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««bühreu «nd Urlaub sürLaz-rcttkranIe.
Berlin,
Segen die Steuerflucht.
Die Not der MiNtärrentenempfänger.
Weimar, 16. Juni. Der Nationalversammlung ist eine Novelle zum Gesetz gegen die Steuerflucht vom 26. Juli '1918 zugegangen, in der es heißt:
81. Die nach 8 5 des Gesetzes gegen dieSteuer- slucht vom 26. Juli 1918 zu leistende Sicher-
findet im Saale des Hotels Tvopp eine oITgentiti Lehrerversammlung für .Oberlzessen statt, auf der SckMlrat Schercr-Ofsenba-ch über bat wj. zeitlichen Religionsunterricht sprechen tntrb.
Hessen-Nassau.
1(6. unter 011887 iUefe A weiser.
Idter ‘Peiüer ei lirt. grührren $ n gibt vor Zwar
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Eine Erklärung des Rcichsernähmngs- mivifters.
In der preußischen Landesversammlung er- klärte am Dienstag auf eine Reihe von Anfragen Reichsernährungsminister Schmidt: Der Landesbund hat an mich das Ultimatum gerichtet, die Zwangswirtschaft am 1. August aufzuheben, widrigenfalls die Lieferungen sckon am 1. Juli aufhören werden. Ich habe hierauf die erforderliche kräftige Antwort gefunden. (Beifall.) Die Preise würden in diesem Falle steigen. Uno wo
wird. , i
----- Frankfurt a. M., 16. Jrmi. Ä Pferdedieb, der besonders in Oberhcssen eil Diebstähle ausgefühtt hat (in Rendel allein vittz versuchte im hiesigen Polizeipräsidium auf se fache Art Selbstmord. Er schnitt sich bte M adern auf und stürzte sich bann eine Trep^ Ijttui Lebensgefähilich verletzt wurde er dem Krairta Hause zugeführt.
[] Neustadt, 16. Juni. Nach funffahn« Pause wurde gestern hier zum erltenmal M« in gewohnter Weise die erste Schwalmer Ku mes abgehalten.
Aus dem besetzten Nheingebiet. . Bezirkssynode und Rheinische Republik. = W ies baden, 16. Juni. Im Namenk Nassauischen evangelischen Landes tivche hat ii Vorsitzende der Bezirkssynode für den Konstskw bezir! Wiesbaden, Dekan D. Schmttt - voq a. M., aus Anlaß der republikanischen Smds bestrebungen bei Jber Staatsregierung in ®id baden einen energischen Protest crlpben W jeben Versuch der Loslösung Mtnassaus von da preußischen Staat und gegen die Errichtung an rheinischen Republik.
Die rrommunalroahlen.
«u- Italien. | ■
Bern, 17. Juni. (Wolff.) Nach einer j Meldung des römischen Mitarbeiters des „Se- i colo" verlief der gestrige Ministerrath sehr stürmisch und endete damit, daß sämtliche Minister Orlando ihre ! Portefeuilles zur Verfügung st e l l t e n. Der Ministerpräsident begab sich hierauf zum König, der den Wunsch äußerte, I; das Urteil der Kammer abzuwarten. hierauf I soll Senator Maggiorino Ferrari zum vor-1 läufigen Verpflegungsminister ernannt worden sein, was aber noch nicht sestgestellt ift. I
Die Erfahrungen der ungarischen Rälerepublit.
Snbayefi. 17. Juni. (WTB.) Korr.-Bui, In der Montagssitzung der Sowlets warf oer l Volksbeauftragte der Finanzen, Eugen Vergu, einen Rückbltck aut bie bisher auf wirtschaftlichem Gebiete geleistete Arbeit. Gegenwärtig stehen 800 Finanzinstitutei samt ihren Filialen unter staatlicher Verwaltung. In diesen befanden stch etwa acht Milliarden Kronen Nominalanlethen, vielleicht noch mehr Wertpapiere, die vom Staate beschlagnahmt wurden. Dies scheint eine ungeheure Summe. In Wirklichkeit aber hat dtes nur negative Bedeutung, sie besteht darin, bafe bte Stabv I taliften verhiirdert werden, über ihr Geld nach Belieben zu verfügen. Die Sozialisierung des Großgrundbesitzes ist formell zwar durch- geführt, in Wirllichkcit jedoch noch mcht, ba bie allen Besitzer sich vielerorts noch auf ihren bisherigen Plätzen befinden. Die Ursache liegt barm, daß die Feldarbeiter noch nicht das notwendige I Arbeitsbewußtsein besähen. liebet Katastraljoch sind sozialisiert. Über 100000 Arbeiter arbeiten bereits. Die Lahmlegung bK Han- , dels sei notwendig, da Ungarn unter der Blockade stehe und kein Rohmaterial vom Ausland berem- komme. Wenn durch die weitere Bewittschaftmig erreicht werden soll, daß das noch vorhombeiie Material nicht der Bourgeoisie, sondern den Proletariern zugute komme, müßte der Handel stlllgelcgt werden. Dies führe zwar $ur Bureaukratre, aber es konnte nicht anders gehandelt werden. Die Mängel aus dem Gebiete der Sozialiperung sind in erster Linie darauf zurückMführen, daß bte Betriebskommissare und die kontrollierenden Ar- beiterrätt ihre Aufgabe mißverstanden hätten. Der | laute Gegensatz zwischen den geistigen und! den physischen Arbeitern müsse unbedingt beseitigt werden. Ohne fachlich gebildete Arbells-! käste ist jebe Produktion unmöglich. In der neu geschaffenen Bureaukratie gebe es zweifellos ßeirte, die nicht dorthin gehören. Die erprobten Führer der Gewerkschaften müßten zur Mitarbeit herangezogen werden. Die bisherigen Ergebnisse der Produktion seien leider als salle d>t tu bezeichnen. So ging die individuelle Produr- 8on im Kohlenbergbau um 10 bis 38 Proz. gegenüber Anfang 1919, um 50 Pro-, im Verhältnis zur indivüruellen Produktion un Frieden Mtrütf Auch in der Maschineninduftrie ist der Rückgang sehr bedeutend. Die Ursachen seien das Aufhören der kapitalistischen Arbeitsdisziplin, die Aufhebung der Akkordlöhne, der Umstand, daß die Arbeiter noch nicht zum kom- vlumstischen Selbstbewußtsem durchgedrungen sei, daß jeder soviel arbeiten muß als er tarnt, ob- hyohl er nicht mehr bekommt als der andere. Diesem Umstand müsse entweder burch Einführung pon Prämien ober durch die Rückkehr zum Mllordsystem abgeholfen werden.
Au» Deutsch-Böhme«.
^^Ni-d-r.Wöllstadt, 16 3M«] bisherige Bürgermeister Bechtold 252 von 255 abgegebenen Stimmen wieder^ Münster, 17. Juni. Bet der am s tag hier . vorgenommenen Gemein oei^, Wahl, zu der zwei WaUvvrschläge wMÄ waren, thibcn von 203 Stimmberechtigien von dem Wahlrechte Gebrauch gemacht. i-r parteiische Liste erhiell mit 82. ^liinmenst- Kllipar Sommer, Heinrich Heß 1-, Tamer 3., Kvnrad Biedenkopf 3., D^nNch Wilhelm Mvgel. Hcinttch Pitz 2. LudMg tzewchb Torr ä.: .bie Liste der fabnltrWM 36 Stimmen 3 Sitze: Johannes Steg a Mombcrger 2., Heinrich Dörr 2 «-ä
no. Nieber-Ohmen, 1?.Juro.
am Sonntag a^ehaltene-n GemenAwatsweiu ben von 723 Wahlberechtigten 577 SMi'N^ I gegeben. Davon entfielen auf Jen, ^ Wahlvorschlag 216, auf den denvokvatlschs^ noch überftngen. auf ^lalben^tatifto ^8 Stinun^
dberL 3M Km 21. JuniIdaß von der bürgerüchor Me fr, M» &
«rhöht werden.
8 2. Die Sicherheit ist auf Anforoern des Befttzsteueramtes auch bann zu leisten, weuu Tatsachen vorliegen, welche bic Annahme recht- fertigen, daß Vermögenswerte des Steuerpflichtigen dem inländischen Steuerzugriff entzogen werden
v v Dankes?irche ein ^wßes Kivckienkonzert. Mit diesem Konzert wrrd sich nad) kurzer hiesiger Tätigkeit der Dirigent des Vereins, Dr. Otto W i r s i g , der einen Ruf nach Oldenburg erhalten hat, verabschieden.
Ö Aus der nö rdlicheu Wetterau, 17 Juni. Im Wettertal von Muschenheim bis hinab nach Steinfurth ist die H e u e r n t e tu vollem Gang. In den feuchten Talgiünden, bte unter der Trockenheit weniger zu leiben hatten, ist der Ertrag immer noch zufriedenstellend, bte Güte bes Futters ist vorzüglich Recht hohe Prer,e wurden bei Bersteigeruirgcu von Wiesen erzielt, Preise, die bei Berechnung auf den Zentner des Ertrags die seither imJwbcl gültigen Pretse für ü-u „„ .>, =>,.^
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könnten.
83 Die Festsetzung und Anordnung der Sicherheit erfolgt int Falle des 82 durch Zustellung eines mit Gründen versehenen Bescheides über oen Betrag der angeforberten Sicherheit an den Steuerpflichtigen, feinen gesetzltcheu Vertreter, Bevollmächtigten oder Testamentsvollstrecker Der Bescheid enthält eine Belehrung über bte zulässigen Rechtsmittel. Er ist sofort DotlftadbaL
Bei der Berechnung ber Sicherheu ist bas, '
vermögen auf bat Zeitpunkt des Eintritts der | tenWipfanger
ratung der AnswanoerungsiUsrrgeri ein- gehend besprochen und Nargestellt. Sodann beschäftigte sich der Beirat mit den zur fBc-, kämpsnng ungeregelter Werbetätigkeit durch Auskunfteien, Stellenvermittler, Siedlungsgesellschaften und AnswcmdererKeitfchriften erforderltchen Maßnahmen. Eine wesentliche Verschärfung der jetzigen Bestimmungen gelegentlich der jetzt schwebenden Neubearbeitung des Auswanderungsgesetzes wurde all»
Weimar, 17. Juni. (Wolff.) Dte Mehrheitssozialisten haben in der Nationalversammlung folgende Interpellation eingebracht: Was gedenkt die Reichsregiierung zu tun, um der schreienden Not der Militärreu- : Mrelljteus ab-uhelfeu.
' Wien, 17. Juni. (Wolfs.) Die Deutsch- Göhmische Korrespondenz meldet: Der deutsch-böhmische Landesrat beschloß mit Rücksicht darauf, daß die tschecho-slowakische Regierung den Ausnahmezustand im ganzen föebiet Mähren, Böhmen und Schlesien so- tvie das Standrecht für den ganzen Bereich ixt tschecho-slowakischen Republik verbündete,
der deutsch-österreichischen Staatskanzlei für | den Fall der von den Tschechen angeordneten Mobilisierung in den deutschen Gebieten der Sudetenläitder und der Heranziehung deutscher Staatsangehöriger zu militärischen Dienstleistungen für ben tschecho-slowakischen Staat eine Protestnote mit der Bitte zu unterbreiten, sie aus drahtlichem Wege dem Rat der Fünf in Paris vorzulegen. Der Landesrat empfahl weiterhin den deutsch-böhmischen politischen Parteien den Eintritt in den Wahlkampf und erklärte das erzwungene Gelöb- uis für den tschecho-slowakischen Staat, weil gegen das Völkerrecht und gegen das .Sittengesetz verstoßend, als unverbindlich, und »vechtsunwirksam.
Die deutschböhmischen Mllteilungen ^melden: Bei der deutsch-böhmischen Landes- flcegierung sind weitere 6 Proteste deutschböhmischer Städte und Gemeinden ■gegen die zwangsweise Einverleibung KeutschDöhmens in den tschecho-slowakischen 4Staat eingelaufen.
Tatsachen zu ermitteln, welche die Annahme recht- |Der hessische OoUsbunö über die llm-> fertigen, daß der Steuerpflichtige Bermögensimrte triebt» im NKeinliMÜ
dem inländischen Steuerzugrüff entziehen wüü Der LNeve lul UQeiniUHO.
Steuerpflichtige hat auf Anfordern des Besitz- Der Hessische Volksbund mmmt zu
steueramts eine BermögenserNärung abzugeben. Umtrieben im Rheiulande durch fol-
Die 88 6, 12, 13, 14, 26 Abf. 2 des Gesetzes gegen gende (Märung StellAng: ~ , J
die Steuerflucht vom 26. Juli 1918 finden ent-1 „Mit Empörung hat der Heffische Vollsbund sprechende Anwendung. , r r . gesehen, wie in dem besetzten Teilen des naifau-
Das Besitzsteuecamt kann bte Sicherheit frei- jsch-hessischen Gebietes, auf bas sich feine Werbung geben, wenn die Voraussetzungen entfallen, un- einen großhessifchen Lande sver- ter welchem die Feststellung der Sicherheit erfolgt Hand itn Rahmen eines starken deut- ist. Tie Freigabe ber Sicherheit ist bem Steuer- schen Reiches erstreckt, elende Subjekte sich pflichtigen von bem Besitzsteueramt burch einen gesunden haben, die über die künftige politische Or- Bescheid mitzuteilen. . gavisation dieser Gebietsteile mit der besetzenden
§ 4. Tie Reichsregierung ist ermächtigt, mit Macht in landesverräterische Verbindung getreten I auswärtigen Regierungen Uebereinkommen ünd. Der Hessische Volksbund weist ausdrücklich roegen gegenseitiger Rechtshilfe bei ber Fritstellung daraufhin, daß die Regelung dieser Fragen mir des im Ausland befindlichen beweglichen Ver- innerstaatlicher Natur fein uni) bieiben darf Ge- mögens der im Inland wohnhaften Peribnen eade jetzt muß ferner jede geschichtlich rückfchau- abzuschließen. I ende Kritik und Polemik gegen andere deutsche
----------- I Stämme und Staaten unterbleiben. Sollte gar
3<||> Hem ttctcBC» I im Falle eines feindlichen Einmarsches von ber
1 he setzenden Macht der Versuch gemacht werdm, die großhcssischeu Besttebungen auch nur zum Gegenstand einer Besprechung zu machen, so erwarten wir, baß alle Angehörige des Hessischen Votts- bunbeä einem solchen Ansinnen mit kalter Abweisung begegnen. Ailders Handelnde könnten nicht mehr als Deutsä-e und somit auch nicht mehr als unsere Mitglieder betrachtet werben."
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SM.“ iCttfidö,tn15?L ljanm. W dieM lösüjc; fcnßt r'^Sabtnreb IHn d’ 0e m e i n MZÄdettchtiSten Lyf* inib ob 1 IBjC MA M
Schä^ tr.to.mben Waldarbeiter,
II k 3 Mnnes & ItasM Mw IjiStefed, Ipbnllsvahl b Lbn Wertd Je fielen 507 auf
1. Ium 1919 ab-------- <<?, /■
Reichswehr-Angehörigen bei ihrer Aufnahme Lazarett, Krankenhaus ober in eine andere Heil- anftait neben ber dienstmäßigen Enttthnung bte Reichswehrzula« ungekürzt gezahlt. — Die La- zarettkrvnten des alten stehenden Heeres erhalten vom 1. Juni 1919 ab den Unterschied zwischen den ihnen auf Grund ber ketzigen Bestimmungen zustehen den Gebühren und benen, bie sie als Angehörige ber Reichswehr erhalten
lhubs, sowie bei Beurlaubung aus ärztliche» Grün- mite'chvbWcr .Azl vor bie Tür itcnte, rurucc- ben wirb auch freie Eisenbahnfahrt gewährt. D« gewißen.
Gebühren nach Ziff. 1 und Verpstegungsgolb, zur „ , Kreis Friedberg
Zeit 2,70 Mk., sind ungekürzt zu zcchl-tti. Dies Q. B a b - N a u h e i m, 16. Juni. Seit I gilt nicht für einen kurzen Urlaub, z. B. an gestern erheben die hiesigen Hotel- und Pen- Sonn- und Festtagen, ber auf ben itttägigen sionsinhaber wegen wesentlicher Erhöhung der Urlaub nicht in Frage kommt. Für bte Vimityung Betriebsunkosten auf den Gesamtrechnungs- von Schnellzügen bleiben die geltenden Vestim- t,et,QQ ber bei ihnen wohnenden jGäfte einen mungrn MftcchtkrhÄten. nach dcmm bei eum lM- xeuerunqszuschlag von 3 Prozent. —
... „ . ’ SS'Äanta Am kommenden Sonntag den 22. d. M »er-
Leit kann bis auf 50 v. H. des Vermögens des ^gte wirb diese Verfügung allgemein ausgedehnt, anftaltet der Vortrags- und Ja u) 11 Steuerpflichtigen festgesetzt oder auf diesen Betrag Die Benutzung ber 3. Wagenllasse wird ben|öeretn in ber^Dan
Schwer verletzten zugestanden: den Veinamwilierten unb Krücken trägem grunbsätzlich, im übrigen für einzelne Fälle, in benen eine Nachbesck^migung des Lazaretts notwendig ift. — Somit sind die Kriegsbeschädigten ben Lazarettkrmiken bor Reichs- wehr völlig gleichgestellt. Ein alter Wunsch ber Kriegsbeschäbigten ist bamit von ber Regierung erfüllt worben.
Butzbach, 16. Juni. Bei der am 15. hfl ftattgehabten Gemeinbevatswahl wurden IM Stimmen abgegeben, wovon 9 Stimmen unM sind. Es entfielen auf bie erste Liste (BenmA Bürgerparteien) ßl!4. auf bie zweite Äifte (U. e. I 163, auf bic dritte Lifte <Demokratis<l>e .Partei! auf die vierte Liste (SozialbemvkratiM Paifl 441 Stimmen. Mithin erhielt WahlvorMt 16 Sitze, 2 1 Sitz, 3 4 Sitze, 4 4 Sitze. J j toäfolt roirrt)en vom WahAorschlag 1 Medizrnch Tr. Emil Vogt, Kassen Kontrolleur Karl Kunieq Oberlehrer Professior Dr. Ferbiuaud Werner, ß brifaiü A. F. Tröster, Kaufmann Loms M Qfef an getwraffeier Jab>b Weil. Vvm WaM schlag 2 Kaufmmrn Josef Oppenhcnner. Wahlvorschlag 3 Färbereibefitzer Wühclm M bach, Gastwirt F. W. VMler, Z. L>. Bmeauvorsteher, Rechtsauwalt Karl Wj Vom Wahlvorschlag 4 Bruno Wittig, MM der Volkskammer, Stabttechner Eduard M I darf, Küfer Hans Schalter, Buchbinder M Brülst. J
h Echzell, 16. Juni. Die am SM abgebaltene Gemeinderatswahl brachte d-r bW lidjeu Partei 8 Sitze, bie Linke erhielt brrej kl. Lollar, 17. Juni. Zu der am 15.31 hier abgehaltenen Gemeinberatswayi« I ten nicht weniger als 4 VorschlagÄisten ous^ Es würben insgesamt 834 Stimmen awgg Es entfallen auf bie Liste der U. L. P. (Sch^ I 208 = 3 Sitze, der Soztalbemvkratischen W hettspartei (Forbach) 250 == 4 Sitze, Unpattrq Liste (Hoimaim) 301 = 4 Sitze und Unpatto-fl Liste (Römer! 75 Stimmen - 1 Sitz. lA » somit Gewählt: 1. Willy Schilling, JnstallH 2. Georg Wissemann 2., Schlosser, 3. Dlt» J I ker, Schmied, 4. Ludntig Forbach,
5. EhrisAan Göttlich, Schncidermcister, I Schupp, Privatier, 7. Philipp Dölpel, Sh^ 8 Ludwig Hofmann 5., Lcrndwlrti 9. Geißler 7., Schreincrmeister, 10. Erich Direktor, 11 Heinrich Mus 6„ LandM» .1 12 Balthasar Römer, Landwirt. Nr. 4, tmb 11 haben bisher bereits dem GemE augchört. Tie Listen der Unabhängigen^ I und per Sozialdemokratischen Mehrheitspanri ven verbunden. Wir haben also für die J«J, I drei Jahre einen Gememderat mtt WtaltP^
= Fran kfurt <t M., 16. Juni. Mehm Truckereibesitzer haben dem Magistrat ForderuM über 27 000 Mark Drucksachen, bie der Äk. beiter rat bei ihnen Herstellen ließ, überreich Es ist fraglich, wie sich oie Stabt dazu verHM
-! Gießen, den 18. Juni 1919,
. jall.) Die Preise würden I Lebensrnittel.
in diesem Falle um das Drei- bis Vierfache *♦ Kase-Verteiluna. Von Don- steigen. Und wo sollte ich dann die Milch für ^^aa bis Montag gelangt in verschiedenen Kranke und Kinder hernehmen^.die sie^ohne- ^schäften Käse zur Verteilung. Siehe An- Hin schon nur in der notdürftigsten Menge 1
erhalten? In der jetzigen Zeit ist es unmög- b Marken-Ausgabe. Am Freitag lich, die freie Preisgestaltung wieder einzw. 20. unb Samstag ben 21. ds. Mts. gesehen. Bei ben Eiern hat sich dre Zwangs- (n ben Bezirken Brot-, Nährmtttel- bewirtschaftung nicht bewahrt Meine 93er- unb Zuckerkarten wie nachstehend zur Aus- sucbe, eine Senkung der ©tarfeprcife im bc. E Freitag vormittag von 8—12 Wege ber freien Berständiguna herbeizufuh- » Freitag nachm. von 2-6 Uhr,
ren, sind vollkommen fehlgeschlltgen. Sollte ^mZtaa vorrn. von 8-12 Uhr, R-Z bie Drohung mit den Nichtablieftrungen zur nachm. von 2-6 Uhr.
Wahrheit werden, so wird m zedem Falle *» I n ber städt. Gernüsever- strasrechtlick einaeschritten werden. Sollten x^ufs stelle, Marktlauben, kommen mot- sich die Fälle häufen, so toe^en toir besondere anderem Blumenkohl, Gelbe RÜ-
Kommissionen zu ihrer Erm^telung ein- Gurken, Rhabarber, Salat, Spargel, setzen. Die Anregung, einen Teil der Lebe-ns- Zwiebeln, Dörrgemüse und Dörrobst (Zwet- mittellosten auf den Staat zu übernehmen, I »um Verkauf.
ift natürlich undurchführbar. Die Einfuhr ' ° *
von ausländischen Futtermitteln soll nach Amtliche Personalnachrichten.
Möglichkeit gefördert werden. $er Lchramtsasiessor Wilhelm Bausch aus Bieb-
Nerlin olme Leitungen tick wurde zum Oberlehrer, der Forstafsessor Er-
^rrini mmc öciwnuru.__ ... Iwin Thum in Sdfottcn zum Forstafttstenten er-
Berlin, 17. Ium . In ter Angelegenheit naHnt dem Aus-schreiben der mit einem des Streiks im BerItner Stitungsge- evangelischen L!ehrer zu besetzenden SÄulstelle zu w 5 r b e hat heute bas S ch i e d s g e r i Z win gen b e r vird noch mit geteilt, daß Mit
dell und gegen Abend einen Spruch gefallt, oer . ^kIlc OrgsnLsteiidvmst verbunden ift — von den Verlegern bereits angenommen worben ^.^gt ist eine mit einem Lüholijchen Lehrer zu ist. unb ber, »me man.chmimmt, a-uch b« Zu- ^setzenbe Schulstelle in Klein-Auheim, Kr. ftimmung bet Arbeiter finden Man hoM, Offenbach, und eine mit einem katholischen Lehrer daß bie Berliner Zeitungen bereits morgen ftüh besetzende Schulstekle in Mainflingen, Kr. wieder erscheinen werben. Offenbach. ,
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Sobttim«fentt,ei7 & «ra.) «fesi-ÄS Mittwoch ist hier ein AppeII fämtli(per ttn- sammengehÄrgten Lanojützrwerkcu angeahren und tauglichen unb tauglichen mti11är- ^tieTte gefdxo'ben. Die 32 Jahre alte lebige Pau-1 pflichtigen Personen angeorbnet Mogk, die auf bem angehängten Wagen war, worben. kam zu Fall. Es wurden ihr vom Zuge beibe
Rtlchswandmivg-amt. Beine abgefahren. Sie ist inzwischen auf
Berlin, 16. Juni. (Wolff.) Am 14.Jimi bcm Transpott nach der Klinik in Gießen ged fand die erste BoNversanrnilung der zahlreich störten. ber Straßenbahn,
aus allen Teilen des ^ick^s erschieEten! eii^ .schnellere Abwicklung im Verkehr zu Beiratsmitglleder des Reichs wände- it)on Donnerstag den 19. b. Mts.
rungsamts statt. Nach Erledigung ge- Wagen der sdädt. Straßenbahn 8 Stück
schäftlicher Anaeleaenheiten, insbesondere der Fghrmarken Hk 1 Mk. statt nüe bisher 12 stück Bildung von Ausschüssen wurden die Richt- 1,50 Mk ausgegeben.
timen für Auskunft er teiluna und Be- ** Zur Stadt verordnet en versamm- ber Auswanderungslustigen ein- tu« g. 5n unsrem
. —■ - ' 1 Debatte über das Elellrinratswerr handelte es
sich um bem Beamten Klaus, nicht Maus, tote irrtümlich mrtgctdlt iwurbe
** Deutschvölkischer Bund. Der Porttag, ben Prof. Tr. Werne r - Gießen gestern | abend im Hotel Errchmm über „die wahren Könige unterer Zeit" hielt, fand vor übe-rfülltem Hause stürmischen Boifall. Wir müssen den Bericht aus Platzmangel auf morgen zurückstellen.
Landkreis Gießen.
O Muschenheim, 15. Juni. Die hiesige Spar- und Darlehnskasse e. G. m u. H.
16 Cfrtrm 1 Mit Wirtim« vvm hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr emen Gesamt- tst- F^nr t- Mit ^rirnmg vmn ( rr^^r bon 6i8 55238 Mk. und erzielte ttotz iS" burS bie ZeitverhättMe bedingten Kurs- ebönaen bei ihrer Aufnahme tn ein J vieler Papiere noch einen Reingewinn von
1095,46 Mk. Die Müalieberzahl beträgt 52. — Ein ans Darmstadt zu Bestich hier wellender Jmige »og sich beim Baden in der Wetter durch eine Glasscherbe eine schauere Fußverletzung zu, so baß sofort ärzlliche Hilfe berangtbolt werden mußte.
Kreis Schotten.
toftr,! = Schotten, 16 Juni. Hier wurden zwei allen Metzgerläde« von etwa 30 s^rsonen er-
Ausschreitungen in Frankfurt.
= Frankfurt a. M„ 17. Juni. Am Moi« 1 tag abend ßam es vor bem Hauptbahnhvf zu fdinofl ren Auseinandersetzungen zwischen einer nachÄu-I senden zahlenden Volksmenge unb bem Marti»V sicherun gsdienst. Ter Gritnd war die Mißhandlii.H« zweier Stilbeiiten durch Matrosen. Tie Stubervai jl sollten französische Offiziere „fixiert" Ijaben, iwl auf diese sich den „Schutz" der Matrosen erbetüJ Unter bem Absingen patriotischer Lieber und bffl Stufen ' „Stiebet mit ben Matrosen", zogen m$ Mitternacht große Volksmengen vor bas Garlfoiv Hotel, in bem bie französischen Offizien wohnen. Diese crHärten, falls bas Hotel angt- griffen würbe, würden sie sofott die $e, Ichießung vonFrankfurt veranlassen. Tci Hotel steht ständig unter bem Schutz französische! Truppen. Kurz nach 12 Uhr nachts fiel plöj. i lich von unbekannter Seite ein S ch u ß , ber ein® Rabfahrer burch einen Bauchschuß lebensge älii, lieb verletzte. Hierauf eröffnete ber Marines''che- rungsdienst aus Maschinengewehren Feuer, wodurch ein Herr einen schweren Ob«, schenkclschuß erlitt, ein anderer trug ein« Beinbruch davon. Gegen 1 Uhr nachts war d dann ruhig in der Stadt. — Heute nachmikto sammelten sich abermals Tausende vor bem Co» . wn-Hotel unb auf dem Bahnhofsplatz an. S&» sichtshalber ließen bie Franzosen zwei Panrrri autos mit Maschinengen«hren vor bem Sol aussahren, um jeben Angriff sofott im Keim »Z I sticken zu können. Das Haus, in bem die Matro!» | pofriert sind, ist durch zahlreiche MaschmengewetziI gesichert uno außerdem in weitem Umkreise öuii j Draht abgesperrt. Die übrigen Potizeitrupkiß stehen in Alarmbereitschaft.


