Ausgabe 
23.8.1919
 
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Bekanntmachung.

Der vom Gemeinderat durchberatcne Voranschlag

1 AM ** .

Derer! bi feder Revfliisabtea

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« «le Brlhl'uhe Öelw.-Drcekeroi. K Lange. eiala»

r Niinstvcrrin. ü ittr Zkirlmer ist nuitmj lungSräume bleiben , im. Tie Gießern jeden Sonntag twn 1 «öffnet. Am 15. & KunstvcmnseineAu! gemerbeschule r die neuzubildeiüt hm *5gletdvn der lttantearbdhing erö tjt #u3lklluni nricb

ehtanc! 01MM Achtung!

L0He Sendung Cinmach» und Salat- urken sowie Zwiebeln u. sonst. Gemüse , !mr??btroffen zu den billigsten Preisen. Verkauf ' i"')ttwoch und Freitag von morgens R Ubr nn oUDofftr. 23, Erke Löwcngassc. H. Ferber.

legen ist, als Baugelände aufzuschließen.

Viittlerweile trat nun der Staat mit bem An-

Mehrheit diesem Plane zu mit dem Vorbehalte, bah er das eigentlick>e Baugelände uncntgdtlid), de! als Garten dem (Sebäuhe angeschlossene Ge­lände zum Selbstkostenpreis überlassen will.

Q Grünberg, 23. Aug. Zu Anfang dieses ZahreS crlvarb die Stadt das Anwesen der Der- storbeneii Geschwister Sehrt. vestchcnd aus HauS und dahinter liegendem ca. 3000 qm groften Gar­ten. Sie liest, sich dabei von dem Gedanken leiten,

Für die liebevolle Teilnahme bei dem Heimgänge unseres lieben (Fnt* schlaiencn sagen wir ans diesem Wege unseren herzlichen Dank.

Im Namen

der trauernden Hinterbliebenen:

Frau Gertrude Wisker Wwe.

©leben, den 23. August 1919. 9809

* Grünberg, 23. August. Ter gestrige ,Ludwigs markt" war mit 349 Schweinen, rwist Ferkeln, befahren Teit gröstten Teil davon sellten die 3üditer, Landwirte der Umgegend. Auch einige Händler hatten Ferkel und Läufer cmgebotm. Ter Handei war gedrückt, und die Preise zurück- Gegangen. Es kosteten ü8 SBodxm alte Ferkel 70-100 Mk. Wo Stück, 810 Wochen alte 120 bis 150 Mk. pro Stück, ältere bis 200 Mk. Läufer 2 ;0270 Mk. pro Stück. Am Scltlusse des Mack ü-s konnte man dvobochten, dast einzelne Händler von Landwirten, welche nidjt ausverkauft hatten, den Rest an Ferkeln aufthuften und fortbraxfjten.

Todes-Anzeige.

Heute nacht verschied plötzlich und unerwartet mein guter, treuer Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel

Eberhard Metzger

im 62. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Minna Metzger geb. Becker.

Giessen (Ludwigstrasse 30), den 23. August 1919.

Die Beerdigung findet Montag den 25, August, nachmittags 3l/i Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. [,8ao

Landkreis Sieben.

-i» SemeinderatSmitglied als Feldfrevler.

^o. I n he i d e n, 22. Aug. Bergangrnc Woche «tappte di.' hiescge Feldwache bei ihrem Pa- trooillcngang einen Mann, der sich eine tüchtige kjast MarS von einem Acker abpeerntet hatte und svegtrogen wollte. Er wurde sestgeuom.uen und tttpupvte sich als das Gerneinderalsmitglied £>. E ß8 wurde sofort Anzeige gegen ihn erstattet. Be­merkenswert ist, dast gerade dieser Mcum bei einer Ahuna, in der beschlossen wurde, dem Feldfrevel energisch entaegenzutreten und eine Feldvacl-e zu Hilden, lebhaft dafür eintrat.

der Gemeinde Burlihardsfelden für bas Rechnungs­jahr 1919 liegt vom 26. August l. I. an eine Woche lang auf unserem Amtszimmer zur Einsicht offen. Tin. Wendungen Können während dieser Jett schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden. Ts wird eine Um­lage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen

Brt*r*$bCTi ^chnischm Hochschulen yu Darm- stabt und Karlsruhe erlangte Grad eines Diplom- tzvgenieurs von Hessen und Baden geaenseirig für die Zulassung zur Staatsprüfung im höheren Bau» «fache und zum höheren Staatsdienste anerkannt wird.

fiimen an die Stadt heran, Gelände zur Errich- tinig eines Finanz- und Kreisvermes- lungSamtes zur Berfügimg zu stellen. Beide Armier verfügen hier nicht über eigene Dienst- tzrbäude, und der Wechsel bei dem einen Amt hat tiitc schnücrige Lage in der WohnungSbesck-affung vmir acht. Das vorhin genannte Stelände wurde . ür geeignet zur Ghricbtnng dieses Gebäudes befunden, und der Staat verlangte die Abgabe feit ca. 1800 qm Gelände. feiner letzten Sitzung stimmte mm der Stadtvorstand mit Stimmen-

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Bekanntmachung.

Der vom Gemeluderat durchberatcne Voranschlag der Gemeinde Grohcn-Linden für das Rj. 1919 liegt vom 26. August lsd. 3s. an eine Woche lang auf unserem Amtszimmer zur Einsicht offen. Einwendungen Können während dieser Zeit schriftlich ober zu Protokoll vorgebracht werden. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben.

Grohen-Linden, den 23. August 1919. 9830

Bürgermeisterei Grohen-Linden.

Lang.

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u aulgenommen dieses Gartcugelönde, das zwischen Tuntl-alle und bei geroöhniid* Lösentränke inmitten der Stadt sehr günstig gc- ^bötinti)ocofniibr l, »*** »9 Wi»irrtrfÄnh* Aif<uif4iiii>r«>»

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O Gr ünberg, 23. Aug. Die hiesige Bür- pmnciftcrci I)at bis jetzt schon zweimal Früh­kartoffeln für die Beüwhner tefcbaflt. Vorige E erhielt jede Haushaltung 15 Pfund, zum von 18 Pf- für das Pfund. Die Kartoffeln tat von einem Gute in der s)tähe. Diese Woche Itxir es sogar möglich, durch Bezug eines Waggons ans der Wetterau der Daushaltung je nach Bedarf rinnt halben bis ein n ganzen Zentner zukommen lasseit. Der Preis war der gleiche wie bei der t Lieferung.

** Lang-GönS, 23. Aug. Wie in an bereit n haivn auch hier die Felddie b ftä hle sciir angenommen. Um sich dagegen zu schneit, ha> n vor einigen Tagen die Landnärte in einer K saminlnng beschlossen, dast jede 9iad;t ablvach- fdnb 10 Mann Patrouille in der Feldmiark gehen.

Lindenftrutb, 23. Aug. Hier wurde fine Ortsgruppe des Hess Bauer n- b n n b e 8 gegründet, der sich 25 Mitglieder an- sclilossen. Zum Vorstand wurden gewühlt: Wilhelm .iVil I., Ludtoig Bräuning, Peter Guntnim II., «v'itrrich Fatum X. uitd Georg KVirl Sclielt.

Watzenborn-Steinberg, 23. Aug. Am letzten Sonntag sand hier eine gutbesuchte Versammlung der Landwirte statt, in der eine Landwirtschaftliche Bezugs unb2lb* » atzgenossenschaft e. G. m. b. D. gegründet wurde. Zum Direktor wurde 5tbnr<ti» ©anatf, a!8 Rechner Ludwig Schmidt V. geioählt. Tie Genossenschaft zählt bereits 78 Mitglieder und l>at sich der Landwirtschaftlichen Zvittralgeiwsscn- schast in Tarrnstadt angesclüofsen.

** Wieseck 23. Aug In der Gemeinde­rat s > t tz u n g vom 22. August wurden die ein* gereichten Suomissionsarbciten für den Umbau der Klingsporschen Fabrik zu Miet­wohnungen genehmigt. Von der An­pflanzung von Obstbäumen auf dem 9lb- triebc amSchrein" wird vorerst Mstand mmom- men. TagegenZindet eine Anregung volle Zustim- wung, einen Dnl als Sport- unb Spielplatz an* zulegen. Dem Schuldiener wurde eine Son­dervergütung von 80 Mk. für die Reinigung der neuhergestellten Schulsäle bewilligt. Bet der Neuregelung der Teureungszulagen für die Gc- mernbebeamten war angenommen worden, dast lei det" Forstwart hierfür die Oberförfterei zuständig M .Ta bem nicht so ist, werdeit dem Forstioart die gleichen Sätze rachlvwilligt. Zwischm der Aus­stellung des Mehl verteile cs und der der Bäcker be­steht eine erhebliche Differenz. Um gleicl-zeitig dcn uni innigsten Gerüchten hierüber den Boden zu ent- ztehcn, soll eine Besprechmtg Klarheit schaffen, an brr auster der Lebensmittelkommifsion, dem Dkehl- verteiler und den Bäckern noch die (Ztaueiitderats- nntglicbcc ©ebener und SVümniel teilnebmen.

Kreis Friedberg.

Rl. Friedberg, 22. Aug. In der gestrigen Sitzung der Stadtoerordneteuversammlung bean­tragte der Führer der Unabhängigen Sozialdemo­kratie, an die Regierung das Ersuchm zu ridxtcn, die Forderung der Landnnrtc auf Beseiti­gung der Zwangswirtschaft abzulehnen. Dte Beatüitdung stützte sich u. a. auf die mangel­hafte Belieferimg der Stadt Friedberg mit Schlachtvieh. Der Antrag tarn mit knapper Mehr­heit zu Fall. Dagegen wurde ein demokratischer VermittelmigSaulrag, der sich für ftujernwifen Ab­bau der Zwaugswirtsck-ast aussprach, einstimmig angenommen.

Q. .Bad-Nauheim, 23. August. Tie Fleischversorgung der eml-eimischen Be­völkerung ist diese Woche febr rnöstig ausgefallen. Auf den Kops der Eimv>ohnerstl)aft gibt es 50 Gramm 0>l>rcktes mit ftmxijcnbcilagc, während die Kurgäste durch die Eiitkaufs-Genossenick^aft reicküich mit Fleisch versorgt lucrbcn. Etwa 20 wetblick-e Lilfskrüfle, die während des Krieges in den Tienst der Stadt traten, müssen jetzt nach und nach ihre Stelluirgeu anjgebcn; ab 1. Novem­ber soll feine toeiblidx Hilfskraft mel/r im Tienfte der Stadt tätig sein.

Starkenburg und Rlteinhessen.

rm. Darmstadt, 23. Aug. Der Bieh- auftrieb aus dem Kreise, wie aus der ganz«: Provinz, ist in dieser Woche derart schlecht und ungenügend, dast die für die StadtauSgabe angekünoigte Menge von zuerst 100 unb dann auf 75 Gramm pro Kopf angekündigte Menge Fleisch nickt auügegeben werden kann. Ein arofcer Teil der Bewohner wird daher in dieser Woche auch auf diese gewist geringe Menge frisches Fleisch verzichtar rnüfitm. Für die nächste Woche soll es überhaupt fein frisches Fleisch, sondern nur tamerikanisckieS Sckuveinefleisch, da» bcfatmtlidji ziemlich teuer ist, geben unb dann soll das teuere Corned Bees zur Ausgabe aelarrgen.

Sw. D a r m st a d t, 22. Aug. Die Stadtverord­netenversammlung billigte einstimmig in ihrer gestrigen Sitzung die Borlage der Stadtverwal- itung, nach der die Grube Pinnz von Lessen bei Messel wieder eröffnet wird. Die Eröfftlung der Braunkohlenvorkommen der Grube ist bedingt durch die Herrscheiche Kohlenuot. Als Anlagekapital ist ein Betrag von 200000 Mk. und als Betriebskapital ein solches von 500 000

^«Burkhardsfelden, den 23. August 1919.

Bürgermeisterei Burkhardsfelden.

Schmidt. (9831

Mark notwendig. Der Betrieb soll als prodewrlser Tagbaubetrieb fojort eröftnct werden, um für den kommenden Winter die äusterste Not in der DauSbrandversorgung zu lindern. F-erner be­willigte die Bcrjammlung für städtische Beamte, Lclirer, Hilsökräste unb Arbeiter eine einmalige TeuerungSziuläge in Döhe von 300 Mk. für Verheiratete unb Ledige unb von 200 Mk. für Ru hege Hal tSemps äuger unb Witwen, bei einem >h?ftenauiivanb von 673 200 Mk.

Die Krei$tag$u>aI}Ien.

Das Ergebnis im Kreise Friedberg.

Nach ben jetzigen Fesrstellmrgen sind bei der Kveistagswahl im ifrcife Friedberg an Stim­men abgegc.xm: für die Verden sozialdemokratischen Parteien 9327, ßieff. Bauernbund unb Desf. Volks- Partei 8194, Zentrum 2401, demokratijckx Par­tei 1380, Tcutsche Volkspartei 970. Warn teilte erheblichen Fvhler unter lau fat sind, würde die So- zialdemikratie 13. der Bauernbund 11, daS Len- trunr 3, die Temokratie 2, und die Teutsche Volks- Partei 1 Sitz erhalten.

rttrchliche Nachrichten.

Gottesdienst, Sonntag, bu 24. August (10. nach TrimlatiS).

Evangelisckic fötmclnbr.

In der Stadtkirche. Vorm. 8 Uhr, zugl. Christenlehre f. d. Neukonfinniertat a. d. Mat- thäuSaemeinde: Pfr. Mahr. 91/?: Pfarrassist. Schaefer. In der Johann isttrche. Vorm. 8 Uhr, fällt auä. Siebe Stadlkrrche! 9Vs: Pfr. AuSseld, Wartburg, evgl. Jüng­lings- u, Alänner-Vnvrir, Tiezstr. 15. Sonntag, 24. Aug., TageSausftug. Näheres im Vereins- lokal. Freunde deS Vereins herzlichst emgelatp-it, Samstag, 30. Aug.: Unterlyiltungdabenb der filteren Abteilung. Gäste steiS willkommen. Dibeltrünzchen für Schüler bölwrer Lehr­anstalten. Jeden Mitlwvch von 67 Ubr für die jüngere Abteilung. Jeden SamStag von 67 Uhr für die filtere Abteilung im J-vhannesfaal. Btbelkräuzchen ftlr Niödckien airö der Jo- bauneSgenteinbe. Jeden Tiens lag von 67 Uhr im Jiolxenm-ssaal. Senutbig, 24. Aug., vorm. 10: Kirch berg. 11: Christ<nlehve f. d. weidl. Jugend. Nachm. iy8: Mainzlar.

Kallwlischr Gemeinde.

Samstag, 23. Aua., nachm. 5 u. alxmbÄ 8 Ubr: ^legend, z. hl. Beichte. Sonntag, 24. Äug. 11. Sonntag n. Pfiugstcn. Gy»: lepenfjeit z. hl. Bcickste: 7: hl. Hiesse; 8: Aus­testung d hl. fibrnmuniiMt; 9: £wa>amt m. Pr. Feier der ersten hl. Kommunion der Kinder. 11*/*: hll. Messe; nack-m. 3: Andacht rn. Segen.

^ochschulnachrichten.

Marburg, 22. Aua. (Wolff.) Der Direktor der chirurgischen Klinik, Professor Gulicke, I)at einen Ruf nach Jena, und der Direktor der Zahn- flinik, Professor Fischer, einen Ruf nach Ham­burg angenommen.

Sport»

Aus bem Sportplatz an der H'ardt werben morgen, nacknntttagS 2 Uhr, folgenb* 'F u st- ballwettspiele ausgetrageu: Sportverein Merkur Verein für Rasenspiele 1900, 3. Mann­schaften; Sportverein Merkur Verein für Rastn- spiele 1900, 2. Mannschastiir.

** Der Ruderklub ,L> assia" veran­staltet morgen du Spo rtfest in Gestalt einer internen Rmckta. Im Einer wird die Klubmeistcr- schäft ausg-fahren, anschließend folgen Anfäiiger-, Junior-, Senior-Vierer und Achter. Im Weit' schwimmen messen sich die Mannschaften im 50 und 100 Meter Brustschwimmen. An Wasscr-

fptaen gelangen Schlsferstvchm und DüttenNmtt- fahrt zur Aufführung.

Eingesandt.

(Für Fann imb Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Wiederholt kann man die unangenehme Wahr­nehmung machen, dast K fi u ser ^meistens Frauen) in Obstgeschäften die Güte der Waren da­durch zu prüfen suchen, das, sie bat betr. Gegeu- stand ziemlich nahe unter das Riechorgan bringen.

5a6 eine derartige Art und Weise gerade nicht sehr apixtitanregend ist, kann man verstehen. Im Interesse der Gcsundhctt ist ein solches Tun doch zu unterlassen.

i Einer für die Allgemeinheit.

Schiebertransporte im Sitterzugverlehr-

Welck>nt Umfang die Tran-Porte auS den besetzten Gebieten angenommen haben, erhellt am besten die Tatsache, daß täglich in allen groben Städten Waggons von den Sichcr- hcitLbehcrden festgestellt werden, welche mit Waren aller Art ohne Kenntnis der Eisenbahnverwal- tintgen an ihren Bestimmungsort gebracht nx-rben Man hat sichere Beiveise bafür, bah in Düsseldorf, Duisburg, Franlsurl, Essen unb Lltüncheir-Gl ad- bach Zentralen teReben, die eilten riefen- h asten Schmuggeldienst eingeriritet haben. Die Organisationen erstreckm sich über bafl gan^e Reich und mit Hilfe von Eisenbahnern werden bte WaggoirS mit den auözusühr.mden Warm sicherer und schneller an ihren Bestimmungsort geleitet, als dies dem legitimen anbei möglich wäre. Von M üncken-Gladbach aus toerben augot- blicklich grobe Mengen twn Textilwaren auogc- fübrt. Die dortigen Spinnereien arbeiten zum Teil I rieb er, da sie Baumwolle natürlich unter der Hand in beliebiger Menge erhalten können. Die Einfuhr dieses kostbaren Rohmaterial- er folgt zum Teil aus Holland, too die an der Grenze stationierten BesatzungSosfijiere und Be­amten gegen eine Gebühr von 9000 Mk. den be­treffenden Eisenbahlmmgen mit dem Vermerk .Hoere-gut" versehen. Zum Teil werden ebenfalls durch Mithilfe her Besatzungütruppen Fertigwaren ane» England bezogen und iveiter verlchoben. Sv bietet eine Aachener Firma in deutschen Tageü- zeituiigenjeden Posten amerikanischer Hcrrrn- und Damensticsel" zum Preise von 45 Mk. an. Diese Schuld sind wrnebmlirf) in Hainburg yi haben. 9teuerbing8 werden von S^üeielchändlern tu Berlincnglifdye Tuche" an geboten, die massen­haft eni geführt werden und deren ntiliderwertige Qualität in feinem Verhältnis zu dem geforberterf Preis von 30 Mk. pro Vteter steht. Es handelt sich hauptsächlich um gefärbtes englisches Militär­tuch. Wollene und baumwollene u.nlerwfische, die jetzt massenhast von Schieb.'rn anw:bjti*n wird, ent stammen gleichfalls atglifclym Militärmagazinen. Das Hauplgesckiäft liegt jebod) nach wie vor in der Einfuhr von LebenSmitt^n. Die Regierung bat sich hier aus dem Grunde znm Einstlrreiten veran- lafit gesellen, weil die durchsck)nittlich geforderten Preise jür Speck intb Schmalz Wucherpreise sind, da an Ort und Stelle von den Grossisten die F-ett- warcn znm Preise von 4,50 Mk. bis 5 Mk. pro Kilo abgcgetuni hk*rbcn. Neuerdings hat man einen aliSgedehntelt Schleichhandel mit Mehl nach Süd- deutsck)l<inb entdeckt, wohin Mizemnehl toaggon- weise ein geführt und mitentlbrcdxnbcm Äuf- scküog" weiter verschoben worden ist. Die lieber« modrung der Regierung nrirb sich weniger an Reisend: ricksteu, die für den perfönHd>ai Bedar kleinere Quanten ausführen, als vielmehr an den vollkommen korrupten 03 ü ter- dienst. Man hofft durch gciign.-te .WonfmUe der Züge endlich bimi grvst angelegten Gdymugglcr- dienst auf der Ciseirbahn ein Citde zu madyen.

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