Mrie-Szefaugenen-Heimrehr.
4.10.
.00, ahds. 4.00.
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Wetter
Datum
E O 1*0
Höchste Temperatur am 19. 11.
19. 11
Niedrigste
Niederschlag 8.4 mm
ihnen,
tags bedeckt Regen nachts Regen
: 5.4', 20 11. --- 6.0'
-0.7°, 20.11. = 3-3*
Pelze aller Art werden umgearbeitetIM1S
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
hunger gelernter Mann, 22 tt., in guter Stellung, dem es anDamenbekannt- schäft fehlt, wünscht mit tücht. eo.flrau letn bekannt au werden zwecks späterer Heirat. Schr. Angeb. mit Bild, das sof. zurückges. wird, u. 022375 ft. d. ®. A. erbeten. Strengste Dis- Iretion zugesichert.
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19.11
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Israel. Religionsgem^inde^GttteS- bienit in ter Synagoge (Süd-Anlage). Samstig, 22. Nov. Vorabd.: 4.30 Uhr. Morg.: 9 Prroigt.
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Die leit Mtervne erzielt man bei Benutzung eines guten
Räucher- schrankes der gleichzeitig der beite «llsbewahrunaSort das ganze Jabr hindurch tu.
Erbitten Sie koitenlofe Zusendung etnerBeschrel- vung von iw
Friedrich C. Weifl, Grünberg (Cbetbeffenl, Marktplatz.
Fernsprecher Nr. 10.
Frisch eingetroffen: Sotlraat, Sarottea nid Zvicdll«
Karotten Ztr. 20 M. Rotkraut Mit. 45 wo* M«s£, Babnboiktraße 48.
— fünfter, 18. Nov. Aus amerikanischer Vesangenschast ist zurückgevehrt Wikl-elm Bied:n- kopL aus eirglischer Gefangenschaft Karl Letz und Lnauh Albert. In französischer Gefangenschaft ftnd noch Friedrich Dörr, dtfari Wiehner und Richard Gontrum. in englischer Gefangenschaft ist noch Otto Deß.
x Ortenberg, 18. Nov. Gestern kehrte unangemeldet der letzte unserer in englischer Ae- iangentoal gtnx(eiup Äne;S3Ciangeren, Storni Fr» ch Sohn des Bftckerm-'Nters Frech, nach Haine Lrück Erwar am 6. Oktober 1918 am Fuße Mundet ch eimlische Ge'angenschast geraten, bot ihm den üblichen Fahnengrus; und ließ kE lich ist unser erster Bür«r aus Gesangenst^rl heimgekehrt. GS ist der Sergeant Wrlh. Korn. Et 20. August 1918 er in englische Ge- fangenscha t geraten. ES schmachten nun noch vier Gemeindeango hörige in den Händen lwserer davon ist einer in Frankreich, in>ei ui Rußland und einer in England. .. , .
Ö Schlitz, 17 Nov. AS mit kne letzten des SchlitzerlandeS kehrten Johannes Sippe! non hier und Johannes Riegelmann von Ober-Wegfurth ans englischer Gefangen,chaft y.im.
Letzte Nachrichten.
Zur Derlchrslagr im Ruhrrevirr.
Essen, 19. Nov. (Wolff.) Die Eisen- bahnverkehrsverhältnisse d« sich seit Beginn der Personcnverkehrssper« wesentlich gListiger gestalteten, gestatteten in der vorigen Woche einen großen Abtransport. Vom 14. Nv- Oecmter ab trat jedoch wwder ein merklicher R ü ä g a n q ein. Die allmähliche UeberfülliE der Bahnhöie beeinträchtigte in zunehmendem Matze die Wagengestellung, so daß. die Anordnung zum Abtransporr der Bestände auf den einzelnen Zechen rüagangig gemacht und schon hrieoet frische Förderung vom Lager genommen werden mußte Seit dem Eintreten der stärkeren Kälte haben sich diese Säpvierigleiten wesentlich verschärft Unter der Einwirkung dieser Berhaltniffe erfuhr auch die Kchperleistung, die auf 22 600 Tonnen am 14. November gestiegen war, am 15. November einen neuen plötzlick^n Rückgang. Der R Hein wasser stand lesterte sich dazwischen wieder so weit daß dre Schic ppzüge größtenteils ohne Dampferwechsel durchfahren konnten. Eine weitere Msserung, namentlich auch hinsichtlich.Kahnranm unb Schl^P- krastsrage, steht za erwarten. Der Umschlag in den Zechenhäfen am Rhein-Herne-Kanal und Dort- mund-Ems-Kanal verlief günstig, obwvN der Dort- mund-Ems-Kanal au, der Strecke vvnMehpenab- wärtö und der Streckenverkehr auf dem Ems- Weser-Kanal von Bergeshoevode ostwärts vom 11. November ab gesperrt war. Die Umschlagsleistung der Kanal zechen betrug 'm TageDurch- schnitt 21 700 Tonnen, gegenüber 17 000 Tonnen in der Borwoche.
Noske über die Berliner Demonstrationen.
Vermischtes.
* Die Notlage her Gießener Astiften ten hat in Nr. 45 der „Fugend" ihr Echo gefunden So ist dort .'in Bildchen von Erich Wilke, „Andere Zeiten", aus dem die ebener fr au dem Assistenten einen Geldschein anbietc mit den Worten: ..Wir sind wieder ausgebessert worden, Sxrr Oberarzt! Lner haben Sie zwei Marl, trinken Sie einen Schoppen Wein! Sie haben mir ja früher auch manchmal einen Groschen Trinkgeld gegeben." Ferner finde» sich folgende Verse von F. v. Ostini:
Gle> chheit — Brüderlichkeit?
Tie klinischen Asststenten rn Gießen Will ihr Beruf allmählich verdrießen, Ihr Monatsgehalt beträgt einen Unart: Nämlich 662/3 Mark!
Stenographie.
■= Bad-Ncm heim, 16.Nov. Bei dem heute abgcholl«« Wcttschrckben im Friedberger Gymnasium errang der Jnefige Stenographenver- rin „GabelsLerger" 11 Breite, darunter mehrere erste und Ehrenpreise. - Vergangene Woche cv öffnete der Verein einen Ansängerrursus mn du Teilnehmern, ein Bemeüs dafür, w rege in unserer Stadt das Interesse für die Stenographie ist. Zit der Stadtschule wird ebenfalls Anfängerunterricht in Gabclsberaerscher Stenograp^e erteilt. 25 Volksschüler der Ober klasse beteiligen »ich daran.
9 Fr i edber g , 16. Nov. Der e ten 0 - graphen-Schüler verein, Gabel öde r- aer" an der hiesigen Augustiner schule veranstaltete aus Anlaß seines 2l)jährigen Bestehens gestern abenb in der Turnhalle des Gymnasiums eine akademische Feier, die, dem Ernst der Zeit Rechnung tragend, Schiller in den Mittelpunkt stellte. Oberlehrer Koch hielt die Festnde. D«te 'and ein Wett schreiben statt, an dem sich nahezu 100 Wettsc'.nnib.r des hiesigen und des Bad-Nauheimer Stenographen Vereins „Gabelsberger ve- 'eiligten. Die beste Leistung erzrelte Frl. Mimia Franke Bad-Rauheim) mit 200 Silben m der Minute. 21 Ehrenpreise, zumeist wertvolle l^ch- gaben, waren von den bieiigen Gabelsberger Vereinen und hiesigen Geschäftsleuten gestiftet worden.
— Lungen, 17. Nov. heute wurde hier em mit besuckktec Lehrgang der Gabelsbergerschm Stenographie eröffnet, den der staatlich geprüfte Stenographielechrer August Siebert leitet, — Der Stenographen verein „Stolze-Schvey" wird m dieser Woche auch noch mit entern Ansängerfursus
Büchertisch.
— Verlag Quelle u Metzer: Die Elektrizität als Licht und Krastanelle. Bon Brofestor Tr. Phil. P Eversheim. (Wissenschaft mte Btl- dung Bd. 13.) Tritte, neu durchigeschene dviflage mit 87 Abbildungen im Text und aus Tafeln 13d Seiten. G.bunden 2.50 Mk. — DeutscheMa- lerei seit 18 70. Von Proschor Dr. Wilhelm Waetzoldt. Bd. 144. Zweite vermehrte und verbesserte Auflage mit 58 Abbildungen aus Tafeln. 150 Seiten. Geb. 3 Mk — Tie Kleinwohnung. Studien zur Wohnungsfrage. Von Prof. Dr. Fritz Schumach'r. Bd. 145 Zweite Auflage. 165 Seilen mit za(lreichen Tafeln. Geb. 3 Mk.— Deutsche Dichtung m ihren geschichmchen Grundzügeu. Von Professor Tr. Friedrich Lim- Hard. Bd. 150. 2. Ausl. 142 Setten. Geb 2 50. — Unsere Sinnesorgane. Don Pr. f ffvr Tr. meb. et phil. Enist MangvÜ». Bd. 26. 2. Auflage. 147 Seiten. Geb. 2.50. .
— Der M ünchener Bluttag (Preis 90 Pf.). Unter diesem Titel ist im Buchhanda eine Broschüre erschienen, die unter Benutzung aller erreichbaren Berichte eine ZusammenstellMg über den Verlauf des Münchener Geiselmvv>
Wettervoraussage
für Freitag:
BÄteckt, zeitweise Niederschlage, Temperatur wenig geärgert, westliche Winde.
Um die grimmigste Not von sich zu entfernet, Tluch sonst noch allerlei Nützliches lernen Und dürfen sich nicht bagegen spreizen. Zu putzm. zu feget und Oefen zu heilen. Dann tonnat sie sich, das ver.prech' ich ihnen, Im Nebenamt ein paar Groschen verdienen, Bei Taoe zum Beispiel die Kranken kurierot Und nachts als Aushilfsheizer fungieren — An Stelle der andern — dann kriegen sie schon Bis zu dreißig Pfennigen Stundmlohn . .
m»e Im
Strecker, ^äfibenttn bti ■i, erhallen wir \otyto
es Aatsts (12. n itl btt TeUrtMsun ta adloiigtäl tro^troorfc > cmigs^ichen gelebten V üs hätte ich die Daroift mit einer ijergliebi-rung ■? Ich untetbruife meine r« hecanzielMg meiM M laafiübning unb bitte mir n 1 Tatsachen an Jtm & Animche im üoiM'A ünidmng zum Mjährizen 1 Worte gingen aus von er
„LchaubWe als morale • au| das deutsche Nation:.
und auf DcuM<mds unter bei Sölkrn. Ao.'td.
rem Dmd auWlWt twr: A iüx das, \'xs> Dcnhcht.' \1 \agcn Die Itn
263 (10. Nov.) brachte?
eine Inhaltsangabe, die: Deiltnten Leier als
te öa6 cs sich um feine coenmgdesSvMchentziiL er den Geschmack betnr: iü Perm Dr. L. mcht Ilm» ■ Strecker.
samtes für daS MmM- )aß uns hen Dr. Streck« inlicheu Vorgang nochmals Mer nun mülltn (Dir ihm mi «tünMidp
A l-°K^ unlcre^ giWiam«* t«n, Denen tai W'l™;
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richt etQten M - >« ‘“"Ä eftiSi,llt idigulti^ ,t v.
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tansrtSiAiWten Wu 1887 totir er Mitglied t*9 Reichstages als Bartreter des 15. württember-. giscl)en Wahlkreises. Er gehörte dem Vorstand der Zentrumsfraktivn an und wurde nach der Wahl Iehrenbachs zum Reichstagsprüsidenren am 8. Juni 1918 Fvaktionsvorjitzender. Im .stübinett des Prinzen Mar war er Staatssekretär oljne Portefeuille. Seit 1889 war er auch Mitglied des württe mbergiscl»en Landtags.
Ein Streik in Halle.
Halle (Saale), 19. Nov. (W-vlff.) TaS gesamte Fa hrpersvnal der Straßenbahn .Hallo-Merseburg ist wegen Lohnforderungen a u & ständig. Ter Betrieb ruht. Das städtiichc Ga^ »oerk gibt infolge Kvhlcnmangels von chmte ab nur für drei Stunden Gas ab. Am Donnerstag erscheinen keine Zeftunsm. Tas städtische Gkftn zibätstverk arbeitet noch voll.
Beschlüsse des mnerikanischen Senates.
Washington, 19. Nov. (WTB.) Der Senat hat die Motion zugunsten des Friedensvertrages abgelehnt, so wie die von Senator Lodge vvrgebrachten Vorbehalte. Der Antrag wurde mit 55 gegen 35 Stimmen 'abgrlehnt. Die Mehrheit waren 32 Demokraten sowie 13 rcpublikani che Senatoren. Laut Reglement muß zur Annahme oder Verwerfung einer Motion Mehrheit vorhanden! sein. Damit bie Motion Lodges nicht von oen. Zweidritteln abgewiesen wird, hat Senator Reed einen anderen Antrag eingebracht, der bezweckt, die Motion in Medererwägung zu pchen. Der neue Antrag wurde mit 62 gegen 30 Stimmen angenommen.
Eine alte Denkschrift über Elfaft-Lochringen.
beginnen _
0 Lauterba ch, 17. Nov. Der über 100 Mitglieder zählende Stenographenverein „Gabels- bcriier“ feierte gestern sein 18. Stiftungsfest. Die fararr, die durch ein reichhälttges Programm ver- »chSnt war, nahm einen vornehmen Verlauf.
yochschulnaeherchte«.
— Frankfurt a. M., 19. Nov. An der hie- staen Universität hat sich eine Deutschnationale Studenten Vereinigung gebildet, der bisher mehr als 150 Mitglieder beitraten.
= Frankfurt a. M., 19. Nov. Der Ordinarius für Geographie, Professor Norbert Krebs, hat einen Ruf an die Universität Freiburg i. Br. erhalten. Professor Krebs, ein geborener Oefter- ceidrr, wurde erst vor einem Jahr als Nachfolger ■5mil Deckerts von Würzburg an die hiesige Uni- DCtfität berufen.
Mrche und Schule.
Gedächtnisfeier
für die im Welttrirg Gefallenen.
Für den bevorstehenden Totensonntag, oat Ge- dächtnistaa der Entschlafenen, hat oas hessische Oberkonsistorium angeordnet, daß neben Den ut ber Leimat verstorbenen Gemeindcgliü«rn vor allen Dingen der im Weltkrieg gefallenen und ihren Wunden erlegenen De.'dm gedacht werden soll. Die zur Erhebung kommende Kollelle ist für bie Nationalstislung, also für bedürftige Kriegshinterbliebene bestimmt.
n Pohl-GönS, 18. Nov. Der 16. No- bemfer loar für bie hiesige Gemnnde ein Mi»- sionS-Sonntag. Im Vormittagsgott.'sdienst predigte, da der eingeladen; Missionar im letzten Augenblick abgeschrieben hatte, der Ortsgnstliche, Pfarrer Naumann: nachmittags redete, nach Ansprache des Pfarrers, Lehrer Ratz von Ober- Hörgern über Ap.-Gesch. Kap. 8, 26.—39. — Die Missionsloltelte betrug 160,58 Mk., die ont weiteren 100 Mk., welche bei einer Hochzeit von dem Brautpaar für die Mission gespendet worden waren, der Rheinischen Misswn zu Barmen über* wiesen wurden.
ed. Schotten. 18. Nov. Heute tagten im Singsaale der Realschule die vier Bezirks-
Prv^ffe» bringt llever die Gfcftrtmmg tftÄ txtf geistige Nivvau der am Geiselmord Beteiligten kann man sich an Hand dieser Broschüre ein zutreffendes Bild machen, da alle Reden der Verurteilten wörtlich abgedruckt sind.
Stuttgart, 19. Nov. (Wolss.) Das Stutp- aarter „Nene Tageblatt" veröffentlicht fine mit Randglossen des früheren Statthalters von ^Paß- Lothringen, 0. Dallwitz, oenebene Denkschrift, die der Ches des Generalstabes des Feldh.-eres, unterzeichnet von Hindenburg, am 27. Dezember 1917 an den Reichskanzler gerichtet bat mit $or- schlügen tut zukünftigen staatsrechtlichen Gestaltung von Elsftß-Lot bring en.
Darin wird zunächst gesorderl, baß nt Rücksicht auf die künftige staatsrechtliche Stellung deS damaligen Reichslandes eine Reib von Sicherheiten gegen den ftanzüsischen (-inslutz gefa)arten werden, nämlich: 1. Zwangsliquidation ttanzon schen Eigentums <Grundbesitz und industirelte Unternehmungen?, 2. deutsche Besiede.ung in den Grenzkreisen Saarburg, Chateau Srttus, Metz Land, Diedendofen-Metz-Olt, 3..Aus»chluß trnn zösischer BersicherungSge^ellfchaften, 4 2Luv schluß ftanzösischen Aktienkapitals, 5. deutsche Lr ziehuug in Sckmlen und Kirche (deutscv Unter' richtssprache), 6. Heranziehwig der Zöglinge der fatholischen Priesterseminare zum Dienst mit der Waffe, 7. Austausch der höheren und mittleren: Beamten mit reiä>sdeutschen Landestnlen. 8. ausschließliche Anstellung von allbcutidiem Forst- und Grenzrottversvnal, 9. Verbot der Ausübung der Jagd durch Ausländer (auch Neiitrate — Anmerkung des Statthalters öerrn v. Dallwitz», 10. Ausschließung der Ueberlckiser ohne Amnestie.
„Die Ausführung dieser Sichitthnten und bte Deruhigung des Landes von den ©nlrnrhrngcn des Weges," frci&t es in der Denkschrift weiter, „machen eine UebergangSzeit unter militärischer Verwaltung notiveiidig (Soll wohl heißen : Diktatorische Verwaltung! Anmer hmg des Statthalters.) Ich bemesse sie aus mrw befand 10 Jahre, bei Fortbestand der Reichs- lar.de aut 20 sichre, bei'Verleihung der Autonr-mie müßte sie über ein Menschenalter hinaus dauern." Die Denkschrift irimmt bann Stellung zu den da- mals erörterten Plänen einer Annexion El> aß- Lothringens durch Preußen oder eine Austeilung unter die größeren Bundessdaaten und kommt dabei zu folgendem Schluß: „Die Einverleibung m Preußen ist nach jeder Richtung hm die einfachste ' und beste Lösung. Teilung ist möglich, wenn sw ohne Mißstimmung der Bustdesstaaten herbei- geführt werden kann und toenn die für dielen 1 Fall aufgestellten Bedftigungen erfüllt l Teilung unter Preußen und Bayern ist der Mtt-
B e r l i n, 18. Nov. In der „NationalzeituNg äußert sich ber Reichswehrminister Noske über die Vorgänge der letzten Tage. (Er sei von rechts wie links angegriffen worben. Dabci fcteejH er u a • Es hat einmal Meder schwere Attacken «gen den Oberst Reinhard gegeben, locil er angeblich eigenmächtig eine Ehrentempagnie bereite gestellt habe. Diese Behauptung hat frch als irrig herauSgestettt. Der Brigadetemmandeur für Bcrlm chznrZeit krank. Oberst Reinhard Mrt für vtpv die Geschäfte. Bei dem dienstlichen Gespräch mit seinem Kommandierenden hatte er von Vorbereitungen zum Empfang des Marschalls gesprochen und dabei die Stellung einer Kompagnie erwähnt. Er ist im Glauben gewesen, die Zusttmmung seines Vorgesetzten gesunden zu haben, der bte Verantwortung für den Vorgang denn auch restlos übernommen hat. Nicht die Ehnms Marschalls hat, soweit ich beobachten konnte, Anstotz erregt, sondern eine vermutliche EigenmächtiMt t«s Truppanführer. Ein-stifte M-re sAbstverstmÄ^ch nicht zu buchen gewesen. In dem Falle des Majors v. L ü h 0 w, der tatsächlich eigenmächtig handelte, ist sofortige Bestrafung erfolgt.
«toi-.: 4.45 u 5.25.
Israel. Religions - Gesellschaft. Sobbatteier, 22. Nov. 1919. Freitag abd.: .
Samstag vorm.: 8.30 Predigt. Nachm.: 3.30. ©«bbotQusgang: 5.25. WochengotteÄnenst: morg.
F. v. Ostini.
* Seltener Streik. Die Gastwirte tx>* Essenheim in Rheinhessen sind bei der M» jährigen Airchweihe in den ©treff getreten und haben beschlossen, feine Tanzmusik avzu- halten, da bei einem Preis von 3 Mark für den halben Dein der Wirt kein Geschäst machen farm, weil das Stück Wein über 10000 Mark kostet, während bei einem höheren Preis wie 3 Mark sür den Halben ber Umsatz so gering sein wird, baß ber Wirt nicht auf seine Kosten kommt. Dadurch kam es, daß Essenheim, das etwa 1500 Einwohner zählt, seit Mensc^ngedenken zum erstenmal auf Kirchaveihe keine Tanzmusik halte.
Adg. Adolf GrSder f.
Berlin, 19. Nvv. (Wolfs.) Ter Vorsitzende der ZentrumSfvattwn in der Natwiialversammlimg, Abaeorbneter Gröber, wurde mittags wahrend eines Gespräches mit Geheimrat Insheim Trrek- txjr beim Reichsiag, von einem Schlaganfall ereilt mrd ist gestorben. Gröber war gebvven am 11 Febrmrr 1854 zu Ricklingen (Württemberg). Er war nach MEuß seiner surisüsckien Sttünen als Richter und Staatsanwalt,. zuletzt als Land- qerichtsbireklor in Heilbvonn tättg. Seit den Sep-
Und ob so ein Doktor Medizina Auch schon zehn Jahre ber Men»chheit biene. Sein Dungerlohn bleibt immer ber gleiche Im gegenwärtigen §>essenreiche.
Dagegen, kommen bie Wärter und Pfleger Unb Schlosser und tzeizer und Putzer und Feg« Bis aus sechsmal so viel in der gleichen Zeit — Don ivegra der größeren Wichtigkeit!
Und wünschen fic höheren Lohn zu kriegen Oder t .zcve Arbeit und mehr Vergnügen, So str fen sie einfach mit ihren Genossen Unb slugs wirb nach ihren Wünschen beschloss«. Während hingegen die Assistenten, Wenn die nun einmal vor Wut entbrennten Unb sagten: bezahlt man uns so gemein, So stellen wir gleichfalls bie Arbeit em — Derrjeh! Was gab' es ob solcher Erbrustung Für einen gewaltigen Sturm von Entrüstung, Ob solch« Grausamkeit, solcher verstockter. Welche bie Krauten läßt ohne Dokter!
Man sieht hieraus: es pressiert enorm Mit einer gehörigen tzochschulrefor»! Es müssen künftig die Kandidaten Ter Leilknnst in unseren beutfd^en Staaten Neben ber Äisto- und Patlwlogie Und Anatomie und Chirurgie,
Tebretee reine unseres KveiseS. (Äftulrat Fauerbach leitete bie Versammlung, auf deren Tagesordnung eine Ausspvrchc über den „Unter* rtdü in Schute und Fortbildimgssckwle ut ber jetzigen Zeit" stand. In der NachpSammlung wurden gewählt: Linck (Rudingshain) zum Kreis- obmaim, Kröll (Sckptten), Döll (Laubach) und Dai finger iFeldkrückeu) als Mitgltedn der Krcisschulwmmislion. Verschiedene Lehrer schlossen ich zu einer Arbeitsgemeinschaft für Leirnataeschichte zusammen, deren Ausgabe die Schasfung einer .Heimatkunde des Kreises Schotten" ist.
betelligung Badens nnlitärisch oorzuzichen. Fort bestand der ReieWlande ist. unerwünscht. ^ Erne zwanzigjährige UebergangSzeit ist bei bieler Losung unerläßlich. (Diktator! Landschriilluhe Bemerkung des Statthalters.) Verleihung brr Autonomie ist unbedingt zu verwerfen. Elsa^-Lollningen wunde in seinem Sonbetlebcn nur noch beftärft toeroen, restlos dem französischen Einfluß unterliegen und Deutschland verloren sein. Sollte man den Verwck dennoch machst, so mühte eine über ein Wenschew alter hinausgehende Uebergangszeit eingeietzt twr den. (Diktator! handschriftliche Anmerüing des Statthalters.) Diese Bedingung tottb sich bn der im Reichstag herrschend« Strömung nicht erreich« lass«, deshalb ist iw Loswig auch aus diesem Grunde abzulehnen."
Das Stuttgarter „N«e Tageblatt" schreibt dazu, daß die Denkschrift von der frcmtösilch« Sttaftburg« Regierung jetzt als ® a 6.1 litt 9* blatt zu Millerand-Clem«ceaus nationalistischem Block in Elsah-Lothring« verwertet roor- 001Die ägyptische Frage.
Kairo, 19. Nov. (WTB.) Infolge b« Ernennung der Kommission mryr LordMilner zur Prüfung der S«ypti|chm B«sassunasrmge, ist die Regierung zurückgetreten.
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