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was das dntige imb erste Mal, daß er seiner Fran ein Schnippchen geschlagen hatte.

Mürren lag im tiefsten Schlaf. 9hir Ragna wachte. Sie konnte nicht Ruhe finden. Ein Etwas wanderte fiebernd durch ihre Seele, ein Etwas, das sie wohl kannte, und das ihr doch fremd. Daheim auf Svendburg, da war es Mm erstenmol in ihrem Sxrjen aussewacht, dieses Etwas, dieses ruhelose KindSehnsucht" geheißen. Da harte sie ihr tausend Dornen in das Herz gepreßt, die Sehnsucht nach etwas Unfostbarem, Unbegceif- lichem. Hohem, Schönem! Die Sehnsucht nach der Welt, nach Selbständigkeit, nach dem Leben! Und jetzt-- Jetzt, wo sie so einsam, so bitter einsam war, jetzt, wo sie gewissermaßen ihr Schicksal m Graf Svendburg gesehen, jetzt uxrr noch eine andere Sehnsucht über lie gekommen, riesengroß, flam­mend, wie brennendes Feuer. Und wenn auch Ragna Stimben lang am Fenster ihres Zimmers Ki und in die schweigende Mondnacht do ßen starrte unb Jtrrtn und sann, sie wollte nicht weichen, diese Sehnsucht, diese herzerschüt­ternde Qual.

Sie ist wie ein irregewandertes Kind.

Um die Stirne trägt sie em Dornengewind Und schluchzt imb siratt."

Ragna schloß das Fenster. Schnell warf sie einen warmen Mantel um, zog die Kapuze des­selben fest über die blonden Locken, daß nur ein kleiner Teil ihres süßen, blassen Gcsichtchme daraus hervorlugte und schlüpfte hinaus, mußte fessellos von den sie fast crbrilcfenbcn Wän­den sein. Draußen, dort zwischen den h-rrlichm Bergen in ihrer hell leuchtenden Pracht mußte sie sich selbst wiederfirldcn.

(Fortsetzung folgt)

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Samstag, 26. Zull Wy

Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhchen)

Zweites Blatt

wirtschaftlichen Betrieb eine äußerst günftwje Är*

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Das wirst du nicht tun, Thereie."

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minißerium im Staats- oder Schuldienst angestellt oder oenoenbet, so hat er ein Amt im Staats- ober Schuldienst zu übernehmen, daß unter Be­rücksichtigung mzwisckien wahrscheinlich cingetre- tener Besörderung seinem früheren Amte

.rnifrfh . vollen Augen zur MM«r aus, uno ycwrv muujic

Below . ein anMudiger Mensch, und Gun-1 ein so allerliebstes Spitzbubengesicht^ daß ihr Groll

Dtrümpi retnc wollenes M zu höchste ? Böhm,

die OriftÄchte werden der _____

stoff, Wasserstoff und Sauerstoff, die durch die Pflanzen der Atmosphäre entnommen werden, ent­zogen, während ihnen durch die Delhi cfren die mineralischen und stickstoffhaltigen Nährstoffe wie­der zurückgegeben werden. Ten früheren Anbaueo^ von Oelsaaten dürfte hinlänglich bekannt fein, daß Oelsaat eine vorzüglickst Borfrucht für Wrnter- grtreide ist. Wer die Halmfrüchte rechtzeitig be­stellen will, muß für frühzeitige Räumung der Felder sorgen, denn bei früher Aussaat und früher Ernte hat man den Vorteil, daß sich für den land-

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Jakob Ott

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Elsaß-Lothringer ________ ________.

neuen Aula der Universität eine musikalische Unter­haltung statt, zu ber sich einige bekannte Musik­liebhaber unserer Stadt, die Herren Geheimer Kirchenrat Krüger, Professor Messer, Professor He>^e, Gesanglehrer Geller und Fabrikant Bock unter gütiger Mitwirkung von Fran Tr. Halder zusammen getan haben. Tas Programm ist ebenso reizvoll wie vornehm. Ten Eingang bildet eiwrS der großen Werke ber romantischen Kcunm.'r- musik, Schumanns wwidervolles Zklavierquar- tett, dessen vier Sätze von gleichmäßig hinrri- ßender Wirkung sind. Ihm steht am Schluß die kleine Nachtmusik von Mozart gegenüber, die die Rokokozeit in ihrer Zierlichkeit und Lieblich­keit vor uns erstehen läßt. Tazwischen kommen Chopin und Mendelsohn zu Gehör, jener mit zwei besonders eindrucksvollen Proben 'einer leidenschaftlichen Klaviermusik, der Fantasie in F-moll und der Ballade in H-moJl, dieser mit dem ^klassisch-schönen Mittelsatz seines Violinkon­zerts. Frau Tr. Halder wird die gewaltige Allmacht" von Schubert twrtragen und an späterer Stelle eine Komposition ihres Vaters, des Herrn Dberregierungsrates Platz unter stim­mungsvoller Begleitung von Geige, Cello und Klavier. Ter gute Zweck, das lockende Programm^ und bte Namen, der Mitwirkenden werden sicherlich viele am Sonnttm abend in die Aula fuhren. Ter Vorverkauf findet wie üblich bei Challier statt.

** Tie beim Versorgungsamt 18. Armeekorps, Frankfurt a. M., Theaterplatz 46, seither bestehendeA u skunftsstclle für kriegsverletzte Offiziere" bat ihre Tätigkeit nunmehr auf alle Offiziere, Heeresbeamte, Militär anwär ter und Kapitulanten ausgedehnt, bis

Derehrteste Schwiegermama," sagte er la­chend" ihr die Hand küssend,hier hilft kein Wider­streben.' Wir haben gesiegt, aber nur sind grotz- mütig und verzeihen unserer guten Mutter all bie trüben Stunden, die sie uns bereuet hat, nicht wahr, Schatz?" .

Gunhild sah strahlerch, btttend, imt tran^i- volkn Augen zur Mutter auf, und Below machte

Beratungsstelle für Zivilversor-. gnnff". Zur Erreichung des Zweckes, durch Be­rufsberatung, Bernfsschanung und Vermittlung ge­eigneter Stellungen den Porste Hemd aufgeführte« Personen den Ueberacmg in einen Zivilberuf nach Möglichkeit zu erleichtern, steht die Beratungsstelle mit der Auskunftsstelle für Zivilversorgung un Krvgsministerium, dem Reu^arbcitsnachwc ls ftdj Offiziere E V., Berlin, der Zentrallmskunstsftelle der Arbeitsnackiweise Frankfurt a. M. und beut Bund Teutfdjer Militäranwärter in Verbindung^ Beratung findet schriftlich oder mündlich statt; emp» folstcn wrrd persönliche Verspräche nach vorheriger s^istticher Anmeldung.

** In den Schwarz-Weiß-Licht- spielen, SelterHweg 81, kommt ab heute bis einschließlich Montag, 28. Juli, ein großes Dop» pelscyla-gerprogramm. und zwar,,Ter Panzer- sch r a n k N r. 1 3", ein großes Detektivdrama in drei Akten, undDas bem o oste Ä a up V", eine große Komödie in vier Akten mit dem be­liebten Künstler Alwin Neuß in der Haupt­rolle zur Aufführung.

Landkreis Girheii.

* Lich, 24. Juli. Bei der gestern in der Feldscheune der Fürstlichen Gutsverwaltung vom Landwirtschastskammer-Ausschuß für bte Provinz Ober Hessen veran statteten Schafversteige- r u n g, die mit 57 Böcken, 20 Schafen und 20 Mutterlämmern beschickt war, wurden sämtbche Böcke mit Ausnahme von einem abgesetzt. Aus allen Gegenden ber Provinz Ober Hessen und aus den Kreisen Wetzlar, Dillenburg und Marb..rg hatten sich eine ansehnliche Zahl Käufer ein» gefunden. Der Gesamterlös ist 22 600 Mk. Durch­schnittlich stellte sich ein Bock der 1. Klasse aus

keine Minute zögern, die Vorteile, die sich ihm hier­mit ergeben, sich auch in diesem Jahre wieder zu sichern, zumal die diesjährigen Vergünstigungen gegenüber den vorjährigen noch erhöht nrurtrn. Es kann nicht genug empfohlen werden, den Del* fruch! anbau noch bedeutend zu fördern. Dem durch Wirtschaft nur Kohten-

fonderS wirksam sein. 9)i<m gebe dem armen Volk, das so viele Jahre gehungert hat, eimnal regel­recht satt äu essen und müßte dies selbst auf Kosten ber Vvrauowirtsahaft für das nächste Jahr geschehen. An einer ^veckmüßigen Regelmig der Arbeitsboscnfürsorge nxTbcn wir nicht vorbcttom- mcn. Eine Stärkung ber Arbettswilligkerc erwar­ten wir auch von bet Bekämpfung ber wilden Streiks. Bon einem Streikverbot halten wir nichts. Tie volle Gesundung ber Arbeitsleistung faiut nur durch bte Arbeiter selbst kommen. Arbeit ist sittliche Pflicht. Tiefer Grundsatz muß wiener All- gemeingirt werden. Ebenso wichtig wie die Er­neuerung der Wirtschaft ist auch die Neuordnung des Staatswesens. Wir stehen vor dem Absckstutz der Rcichsverfassung. Wir werden auch nach wie vor dafür eintrrten, daß die Selbständigkeit der Einzelstoaten nicht stärker beschnitten roicb, als die Notlage des Reiches es verlangt. Ein völlig zentralisiertes Reich lernen wir ab. Einen völlig neuen Weg haben nnr durch unser Kmnprvmiß für die Ordnung des BerlKltnrsses von Staat. Kirche und Schule eingeschlag^t. Jedes Koinprvmiß ist eine staats kluge, pnittisck>e und dauernde Lösung auf ber Grundlage pvlitisck^r Toleranz. Tas Üvm- vvomist bietet uns die Möglichkeit, an eine neue Art Kulturkampf vyrbeizuÜommen. Tie National- v-ersammlung und die Regierung körrnen nach AI> sckKuß des Dersassungstv^rkes ruhigen Herzens vor bat stttch!erstul/l ber GeschickIte treten. Wir sind aus Pflickstgvsühl entsck/ossen, an den Auflau- arbeiten aud> tveiterhin teilzunehmen. Unser Blick ist nid>t nach rückwärts, soitdern noch Vorwärts gerichtet. (Langanhallatder Beifall im Zentrum.)

Preuß. Landwirtschaftsminister Braun: Ich habe schon vor Monaten, als die Gefahr eines Landarbeiterstreiks auitauckche. Vorbcrgungsmaß- regeln getroffen, bei denen ich allerdings von der Tatsache aii3g<gangen bin, daß die Arbeits- und Lohnverhältnisse ber Landarbeiter rückständig und unbefriedigend sind. Wo diese Erlasse loyal aus­geführt wurden, bat Ruhe gclierrfcht. In Pom­mern, wo die Arbeitgeber unter Fülsrung d»>s Pom- merschen Landbundes in der einseitigl'ten Wolle den Herrenstandpunkt vertreten ba^n, ist es zu Streiks gekommen. Dieser Pommersche Landbund ist eine Art Gcheimgesellschast, in jedem Fall rin reaktio­näres Gebilde, das von seinen Mitgliedern deutsch- völkisckre Gesinnung verlangt. Redner geht bann des näheren auf den Ausbruch und den Verlauf des Streiks im Kreise Frankfurt ein und schließt: Ich glaube behaupten zu dürfen, wenn bei dem letzt grassierenden Streikfieber von den Millionen Land­arbeitern nur einige Tausende in den Streif ein- getreten sind, so ist das in erster Linie der Tätigkell des Landwirtsck« tsministeriumS und feiner Kom­missare zu verdanken. Wem, es infolge,des Streiks zu Schäden in Pommern gekommen ist, so tragen daran lediglich diejenigen die Schuld, die seit Wock)en und Monaten systematisch das Zustande- komen der Torisverttäge viertelt l)aben. Der ge­sunde Sinn der Landarbeiter wird hoffentlich die Provokationen von rechts wie bie kommunistische Hetze von links als Wahilsinn und Verbrechen am Volk ablehnen. (Beifall links.)

Die Weitererörterung wird auf 1/>4 Uhr ver­tagt. i Schluß x/>2 Uhr.

Deutsche Nationalversammlung.

66. Sitzung. Frettag, 25. Jnli.

Äm Regierungstilch: Müller, Nvske, Erz- lerger.

Präs. Aehrenbach eröffnet die Sitzung um |10 Uhr 2o. Tie Sitzung beginnt mit ber Sc* ra:ung einer ganzen An^hl kleiner Anfragen.

Abg. R n e cker t (S«>z.) berichtet über den hu rhätten llcbcrgriff ber ftmizösischen Befatzungs- Hörden in Kehl, welche den Hilfsstaatsanwrlt herber und den Amtsrichter Fritsch, die gegen Lu Recht Sagenten Hompa ein geschritten waren, I-, nhwcren Gefängnis und Gttbsttafen oerur- teilten. Geb Rat Freilwrr von Welser teilt bRU mit, daß bie Waffensttllsbanbskommission er- s'bmslos Borstcllungen bei der französischen Re­gierung gemacht habe, die aber fortgesetzt würden.

Auf eine Anfrage des Abg. Biener(T. Ntl.) ,jKt bie gewaltige Zahl der Landesverweisungen n,st,r der d.utsck^-aesrinl en Bevölkerung in Elsaß- l-stdttnm'n verweist Geh. Rat von Welser auf je Tätiak' it der vom Reichsministettum des Jn- m errichteten besonderen Abteilung für aus klsaß-Lvthringen Vertriebene

Au» eine Anfrage des Abg. Hermann- ßfcrttembcrg (Dem.) wird regierungsseitig er.vi- rn daß der Plan über die zukünftige Tertil- escknmg in allernächster Zeit vorgelegt werden

Aus Hessen.

Die Verwaltung dcS Privat- und Kounmmal- waldbesitzcs.

Die konslltnirrende Versammlung d«S Ver­bandes hessischer Waldbesitzer in Frankfurt a. M. am 18 Juli 1919, zu der außer den Pttvattoald- besitzern auch die Vertreter der wald besitzen den hessischen Gemeinen eingclabcn warm, jcigte, daß cs noch nicht genügend in die Oelfentllchkeit ge­drungen ist, was bie hessische Regierung in bezug auf die künftige Verwaltung des Privat- und Kom- munalwaldbciitzcs Plant, und welche .Gefahren diesen Besitzkategoricn bei Verwirklichung dieser Absichten drohen. Die Erklärung des Landsorst- melfter3 Weber in der 33. Sitzung der ver­fassunggebenden Hessischen Volkskammer am 15. Juli gibt darüber Ausschluß.

Während die Privattoaldungen 1. Klasse (Besitz ber Standesherren ufro.) bisher von eigenem Per­sonal und bie Pttoatwaldungen 2 Klasse (bäuer­licher Kleinbesitz' von den Besitzern nach eigenem Gutdünken bewirtschaftet mürben, sonst aber nur dem Schutz und ber Aufficht des Staates hinsicht­lich ber Robung unterstanben, sollen diese Wal- düngen in Zukunft der staallichen Verwaltung uitterstellt werden, in der Art, daß sie bei einer Neuorganisation der staatlichen Oberförstereien diesen zugeteilt und von ihnen mit staatlichem Unterpersonal bewirtschaftet werden. Die Ueber- nahme ber Privatforstbeamten in den Staats­dienst ist beabsichttgt.

Die Komrnnnalwaldlmgen waren bisher bereits den staatlichen Obersöritereicn zugeteilt, sie wurden hild liebt ihn, sie wird ihn heiraten und damtt basta. Tab er hier ist, ist mein Werk, ich de­peschierte ihm auf seine Anfrage, ob er kommen dürste, daß er mir als Schwiegersohn willkom­men. So, nun korrigiere deinen Mann, ber doch nun einmal nichts zu sagen hat."

,Tic Korrektur besorgt Gunhild," sagte Geert» lachend und kfawntte fröhlich seinen Hut.Es hilft dir nichts, Mama, du mußt in den sauren Apßck beißciu"

Frau Therese sah verstört um sich, aber 'vr^ sie sah, raubte ihr fast die Sprache. Ihr Shnb, ihr so sorglich behütetes, stveng erlogenes Srtnb war die wenigen Stufen ber Veranda hlnav- gestürmt, Delsw entgegen. Frau Therese sah nur noch, vatz Below weit bte Arme ausbreitete, unb Gunhild an seine Brust sank, dann vergingen ihr saft die Sinne. Sie, bas fühlte sie, war frier am Eiüx ihrer Macht. . , _

Ueberrumpelt," fapte ihr Gatte.Ja, ia, Theresck-en, es ging nicht anders, wir werden alle fußfällig um Verzeihung bitten, letzt aber feane das neugebackene Brautpaar, unb ich nnlt uns eine Derlobungsliowle bestelleti."

Frau Lorenzen rührte sich nicht, und als letzt Below, Gwihild am Arm, aus der Veranda er­schien, hätte sie diesen Menschen am liebsten ge-

^Wahrhaftig/' sagte sie,

WÜV <|i anders sollte auch so ,

Ngr.......

vergessen ist. Die diesjährigen Preise haben gegenüber den öoriäfrrigen eine irrteirtlühe Er- böhmig erfahren. So z. B. haben sich bte Preise ür 100 Kg Raps auf 115, Mk (85, Mk hn Vorjahre), für Äiolm aus 125. Mk. (115, Mk. im Vorjahre,, für Rübsen auf 110, Mk. (83, Mark i. B.), für Dotter auf 90, Mk. (74, Mk. i. V.), für Sens auf 90, Mk. (74 Mk t B.), ür Hederich auf 70, Mk. erhöht. Durch den An­bau von Oelftüchten ist jedem Anbauer wieder die Möglichleit zur Herstellung ober zum Bezüge von Oel zur Versorgung der eigenen Hauswirtschaft gegeben, ein Umftanb, der doch sehr willlvmmen ift. Auch bie Lieferung von ©tief ft off tritt ebaw falls wieder in Ava st und zwar sollrti für jedes! Hektar angebaute Oelfrucht 80 Kg. sck^weselsaurts Ammoniak zur Lieferung gelangen. Ganz bcson-, ders möchten wir die Landwirte auf den gesetzliche» Anspruch aus Slüdgabc von 40 Kg. Oelkuchen für je 100 Kg. abgelieferte Saat frinnxikn. Es wird jedoch, angeftrebt, diese DeraünstiMng auf 50 Kg. zu erhöhen. Tie Landwirtschaftslanuner für Hoffen bi Tarmstadt, Allee 6, ist bereit, jede lveiteve gewünschte Auskunft zu erteilen.

* Konze r t. Zum Besten der vertriebenen

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8711 IMMIN, BC ihen n Frau zmiihlge

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Auf eilte Anfrage des Abg. N i tz s ch k e (Dem.), gt ber daraus hingennesen wird, daß in -wachsen ein Uebergangsgesctz für das Volksschulwesen an- mommen ivarben setz das in Widerspruch stehe den Beschlüssen bc5 Verfassung^usschuffes der ^Nonalversammlung, erwidert Freil)err von Wel- das Gesetz (ei in Sachsen noch nicht verkündet die Verfassung noch nicht verabschiedet. Sollte

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o « . , Auf eine weitere Anfrage wird erklärt, baß

c. <NO|cn,Jteei; jn der Pfalz von zahlreichen Gemeinoen »«uslaqteu Gelder infolge der feindlichen Beselninsi IrtB Reichsfinanzministerium ausreickiende Mitt l & Verfügung gestellt seien und das für Platz chtlich Hafer und Heu gesorgt werden würde. Präsident Fehrenbach Machte dann, wie be- mtB gemeldet, über den vom Aeltestenaiisschuß be- Kchssenen Arl»eitsplan Mitteilung mtb bat brin- enti> um Zustimmung ber Versammlung

Abg Schn l z-Bromberg (D.-N ): Ich habe fc*n diesen Arbeitsplan nichts einzuweirden, bis vis den Vorschlag Mitte August nach Berlin zu

A«s Stadt und Land.

Gießen, den 26. Juli 1919.

* Boit ber LanbeS-Universität. Zn der Mitteilung über bie Vorlesungen von all­gemeinem Interesse, die im Wintersemester 1919/20 an der hiesigen Universität gehalten w?c- ben, sei bemerkt, daß die von Pros. Dr. S ch i a n zu hallende dnüünbtae BorlesMrg nicht die Kirchenordnung behandeln wird; ihr Thema heißt: Tie deutschen evangelischen Kirchen der Gegen­wart."

** Ttt OeTJaatanban. Der Reichsaus­schuß für pflanzliche unb tierische Otte und Fette erläßt wieder, wie im Vorjahre, in den fcmtSrnrt* schafUicben Fachblättern unb Tageszeitungen einen Aufruf, um ber brofrenben ^iittcmot zu steuern. Derjenige, der dem vorjäl-rigen Ruse zum Anbau von Oelfrüchiteli Fvlge geleistet hat, wird

jedoch durch von den Kommunen angestellte Forst­wirte beschützt. Da die dteuoraanisation die Bil­dung normaler Forstwarteien schassen wird, wird ein Teil der Kommunaliorstwarte stellenlos werden.

Die Holzverwertung in den Kommunal Waldun­gen, bisher m der Hand der Gemeinden, ivird in Zukunft den Ooersörstcreien »ugewiefen werden. Dian hofft aus diese Art die Erträge zu steigern und die Kosten oermuideru zu können.

** Mißverständnis oder? Das Hessische Staatsministrrium teilt uns unter dieser Ueberschrift mit: Durch die Zeitungen läuft eine Ik. gezeichnete Korrespondenz, die sich u. a. mit dem in der letzten Woche von der Volkskammer beschlossenen Minifter Pensionierungsg-esetz beschäf­tigt, aber von dem Inhalt des Gesetzes eine durch- aus falsche Tarl'tellung gibt. So ist zum Beispiel in dem Artikel zu lesen:Nehmeii wir einmal an, einer der früheren Parteisekretäre, die jetzt auf der Regierung-Lank sitzen, würde detnnächst in seinen alten Berus »uTÜrftretm, so bekäme er 6000 bzw. 7500 Mk. Ruhegehalt für sein ganzes Leben. Dazu noch ein Zioileinkommeu, das ist gewiß eine schöne Sache." Soschön" ist die Sache nun nicht. Das Gesetz bestimmt ausdrücklich, daß an der Pension stets das Linlommen in Abzug zu bringen ist, das der verabschiedete Minister entwederinfolge anderweitiger Anstellung oder Berwendung im Staate« ober Schuldienste oder sonstiger beruflicher Tötigkett bezieht". Die.-Korrespondenz soll im Parteiburoau ber Deutsck?en Bollspartei versaßt werden. Wtt wollen zunächst annehmen, daß es sich für die aus dieser Korrespondenz oben iliierten beiden Sätze bei dem Verfasser um ein Mißver­ständnis handelt, roenn auch die gesuchte Form dieser Satze einet Rückschluß aus gewisse Absichten wohl gestatten würde. Um für die Folge solche Mißverständnisse" auszuschließen, geben wir frier den Wortlaut der bezugiichen Beschlüsse der Volks­kammer wieder: 1. Aus bie Mitglieder des Gesamt­ministeriums finden die gesetztick)en und sonstigem Bestimmungen Anwendung, die frinsichtlich der Fürsorge für die Staatsbeamten, namentlich auch in lx'.ug auf die Ruhegehattsverhaltnisse, die Un» sallfürsorge, die Hinterbliebencnversorgung Sterbegcl)alt, Witwen- und Waisengeld, be­stehen 2. Das Ruhegehalt soll mindestens 50 armt Hundert des Gehalts betragen. Der Anspruch aus Ruhegehalt entsteht nach einer Amtsbauer von mindestens 6 Moitaten. 3. Der Anspruch au Rulxgchalt tritt bei begründetem Ausscheiden mis dem Amte ein. Es rufrt bi ber Höhe des Ein- U-mmens, das der Ruhegehaltsberechtigte infolge anbenveiter Anstellung oder Verwendung im Staats- öfter Schuldienste oder sonstiger beruflicher Tätigkeit bezieht. War der Rul,egel)altsberechtigte unmittelbar vor seinem Eintritt in das Gesamt-

F-rau Therese kam nicht weiter, sie fanf er- stzörft auf einen Stuhl und schnappte nach Lust. I Gunhilds Lippen aber entfuhr ein entzücktes und sie lehnte ihr Köpfchen schmeichelnd it bittendem Ausdruck an Papas Brust.

Das gab Fvau Therese ihre freute schon öfter Schwanken geratene Energie zurück

" r--"- sic,es ist der Below

,t |V1x. w, w eine greuliche Unver-

Mmtfreit haben, uns bis hierher zu folgen. Also iitiiim bist du heute wie ausgewechselt," fuhr sie ihre Tochter an,darum sitzt du den ganzen , pnrfjß Hilf schon mit so glanzenden Augen da und bift, ßflß . 1.1 M müßten dir die Sterne vom Himmel tu den » « Ä« fallen: darum redest du kein Wort und N gar nicht, wenn andere was fagen? Aber feff ft sage ich dir, Gunhild, dieses Mal überlistet

Ür mich nicht. Der Kerl muß fort, das fehlte r-r< hier so'n Anhängsel, so ein immer,väh r en- ® Anhängsel zu finden. Ich .rill ihm gleich,

p ie er die Frechheit hat, sich hier an uns

wie Bitter an der Sonne schmolz, aber so schnell gab sie sich doch nicht gefangen, obwohl sie sich telbst sagte, daß bei ber Ausdauer Delows eigent­lich gar nichts zu machen war. Sie lehnte also die ihr zugebachte Umarmung des Brautpaare- ab und sagte giftig:

Wiflen Sie, junger Mmm, ich bttvundere Ihren Mut. Was berechtigt Sie denn eigentlich, um meine Tochter zu werben? Ihr Referenda r- titel?"

Nee," sagte Below lachend.

Na, 'was berat sonst? Was haben Sie beim?"

,J>aben? Hier dieser Regenschirm ist gegen­wärtig mein einziges Besitztum, aber sonst bin ich noch ein ehrlicher Kerl, der das Herz auf dem rechten Fleck hat, ber arbeiten kann, um die Frau, die er liebt, auch einmal zu ernähren. Bis dahin müssen Sie sich schon an diesem Regenschirm ge­nügen lassen."

Es war alles scherzhaft, was er sagte, und doch sprach ein so tiefer, ehrlicher Wille, ein so ernstes Gefühl aus seinen Worten, daß Frau Therese nicht anders konnte, als ihm die Hand zu reichen.

Wenn ihr es berat beide unter dem einen Regenschirm versuchen wollt, meinetwegen," sagte sie grob, aber es bebte doch wie Rührung in ihrer Stimme, und als Gunhilde sich ihr nun aufschluchzend in bie Arme warf, da küßte sie ifri Kind tief bewegt mit heißem Segenswunsch auf die reine Stirn.

Below aber spannte den Regenschirm auf und sang, daß es weithin schallte:

Herzliebchen mein unterm Regenschirm."

Das war die Verlobung, die der alte Pro­fessor Lorensen nie vergessen konnte, berat das

fril ich doch gleich sterben, wenn dreier ttcrl oa, tr so siegesbewußt hier beraufkraxelt, nuht der handliche Below ist, dieser Hungerleider

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Ögerei . 3u Ms-

1 iw» bin». ilcbcn r das Ulfen- Befiel t. -;.J

He siedeln. ..

Präsident Fehrenbach: Wir können nicht »Kmals für bte ganze Winterfaison das Theater- frtöube in Anspruch nehmen. Ich bitte zu de- kitten, der Kostenaufwand in Weimar ist derart, kB inan es kaum wird verantworten töraten, län> grt als absolut notwendig in Weimar zu bleiben Avg. Schiffer (Dem.): Wine Fraktion fegt Perl barauf, erklären zu lassen, daß äußerste Be- , felamigung in der Uebersiedclung nollvettdtg tst.

Darauf ttnrb bie Besprechung ber Regierungs- rCI831* -llärungen fortgesetzt.

3n tlem. $orf tei Abg Dr. Brauns (Ztr.): Zentrum und od. Umgegend tar ^nialbemofratie haben ihre Koalitton nicht von Veuten für W l°tt«er Hand vorbereitet. Plötzlich und in denkbar «n M M sj^ster Stunde des Vaterlandes unb ohne Zu- SÜSffÜA dm entstand sie auS PslichtgefÜbl gegenüber dem SwaiWli dm als so fr-art geprüften Voll. Ausgetragen kann ühulda Streit um die Friedensfraae erst bet ben LuS °Bblr5/ , «ckchstagSwahlen werden. Ohne S^taldemokrotte ÄM'x ' jedenfalls Hute ferne Regierung denkbar Das

tmtemoti glaubte sich ber Verantwortung für bie

"" fteundl Aufnür^js^zeichnung nicht entziehen ^u können. Tas gute SeßlhfliM*- chM" ber Rechten war einNein des Affektes' . Vanbroirt. W-- i-t^nnischer Widerspruch rechts, lang aiifrnlteiibe

kcwegung und burchrinanberwogende Zurufe.) Tie Uvnnthpkenoli klaoe war nichtdiesem ober einem belferen Fric- nypUillCMuu r ,5 ^uberu bic warwann schließen wir an . fd)lc(J)teTI Ftteden, fetzt ober später, unb xA-A- gar noch einen schlechteren?" Man spricht h ber Opposition den Jasaaern, wie man sich »schmackvoll auszudrücken pflegt, die. nationale tz'sinnung ab. Der Frieden selbst ist cm unrecht imb eine Vergewaltigung, und wir werden nicht mshören, seine Revision auf friedlichem Wege , förbem und mit allen Mitteln nackidrückltch i betreiben. Jn unserer auswärtigen Pollttk ilffen wir den Schutz des Deutschtums im aslanbc und bie Gewinramg unserer beutlet)- inreichischen Brüder betreiben. Wir er- Wen Einspruch gegen die Trennung des krtfefren Südtirols von Oesterrrtch. Von ; «serer christlich - religiösen Ueberaeugung aud Jaurteüen wir alle Bestrebungen, Ferndichaft Rtnüber anderen Völkern zu prcdtten. Tie alte mnd vom Erbfeinde darf rackst wieder aufleben.

SaHS? h ganz besonders notwendig halten wir auch

di. I tütfrt, cheu kann, ;esuchi. nonatl ule Le- ,die aus ceflefu l b. 29., «s L d. bterti, Ib.oneoi üöruitö i älte- tSohttl

ja it Starnmg unseres rtrveirsivrurns. uiqei Don>e inficht wird die Besserung unserer Ernährung be» MlkS "" "

SZA IXagn« Svcndburg. ^ioriju^^ ' * Uujman von Anny Wothe. Slier«'gSe (Nachdruck verboten.) Fortsetzung 20.

TatWMenschen ja, aber was für Mensen! Da

srt "der snn Mkll W* doch gleich sterben, wenn dreier Knl oa, E^L aus^ - - - '

Verschieden

Kaufmoi

Vielgereist, sucht ür Kapital au gultn schält zu btltik evtl, zn überucb-