nntfl es verlangt.) Zlmn Beschluß einer Gebiets- mutz in das Reich aufgeyen, dbtberung sind mrndestens Treirünftel der Stimmen süddeutschen Staaten polgat.
Wltd
I
Offener Brief des GewerischaftSbundeS Deutscher Msendahnbeamten (Ortskartett Gießen) au Herrn Justizrat Metz.
genommen. ,
Zum gestern erwähnten Artikel 152 findet die gestern ausgesetzte namentliche Abstimmung über den sozialdemokratisck^en Antrag, der bi" Aushebung der privaten Regale -und Mutungsrechte erlangt, statt. Der Antrag wird mit 132 gegen 118 Stimmen angenommen. Darauf wird die Sitzung abgebrochen.
Weiterberntung um 4 Uhr. Ucvergangs- und Schlußbestimmungen. Schluß V>2 Uhr.
1 Die BoMhochschule will jedem Höherstrebenden ermöglichen, daß er in freier Arbeit und Kritik zu den Grundlagen aller Gebiete menschlicher Erkenntnis sich durchringe un durch Selb st nachdenken die Zusammenhänge in Natur und Kultur erfasse
2. Die Volkshochschule ift keine verwässert«
»•128 » !29 2*- ‘30 » 13> »132
M Rate zu ziehen.
Gieße n, den 22. Juli 1919.
Gewertschastsbund deutscher Eisenbahn beamten (Ortskartell Gießen).
Wrttkopp. Detröe
Schriftführer. Vorsitzender.
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lljilt tit $t< j« ttW». ®,el sMiq, Koblr uniscklo-l 2o- Use konnte nicht
aufgenommn l a zu niedrigerem ' LÄandel. - Au ym der Pmse mch I Zreise von 1,60- ’O—1,20 Mk. und s)M per Pfunds
gMarburg, 2l tritt Einreihun« ^-Klasse dert p Tatsache werden. । «rienbundes ist V rck in dieser Hinsi ' Id dos erforderliche S
-m. Garben t eich, 22. Juli. Die Arbeilo des Bergwetksbetriebes „Gewerkschaft hetz s en", in welchem nach Aluminium geschürft wird, haben seit einigen Tagen die Arbeit wieder ausgenommen, sy daß der Betrieb in vollem Umfang! wiederhergestellt werden konnte.
er. Röthges, 22. Juli. In unserM Nach bardorfe N o n n e n r o t h soll v diesem Jahre m>4 die Anlage des elektrischen Lichtes im Anschluß ar die Ueberlandzentral« Wölfersheim fertiggeslck werden. Bei uns scheint man über diese sehr a- wünschte Einrichtung noch immer zu keinem end gültigen Beschluß gekommen zu sein. Bereits w, ziwei Monaten wurde in einer öffentliche Versammlung festgestellt, daß niemand gegen du- An» läge des elektrischen Lichts stimmt. Es konnte ik dieser Versammlung mir keine Einigung m bn Bezahlung der Oberleitung erzielt werden. Sm Ansicht der größeren Bauern sollte ledermmv I fdinen Anteil an der Hauptleitung tragen, mb, üend die Kleinbauern und Arbeiter auf den etoj punkt standen, daß die größeren Bauem zu sev Leitung eine vrozentuale Melnabgabe/e Ml Vecknögen leisten sollten, oder die Kosten der Dl» I leitung durch die Gemeinde, wenn nicht jffl'li Hi doch zum größten Test getllgt werden müßten *y. verlautet hat sich Nonnenroth auf letzteren Stad! punkt gestellt. Sollte es deshalb bei uns mcht * Möglich sein, einen Ausweg zu sinden?
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6 Jahm g Lberpräsidenten v-fft $ Frankfurt Ar der geling
aller Wahlberechtigten erforderlich. Bei Abtrennung von Bezirksteilen ist der Volkswllle des ganzen Bezirks festzustellen. Ein Streit über die Vor- mögensauscinanüersetzung wird durch den Staats- Gerichtshof für das Deutsche Reich entschedcn. Der Kornpromißantrag will ferner in die Uebergangs- bestimnlungen einen neuen Artikel 164a cms- knehmien, wonach die Bestimnumgen des Artikels 18, die für den Fall gelten, daß die Lander mcht, Mistimmen, erst 2 Jahre nach Verkündigung^ der Reichsversasfung in Kraft treten. Durch den Kam* promißantrag sind die meisten Anträge hinfällig
Oberarzt Dr. Lotz beim Jnf.-Regt. Nr. 87 wurde auf sein Gesuch zum Sanitätsoffizier der Reserve übetgeführt. Major z. D. BaurdeBetaz, zuletzt im Jnf.-Regt.63, hat den Charakter als Oberstleutnant erhalten.
♦♦ Für die Veranstaltung lu Gun- ien der vertriebenen Elsaß-Lothringer, die am nächsten Freitag im hiesigen Stadttheater stattfindet, bringen wir heute tm An- zeigentell das ausführliche Programm. Im Mittel- punkt des Abends stehen Werke des beliebten ober-1 hessischen Dichters Alfred Bock, die Karl Volck vortragen wird. Außerdem verspricht die Mitwirkung der Damen Marcks, Lissy Sprenger, Margot Werner, Lisel Winner, sowie der darren Marguth, Falken und Leutheiser einen Dollen künstlerischen Erfolg. Hoffentlich erfreut sich die Veranstaltung auch einer reichlichen Einnahe. Die von den Franzosen aus dem Reichsland Vertriebenen sind fast vollständig Mittellos in ihre alte Heimat zurückgekehrt. Hier müssen sie sich eine neue Existenz gründen, nachdem, der Erfolg langer arbeitsreicher Jahre für sie verloren gegangen ist. Auch deshalb glauben wir mit Rücksicht auf den besonderen Zweck des Abends den Besuch der Veranstaltung unseren Lesern besonders empfehlen zu sollen.
♦* Tas musikalische literarische Unterhaltungs-Kränzchen 1914 — ein privater Kreis von Musik- und Literatur- freunden — tritt am Sonntag den 27. Juli 1919 zum ersten Male an die Oeffentlichkeit mit entern literarischen Vortragsabend, zu dem es den hier schon von seinen früheren Veranstaltungen her । bekannten Rezitator Karl Höcker gewonnen hat. Herr Höcker wird in der Hauptsache Vorträge aus Meisterwerken deutscher Humorift-n bringen (Busch, Schlicht, Salzer usw.). Der Besuch des Abends kann allen Freunden deutschen Humors warm empfohlen werden, zumal der Reinertrag für unsere in den nächsten Tagm zurück!ehrenden Kriegsgefangenen bestimmt ist. (Siehe Anzeige.) .
** Zur Frage der Bewirtschaf- tungvonHerbstgemüseundHerbst- 0 b st hat, wie die Reichsstellc für Gemüse und Obst mitteilt, das Reichsernährungsministerium bis jetzt noch nicht endgültig Stellung genommen.
**Gesuchebetr.dieEinfuhrvon frischen Südfrüchten aus der Schweiz sind nicht mehr wie bisher an die Hessische Landesobst stelle, Darmstadt, Sand- straße 24, sondern an das Hessische Lan - desernahrungsamt, Darmstadt, Wil-
-A bsti m in ung mitl69gegenll7Stim- -m em.b e i 1 6iS timmenenthaltungenan- ge uv mm an. — Art. 62 wird in der Ausfchuß- .sassung mit einem vom Abg. Luppe (Dem.) be- antmqten Zusatz angenommen, lwvnach das Sttmm- verhältnis im Reichsrat jeweils entsprechend der 'Volkszählung neu geregelt werden soll.
Arttkel 64 wird unverändert m der Ausschußfassung angenommen. Ebenso Artikel 64 a.
Tas Haus nimmt nunmehr die gestern aus- äesetzte Abstimmung über den Räteartikel 162, in der sämtliche Abänderungsanträge abgelehnt werden, aus r_'jeit Antrag Delius, daß nicht die miditigften Berufs gruppen, sondern alle wichtig-m Berussgruppen vertreten sein sollen, vor. Artikel 162 wird dann in der Ausschußsassung an»
Ern S chlu staut vag der Zentrums Partei, der Sozialdemokraten und der Demokraten '.vird mit geringer Mehrheit angenommen. Nack Annahme einiger geringer Aeuderungen wird der K 0 m - ! p rwmi ß zu Art. 18 in namentlicher -ütLti: — _____~ ♦ 1 £50 1 1 T (3. t l m -
und Lernfreiheit zur vornehmsten, gegen die französischen Gen^hmiguu^vorfchrift^ 1 Derfloticnben Inhalt bat. Zur Emiuhr uoä, mist freigegebener Waren in das besetzte fvauzäsijste I
Wirtschaft I Maü^.
3r gefüllten, i
Kreis Büdingen.
ba. Büdingen, 22. Juli. Durch BeM des Metzgeroerbandes "wurde der Metzger al* Freymark in Büdingen wegen unM^ lässigkert won Fleisckiverkauf und von ter nähme an den Schlachtungen ans geschloffen.
Kreis Friedberg.
Raubmord. J
bz. Bad-Nauheim, 23. Jutt. In» Nacht vom Montag zum Dienstag wurde mittelbar an der Ufa-Drücke im Zuge der Luw-j straße ein aus Straßburg stammender Herr^ schossen aufgefunden. Ta bei dem Erfapi!«°z Brieftasche, Uhr und PoAeummmre fehlten, Raubmord anzunehmen. Festgestellt rst cb daß der Erschossene, der «st vor em oder Tagen hier eiutvaf, enu-größere Geldstnnn»» sich geführt hat. es soll sich um 80—100 CKX) fcn handeln. Obwohl die Unter,uchu^sofmte'- genommen wurde und bereits zahlreiche rvmv mungen stattfanden, hat die Poltzer brs SU- i abend noch nichts näheres ermitteln können , e .«
Butzbach, 21. Juli. Am 19. Sulirtfl mittags sprang Karl Etfert a»S Laut^ b a ch in der Nähe von Butzbach aus dem fcW’J Zuge und war sofort tot. Tie Leiche wurve ; Lauterbach überführt. .
nt Friedberg, 22. Juli. In der von Samstag auf Sonntag wurde die bube des Bäckermeisters W. Mut h am erbrochen; die Diebe mußten tedoch nm W Händen abziehen, da der Befitzer stets ME Vorräte nach Schluß des Geschäftes m ötdcrP bnn= Rod heim v. d. H., 23. Juli, d» kW hiesigen Gartengrundstück wurden dre L tm. | eines neugeborenen Zwrllr n gspa- aufgefunden. Als Mutter der Kinder er« man die Ehefrau des in Kncgsgefangeri^I besiMichen Ortsbewohners H ü t t ch.
Starkenburg und Rheinhessen, j
bl. Bensheim, 22 Juli. Dieberei« im'Großen wurden in der Nacht zum Sams^'I dem Bahnhofe in Bensheim a. B. ausgefü^t^ ten aber durch den die Nachtzococh.' aus g Bahnsteigschaffner, wenn auch erst rnver m I Minute verhindert werden. Nicht nen'^i 1 sieben Eisenbahnwagen mit Gütern Mir einer größeren Trebes gesel l sch« ' rer • auf den Inhalt Untersucht inti> lMiPtsäcll^ mittel zurechtgestellt, die mit vier, Fract'' . jj ten, die für früh drei Uhr an die W *3 waren, wegaefahren werden sollen. * 9 waren geöffnet, Säcke und r l
und aufgerissen. Auf den J
als er die Diebe entdeckte, gefd^lfcn un . ”1
mit verschiedenen Schütsen erwiderte, verst. die Diebe. Später konnte mit HUfe ocr 1 Mannschaft der Gärtner
I Fcankftirt festgenommen werben, der zuga ' g ^aösickstigten Diebstahl teüaenommni .
1 aber seine Helfershelfer nicht nennen w
helminenftr. 3, zu richten. _
** Jeder Abschlu ß eines Mietvertrages ist vom Vermieter binnen einer Woche irach Absckiluß des Vertrages dem Städtischen Wohnungsamt, Ost-Astlage 11, anzuzeigen. Näheres siehe Anzeigentell.
** Tie Sprechstunden des Miet- einigungs- und Wohnungsamts werden aus vormittags von 10 bis 12 Uhr festgesetzt. |
*♦ I m Pvstpaketverkehr mit ber | französischen Besatzungs zvne werden! die bekannt gegebenen und bei allen Postan polten zu erfahrenden Versendungsbedingungen vielfach), nicht beobachtet, -0 daß täglich einige Hundert Paü^e von der Beförderung tzurückgewiesen werden müssen. Es wird ausdrücklich nockMals darauf hingewiesen, daß Pakete, die irgendwie gegen die Zula ss un g s be st im m u ng e n verstoßen, von der ftanzösischen Belsörde beschlagnahmt werden, ohne daß der Absender oder Empfänger Anspruch auf Ersatzleistung hat. Zur Kennzeichnung der Schuld des Llbsenoers im Falle des Verstoßes gegen die Vorschriften muß jedes einzelne Paket eine vom Absender zu vollziehende Bescheimgung aufgellebt erhalten, worin er unter eigener Verairttoortlichkeit bescheinigt, haß das betreffende Paket keinerlei
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Au» Stadt und Land.
Gießen, den 23. Jull 1919.
Adreßbuch
der Stabt Gießen W9.
Die Neuausgabe eines Gießener Adreßbuches ist ein bringendes Bedürfnis geworden. Mit Rücksicht auf die sehr verteuerte Herstellung muß das Adressenverzeichnis wiederum auf die Stadt Gießen beschränkt werden.
Demgemäß werden die Hauslisten von heute ab durch die Polizeiwachtmeister zur Verteilung kommen.
Um ein möglichst vollständiges und fehlerloses Adressenmaterial zu erhalten, werden namentlich die Hausbesitzer dringend darum gebeten, sur die ordnungsmäßige Vorlegung der Hausliste an jeden selbständigen Hausbewohner zu sorgen. Es ist sehr wesentlich, daß die Hauslisten von jedem einzelnen Bewohner selbst ausgefüllt werden. Nur auf diese Weise läßt sich ein genaues Adressenmaterial ermitteln. Da ein zuverlässiges Adreßbuch für je- Den einzelnen Bewohner der Stadt zweckdienlich ist, wird sich gewiß jedermann gerne der kleinen Mühe des eigenhändigen Eintrages unterziehen.
Die ausgefüllten Hauslisten werden nach einigen Tagen durch die Polizeiwachtmeister von der gleichen Stelle abgeholt, an die sie ausgehändigt wurden.
Dec Preis für ein Adreßbuch ist au 8 Mark festgesetzt. Es wird dringend geraten, die Bestellung von Adreßbüchern auf der Hausliste einzutragen, weil infolge der Pa- pierknappheit nur die vorher destelltm Bücher zu dem genannten Preis geliefert werden können. *
Gießener Volkshochschule.
Leitsätze.
die Franzosen ^rzustellen.
Abg. Kabs (Ztr.): In dem vorliegenden! Kompromißantvag glauben wir die Möglichkeit zu einer ehrlichen Verständigung gefunden zu haben. Berechtigten Wünschen nach Neubildung muß der Weg geöffnet werden, ebenso nachdrücklich fmb aber wilde Staatengründungen zu verhindern^ Me Bewegung nach Selbständrgkeit ber Rheinland ist da In der rheinischen Frage muß namentlich die Schwerhörigkeit der preußischen Regierung mm- mehr aufhören. Die Rheinlanbe werden ftch im- archhörlich mit dem Reiche verbunden fühlen, wenn sie in ihm eine Stellung bekommen, btr ihrer politischen und kulturellen Leistungssählgkert entspri^:. , _.
■ ’ Abg Falk (Dem.): Dre rauhe Wrrllrck- keit zwingt uns auf den verschiedensten Gebieten zum Unitarismus. Ein zertrümmertes ober atomisiertes Preußen in dieser Zeit würben nur für ganz besonders schädlich und unheilvoll halten. Ich bin Gegner ber Rheinischen Republik und beurteile die Bewegung unter meinen Landleuten wesentlich anders als das meist geschieht. Ich glaube, daß es sich bei der Selbständigkeitsbewe- gung im Grunde um echte-, herrliches national^ Gefühl handelt, das nur irre geleitet ist. .Deshalb erscheint es uns ganz berechtigt, wenn eine Äla- rungszeit von zwei Jahren gestattet wird In dieser Zeit wirb unser Volkskörper wieder gesund geworben sein.
Abg. Dr. Philrpp (D.-natl.): Wir werden alle Kräfte in Bewegung setzen, um die Teilung Dreu^ns zu verhindern. Denn die Zertrüntm» rung Preußens ist bas ganze Kriegs ziel bes Feindes, und diesen Liebesdienst hat ihm Art. 18 nur erleichtert. Wenn man sich im Rheinlande auf den Druck des Feindes beruft, liegt darin eine
In Nr. 167 vom 21. Juli 1919 veröffentlicht der „Gießener Anzeiger" Jl)ven offenen Brief an ben Parteitag der Deutschen demokratischen Partei.. Wie weit Sie Anspruch erheben können, Mitglied dieser Partei zu sein ober wie weit sich die demokratische Partei mit Ihren, in dem offenen Brief geäußerten Anschauunge>: eiuverstanden erklärt, tji eine, ureigenste Angelegenheit dieser Partei.
Jedenfalls halten wir es für unsere Pflicht, der Oeffentlichkeit gegenüber, den in Punkt 4 Ihres Briefes geäußerten Anschauungen entgegenzutreten. Es bleibt unerftndlich, was bte von Ihnen angeführte Fahrwcrweigerung des Zugpersonals mit dem Rätesystem zu tun hat. Um das von Ihnen als UNffnn bezeichnete .Rätesystem zu bekämpfen, ■Tratte es eines solchen, an den Haaren herbeige-- zagenen Mittels nicht bedurft, ganz, abgesehen davon, daß dem Fackyuann ohne weiteres klar ist, daß eine derartige hier nicht nachprüfbare Behauptung auf Richtigkeit keinen Anspruch erheben kann. Sie haben sich! die Sache insofern sehr leicht gemacht, als Sie für Ihren Beweis den Bahirhof Lehrte gewählt haben, für die noch Anfangs dieses Monats angeführten Vorgänge in dem naher- liegenden Hauptbahuhof Frankfurt sind Sie aus leicht erklärlichen Gründen den Beweis gänzlich sch-uldig geblieben. Sind Ihnen denn die während des Krieges sonst allseitig anerkannten Leistungen der Eisenbahner im allgemeinen und des Jahr- versouals im besonderen nicht bekannt, daß Sie wtzt glauben', das Fahrpersvnal als Abschreckungsmittel gegen das Rätesystem der Oeffentlichkeit gegenüber benutzen zu müffen? Und wissen Sie nicht, daß die Höchswienstdauer des Fahrpersonals immer noch 12 Stunden betrügt? Ganz allein das Vorhandensein dieser Bestimmung beweist die Unrichttgkeit des von Jhmm angeführten Lehrter Vorganges. Wir bewundern, den Mut, mit dem Sie eine, wenn überhaupt vorgekomnvme Wirkung, ohne Kenntnis der Ursachen beurteilen, empfehlen Ihnen aber, künftig vor Veröffentlichung von derartigen, einen ganzen Boamtenstand treffenden Behauptungen euren sachkundigen Fachmann
Die Komi I -- Butzbach Wlgrordnetenw V18.heil mit Stir I I. Gonterskir 11 Mp Beigevrd s Maten ausgrstM M-lg Heinrich Graf,
Heinrich Ro b ®Iau4, Milchfuh I M Etimmberecht 11 Gebrauch yntai I s.fürn Georg Hein
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Ein Anttüg des Abg. Dr. Graf v. Posadowskb (D-N.) u Gen. wlll die Besttmmungen, dre srch aus die mangelnde Zusttmmuna der Länder beziehen, garrz streichen. Ter Abg. i/r. Heinze (T>. Bp und Gen. beantragen, daß bei manselndur Zustimmung der Länder eine Neubildung oder Gebietsänderung nur durch ein Verfassungändernde<- kieichsgesetz erfolgen kann, wenn das Reichsmter- ibsse es erheischt. In Verbindung mit Artikel 18 werden die Artikel 62 und 64 (Stimmrecht von Vertretungen bet Länber im Reichsrat) beraten. Nach Art. 62 hat im Neichsrat jebes Land Mindestens eine Stimme, bei den größeren Ländern, entfällt auf 1 Million Einwohner eine Stimme. Mein Land darf durch mehr als Zweifünftel aller Stimmen vertreten sein. Deutsch-Oesterreich erhält nach Anschluß Sitz und Stimme im Rnchsrat. Nach Art 64 werden die Länder im Reichsrat durch Mritglieder ihrer Regierung vertreten, jedoch werden die Hälfte der preußischem Stimimen nach Matz- habe eines Landesgesetzes von den Verwaltungen der preußischen Provinzen gestellt.
Zu Arttkel 62 beantragen dre Sozralbemo- kraten Auer und Gen. die Abänderung, daß Länder, die wenigstens eine Million Einwohner haben, dann stimmberechttgt sind, wenn durch Reichsgesetz anerkannt wird, daß übernneg-ube wirtschaftliche Gründe eine besondere Vertretung erfordern. Zu Arttkel 64 beantragen die uw- aWtfngigen Sozialdemokraten Frau Agnes und Genoffen, daß die preußischen (Stimmen nicht bun den Provinzialverwaltungen, sondern von Pro- vinzial-Landtagen und zwar auf Grund Les Reichstagswahlrechts zu bestellen sind. Abg. Do. Heinze (T. Dp.) und Gen. beantragt den Zusatz, daß die (Stimmen einheitlich für i-edes Land abzu geben find.
Abg Sollmann (Soz.): Die Gebitts- ändemngen sind durch den Kompromistantrag, dem wir zu stimmen, wesentlich erleichtert. Dage gen stnd die Bestimmungen für die Volksabstimmung Wesentlich erschwert. Die Vorschriften über bi? Gebietsanderung ohne Zustimmung der unmittelbar beteiligten Länder soll erst zwei Jähre nach Verkündung ber Verfassung in Kraft treten. ah-K Schärfe ist in ber Hauptsache im Hinblick auf bie Verhältnisse tm Westen eingeführt Worten Ich glaube ohne Wibchffpruch festzustellen, daß alle Vertreter der Rheinlande einig sind in ?er Auffassung, daß jetzt irgendroelche Loslösungs- er peri mente im Rheinland nicht vorgenommen Werben dürfen. ES ift vielmehr für alle Parteien ohne Ausnahme wichttg, eine Einheitsfront geynt
L KcLse.P
K”sta9 und 5ri
qewiffe Drohung? Da muß es heißen: Landgraf werbe hart! Wir in Leipzig wissen es zu schätzen, einen starken Nachbar zu haben, sonst saßen wir unter ber Herrschaft ber Dynastie Geyer. Ohne Breußen hätte gerade die Sozialdemokratie keine xistzeuzberechttE"^- Morden Sie (nach lmks) Preußen, und Sie morden sich feTbft.
Preuß. Minister Heine: Preußen ift weit entfernt von jedem Parttkularismus, aber das Preußen, das wir aufbauen. Wollen, ist nicht das alte Preußen. Kein Unitarismus, der damit an- fangen .vollte, daß er zunächst einmal die bestehenden Kräfte der Einheit zeritückelt, wäre vollkommen gedankenlos. Preußen ist nicht abgeneigt, im Interesse ber Vereinheitlichung auch preußische Gebietsteile herzugeben und es verhandelte battlbeft mit dem Freistaat Hamburg und den tTjüiingifdxn Staaten. Aber es ist notwendig, daß solck)? Tinge nicht aus der Stimmung, aus bet Erregung und aus dem Schmerz einer Zeit herausgeschehen, die — sagen wir es mal ganz offen — nicht mähr in jeder Beziehung völlig zurechnungsfähig, ist. Tes- Wb legt bie preußische Regierung aucfi besonderert Wert auf bie Sperrfristen. Es gibt für den Augenblick genug Probleme, bie der Lösung harren.
Abg. Dr. Heinde (D. V.-P.): Gerabe als Sachse, der ber preußischen Frage völlig objektiv gegenübersteht, bebanere ich umso tiefer die Ab- ttetgung, die sich vielfach gegen Preußen geltend «macht tat. Eines ber Kriegsziele unserer Gegner ist bie Zertrümmerung Preußens gewesen. Wem: man den preußischen Staat vernichtet, so trifft man Teutschlanb ins Herz und macht ben Wüderaufbau. Teutfchlands unmöglich Dem neuen Reiche wird es sckwer sein, Staats- unb ReichsgesüN zu entwickeln. Tic preußischen Provinzen, als Lander konstftuiert, werden nur den Partikularismus pflegen, um ihre Loslösung vom Staate zu recket-
^Abg. Haase (Uuabh.): Der Kompromißi ______________—----- ---------
Weicht einer klaren EntscherbuLg aus. Preußen ° Universität. Wer als Hochschule hat sie volle
in Beschluß einet Gebiets- mutz in das Reich auf gehen, bann müssen aber die I Leh r t-__:c.-_s.— fi'kSruittHrf»m (d-Avrtptt fintorTT • Bedingung.
s ch u3[ e^sein ^Sie^dün^der E^ttiefting ^er ^All-1 Gebiet bedarf es ber Genehmigung der WittschafL. I gemeinbilbung. Sie bekämpft bie Halbbildung. Ihr abteilung (^ectton Ewiwmique) in Maui- Ziel ind geistig bewußte, selbständige ** Lrebrg-Museum. Vor gefüllten Persönlichkeiten. . Hörsaale sprach am vergangenen Sonntag Di. I
4. Die Volkshochschule dient nicht einer Riemann über bie beutschen Kalisalz- , Partei. Sie ist als ganzes auch nicht auf eine [ a g e r. In ber Einführung gab er einen trgcnbwie gerichtete Weltansä>auung sestgelegt. Sic I Ueberblicf über bie Entstehung ber Kalisalz» I
X>o11 ttf breiig 1 öd neutr»L (agei; in vorzüglicher Weise verftanb.ber Red» ( von 10 Wochen Vortragsreihen unb besonders ner sobann?ie Bedeutung ^r Ka^ Arbeitsgemeinschaften mit ungezwungener Aus- Düngemittel an Hand zahlrmcher Abbildmi- l spräche bieten. Zur Ergänzung erteilt sie Unter- gen zu demonstrieren. Zum Schatz wurde noctz richt in Elcmentarfächeru. (S. Anzeigentell.) die Frage ber beutschen Kalisalze für unfert ;
Zukunft eingehenb erörtert (Deutschlanb steh, »» . ^vensMlttel. bekanntlich an erster Stelle in ber Kalis.ü-
. * °" Derte 11ung Am Donnerstag Produktion). Der Vorsitzende der Gesellschch
und Freitag gelangt in den Verkaussstetten oer . mrof Dr Sommer, zollt, l
Mittelkarte und Abgabe des Bezugsabschnftteö lichen Dank für seme lehrreichen Ausfuhrun-1 Nr. 14. (Näheres siehe Anzeige.) I gen. Mit der 6. Volksvorlesung fanden dir!
** Ausgabe von Süßstoff (Sacharin). Vorträge für das Sommer-Semester ihre,,! Für die Zeit vom 15. Juli bis 15. August wirb Abschluß. Zu Beginn bes Winter-Se»! gegen bie Lieserungsabschnitte 5 unb 6 der Süß- mesters ist als erster Vortrag bie Experi-i sloffkarte „H" (blau) unb 2 unb 3 ber Süßstoff- mental-Vorlefung „Volkstümliche Arzneimil»! lar^_ "0" (gelb) von ben Sutzstoftabgabestellen I te^ m^. Streifzügen in bas Gebiet ber nu» j (Sü&ftoff abgegeben. bernen Pharmakologie und physiologischen I
Frachtgutsperrr. I Pathologie" vorgemerkt.
Frankfurt a. M., 22. Juli. (Wolff.) T« I ** Die Vereinigung der Angestell»« hiesig? Eisenbahnbirektion teilt amtlich mft, l»ß txn im Tabakgewerbe, Ortsgruppe Gicßcn, f am Tvnncrstag, Freitag und Samstag dieser I hält Samstag, 26. Juli, nachm. 4 Uhr, tm Kaufm. ■ Woche die Annahme von Frachtstückgut bei ber I Vereinshaus eine Versammlung ab, zu ber samt» 3 Güterabferttgung Frankfurt HauptgüterbahnHof ge- Mitglieber imb Angestellte sowie alle übrigai I
sperrt ist. Tie Eilgut- und Güterabfertigungen Interessenten bes Tabakgewerbes ein geladen sm j in Frankfurt-Ost, -Süd, und -West sowie die ** Der Bezirkstag Gabelsbergrr»> Eilgutabserttgung F.-ankfurt-Hauptbahnhof nehmen scher Stenographen ftndet am Sonutaz, 1 an diesen Togen nur Lebens- und Arzneimittel an. 127. Juli, in der Bezirksschule, West-Anloge 43, |
* statt. Näheres siehe Anzeigenteil.
♦* Amtliche Bersonalna'chrichten. ** Ter Sozialbemvkratische Wahl« ZuM Vorsitzenden des Ausschusses zur Feststellung v e rein ftoltet Humtag d« I
von Kriegsschäden in der Provinz StarkMburg Ut 27-Juli na^it^s3 roßes^v»I
an Stelle des Oberregierungsrats Dr. Warner merfest in sämtlichen Räumen der Liebig--ß ber Rat bei ber Provinzialdirektion Starkenburg, v ö v e.
Kreisbirektor Muhl, unb zum stellvertretenden, ♦* Wettervoraussage für Dvi»> Vorsitzenden an Stelle des Oberregierungsrats Dr. nersta g: Unbeständig, Temperatur wenig gr»> R e i tz der Vorstand des Polizeianits Offenbach und ändert, Winde aus westlicher Richtung, zweiter Beamter beim Kreisamt Offenbach, Regie- Qnnhfiviä lAiekren
rungsrat Gebhard, bestellt worden. — Der mitI Latwrreid Gieycn.
der Versetzung von Geschäften eines Hilfsarbeiters (>ei der Abteilung für Steuerwesen des Ministeriums bet Finanzen beauftragte Kassier b:r Sdacft-fcku deukasse, Ob'rftnanztat Balth. Kloos ist mit Wirkung vom 21. b. Mts. an zum dor- ttagenben Rat bei bieset Wteilung bes Ministeriums ber Finanzen mit bem Amtstitel „Oberfinanzrat" ernannt worden. — Der technische Revisor Karl Erster zu Darmstadt wurde zum technischen Assistenten bei dem bautechnischen Dienst der Ministerialabteilung für Bauwesen ernannt.
** Aus dem Militärwochen-


