m. XI
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169. Jahrgang
Dienstag, 2\. Zamrar 19(9
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»sä. General-Anzeiger für Oberhessen
Vie Wahlen •
znr Nationalversammlung.
Ein endgültiges Urteil über das Gesamtergebnis im Reiche läßt sich noch nicht abgeben, da nach viele Teilergebnisse ausftehen und ein voller Ueberblick nicht möglich ist. So viel aber ist sicher: zu einer absoluten Mehrheit sind die Sozialdemokraten nicht gelangt. Was allgemein erwartet worden war, freilich, ist eingetroffen, der große Zug nach links und das übermächtige Anwachsen der Sozialdemokratie unter dem Eindruck des Volksschicksals und dem Einflüsse des neuen Wahlrechtes. Auffällig ist, daß auch unsere hei- rnatliche Landbevölkerung stark sozialdemo- statisch gewählt hat; wer freilich daran denkt, daß die männlichen Bewohner größtenteils im Soldatenrock lange Zeit der Heimat entrückt waren, der ist nicht gerade überrascht. Arglose Gemüter mögen auch vom Vcrdrusse über viele Verordnungen und Scherereien geleitet worden fein, ohne zu bedenken, ob die Zukunft unter dem Regime der Sozialisten viel Besseres hervorbringen könne. Wenig Anhänger halben die Unabhängigen Sozialdemokraten aufzuweisen; ihre Zahl steht nach wie vor im umgekehrten Verhältnis zu ihrer lauten Bewegung und Agitation. Sie können sich auch wahrlich nicht darauf berufen, daß das Ergebnis für sie und die Sozialdemokratie darum zu wünschen übrig lasse, w^il die Wah^ len auf einen zu frühen Termin gelegt worden seien. Im Gegenteil! Wären noch einige weitere Wochen ins Land gegangen mit ebensolcher Heißglut von Hetze und Schürung des Klassenlämpfes, so hätten hie- bürgerlichen Listen noch eine weitere Verstärkung ihrer Ziffern davongetragen. Die Berliner Putsche der Spartakisten haben das Volk in feiner Gesamtheit nur für Ordnung und Recht auf die Schanzen gebracht. Der „Vorwärts" meint: „Wäre vor zwei Monaten gewählt worden, so hätte man einer gewaltigen sozia- listischen Mehrheit gewiß sein können." Man kann dies dahingestellt sein lassen. Jedenfalls hat das Blakt recht, wenn es weiter auSführt, die Ereignisse der letzten Zeit hätten weder den Unabhängigen noch der sozialdemokratischen Partei genützt und im Verhältnis zu der No- vcmberstimmung habe zweifellos ein starker Ruck nach rechts sich ergeben.
So sind weder die Einwendungen der Mehr- heitssozialisten noch der Unabhängigen stichhaltig. An Agitationsmöglichkcit hat es in keiner Partei gefehlt; alle haben sich rühren können. Auf der anderen Seite war es richtig und natürlich, daß das Volk nach dem überraschenden Kriegsende eine kurze Zeit der Saminlung und Besinnung für sich hatte. Wir wollen hoffen daß die Negierimg Ebert-Schcidemann ihr Versprechen hält und alsbald eine Neuordnung im Sinne der Volkswahlen in die Wege leitet.
Ein flüchtiger Blick in die bisherigen Ergebnisse genügt, um festzustellen, daß die zweitstärkste Partei in der Nationalversamm- lung die der deutschen Demokralen sein wird. Sie sind der Rechten und auch der deutschen Votkspartei, den ehemaligen Nationalliberalen, wie ja zu erwarten war, weit voran. Stelleikwcise überrascht es, daß die Demokratische Partei nicht einen noch größeren Vorsprung erlangt hat. So iftz. B eine vergleichsweise Betrachtung des Wahlergebnisses in Gießen, wo auch 1912 die Nationalliberale Partei und die Fortschrittliche Volkspartei getrennt gingen, von Interesse. Gegen 1912 hat die Sozialdemokratie das 3,4fache ber Stimmen aufgebracht, nämlich 5797 gegen 1686, die Rechte ebenfalls das Vierfache: 2085 gegen 505, die Deutsche Volkspartei das Zigfache, nämlich 2999 gegen 899 und die Demokratische Partei das 2,4fache, 5044 gegen 2081. Auf weitere Einzelheiten der Wahlergebnisse wird noch zurückzukommen sein.
Weimar Sih der Uailonaweksammliing.
Berlin, 21. Jan. (Privatmeld.l Ws Sitz dcr Nationalversammlung ist gestern Weimar bestimmt worden.
Das Große Hauptquartier nrlrb anfangs Februar von Kassel nach K o l b e r g verlegt.
Teilergebnisse aus dem Reiche.
Berlin , 20. Jan. (WTB.) Tie Feststellung des Wahlresultates in Berlin wird eine erh-bliche Verzögerung erfahren, da von verschiedenen Seiten, besonders von den Unabhängigen, Proteste gegen die Mehrheitssozialisten erhoben worden sind. Tiefe haben vielfach Stimmzettel abgegeben,, welche am Kopfe die Worte tragen: Liste der sozialdemokratischen Partei, was die Protestler nicht für zulässig halten. Die Mehtheitsso-ialistnr wiederum B
erklären, daß diese Aufschrift wohl zulässig und in anderen Bundesstaaten sogar Vorschrift sei. Ferner ist vielfach für die Stimmzettel gelbes statt weißes Papier,benutzt. Tie Wahlvorsteher sind letzt dabei, die weißen von den gelben Stimmzetteln zu scheiden und sie gesondert zu zählen. Tabei werden sich Neue Schwierigkeiten ergeben, da man über die Farbenschattierungen verschiedener Ansicht sein wird. Die endgültige Entsch idunf über bi? Gül xy- feit oder Ungültigkeit der betreffenden Stimmzettel dürfte erst der Wahlprüfungskommission der Nationalversammlung vorbehalttm sein.
Berlin 3. Wahlkreis. Amtliches Ergebnis. Mehthets'oz tollsten 365 564, 5 Sitze (Schcide- mamt, Fischer, Pfannkuch, Schmidt, Heimann), Unabhängige Sozialdemokraten 275 915, 4 Sitze (Eichhorn, Haase, Laukant, Luise Zietz), Deutsche demokratische Partei 163 415, 2 Sitze ^Naumann und Hartmann), Deutsch-na-ionale Vollspartei 92 374, 1 Sitz (Laverrenz), Deutsche Vollspartei 54 370, .1 Sitz, Christliche Vollspartei 51021, 1 Sitz (Dr. Pfeiffer und Kahl); abgegeben wurden 1200 671 S immen.
14. Wahlkreis, Schleswig-Holstein — Fürstentum Lübeck. Vorläufiges Ergebnis: Mehr hei s'oz'allsten 204 103, Unabhängige 15 141, Deutsche demokratische Partei 138 363, Deutsch. Vollst). 43174, SchleÄnig-Holsteinscher Bauernbund und Arberterdemokratie 51 771, Deutsch-nat. Vol'sp. 37 848, Christ!. Volks?. (Zentrum) 4784. Altona und Flensburg-Stadt sind in dieser Zusammenstellung nicht enthalten. Es würden nach den bisherigen Ergebnissen entfallen: Auf die Mehtheisfozialisten 5 Sitze, auf di? Deutsche demokratische Partei 3 Sitze, auf die Deutsche Volkspartei, Deutsch-nationale Volks Partei und den Schleswig-Holsteinschen Bauernbund unb Arbeiterdemokratie je 1 Sitz.
Mecklenburg-Lübeck. Soweit bisher übersehen werden faitn, dürften für den Wahlkreis 35 gewählt sein: v. Gräfe, bisher Rckchstagscrbge- ordneter (Deutsch-nationale Volkspartei,, Staatsminister Tr. Mendorfs (Schwerin) und Staatsminister Hans Sivkovich (Schwerin), Tische, demokratische Partei ,sonne Staatsmurister Starossen Schwerin, Redakteur Stelling, Lübeck, Staatsminister Krüger, Neustrelitz, von den Sozialdemokraten.
Aus 70 Bremer Wahlbezirken (59 stehen noch aus) Deutsch-nationale Dolkspartei (Buchmann) 2, (Mahlstedt) 2974, Deutsche Dolkspartei (Witthoefd) 11, Christi. Do kspartei (Alpers) 160, Demokraten (Boeh. mert) 24340, Demokraten (Petersen) 1, Sozialdemo- braten (Stollen) 37 210, Unabhängige (Henke) 18392.
37. Wahlbezirk (Hamburg-Dr-men-Stadeh Nach der bis heute mittag 12 Uhr vorliegenden Zählung entfallen auf: verbundene Listen der Mehrheitssoz. und unabhängigen Soz. 426 322, TeuZche demvkr. Partei 204 077, verbundene Listen der Deutschen Volksp., Teutschnat. Volksp. und Zentrum usw. 108 262 Stimmen. Es entfallen nach dieser Schätzung 6 Sitze auf die Mehrheitssozialdemokraten, einer ans die Unabhängigen Sozialdemokraten. Tie Demokraten erhalten 3 Sitze, wovon zwei nach Hamburg und einer nach Bremen fallen. Tie verbundenen übrigen Listen erhalten 2 Sitze, wovon einer aus die Deutsche Volkspartei unb einer auf die Teutschnat. Volksp. in Hamburg fallen bürfte.
Olbenburg. Vorläufiges Wablergeb lls des 15. Wahlkreises: Ttsche. Demokraten 2 S tze, Teutsche christl. Volksp. 2 Sitze, Teutt'che Volksp. 1 Sitz, Sozialdemokraten 2 Sitze.
Stettin. (Vorläufiges W.-E. aus Stettin- Stadt). Mehrhcitssoz. 60 794, Deutsch? demokratische Partei 3522, Deutsche Vollspartei 19 578, Unabhängige 8494, Deutsch-nationale Volkspartei 9084, Christl. Volkspartei 282.
Königsberg-Stadt. Vorlä ,f gcs Ergebnis: Mehrh i.swzialdem. 48 320, Teutsche dem. Partei 28 530, Deutsch? Vollspartei 25 950, Verein sozial. Soldaten 25 500, Dentsch-nat onale Vollspartei Ostpreußens 7150, Christl. Vollspartei (Zentrum) 4000.
Ostpreußen. 1. Wahlkreis. Vorläufiges Endergebnis. Mehrheitssozialisten (Braun) 347 419 7 Abgeordnete, Deutsche Demokraten (Siehr) 146 157, 3 Abgeordnete, Deutsck>-nationale (Richter) 89 210, 2 A(rg".>rdnete, Christlich? Dol (spar'ei (Pfeisser) 69 920, 1 Abgeordneter, Deutsch" Volkspartei (Dohna) 73 485, 1 Abgeordtteter, Soldatenliste Hehdemann 40257.
Frankfurt a. d. O d er. Vorläufiges Wahlergebnis für den Wahlkreis 6: Deutsche demokrat. Partei 69 096, Deutsche Volksp. 11 353, Deutsch- nationale Volkspartei 60 911, 3ent rum 5369, Mehrheitssozialisten 157 362, Unabhängicre 2330 Stimmen. Vermutlich sind gewühlt: 4 Sozraldemo- fraten, 2 Teutschnationale und 2 Demokraten.
(Erfurt. Dcutsch'natl. Dp. 9994, Zentrum 4188, DemoKr. 15831, Sozialdemokr. 15359, Unabhängige 26991.
Leipzig-Stadt. (Bis 3.40 nachts mit 161 W.-B., davon 59 Land und 102 Stadt.) Deutsch-na'i-.male Vollsp. 23 031, Dtsch. dem. Parwi 68 315, Zentnrm 1292, Mehrheitssoz. 38 565, Unabh. 83 227. Der Wahltag verlief ruhig.
Dresden. Nach vorläufiger Feststellung. In den 3 Wahlkreisen der sächsischen Repulüik ist folgendes vorläufiges Ergebnis gewählt: Mehrhcits- soe.ialisten 17, Demokraten 6, Deutsch-nationale 4, Deutsche Volksparteiler 2, Unabhängige 3.
Karlsruhe i. B. Es sind, soweit bisher feststeht, gewählt: von der T en tsch-n atio- nnlen Volkspartei Dr. Albert Düringer, Minister a. D. zu Karlsruhe, von der Christlichen Volkspartei Konstantin Fehrenbach, Rechtsanwalt und Stadtrat in Freiburg i. B., bisher Präsident des Deutsche Reichstages, Dr. Joy. Zehnter, Oberlandesgerichisprüsident in Karlsruhe, Jos. Ersing, Gewerkschastssekretär, Karlsruhe, Dr. Jos. Wirth, Professor in Freiburg i. B., Minister der Finanzen Karl Die-, Landwirt
in Radolfzell, txm der Deutschen demokratischen Partei Hermann Dietrich, Oberbürgermeister in Konstanz, zur Zeit Minister des Aeugern in Karlsruhe, Dr. Ludwig Haas, Rechts- aittoalt in Karlsruhe, zur Zeit Minister des Innern in Karlsruhe, Emil Engelhard, Stadtrat und Han- belskammer-Präiident i» Mannh.im, vo.i der S o - zialdemokratiichen Partei Oskar Geck, Redakteur und Stadtverordneter in Mannheim, Oskar Trink, Parteisekretär unb Stadtverordneter in Karlsruhe, Leopold Rückert, zur Zeit Vcrkchrs- minister in Karlsruhe, Chr. Stock, Arbeitersekretär und Stabtverordneter in Heidelberg, Lorcnz Ried- miller, Holzarbeiter in Emmerdingen.
Hof. Deutsche bemokr. Partei 6433, Bahr. Volksp. 914, Mittelpartei 190, Mehrheitssoz. 989, Unabhängige 581.
Nürnberg. Stimmberechtigt waren 217 625. Abgegebene Stimmen: 193 601. Tavon entfallen auf Mehrheitssoz. 99 748, Unabhängige 14 524, Deutsche Volkspartei (Demokr.) 55 454 Bayer. Vol spartet 17 483, Bayer. Mittelpartei 5683. Ungültig 709.
Niederbayern-Oberpfalz. 25. Wahlkreis. Vorläufiges EudergÄmis. Es entfallen fünf Sitze auf die bayrische Volkspartei (Dr. Heim, Stopfer, Schirmer, Dr. Taucher, Schobeck), zwei Sitze auf die Mehrhettss^ialisten (Burgau und Holl), zioei Sitze auf den bayrischen Bauerrrbund (.Gandorsser unb Männer).
Ludwigshafen-Stadt. Mehrheitssoz. 24 450, llitaub. 2569, Zentrum 732, Deutsche demokratüche Partei 7260, Bauernbund 2800.
Kaiserslautern-Stadt. Mehrheitssoz. 14 784, Unabh. 132, Zentrum 3849.
PirmaIens - Stadt. M hrheits oz. 7 24, Uilabhäiegige 121 < 2, Zeinrum 2499, Deut, che de- mokrattsche Partei 2696, Bauernbmid 7224.
Pirmasens-Land. Mehrheitssoz. 6576, Unabhängige 120, Zentrum 10 666, Deutsche demokratisch Partei 560, Bauernbund 4170.
27. Wahlkreis (Pfalz). Ergebnis aus 430 Landstimmbezirken: Zentrum 54871, Unabhängige 553, Deutsche Volkspariei 46592, Sozialdemokraten 56550, Deutsche demokratische Partei 15121.
Saarbrücken-Stadt. Sozialbemokraten 17 538, Zentrum 14 282, Demokraten 14 074, Deutsch-nationale Vollspartei 800. '
Elberfeld. Deutjch-nationale und Deutsche Dp. 22128, Zentrum 12077, DemoKr, 9850, Sozial- demokr. 35039, Unabh. 7284.
Elberfeld-Stadt. Deutsch-nationaleu. Deutsche Dolkspartei 22128, Zentrum 12077, Demokraten 9850, Sozialdemokraten 35 039, Unabhängige 7 284.
Hagen-Stadt. Zentrum 9 838, Demokraten 9 343, Deutsche Volkspattei 8 012, Mehrheitssozialdemokraten 9 819, Unabhängige 9 455.
Duisburg, von vorläufig 114 Bezirken. (21 kleinere Bezirke stehen noch aus): Sozialdem. 32437, Zentr. 26648, Deutsche Vp. 12548, Deutsch-Nat. Vp 9953, Deutsche DemoKr. Partei 7783 (Die Listen des Zentrums, der Deutschen Vp. und der Deutsch-Rat. Vp. sind miteinander verbunden.)
Das Wahlergebnis in Gützen.
Ulrich 5797,
Beckmann 956,
Schmitt 1268,
Henrich 4902,
Werner 2095,
Becker 2929.
1. Wahlbezirk: Ulrich 434, Beckmann 86, Schmitt 29, Henrich 250, Werner 73, Becker 135, Ungültige 5.
2 Wahlbezirk: Ulrich 455, Beckmann 59, Schmitt 39, Henrich 388, Werner 133, Becker 189, Ungült 6.
3. Wahlbezirk: Ulrich 488, Beckmann 132, Schmitt 75, Henrich 331, Werner 119, Becker 253.
4. Wahlbezirk: Ulrich 435, Beckmann 77, Schmitt 252, Henrich 110, Werner 91, Decker 40.
5. Wahlbezirk: Ulrich 599, Beckmann 90, Schmitt 37, Henrich 376, Werner 87, Decker 98, Ungült. 3.
6. Wahlbezirke Ulrich 310, Deckmann 50, Schmitt 82, Henrich 386, Werner 126, Becker 186, Ungült. 3
7. Wahlbezirk: Ulrich 465, Beckmann 43, Schmitt 138, Henrich 487, Werner 215, Becker 202.
8. Wahlbezirk: Ulrich 226, Beckmann 35, Schmitt 50, Henrich 339, Werner 207, Becker 295.
9. Wahlbezirk: Ulrich 393, Beckmann 41, Schmitt99, Henrich 312, Werner 141, Becker 192.
10 Wahlbezirk: Ulrich 392, Beckmann 72, Schmitt 106, Henrich 469, Werner 236, Becker 379.
11. Wahlbezirk: Ulrich 425, Beckmann 76, Schmitt 140, Henrich 381, Werner 200, Becker 258.
12. Wahlbezirk: Ulrich 257, Beckmann 46, Schmitt 64, Henrich 367, Werner 176, Decker 284, Ungültige 1.
13. Wahlbezirk: Ulrich 453, Beckmann 46, Schmitt 91, Henrich 331, Werner 131, Becker 205.
14. Wahlbezirk: Ulrich 240, Beckmann 51, Schmitt 31, Henrich 260, Werner 99, Becker 228.
15. Wahlbezirk: Ulrich 225, Beckmann 52, Schmitt 35, Henrich 115, Werner 51, Becker 15.
hetzen.
Darmstadt, 21. San. Endgültiges Ergebnis. Deutsche Dolkspartei 12031, Hessische Dolkspartei (Deutsch-nationale) 1104, Zentrum 3441, Demokraten 12776, Sozialdemokraten 15874, Unabhängige 274.
Worms. Deutsche VolkSp. 13820, Deutsch- nationale Volksp. 349, Zentrum 10 360, Deutsche dernokrotische Partei 6531, Mehrheitssoziaföemo* kratie 16 224.
Uns dem Sozialisierung; - Ausschuß.
Berlin, 19. Jan. (WTB.) Ueber ben Fortgang bet Arbeiten in berSozialisierungs- ko m Mission kann folgendes berichtet werden:
Zunächst hat die Kommission in einem Beschluß, ber seinerzeit ber Presse im Wortlaut mit» geteilt worben ist, bie Grundlage ihrer Arbeit fest- gestellt, nämlich dahin, baß bie Sozialisierung sich von allem Schematismus frei halten unb baß Umfang unb Form ber Sozialisierung genau
Wahlergebnis im Ureife Gietzen.
Gemeinden
Ulrich
e E 0 E
-5
N
Schmitt
Henrich 1
Werner
Becker
1
Gemeinden
Ulrich
Beckmann 1
Schmitt j
Henrich
Werner 1
Becker
Albach
69
1
_
36
52
13
Londorf
190
23
1
149
55
41
Allendors a. d. Lahn
214
27
—
40
116
13
Lumda
—
_
—
—
_
__
Allendorf a. d. Lda.
187
2
—
55
304
40
Mainzlar
119
1
3
71
78
26
Allertshausen
51
—
—
51
10
8
Münster
71
1
—
42
39
1
Alten-Buseck
418
8
—
68
104
21
Mujchenheim m. Hof-
Annerod
148
5
—
41
85
46
Gull
117
3
64
107
5
Bellersheim
108
5
1
112
96
3
Nieder-Vessingen
88
2
—
21
46
8
Beltershain
38
—
—
59
19
41
Nonnenroth
—
—
—
—
—
—-
Bersrod
87
—
2
28
76
28
Obbornhofen
193
2
—
22
70
89
5
Dettenhausen
25
1
—
39
138
15
Ober-Bessingen
31
—
—
62
—
Veuern
236
11
—
72
183
19
Ober-Hörgern
8
—
—
21
197
—
Birklar
143
11
—
34
12
—
Odenhausen mit
Burkhardsfelden
148
5
—
29
145
19
Appenborn
55
4
—
24
24
30
Climbach
35
—
—
40
59
—
Oppenrod
—
—
-
—
—
Daubringen
170
18
—
205
27
17
Qucckborn
141
2
2
41
118
3
Dorf-Gill
20
—
—
57
160
—
Rabertshausen mit
Eberstadt mit Arns-
•
Ringelshausen
23
—
—
3
59
—
bürg
149
—
—
51
83
11
Reinhardshain
—
—
—
—
—
Ettingshausen
83
1
—
15
186
1
Reiskirchen
242
10
—
72
89
17
Garbentcich
264
32
—
56
91
6
Rodheim mit Hof-
Geilshausen
81
1
-
92
81
1
Graß
58
1
—
8
113
Gießen
5797
936
1056'5044
2085
2999
Rödgen
248
14
—
41
24
36
Göbelnrod
20
—
—
20
81
14
Röthges
53
—
—
12
45
3
Großen-Buseck
452
52
1
221
231
25
Rüddingsho.usen
—
—
—
—
—
—
Großen-Linden
643
74
—
133
302
30
Ruttershausen mit
Grünberg
252
25
20
427
216
164
Kirchberg
114
2
—
21
68
17
Erüningen
210
—
—
38
151
1
Saasen mit Bollnbach
Harbach
66
4
—
17
95
3
Veitsberg und Wir-
Hattenrod
53
19
—
11
130
3
berg
—
—
—
—
—
—
Hausen
178
2
—
28
56
1
Stangenrod
80
1
—
5
38
22
Heuchelheim
744
239
5
134
175
34
Staufenberg mit Frie-
Holzheim
170
—
—
36
398
42
delhausen
281
1
—
24
66
40
Hungen
273
—
9
341
167
59
Steinbach
280
5
—
57
154
46
Inheiden
111
—
3
82
27
2
Steinheim
65
—
—
47
120
—
Kesselbach
103
3
2
90
26
9
Stockhausen
16
—
—
23
16
9
Klein-Linden
572
20
2
208
164
25
Trais-Horloff
101
4
1
54
24
4
Langd
—
—
—
—
—
—
Treis a. d. Lda.
288
3
—
137
176
1
Lang-Göns
367
5
3
129
401
44
Trohe
45
40
3
$
17
2
Langsdorf
96
4
—
198
178
31
Utphe
115
3
5
46
45
1
Lauter
HO
1
3
14
90
7
Viilingen
195
1
—
50
204
13
Leihgestern
278
176
6
39
195
26
Watzenborn mit
Lich mit Hof Albach,
Steinberg
—
—
—
—
—
Colnh usenu.Mühl-
Weickartshain
91
1
—
15
42
7
sachsen
509
21
21
459
194
100
Weilershain
82
1
—
82
85
13
Lindenstruth
102
4
—
40
10
—
Wieseck
1253
206
5
167
41
37
Lollar
628
16
—
246
67
68
Winnrod
—
—
—
—
—
—


