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®. Nov. Ein MsMMilhv n ,es sich um sieben An- Wigte das hiesige Lanb- geklagten, vvn btntn eine e, waren auS Marburg, bi ie&en. Die erste (Mm ei bcm hiesigen Meckm- tre Fässer Jett unb em en unb diese nach Giehri cklagtrn verlaust ju baba. : der im ganzen vier RechS rg unb Girftn mitoirfta, en lang. Sie aibigtt bamit er zu 9 Monaten, ein hestv der Fuhrmann, bnbie8fdi m hatte, zu süns Monale- nmrbcn. Ae den §Üu jv r Sxblrtri angeflü^ waren „ weit sie tonnte 'm geFvhiene, jonbent m Zeugnisse ybanbdt hätte.
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20 Roo. Der a.o sufultät, Dr.BeiJjJJJ an ihn ergangen W?- gischen Mi' bin imtn^ er Molchen MM ir. Stengel, w®01
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erert Soweit festzustrlten war, sind bisher 4 Personen tot, 24 verletzt, darunter 16 schwer. Die Strecke ist unterirrochen.
firine dem früheren Großherzog von Dessen zugcdach!eChnlNg.
Bern, 19. Nov. Wie die „Tribuna" in Lausanne meldet, hat ber Bundesrat in einem Schreiben an die Luzerner Ortsgruppe der schweizerischen republikanischen Gesellschaft darauf hingewiesen, daß die Verleihung des Ehrenbürgerrechts an den Grobherzog von Hessen durch oic Gemeinde Tarasp den gesetzlichen Vorschriften widerspreche. Die Regierung von Graubünden ist aufgefordert worden, den Beschluß der Gemeinde Tarasp für null und nichtig zu ertlären.
Eingesandt.
(Für Form und v\ii;,;. i ui. hi.er dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt hie Redaktion dem
Publikum >'i t •rfri Verantwortung.> Strahenbahnvergünstigung für Schwer beschädig ke.
Einsender dieser Zeilen bringt hiermit zur fttagc, wann endlich den viel geäußerten Wün» schcn der entlassenen Kriegsbeschädigten Rechnung getragen, und ihnen eine Preisermäßigung auf der Straßenbahn gewährt wird. In den meisten Städten Deutschlands gewährt man den Blinden sowie den Beinamputierten, überhaupt Schwer- friegSbesä-ädigten, freie Fahrt aus den Straßenbahnen ; den leichter Beschädigten läßt man die Hälfte des Fahrpreises nach. Daß es in Gießen im Kriege gerade so war, wissen wir ja, jetzt aber denkt man nicht mehr daran. Bei der Stadtverwaltung ist der Antrag schon lange gestellt worden, jedoch bis heute noch ohne Antwort geblieben. Bei den schlechten Witterungsverhältniffen, besonders bei Regen unb Schnee, sind Kameraden, die ihre Glieder verloren 'haben, dauernd aus die Strauelchahn angewiesen. Sie müssen vollen Fahr- preis zahlen und meistens noch im Wagen bet Straßenbahn stehen, wenn sie nicht selbst darauf bringen, daß ihnen ein Platz angeboten wird. Die Lazarettinsassen haben nach langem Drängen eine Fahrpreisermäßigung erreicht. Mögen diese 'Zeilen genügen, die Preisermäßigung auf ber Straßenbahn auch für die entlassenen Kriegsbeschädigten einzuführen.
EinSchwerbcschädigter.
Eberstadt, 18. Nov.
Welche wirtschaftliche Bedeutung für die Bvlks- ienifl6rimg besonders der kleine Landwirt hat, kann sich nur ber vvrstellen, wer über die Ablieferungen der Erzeugnisse orientiert ist. Größere Kartoffel- mengen werden hier in Eberstadt Herausgewiri- schäftet, gegen Gutshöse, deren Gelände fast etenfo kp»ß ist wie dasjenige unserer Gemeinde! Außerdem müssen in Eberstadt noch etwa 509 Personen versorgt werden, was bei einem Gutshof fast gänzlich in Wegfall kommt. Genau so ftebt es mit brr Milch- unb Eienablieferung, denn selbst der Vertrauensmann der LandeS-Milch- und Fettstelle, Flurschütz Zimmer, stellt fest, daß gerade die Klein- ihauern in Bezog aus die Ablieferung in den letzten 'Nonaten großes geleistet haben.
Wer euren Einblick in das Wirtschaftsleben der Bauern hat, muß zugeben, daß dem Boden nicht
mehr abgenommen werden kann. Alles, was erzeugt wirb, bommt der Mgemeinh.it zu Gute, denn der Klrinbauer hat im Herbst Berpf rchtungeu (Pacht- und Holzg.lder usw.). Er ist aLo gezwun- arn, um das nötige Geld zu bekommen, alles Entbehrliche zu verkaufen. Er kann nichts ausspeichern, um, wie man allgemein sagt „bessere Zeiten abzuwarten". Tie Prvdukiion könnte noch erheblich erhöht werden, wenn den Laubwirien noch bas nötig; Land zur Verfügung stände.
Wettervorattssage
für Samstag:
Vorwiegend wolkig, meist ttocken, etwas kälter, nachts unter Null Grad, nordwestliche Winde.
Letzte Nachrichten.
Das Inkrafttreten tes Friedenstvrirags.
Paris, 20. Nvv. (Havas.s Ter Oberste R a t hat sich beute unter dem Vorsitz vvn P i cho n versammelt. Er hörte den polnischen Bevollmächtigen Grabskr, ber die Gründe barfcgte, die sowoyl ht politi'cher wie in wirtschaftlicher Hinsicht zu Gunsten einer definitiven Zuteilung von Ost- galizirn an Polen sprechen. Ferner nahm der Oberste Rat einen Bericht der Wirrerherftellungs- Sommission errtg^en tezügl»ck der Zuteilung ber Hantelsw"n<ra^ der Adria.
Schli ßlich brachte ber Oberste Rat die Ansicht zum Ausdruck, daß es wünschenswert erscheine, bat Versailler Friedensvertrag am 1. Dezember in Kraft zu setzen.
Amerika und der Fn>edrnSvertrig.
Wo s hi n gtv n, 20 Riev. (WTB.l (Havas.) Die vorbe haltli che R". t if i z ie r u NL des FriedenSvertrag^ wurde mit 53 geren 28 -stimmen verworfen. — Nach drei fruchtl-oftn Versuchen kam im Samt die zur Ratifizierung roctmenbigr Mehrheit nicht zusammen. Lobgc bra-hte einen Besckilußentwurs ein, in dem dem Kongreß vorge- sckllag-n wirb, den Kriegszustand mit Tcutscklland als beendet rn erflären- Tiefer Entwurf wurde an die Senatswmmilsion für die auswärtigen An- gelcgenlieiten verwiesen. Ter Senat tw*t sich auf unbestimmte Zeit vertagt.
Washington, 20. Nvv. (Wolff) Nach drei Mlcktlostn Versuchen kam im Senat bte zur Ra- tiftiierung notwendige Mehrheit zusammen. L o d g e brachte einen Bcfchlußentwurs ein, in ivelchem dem Kongreß vor geschlagen wird, d.'n Kriegszustand mit Deutschland als beendet zu erklären. Dieser Entwurf wurve an die Setratskommission für die auswärtigen Angelegenheiten verwiesen. Der Senat hat sich aus unbestimmte Zeit vertagt.
Erinnerungen Eonrad Hausmanns.
Berlin, 21. Nov. (SB. B.) lieber den 95er«- laus der Dinge am 9. November 1918 in Berlin, die er als Staatssekretär miterlebte, gibt bet Ädg. Conrad Haußmann in der „Boss. Ztg." eine Schilderung, in der es n. a. heißt: Zwischen 12 unb 1 mittags erschien der Reichs- tagsabg. Ebert und der morgend als Staatssekretär zurückgetretene ?lbg. Schndemann beim Reichskanzler unb den Kabinettsmrtgliedern. Ebert teilte im Auftrage seiner Partei mit. daß zur Vermeidung von Blutvergießen die Uebnmahme ber Gefällte für nötig ernannt wurde. Er selbst fet dazu ausersehen, die Geschäfte zu übernehmen. Aus bte Frage des stellvertretenden Reichskanzlers
v. Payer, ob die Uebernahme auf Grund der Reichs Verfassung ober im Auftrage der Arbeiter« unb Soldatenräte erfolgen sollte, erklärte Ebert: Namens der Rrichsversaffung. Hieraus beriet Prinz Max von Baden mit den Kabinetts« mitgliebern. Es wurde mit Rücksicht auf die tat- säclüiche und staatsrechtliche Lage unb unter besonderer Berücksiclstigung jener Erklärungen Eöeris besäüossen, dem Reichstagsabgeordneten Ebert die SBahrnehmung ber Geschäfte des Reichskanzlers vorbe ha l t l i ch ber gesetzlichen Genehmigung zu ük^riragen. Ebert crffärte sich aus Befragen kreit, die Geschäfte sofort zu übernehmen Haußmann fdnlbert dann weiter die Sße« rusung der Staatssekretäre Scheidemann und Landsberg. Zugleich bat Ebert Haußmann, sein Amt fortzusühren. Daraus sei die erste Proklamation (Stert», in ber dieser mitteilte, daß er die Regierung im Einverständnis mit den Parteien zu bilden grtenke, von Ebert, Landsberg und itairfimann redigiert worden.
Die Bermhiming der obersten Hcrrfilhrer.
Berlin, 21. Nov. Wie die „Deutsche Allgemein'' Zeitung" erfährt, trifft es zu, daß der NntersuchungSa'isschuß für die Prüfung der Wilsanschen Friebensal.'i''n und den Ent'chluß zum U-Boot-Krieg nicht mehr die Abftcht hat, Gencral- feldmarschall v. Hindenburg unb General Lützendorfs zu vernehmen. Man sei ber Ansicht, daß die bisherigen Anssührungen der beiden Feldherren für die Zwecke die.es Unteraus- schustes hinreichen. Damit sei aber nicht gesagt, daß nin aus ihre Bekundung bei anderen Unteransschüsien nicht noch bei gegebener Gelegenheit z-n'-ückkommen werde.
Geschäftsordnung des Neichsrates.
Berlin, 20. Ncv. (Wvlff.) In der öffentlichen Sitzung des RrichSrntes, die am Nachmittag unter dem Vorsitz des Ministers Kock frrttfanb, wurde u. a. eine na« Geschäjtsovdirung des Rcichs- rates angenommen. Aus den Bestimmungen dieser Gesckräftsordnung ist von Intercsfe, daß btt Reihenfolge der L ände r unter Fortfall ber früheren dynastische Rücksichten nunmcchr nach ber Einwohner^ate geregelt wird. Der Vertreter für Sack/sen-Weimar gab in Protokoll, daß nach der Gründung von Groß-Thüringen, dem sich von den tbüringif(fcn Staaten voraussichtlich nur Koburg nickst anschlieften würde, das künftige Groß-Thüringen hinsichtlich der Vertretung im Reichsrat die Gleichstellung mit Hessen beanspruchen würde.
Ausftchrzölle?
Berlin, 20. Nov. An maßgebende deutscher SteNe soll, dem „L-vk.-Anz." zufolge, die Einführung eines Aussuhrzollcsvon25Pro- z e n t d s answach n en B trags geplant sein. Die Veröffentliching einer Mittcilung darüber stände n :mit:abQr bevor. Die Maßregel m>z.tr einerseits die Folge der Klagen über bte massenhaften Einkäufe des Auslandes in Deutschland, bte durch die Valuta begünstigt werden, andererseits eine Folge ber Befchw.rden der ausländischen Industrie- unb Handklskceife, deren Geschäft durch diese Einfuhr aus Deutschland gefährdet werde.
Rarionrermrg rion Brennholz
rm. Darmstadt, 20. Nov. Die Brenn- Holzabgabe soll nunmehr im ganzen Lande nach einer Mitteilung der Regierung im Finanzausschuß durch eine SBerortnümg geregelt, d. h. rat in>nieT t werden. Tie Haupt"
geschäftsstelle wird in Darmstadt errichtet, welche die Verteilung des amtlich festgestellten Holzvvr- rates auf die einzelnen Gemeinden im Lande vornimmt. CS werden dann tefonbere Ausfckmfse voraussichtlich in den Kreisen gebildet, welch, die Regelung der Verteilung in den Gemeinden übernehmat unb zu überwachen haben. Die Rationierung soll alsbald erfolgen.
Die Führung des Zentrums.
München, 20. Nov. (Wolfs.) Wie der „Bayerische Kurier" hört, wird an Stelle des verstorbenen Aba. Gröber der Abg. T r i m b o r n die Führung der Zenttumssraltton übernehmen.
Der Wirtestrcik in Braunschweig.
Braunschweig, 20. Nvv. (WTB.) Zwischen den Gastwirten und der ßartteSrcgnmmg kam es ?u einer Berstänbigung über die Tifse- renzen ber Gastwirte mit ber Negierung, so daß der angefünbigte Streik der £»Lite|ibet und Gastwirte vermieden tmirden ist. Es soll ein Beirat ber Hotelbesitzer unb Gastwirte ciEsetzt nx-rben, der über etwaige Differenzen mit ber Regierung verhandelt.
Max Klinqcr schwer erkrankt.
Leipzig, 21. Nov. (W. B) Zil dem De- finben Max Klingers trat nach dem .Leipziger Tageblatt" eine Verschlimmenmg ein. ES würbe eine doppelseitige Lungenent- züntzung feftgestellt.
-dlufttahme deutscher Kinder in Dänemark.
Berlin, 20. Nvv. (Weiss.) Die bänifdjen Gewerkschaften erklärten sich bereit, die K i n b e r» aufnahme auch Über den Winter fortzusetzen, insbesondere Kinder über Weilmacksten auf acht Worten aufzunehmen. Ter Reichskanzler richtete deshalb an den Minister Stauning folgendes Telegramm:
„Tie Mitteüung, daß die dönrschen Gcwerk- schäften erneut bereit sind, einer weiteren holzen Zahl erl.ylintgßl'ebürf tiger Kinder gastfreien Aufenthalt in Täncmark zu gewähren, närd in allen Tellen des Deutschen Reiches dan^arste Anerkennung siniden. Tie bt5Tjer heimgrkelnß.n, glänzend erholten unb fast immer auch neu cm- geleiteten Kinder lösten bei ihren Angehörigen bie tieffbe TanlLarkeit aus, bte bad Famtl.en- Icben der Eiitzelnen günstig beeinflußt- Tiefer sichtbare Ausdruck ber Hllfsbereitfchaft hilft uns, den Glauben an eine neue bessere Zeit nicht zu verlieren."
Lloyd George iwer rie Frag- d-s Ostens.
Amsterdam. 20. Nov. >.WB) Den englischen Blättern zufolge sagte Lloyd George tn feiner lereits gemeldeten Rede über Rußland im Unterhause am 17. Nov. noch: Die Anwesenheit von Deutschen in den bal- kt täten Provinzen sei eine große Ge- I ür. Er erinnerte an die preußisch- Erhebmrg gegen Napoleon, bie ebenfalls im Osten vorbereitet worden sei, und erklärte, die Deutschen müßten aus den balttfchen Provinzen entfernt werden, sonst sei Europa nicht wehr sicher. Balfour besprach die Zukunft der TürLei unb sagte u. a., daß türkische Volk habe eine große Sier* gangenheit unb wenn der Grundstein des Sttbst- bestimmungsrechtes ebenso aus die Türkei wie auf bte anderen Völker angeroenbet werde, jo werd: gewiß auch nach dem Frieden ein türkisches Reich bestehen.
behördliche Anzeigen.
Betnnntmachnng.
Durch Verfügung des Reichswehrministeriums vom 25. 10. 19 II Nr. 1150/10. 19 V A. ist der Schlußtermin für Einreichung von Vorschlägen Mnb Anträgen auf Verleihu!^ von Kriegsauszeichnungen (Eisentes Kreuz, VeEnstkreuz für Kriegs- ihllfe, Rote-Kreuz-Medaille) n<f den 30. No- i'tcmber 1919 festgesetzt worden. Alle bis em» Mießlich 30. 11. 19 bei den militärischen Dtenst- y'tellen und Behörden eingehenden Anttäae und 'Vorschläge werden nach den bisherigen Bestim- "trungen erledigt. Verleihungsanttäge jeder Art, die nullt rechtzeitig zum 30. 11. 19 ein gereicht t»erben ober aus irgendwelchen besonberen GrÜn- Itzen erst nach diesem Tage bei den Dienststellen .nngehen, können grundsätzlich keine Berücksichtig MNg mehr finden. Antwort darauf wird nicht (erteilt.
Entlassene Heeresangehörme müfen daher .etwaige Auszeichttungsaitträge bis zum 3 0. No- Dcmbci 19 19 an die zuständige Versorgungs- iürile (früher Bezirkskommando) einreichen.
Aus den Anträgen muß ersichtlich fein: Letzter Feldtruppenteil — wenn möglich Ersatztruppenteil —, Wohrisitz des Antragstellers am 15. 3. 19 über Tag ter Rückkehr ans der Kriegsgefangenschaft.
Ansgenommen von dieser Bestimmung sind ledialich dicienigen Kriegstcimehmer, die nach dem 31. Juli 1919 aus unverschuldeter Kriegsgefangenschaft, Internierung oder sonst aus dem Auslande zurückgekehrt sind. An diese findet die Verlechung wie bisher je nach Rückkehr statt, sobald die Zustimmung des letzten Jelbtruppentcils der einzelnen Hceresangehörigen öorliejt. 3 Monate nach Eintreffen des letzten Kriegsgesangenentransfwrtes in der Heimat ist jedoch auch für diese Schluß für bie Beantragung von Auszeichnungen. Der Em- trtffetag des letzten Transportes roirb semerAt bekanntgegeben werden. 13126D
Gie tzen, den 17. November 1919. Bersorgungsstelle Gießen von Kropff, Major z. D„ Leiter der Versorgungsflelle.
Bekanntmachung
Die Dienststunden der Beri'orgungsstelle Gießen sind für das Winterhalbiähr
oo n 8 Ühr vor m. bis 2 Uhr nachm. festgesetzt worden.
Sonntags ist die Versorgungsstelle geschlossen.
Gießen, am 18. November 1919.
Dersvraungsstelle.
vo n Kropff, 13127D
Major z. D., Leiter der Versorgungsstelle.
Bekanntmachung.
Den Gasverbrauckiern wurden in ben letzten Tagen von einer Firma, die sich Deutsche Gas- inbuftrie nennt, sogenannte Gasspa vapparate ,.,Dega" angebotnt. .
Infolge verfchredener Anfragen tnlen ttnr mit, daß wir mit der genannten Firma nichts zu tun gaben. 13134B
Gießen, 20. November 1919.
Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Steding.
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Nährmittel-Ausgabe.
(Novemcker 1919.)
Die bei ben Äl. in Händlern der Stadt Greß en bestellten Warrn für N ovember 1919 können vvn Samstag ben 22. ds. Mts. ab gegen Vorlage des Bestrllauswrises zur Nährmittel- m a r k e N r. 1 1 (N o v. 1919) in Empfang genommen werden. Es entfallen:
1. Au f die roten Karten (B)
520 Gramm Hascfsl ck n b-w. Hasernrehl,
250 „ Karwffelstärkemelst,
350 „ Reis.
2. Auf die blauen Karten (C)
250 Gramm Hülsenfruchtmehl,
125 „ Teigwaren.
M it dem 2 9. Nove mber 1919 verliert di e Marke 11 (November 1919; ihre Gültigkeit.
Die Kleinhairdclsg-fchäfte haben die vereinnahmten Marken bis spätestens 3. Dezember 1919 dem Städtischen LebenSmittelaml, Zimmer 11, einzureichcn unter Angabe der nicht abgebolten Warenmengen. 131208
Der Kleinvcrkausslöchstprris beträgt:
für das Paket Haserflocken, 250 g . . 45 Pf.,
„ „ „ Hafermehl, 250 g. . . 44 „
„ „ Pfund Kartoffelstärkemehl . . 85 „
„ „ ,, Reis..... . 225 „
„ „ „ Hülsenfruchtmehl ... 110 „
„ ,, „ Teigwaren, a.Heeresbril. 85 „
Gießen, den 19. November 1919.
Der Oberbürgermeister (Lebensmiftelamt).
Milchversorgnng.
Infolge ungenügender Belieferung der Stadt Wcßen mit Milch kann für Freitag ben 21. d. Mts. auf die ’/< Liter lautenden Milchmarken keine Milch geliefert werden. Für Samstag ben 22. und Sonntag den 23. d. Mts. müssen die auf V, Liter lautenden MilchmarNm in der Belieft- rung ausfallen. 131328
Gießen, den 20. November 1919.
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