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die Dienstbarmachung aus
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verlegt habe.
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243,72 ha Wald».
Hessisches Amtsgericht.
9510B
3508 B
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3.
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ländischer Arbeitskräfte tatkräftiger ins Auge gefaßt werden. Die unzureichende Belieferung der Landwirtschaft mit künstlichen Düngermitteln wird
an, die in < bracht wird.
Gemeinde Wald» Gemeinde (bet 495/’5 Gemeinde
Altenkirchen. Jagdbez. KRL45 ha ha Wald»
Oberlemp. Jagdbez. 600,13 ha (bet
Hochachtungsvoll Josef Groernaan Schuhmacher.
Unterzeichnete hab die AuSmhrung von Bau- arbeiten in Hoch und Tiefbau, sowie Fuhrwesen wieder ausgenommen u. nehmen Autträae v. Behörden, Archiiekien n. Privaten gern ent aeg. lirfceislMk * Schaelder
Baugcichair. 8618
,els.
»ietzen, den 14. März 1919.
Hessisches Amtsgericht.
Gießen, den 12. Mär; 1919.
Hessisches Amtsgericht.
sionat nach Boppard ge- sie von ihrem Liebhab'
Bekanntmachung.
Durch Beschluß der beiden Generalversammlungen MM 2. Februar und 9. März d. F. wurde der Spar- erb Dorschußverein Daubringen E. G. m. il H. in tine Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht um, wandelt.
Gläubiger, die diesem Beschluß widersprechen, rillen sich b im Vorstand der Genossenschaft melden, Daubringen, den 10. März 1919.
»er -Direktor. ^Der Rechner.
Di lh. Alb ach. 1140 Wtlh. Braun II
MMrlepS-
Meiner verehr!. Kund- schait zur nefl. QenmniS, daß ich meine
Schuhmacherei
von Braugasse 2 nach
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ermöglicht der Besuch der Vogtscben jdBKwML Handelsschule in Giessen. Verlangen I
'nalnachrich. m 12. März dn abeth Waltet infteCe an bti - In den Ruh- März der Cb» sium zu Giebu n auf sein Nch einer dem Staall Lpril 1<I19 ab. - aide am 11. Mr, n der Lolksschuii Nachsuchen, unlcr' Staate geleistcta ab.
es Tierarzt- r-Zu-ikäu» «rausgeber anb Etlichen Nuud- rnrverrrinärarzt efrr m Dertm- tat Gießen touAe t und zwei Tagt movierte er eher ität zum Dr. md as gute t^Qinr. einer DMtatik-. möglich war. h iläums ist sev eben.
nq von Viel« e SetaiintmQdjuni irungöamtes vei ich ist in jeder @t> iu verpslichtev« alter zn Ml» pslichtet. Bera^ lande unmzugE xiehkatasters t» sich über ctwG [ dick«^ ; hoffentluh
Dmcksacben aller in
wert tle BrtU'uki Üalv.-Drrexerel. B. Latin». ßieflee
tzochschulnachrichten.
= Frankfurt a. M., 19. März. Prof. Dr. Franz Oppenyeimer, Privatdozent für Staats- Wissenschaft an der Universität Berlin, ist zum ordent- lichen.Drosessor für Soziologie und theoretische Na« tionalönonomie an der Universität Frankfurt a. M. ernannt worden und wird sein« Lehrtätigkeit mit dem Sommersemester beginnen.
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Wald»
Gemeinde Mudersbach, Jagdbez. 409L ha (bei
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Erda, Jagdbez. 1149 ha (bei 487 ha
Bekanntmachung.
3n unser Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen die Firma Gebrüder Löb, Gießen. In« Haber Kaufmann Ferdinand Löb zu Gießen und Kaufmann Meier Löb daselbst. Die offene Handel», gesellschaft hat am 1. Februar 1919 begonnen.
Gießen, den 12. März 1919.
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Die nächsten Bahnstationen sind:
Für Abrdr und Mudersbach Stal. Bischoffen (Her, dorn—Niederwalgern»
- Erda Stat.BieberiGienen—Bieber» u-Bischoffen
„ aitentir.ien Diät. Offenbach (Dill» (Herborn— Niederwalaern) „
„ Obcrlemv Stat.EbringShausen (Gießen—Cöln».
Ahrdt, Mudersbach, Erda, Altenkirchen und
Oberlemp, den 17. Mär» 1919. (35dlD
Die Jagdvortteberr
J.V.: Schaub, Schäfer, Dürr, Hartmann, Nicbch.
Bekanntmachung.
Betrifft: Auszahlung der Quarnergelder.
kdrcitag den 21. März vormittags werden die Qnarnergelder über die während des Heeres« rückmarsches untergebrachien Diilitärversonen in den Straßen: Aliccstrane, Llsterweg, 2ln dc« Babnböscn, Babnbosstrakrc und Berastraße bei dem Städtischen EinauarlierungSamk, Slstcrwcg 9, II. Stock, gegen Borlage der Umerkunitsfcheine ausbezahlt
Gießen, den 18. März 1919. 3526B
Der Oberbürgermeister.
I V-: Str en »i en, Beigeordneter.
und einem anderen Studenten, die in Frauenkleidern sich Eintritt verschafft hatten, enifühlt. 3n Aßmanns« Hansen findet dann im Beisein einer zahlreichen Stu- dentenscbar die Vermählung des jungen Paares und die Versosnung mit dem Vater statt. Die Auffüh rung war mit großer Sorgfalt vorbereitet und ging flott von statten. Den Studentenchor auf der Bühne stellten Studierende der Darmstädter Hochschule; auch im Fuschauerraum war Bruder Studio sehr zahlreich vertreten. Humperdinck wurde durch zahlreiche Her vorrufe geehrt.
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Preislagen, “«sa vagerbesuch lohnend. F.&L. Pfälzer Frankfurt a Jl. ■eie Balaxer Str. 71 am Overnpiav.
yandcl.
** Hessische Landes-Hypothekenbank ht Darmstadt. Nach dem soeben erschienenen Geschäftsbericht für 1918 betrugen die Tilgungs-Hypolhek« darlehen am Ende des Berichtsjahres rb. 167 300 000 Mark. Don diesem Bestand sind rb. 60 Mill. Mk. zu etwa 3% Proz. und rb. 107 300 000 Mk. zu etwa 4K Proz. verzinslich. Jur bemnächstigen Förderung des Kleinwohnungsbaues hat die Bank 6 Millionen Mark bereitgeftellt und überdies für die nächste Feit wenigstens ein Drittel des von jetzt ab hereinkommenden freien Geldes zum gleichen Zwecke bestimmt. Beachtlich ist die Stellungnahme der Dank zu der von einzelnen aus Sachunkenntnis erhobenen Forderung auf Streichung der Kriegsanleihe. 3n dem Bericht wird n. a. darauf verwiesen, daß sehr viel« kleinste Leute und auch die ganze Mittelschicht, Geschäfts leute, Handwerker usw., ihre Ersparnisse ip Kriegsanleihe angelegt haben, und daß ferner gemeinnützige Anstalten aller Art und Unternehmungen, die der sozialen Fürsorge dienen, mit Kriegsanleihe gesättigt sind Ihnen allen und damit doch nur denen, für die sie arbeiten oder denen sie geldliche Leistungen schulden, würde man bei einer Streichung der Kriegsanleihe Unrecht und Schaden zufügen.
Jagdvcrpachtnng.
Am Montag den 7. April nachmittags 2 Ubr werden aut dem Bürgermeisteramt zu Hobeusolms, Sir. Wetzlar, die Daaden folgender Gemeinden am die Dauer von 9 Jahren öffentlich meistbietend per- pachtet:
1. Gemeinde Ahrdt, Jagdbez. 229,1 ha (bei 34 ha
Institut Bo'.tz Awi ur;:
JleenaaLTh. Prusp.frel
ICttnft rrnd Wissenschaft.
I. Darmstadt, 19. März. Am Hoftheater erlebte am 18. März die Spieloper „(Baubeamue* von Humperdinck ihre Uraufführung. Der Komponist hat damit ein Werk geschaffen, das sicher zu den erfolgreichsten Spielopern der letzten Jahre zählen wird. Eine harmlose, leichtfaßliche Handlung wird umrankt von einer flüssigen und auf Motiven bekannter Studentenlieber aufgebauten Musik. Vornehmlich ist es die Melodie des ©aubeamus-Cicbes, die den Grundton der in allen Teilen glücklichen und wohlklingenden Instrumentation bildet. Das Textbuch arbeitet zwar etwas stark mit bekannten und abgeblaßten Luftspielmotiven, doch wird die Handlung durch die wertvollere Begleitmusik davor bewahrt, trival zu wirken. Der Kem des Geschehens ist eine lustige Entführungsgeschichte. Auf dem Drachenfels bei Bonn zettelt ein Stubent eine Lieb« schäft mit der Tochter des Bürgermeisters von Bonn
Annr» Heitert, Allcestr. 20 II
Bekanlltmachnnll«
Bckanntmachnng
In unser Handelsregister Abt. A wurde heute twgetrogen die Firma Leopold Blum, Gießen. In- iab-tr Leopold Blum, Kaufmana in Dießen. Der heaviette Blum geb. Löwenstein ist Prokura erteilt
den Nkckgimg Der lembwrntchattOchen Erzeugung d«. chleunigen und dadurch die Ernährung aufs äußerst! gefährden.
Diese Forderungen werden erhoben und müsse« mmer wieder erhoben werden, nicht in einseitigem Interesse der Landwirtschaft, sondern vielmehr noch im Interesse hes allgemeinen Dolkswohle». Der Landwi-tschaftskammer.Ausschuß nimmt bestimmt an, daß eine Detbehaltung bzw. Verschärfung der Zwangswirtschaft, wie die Verordnung vom 4. Febr. 1919 über Anbauzwang bereits zeigt, die allgemeine Lage noch schwieriger gestatten wird und zur fiata- trophe führt, deren Folgen unberechenbar sind."
(Eine lebhafte Aussprache, an der sich im besonderen Vorstandsmitglied der Landwirtschaftskammer Oekonom.-Nat Hensel-Dortelweil, Vorstandsmitglied Wich. Weil-Lang-Göns, ferner Fr. Häuser II1> Nieder-Weisel, Bürgermeister Mörler-Ockstadt, Fr. Fenchel-Griedel, Abg. Fenchel-Ober-Hörgern, Otto Schneider-Utphe und Wilh. Dähr-Nohrbach beteiligten, schloß sich an die zur Tagesordnung stehenden Fragen an. Der Direktor der Obstbau- und landw. Winterschule Friedberg, Oek.-Nai Spieß, trat warm für den Ausbau und die Neu^rün- düng von landw. Winterschulen ein. Ein Antrag Fenchel- Ober-Hörgern, auch hierfür Mittel au» den Ueber{d)üfien de» Diehhandelsverbandes flüssig zu machen, fand die einstimmige Annahme der Versammlung. Erst gegen 2 Uhr nachmittags wurde die äußerst angeregt verlaufene Versammlung ge schloffen.
raunt^leute bet SoUxrlen »der SoOxitenr&te inb bei der Wahl bet Richter allem durch die ^stimuruttg beschränkt, wonach ein bzw. zwei dichter von der Dienststellung des Angeklagten sein müssen. Von dieser Beschränkunb ab» jllsehen, töiuiett daher Militärpsrsonen jedes Dienstgrades gewählt werden, gleichviel ob Bfie dem Offizier-, Unteroffizier- oder Gemei- ninstand angehören. Anivcisungen seilens der Äorpyfotbatenräte oder anderer Dienststellen F hinsichtlich der Wahl sind unzulässig.
** Entlassung von weiblichen Angestellten. Vom Reicl-sministerium | für wirtscl-aftliche Demobilmachung wird uns mitgeteilt, daß nach immer Personen, die nicht auf Erwerb anflelviesen sind, besonders leibliche, augenblicklich in den Betrieben und auf Bureaus beschäftigt werden. Sowohl bei dem Demobilmack/ungsamt wie auch bei dem Anisterium des Jmrern laufen fast täglich Beschwerden barüber ein, daß nicyt nur pri- vate Arbeitgeber, sondern auck Staats- und nreindebehörden noch In zahlreichen Fällen üche Personen nicht nur befdjäftigen, sondern teilweise sogar neueinstellen, mähend deren Ersatz durch Kriegsteilnebmer und jikllungslose Persotwn mit unterftützungs- hflichtiger Familie durch eine Verordnung vorgesehen ist. Das Preußische Ministerium des Innern hat deshalb die Nachgeordneten Stellen von neuem auf ihre Pflichten besonders aufmerksam gemacht. Die maßgebenden l-Kundsatze müssen auch in Betrieben und Bureaus der Körperschaften des ö f - fentlichen Rechts sinngemäß durchgeführt werden.
** Der Evangelische Arbeiterverein , dessen Bestreben es immer war, seinen Mitgliedern unter anderem auch gute Kunst als beste Avlksbildnerin zu vermittln, veranstaltete am Sonntag im Markusse.al einen Kammermusik-Abend Tie Quarte.tvereinigung bot zuerst Haydns selten gespieltes originelles G-Motl- Streichanartett mit dem überirdisch getragenen kotz und dem in feiner rythmischen Eigenart so onsprechend wirkenden Finale. Dann folgte Beethovens E-Moll-Quartett, dessen Schönheiten ja jeder Quartetispieler und Kvmmermnsisfreund zu schätzen weiß. Den Schluß bildete Mozarts somng heitere „Kleine NaciUnrusik". Die Cunrtettoer» emigung »cidmett sich durch exaktes Zusammen- spiel und fast restloses Aufeinandereingehen ans Ter Wunsch nach Wiederholung derartiger Veranstaltungen wird gewiß erfüllt werden.
** Grabdenkmäler lnxussteuer- pfl i ch t i g. Grabdenkmäler sind nach den AuSfiihrungsbestimmungen zum Umscch- steuergesetz als Werke der Plastik der Luxus- fieuer unterworfen. Nach einer Verfügung des ß inan Ministers ändert daran auch nichts der Umstand, daß Grabdenkmäler die Eigenschaft von Bauwerke» im Sinne des Baurechts haben oder haben können. Unter die Steuer fallen Grabdenkmäler aller Art, also nicht nur Figuren, Statuen, Steine mit Reliefs, ornamentaler Verzierung, sondern auch Sau- (fti, Urnen, Vasen, Obelisken, Sarkophage, Itteuje, Grabstein^ Grabplatten, Blockfteine, sogenannte Felsen, Lügclsteine usw Auf den Baustoff kommt eS nicht an. Die Steuerpslicht umfaßt das ganze Werk.
•* Desitzwechsel. Herr Ehr. Dirk er-Gießen, Kolonialwaren und Landesprodukte, teilt uns mit daß das von ihm verkaufte Haus nebst Bauplatz in der Mühfftraße nicht 33 000 Mk., sondern 26 000 Mark kostete. Die Straßenbaukosten hat der Käufer )U tragen.
"Die Eiserne Waschfrau. Ein äußerst prob llscher Waschapparat wirb am Freitag, 21. März, von 4-77, Uhr im Saale bcs Großherzoqs do; Hessen vorgeführt werben. Bei der letzten Vorführung in Wetzlar wurde ein großer Posten schmutziger Wäsche btn die Besucherinnen selbst mitgebracht hatten, ohn> Verwendung von Seife oder angreifende Waschmittel in wenigen Minuten sauber gewaschen. Bei dem Man gtl an Waschseife ist der Apparat in jeder Waschküch ein Retter aus großer Not
stfeis Büdingen.
△ Nidda, 19. März. In der Nacht zum Der- gangenen Sonntag wurden hier zwei der besten Militärpferde nebst Wagen gestohlen. Bis jetzt Ist der Täter noch nicht ermittelt
" Ortenberg, 18. März. Am vergangenen Sonntag hatten sich hier deutschnationale Gesinnunas- fteunde zusammengefunden um den Führer der deutsch-
Liebigshöhe Am Sonntag, dem 28. Märe Grossen iiMreicItozeil ausgeführt von der Regimentsmusik des Infanterie-Regiments Nr. 116. Leitung: Chorleiter Sohäufe.
Anfang 4 Uhr. 01Ta6 Anfang 4 Uhr
nationalen Sache ht Hessen, Herrn Pros. Dr. Werner- Butzbach, in einem Dorttag über die politische Lage in Deutschland bzw in Hessen zu hören. Die Aus- führungen des Redners fanden ungeteilten Beifall der Versammelten, die sich im Anschluß an den Vortrag zu einem „Deutschnationalen Volksverein Drtenberg und Umgegend- zusammenschloffen. Dem Vorstand zur Seite steht eine weitere Anzahl von Vertrauensmännern aus den Gemeinden, die in dem Dolkvverein zu- sammengefaßt sind.
KrciS Alsfeld.
up. Elpenrod, 18. März. Die erste diesjährige D re nnholzv er steigern ng aus den benachbarten Staatswaldungen fand gestern statt. Bezahlt wurde für 4 Rm. Buchenscheit 90-105 Mk., 4 Rm. Duchen- prügel 50 - 55 Mk., 4 Nm. Duchenstöcke 35 - 40 Mk., 6 Rm. Duchenreisig 5-6 Mk.
up. Ruppertenrod, 19. März. Unsere Ge- meindeverwaltung hat an die Bürger unserer Gemeinde Brennholz aus den (Bemcinberoaltungen abgegeben. Fede Haushaltung bekommt 2 Rm. Duchen- schcite bzw. Buchenprügel zum Tarifpreise von 20 bzw. 24 Mk. - Der Betrag zum Besten unserer (Befangenen, den unsere Einwohner zeichneten, beläuft sich auf 138 Mk.
Kreis Lauterbach.
z Grebenhain, 19. März. Dr. Koch verunglückte heute morgen durch einen Automobil- Unfall in der Nähe von Nieder-Moos tödlich.
Kreis Schotten.
up. Ulrichstein, 19. März. Unter dem zurück- gebrachten Hceresgut findet sich eine große Fahl Autos, die zu verhältnismätzig billigem Preise abgegeben werden. Es wäre zu wünschen, daß unsere Postverwaltung einen geeigneten Kraftwagen an Stelle des Postwagens setzte, der den Verkehr zwischen Bahnhof Mücke und hier regelt. Durch den Postwagen bringt der Regen, aber diese Ruine der alten Post verkehrt alle Tage auf der Ohmstraße.
KrciS Fricdbcra.
# Friedberg, 19. März. Auf den Strecken Frankfurt - Bad-Homburg - Ufingen - Fr edberg und Friedberg - Hanau wurde ebenfalls die 2. Wagenklaffe entfernt
# Dorheim, 19. März. In heimatlicher Erde bestattet wurde der nach schwerer Verwundung verstorbene Leutnant b. R. Ernst Papst, stud. math., im Inf.-Regt. 115.
Starkenburg und Rheinhessen.
** Darm stadt, 14. März. Tie ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins Braunshardter Heim für entlassene weibliche Strafgefangene fand gestern im Neuen Gerichtsgebäude, Zimmer 118, statt. Tie Versammlung wurde Eröffnet und geleitet von Generalstaatsanwalt Dr. Preetorius. Tie Rechnungsablaae ergab für 1917 eine Einnahme von 4058,64 M°k., eine Ausgabe von 3295,16 Mk., also einen Bestand von 763,54 Mark, für 1918 eine Einnahme von 7080,79 Mk., eine Ausgabe von 6995,58 Mk., also einen Bestand von 85,21 Mk. Tie Aktiva des Vereins betragen 42 583,09 Mk., abgesclxn von beweglichem Material, die Passiva 22 300 Mk. Tem Rechner wurde Entlastung erteilt. Hierauf wurde der bisherige Ausschuß durch Zuruf wiedergewählt. Im Laufe der Jahre gewahrte das §>eim, das mit der Zeit erweitert wurde, einer großen Zahl Mädck^n Aufnahme und konnte nölige und nützliche Arbeit an ihnen verrichten. Es gingen hindurch 1905/06: 23 Mädchen, 1907:21, 1908: 25, 1909: 22, 1910; 23, 1911:30, 1912:43, 1913:34, 1914:21.
Hessen-Nassau.
]f Marburg, 19. März. Unter dem Vorsitz des wiedergewählten bisherigen Stadtverorde- netenvorstehers Justirrat Rohde traten gestern die Stadtverordneten iu ihrer ersten Sitzung zusammen, die sich bis in die späten Abendstunden ausdehnte, dcrupt gegen stand bildete dn Antrag, auf einem in der Gemarkung Cappel in der Nähe des Südbahnhofs gelegenen (Gelände, das enteignet werden soll, etwa 14 0 Klein- samilienhäuser zu erriäüen. Die Stadt hat in der Voraussetzung der Staatszuschüsse hierzu 30000 Mk. bewilligt. Nach eingehender Aussprache and der Antrag Genehmigung. — Ein von sozial- >cmokratiscl!er Seite gestellter Antrag, bereits am L. April mit dem Abbau der hiesigen Vorschule zu »eginncn, wurde al^gelchnt, dagegen ein von demokratischer Seite gestellter Antrag, dieser Frage ein Vahr später näherzutreten, angenommen. — Tie Arbeiter iämtlidyer städti»»en Werke sind in eine Lohnbewegung ein getreten. Es steht zu Hof- sen, daß die eingelerteten Verhandlungen zu einem gütlichen Abschluß gelangen. •
Aus hem besetz en Rheingebiet.
«= Schier st ein ,18. M ärz. Einen Walzern den d für 1330 Mk. leistete sich ein hiesiger Derr. Er lud sich 14 Paare zu einem Tänzchen in das Strandheim ein. Die Sache wurde verraten, und die französische Behörde verhängte über den Veranstalter folgende Strafen: Ter Dcran-
^Kaffee Astoria.l|
Morgen Freitag <»48
In unser Genoffenschaftsregister wurde heute be- |6qlid) des Landwirtschaftlichen Konsumvereins Allen, neu.-- torf an der Lahn, eingetragene Genoffenschaft n it Uibefchrän^terHaftpflicht, eingetragen: Aus dem Vor- UU i-' konb sind ausgeschieben Anton Volk V. und Hemnch
Mrirn, *<» 3 III.: neugewähtt sind Philipp Hildebrandt II, -rde" 0 h^nrich Binz IV-, Ludwig Volk XVII. und Fried-
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ftalter mutzte für sich 200 Mr , rut icoen ganzer 20 Mk --- 560 Mk, für seinen Bruder als Mithelfer tO Mk. und für den Wirt 500 Mk. bezahlen, zusammen 1330 Mk.
** 80000 Mark Gesamtstrafen verhängten bisher die französischen Behörden wegen Uebertretungen über die 30 000 Euuvvhner deS Brückenkopfes Kehl So berichtet» am Montag das Pariser „Journal".
Forderungen de» Landwirtschafttzkammer autzschussetz für Oberheffen.
Die Ausfchußsitzung bes Landwirtschastskarnmer- ausschuffes für die Provinz Oberheffen tagte am 15. d. Mts. im Hotel „Prinz Carl- in Gießen Als Vertreter der Landwirtschastskarnmer war Generalsekretär Oekonomie-Rat Dr. Hamann erschienen, die Re- gierung ließ sich entschuldigen. Der Vorsitzende des Landwirtschaftskammerausschuffes Oekonomie-Rat Breidenbach- Dorheim erstattete Bericht über den Verlauf des Wirtschaftsjahres 1918. Rach dem völligen Zusammenbruch Deutschlands könne nur noch eines helfen: Treues Zusammenhalten aller derer, die den Glauben an unseres Volkes Zukunft noch nicht verloren haben. Der Geschäftsbericht wurde von dem Sekretär des Ausschuffes vorgetragen. Der Antrag des Vorstandes, den Voranschlag von 1918 auf 1919 zu verlängern und im ganzen anzunehmen, wurde einstimmig angenommen. Rur für Förderung der Ziegenzucht wurde ein Mehrbetrag von 3300 Mk. bei der Landwirtschastskarnmer angeforbert, während darauf hingewirkt werden soll, daß für Mehrfor- berungen in anderen Kapiteln die Mittel aus den Ueberschüssen des Oberhess. Vieh Handels- verbandes bewilligt werden. Geh. Rat Prof. Dr. Giseoius entwickelte anknüpfend an die Frage der Verwendung dieser Mittel seine Pläne über den Ausbau des Landw. Instituts der Universität Gießen, lieber den Ausbau der Landwirtschaftskammer berichtete in ausführlicher Weise Generalsekretär Oekonomie-Rat Dr. Hamann. Den Bericht über den Abbau der kriegswirtschaftlichen Maßnahmen hatte der 2.AusschußvorsitzendeOekonomie-Rat KoreN-Angen- rod übernommen. Die von ihm Dorgeschlagene nach- folgende Entschließung fand die einstimmige Annahme der Versammlung:
„3m Bewußtsein des Ernstes der Lage,. in welcher wir uns heute in Deutschland hinsichtlich der Ernährung und der Produktionssicherung der landw. Erzeugung befinden, richtet der Landwirtschaftskammer. Ausschuß für Oberheffen an die Hessische Landwirt- schaftskammer in Darmstadt die dringende Bitte, an den zuständigen Stellen wiederholt und mit allem Nachdruck dahin zu wirken, daß die Erzeugung der Nahrungsmittel im landw. Betrieb nicht getötet, sondern großzügig gefördert wird. Zu diesem Zwecke fordert der Landwirtschaftskammer-Ausschuß für Oberheffen:
1. Abbau der Zwangswirtschaft für Brot- unb Futtergetreide, Schlachtvieh und Milch,
2. Beseitigung der Zwangswirtschaft für Heu, Stroh und Wolle, ganz besonders für leicht verderbliche Erzeugnisse, wie Obst, Gemüse, Eier und Kartoffeln; für Fett- und Oelfrüchte, sobald die Versorgung der bedürftigen Devölkerungs- schichten in Stadt und Land durch Auslandslieserungen sichergestellt ist.
An Stelle des abgebauten ober beseitigten Liefe- rungszwangs, sinb Belohnungen für rechtzeitige und gute Ablieferungen in Form von künstlichem Dünger, Kraftfuttermittel, Kohlen, Salz, Besorgung von Arbeitskräften, Betriebsstoffen und dergl. als Gegengabe zu veranlassen, insofern der freie Handel nicht für eine bessere Verteilung und Erfassung bürgt.
Soweit die Zwangslieferungen noch aufrecht erhalten werden müssen, sind die Höchst- bzw. Mindestpreise sobald wie möglich festzusetzen. Hierbei sind der enorme Mangel an Kunstdünger, die Verteuerung aller zur Erzeugung notwendigen Hilfs- mittel, ebenso die gestiegenen Arbeitslöhne entsprechend zu berücksichtigen.
Die Regierung ist ferner zu ersuchen, für Einführung der unbedingt notwendigen Mengen von künstlich em Dünger in erster Linie von Stick - stoss-Düngemitteln Sorge zu tragen. Hinsichtlich der Arbeiterfrage sieht der Land- wirtschaftskammer-Ausschuß sorgenvoll in die Zukunft Er erhofft nur bann eine Besserung, wenn Landwirtschaft« Kammer und Regierung ihre ganze Kraft einsehen, diese schwierige Frage zu lösen Dazu rechnet der Landwirtichaitskammer • Aus - schuß auch die Frage bes sofortigen Abbaues der Erwerbslosen-Unterst ützung, Rückführung ber mit den landwirtschaftlichen Arbeiten vertrauten Kräfte aus der Stabt und Festhaltung der Arbeitskräfte auf dem Lande. Reichen die auf diele Weise gewonnenen Arbeitskräfte noch
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