Samstag, 25. Jammr \3\9
(Sine toloniale VerLeidigung-schrrft.
ocr suchen, es bereits zum 1. Februar'-u tun.
Einigung der bürgeUiheu Patteien.
Aur dem Uerche
*TT?T l°\e,U Manches L"
m n aJhf A. r ^ud)tDeif)ulini|.jc gerade auch ink^ei^ gmiliu. Es wico sich fragen, tone lauae.
^Berlin, 24. Ian. (WB.) 3n einem im August 1918 erschienenen, aber erst im November 1918 nach Deutschland gelangten Dlaubuch über die Behänd, lung der Eingeborenen durch die Deutschen in Südwcstasrika wurden von Seiten der britischen Regierung Klagen erhoben, die von der englischen Presse mit dem (Ergebnis ausgenommen würden: Deutschland lei unwürdig, hünjlig Kolonien zu besitzen. Auf
Wie crllärt sich der Mißerfolg der Deutsch- nationaleu in Hessen?
Der frühere Ncichstagkabgeordnetr Pwfessor Dr. Werner schreibt uns:
mit für die Berewigung der verfahrenen Zustände, die unser Wirtschaftsleben je länger, je mehr unter, graben müssen."
Zur Ermittlung von einzelnen alliierten Kriegsgefangenen, die sich, wie uer englische Ver-
Ebert über das Wahlergebnis.
Berlin, 24. Ian. (WTB.) Der Bolüsbeauf. tragte Ebert empfing den Vertreter der ^Kölnischen Zeitung" zu einer Unterredung und führte dabei u. a. aus; Pie unabhängige Sozialdemokratie ist geblieben, was sie immer war, ein Grüppchen. Ihr Anspruch auf völlige Gleichberechtigung mit uns, wird durch bas Wahlergebnis in das richtige Licht gesetzt, das uns achtmal so stark zeigt wie |:e, die mit der Deut- (c^cn Volksparlei der Herren Stresemann und Rieß, ner am schlechtesten abgeschnilten hat. Wir Sozial- demokrateil werden also in der Nationalversammlung öie Pflicht haben, Geist und Handlungs.inie zu bestimmen. 9iod) reicht unsere Stärke nicht zur alleinigen Uebernahme der Regierung. Sie wird aber so groß jein, daß tatsächlich nichts gediegen kann, was unseren Grundsätzen wider- spricht. Das gilt auch für die neu zu bildende Re.chsregierung. Die Partei, die darin die Sitze mit uns teilen soll, muß sich bewußt fein, daß em Zusammenarbeiten nur möglich ist, uRnn es nicht nur im demokratischen, sondern auch im sozialistischen Sinne erfolgt. Wir sehen in der Nationaloersamm- lung und ,hren Ergebnissen keine möglichst schleunige unö gründliche Beendigung der Revolution, sondern die '-Bekräftigung der revolutionären (Ert rungenschaften. Das mutz auch der Grundsatz jeder Partei sein, mit der wir uns über die gemein»
wochenrürwl!ck.
Giehen, 25. Januar.
♦.i.holime von Anzeigro f. die ZagesHununer bis gum91nd)mittaq vorher oijne jebe'Bcrbmblicljtett Seilen-reise:
für örtliche Anzeigen 25 Bf.,für auswärtige 30 für Reklamen 9JlLl.-Hcbfi20°/6Teue- rnnaszusckIag;Plai;vov- fchrisl 20 % Aufschlag. Lauvtschrinteiter: Slug.
Verantwortlich für Politik: Ang. Goetz, für den übrigen Teil: Dr. Reinholo Zenz; für den Anzeigenteil: ö. Beck; sämtlich in Gießen
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। Angaben. Ter Behauptung, deutscherseits würden Kriegstzefangcne versteckt gehalten, müsse er mit aller Entschiedenheit entgegentreten.
Die Ausfuhr der F e 11 e r z e u g n i s se vom linkörheuusck-en nach dem rechtc,rheinlsck)en Gebiet ist, tote die französische Kommis,ion mitteilt, aui vas deutsche Ersuchen hin genehmigt woroen.
Berlin, 24.Jan. lWTB.) In der Sitzung ber intcr..alionalen Wafsenstillstmidslomm ission in Spaa vom 22. Januar erhob der Borsitzenoe der französischen Million General Fudant zu Begum der Sitzung Besch,oerde. daß üvn bett deutscher- icüs zu liefernden 5000 Lastautos bk zum 20. Januar nur 4239 übergeben wurden. Er stellte fest, datz hier schlechter Wille toniigc. Die deutsche Kommission verspricht eine schriftliche Antwort. L>re erllärt zunächst. die Berzögrnu.uz liege an den ,bereus bei der Ablieferung des Eisenbahnmate- rlals zutage getretenen Ursachen, vor allem an den alliierten Ueberrrahmclommi.swinni. Der fraii- zösi-sche Vorsitzende sicht sich durch inese Darftetiu. g veranlaßt, scruen Vorwurf „sch.echtor Wll.e" zu- rückzunchmen.
Man hat es dec Berliner Volksrcgierung nicht ganz mit Unrecht zuui Vorwurf gemacht datz |ie einen Enttourfzur Reichsver- s a s s u n g erst lurz nach ben Wahlen heraus- Hude. Eine ganze Reihe großer poti- ttschcr Fragen tritt doc das Bott, ohne daß dieses im Wal-Uampf viel davon verspürt hat. Ja, dir für die Nationalversammlung nun- chtchr geroähUen Aogevrdne.en sechst such sich chber Vieles, worüber sie demnächst in Wei- Mar zu entscheiden haben werben, noch nidjt •llar uich einig. Der vorläufige Entnmrf des Lerluier Staatsrechtslehrcrs utch StaatS- serreiars Dr. Prcuß hat, wie man auch über feinen Inhalt im einzelnen beulen mag, das Verdienst, die Geister zu weclcn uich noch recht-1
Mursin
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Ar. 21
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Kic »Malt für den Kreis Sietze». v'Zugrpreis: monail. Mk.1.35, viertel- fährlirt) ailt. 4.05; durch Slbbole- u. Zweigstellen monatl. Btt. 1.25. durch die Post Ult. 4.05 viertel- sährl. aus|d)L Beitellq. ■ etemipred) - Anschlufie: fürdieSchr'Üleitungll2 Verlag,GefchäitsfteUebl Anschrift Mr T rabtnach- richten: Anzeiger Lietze».
Im wcueren Verlauf ber Sitzung überreicht der englische Vertreter oie Mitte llung, baß General v. Lei tow-Borbecl sich noch in Dar-cs- «salam befinoct, seine Abreise nach Eu ropa stehe ledoch bevor. Die deutsche Wafsenstillstandstom- nnilion uvermittelt der Entente sodann eine n, ’ie. "neut aut euie endgüttige Ent,ch:iüunq über das Schicksal der deutch e n Kriegs - und Iivilgesangenen " den allnene.i Ländern bringt. Die Franzosen batten ui der Uittenommi>,io.i für M'ncfldje.aii* deutschen Vor।cy;ag, zur Voroereittmg utd Aotransportes der oeutschen Grfangetien ^agertiiten aufzuiretlen, mit ueni Bemer.eii äuge* leimt, daß ,ich 2.uU uOJ deutche G.fang-.^u.' aus oem -torge nach veu zer,iöc,e,i Geoieleu vufUitb/ji, um
Lttuz eteMb-läkUvM,. AU
■ 1' richtig, daß ein großer Teil
meiner Anhänger zu d.n ^ozmidemokraten über- gegangen sei. Die star e militärische Belegung lOl.eches.ens erklärt bas Atiwr.hfe.i d e sozial.e.no- Iraiiid/en St mimen, roemi nicht restlos, jo doch in weitem Umsange. In den Städten hat meine Anhängerichafl sich zum Teil um das Fünffache vermehrt, ja, in ma,ichen Orten, wie in Butzvach, Bad-Rauhcim, Büdingen, Frieoberg, füu> joQu» lagen ans dem Rich.s heraus zu,ammen weit über 1000 S.immen für unsere Liste aogegeoen luorbcn.
Viele Landorte Haven sich großartig gehalten.
Vom Vorsitzenden des Gießene rDereins der Dcutsa-en demokratrscheu Partei wird uns geschrieben:
Auf die in Nr. 19 des „Gießener Anzeiger* veröffentlichte Erllürung des Vorstandes der Gio- Oener Ortsgruppe der Deutschen Volkspartei ift folgendes zu erwidern: In Nr. 14 des „Gießener z£nt«>inrr,/ z» t- —s.___ • nt r
iftnflül 0.VL nVodiblMX ritbbttfl (WNi
'SmDtmnBablij jh’Stemöeun. SlfiinA. Damstadt. beim n».
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btr-abtHtlna* ainiStrnMelM Damilaot. SÄ L in iierwieta
-Umftaöt. jruiffnbL ob'Stt-w- „hci'nO'.erBr-l-
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di-Liste der
S?!T1 q!Esen Umständen kann man dem ^>reui3)d/eii Verfaisullgsenlwurs in den Purik- tcn, wo er eine straffe und starte gteichs- eiriheit aufrich.en will, nur zustimmen. Es wird zwar jetzt von verschiedensten Seiten ge- oen eine „Zertrümmerung" Preußens Ber- wahrung eingelegt. ,^erirümnierur.g" klingt Krt, aber davon soll ja auch teilte Rede sein. sUian braucht auch dem §11 des Verfassungs- eillwurfts, der Den eiuzeulenLandcsieiien das mecht giot, sich unbetümmert um die bisberi- gen Grenzen zu neuen Staa.sgeoichen umzu- sormen, nicht wortlul- zuzustimmeu. Das Yvl/ere Interesse des Reiches muß darüber Wachen und michprechen. Darüber ist fid). aber wo«/! die große Mehrheit des deutschen Voiles erulg, daß c» mit der bisherigen Hegemonie rirceutzens und seinen 17 Bundesratstimmen inDguttig vorbei ist. Warum wollte man arte, , lÜildje ^€oiibe früherer itauineiiybodtit fÄPÄifia ^.ü^Mle>j>üUeli i Illch beX WMU1.
in der Vertretung der Ortsgruppe, lieber die Don der erwähnten Mitgliederoersa.nmlung gefaßten Veschlüfie werde man den Woritano der fo-llchritp. Lieben Bolkspartei unterrichten. Der Verein der fortschrittlichen Volksparlei beschloß seinen Anschluß an dre Deutiche demokralifcye Partei und schlug vor, nach einer zunächst einzuberufenden osfentrichen Wahlerversammlung in einer germinfamen V^c- einsversammlung einen neuen Vorstand dcr neuen Partei bilden zu Iahen. Ter uationallcherale Verein aber teilte uns nun mit, daß er von einer Vereinigung absehe und ging seinen eigenen Weg als Deutsche Volkspartei. Wen hiermit vie Veranltoor- Deutsä-e Volkspartch Wen b.er.iaaj die Veraniwor- hier in Güßen trifft, das zu entscheiden muß dem Urteil aller sachlich Deutenden überlassen bleiben.
। Die deutsche Kommission legte int Auftrage ! der deutschen Regierung mit feierticfftm Nachdruck Protest gegen die französische Maßregel ein, die die französischen Gesetze üoer den Handel mit dem Feind auch auf deutsche besetzte Gebiet an* wendet. Es widerspreche dem Wasfenst.llstatwsvcr- trag, wenn den V^vohnem der trotz der Besetzung deutsch gebliebenen Landes teile zugemuLel werde, ihre eigenen Volksgenossen als Feinde anz u sehen. Die Ollupation dürfe wirtschast* liche Wirkungen nur in,0fern äußern, als dies mii der militärischen Sicherheit zuiamme.ihänge. Die französische Kommission wird ersucht, für unverzügliche Aushebung dieser Matzregel Sorge zu tragen.
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01 u n g erwirken. Hinsichtlich der all- ölcic coen,o Ichw^ren wie unberechtigten Angriffe gemeinen Rückführung d.r deut ich. n Krie^s^emn- antwortet jetzt das Reichsüolonialarnt in einer Gegen. i>men lyalte er es jedoch für besser, in Deutfchland! (Dehaiidlung der einheimischen Bevölkerung in oelannl5ugeben, daß oiese Frage wohl kaum ^n kolonialen Besitzungen Deutschlands und Eno. ’V den FnedensverHandlungen gc- ^nös) in Erwiderung auf das englische Blaubucb.
Werden könne. Die deutscherseits auf Grund Das Bfaubuch wird hierin im wesentlichen als Tew Y s Artikels b des Wafieniiil.sta,ck>.a^omr..e. s vcr- oenzschnst gekennze.chnet, die den Zwecken des eng. langte Frrrgabe des Direktors Leopold Ger- "ichea Annexionisrnus dienen soll. Fehler und grobe Hardt uni) des Prokuristen Martin Zschocke von Entstellungen werden an zahlreichen Stellen nachge. der Metzer Zi^iguelle der D.s.omo-Geiellschaft wiesen.
wird bon ben Franzosen ab^lehnt. Beide seien Ekböblllla der
bekannte Alldeutsche mrd als gefährlich für die 0N r)le,styratlpn?
öffentliche Ordnung und Sicherheit des Heeres in I n- " l r n, 24. Jan. Dag in nächiter Zeit ein» Haft gaumimeit. Ihre Aburteilung toerbe vor I ,u ,11 b e r Fleischration im ganze» einem Zivilgericht erfvlge.l. I erfrigen solle, hat die baifcrijdfe Fleischver-
Der „SW unserer Selige in Oer Ä'
CeOenSnilüdliekrUHQ. ^cri.t?:-er SleLen Be.prechuugeii statt.
Berlin 23 • 18?-^ ' mde!,m ermöglichen lauen wird, die
'trior XLti1 n> d6‘ lieber die in Fleija-raton zu erhöhen, stehe iwch nicht fest. IsaUS
Q?r L^pf-ogeuen Verhandlungen wegen der >-s bte VerhäliNlist gestatten sollten, moilc inait L e b e n s Mltteleinfuhr teilte Un er- ocrsucheli, es berclls zum 1. Februar M tun. taatssei.re.ar v. B ra u n, der Vorsitzende der I -----------
deutschen Lommissiou für Lebensniittelfcagen, dem „Vorwärts" folgendes mit:
Während des Waf.e.-isttlstanbes kann nur eine
Notaus Hilfe an Lebeusmiillln in Höhe von etnw 30 Mklllonen Dollars für Kranke, Kinder werdende unb stitteude Mütter und einzelne besondere Arbetterlategorien erfolgen, unb zwar nur unter der Voraus,etzung, daß vorher bie gefamtc
Schisse unoerzüglich d^chAsü^t uÜo ibTtfi ?5^^DCl<C ulUet div-tt-r Lmstellung ber Sat, fahrt m3 den deutschen Hä iw ht keiner Weise «> der Giche-
stört oder verzögcrt nnro —, so rann damit ^Qrln erschiLila^ tut mchtS
rechiiet UKrbcn, daß in 1 n>ei bis br«i2öorf!enlrur ^ad^' ■^nct davon war von Her« Pros. Dc.
nicht sehr erheblich: sie werden sich nad» oen v» 11 "^^ßeiier ttiizeiger^ als Antwort auf oorausge». uns g.’ltenb gcstiachlen Aiisp-rückseii bi l'eicbt airi I ^^e>te Angriffe der Deutschen Vclkspartei erfchie-- 70 00 0 Ton nen S JL i e et? ö0 00ü Ä lLrklaruug wird durch die dagegen eingelegte ionnen Weizen, gno.ise Ätennen k0 n de n -1 ^rüc?‘^rSI,9 er>ch.üttcrt Es bleibt dabei, daß fierte r Milch, Hafer mehl N eis i^tb I demokrattsche Partei sich zu einer
Fleischpräparate bdauLn unb re dum ! ^^nverblndung mü der Deutschen Volisparteß l-alb zur al gemeinen Aufbcsjecuirg d- r Ernährunn - m .Zentrum bereit erklärte, eine
in keiner Weise aus. Es wurde natürlich mit ben I reaktionären Deutsch - nationale«
Vertretern ber Eittenle una ÄmerimS auch über irt? I ^blehnte. Da die Deutsche Volks-
weitere Versorgung Deutsch a.u>s bad anbei t ^ale I US yn!?6s^^^dung eyngtug, so mußten sich Saben diese die Erttäru.lg ab, daß ine W^ ltvorräte I ^e?e£ .mw die Wahlen zur Ratio-
an Fett und GctrcDs ausreichend feien um die i Sttiö-toir ^tig ge* gesamte Welt reichlich zu versorgen Die Verior-I Vortest von einer Listawcm
Sung Deutschlands hänge nur von der Erfüllung I bürgerlichen Parteien,
der gestellten Bedingungen au. Dazu ist ersorder- I der Deutschen demokratiichm Parten
lich, daß ivir uns durch die Ausfuhr bv t Kob- Sozialdemokratie gehabt. Uno nun noch
len, Kali unb I n d u st r i e e r z e u^ n iss en lnGietzen bei der Gründung
so rasch wie möglich Devisen im ^Aus^ailde ver- demokratlfchen Partei gepflogene«
lchaf.en, .mit denen die Lebensmillettcesenuiacn frühere fortschrittliche
oezahlt werden können, beim darüber darf man ! öur Gründung der neuen Partei
irch keiner Täuschung hingeben: Gegen Kredit'frr* lr I"^stng mit dem Vorstand der ober deutsches Ge lo, da?bei^rtdoucr blä ISSS Dieser ließ durch zwei Ucberwieg.ns der Einfuhr üoer die ShiiUnr immer ^,c,vlrla 16n' ,ntQn habe in einer Vor-
mehr enttverlei luürbe, li.fert u.is Aurerüa nichts' i?S.hpnU ls?i2demnächst etnjube-
Uufenben Mitgliederversammlung vorzuschlagenr
. ^-U'0N Pari». den Verein der fortschrittlichen Voiksparrei unb dew
F t * ?A* J^n‘ Ein sehr festlicher! uationallioeralen Verein, sowie eine mögttchst groß«
Empfang fand am Donnerstag nachmittag im Parc Anzahl noch nicht oraaniiürier Wähler zu einer Alonceau statt. Ungefähr 3uu Personen waren von Ortsgruppe der Demolratijchen Partei juiamuien* ttrau Wilson eingeladen, darunter Ador, ruschUeßen unter Aorausjetzung möglichst gleich- mtt welchem sich W.lfon einige Augenblicke in sein mäßiger Berücksichtigung b.iaer seitheriger Verein« Kaomett zuruckzog; der witteren Dubost, Deschanel 1’w -- — - ' 4 ■
Pid)vn, Elemente!.
Neubau und einer Umformung des Reiches. Daoei brauchen die willtürtich gefügten Gren- jen Eiitzclflaaten nicht unangetastet zu blii.eu. Lebellsiävige, nach namrlio^enGe- frchtspunllen umgrenzte Vunbesstaaren im Sraimien einer fonöcn, trag fähigen Zicichs- c1 n be 11 — das muß die Losung fein! Parti- luchiistischcn Bestrebungen hat die Na.ional- verlammiung scharf cntgegenzutreten. Darum iotlte man ei.rcr vernünfngen und begründeten Zerregung der übergroßen Bundeoftaa.cn in ihre natürticheil Bestandteile reine Hemm- nine bereiten. Das trifft nicht nur für Preußen zu, foitbern auch für Bayern. Ob ber roiläUiige Entwurf zur Reichsvcrfassung, den bte Reichsregicrung nach neueren Meinungen Sich nicht in allen Eittzelheiten zu eigen gemacht hat, in der Verteilung der Befugnifse seitig den Willen des'Volles auszurA^n ^'do-1an das Reich und die mit er die Arbeit in Weimar befruchte'und überall das Richtige gctiofieu
fördere. Die politischen Parteien die die Kan- Wh '0 1 n ^,nac.?laver untersucht tverben. didatenlisteu ausgestellt haben, finb sich über ™ Ö}ie?i °^Cutllü)C ^^äroeieii gQvisse Hauptfragen, die den Neuaufbau be-x C üoeriwulmcn werden müssen,
Deiches angehen, ebenfalls noch nicht schlüssia. Ireu-,rer^1 vermehrte Zu-
Sv viel steht nach dem Wahlergebnis für bas! ^etzgeberiichcr Befugiitfse zulonlmt. Istridj feit, daß die künftige W ik in £t öaö Jic^ cutc t€llt darsamentarische Ber- Hauplsache von dem SuiaminenmirLen der dc- ^11° ist"ieibst^etttäüdlich^ ^ichsmmtster nw!rauschen unb der foziaidemokratischcn selbstverständlich.
Partn beherrscht werden wirb. Ma-ul-es große. F---—~^.^=—
Problem, bat bet neue Verfas,ungventwurf §elnd!jche ZUMUjUNgeN bei de» vek- Hal auliaudjen lauen, m bl-hcr von dcn Fä- banöldnotn in Snnn
ben ber Parteiprogramme nur dürftig um- «tUHVlJngCll In opLlu.
spönnen worden, unb es wird sich pernlutlichs. Berlin, 23. Jan. (WTB.) Aus der Sitzung zeigen, daß dte Fraltionen nicht immer ac- Waffcnst,llstaiid-kommis,ton Li Spa« vom sch o sen abftimn.e 1 we de.ll Wcch ejib- Mcdr- - S.an.1’ar »ß mitzuteUen: Der Vor.itzende der . S&iJÖa“ SS K 8! ä&w SSAft ■ rungen, ote aus den Handlungen unserer I Garantie für die Sichrrheü der Transporie von Feinde sich ergeben, werben bie noch etwas I Dmizig bis zur polnischen Grenze. Der deutsche verfchwomuretten Parteikörper einer Küßen I Ersitzende hält die Traiisporte oijnc Eimvirkung Feuerprobe ausfetzeu. Dann wollen wir auch I Alliierten auf Polen für undurchführbar, da mit Spannung darauf sehen, wo die traft- fc!aIuUc” Erhalt«» der Polen nicht zu
in i*t Ä-Ut&w«. MÄ imma to Ä ÄÄttÄ
? - a- fviien nicht Dichtet und Säuger! chen Gebiet die Auslieferung bei ba» «Ätl haben, unb wir dürfen uns nicht!" e be r s ch ü ss e. Gegen diese Forderung erhebt 'yinträuinen, „wo die goldene Zcres lacht und deutsche WafsenstillStaiidUommi.ii.n Einipvuch. der friedliche Pan, der ÖLUrenbebü^er*__ei I ^ie «rtlurt» füc die besetzten Gebiete g&te nicht
gilt, zu schützen und zu schirmen bab ^r.^a“0cr.^Qni,trieg5ted)t, fonbent bet Waffen- Reich vor greifbar nahen äußeren utü) inneien °ertr>afl'>Jia^ tl>clc^cm Verwaltung öle fahren u inneren diEst-r Gebiete der deutiw-n <x-er preutziichiNi Staats-
Auf x /- s. oewalt obliegt. Die befische Heeresleitung könne
Alls VolterveriohTtung und Steg der zwar von den staatlichen Kassen Nachweise üle. pumaiien Idee ber Selbstbestimmung und bie Einnahmen und Ausgaben sowie über die Be- ISelbstbeschcwllitg der Völler dürfen die Deut-! stände fordern, aber keineswegs die Ablieferung ie; scheu nicht bauen. Die Gegner lehren uns ein Ueberichüsse.
sttnderes. ^Frattkreich will erobern, nicht nur 1 5)16 deutsche Kommission leate im Hnftrn™-
-Elsaß-Lothringen, dus Saargebict, fonb.'rn «uch bte Nheintanbe von uns wsrcißen. Wa- ttum wollte es sonst die von ihm besetz.en Gebiete hermeihisch von uns absperren! Foch hat eingeftaiibeii, baß die deutschen Kiiegsgesange- tten nach dem Norden abtransportiert worden sluo, nut in bell durch den Krieg zerftorlen Gebieten Stlaoelldienste zu tun! Die neuen „Erleichterungen" im Poftverlehr zu ten linksrheinischen deutschen Ländern berühren! uns wie ein Hohn. Patete mit Lebensmitieln ohne Britfe dürfen hinüöergejandt werdet; wir kommen immer mehr dazu, diese Praktiken der verbisse,ten Tyrannen, bie boch wahr- ____ _____- ---
Ilch nicht aus eigner Kraft über uns gesiegt ^rctcr behauptet, noch in Deutschlmio aufhanen haben und nun wähnen, int Halbdunkel ber ber deutsche Vorsitzende um nutzere
Absperrung Nh<mbundpoiitir wieder einfä- * —
dein zu tonnen, mit dem Rechte des Vertrauens auf die bleibende Lebenskraft Dcutsch- lands zu verlachen und zuiückzuwciscn. Aber ote Pvittrk der Nariottalieisnmmlung muß sich danach rteilen. Sie muß aud) betycrjigcn, daß uniert lyctitbe uns jetzt auferlegt Haven, Lebens mtttel von Danzig aus an bie Polen durcyzulassen, die zum Kamps gegen uns die Waisen ergunen Haven! England hat Zu- stcherungen von uns verlangt, daß wir ben iolen freie Ipanb lassen! Tag für Tag üocr- Oauft uns die Entente mit neuen Demüto- gungen.
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Erne Aufstellu-ng der Listen wäre daher unmöglich. I wäre das Signal für eine* netten Umsturz und da. An diesen Bescheid anknüpfeno ersucht die deutsche mit x:- ,,J--——=-<-— .
'Jtote dcn französischen Vorsitzenden um Vcstäti- gung dieser Erilärn.ig U;U> stellt fest, daß nach ocm Rücktransport der Ciliierleu Kriegsgefangenen cms >Dcuijchlanv kein Grund mehr oorliege, den Rücktrai.spott der Schwerverletzten uiü> tianlcn dcu-ichen Gefangmett zu verhindern. General N u- d a n t, dcr die Hauptpunkte der Note sofort teilt Übcrlommando dcr Alliierten zur Kenntnis zu (»eben vcrpctcht, sagt Mtttcilniig über die Stel- lllngnahme dcr alliierten De.egaiioiicn zu dieser präge bis morgen zu. Für die kranken und
schwerverletzten Gefangenen »oerde er eine a ün- Hif * 0 - •"..... - * - ' ........
. Erster Platt 169. Jahrgang Sun»iug, 1
GletzenerAnzeiger ä General-Anzeiger für Gberheffen.„Ä 3w!INngrnind»nick u. v-rl-g: vrühl'iche Hnfo.-Bad). «. Steindrucken! N. Langr. SchrlstI«I!u»s, SeschzstrMe «.Vruckknl- Schulftr ?.


