an
'ttetn?
«800c ule s
in den nltafti. ’?nbei8. Brecht, tjnhielt ^toU Heeres. ek>e frei.
11097
ihre wn und S"
dijion
ld Uiglich
kW ^hlefrld raße 129.
♦
f (1/117).
ittiHttt gr kt an Eure ru Eurem öachenburg lt kommen, b Bekannie! rauche ich! imeu!
der Brust auen Sieg! t die büttt
eit sind bl« >Cbel», bk fteuet und Die Haupt- r, 3.; Len- . Lchretbt Iterroolb an [gemein de- b 5 91 tag- telbei Euch1
ibeur M17
W'.
>r usw. aller llung in die i für Grenz-
dem Vater- 3543D
ppen beim .Nauheim, hlentruppt i für Rach» i.vataillon
। $u erfabrrn-
l3.-I.1M
SS" ö$l. indnalK agevonK, ilerkmst- ® für * •?' SS Ks U»«"K
Hr. 70
Ter Siebener Anzeige, erscheint täglich, anher Sonntags. — Beilagen: Siebeuer.'samilienbiütte,;
KitisLlolt
für den Kreis Sieben.
Bezugspreis:
monatl. Dif.1.35, viertel* iälirlich Mk. 4.05 . durch Abdole- iu Zweigstellen monatl Mk. 1.25; durch dieBost Dkk, 4.05 viertel* jährl. ausschl. Beitellq. ; ^entipred) - Anschlüffe:
für die Schriftieitnng112 BerlagMeschäftsstelie51 Anschrift fnrTradlnach- r,chten: Anzeiger Sieben.
Montag, 2\. März 1919
Erster Blatt
169. Jahrgang
llUhuqme von Anzeigen s. die ioqesmmtmer viS zuin Nachmittag vorder oynejedeBcrbmdiichkett
Seilenprcije: für örtliche Anzeigen 25 Bi., snr a n s w ä r t r g G 30 Pi., für Neklamen 9)lf.l.-ncbn20uo'Zeue- rnnaszus ! lag;Pla>;vor- schrii, 20 % An'schlag. £>aiivtid)ri't!eiler: Ang. Goetz Verantivortlich für Politik: Ang. «oeg. snr den übrigen Teil: Dn Renidold Zenz; für den Anzeigenteil: v. Beck; fämtlid) in Gießen
Gietzener Anzeiger
„sä. General-Anzeiger für Oberheffen
SwilNngrrunddruck u. Verlag: vrühl'sche Unio.-Vuch. u. Steindruckeret R. Lange. Schriftleitung, Seschästsjtette u. Druckerei: Schulstr 7.
wachrufen.
Hundes umschreibt.
der test
letarierarmee einzutreten und für den Triumph der Idee Opfer zu bringen.
Budapest, 22. März. (WTB.) . Ungar - Korr.-Bur. Heute vormittag herrsche hier vollkommene Ruhe und Ordnung. Tie Strahn zc gten ein lebhaftes Treiben, da die meinen Betriebe feierten. Allenthalben sieht nun: Plakate nut der Aufschrift: Es Idbe die Proletarierregieruug! Andere Plakate fordern^ zur Ordnung und Arbett
Ungarn im Aufstand gegen die Entente.
Die polnische graste.
Paris, 21. Marz. (WTB.) Davas. Der „Temps" meldet daß die mit dec Festsetzung der Grenzen zwilchen Polen und Preußen beauftragte Komrnuson inft>'g.' des Verlangens von Lloyd Gooege eine neue Prüfung> vvr- nahrn, nach deren Brendiguüg sie zu dem glec» chen Ergebnis gekommen sei. Dec polnqd)e Staat werde 25 Milftoneu Einwoyncr I Aen, unter
vor.
pariser Nonferenzen.
B n d a p e ft, 21. März. (WTB.) Ungarisches Korrespondenz-Bureau. Tie Leitungen der unga- ri'tfycit Sozial! cnpar: ci und der ungarifthm Köin- niinnftenpariei beschlos en in g^m i .famer Sitzung die Vereinigung, der beiden Parteien. Tie neue Partei soll vorläufig den Namen Ung>a rische S o z i a l i st e n p a r t e i führen. Tre Partei ü er- nimmt im Namen des Proletariats unverzüg.rch die ganze Macht. Tie Diktatur des Proletariats wird von den Arbeiter-, Bauern- und Soldaten- rätett ausgcübt. Zur Sickerung, der .Herrschaft des Pvvletariats und gegen den Imperialismus der Entente müsse das innrgste Wasen- und Geisteslündnis mit der russischen Svnftetrcgic- rung geschlos en werden. Tiefer Beschmutz wurde in der l>ente -end abgrfyaltenen Sitzung des Ar- beiterratcs unterbreitet und einstimmig angenommen.
Die neue BesatzungSzone.
Wien, 22. März. (WTB., Die neue Besatzungs. zone in Ungarn, deren Grenzlinien in der von Oberstleutnant Dix dem Grafen Karolyi überreichten En- tentenote im einzelnen bestimmt werden, bedeutet ein Dorschieben der Alliierten und insbesondere der rumänischen Truppen aus 230 Kilometer Länge um etwa 60 Kilometer westwärts. 3n diese Jone fallen außer dem ganzen Biharer Komitat die bedeutenden Stäbte Arad, Szegedin, Großwardein, Debreczin, welche, weil mit der neuen Jone auch die politische Grenze festgelegt wird, für Ungarn verloren gehen würden. Gs würde hierdurch ein Gebiet mit etwa 2' , Millionen Menschen von Ungarn losgerissen und Ungarn in der Hauptsache auf das Land zwischen Donau und Theiß und auf das mittlere Theißtal be- schränkt. Die Note besagt weiter, daß der Rückzug der ungarischen Truppen hinter die Westgrenze der neutralen Jone, am 23. März beginnend, innerhalb höchstens 10 Tagen beendet sein muß, nach deren Ablauf die rumänischen Truppen ihre Linien vor- schieben sollen. Das Kriegsmaterial in der neutralen Jone wird der ungarischen Regierung zur Verfügung gestellt. Das Eisenbahn- und Wirtschaftsmaterial muß bis zu weiterer Entscheidung auf dem Platze ver- bleiben. Die bürgerliche Verwaltung soll in der neu- tralen Jone unter Kontrolle der Alliierten in der Haid d r ungarischen Regierung bleiben. Die ungarische Gendarmerie und die Polizei sollen die Aufrechterhaltung der Ordnung sichern.
Gin Aufruf „Au Alle!"
m a t i o n:
Art das Volk Ungarns!
Die Regierung, hat abgedankt. Jene, welche bisher auf Grund des Voftswillens und mit der Unterstützung des ungarischen .Proletariats regiert haben, haberi en.gesehen, daß. die zwingende Geleit dec Verhältnisse eine.! neuen Kurs fordert. -ttc iPcvduttiousoronung kann nur dann geiicljert wer- ben, wenn das Proletariat bic Machc u^iummt Mben der drohenden Anarchie nt ber Produktron ist auch die au stcnvvlit i s che Lage Ungarns eine kritische. Tie Pariser Friedensibnfer^nz ent- sclfted im geheimen dahm, bsfe ft® wutalie ganze Gebiet Ungarns beietzl. TicEntmtemiftwi! erklärte, daß sie die Temarlünonslmre sortan als politische Grenze betrachte. ^.re ferneren M- tejungen d-S SMdrs «rr»I ff™. «»eitixtr bro 3wtf, bafe man Ungarn zum «itautrt*- -A Op-aUwns gebiet veoenüce der an der rumc.inschcn Grenz ?ämv!-,td-n ntiWn 2»*««
Tas uns gtraubte Land >vll der Sold für die rumänischen und tsa-echischen Truppendurch w<chche man die russische Sowtedarmw'nrederrmg^ lassen will. Ich als provyvriichec Maftdent der garischen Vvlisrepublck mrch ^genL^r Pariser Friedenskonlereirz an das P r o> l etta. r r a t der Welt um Gerecht«!«! tfÄö Ich danke ab und übergebe dre Machst dem Prvte tariate der Völker Ungarns. lVZ- Ka ro l Y r.
Budapest, 21. März. (WTB.) Fsrrespon- denz-Vureau. Jnsvlge der Temchswn der Regre- m.« übenmlM der Ärbeiterrat von Bud»-
Budapest, 22. März. Die ungarländische Sozialistenpartei und der revolutionäre Regierungsrat veröffentlichen einen Aufruf an Alle, in dem es heißt: Das Proletariat Ungarns hat mit dem heutigen Tage alle Macht in seine Hand genommen. Die Arbeiterschaft ist nicht geneigt, ihr Haupt auch ferner- hin unter das Joch der Großkapitalisten und Großgrundbesitzer zu beugen. Das Land kann von der Anarch e des Zusammenbruches nur durch Schaffung von Sozialismus und Kommunismus errettet werden. Auch außenpolitisch steht die ungarische Revolution vor einer vollen Katastrophe. Durch den Beschluß der Pariser Konferenz, nahezu das ganze Gebiet Ungarns militärisch zu besehen, wird die Versorgung des revolutionären Ungarns vollends unmöglich. 3n dieser Lage blieb der ungarischen Regierung als einziges Mittel die Diktatur des Proletariats. Die, entscheidende Grundbedingung hierfür ist die vollkommene Einheit des Proletariats. Zeder arbeitende Mann oder Frau wird in die ungarische Sozialistenparte! ausgenommen. Die Regierungsgewalt übernimmt im Auftrage dieser Partei ein revolutionärer Regierungsrat Gesetzgebung, Exekutive und richterliche Gewalt werden von der Diktatur der Arbeiter-, Dauern- und Soldatenräte ausgeübt. Der revolutionäre Negierungsrat beginnt unverzüglich seine Arbeit zur Verwirklichung des Sozialismus und Kommunismus. Er bestimmt die Sozialisierung der Großgrundbesitze, Bergwerke, Großbetriebe, Danken und Verkehrsunternehmungen. Die Bodenreform wird im Wege von sozialistischen Pro- duktionsgenoffenschaften durchgeführt. Der Regie- runqsrat organisiert eine mächtige Proletarier- armee, die die Diktatur der Arbeiterschaft und Bauernschaft gegenüber den ungarischen Kapitalisten und Großgrundbesitzern wie gegenüber den rumänischen Bojaren und der tschechischen Bourgeoisie zur Geltung bringt Er erklärt seine volle Solidarität mit der russischen Sowjetregierung und bietet den Proletariern Rußlands ein Wafsenbündnis an. Er fordert die Arbeiterschaft Englands, Frankreicys, Italiens und Amerikas auf, nicht weiter den verruchten Feldzug ihrer kapitalistischen Regierungen gegen die ungarische Räterepublik zu dulden, und fordert die Arbeiter und Ackerbautreibenden Böhmens Rumäniens, Serbiens und Kroatiens zu einem bewaffneten Bündnis gegen die Bojaren, Großgrundbesitzer und Dynastien auf. Die Arbeiter Deutsch- Oesterreichs und Deutschlands fordert er auf, dem Beispiele der ungarischen Arbeiterschaft zu folgen, mit Paris endgültig zu brechen, sich mit Moskau .u verbrüdern, die Räterepublik zu konstituieren und mit den Waffen in der Hand den imperialistischen . (Eroberern Trotz zu bieten. Die ungarländische Sozia- , liftenpartei und der revolutionäre Regierungsrat sind sich der Schwierigkeiten und Opfer bei der Beschrei- tung dieses Weges bewußt, aber sie müßen Krieg führen zur Befreiung der Lebensrnittel und Bergwerke. Sie muffen den Kampf ausfechten für die ' Freiheit der ungarischen Proletarier und die Freiheit der eigenen Existenz. Nur auf dies m Wege können ; wir dem Sozialismus zum Siege verhelfen. Wir for- dem jeden Arbeiter und jeDen Ackerbautreibenden , auf. zu arbeiten und zu produzieren oder m die Pro-
Beschäftigung durch Explosionen von Blindgängern und Minen getötet worden sind. Es nmrbe um genaue Angabe der Zahl der Getöteten gebeten. Der englische Vertreter teilte nunmehr mit, daß bei beu Aufräummigs- und Erbarbeiten der in englisct>er Hand beftnd-lichcn beutfdpcn Krieg6g>.'langeneu in Frankreich und Belgien durch Explosionen von Blindgringern und Minen lOdentschc Kriegsgcfangcnege- tötet »vorden feien. Erne Aenderung in der Verwendung der deutschen Kriegsgefangenen werde al-er nicht für nöt,g gehalten, da englische Ar- beiterabteftungen die gleichen Arbeiten ver-richten. Ter bmtfdx Vorsitzende behielt sich nach Prüfung völkerrechtlichen Bestimmungen einen Prv-
Fn Osteuropa hat sich wieder ein neues I Wetter zusammengezogen. Ungarn befindet sich im Aufstande gegen die Entente! Zwi- . scheu Budapest und Moskau sind Verbrüde- rtmgstelegramme ausgetauscht worden, und bte rufsisck>en Bolschewisten unter Lenin und Trotzki haben diese durch die Machthaber der Entente herbeigeführte Entwicklung mit „unendlicher Begeisterung" aufgenommen. In Deutschland empfindet man darüber eine tiefe Beklemmung und ein ingrimmiges Gefühl der Genugtuung zugleich. Denn es soll und wird unseren Gegnern nicht gelingen, Herren über ein deutsches Sklavenvolk zu werden. Dre Ueberspcrnnung militaristischer Willkür, tote sie seit Monaten dem Deutschen Reiche gegenüber geübt wurde, hat den Arni auch auf Ungarn gelegt, dessen staatlichem Dasein die Entente das Lebenslicht ausblasen will, weil es ihr aus militärischen Notwendigkeiten so gut dünkt. Das ist der Anfang des Diktatfriedens, .der alle Selbstbestimmungsrechte und Einwendungen wehrlos machen will, der dem „Besiegten" alle Möglichkeiten selbständigen Beharrens rauben und friedlichen, volkerversöhnenden Stimmen kein Gehör geben will. Die Entente will den rus- sischen Bolschewismus bekämpfen ohne das allgemeine Friedensbedürfnis zum Bundesgenossen anzunehmen. Sie ist mit dem brennenden Span in ein Pulvermagazin gegangen. Der größte Teil Ungarns sollte von chren Truppen besetzt und zum Aufmarschgebiet gegen den russisäzen Bolschewismus gemacht werden. Als ob dieser sich nicht am . besten und schnellsten durch eine allgemeine
Politik der Völkerversöhnung Niederhalten ließe! Ungarn sollte seine Donauschiffahrt an die Tschechen ausliefern und vollständig unterdrückt und aufgeteilt werden. Da trat der Ententefreund Karolyi, der den Bund der Mittelmächte feiner Zeit schmählich verraten und fein Heil im Lager der Gegner gesucht hatte, im Bewußtsein bitterer Enttäuschung und Angst von der Führung des ungarischen Staates zurück, die er der „Diktatur des Proletariats" übergab. Nun herrscht in Ungarn das Rätesystem unter der Oberleitung der Moskauer Bolschewisten. Die Aussichten, daß die Flammen auch nach dem Westen, nach Deutsch-Oesterreich und dann ' auch nach Deutschland übergreifen, sind gewachsen. Jetzt tritt die ernsteste Frage an das Schicksal auf, zuerst bei der Entente, dann . auch bei uns. Wollen die Gewalthaber in
Paris den Gewaltfrieden, so wird das Unheil seinen Lauf nehmen, denn dann hat Deutschland höchstens Ketten zu verlieren. Die Zeit drängt nach Entscheidung. Die Verzweiflung im deutschen Volke und bei seiner Regierung ist fo groß wie die bittere Entschlossenheit, die jetzt allenthalben sich kundtut.
Budapest, 21. März. (WTB.) Kvcrespon- denz-Buceau. Dec französisä)e Oberslleutiiant V t r überreichte bem Präsidenten der ungarischen Votts- republik Karolyi eine Note, in der mit Bezug auf ben Besclchch dec Pariser Konferenz eine n e u e, als politische Grenze zu betrachtende T c m a r k a t i o n s l i n i e zwnchcn Ungarn und Rumänie n bestimmt wird. Tie wichtigeren Punfte der neutralen Zone werden von Emtentc- 4nippen besetzt. Ter Ministerrat beschloß, mit Rücksicht auf die entscheidende Aenderung, ro.W durch diese Note in der außerpolitischen Lage ein- aetreten ist, und Migesichts der der mtganfeyen Pcvdut!io'.i brol-.nden Katastrophe btc Jl e m 11 - sion de s Kabinetts, wrlchc von Ka o Yi angenommen wurde. Der Beschluß des Miinfterrats wurde dem Oberstleutnant mitgeteilt. In im, t er- Präsident Karolyi erließ dann folgende P r v k l a-
pest die Regierungsgewalt und bildete einen inten» mistischen revolutionären Negierungsrat, dessen Mitglieder den Titel Volkskommissäre führen. Tas Präsidium übernimmt Alexander Carbai, Vollsllommcksar sür Fiiianzen ist Eugen Varga, Lleußeres Bela Kun, Krieg Josef Pogany und Sozialisierung Will>'lm Boehm. Tie Negierung verhängte ü-ct Budapest und das ganze Land d«s Staiidrecht.
Paris, 22. März. (WTB.) Havas. Der Oberste Kriegsrat seM heute die Prüfung der polnischen Frage fort, ohne eine Entscheidung zu treffen. Die Kommission für den Völkerbund behcuidelte die letzten Artikel des von der Friedenskonferenz ausgearbeiteten Entwurfs. Eine lange Debatte entspann sich über Art. 16, der militärische, n)irt^^^aft^
m! Zoll L Geschäfte und sämtliche Äan- denen sich drei Millionen Deutsche besin^n wer. ken sinh gesperrt. Die Ordnung wird voii der den. Du:, meiste.! bccielbrn bi-^Imcn ua5 @<^t Dolkswehr aufrechterl-alten. Ter revolutionäre Re- von Marienwerder und Ro cnbeig, aus du. Llo.id gierungsrat erließ heute vormittag eine Bcrord- Goorge als von vic'.cn Deutschen dewohnt aufmerk- uuna m der der Beifttz von Manen verbalen und sam gem.icht hatte, die aber nicht von Polen Ws- Ä M6 eine Ueberttetnno oeUfl nn-rben tonnten ba f.e von bettt btre re«
her Verordnung mit 5 jähriger Zuchthaus rase und Eisenbahnen von Warsck)au nach dem Bal.i,co.n 50 000 Kr. G?ldstr^e geal^det wird. Aus allen Meer.durck-guert werden. Wenn diese Geblete bei Teilen des Landes laufen Tel.gramme ein, ivonach Preußen .bleiten, konnc es den ganzen -toanfit die größte Ordnung -nd Ruhe herrscht. Am Sonn- Verkehr aus der Z^icl unt^buidem tag nachmittag findet eine große öftentliche Ber- PL r i v. 21. Marz. tWTB.' 5>rvas. Amll.ch I-MMl-n« bet unsnttnlif*« fjjiolUiWen Partei T°r Oberne K-Utgsrtü mtammette o t am Sr.itaff fr,ff. nachmittag von 3—6 Ulyr. Er prüite die pol«
.Zuische Frage und die Frage der- llelnwsührnnÄ
Ein Telegrammw<chsel zwischen Budapest der T r u p p e n des Generals H a l l e r t! ach Polen, und- Moskau. I Tie nächste Sitzung findet Vdontag 11 Uhr statt.
I Warf cha u, 20. März. (WTB.) Reuter.
Budapest, 23. Rtürz. (WTB.) Arn Sains-1 fünftägigem Kampfe drangen die zum Entsatz tag nadimittag trat die unga rische 9t a t c = ^.tadt Lemberg herbei geeilten pohmfb-ert republik im Wecse des Fuickspruchs mit der Truppen'in Lemberg ein und feUngm bic Utraincr russischen Räterrchublik in Verbindung, uibcm -It ^,L. ^^cht. Sie erbeuteten zahlreickse Gisangene, sie an 9Jbo5ilau -u .Händen Lenins folgenden Kanonen und Kriegsmaterial.
Spruch abgab: Berlin, 23. März. (WTB.) Tie Polen"
Tas ungarische Proletariat, wcla^s gestern Spa. General v. H am me r stei n ü' er-
nacht die ganze StcuT/sgewalt an sich brachte, mlyrte I sichte den Alliierten in Spa am 21. März '2lb* die Diktatur des Ptrolctariats ein. Sie begrutzt sch^jten von Telegrammen, die der deutschen Sie als Führer des internationalen Vroletariats. Wassetistillstandstommission allem am 19. und Wir .entbieten Ihnen unseren Gruft und dem qq. März aus Westpreußen zur g.ntgcn sind, und ganzen rcPcIutio: ä.;en russischen Pro eiarmt j-ic {;i>)Cncn die Unruh; und (Sntrü'iung der bntigen; Partei der Sozialdemokraten stellte n'a auf^den I ätschen Bevölkerung aus Anlaft der g; ü> (i, cu n Standpunkt der Kommuni.reii. Tie beiden Par- Abtrennung dieser deutscl-en Gebiete Ausdruck seien wirlen im Eiuwernehmen. Wir nemien uns, siedet.
solanae der Moskan-xr Klougeeft leir^en <wiib.itlichm I Die Schadcnerfatznnsstriichc.
Tittei sür uns feststr5lt, uugarlaudisckte Sozialisten- m {= 22 Märi (WTB.j Rcu'-er. Tie Partei. Wir erbitten rn dieser Frage der Wiedergutmachung und die Festlegung,
Weisungen. Tor 3^t der VoUstomm^re halt £ Grenzen Deutschlants überragt int Augenllick gerade,ietzt eine Sitzung ab. Genosse Bela muh ff Die Ausschüsse der
L@‘admr ftänbigen frfeten di- für
Tie ungarische Räterepublik erbittet sich em .. Miede raut m a chunaen aus 8 Mi(Iiar* Schutz- und Tr."utzbündnts mit der russi- ^n Pfund fest, die mit Zinsen aus -10 Fahre ver- feben -Lowietr^ier^ig. Mit der ^.afn tn ber ,(.(t 1G ^((^en Pfund Sterling betragen. Nach bielen Ansicht der amerikanischen Sachverständigen be-
^artats Trutz. Ww bitten um so fort .g^. 9Jlittcilung tragcn bie verfügbaren .Hilfsquellen des Deutschen ubec<kie TlIlQan^ r irhnft Reiches und das deutsche Vermögen in Deutschland
r9n nufri-^iaen Oftus- und im Auslande höchstens 2,4 Milliarden Pfund,
aus Moskau txii, -Jientcn ausrichtigen orutzI mirb das Saarbecken als
der pwletarischon Legierung, der ungarisck>.m Rate- nufjev^b Deutschlands gerechnet, das nast; 91it» .SÄ der Kommission von ben Alliierten beschtag- ntre nahmt werden kann. Sollte diese Ansicht das Uebec-
Ingreß der KowtmuimrnPartoi des do.schewitzi g.ctui([.t qelvinncn/ (0 würden 1600 Millionen tut ^en Rußland mii. Sie ^^de nnt unendlicher ^fortige Liquidierung der Kriegsverluste ver-
I fügbar sein, wonach noch .800 Millionen Pfund zu Moskauer KonFresfes und eberi|3> ben Bericht über > viären Die amerikanische Ansicht geht da» die militäriidjc Sage milouta^m ut e§ unbcbmgt um i)cn Restbetrag zu erhalten, man sich
Pest stan^c hauptsächlich auf den Ueberschuft, den der beut die
drahblo^e V^biiÄ^g aufr^t zu ^l^ltm Mit erziele, verlassen müsse. Diese Ansicht habe
kommnnislischem Gruß und Händedruck "enin. n^brstützungssrage, nämlich der Frage, inwie- -- weit man der deutschen Industrie gestatten, solle, JVrhfrtnMlinnett in Snna. mit ber übrigen Welt in Wettbewerb zu treten, ge- vie venj/anuiungen in opuu. f Die französischen Delegierten sind ber An-
Berlin, 2$ März. (WTB.) Aus dem Sit- sicht, daß man der deutschen Fubustine berreb Be- zungsbericht der deutschen W a f fe n st i l l st a n ds- fteuerung des Im- und Exports eine Kinufttta f o m m i i f i o n in Spa vom 20. März 1919. anlegen müsse, bic amerikanischen und britnchen! Deutsck<erseits ist wiederholt mündlich und schrift- neigen dazu, Deutschland zu gestatten, leine mdu- sich gecen die Eünsülnung des französischen striclle Tättgkeit wieder aufzunehmen, damit cs m S p r a"ch u n t e r r i ch t s in ben Volksschulen des ber Lage ist, ben Restbetrag feiner schulden an bic von ben Franzofcin besetzten beutschen Gebiets Pro- Alliierten zu zahlen. Tie Sachverständigen smatzttn testiert worben. Die Protestnoten sind bis jetzt un» ben Betrag bes beutschen Jniports und Exports beantwortet geblifcbeii. Nunmehr bat der sranzösb- auf jährlich etwa GO Millionen Pfund cut, nid Mje Administtaton in Wiesbaden die Nachricht von denen der Restbetrag der Schuld in etwa 12 fahren der Einführung des französischen Sprachunterrichts | gelösclst werden könnte. Dies ist die Anftcht iec bestätigt und auch mitgeteilt, daß dieser von fran- ameriianifcbeit Delegierten, die aber nicht allgemein tzösischen Offizieren überwacht wird. Daraufhin bat | von den Alliierten geteilt wird. Die Fraiizoien unä ber deutscl.E Vertreter heute nochmals die schärfste bis zu einem gewissen Grade auch die Englwrder Verwaltung ge^rn diese Anordnung eingelegt imb neigen dazu, eine viel höhere Summe, die sich über um ihre unverzügliche Aushebung ersucht. einen viel längeren Zeitraum erstreckt, als Wieder-
Tie deulfche Wmmcksioii 1 atte nach- gutmachung zu fordern, lieber die Verteilung der drücllichst dagegen pro eftiert, daß deutsch-c Kriegs- iSchadensvergütungen an die Alliierten herrscht gefangene von den Engländern im ehemaligen ebenfalls Meinungsverschiedenheit, da die Fran-- französisckren und belgisck/cn Krieg-sgebiet mit dem zosen an erster Stelle Berücksichtigung verlange!!, Aufsuchen vpn Blindgängern beschäftigt während die Engländer wünschen, daß,die Bertei-. werden. Tie deutsche Regierung batte ersucht, bie lung auf ber Grundlage der Kriegskosten erwlgtt deutsck^n Krieg« Kr diese Arbeit nicht mehr zu Frankreich habe die schwersten niaterieftcni Ber!ulte venm-nden, da mehrere Fälle bekannt geworden erlitten, Groß-Britannien dagegen tjabc feinen! wären in benen deutsche Gefangene bei dieser Untertane.i dir s .werst.m -st ucrl bc*t n/ij eburoet 1 " .....''Die Verein. Staaten habe eine i-mttchaoigung von
1100 Millionen fffr verloren gegangene Menschenleben und verlorenen Besitz festgesetzt. Sie haben dabei eine Entschädigung von 5000 Pfund für jedes durch ungesetzliche Handlungen verlorene Menschern- leben festgesetzt, wobei bie int Kampf verlorenetp Menschenleben nicht eingerechnet worden sind.
Französtiäie '-WilUür.
Berlin, 21. März. (WTB.) Die ftanzösisch'. Kommission in Spa war gebeten worden. Die Zu- ftimnnnig des Marschalls Fo ch dazu einzuholen, daß Sammlungen des deutschen Hilfs- werks für Kriegs- und Zivilgefangene mich t* besetzten Gebiet veranstaltet werden können. Es durfte angenommen werden, daß hiergegen kaum Bedenken bestehen und die Franzosen ihre so oft gerühmte Menschlichkeit durch ihre Ei:'- roilligung prakttsch beweiseii würden. Doch weit gefehlt. Foch verweigerte die Erlaubnis zu ber Sammlung im besetzten Gebiet unb- es wirb damit einem großen Teil deutscher Bürger unmöglich sein, ihrem Mitgefühl für die in Feindesland befindlichen Brüder durch eine Spende Ausdruck zu geben und zur Linderung ihres ' schiveren Loses beizutragen. Wahrsck>einlich befürchtete Foch, die Veranstaltung könnte bei der beut* fdyeii Bevölkerung den tiefen Schmerz und bi- g.--
liche und andere Zwangsmaßnahmen gegen vedjte Empönmg über bas grausame A' ' n die widerstrebenden Mitglieder des Völker- unserer Gegner in der Kriegsgefangenenscugc i.ea


