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Lauterbach Schlitz Herbster» Ilbeshausen
8831
7508
2215
1311
845 noch aus.
Die Nrektagswahlen.
Da» vorläufige Ergebnis im
gebaut werden.
Reichsarbeitsminister Schlicke: In das Ar- beitsmimsterium werden fortan für die geeigneten Stellen Frauen berufen werden. Tie Erwerbsbedürftigkeit werde zwar vorläufig noch beibehalten werden müssen, bei Wiederkehr geordneter Ver-
Nieder-Breidenüach Nieder-Gemünten Nieter-Off erden Nieter-Ohmen Oter-BreidenVach Ober-Gleen Ober-Ofleiden Ober-Ohmen Ober-Sorg Ohmes Otterbach Rainrod Reibertenrod flteimenrob Renzendorf Romrod Rülfenrod Ruhlkirchen Ruppertenrod Schadenbach Schwa benrod Schwarz Seibelsdorf Storndorf Strebendorf Udenhausen Unter-Sorg Vadenrod Docken rode Wahlen Wallersdorf Wettsaasen Windhausen
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Maschinen zerstört wie Teutschland besitzt. Für die hältnisse aber lorttallen
Durchführung des Friedensvertrages hinsickstlich, Es folgt die Entschließung aller Parteien, in ifer Abrüstung sind alle notwendigen Borbereitun- | bet mit Nachdruck die
chen Georg Heinrich Graf, in Ober-Lais Gustav Pfeiffer, in HöckerSdorf Beigeordneta Fuchs (wieder), in Stumpertenrod H-h Scharch (wieder), in Eschenrod Karl Klav (wieder), in Wohnfeld Johs. HofmannV., u Solms-Ilsdorf Heinrich Erb (wieder).
gelingen wird.
Abg. Dr. Quidde (Deni.): Ter Ausschuß hat rasche und gute Arbeit geleistet, inbem1 er das ganze Verfahren von der Aufgabe, gegen bestimmte | Einzelpersonen ein Strafverfahren durchzuführen, losgelöst hat. Der ursprünglichenVorlage ist damit die persönliche Zuspitzung genommen. Die Zahl 28 für den Ausschuß ist auch deswegen gewählt, um gerade den kleinen Parteien eine ausgiebige Vertretung zu gewähren.
Abg. Davidsohn (Soz.): Int Ausschuß habe ich gesagt, daß nicht bloß. DeutMands, sondern auch ententistische Schuld festgestellt wer- i den soll.
Ter Antrag wird angenommen. Das Haus wählt den Untersuchungsausschuß in der vorge-
Tas Haus erledigt sodann noch den Bericht des Ausschusses für Volkswirtschaft über die Frage der Versorgung von unbemittelten Wöchnerinnen mtt Bett- und sonstiger Wäsche aus freiwerdenden Beständen durch Annahme des AnsschutzvorschLiges.
Schluß IO1/4 Uhr. Nächste Sitzung Donnerstag früh 8 Uhr: Gesetzentwurf bett, die Betriebsräte.
sollen . _
Abg. Tr. Sinzheimer (Soz.) erstattet da-I nach Bericht über die
Wahl eines Untersuchungsausschusses von 28 Mitgliedern, der nach Antrag des Vcr-I sassungsausschusses der Nationalversammlung auf Grund von Art. 34 ter Verfassung die Aufgabe haben soll, durch Erhebung aller Beweise fest-! zustellen, tatid*e Vorgänge zum Ausbru ch des! Krieges geführt, feine Bett ängerung veranlaßt und seinen Verlust herbeigeführt haben, insbe-! sondere, welche Möglichkeiten sich im Verlause tes! Krieges geboten haben, zu Frietenstejprechungen zu gelangen und ob solche Möglichkeiten ohne diel erforderliche Sorgfalt behandelt worden sind, ob! im Verkehr der politischen Stellen der Reichs-! leitung unter sich, zwischen der militärischen und politischen Leitung und mit der Volksvertretung! oder deren Vertrauensmännern Treu und Glauben I I oewahrt worden sind, ob in der militärischen und ! wirtschaftlichen Kriegführung Maßnahmen angeordnet oder geduldet Wurden, die die Vorschriften des Völkerrechts verletzt haben ober über die militärischen und wirtschaftlichen Notwendigkeiten hin-! aus grausam und hart waren.
Abg. Warmuth (D.-N.): Im Volke te! steht zweifellos ein Drängen nach Klärung der! Schuldfrage. Bei einem parlamentarischen Unter-1 i'uchungsausschuß, tote er beantragt worden ist, besteht die Gefahr der Voreingenommenheit, die die Ermittelung der objektiven Wahrheit verhindert. Die schädigendste Folge der Arbeit des Ausschusses wird die Verallgemeinerung einzelner Fälle zu ungunften des Deutschen durch das Ausland sein. _ —
Abg. Graf zu Dohna (D.V.): Wir halten es für .richtiger, den Ausschuß aus Personen I zusammer zusetzen, denen die Forschung der Wahr- ’ bett gewissermaßen Lebensbedürfnis geworden ist.1 Auch ich bin der Ueberzeugung, wir hätten den Krieg vermeiden können, wenn wir Frankreich Elsaß-Lothringen, England unsere Kolonien, Ruß- I land den Osten angsboten und noch Milliarden draufgelegt hätten. Aber das ist ja gerade die Frage, welche Zumutungen wir uns stellen lassen dursten, und welche Opfer wir zur Vermeidung des Krieges bringen mußten. Die Hungerblockade und die Zurückhaltung der Gefangenen genüge allein schon, um die Schuld der (Entente als riesengroß gegenüber der Schuld erscheinen zu lassen, die es vielleicht auzf Unserer Sette festzustellen
Nllen
gen getroffen. Tie Bestimmungen werden auch ^^^RnckMvirtschaftsminister Schmidt: Iw Oter- schlesien haben wir entgegen der Behauptung des Abg Wurm den Weg der Verständigung ^.td Verhandlung beschritten, obwohl die Arbeiter besttmm- ten inner politischen Bestrebungen dienstbar gemacht wurden. Die Derl>andlungen mußten also fruchtlos sein. Gewaltmittel wenden wir nur zur Abloehr an
Abg. Dr. R i e ß e r (D. Vpt.): Unser Unglück ist das Schwinden jeder Autorität im Staate, besonders da Wan das Heer beseitigen oder verludern ließ. Die Kreditvorlage nehmet wir an, wir er- warten aber, daß der Finanzmimster endlich crn- mal die T a b e l l e n gibt, aus denen bte Geiamtbelastung des Einzelnen nach den verschiedenen Steuergesetzen, den vorhandenen und den neuen, | zu erfeben ist. Außerdem muß mit der Einbringung eines außerordentlichen Etats ab 1 Oktober wieder jebe Ausgabe unter die Kontrolle des Rechnungshofes gestellt werden.
Abg. Dr. Heim fb. k. Fraktion): Die Frage der Prämienanleihe ist vorsichtig zu behandeln. Der Ernährungsfrage ist die nötige Aufmerksamkeit nicht geschenkt worden. Auch die Nattonalveriamm- lung hat schwere Fehler begangen, so z. B. als fte die Lieferungsprämikn ablehnten. M
Reichsfinanzminister Er zberger: Die Pra- ! mienanleihen werden wir so ausgestalten, daß fte
Anders stehen wir u----------------
iStaat, der sich in solcher Notlage befindet rote ___ iDeutscte Mich, hat das Recht, zu Zwangsanleihen zu greifen. Wir stimmen für die Entschließung, die I der Ausschuß vorschlägt, die Michsregierung zu! Ersuchen, dafür zu sorgen, daß der Bau unserer Handelsflotte auf reichseigenen Werften und in Reichsregie vorgenommen wird. Einer Regierung jedoch, die unser Vertrauen nicht hat und die sich !im Innern im Kriegszustände gegen uns befindet, können wir den Anlechekredtt nicht bewilligen.
Ein Regierungskommissar erklätt:! 'Der Friedensvertrag verlangt von uns die Ablieferung von Maschinen nur insoweit, als solche Maschinen von Deutschland beschlagnahmt und 'bann von uns oder von anderen in Frankreich zerstört worden sind.,Wir haben aber nicht so viel Maschinen zerstört rote Deutschland beftbL Furche Turck'ührung des Frictensvertrages frinsickstllch
Einzelergebnisse.
bürgert. Liste Soz.
653 322
Deutsche Nationalversammlung.
W eimar, 21. Aug.
Nachmittagssitzung.
Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung um 31/4 Uhr.
Tie Gesetze betreffend
die Anleihekredite für 1919 und über die Ausführung des Friedensvertrages
werden in zweiter Beratung miteinander verbun-
Berichterstatter Dbg. Grünewald (2cm.) stellt fest, der Plan einer Prämienanleihe sti tm Ausschuß nicht so sehr auf grundiätzliche Gegnerschaft, als aur allerlei praktische Bedenken (p stoßen. Der Finanzministrr werte aber nur im Einverständnis mit einem besonders emgesetztm Ausschuß vorgehen können. _ .
Dbg. Kenngott lSoz.): Im Interesse ter Fortführung der Geschäfte des. Reuiges werten wir die Kredite bewilligen. Wtr erwarten aber Sparsamkctt. Gegen einzelne Bestimmungen wer-
Abg.^H^e'nberg,(D. Rat.): Diese Bor-! läge ist aus der Kommtssron mtt affenartiger Ge- sckwindigkeit zurückgekommen. Auch ein Mitglied der dcmokratiscken Frakrion hat sich in schärfster -Weise über bi: Art der Geschästterledigung aus- wesprocknm. Sie schneiden gründ, ätzltch die Kritik Ä Wir werden 8 Müliarden bewilligen, weil Wir anerkennen, daß die Finanzlage etne Diffnl-1 klung der Rcgierungsfonds verlangt. Mtt der 'Streichung einer Milliarde nwllen wir bezeugen, daß wir zu dem augenblicklichen F i - man z Minister kein Vertrauen habens -Tie Frage einer niedrig verzinsten Zfamgsmtteite 1 chätte wohl eine gründliche Erörterung vewrent. Wir 'werden diese Vorlage ablehnen. Tie beiden Gesetze zur Ausführung des Friedensvertrages wenden dem Volke klar machen, wie durch den «densvertrag unser Glück und unser Wohlstand, ;untere Selbstbestimmung und unsere Freiheit prns- >gegeben worden sind. Die beiden Ge.etzc, legen wettgehende Befugnisse in die Hand einer cinieih* gen Parteiregierung, die bei der Besetzung der Remter sich lediglich von einseitige parteipolitischen Gesichtspuntten leiten laßt. (Beifall rechts.
Ans Stadt imfc Land.
Gießen, den 21. Aug. 1919
** Der Höchstpreis für Frühkar- 1 toffeln der Ernte 1919 betrögt für die vom 21. August bis 31. August d.J. 10 Dl : 61 {^eibauf. Freitag, 22. August, nach mittags 1 bis 3 Uhr, werden die Nummern ton I 1501 bis 1600 Beliefert.
** Ter Einbruchsdiebstabl in eir biesiae Autoreparaturwer kstötte » seine AuMärung gchrrwen. Ter Polizei frM es den Tieb in der Person des erst vor kurzer
der Kapitalbesteuerung dient. .
Reichswirtschüftsminister S ch m 1 d t hofft, daß die landwirtschaftlichen Kreis em Erkenntnis des Ernstes der Situation ihrer Ablieferungspflicht genügen werden und zwar ohne das Mtttel der Einführung besonderer Druich- prämien, die eine Mehrbelastung von 200—2201 Mark für jede Tone zur Folge haben würde. Ich persönlich halte jedenfalls einen solchen Weg für volkswirtschaftlich nicht empfehlenswert.
Hieraus wird ein Schlußanllag angenommen. In der Einzelberatung werben hierauf bte §§ 1 bis 3 des Gesetzentwurfs betr. Anleihekredit angenommen. Zu 8 3 wird ein Antrag Lobe (Soz.) und Burlage (Ztr.) angenommen, wonach Be- I frewitgen von der Einkommensteuer oder Minderungen dieser Steuer unzulässig sein sollen. Ter Rest des Gesetzes wird unverändert angenommen.1 ebenso die vom Hauptausschuß vorgeschlagene Entschließung. Hierauf wird das Gesetz aud’.i noch jn dritter Lesung en blvc angenommen, edoiso das Ansiührungsgesetz, letzteres mit einer vom Aus- ,chuß vorgeschlagenen Entschließung, wonach bet Beschlagnahmen und Enteignungen die schonungsbedürftigen Kriegsteilnehmer und die Hinterbliebenen von Kriegern besonders berücksichttgt werden
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Büdingen, 20. Aug. Zu Bürgermeistern wurden im Kreise gewählt bzw. wiedergewählt: in Düdelsheim Ernst Wilhelm Theodor Albrecht, in Diebach a. H. Wilhelm Gerth I, in Ober-Widdersheim Heinrich Schäfer I., in Bad-Salzhausen Rudolf Röper, in Bobenhausen Heinrich AlbusIV., in Merkens ritz Zoyannes Kaiser, in Bleichenbach Heinrich Adam Naumann, in Höchst a. M. Heinrich Altvatter I., in Hirzenhain Heinrich Hensel, in Unter-Widdersheim Ludwig Miä>el III. Zu Beigeordneten wurden gewählt bzw. wiedergewählt: in E ck a r t s« .hausen Friedrich Weitzel, in Selters Wilh. > Alt, in Altwiedermus Johann Georg Nanz, in Nidda Louis Rinashausen IV., in Ef fol- derbach Jakob Häuser, in Wenings Hch Hopp, in Bisses Adolf Greif, in Calbach Karl Reichert, in Heuchelheim Rich. Ruß, in Rinderbügen Heinrich Röder II., in San» genbergheim Konrad Kirchner IV., inFau- erbach August Seum, in Dudenrod Konrad Nagel II., in Rohrbach Heinrich Jäger III., in Merkenfritz Joh. Herm. Karl Rich, in «Bergheim August Andreas Weitzel, in Get- | tenau Herm. Ostheim II., in Schwickarts- Ihausen Karl Nies. _ „ .
c Kreis Schotten, 20. Aug. Zu Bei- Igeordneten wurden gewählt in Freienseen Karl Otto Christtan Fmmelt, in Breun- Iges Hain Gastwirt Otto Wirth, in Kölzenhain Lwinrich Scharmann II., in Volkarts-
hier zugezogenen vorbesttaften Schlossers AuM öeser geboren am 1. SUi 1899 rn L-lMM. Fulda, zu ermitteln und festzarnehmen. In femtr- Zrmmer wuichen verschiedene Embrecherwerkzeuk«, . wie Tietriche, Bohrer und eine Metallsage. VMM funden, weiter sand man in seinem Besch n»J| g Herren- und 1 goldene Tamenuhr, die
s aus TiebsMlen herrühren. Er ist etnauH • erer Junge und erst kürzlich aus dem WRI nis entlassen worden. J
** Wem ae Höri das silbergraue Ko 8 ninchen, welches hier beim Polizeiamt als »I heÄausend abgegeben Imirbe.
** Provinzialtagswahl. In iE gestern veröffentlichten Wahlvorschlag do DeutschenBolksparteiist an 8. StcM,. richtig zu lesen: Friedrich Heyl, Baurats
-Lärm links.) r -I
Reichsfinanzminister Erzberger: . Herr Hugenberg erhebt den Vorwurf, es werde m der »Nationalversammlung zu rasch ^arbeitet land kann nicht warten, der Wiederaufbau muß unverzüglich ht Angriff genommen werden. Wer I uns dabei in den Arm fällt, ^eibt Deutschland völlig m den Ruin. Wtt haben 150 000 Stuck Vieb >zu liefern und soviel an Maschinen, als ferner Zett auf die Jnittative des Herrn Hugenberg aus Bel- ■men und Nordfrankreich weggeholt oder zerstört worden sind. sWiderfpruch rechts ) Was die An- imffe gegen meine Person betrifft, so Nwederhole! -ich, was ich schon einmal gesagt habe: Solange ich das Vertrauen der Mehrheit dieser Verl ammlung und meiner Fraktion habe, werde ich als Rncbs- sinanKminister an meinem Platze bleiben. (Beifall.) .Wenn Sie (zur Rechten) schon einmal per,onlich Len Kampf gegen mich führcm wollQi, dimm wenia- !stens mit etwas mehr Wahrheit und Ehrlichkeit. ^Lebhafter Beifall bei den Mehrheitspart?ien, lar- rörenber Widerspruch rechts. Zurufe: Reden Sie 'doch nicht von Wahrheit!) Die folgenden Aeuß,'- rungen des Ministers bleiben unter dem tosenden. -Lärm unverständlich. Ter Minister sagt dann: Ich .verbitte mir diese ungezogenen Zurufe. Solche Lärmszeneir, tote Sie (zur Rechten) sie auffilhren, 'sind früher nicht möglich gewesen (Stürmischer Beifall bei den Mehrheitsparteten.) Eme große Anzahl von Bankdirektoren hat mir unaufgefordert die Prämienanleihe als den zur Zett gangbarsten Weg zur Mttderung der schwebenden Schuld bezeichnet. Lassen Sie sich durch die parteiagitaton- fchen Aeußerungen des Dbg. Hugenberg nickt beeinflussen und nehmen Sie dir Vorlage an, damtt es uns für die nächsten drei Monate möglich ist, die dringendsten und notroendiastm Ausgaben sinanziell zu sichern, lebhafter Beifall)
Aba. Tr Haas iTem.): Der Haushaltungs- cmsschuß hat vorgeschlagen, den Reichs sm anzmini- ster zur Ausgabe von Prämienanleihen zu er» mächtigen und nach 8 3 der Aussckvißvorsckräge soll er sogar das Recht haben, diese Anleihen mit steuerlichen Vorretten auszugestalten. Ich weiß Nicht, wie weit inzwischen die Verhandlungen der beiden Mehrheitsparteien miteinander über den §3 gediehen sind. Mir scheint, als ob auf die Dauer das Verhalten der Sozialdemiokraten mtt Demokratie sich nicht verträgt. Wir unsererseits haben keine Lust, nenn die MehrhettsParteien ffch nicht einigen, durch unsere Stimmen für Ersatz zu sorgen. Sympathisch ist auch uns der Gedanke der Prämienanleihe nicht. Aber die letzte Entscheidung darüber wird ja im Benehmen mtt dem Ausschuß getroffen werden. Bezüglich» der beiden Ausführungsa-setze zum Früdensverttage hätte Minister Erzberger nickt den Versuch machen sollen, die Folgen des Friedensv Ertrages in milderem Lickste erscheinen zu lassen. Tas Volk tottl und Muß die volle Wahrheit erfahren. Tie zugesagten Auslieferungen smd tatsächlich nur Abschlagszahlungen, da wir “ in der Hand unserer Feinde sind. Es ift f Kr ein Volk, wenn es solch ungeheuren, Enteignungen nicht für den eigenen Staat und die eigene .Wohlfahrt, sondern zugunsten seiner früheren ! Feinde ansführen muß. Uns bleibt nur die Hofs- ;nung, daß dieser Friedensvertrag nicht ewig oe- stehen bleiben wird. Die vertriebenen Elsässer wie <md) die Ausländsdeutschen sind zu enffchidigen. Lei der Ausführung des Gesetzes zur Ausführung des Friedensverttages muß der Ausschuß daraus ackten, daß keine Günsllingstoirtschaft betrieben tofrb jmb daß die Bureau kratie nicht wieder die
® Der ßorfhnti 251VL, Johl Kammer Ml
^cde.me Entsc ^mtteloersorm fllm Nachdruck , ’MI beantragt wei des Krieges
Ucdersch Müchuvergülm s
0 Schlitz, 21. Aug. Die Wahlbeteiligung in S ch l i tz betrug nahezu 50 Prozent, eine Folge der rührigen Tätigkeit der politischen Partei-m, die es an Aufklärung über die Bedeutung des Kreistages nicht hatten fehlen lassen. Noch besser fair die Wahlbeteiligung in den Landgemeinden des Amlsgerichtsbczirks Schlitz. In manchen Orten kamen die Wahlbevechttgten fast vollzählig zur Wahlurne, auch die Frauen, die bei den ersten Wahleii im Januar sich vielerorts durchaus noch nickt mit ihrem neuen Recht befreunden wollten. Während frier in der Stadt die Sozialdemokraten im Verhältnis zu den Gemeuid^wahlen noch gün- sttg abgeschnitten haben, ist ihre Zähl auf dem Lande aber stark zurückgegangen. In 6 Orten des > Amtsgerichtsbezirks tourten überhaupt keine ,o- zialtemokrattschen Stimmen abgegeben. In 15 anderen Gemeinden entfielen auf den bitterlichen Wahlvorschlag über 1100, auf die sozialdemokratische Liste 37 Sttmmen.
s=8.): Di- beiden Sufomiire^&ng.
»Dürfe, die den Friedens vertrag betreffen, nehmen I _ Es folg t die Interpellation der Dbg. Fvau ;tnir an. Wir beugen uns ter harten Notwendigkeit.
y,. wtwl , Drausfeld (Z.), wieweit die Regierung bei der
zur Kredttanleihevorlage. Ein wirtschaftlichen Demobilmachung der Frauen »scher Notlage befindet wie das | bereit ist, Frauen bei allen Stellen, die mit sozialen Maßnahmen betreffenb Frauenarbeit zu tun haben,, auch Frauen Mitwirken zu lassen.
Abg. Frau Dr. Baum (Dem.) begrüntet! die Interpellation. Wir müssen drinoend wünschen, daß der Verbleib der Frauen in ihren Stellungen nicht abhängig gemacht wird von ter Erwerbs- bebürftigfeit. .Möge bic Regierung vor allen Ängen dafür sorgen, .daß die Frauen Referate bei den Zenttalstellen erhalten bzw. diese weiter aus-
Dcfteiung der deutschen Kriegsgefangenen i Kreis Büdingen,
geforbert wird. Tie Entschließung bringt die Emp- Deutsch-nationale und Bauernbund finbungen des deutschen Bottes über die ^uinlost! Sozialdemokraten seelische Marter zum Ausdruck, zu der durch Demokraten die ilnabsehbare Verzögerung der Auslieferung, bte 1 ^M^ge kleinere Orte strhen noch aus. Gefangenen und ihre Angehörigen verurtettt nnb Kreis Friedberg
Präsident Fehrenbach: Roch immer ,md ^^ldemokraten
eässmsssb gfiS-«—
keine Mackstrnttiel zu Gebote Haden, unsere Wunsch.' nach der Heimkehr unserer Geftiagenen zu untw- ^enwnaron
führen. I Kreis LllUlervam.
Unter stürmischem Beifall 'rourte ein Antrag, Son
E n N/ i e ß u n g durch Fu n^p r u ch ^sgerichtsbezirk Lauterbach . . 2084 ]
i i t z uteile n , AmtsgettchtsbIrö Mbstein ' 2198 |
Es folgt ter Antrag Löte (©oä.). Grober a ----— —•
(Qtr' Sckiffer-.M-agteburg (Dem.), Tr. Heinze r w5997 „ v131,5
I (Vpt.), die Regierung möge als Zeichen ter Tank- Nach vorläufiger Zusamniensterllrng tourten fro I barfeit und zur Erinnerung ter Tagung ter Na- mit die Bürgerlichen 18, bte Sozialdemokraten drei tionalversammlung in Weimar, als ter berufenen Sitze im neuen Kreistag erhalten. Die Sozialdemo- Stätte klassischer Ueterliefernng TeutsrAands, kralle hätte diese Zahl auch ohne Wahlkamps lncken 3 00 0 00 Mk. üterrodfen mit ter Maßgabe, fte können. Denn nach dem ursprünglichen, an de» zur Pflege volkstümlicher Muster-' Forderungen ter Ä)zm^emokraten gescheiterten, ^Vorstellungen für das deutsche Volk, Plan waren ihnen drei Marchate für die zu oer- tesonters 'ür die Heranwachsende Jugend, zu ver- llnterrente genieinsame Liste schon zugestanten wvr- faenten. Ter Anllag wttd nach kurzer Tebatte, den. Die Sor'aldemvkralle verlangte ater, mm- in ter vom Grafen PosateivskV Bedenken wegen testens sieten Sitze. Die Wahlteteittgimg tn den ter schlachten Finaiizlage des Reiches erhoben wer-1 Landgememten des Krns^ war teilweise vorzüg- ten, gegen die (Stimmen eines Teiles ter ’3>uti(te I tid), «in ftarfer Ruck nach rechts ist allenthalben nationalen angenommen. I deutlich erkennbar.
Weimarischer Staatsminister D. Paulsen spricht ter Versammlung den Tank des Staates und ter Stadt Weimar aus. Zur Erinnerung an die Tagung der terfaffunsgebenten deutschen Na- ! tionalversammlung werte eine Marmvrtasel am Eingang des Hauses angebracht werden.
99 29 88 52 77 68
116 17
155 4
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35 37
76 17
195 64
24 55 86 84
220 40
11 13 66
116
40 I Friedberg. , ,
K ** Postverkehr mit Frankreich..
yu I Wie aus Paris gemeldet wird, können wikd : Z Geschäftsbriefe, Kataloge, PrersUsten n
log IMuster nach Deutschland geschickt und av
I ----ifi7K--=öö4-----«Deutschland bezogen werden. Neme
Die Wahlbelliligung war sehr schwach. Es korrespondenzen-dürfen^nur ^^nVuch äi'9 haben etwa 32 Proz. ter Wahlberechtigten (22000) 1 btgt werden. Alle Sendungen können auly | gewählt. I geschrieben werden.
Hain Hernllch Scharmann II., in Volkarts- 1 -Lich, Ä), Hain Karl Müth (wieder), in Gonterskiv Nermafte F ' ‘ " "' M HMxi Früh!,
I Pwikufert intb IE®»?
I K- Auf ben $ 1 Mache von « ^bmtg, wähn
Kreise «lSseld.
Alsfeld (1. Bezirk)
Soz. 232
bürgert. Liste 297
Alsfeld (2. Bezirk)
152
260
Altenburg
76
115
Angenrod
49
51
Appenrod
49
Arnshain
—7
105
Atzenhain
9
40
Bernsburg
—
38
Bemöfeld
13
47
Bieben
5
23
Billertshausen
4
46
Bleidenrod
—-
35
Brauerschwend
10
47
Büßfeld
—
33
Burg-Gemünden
9
60
Dannenrod
—
19
Teckenbach
12
23
Ehrtt.gs Hausen
5
31
Eifa
26
50
Elbenrod
12
65
Elpenrod
7
88
Erbenhausen
1
98
Ermenrod
3
79
Eudorf
. 11
114
Eulcrsdorf
—
38
Fischbach
—
31
Flensungen
39
20
Gleimenhain
——
70
Goiitcrs Hausen
6
51
Grebenau
11
55
Grost-Felda
38
103
Haurhausen
—I
19
Hainbach
1
50
Heidelbach
3
32
Heimertshausen
—
106
Hergersdorf
7
18
Höingen
6
11
Homberg
71
115
Hopfgarten
29
55
Ilsdorf
—
52
Kestllch
3
49
Kirtorf
9
114
Lehn heim
30
31
Lehrbach
—
24
Leusel
20
75
Lieder bach
14
54
Maulbach
5
54
Merlau
89
93
mit Kirsch garten
—
25
Münch-Leusel
—
39


