Ausgabe 
21.2.1919
 
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Line originelle Anzeige enthält, wie man uns aus Eschroege schreibt, die Sonntags-Nummer des dortigen Tageblattes. Der Gemeinde-Dorsteher von Kella erläßt nämlich folgendes:Dem anonymen Gelb sender für das gestohlene Schwein nebst drei Gänsen zur Nachricht, daß dieser Betrag noch nicht genügt. Es fehlt noch der Betrag für eine Gans und 380 Mark für aufgewendete Unkosten. Diese Unkosten sind der Gemeinde entstanden. Ls wird ersucht, den Restbetrag nebst Unkosten alsbald an das Schulzenamt zu er­ledigen."

7.1°; 21.2.: -8.4°.

0.6°; 21.2.: -4.8°.

* * Tas Fest der silbernen Hochzeit b.^cchen mit 23 Februar Asphalteur Jvhs. Greb IDti> Frau VLargarelhe geb Frank, Krrchenplntz 21.

* * Tie 50er 18691919 haben am CamStag abend 7 Uhr Zusammenkunft im£>in- btntbutgf".

* * Amtliche Personalnachrichten. Erledigt ist eine mit einem katholffchen Seljrer in befctKitf* Schiilstelle an der Bolfsschulc zu Friedberg. Mit dieser Stelle ist der Orga- nisneudienst verbunden. Erledigt ist eine mit einer "a'.ltoliidjen Lehrerin ytt besetzende Schulstelle in Bieber, Kreis Offenback. In den Ruhe­stand verseht tanbe am 13. Februar der Hanpt- vehrer an der Volksschule zu Obertshausen im fivife Offenbach Wilhelm Quirin mit dem ge= küütdyen Ruh-'gehalt auf sein Nachsuchen unter Uiierkemiuug fei "er dem Staate gdciiteten Dienste w 1. Arnil 1919 ab.

* Ausdem Militär-Wochenblatt. Äitf ihr Gesuch zu den Reserveoffizieren des Re- ^mmts übergeführt: die Leutnaitts im Fußart.- R^gt. 3: Jasper, Falckner, Hel ff; letzterer unter Verleilmng eines Pateitts seines Dienst­grades vom 27. Januar 1918; Förster, Pfannmüller, diesen beiden unter Verleih- ixng eines Patents ihres Dienstgrades vom 25. Mai 1918; Schäfer, unter Verlrilmng emes [ Patents feines Tierrstgeeades vom 18. Juni 1918. Heisler, Falmrich im Fußari.-Regt. 3, in das "KeserveverhÄlnis übergcfül;att. H o f m a n n, S e l- back im Pion.-B. 25; den beiden letzteren ist ein Patent flyred Dienstsvades vom 1. Oktober 1918 verliehen.

Personalnachrichten der Ober-Post- Direktion Darmstadt. Verliehen wurde das Eiserne Kreuz 1. und 2. Klasse und di. Hessische Tapferkeilsmedaille dem Leutnant d. L>, Ober-Post- afsisteilt Horst in Gießen; das Eiserne Kreuz 1. und 2. Klasse dem Feldwebel-Leutnant, Telegraphenasiistent Fenchel in Diesten. Angenommen sind als Post- anwärter: Offizierftellvertreter Ewig in Osthofen sRheinhesien), Feldwebelleutnant Merschroth in Darm-

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tarnen auf der Endstation, wie eS in letzter Zeit I vorkam, die Fahrgäste ihrem Stenger Lust macken, indem sie das Lokomotivpersonal mit Schmäh­rusen beleidigen, in einem Falle sogar mit Tot­stechen bedrohten. Durch Abgabe der besten Loko­motiven an die Entente ist der noch zur Verfügung stehende Lokomottvpark nicht in der Lage, den Zugverkehr, wenn auch in beschränktem Maße, ol/ne Störung aufrechttzuerftrckten. Tie durch) den Kohlenniangel hervocgerufene Kvksfeuerung, die mangelhafte Ausführung der Reparaturen in­folge F-rhlens des hierzu bedürftigen Materials, sind alles Begleitumstände, deren Folgen in erster Linie auf das Lokomotivpersonal zanückfallen. Auch ohne diese angeführten Mängel ist die Lage des Lokomotivführers keine benridenÄverle. Es MiiTte wohl nicht viele Tampfkesselanlagen geben mit solch engbegrenzten Dimensionen, die in einem Zeitraum von nicht ganz 3>/z Sttmden nehmen, ' wir bei normalen Verhältnissen die Beförderung eines Schnellzuges von Frankfurt nach Mssel an 22 bis 23 Kubikmeter Wasser verdampfen und 50 bis 60 Zentner Kohlen verfeuern.

°° Die Mietsschraube, welche Mitte des vorigen Jahres fast allgemein die Wohnungspreise um 10-15 Prozent des Mietpreises in die Höbe drückte, wird jetzt in unserer Stadt aufs neue in Tättgkeit gefetzt, um eine weitere Steigerung von 15-20 vom Hundert der Mieten zu erreichen. Die Mieter, welche in der Weife behandelt werden, tun gut, sich an das Mieteinigungsamt zu wenden, was übrigens in zahlreichen Fällen in der letzten Zeit geschehen ist.

** Z crhlreiche Wildenten befin­den sich an der Lahn stoischen Heuckielheim- Dutenhofen und tveiter abwärts. Schon immer waren dort viele dieser zierlichen Wasservö- gel und sie sind nicht im mindesten scheu. Es scheint fast so, als wüßten die Tiere ganz ge­nau, daß die Menschen ihnen jetzt nichts an­haben können, weil die Jagd verboten ift.

** Tine große Kette Hohlgänse kam Diens­tag aus östlicher Richtung über unsere Gegend ge­flogen. Wenn diese gefiederten Wetterpropheten ebenso recht behalten wie kürzlich die Schneeganse, die aus dem Norden kamen, dann hätten wir noch weitere Kälte zu erwarten, was wir aber nicht hoffen wollen. Gegenüber den Hohlgänsen verkünden die Buchfinken bereits den nahenden Fttchttng. $s jst ftjt langem nicht mehr beobachtet worden, daß die Finken und Meisen schon so ftüh schlugen.

** Lichtspielhaus (Bahnhofstraße 34). Sams­tag und Montag tritt Henny Porten inDie blaue Laterne" auf, außerdem Albert Daffermann inDoktor Schotte". An diesen beiden Tagen sind alle Dergün» stigungen ausgehoben.

Landkreis Gietzeu.

**Taubrin<xe'n, 21. Tez. Ter Turnverein Taubrin^n, gegründet 1895, hielt diese Woche seine, erste Dorstandsfitzung ab. Es wurde fest- gestellt, daß eine Anzahl Turn freunde rt Feindes­land ihr Leben lassen mußten, bzw. verrnistt, vier in Gefangensck)aft sind. Gefallen sind: .Heinrich Waltlier I., Lehrer Jüngel, Ludwig Kimmel, Louis Zeäier, Will-elm Heberer, .Heinrich Ruth und Lud­wig Hilbera, Maurermeister. Vermißt: Heinrich Öainbach. In Gefangenschaft: Ludwig Säufer I., Ludwig Schäfer II., Willielm Wagetckach, Gerhardt Wagenbacl) und Karl Waltlier. Tie erste General- versamnrlung findet Sonntag den 23. l. Mts. im Lokal von Emil Schäfer statt.

** Watzenborn-Steinberg. 20. Febr. Zu dem 1 Michern Umfall des Arbeiters Ludwig Babel aus Watzenborn wird uns nritgeteilt, daß der Verunglückte nicht aus dem Zug sprang, sort- dern im Glauben, die Station ser bereits erreicht, die Türe öffnete und lftnausfiel.

up. Dom Lande, 19. Febr. Dom Lande hört man Klagen über das schlechte Legen der Hühner. Während im vorigen Fahre um diese Zeit Eier nicht fehlten, mangeln sie jetzt fast gänzlich. Das muß um- somehr auffallen, als das Futter für die Hühner nicht mangelt und der Winter, abgesehen von der letzten Frostperiode, durchaus mild war. Die Ursache liegt wohl an den jungen Hühnern.

Kreis Büdingen.

A Nidda, 18. Febr. Hier fand in derTraube" ein Bezirkstag des Bezirksverbandes Nidda der Kriegerkameradschaft Hassia statt. Der Bezirksvor­steher, Lehrer Jung von Obermockstadt, und der Schriftführer, Landwirt Reitz von Echzell, legten ihre Aemter nieder, die sie lange Fahre zum Wohle des Derbandes mit großem Eifer und Geschick geführt hatten. Die Dersammlung wählte den Hauptm. d. R., Lehrer Schneider von Unter-Schmitten, zum De- zirksvorsteher und Lehrer Freymann in Echzell zum Schriftführer. An Stelle des verstorbenen Oberst z. D. Weimer wählte der hiesige Kriegerverein Aktuar Geyer hier zu seinem Dorsthenden.

Krcis Alsftld.

A Aus dem Ohmtal, 19. Febr. Sehr unge­legen kam den kleinen Oelmühlen die Frostperiode; die Oelmühlen standen still. Da wuchs auch auf dem Lande die Fettnot. Fetzt hat die mildere Temperatur Niederschläge gebracht, und die Mühlen können wieder ihre Tätigkeit aussühren.

> Land.

H. Februar 1919.

W IM rlle für dessen (m- f, wirb mitgeteilt: fani) des Milche» rom 25. Januar t 1919 roiebtnim. Giern tWTgeityxi irude Anzahl Ein txtn Verhältnissen « als im vorigen ' fern Jahre biejeni* denen die dühner und Fütterungs- 'den, zu Niedrigerer - und zwar bient Große des Grund- iÖiiäncNtei-3-- rin vonSnhneihal ibesitz über 50 » >a. Huhn einidjlicb s mSuhnrrhaltunM L-dn- wblAW micberum 20' » des Selbfloeriorgns

,f,undSi»d--

Srs??; «Xf bei den» ^SlSunb NN-, rung^Än ^tv t wr5fb? Äbliese-s E Lidef 'l^^McnLtrc' eraE diciem

Aus dem besetzten Rheingeb^l.

mr. Höchst a. M., 20. Febr. 3m nahen Ieils« heim erhielt ein Mädchen vom Ortskommandanten 3 Wochen ftrengen Arrest, weil es einem ftanzöfischen Soldaten, der es umarmen wollte, einen Schlag versetzt hatte.

= Frankfurt a. M., 20. Febr. Ein hier be­schäftigter Arbeiter aus Walldorf hatte sich erboten, Briefe von dort ins unbesetzte Gebiet zu befördern. Der französische Befehlshaber besttafte den Mann mit 1000 Mk. und entzog ihm für immer die Reise- Karte nach Frankfurt.

= Koblenz, 20. Febr. Die amerikanische Be. satzungsbehörde gestattete die Einführung von Post, paketen aller Art aus dem unbesetzten Gebiet in die Stadt Koblenz. - Eine hier abgehaltene Dersteige- rung amerikanischer Pferde und Maultiere fand un- gemein starken Zuspruch von auswärtigen Landwirten.

See Bmöc nach gehörten 42 «fr dem Arbeite» stände an, 21 »/< waren Gewerbetreibende, 18 %> Beine imb mittlere Beamte, 19 % sonstige Per­sonen. Bon den Ratsuclienden waren 55 o/o Frauen mid 45 «y<> Männer. Bon den erteilten Auskünften entfalten aus A r bei t er ve rs i cherung 45 o/b ^Krankenversicherung 10 %, Unfallversicherung 15 o/o, Invalidenversicherung 25°/0), Ange- stel lten Versicherung 5 o/o, .Steuersra- gen 12 o/o, militärische Angelcgenhei- t e n (Kriegsversorgung, Familicnunterstützung, Kriegswoänmhilse ufto.) 25 <yo, bürgerliches Recht, Arbeitsvertrag, .Gesindeord- itu n g 10 %, sonftige Angelegenheiten 5 <¥». Außer der Erteilung von Rat und Aus- Tunft, die 2052 Konferenzen erforderte, wurden aurch die Beratungsstelle seit Bestehen 1774 Schriftstücke gegen Ersatz der baren Auslagen an- gesertigt, die sich in der Hauptsache auf den Ber- f.chr mit den Spnickchel-ördeir, Bersickierungsträgern und sonstigem sozialen und ntilitärifdjeat Behörden erstreckten. Soweit notwendig, erfolgte in Fragen der Arbeiterversicherung kostenlose, Bor- retung der Ratsuchenden vor dem Oberver- icherungsamt bezw. Reichsversiche- u n g s a m t Berlin. Während die Bearbeitung aller sorialen Angelegenheiten dem Leiter der Be- atungsstelle oblag, standen der Devatungsstelle lür sonstige Rechlsftagen hervorragende Juristen zur Bersügung. Die Erfolge dieser Tätigkeit, be- ,'nders bei der Vertretung der Ratsuchenden in chwierigen Fragen der Arbeiterversiäterung imb der jl'riegsversorgung lassen sich in Zahlen nicht ausdrücken sie bedeuten aber für die meisten min- bnbimittelteu Rvtsuck»enden in vielen Fällen eine manchmal ans J' h e hinmis bleibei^de Derbesferiung ihrer Renteiwerhälttnsse. ^.Mlein in eiern ernziganl 'tafte, der bereits als verjähtt galt, wurde einem Arbeiter ans der Eisenindustrie durch die Täligteit der Benatrmg^stelle.weit über 1000 Mark nach- ttäglich als Rente auSbezakLt. Aluch der ftteteg* und seine Folgm boten der Beratungsstelle ein weites Feld zur sozialen Betätigung.

Mit Rücksicht darauf daß sehr viele Dnsprück)e dadurch verloren gehen, daß dre Versicherten über die gifttzsickkm Bestimmungen nickst genügend nv- funrriert sind, chat die Beratungsstelle sich nicht tiiit der Beantwortung der an sie ergehenden An­lagen bcmtüat, sondern auch in der Presse, durch L-cm>ksA,lre sozialer Schriften und bei anderes ^k-leganh^ilen aufklärend gewirkt. Sie hat dadtrrck lioandicn Nachteil verhütet, anderseits aber auch die Versicherten auf manche Vorteile der sozialen 6esetzgelnlng hingewiesen. Möge die Beratungs­stelle auch für die Folge eine für die Minderbe'« riittelten segensreich»« .Tättgkeit enthalten.

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Kerzenverteilung. Samstag den 22. bs. Mts. kommen in den Bezirken vormittags 8'/, bis 12 Uhr Marken für Kerzen zur Verteilung. Siehe Anzeige.

** Freibank. SamSbag, 22. Febr. werden txxit 124 Uhr die Nummern 1250 beliefert.

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* Polizeibericht. In der Nacht zum 20. Fe- bntar 1919 wurden in der ^frankfurter Straße 7 Hühner, 1 Hahn und 5 Hasen entwendet. - Aus einem Militärmagazin wurden mittelst Einbruchs eine Partie Kerzen und verschiedene Dosen Hart­spiritus entwendet. Sachdienliche Mitteilungen nimmt die Kriminalpolizei entgegen.

** Aus dem S tadttyeaterbureau. Dor her Aufführuug von Frjtz TietrichsD e r Kuckuck" am kommenden Samstag dürfte eine Besprechuirg übes die Uranffülnmng in .Weimar interessieren, die wir derWeimarischen Landcs- zeitung" entnehmen. Es fteißt da:Fritz Dietrich bittet ein dramatisch sich spaimungsvvll ent­wickelndes LebensgemÄde aus der thürftrgischen Heimat. Ter nock) unbetarnte Dichter erzielte Don­nerstagabend mit seinem Drama einen vollen, Herz und Ecift ergieifenden dt-falg. Und seltsam: nichts Anfängimhaftes in diesem ErsÄingsdrMna, in dem die natunÄisttsche Technik eines Haupt­mann sick) zu wirkimrysvoller tzöhe erlrebt: immer sich steig.-rnde EntwuLung bis zu dem gewalttgen Höhepunkt im dritten Aufzug, zu dem daim der vierte bett gleichsam sanft austönendett Nachklang bildet. Gerade Dom Strrndpunft des ausgTreisten Kunstwerkes verdiewt diese schöne Dichtung be­ordere Beachtung. Der Dialekt, der da mit Aus­nahme von drei den ^gebildeten Stäuderri" ange­hörigen Personen ge,brachen wird, macht weder beim Lesen noch viel weniger beim Hören Schnne- rigkeiten, aber er Derfciljt allen Personen leib­haftes Leben, jede Ivird xu einem eigenartigen Charakter vvsl individueller»' uftc».

** Tie Frist für vvm Heeresdienst entlassene Angestellte -ur Meldung bei iTjtocm krüheren Arbeitgeber ist bis 24. ds. Mts. txrlängert worden. Wer sich bis dahin nicht ge­meldet hat, verliert seinen Anspruch auf Wieder- cinsteftuna ufto.

** Den hessischen KriegSbeschä^ digten fließt, ,nne 'toir hören, ein Beitrag von 8000 Mk. zu, der dem Gwßher-og vom Volks­rat als Entschädigung für die übermäßig starke MNutzung eines.bcschsognaftmten Llutos, früherer Abrede gemäß, Zuziuspreckien war. auf den aber der Grotzherzog persönlich verzichtete, und yvax erfreulicherweise zugunsten der hessisckMn Kriegs­beschädigten.

** Besitzwechsel. 3n den Besitz des Kauf- manns Isidor Rothschild ging zum Preise von 45000 M. das Anwesen Bergstraße 15 (nicht 17) über.

" Der Bund technischer Berufsstände hält am Samstag den 22. ds Mts., abends 7 Uhr, im Hotel Schütz feine erste Mitglieder-Der- f a m m I u n g. Herr Regierungsbgumeister Stork wird über die Reichstagung der deutschen Technik in Eisenach sprechen; an den Bericht schließt sich eine Aussprache. Danach findet Dorstandswahl statt. Mit- glieber und Freunde des Bundes sind freundlichst eingeladen.

** Was ist an den Zugverspätungen schuld? Ter Verband der Lokomottvführer schreibt: Es ist bedauerlich, daß bei Zugverspä-

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< Dodenhausen, 18. Febr. Als prakttsches Arzt ließ sich hier Dr. Wilhelm Lenz nieder, der vor Ausbruch des Krieges in Tabora (Deutsch-Ostafrika) tätig war.

Kreis Friedberg.

O Bad-Nauheim, 18. Febr. Die hiesige Ab­teilung der deutschen Kolonialgesellschaft hielt heute abend eine Hauptversammlung ab. Bahn­meister Post, der während des Krieges die Geschäfts für den Rechner und Schriftführer führte, trug den Rechenschaftsbericht vor, dem zu entnehmen war, dah die Abteilung während des Krieges in der Haupt­sache auf dem Gebiete der Wohlfahrtspflege tätig gewesen ist. 300 Mark wurden dem Roten Kreuz. 500 Mar« der Kolonialkriegerspende überwiesen. Del der daraus stattfindenden Dorstandswahl wurden die ^bisherigen Vorstandsmitglieder Oberstabsarzt Dr. Schrade als erster, Oberamtsrichtcr Dr. Fuhr als zweiter Vorsitzender, Lehrer Oßwald als Schriftführer und Lazarettinspektor Lange als Rechner wiederge­wählt, neu gewählt wurden 4 Beisitzer. Nach länge­rer Aussprache nahm darauf die Versammlung ein« an die Wasfenstillstandskommiffion und die National­versammlung zu richtende Entschließung einstimmig an, in der Protest erhoben wird, gegen die Absicht unserer Feinde, uns von jeglicher kolonialen BelLtt, gung auszuschließen.

Starkenburg und Rheinhessen.

= Worms, 20. Febr. Die Raubfischeret auf dem Rhein nimmt einen immer gefährlicheren Umfang an, als die Raubfischer bei der Ausübung ihresBerufs" mit Handgranaten, Sprengkapseln und Dynamitpatronen arbeiten und dadurch die Fisch­bestände vollständig vernichten.

Hessen-Nassau.

--- Frankfurt a. M. Bei einem Einbruch in das Goldwarengeschäft von (Earl Gohbenau, Steinweg 1, dem Tag und Nacht belebtesten Platze der Stadt, fielen in der verflossenen Nacht bisher unbekannten Dieben Goldwaren, Juwelen und Gebrauchsgegenstände im Werte von annähernd 300000 Mark in die Hände.

mr. Frankfurt a. M., 20. Febr. 3n anderen deutschen Städten ist man bemüht, die Vergnügungs­sucht einzuschränken, ja Württemberg und Heffen haben sogar alle Tanzveranügen verboten. Das hält die Stabt Frankfurt aber keineswegs ab, für die kom­menden Fastnachtstage die Polizeistunde aufzuheben. - Die Friseure sind in eine Lohnbewegung ein­getreten und drohen mit dem Streik, wenn ihre Forderungen nicht restlos bewilligt werden. - An der Markthalle wurde ein Wagen angehalten in dem Augenblick als eine schwarzgeschlachtete Kuh und ein Kalb im Schleichhandel einer Wirtschaft zugeführt werden sollte.

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