Ausgabe 
18.11.1919
 
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^ssen°Rassau, iM|nfttiiungnt_ fujt a. M.. 17. M. R ^>bl jetzt einet ftaiafa^ eilen Berte, allen voran t» h in biegen Tagen ihre tz i- wenn nicht dis DienSl, noch, Kohlen angefaf)rtn |i Fabrik GrieShetm-Elekti

9 wegen Kohlenmangels t ihrer Betriebe ein.

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nsen, 16. Nov.DieVertetil' n g bat aui bet benachbarten> t LtoM Erbitterung bet!.!- r Station ffaW versuchten 8rta n mit Anbrennen bw Babnboit Fenster, tätliches Lornehen gtp >, geroalttfitig einen Zug zu « igfflhm und ein Sfairner ftmrki t. 9?d4 'Xnteifl H enmingem riop-n ging ein kruvv HeWte iyVjcmix wb nM tatattoA v Dinftio» wat madjtlosad W iahten zu laflffl.

elb iAeg.-Bez. ftaW, IM* tet hat erneuten schneetvu » gebracht. Die Üanbroirte sind bdtql brausen Üebenben Kohlrabni ui Maat vt chicr und ba noch ns nrb kaum noch *ÜW Nattcnarberten fcnnlui alnmicJ idigt werben. In mfvMUrn gttopdnnU noch mchl völftg tt> du Budcnabcnenitt 'wch W nbetg (Befterroalbi, 17. ft», t Irtrsftm W*«*

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ist auf holzfrei in der Schrift

Um Ledebour.

Berlin,

Vie Kartofieloerforgung.

Datum

Wetter

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jeher mann durch Abnehmcn der

Hochfchrrlnachrichten

Marburg, 17. Non. Im Alter f _ rX--Hi**« tu

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Gießen

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17. 11.

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Gießen Marktstr. 14

chwert, gdb. brotm. rotbraun AÄcwh«V*dkc Vow 6 Man. Man*

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norm. Nebel spät. aufklärend nachts Schnee

von ge-

Malie Wilde

Ernst Weisel

Verlobte

Gießen, om»

,_.j, über die Bestände des und die Maßnahmen zur Mil-

An- u. Verkauf von Möbeln, 8old, Silber, Antiquitäten, sowieUebernabme ganzer Einrichtungen. 6tie

LouiSRothenberger

22 Neuenweg SL £eL176.

Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.

Ihre am 18. 11. 19 in Bielefeld voll­zogene Vermählung zeigen hiermit an

Buchhändler Otto Pfeiffer und Frau Frieda geb. Froböse

Gießen (3. It. Dielefeld), 18. November ISIS.

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Else Dülfer

Valentin Dittmar

Verlobte

Osthofen (Kr. Worms)

November 1919

Drusksaclien aller Irl

wirt die BrWsehe Üeiv.-Drweaerei, B. Iw. »!

lzfreies Papier gebrueft, schwarz und röt, ______ von Petcr Behrens. Ter Preis des gehefteten Stückes ist 5 Mk., des gebundenen (in Schutzhülle) 7.20 Mk.

Für die bei unserer Vermählung er­wiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir herzlichen Dank.

Heinrich Kißling und Frau Anna geb. Möller.

sein kann.

Der Gefekrhut in Speyer.

Berlin, 18. Nvv. LautBerlftter Lokal- Anzetger" l-at die Besatzungsbehörde in Speyer eine neue Arwrdnnngi getroffen, nach der die vor- mittags 10 Uhr aus hon Tom gehißte Fahne in

Nichi der Preis sagt, ob ein Mitid billig ist sondern die Qualität ADc guten Eigen­schaften vereinigt der Schuhputz

Büchertisch.

Rhein ische Volkskunde. Bvn Prof. Dr. Adam Wrede 249 Sitcn mit zahlreichen Al>- bildungcn auf Tafün. Geb. 10 Mk. Verlag von Quell« il Meyer in Leipzig. 1919.

Mu11er seele von Brigitte Lossen. Zelsen-Berlag, Buch-nbach (Badm . T<rs Werf

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Micjriii

Turdj'Muiitcltuiifl einer «tuen ScIrieWmaiiSiiit

bin ich nun in der Lane

NaßwW in 2 bis 3 lasen Irofenmäfdje irocknung) in 8 bis 10 legen ftantjertige WW in 10 bis 14 Ingen zu liefern. 022163

Georg Hüttenberger

Waschanstaltm.elektr. Betrieb u.Naienblcicherei

verlegt habe. Benütze diese Gelegenheit, meine Werkstate für Reparaturen von Kraftfahrzeugen aller Fabrikate bestens zu empfehlen 022177

August Schneider.

Nachlatz - Versteigerung.

Mittwoch, den 19. dS. Mts., nachmittags 2 Ubt, werden im Restaurant zum Pfau, Neu­stadt 55, meistbietend gegen Barzahlung. auS beitem Hauie stammend, versteigert:

1 Solen, beiteti. .ins Sofa, 2 Sesseln. 4 Stühlen. Tisch und Schmuckschrank, l hochfeines Biiiett ihell, eiche). 1 vr. Tamen Schreibtisch. 1 Salon schrank, l Sviegelschrauk, 1 Schrank Kommode, 1 weistlatk. Schrank und Kommode, l Ans- ziebttschc, I Serviertisch. I eitttürtger 51leider- schrank. 2 Wasch- und 1 Nachttis l». 1 Schrcib- vult, I Baucrntiichchen. 1 Kindcrvnlt, div. Stuhle und Sessel, sowie: 1 Kiicheni.chrank, 1 Miirtjcntiirt) und Stühle, 2 Gasherde, 2 Eis­schränke. 1 Aliegeuschrank, 1 Etagere, ferner: 1 eii. Kinderbett mit Matratze und Kovkkeil, 1 Schränkchen. 1 Renal. 1 sehr schöne Spieldose mit Schellen. 1 Kieidergestell. 1 Kinder« und 1 Sportwagen. 1 Damen-wadrrad. alsdann: 1 V urg, 1 'Unvvenkücke. 1 Grammophon f. Kinder. 1 Kuaoena'tzua, 1 Smoking Anzug auf Seide, 8 g. Füllöfen, Portieren. Uebergardtnen außer­dem: 1 Hochs. Bowle, 1 Tafelaufsatz (Rriftafl), Bilder, Spiegel, aroye Menge Küchen- und HaushaltungSaerät. lehr viel Nippes. Glas, Porzellan' und Aufstellfachen, u. v. a. u<d3 Bertteigerung bestimmt.

Besichtig. Mittw. vormitt. v. 111 Uhr erbet.

L. Althoff, Telephon 230.

Für die uns anläßlich unserer Vermählung dargebrachte Aufmerksamkeit sagen wir herzlichen Dank

Philipp Rosignol und Frau Lina geb. Volzel

Wieseck, den 15. November 1919

1-Er Säte

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T1 »Wa>cho

n Marbura. 17. Nov. Im Älter von 69 Jahren hat, nne schon tun gemeldeten ver­gangener Nacht ein bekannter MarburgerPrvMsor, der Direktor deS hiswrisch-n Seminars und Bor- sitzender der PrüsungSwmmisjion für Archrv- nipi ran tert Geb. Reg.-Rat Dr. ?freiherr Goswin von der Ropp, nach kurzer Krankheit'das .Zettltche ? segnet. Der Berblichenc. der in Goldmgen in urlanb beheimatet war. studierte in Göttingen und bestand brr 1871 seine Doktorprüfung. Im Jahre 1875 habilitierte er in Leipzig, wurde 1878 n_ 0 Professor und ein Jahr später kam er als 0 Professor an das Polytechnikum in Dresden. Bon da aus kam er anfangs der 80er Jahve an die Universität Gießen, später an die Universität Breslau und 1891 hier nach Marburg. Wegen seiner hervorragenden Tätigkeit aus dem Gebiete der hessischen Geschichte ernannte ihn der hessuhe Geschick sver-.in rum Ehvenm tg i'-d und die Htsto- rische Kommission für Dessen und Waldeck verliert in ipm ihren langjährigen Vorsitzenden.

Letzte Hcichridifen, Hindenburg und Ludendorff vor dem

Untersuchungsausschutz.

Berlin, 18. Nov. Das Reichstagsgebände war heute in großem Umkreise von einem ftarfen Aufgebot der Sicherheitspolizei abgefperrt. Zkurz nach 10 Uhr trat das Auto mit dem Genev>il- scldmarschall fron fctnbenhurg, General Lu- denvortt und Exzellenz tz e l f f e r i ch vor dem Reickstagsgebäude ein, begleitet von einer starken Eskorte Sicherheitssoldaten. Die Menge, die im letzten Augenblick zum Teil die Absperrung tmrd)* brocken batte, brachte den beiden Heerführern leb­hafte Ovationen dar. Zu Zwischenfällen ist es nirgends gekommen.

Berlin, 18. Nov. Parlamentarischer Unter» suchungsonsschuk. Um IO»/* Uhr betraten Hin­denburg und Ludendorfs den schon lange vor Beginn der Sitzung dichtgefüllten Sa<u. Aut dem Se'tentisch vor Hindenburgs Platz blühte etn Straust weißer Chrysanthemen mit schwarz-4vei»- rotem Band. Aut dw Begrüßung des Vorsitzen­den G 0 t h e m erwiderte der Generalfeldmarschall, daß rs ihm ein Bedürfnis gewesen let, an der Seite seines Kampfgenossen in schwerer und großer Zeit hier zu erscheinen. Hierauf leistete Dmden- bürg den vorgeschriebenen Eid mit dem religiösen Zusatz.

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Berlin, 17. Nov. (WTB.) Die inter­alliierte Marinekommission hateinen erneuten Antrag, den im deutschen Küsten- verkehr fahrenden Schiffen mit Rücksicht auf die Gestaltung des Fahrwassers an der Küste zeitweilig das Verlassen der Drei eem-n enzone zu gestatten, abgelekmt, .dagegen Berücksichttgung von Anträgen zugunsten der Ausdehnung des zur Zeit immer noch auf die Dreiseemeilenarenze beschränkten Frei- *....... Aussicht gestellt.

fto. Darmstadt, 15. Nov Dt- sozial, demokratische Stadtvewrdnct-nsrakt^n rich. tet- eine dringliche Anfragean die Stadt- Verwaltung und beantragte Berichterstattung des Stöbt. ÜebensmittLlarntes, Abteilung Kortoffelversorgung, über die Bestände des Kartoffelnmtes und die Maßnahmen zur Mil­derung der Not.

Gerichtssaal.

Zusammenrottung.

stv. Darmstadt, 15.Nov. Vorder biefigen Stra fka mmer batte sich heute eine Anzahl Arbeiter unter her Änllage, an einer öffentlichen Zusammenrottung einer Menschenmenge teilge- nonrmen und in der Absicht, Gewalttätt^keiten gegen Personen oder Sachen mit vereinten Kräften u begehen, in Geschäftsräume anderer eingedrun- gen zu fein, »u verantworten. Gelegentlich des Eisenbahnerstreiks im Juni l^atte sich vor fünf Lebensmittelgeschäften eine erregte Menschenmenge ein gefunden, die von den Inhabern Herabsetzung der Preise und Verkauf oft unter dem Einkaufs­preis verlangte. In einem Geschäft wurden mehrere Zentner Schmalz und Reis im Werte von 6000

grübt werden must.

Der französische G-cschästSträger in Berlin.

A m ft e r d a m, 17. Nov. (WB.) DerTimes" zuwlge ist Chas, in de Harcilly Kam tron- zbsischen Geschäftsträger in Berlin ernannt worden.

Sieg Clemenceaus dti den französischen Kmnmerwahlcn.

Paris, 17. Nov. (Havas.) Bis heute vor- mittag 11 Uhr waren 2Ö6 Wahlergebnisie beginnt. Davon erhielten die Republikaner der Linkien 54 (davon 30 neue), die Radikalen 23 (15), die Radikal-Sozialisten 35 (15), die sozialistischen RepubliSaner 9 (3), die unifizierten Sozialisten 15 (6), die Progressisten 31 (18), die Aktion Liberale 26 (20), die Konservativen 14 (9). Die Radikalen gewinnen 13 und verlieren 6 Sitze, die Radikal- Sozialisten gewinnen 4 und verlieren 38, die sozialistischen Republikaner gewinnen 8 und ver­lieren 6, die unifizierten Sozialisten gewinnen 3 und verlieren 19, die Progressisten gewinnen 17, ebenso die Aktion Liberale. Die Sonservatioen gewinnen 5 und verlieren 4 Sitze. Unterlegen sind u. a. Renaudel, Paul Constant, Bedouce, Prevost, Dalbiez, Franklin-Bouillon und Augag- neue Obwohl dre Wahlresultate noch imvollständig bekannt sind, drückt sich das Gesamtbild bereits beutlid)et aus. Der Erfolg der Politik Clemenceaus steht fest, dessen Anhänaer fast überall Boden gewinnen, während die Oppositions­führer der radikalen Parteien, wie Renaudel in Toulon und Franklin-Bouillon und Chaumet in Bordeaux geschlagen sind. Die Sozialisten ver­lieren viele Sitze, besonders in den Nachbargegen- den der Front, im Elsatz und in Lothringen, wo sie wahrscheinlich alle Sitze verlieren werden, tu Paris, in Amiens, und in der Gegend des Pas de Calais, wo sie gleichfalls alle Sitze verlieren Albert Thomas ist gewacht. Die Liste Longuet ist ausgesprochen in der Minderheit, doch steht dies­bezüglich noch nichts Bestimmtes fest. Die emsige (legend, wo die Sozialisten merklich Boden zu g. mimten f-dxinai, ist das Departement du Wrd, das vom Feinde besetzt war und wo die gewählten Sozialisten sich bis zum Ende des Krieges durch ihren guten Patriotismus ausgezeichnet haben, indem sie namentlich 1917 es ablehnten, sich an

Gin Strafantrag der Regievmg gegen die Lrauzzeimna.

Berlin, 17. Nvv. DieKreu-zeitung" veräffentlicht in ihrer Nummer vom Montagmor­gen einen Artikel, der neben mancherlei Beschimpf ungen und 83erteuntifungen den Satz enthält: ,.Erne Regierung, eine Presse, eine "Partei, die Landesverräter ober Schieber unter sich duldet, hat keinen Anspruch mehr aus eine loyale Be­urteilung." Wegen dieses Artikels hat die Reichsregierung durch Kabinettsbeichlutz Strafantrag gestellt.

Fveigabr des deutfchni Mobiliars in Elfatz- Lochringcn.

Berlin, 18. Novbr. Die Bedeutung des deutsch-französischen UebeveinÄmmens wegen Frei- gäbe des bcutidicn Mobilarsim Elsaft labt sich, wie verschiedene Blätter seststellen, am besten daraus ersehen, daft die Zahl der bisher in Ellast' Lothringen Ausgewiesenen aus 80 000 geschätzt wird, von denen die meisten ihren Wohnsitz unter Zurücklassung ihrer gesamten Habe verlassen mußten.

Kesselbach, 14. Nov. Ans englischer Ge-- sanyenschas'c kehrten zurück Heinrich SchnÄl, Hein­rich Hilgärtn-r uno Heinrich Wieftner. Bis jetzt sind alle aus enalischer Gefangenschaft zurück. In nan-ösischer Gefangenschaft befinden sich noch Lehrer Ziegler, Wilhelm Schnell und Heftrrich Swomber.

)) Orten berg, 15. Nov. Heute morgen traf «S englischer Gefangenschaft Herrn. 2B er ne de, Sohn des fürstlichen Kutschers Hinkelthein, nach saft dreijähriger Abwesenheit von der Heimat -in Er geriet bet einer Entlastungsoffensive im Torsi 1918 in englische Gefangenschaft. Im letzten Jahr war er bei englischen Bauern beschäftigt und hatte eS vechältnisrnäftig aut. Wte alle bisher aurückaevehtten OXsangencn klagte ct über die «oheit der belgischen Bevölkerung bet der Rück- fabrt in die Hetmat und war des Lobes voll über d-n herzlichen Empfang in der deutschen Heimat. Auch die Heimagteincinde hteft ihn durch Fahnen- sllnnuck herzlich willkommen und liefe auch ihm, w^ bisher allen ^nrWern, mcfwerc Überreichen Aus englischer Gesangenschasr fehlt rcftt nur noch ent Crtenberger, dagegen noch alle cu8 französischer Gefangenschaft.

«Eagten, der 27jährige (Steftromonteur Anton Schittler, bet 30jährige Ttansportarbetter Ludwig W e s p, der 41jährige Taglöhn.t Wllhelm Schiering, der 42jähriac schmied Mnrad Seylitzberger, der 31iährige Werkftätten- arbeiter Franz Ellermann, der 17jährig« Hilfsarbeiter Philipv Weilet, der 33jährige Hausbursche Johann Becker und der 32jährige Schmied Otto Heintze wollen nur vermittelnd, meist sogar im Einverständnis mit den Geschäfts­inhabern, gehandelt haben. Die AnklagebehHrde lieft nach der Vernehmung per Zeugen die Anklage auf Zusammenrottung fallen. Das Gericht ver­urteilte die Angeklagten zu Gefängnisstrafen von 6 Wochen bis 5 Tagen Gefängnis.

Mark, angeblich im Namen der Streifleitung, beschlagnahmt und fort geschafft. Die Geschäfts- inhaber, btc sctziehlich dn Gewalt wichen, mußten ihre Waren zu den von den Rädelsführern, von denen ber Hauptbeschuldigte nicht ermittelt werden . . . .

tonnte, festgesetzten Preisen verkaufen. Die An- ftschererbetriebes tu

der StoiHokmer gtntfaeft m bekekllgen, bevor der beetfebe Msirwrismus völlig niedergeworsen lei Pari», 17. Nov. (WB.)Prrfte de Pans schreibt in einer Sonderausgabe: Dre Wahlen scheinen die Physiognomie der Kammer merllick umgcstaltet zu haben. Zahlreiche Abgeordnete bi- den vor dem allgemeinen Stimmrecht feine Gnade gefunden. Die merklichste Niederlage ist die der Lifte der unisizrerten Sozialisten in der Umgegend von Paris. Die Niederlage Longuels wird nicht mir in Frankreich, sondern in der ganzen Well kommentiert werden. Bon Mitarbeitern Giemen- ceaus sind gewählt: Loucheur, Motz, LeygueS, Abrami, Mandel, Abel und Albert Sarraut. Fcr ncc sind gewählt Deschaunel, Biviani, Briand. Herriot, Albert Thomas und Guesde. In Elsa« und Lothringen scheinen nationale vlockkandftuten gewählt zu sein.

Dahlen zur ungarischen National Versammlung.

Budapest, 17. S3W Ter Minister rat ha» heute einstimmig beschlossen, die Wahlen zur Na­tionalversammlung für das ganze unbe­setzte Gebiet des Landes aus den 21. Dezember aus zuschreiben. Tie Natwncklpersammlung' soll am 3. Januar zirsammattreten.

Einzug der ungarischen Armer in Budapest.

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Budapest, 17 Nov. (Wolff.) Der feierliche Enizug der nationalen Armee wurde laut einer Meldung des ungarischen Korr.-Bureaus in Buda pest festlich begangen. Die Stadt trug reichen Flaggenschmuck Bürgermeister Bady begrüßte namens der Hauptstadt die Truppen und tbren Führer Hortby. Dieser erwiderte: Tiefe Stadt verleugnete ihre tausendjährige Dergangenheit und wurde zur Berderberin der Nation. Wir verzechen ihr, wenn sie zu ihrem Vaterland nurüdfefort. 'Der Ministerpräsident hielt eine Ansprache an Horthv, in der er ausführte, die ungarische Nation könne und werde sich wieder aufraffen, wenn sie aus ihre eigene Kraft vertraue und unerschütterlich ander christlich-nationalen Richtttng fest- Halle. Horthy erwiderte mit Dank für die Be- grüftung und sagte sodann: Die Revolution brachte dem Volke nicht nur keine Freiheit, keine Rechte und fein Brot, sondern auch nicht den über alle? erlernten Frieden. Die Gistkeime müssen aus der Seele des Volkes entfernt werden und a'le ungari­schen Patrioten müften sich zufammenschlieften im Jmteressc des heiligen Zieles, dessen zwei Pfcller sind: Nationaler Gedanken und chrismche Moral. Mit dem Vorbeimarsch der Truppen war iw Feier beendet

Nordweftruhland."

Berlin, 17. Nvv. (Wolff.) Tic Nachricht, bafe C brr ft Bernwndt sich mit seinen Trnppm dem (.'ieneral v. Eberpardt unterworfen habe, be- slöttgt sich. Ter Zustand der Bermondtschen -tru> xen ist noch unübersickstlich, doch scheint rmter ttmeu eine starke Verwirrung zu herrschen. Die nvr-^ve;>- russische Armee hat sich aufgelöst.

A mste r da m, 17. Nov. TieTrums" meldet aus Hcklsingifvrs, daft Judenitsch als Obev besehlsbaber des Nvrdwes!2;oer«s znrürtgLvreten nnd daft Laidvner, der zugleich Besel^Zhabe-i. des eftlMndffchen Heeres ist, den Belehr über­nommen hat. Diese Moftnahme Verfolgt den ^weck, eine Internieruna des russischen Heeres zu ver- hindern, falls es sich über die Grenze nach Estchland zurückziehen muß. . .

Königsberg t. Pr., 17. Nov. (Privat- telegramm.) Der Befehlsbaber der russischen West- armer Awalvf f-Ber mondt begründet die Unterstellung seiner Truppen unter den Befehl deS 1 (SleneralS von Eber Hardt damit, daft er die ' mili'Lrische Lage für rmchlltbar angesehen tofg. weit die Letten ein Bündnis mit den Bvllä-eimsten geschlossen hatten imb mit starken Kräften gegen Mitau vorgüigen. ______________

17. Nov. (WTB.) Heute nach­mittag wurden drei Militärpersonen von Beamten der Sicherheitswehr in Schutzhaft genommen, da sie angeblich vor dem Reichstag ein Attentat auf Lededour ausüben wollten. Tie sofortigen Feststellungen haben ergeben, daft von einer Absicht, ein Attentat auszuüben, keine Rede

Geschäftsverlegung Für das mir seither ent (regen gebra hte Ver­trau, n bestens dankend, beehre ich mich meinen verehrten Gönnern und Kunden &n- zuzeijren, daß ich meine tomiil-lsparaliir-Wettll von Bahnhofstraße 05 nach meinem Grundstück

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