wurde
Aus venr Aeiche.
Eine Verwahrung Rostes.
Berlin 21 nft /gn gi x ,P atzten auf baä linfe Ufer uroUen. Der Straßen- , 2°.CVr;tR(L *Ju. (W. B.) Reichs- f bahnverkehr über ine Brücke wird wieder in Kraft weyrmmister N o s k e richtete an die Redaktion toten, sobald bie Straßenbahndirettwn ihre dies-?
104. Sitzung.
Ludwigshafen, 21. Ott. (Wolff.) Nach enter Bekanntmachung des französischen irontroU* ositziers sind vom 20. d. M. ab Maßnahmen vorgeiehen, die den Berkehr über die Brücke Ludwigshafen-Mannheim erleichtern sollen. Sobald die Vorarbeiten beendet sind, wird die Kontrolle der Ausweivpapiere auf dem linlen Rheinuser für Personen, die sich nach dem rechtsrheinischen Gebiet begeben, nicht mehr durchge.ührt. Die Son/ trolle wird nur auf der rechten Scheinseite borge» nommen, unb zwar für Personen, die von dem
, Auf der Tagesordnung standen zunächst kleine Ans ragen.
der Verhandlungen herangezogen urben. (Es wird eine der Hauptfragen sein, mit denen w uns zu beschäftigen haben, in welchem Derhältni die Friedens, aklion vom 12. Dezember milder von uns an» geregten und auch von Wilson «Aussicht gestellten Friedensaktion steht. Das weseniche in dem Vermittlungsangebot Wilsons war ie Ditte, die hon» Kreien Friedensbedingungen mitsteilen. Die Antwort des Staatssekretärs Zirner mann enthielt indessen keinerlei Andeutung doiber. Gleichzeitig | teilte eine neutrale Macht mit, aß ein Friedensappell Wilsons in Aussicht stehe, er äußerst ernst zu nehmen sei. Dieser amtliche Sjritt einer neutralen Macht war bereits am 18. ezember in Berlin bekannt. Am 26. Dezember erfole die Antwort des Staatssekr.Zimmermann, daß «auf die Forderung, konkrete Friedensbedingungen abzeben, n i ch t e i n -! gehe. (Es wird hier namentli festzustellen sein, welche konkretenFriedensbedingulen unfern Friedens, absichten vom 12. Dezember zuolnde lagen. Graf I Bernstorfs machte wiederholt ergisch den Versuch, I
nnzeiqen von 70 mm «reue 48 Pf. ^ei Platz. oorfcbriit200/byuqcblag. Hauvtschrirtleiler: Ang. föoeiv Veranrivorllicb für Politik: Aug. Goetz, für ben übrigen Zeil: Dr. Reinhold Zenz; für den Anzeigenteil: p. Beck; sämtlich tn Gießen
Belgisch-französische Verhandlungen.
Amsterdam, 21. Okt. (Wolff.) Der luxemburgische Korrespondent des „Tele- ßMaf" erfährt, daß jetzt zwischen Belgien UndFrankreichdiplomatischeBer-
w . Berlin ,21. Ott. 1919.
Am Mmrstettffch: Dr. Mayer.
Präsident Fehreubach eröffnet die Sitzung
Mittwoch, 22. Mover iR<r Annahme von Anzeige» s. die 'Zagesnummer bis zum Nachmittag oorbe; ohne jedeVerbiiidücl,test Preis für \ mrq Höhe für Anzeigen v.34mm Breit« Örtlich 15 Bi., ciuswärls 18 Pf., für Reklame-
Anr Hessen.
Die Bcsoldnug der aladcmischtn Assistenten.
R.M.K. Darmstadt, 21. Okt. 1919. Parlamentarisches. Die Abgg. Klingspor und Dr. Osann haben der Hess. Volks- kammer einen Antrag zugehen lassen, in dem sie die Negierung ersuchen, der Kammer alsbald eine Vorlage zu machen, durch welche die Bezüge der akademischen Assistenten an der Landesuniversität und der Techn. Hochschule eine den Zcitverhältnissen entsprechende Regelung u. Aufbesserung erfahren.
Tius dem besetzten Gebiet.
Der Verkehr auf der Ludwigshafener Rhem- b rücke.
gegen die maßlosen Angriffe der Dienstag-Ver» lammlung bt-5 Deutschen (Si;enbaljiteivc1baiii*§ aus das freie Kvalltionsrecht bet deutschen Arbeiter- MN. "Mit Entrüstung lehnt der Verband dl« Bezcichiiung gelde^ Gelverischatt ab, mic dem Hin- werS aus ferne Loiahrige einjoanbircie Geschichte. 5kr Berkehrsausschuß in seiner jetzigen Zusammensetzung. rouo erneut abgelehnt, da derielbe in lemem letzigen Bestand jeder paiitätijcber Grund- läge entbehrt. Entweder muß verse^be aus der sreien Wahl iänulidjtr Eifeiibahnarbeiter des Eiienbahndirek.ro nsbszickes Frankfurt a M her- lwrgehen, oder aber, es muß eine Regelung unter Skjeiligung des A. E. B. erfolgcii bis zu den Wahlen des zu envarienben Betriebsräteneseties
lieber^ des A. E. B. toeroen ausgeiordert, durch Linen ^error sich ein schüchtern zu lassen ^ie aus Gewalttatigleiten entstehenden Konsequent zen werden in vollem Umfange dem D. E B m Last gelegt.
Handlungen lm Gange sind. Diese würden vermutlich folgendes Ergebnis haben: Frankreich wird die Verwaltung der Eisenbahnen bekommen. Im übrigen wird aber trotz dec Volksabstimmung der wirtschaftliche Anschluß an Belgien gemacht werden. Aus jeden Fall aber würde Luxemburg aus die eine oder andere Art in die wirtschaftliche Sphäre Belgiens rücken.
Ein Generalstreik in den italienischen Staatsbetrieben.
Bern, 21. Oktober (Wolff.) Wie der „Avanti" mitteilt, steht der Generalstreik aller in den Staatsbetrieben beschäftigten Arbeiter bevor. Der in Nom zusammen-! getreteneAusschußverband will beim Ministerpräsidenten versuchen, zu einem Ausgleich zu kommen. Schlagen diese fehl, so soll sofort der Generalstreik sämtlicher Arbeiter in den Staatsbetrieben erklärt werden.
Der König von Spanien in Paris.
Paris, 21. Okt. (WTB.) Havas. Bei der Ankunft des Königs Alfons XIII. | versah eine Kompagnie der Nationalgarde den Ehrendienst. Tie Musik spielte die spanische Nationalhymne. Im M ura ts a a l sand em Diner statt. Unter den Gästen befanden sich: Dubost, Deschanel, C-lemen- ceau, Pichon, Kloß, Leygues, Loucheur, L6on, Bourgois, Alapctite, Joffre, Liauthey, Gou- raud, die Gemahlinnen der Mehrzahl der Münster. Der König verließ das Elysee um | 10 Uhr abends.
Eine Einigung der Deutsch-Nationalen in Oesterreich.
Das Reichsnotopfer.
Berlin, 21. Okt. (W.B.) Im Anschluß der Nattonalversammlun, für das Reichsnotopfer wurde nach Angehenden Darlegungen des Reichspräsidentn' die Abgabefreiheit der Reichsbank, die ü der ersten Lesung aufgehoben war,imSinnedc Ursprung-1 lichen Regierungsvorlage wieder hergesteltt. Außerdem wurden auf Anregung )es Reichsbankpräsidenten die Reichsdarlehnkassen in die Abgabenfrecheit einbezogen. Hisichtlich der Sparkassen wurde ein Antrag Rießer (2)tJ
Astens vertraulich von der Reichsregierung die ^/nsbedingungen nach Washington zu erhalten. Staatssekretär Zimmermann bat ihn, am hirrttATn*11 b 6 5,ra9e der Friedensbedingungen 01(01011^ zu behandeln. Darauf wurde am
sUar*bcCr rücksichtslose U-Bootkrieg beschlossen. Nach dem Referat Smzheimers führte Graf Bern- L° rJ । * ?us: Wilson versuchte Anfang August
ofort nach Kriegsausbruch die erste FriedensvermiM
x beptemo« lieg er einen zweiten Versuch madjen, der daran scheiterte, daß die (Eiicntt gar nicht antwortete. Als lch eine Audienz bei W>l,on bekam sag,e er, w.r sollten durch Nachgeben im U-Bootkrieg
^peU an die Moral richten, da nur durch eine Verständigung, nicht mehr durch die Waffen der Krieg endgültig entschieden werden könnte. Wür. n bLen U-Lootkrieg aufgeben, so würde er auf öie Aufhebung der engli chen Aushungerung drängen. Das englische Kabinett werde darauf eingeheu. Er hoiie daß damit der Anfang gemacht sei für eine Friedensaktion im großen Stil. Das war am 2. Juni 1915. Nach dem Eintritt Rumäniens in den Hneg teilte Oberst House dem Grafen Bernstorff mit öa& eine Vermittlung Wilsons jetzt unmöglich sei, weil die Entente völlig siegesgewiß geworden wäre und Wilson daher abweisen würde.
Nach ergänzenden Ausführungen des Vorsitzenden des Unterausschusses und des Referenten Sinz- । Heimer zu den Mitteilungen Bernstorffs erklärte dieser auf eine Frage des Abgeordneten Katzenstein, daß das deutsche Friedensangebot vom 12. Dezember von der amerikani,chen Regierung als eine Gefährdung ihrer Friedensaktion aufgefaßt wurde, weil es als eine Schwäche Deutsch- lan ös aus gelegt wurde. Das sagte Oberst §0^6 ibm im Auftrag des Präsidenten. - Schließ- h? führte Siuzheimer aus: Ich stelle als (Ergebnis der heutigen Sitzung fest, fassen
Sie Ihre Instruktion in dem Sinne auf
x S*e . Wilson oder Oberst House ermuntern oder beeinflußen sollten, eine Friedensaktion 3U unseren Gunsten zu unternehmen? Lernstorff: Za CBeroegungj Sinzheimer: War Wilson bereit, die,en Wünschen Rechnung zu tragen? Lernstorff: Ja. Sinz. Heimer: War innerhalb dieses Rahmens, der Ihnen gesteckt war, Wilson bereit, auf eine Friedenskonfe- ren-j mit internationaler Grundlage einzugehen auch ohne konkrete Friedensoorschläge unsererseits? Bern- storff: Ja. (Bewegung.) Die Dernchmuna darauf auf Mittwoch vertagt.
Der Zusammentritt de; Rate; de; Völkerbünde;.
. Versailles, 21. Oki. (WB.) Nach dem „Ave- nir» wird der Fünferrat am Donnerstag die Entscheidung über die Zusammensetzung der verschiedenen interalliierten Kommissionen sowie über den Zusammentritt des Rates des Völkerbundes treffen. (Einigen Morgenblättern zufolge hängt von der Tätigkeit dieser Kommission die Festsetzung des Datums ab, wann der Friedensverttag von Versailles in Kraft treten wirb. Nach dem „Echo de Paris^ soll sogar Marschall Fach vom Fünferrat cwtoristert sein, diesen Tag festzusetzen, da es sich bei den einzusetzenden Kommissionen in der Hauptsache um militärische handele. (Eine zweite Schwierigkeit bieteferner die Frage des Zusammenttittes des ausführenden Rates des Völkerbundes. Hier liege die Entscheidung bei Amerika, da nach dem Wortlaut des Friedensvertrages der Präsident der Vereinigten Staaten die Einladung zur ersten Sitzung zu erlaßen habe. In ber Tat soll nach der gestrigen Sitzung der amerikanische Vertreter, Polk, ersucht worden fein, durch »in Telegramm bei Wilson anzufragen, ob er oder der ihn verttetende Vizepräsident gewillt seien, die *notmenölge erste Sitzung des Rates des Völkerbundes schleunigst zusammenzurufen. Was den Völker, dund anbetreffe, so trug der Fünferrat schon der abnormalen Lage Rechnung, indem er den neutralen Staaten, die den Anschluß an den Völkerbund bereits erklärten, mitteüte, daß sie ihre Vertreter für den Völkerbund schon jetzt er- nennen könnten. (Er beschloß ferner, daß die Mächte, die bereits ratifizierten, ihre Vertreter für die Kommission sofort ernennen müßten und setzte außerdem fest, daß die alliierten und affoziierten Regierungen, die noch nicht ratifiziert haben, diese (Ernennungen, wenn sie wollten, bereits vornehmen könnten.
|$ie Beilegung de, Konfliktes i» berfSä?“® Stoäwtt s'mntm*3 «ch nicht Frankfurter Eisenbahndircktion. Si«auf wirb bie Beratung Reichs^ Frankfurt a. M., 21. Okt. (WTB.) Halts bct der 2lbteilung „Reichsschotzamt" fortgesetzt.
Zwischen den Frankfurter Eisenbahnern Reichsfchatzminister Dr. Mayer: (D. E. V) und der Eisenbahndirektion ist Die Vermattung der im Kriege entstandenen heute nachmittag der Konflikt in einer spaßen industriellen Unternehmungen unter öffentlichen Versammlung des Deutschen
E,s°nb°hn-r-Verb°ndes beigele«t worben. LL
i lC ^rfawmlung nahm nach dem Bericht hielte Kontrolle der Krieg-swirtschaft bezüglich der von Mitgliedern des Verkehrsausschusses Buchführung und Handelsbefchllisie größerer Fi- die am Montag in der strittigen Anaeleaen- wird uns nicht melw allzulange be-
beit in Berlin mit 9CH >^Mgeu. Dre größte Aroeit liegt tn der Ver-
< ? ^.^bM Reichskanzler Bauer, wottuug und Verwertung der entoehrlich aewor-
oem Lllmtsterprasldenten Hirsch und dem I denen mobilen und immobilen Heeresgüter. An die Eisenbahnminister Oeser eine fö)nferen;$ tBenDaltun9 der mobilen Heeresgüter mußten wir hrte m
oeiCQlUB aus Rücktritt des Etsenbahnprasi- stahl Jur Zeit haben wir 3000 Heereslager und 1000 DCnten Dr. Staus, des Oberregierungsrates weitere Stellen, wo sich Heeresgut befindet, fest in Lüttke und des Oberbaurats ©trahbura bet Haud. Eine vollständige Inventur ist jetzt durch- aufbebt und dem Bes.-blnb n«>nenr.b»r gefüf)rL 150 Millionen für entwendetes Gut sind 9H Atm»;™ ffi-r gegenüber dem zurückgeflosfen. Bon weiteren 400 Millonen Mark ist
Allgemeinen Elsenbahner-Verband zuruck- es zu hoffen. (Beifall.) Kontrollstationen nach innen Nimmt. Zu Störungen urrd Unruhen kam I und außen sind allenthalben errichtet. 95 Prozent der es in der Versammlung nicht Dorwürfe gegen das Reichsverwertungsamt sind gegen,
standslos. Drei Milliarden sind aus dem mobilen ^UveiilanoerfttzU. g.N innerhalb der Elfen- Heeresgut erlöst worden. In der ersten Hälfte des bahnervcrvande FranksUtts. I nächsten Jahres wird das Reichsoerwcrtungsamt
ML V erlrau en s ma n ne r ve r sa m m - l seine Tätigkeit im wesentlichen beendet haben Die lung von Franksurt des A11 g c m c i - Heeresbetriebe sollen in Friedensbetriebe urngewan- AN enbahner verband proteittert tn delt werden und so weiterbeirieben werden, voraus- einer EnucklieNung. die Ite am 17. d. M. faßte, ! gesetzt, daß sie fick rentieren. Betriebs- und Bau-
Ein letzter Appell an die Landwirte!
Vom Landes-Ernährungsamt wird uns ge- f daneben:
Die Kartoffelbelieferung ist in den letzten Tagen derartig zurückgegangen, daß sie zu einer Kataiirophe zu führen droht. Der Freistaat Hessen, der nach der Auflage der Reichskartoifel- stelle über eine Million Zentner Star- tosfeln an außerhessffche Bedarfsverbände a u s° führen soll, ist z. Zt. nicht in dec Lage, seine eigene Bevölkerung mit den nötigen Kartoffeln zu verforsen. Orte, welche mitten in Öauptt'artoffel- gedielen liegen, wie Vilbel, Friedberg, Bad-Nau- yeim, Butzbach, koimten in der letzten Zeit zu den festgesetzten Höchstpreisen keinerlei Kartoffeln erhalten. Die Erregung unter der Bevölkerung ist gwß. Diefe Tatsachen haben den P r ä j i d e n t e n des Landes-Ernährungsamtes veranlaßt, die landwirtfcha.tlichen Organisittionen nochmals durch nachstehendes Schreiben eindringlichst auf die dadurch entstehenden Gefahren aufmerksam zu machen. Das Schreiben lautet:
„Die Kartofieloersorgung ist in der letzten Zeit derartig schlecht geworden, daß es nicht mehr möglich ist, die Bevölkerung mit den lausenden, geschweige denn mit den zur Wintereindecknng nötigen Kartoffeln zu versehen. Dadurch entsteht eine außerorüenllich ernste Gefahr für unser gesamtes Bolis- und Wirtschaftsleben. Die Ver
braucher in den Städten sind von einer Erregung ersaßt, die das Schlimmste be.ürchten läßt. Wenn mir nickst in der Lage sind, in den nächsten Tagen die Bevölkerung mit Kartoffeln ju versorgen, so sind ernste Unruhen unvermeidlich. Es ist unsere Pflicht, diefe Unruhen, unter denen auch die ländliche Bevöllerung zu leiden hätte, zu ver- lneiden. Da cs den Einstüssen Ihrer Organisations- Vertreter nicht möglich gewesen ist, die landwirt- schattlichen Erzeuger zur Äbliejerung der Kartoffeln zu veranlassen, feben wir uns zu unserem größten Bedauern gcrwungen, mit Zwangsmaßnahmen gegen diejenigen bonugeyen, die ihre Pflicht der Allgemeinheit gegenüber nicht erfültt haben. Die Sache liegt heute so, daß zu Beginn der nächsten Woche unter allen Umftänben Kartoffeln bereitgestellt werden müssen. Wir halten uns für verpflichtet. Seinen von dieser Sachlage Mittellung zu machen mit dem Ansuchen, uns in unserer schweren Arbeit zu unterstützen. Da auch die Anwendung von Zwangsmaßnahmen ein zweischneidiges Schwert ist, und wir nur rm alleräußersten Notfall von diesem Mittel Gebrauch machen »vollen, richten wir hiermit die Bitte an Sie, nochmals Ihren Einfluß geltend zu machen, daß mts unbedingt und ohne leglichen Aufschub Kartoffeln tn ausreichender Menge zur Verfügung gestellt werden. Sollte dieser unser letzter Appell ohne Wirkung sein, dann müssen wir von Mttte der nächsten Woche ab Kartoffeln mitidft Zwang zu erfassen suchen.
Wemt dieser letzte Appell keinen Erfolg haben sollte und das Landes-Ernährungsamt gezwungen wäre, von den angedrohten Zwangsmaßnahmen Gebrauch zu machen, so fällt die Verantwortung für die Zustände, die dann entstehen, nicht den Behörden zu, sondern verantworllich müssen dann die Erzeuger und ihre landwirtschafttichen Organisationen gemacht werden, die es zuließen, daß der- artige Zustande entstehen konnten. Wir warnen nochmals und geben uns der Hoffnung hin, daß die Bauern diesen letzten dringenden Appell beachten und die Anwendung von Zwangsmaßnahmen über- Mstg machen."
Wien, 20. Ott. (WTB.) Auf der Tagung der Vertrauensmänner der großen deutsch-nationalen Orgumfarionen des Altdeutschen Benins ür die Ostmarken, des Teursch-Nationalen Vrr- eins für Oesterreich und des 2eutfd-en Bolksban- des, sprachen sich Redner aller drei Parteien für ein* Cinigun g der Deutsch-Natipsta- len »n einer Partei aus, die bann zur Bildung einer deutschvöllifchen Reichspartei führen soll. Tie Tagimg gestaltete sich auch zu einer einmütigen Kundgebung der Deutfch--4tationalen sm das Fest- Hatten an cer dem-okrattschen Republik und gegen j etwaiges Wiedererscheinen der Hadsburgtr. ScWeß- lich wurden einstimmig Anträge angenannten, wonach die Parlamentcrriiche g-voßpeutsche Seveinigung aufgefordert wird, zur derzeittgen Koaltivnsregie- rung in schärfste Opposition zu tretet, und die Deutsch-Nationalen der anderen Ländr Deut sä,I Oesterreichs zur Schaffung, der Eüiiamg, wie in Nieoerösterreich eingclaben werden. Zn Anschluß hieran soll dann eine gvoßdeutsche Eluigungs- tagung einberufen werden.
kkr. 1\I
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General-Anzeiger für Gderheffen
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des .Vorwärts" unterm 20. Oktober fol= ^slvcta Anordnungen getrvs^l hat. w
Agende Zeilen: Im „Vorwärts" vom 18. Ok- .e* „
tober morgens ist die Verabschiedung Deutsche lratronaiversammlung. zweier Generale in einer Form an- cu"—
gezeigt, wovon ich weit abrucke. Wenn dort von ^Herauswerf eV, einem „im großen mr^f.h,af -> Bogen folgen" und anderem gesprochen wird, um 120 Uhr so kann ich es nur verurtellen, wenn in " ' . einer derartigen Weife von Männern qe-.
sprochen wird, deren Auffassungen und Wege eines Zentrumsabtz-ordno-
layn9e Friedens- und Kriegsdienste sie aber ttnrd regierungssettig geantwortet, daß eine rest- oor solchen Ausdrücken schützen müßten. Verpflichtung des Reiches nicht in Frage 1 Was den sachlichen Teil der Notiz anbelanqt, ^recyunngen bilde den
so entteeibet bet R°ichspr°sibent noch Recht ff 8<StoÄt] wegen und Gesetz über die Verabschiedung von I Notstandsmaßnahmen zur Beschaffung von Klei- Offizieren. düng und Wäsche für kinderreiche gamilien wird
EU. Strafantrag M früheren W«.
Berlin, 21. Okt. (Privattelegramm). . s!uf eme Anfrage Bergmann (Ztr.) wegen Der Kaiser beauftragte seinen Rechtsbe'^ noch Hol-
öpan.a||eu wuroe em LinrraoNleper (^LI__\ J < J l^ud und von schwarzgesthlochLerem Fleuch nach
Vpt.) angenommen, wonach ne Abaab^ ss' ^gen Ferdinand Bonn den Ver- Belgien wird geantwortet, daß bie-grÄtim? freideit nur für fo eße aelt7n nH ti»9 raDC^ ber Katserfllme, Anklage zu mun^n verschärft worden sind, daß aber eine
Ehebett wegen Beleidigung, Mlßbrauchs Aenderung erst zu erwarten sei, wenn die allen auf die Pflege des etgenlltcher Sparkassen- seines Bildes und auf llnterlaffunA ! Zollgrenzen uneder hergestellt feien.
Verkehrs beschränken. r ^Ufs «“f äne Anfrage Schiele (Teuffch-Natl.)
--------- I suhrung, biß bisher nur für Berlm ver-1 wegen der Ermordung der Frau Biarch in Main^
Dom parlamentarlicben Urerfndlimos: b0ten roar* durch einen fransöfifto floaten wird geant.
v **■-** I nrortet. bau eine Antwort ^-zmtfnnrfts mwft m-kt
Berlin, 21. Okt. (Wolff.) 5t Unterausschuß des parlamentarischen Untersuchunsausschuffes für die Friedensmöglichkeiten erstattete rach Vereidigung der Sachverständigen Abgeordneter t. Sinzheimer das Referat. Er führte u. a. aus: in (Erfüllung der Aufgaben des Ausschusses ist Gcenstand der Be- ratung zunächst die sogenannte Fridensaktion Wilsons. Dem Ausschuß standeramtliche Geheim- akten des auswärtigen Amtes zu Verfügung. Die Akten des 2tomiralftabes, des Krie.ministeriuins und des Generalftabs werden in einenlpäteren Stadium I


