bis Mittwoch den 30. Juli 1919, vorm. 8 Uhr, auf M. Bürgermeisterei Allendorf a. b. Lda. einzureichen, wo die Eröffnung in Gegenwart erschienener Bieter stattfindet.

Bekanntmachung.

Nachoem durch Verordnung der Reichsregie­rung vom 8. 2. 19 die soziale Fürsorge für die Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen unter Mit­wirkung der Einzelstaaten und Selbstverwaltungs- körperschasten vom Reich übernommen worden rst, ist für den Bezirk der Stadt Gießen ein S t ü d t. Fürsorgeamt für Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene errichtet wor­den. Die Bureauräume befinden sich Aster- we g 9 p.

Alle das Fürsorgeamt betreffenden Anträge sind lediglich dort anzubringen. Sprechstunden werktags von 812 Uhr vormittags und 26 Uhr nachmittags, Samstags nur von 8l1/« Uhr vor­mittags.

Die Geschäftsstelle des Kreis- und Ortsaus­schusses für die Kriegsbeschädigtenfürsorgr, Ge­werbebaus, ist nufg? hoben. 85O1B

Gie ßen, den 12. Juli 1919.

Städt. Fürsorgeamt für Kriegsbeschädigte und KrtesShotterdüchen«: Dr. Sejch.

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tat Stammschäfereien Götzen und Boden hau »en auf 495 Mk., aus der Stammschäferei Lich auf 591,50 Mk., und der 2. Klasse aus den Stamm- fchäfereictl Götzen und Babenhausen auf 365 Mk.. ans bei Stamm schäserei Lich auf 265 Mk. und aus anderen Schäfereien auf 231,82 Mk. Für die auf» ^getriebenen 5 älteren Böcke wurden 3145 Mk.. durchschnittlich 629 Mk., erlöst. Die erzielten Preis- schwankten zwischen 100 und 700 Mk. pro Tier. Die Böcke wurden mit wenigen Ausnahmen von oberhessischen Gemeinden, Gesellschaftö- und Pri- vatschäfeleiLn erworben.

Kreis Lauterbach.

0 Schlitz, 26. Juli. Eine wahre Völker­wanderung treibt die Leute aus nah.und fern seit gestern in unsere großen Waldgebiete, in denen die Heidelbeerernte besonders reichlich aus­gefallen ist. Vom Vogelsberg herab kommen die Frauen und Mädchen dörferweise mit dem Früh- zuge von Lauterbach her, um abends mit vollen Körben und Eimern die .Heimreise anzutreten. So Goaren gestern von Frischborn, Landenhausen und Dirlammen allein über 400 Sammler hier. In einem engbegrenzten Sammelgebiet, im Quecker Wald, wurden gestern und auch heute wieder allein schon Dausende von Rtaschen gezählt, die Hunderte oon Zentnern Heidelbeeren nach Hause trugen. Ein bewegtes Leben l-errscht allenthalben. An vielen Stellen wird abgekocht, dabei hört man die Samm­lerinnen alte Volkslieder singen. Post und Bahn haben viel zu tun: nicht nur die Händler, auch Private versenden tägttch Hunderte von Kisten, Körbchen und Eimern mit Heidelbeeren. Die Sammler ziehen sich jetzt besonders ins Schlitzer- lanb, weil in den preußischen Gebieten und im Kreise Alsfeld. wo keine Waldsperre »erbangt war, Die Ernte früher begonnen hatte unb ie&t schon dünner steht. Der Preis für das Pfund Heidel­beeren beträgt jetzt noch 1 M k. bis 1,20 M k. Ein weiteres Sinken der Preise wird erwartet.

z. Grebenhain, 25. Juli. Bor ebn gen Tagen 'wurde die Absicht laut von der Teilung des'Anttsgettckts Ortenberg und der VeckleMny nacht Aktern. Ein ähnliches Projekt ist auch hier ichon vor längerer Zeit angestrebt worden, die Teilung des Amtsbezirks .Herbstein. Ter Srtz des früheren Landgerichts 'jetzige Benennung ArntsgerickM befand sich früher in Altenschlirf, so ziemlich in der Mitte des Bezirks. Ta damals ouck noch Stiocklfausen dazu gehörte, wurde es aber auf mündliche Vorstellung des verstorbenen Kriegs­zahlmeisters Wiegand, eines «wbovenen Herb- fteiners, und durch Gunst des Großherzogs Ludwig nach Herbstein sozusagen im Zipfel des Bezirks verlegt. M« Beschwerden dagegen waren erfolg­los. Im Jahve 1883 hatte der Landtags«bgevrd- nete Schmalbach unseres Bezirks eine Verlegung in die Mitte des Bezirks bei der Hess. Regierung beantragt. Die Verlegung sollte eigentlich nach Grebenhain oder Cvaiufeld erfolgen. Es fanden Massenpetttionen mit richtigen und unrichttgen Un­terschriften an bie 2. Kammer statt. Das Ergebnis bei den Verhandlungen war, für Herbstein stimm­ten 23 für die Verlegung in die Mitte des Bezirks, 23 9Ibgcorbnete dagegen. Es blieb alles damals beim Alten. Ter einzige Erfolg, der erzielt war-

Bekanntmachung.

Das Hessische Landes-Arbeits- und Wittschafts- amt hat die Stadt Gießen ermächttgt, Anordnuw- gen zu treffen, wie sie im Attikel I, 3ufer 1 der Bekanntmachung vom 22. Juni 1919, betteffend den Schutz der Mieter, zugelassen sind.

Demgemäß wird für den Bezirk der Stadt Gießen folgende Anordnung getroffen:

Jeder Abschluß eines Mietvertrags über Wohnräume, Läden unb Werkstätten ist vom Vermieter binnen einer Woche nach Ab­schluß des Vertrags bent Stäbtischen Wohnungs­amt, Ost-Anlage 11, anzuzeigen.

Die Anzeigen sind nach dem vorgeschriebenen Formular, das auf Zimmer 8 der Stadtverwal­tung, dem Polizeiamt und dem Wohnungsamt erhältlich ist, zu erstatten.

Ueberfteigt der vereinbarte Mietzins den Be­ttag, der für Wohnräume, Läden oder Werk­stätten der gemieteten Art und Ausstattung unter Berücksichtigung der Nebenleistungen des Ver­mieters üblich unb angemessen ist, io kann sowohl das Städtische Wohnungsamt innerhalb einer Woche nach Eingang der Anzeige als auch der Mieter bis zum Ablauf zweier Wochen nach Abschluß des Vertrags bei dem Mieteinigungs- amte beantragen, daß der Mietzins auf die au» gemessene Höhe herabgesetzt wird; etwaige Neben- teistungen des Mieters gelten als «Teile des Miet­zinses, ebenso eine für den Nachweis der Miet- räume gezahlte Belohnung, soweit sie dem Ver­mieter unmittelbar oder mittelbar zufließt.

Aus einem Mietverträge, der dem Städttschen Wohmmgsamt nicht angezergt ist, können von dem Vermieter keine Ansprüche geltend gemacht wer­den. Der Verttag wird auch in Ansehung der Ansprüche des Vermieters wirksam, roertn weder das Städtische Wohnungsamt, noch der Mieter innerhalb der Frist von zwei Wochen eine Herab­setzung des vereinbarten Mietzinses beantragt, wenn die Anträge auf Herabsetzung zurückgezogen rverden, oder wenn bas Mieteinigungsamt über bie Anträge entscheidet.

Unterlassung der Mzergen totrb mit Geld­strafe bis zu eintausend Mark bestraft.

Gießen, den 22. Juli 1919. 85808

Der Oberbürgermeister. Kran »i en.

ein.

Kameraden! Meldet Gnch zu diese« ttl* tigen Dienst.

M Tägliche Zulage 5 M., woöon bei jeder 20 M. Kletdergelder zunächst bis zu eine von 200 M. einbehalten werden.

Tägliche Löhnung 1 M. Mobile Bervfleg Ordnungsmäßige Entlassungsvapiere, noch « Volljährige Genebimgung der Elter» oder Vormundes mitbringen.

Meldung: Gießen, neue Kaserne ll, Zimmer

dem Kriege in Ländern bet alliierten M bietten und aus Anlaß d^ Krieges noch land zurückgekehtt sind, 'st eine besonders , Beunruhigung durch diejenigen Besttmmungen Friedensvettrages tavorgerufen worden, die auf die Behandlung des deutschen vateigenturns beziehen. Die Deutschen nahezu ihre ganze bewegliche Habe zurückgest, und hegen nun die Bersorgnis, daß auf S des Artikels 297 auch diese beweglichen Habe Zwangsliguidation anheimfallen würden. Sir fürchten, damit nicht nur ihr Geschäftsei sondern auch ihren Hausrat zu verlieren. Befürchtungen erscheinen an sich verständli die Befugnis zur Liguidation, die sich bie Ä ten in Artikel 297 Vorbehalten haben, dem laut der Bestimmungen nach jede Att beuti Eigentums umfaßt. Gleichwohl glaubt bie d Regierung an nehmen zu sollen, daß der mung des Attikel 297 nicht die Absicht zu liegt, ausnahmslos jede Att deutschen Besitzt zum Verkauf zu bringen. In dem der deuts Friedenskommission am 16. ~ Memorandum wird als einziger _ ...

tion der Wunsch bezeichnet, ans dem Erlösei Teil der Schadenersatz forderun gen gegen Deutsche Reick zu decken. Es bedarf fernes weises, daß ein Verkauf von gebrauchten einrichtungsgegenständen, Familienandenken, dungs- und Wäschestücken, wissenschaftlichem terial oder ähnlichen Sa^n zur Erreichung di Zweckes kaum in nennenswerter Weise btt können. Jedenfalls würde der von den All erzielte Vorteil in keinem Verhältnis zu dem test stehen, von dem die.betroffenen Deutschen durch betroffen würden. Denn dieser Nachteil nicht nur materieller Art, da es sich im lichen um Gegenstände handelt, für die u den gegenwärtigen Verhältnissen oft nur s ein Ersatz zu schaffen fein totrb, ober denen bie Eigentümer begreifli «nicht nur wegen des Vermögenswertes Durch eine vorn deutschen Reich gezahlte abfinbtmg würde den Eigentümern deshal ausveichende Eittschädigung nicht gewährt Es kommt hinzu, bah bie beteiligten Deutschs während des Ktteges alle Mittel aufgeboten haba, um sich den Besitz zu erhalten. Sie haben mt- laufend die Mieten unb Steuern bezahlt; da di Zahlungen mit ausdrücklicher Genehmigung beteiligten Regierungen erfolgt sind, kannten Eigentümer mit Recht darauf rechnen, daß i ihr Besitz nicht nach Beendigung des Kri genommen 'werden würde. Tie deutsche Regi gibt sich der Hoffnung hin, daß sich die allii Regierungen diesen ©rtoägungen nicht verschlief werden und haß sie hinsichtlich der GegenM der bezeichneten Att die Verschonung mit i!iq> dattonsmaßnahmen zusichern. Eine solche Z» sicherung würde zahlreichen Personen der minfo bemittelten Klafft die beruhigende Aussicht » öffnen, baß sie zum Mindesten diejenigen IN gen stände, deren sie besonders dringend bebb fen, oder an denen sie besonders hängen, in n&W Zeit zuruckerhalten.

Verhaftung Wollenbergs.

Berlin, 25. Juli. (WTB.) Einer Patrouille gelang es, ans der Ftted-richstva Leutnant der Reserve und Student der Erich Wollenberg zu verhaften, der maliger Führer der Infanterie der Ffoten und Kommandant von Dachau bei München W brieflich verfolgt wurde.

Englands Flotte.

Lvndvn, 25. Juli. (Wolff.) Reuter, ll terhaus. Bei der (Einbringung des Mar/« etat s im Betrage von 60 Millionen Pfund fing tagte Walter Sang, die gegenwärtige S

Büchertisch.

Selma Sager löt, Das heilige Leben. Roman. Deutsch von Pauline Klaiber- Gottschau. 1.15. Auslage. Preis geheftet 6 Mk., geb. 9 Mk. 3)erlag von Albert Langen in München.

Letzte Nachrichten.

Drahtlose Verbindung NauenAmerika.

Washington, 26. Juli. (WTB.) Reuter. Die unzensurierte drahtlose Verbindung mit Nauen ist tarn 24. Juli eröffnet worden. Eine Anzahl von GesckKftstelegvammen wurde über­mittelt.

Amsterdam, 26. Juli. (WTB.) Tas Pvessebureau Radio meldet aus Washington, daß die.Zensur für Kabelmeldungen auf­gehoben ist.

Mattno italienischer Botschafter in Berlin.

Berlin, 26. Juli. Wie dasBerliner Tageblatt" meldet, gelst der Generalsekretär des Ministeriums des Aeußeren de Mattno als ita­lienischer Boffchafter nach Berlin.

Der Streik der Siemensarbeiter.

Berlin, 26. Juli. Wegen des Streiks der Siemensarbeiter hat sich der Reichsarbeitsminister um eine Verständigung bemüht, doch bisher ohne Erfolg. Man hofft dagegen, wie dieBoss«, Ztg." schreibt, daß ine Verlnrndlungen, bie heute vor­mittag zwischen den Bertretern der Arbeiterschaft imb der Leitung statt finden, erfolgreich sein werben. Tie Zahl der Ausständigen betrug gestern abend 30 000. Auch bei den anderen, Werken, wie Berg­mann Bvrsigh usw. wallen die Arbeiter in einen Sympathiestreik eintreten. Die Entscheidung dar­über dürfte aber erst in geheimen Abstimmun­gen heute vormittag erfolgen.

Ausstand der Telegraphenarbeiter.

Berlin, 26. Juli. Wie die Blätter mel­den, sind die Telegraplienarbeiter wegen der Aus­sperrungen in den Ausstand getreten.

Fortbestand der Leder-Zwangswirtschaft.

Berlin, 26. Juli. (WTB.) Die Leder- Zwangswrttscl-aft ist noch nicht aufgehoben. Tie von verschiedenen Zeitungen gebrachte Mel­dung, daß die>er-Zwmrgswirtschaft aufgehoben fei, ist kunzutreffend. Wie uns von amtlicher Sette mttgttefft totrb, ist durch tat zu dieser Frage ver­öffentlichten Beschluß des Vvlkswittschaftltchen Aus­schusses der Nattonalversammlung eine Aenderunig der RechtÄage biSta nicht eingetreten. Sämtliche Beschlagnahme- und HöMtprttsvorschrtften für Häute, Felle und Leder sowie die Verteilungs- Vorschriften sind vielmehr solange in Kraft, bis sie £on einer entsprechentat Verordnung aufge­hoben werden.

Freigabe von Gummi.

Weimar, 25. Juli. (WTB.) Ter Ausschuß der NationaD)erscrmmluil.g für Volkswirtschaft nahm einen Antrag Dr. Hugo an, dem zufolge die Ein­fuhr von Rohgummi, Halbfabttkaten fttt Gummi- mdustrie sowie die Ausfuhr von GmmnifabriLaten freizugeben unb die Beschlagnahme von RohMmmij aufzuheben ist.

Die Wicderaufrichwng der Zollgrenze.

Berlin, 25. Juli. (WTB.) Die interalli­ierte .WaffenstDslandsfommission in, Köln hat der deutschen trf Düsseldorf gestern eine Note des Marschalls Fvch übersandt des Inhaltes, daß bie deutschen Zollbehörden im befefeten Gebiet durch die interalliterte Rheinlandkommffsvon angewiesen worden sind, die Vorzugszölle auf aus alliierten Ländern erngeführten Waren hu erheben. Diese Anweisung bedeutet eine offizulle Anertennuna unserer alten Zollgrenze gegenüber Belgien und Frankreich und beseitigt auch in dieser Beziehung die unterschiedlich^ Behandlung zwischen deutschen besetzten und unbesetzten Gebieten.

Eine Lustschiffahttskommisslon für Deutsch­land.

Amsterdam, 26. Juli. (WTB.) Laut Preffelnrreau Radio beabsichttgt das briiische Mi­nisterium 'für Luftschiffahtt, eine Mission noch Deutschland -u entsenden, die dafür sorgen soll, daß, die die Luftschiffahtt betreffenden Besttm- mim'gen des FttetarsvettrageS von der deutschen Regierurrg vorschttftsmäßig durchgefühtt werden.

Das deutsche Privateigentum im Auslande.

Berlin, 25. Juli. (WTB.) Die deuttche Re­gierung hat gestern in Bersailles folgende Note überreichen lassen:

Unter den zahlreichen Deutschen, bie sich vor

Hain, nelche jetzt zum Amtsbezitt Ortenberg ge­hören, eingeteilt werden sollten. Aber auch diese Bemubungen waren ohne Erfolg. Der Plan war zwar richtig, es sand ftch aber niemand, die Kosten für bie zu errichtenden Gebäude zu tragen. Jetzt besteht gar kein allgemeines Interesse mehr dafür. Wenn Gedern einen Amtsgerichtssitz erhält, so träte man damit einverstanden, da Gedern ja, nie verlautet, in weitgehender Weise in diesem Fockl entgegenkommen will.

Die Nachrichten-KoM Reichsw.--Jnf.-Rgt. 86 stellt noch

Fernsprechei und Blinket

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In der Stadtkirche. 8: Zugl. Christenl. f. b. Neukonfirnttetten a. b. MatthäusgLmeinde^ Mr. Mahr. 9^/,: Pfr.-Aff. Schaefer. 11: Kinderk. f. b. MarkuSgemeinde. Pft.-Ass. Schaefer. In bet Johanneskirche. 8: Zugleich Christenl. s. b. Neu konftrntterten a. d. Lukasge- meinbe. Pft. Bechtolsheimer. 91/»: Pf. Ausfeld. 11: Kinberkirche f. b. Johannesgemeinde. Pfr. Ausfelb. Kir chberg. Sonntag den 27. Juli: Vorm. 10 Ubr; 11 Uhr: Christa!, f. b. wttbl. Jugend. Mainzlar. Sonntag, dm 27. Juli: Nachm. V/i Uhr. -

Katholische Gemeinde.

Satotztag, 26. Juli. Nachm. 5 Uhr unb abenbs 8 Uhr: Gelegenh. z. hl. Beichte. Sonntag, 27. Juli. Vorm. 6V? Uhr: Gelegenh. z. hl. Beichte; 7: Hl. Messe; 8: Austeilung d. hl. Kommunion; 9: Hochamt m. Pred.; 11: Hl. Messe m. Predigt; nachm. 2 Uhr: Christenl«, darauf Andacht. Frei­tag, 1. Aua., 6Vs Uhr: Segensmeffe. Diaspora- Gottesdienst am 27. Juli: Grünberg 9Vs Uhr; Hungen 9V2 Uhr; Lich ll/3 Uhr.

Stimmen $um Beigeordneten Aetoähtt, der bis- hettge Beigeordnete H. Zinn erhrelt nur 183 Stim­men. In Crainfeld wurde der bishenge Beigoordnete Rehberger mit 180 Stimmen wiedergewählt. Der Gegenkandidat Schmalbach er­hielt 60 Stimmen. In Heblos wurden der bisherige Bürgermeister und der bisherige Beige­ordnete Wiedergewachilt. In Hvpfmanns- feld, too sämtliche Gemeindewahlen in einer Ern- ftfnnnigfeit verliefen, tote sie der Ott noch nicht eriebt, wurde H. Winterhalter zum Bürger­meister^ H. G r c b zum Beigeottmeta gewählt. In Eichel Hain wurde Bürgermeister S ch a a f zum viertenmal totebergeroälrlt. Nachdem Vater unb Großvater das Bürgermeisteramt schon be* Heibet, steht er selbst nun bereits 27 Jahre an der Spitze der Gemeinde.

** Burkhardsfelden, 25. Juli, der Beigeordnetenwahl wurde der hettge Beigeordnete Chr. Damm fast einstimmig wiedergewählt; nur eine Stimme entfiel auf unsere Kmnkenfckwester Elisabeths Alt.

e. ÄusdemKreiseSckotten,24. Juli. Die bisherigen Bürgermeister Wilhelm Schien- ninginFelbkrücken, Konr. H o f m a nn VI.

Wittert

** S teinheito, 20. Infi. Zur Richtig­stellung einer Notiz vorn 18. Juli schreibt man uns, daß bei den Gemeindetoahlen in Steinheim keine rein sozialdemokrattschen Listen gewählt wür­ben, sondern eine Liste fozialdentelcker Arbeiter unb Bauern.. Ter Sozialbemokrattsche Wahlvereirii zahlt 43 Mttglieder, die fast alle Krregsteilnehmm waren. Zu ihren Mitgliedern gehött weder der Bürgermeister noch der Beigeordnete.

O Vorn Vogelsberg e, 25. Juli. IN Herbstein sand am (Sonntag die Beigevrb- netenftichtoahl statt. Gewählt würbe Gc- memberat Kübel mit 387 Stimmen, während auf tat GegenLrndidaten Kaufmann Lemberger 315 Stimmen entfielen. In der Haupttoahl standen

Eine große Wellblech- Autogamge sehr gut erhalten vretsrvert abzugeben. 8705 Wilhelm Block & Co., Marburg (Lahn).

Bekanntmachung

Die Sprechstunden des MteteinigungS- unb Wohnungsamts werden auf vormittags von 10 bis 12 Uhr festgesetzt.

Gießen, den 22. Juli 1919. 8578V

Ter Oberbürgermeister (Stadt. Wohnungsamt).

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