Mt: enrefigt» h— sich artgen. i tudMid)« Äi»Ä, t*r fcmmtxDoentünucgc uhd nbet flch jebts menschlich fühlende der Rechte, dir ine berutltü) totiyn ürra^nt an*
oll
über»
den ferner für die Wiedereinsetzung eine kolonialen Rechte im Rah-
Lberhessische- Museum n. Gailsche Sammlungen.
Die endgültige Feststellung wird demnächst erfolgen.
demokratische
Partei veranstaltete g
ern abend im Gt-bt
17. Fan. Die Parteileitung de
Berlin,
Berlin, 17. Jan. Die Parteileitung ber . 'tugenbrr-tefrung, i>tt Ernährang, ber ^cDvfle» Unabhängigen erla&t einen Ausruf an die Ar-Z^ngspolutt, tx^ Eho uni) FarnüiLnrechrs, des
58
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5
3
Dolksbeauslragten ber Nationaloersammlung wiesen.
Bayerische Dolkspa.iei Sozialdemokratie . .
Deutsche Dolkspartei .
Bayerischer Bauernbund Nationalliberale . . Unabhängige . . .
1 079 884
964 603
427 730
307 456
108 916
77 990 wie folgt:
teien folgende Stimmzahlen ergeben: Bayerische Dolkspartei.......
Mehrheilssozialdemokratie...... Deutsche Dolkspartei ....... Bayerischer Bauernbund......
Rotionalliberale und bayer. Mittelpartei Unabhängige..........
Die Mandate verteilen sich demnach
Mann unterhalten werden. Die Frage der Neu- oufstellung eines Regierungsheet es hat der Rat der
Die Deutsche
©erlitt ständige ®arnlf»tt von 10 000 Mann.
Jur Aufrechterhaltung der Ordnung in Berlin hinfort eine ständige Garnison von 10000
Kirchliche Nachrichten»
Sonntag, 19. Januar 2. Sonntag nach (£ptphonte Äa hä lischt Gemeinde.
Au» Stadt und Land.
Gießen, den 18. Januar 1919.
Die Wahlbcwegirng.
tbccter eine össeulliche Kundgebung. Nach einer Ätti- spräche beä £)errn Prvi. Bousset cr<vvvf zuerst Frau Schn ei der-Öag gen müller das Wort. Sie knüpfte in ihre r Äusühcungen an bn: Bismarckslbe Wort an: Wer Mite S imme Ml, ist puiiri'd) tot, das heiße, politisch alrifegülrig Polnische R ise könne man aber nur durch Aus.
und von einer zügellosen Soldateska als Freiwild behandelt.»
(Es folgt bann die übliche Aufforderung zum ®e» nerolstreik. .
Au4 den Ermittlungen über Lcdebou t
Berlin, 17. Januar. Die bisherigen (Ermittlungen gegen den gefangen gesetzten Führer der Spartakisten Cebebour haben ergeben, daß Lede- bour am 7. und 9. d Mts. in einer Rede im Polizei- präsid um zur Beseitigung aller derjenigen Personen aufgeforbert hatte, bie zur Regierung Lbert-Scheide- mann stehen.
fltttt (Sttuee »er geguerlfchen Vertreter. . Varis, 16. Jan. (WTB.) Amtlich, ^i l so n, der Premierminister, und die Minister des Aeußern der alliierten und asfo- tziierten Mächte hielten im Beisein des japanischen Gesandten in London und Paris vormittags 10l/i bis 12‘Ze Uhr eine Sitzung im Ministerium des Aeußeren ab. Es wurde über die Beziehungen zwischen derÄon - tecenz und der Presse verhandelt und beschlossen, sich heute 5 Uhr unter Zuziehung der fremden Presse und der alliierten Pressevertreter zu einem Meinungsaustausch über die beste Arbeitsmethode zu versammeln. Die Versammlung be chaftigte sich hieraus milder .Prüfung der Lage in Rußland und beschloß, daß sich die Regierungen die letzten eingegangenen Nachrichten mitteilen sollten, um sie gemeinsam zu prüfen. Die nächste Versammlung wird am Freitag 10l/i Uhr statt finden.
Unb bereit ist, gemeinsam mit ben anderen Staaten gM Lande, zur See unb In ber Lull abzurüsten unb Verpflichtungen zur Ausführung dieses schwierigen Problems unter Voraussetzung ber Gegenseitigkeit etnzngehen. Tatsächlich hat Deutschland durch Ausführung ber Waffen st illftandsbedingunden seine Abrüstung schon vollzogen. Um so weniger gerechtfertigt ist «*, daß unsere Gegner bie Kriegsgefangenen Deutschen Immer noch hinter Stacheldraht schmachten luffen, während wir unsere Kriegsgesang«, nen freigeben muhten. Die Delegierten sind ange- wiesen, schon bei Beginn der Verhandlungen auf Heim- jtnbung aller gefangenen Deutschen nachdrücklich zu bestehen Sie werden Deutschlands in seine
Vermischte».
Berlin, 17. Ian. (WTB ) Gestern nachrnmag betraten zwei Soldaten die Zweigstelle ber Stäbti. Idten Sparkasse in ber Auguststraße 28 und er- klärten den beiden dort angeftellten weiblichen Kassenangestellten, bah sie bie Kasse besetzen mühten. Wäh» rend ber eine Solbat ben beiden Mädchen einen fRe» Doloer vorhielt unb sie so hinderte, Hilfe herbeizurufen, raubte der andere aus der Kasse 24000 Mk. Dann schlossen Ne die Mädchen ein und verschwände» mit dem geraunten Gelds.
Übung politischer Rechte erlangen. Nun fei die deutsche Frau in ber Lage, mmncnffReiben in Fragen der äußeren Pckfeik, brr Gefetzgebu-'a. ber
kainps. Veitx-r hätten wieder perlS.dichc Morneiitc eine grofx Rolle gespielt, und (ri te Hoffnungen, dir er aus dem Wahlsystem geschöpft, seien zu- idxtnben ynweben. Dir Unabhänmge Sozicü- benurfratfe iähe in ihm ben QV.gter des allge- meintn ge Hirnen Wahlrecht-; das Gegenteil sei der Fall. Die rechlSsteheitoen Parteien belxuii*- teten, er sei Pttnurrchlst ttnb stets Gegner des iZrmtenstimmrechts yroefen. Auch diese Vorwürfe ertrüge er, da sie eine bewußte Verdrehung frü- berrr Aeußerungen feien. Wenn man der Demokratischen Partei als solcher Mangel an Nalional- gefülst Denver fe, so möge man bedenken, daß sie nttüanben sei aus ber alten Fortschrittlichen Vollspanei, bet einzigen Volks vartei vor ber Rc- noluttvn, die diesen Ginnten nur abg legt habe, um allen Anhängern des bemofrariidjen Gedan- lons ans ben anderen Parteien die Vereinigung mit ihr zu einer großen liberalen bürgerttd)cn Partei zu erleichtern, aber statt etef diese Vereinigung einzugehen, hätten bie rechtsstehenden Parteien selbst ben Namen „Volksparlei" angenommen, obtoohl sie niemals aus Mitarbeit des Volkes Gewicht gelegt hätten. Sei das ferner anti- nationale Gefinnung, tvenn die Demokratische Panei Bildung eines starken Boilslhi-ercs verlange, allerdings frei Don ben Auswüchsen des alten Systems'? Daß die Demokratie für völlige Ge- itissensfreih<it eintecte, sei selbstverstätibltch; Doti einer Vertretung des Großfapitals sei Beine Rede. Die Trenitung Don Staat und Kirche sei notwendig. Di« wirtidmflltchen (5i peri mente ber So* zialdemokratie mit Vergesellschaftung sämtlicher Prvduk.ioi smittel und Betriebe mache die Denio- hariidje Partei ni^ht mit Arbeiter unb Angestellte seien am Gewinn zu betrii iger. imb |ür etwaige Verluste sei ein Äusgleichungssonds zu schassen. Die Stärkung der rech sstehend^n Parteien berge die Gefahr ci tes neuen Bürgerkrieges in sich. Indem so die Demokratische Partei nad) redsts wie nach links zum Kamps airfrufe, nehme sie keine schivankenbe Haltung rin, bie ihr immer wieder zitm. Kor muri gemad-t werde. — Sxrr Ehrhard stizzierte die Lage vor dem Kriege, Ureifte btt Scüust»frage intb beleuchtete bann noch näher bie Zustände ber jungen deutschen Republik. Ai!gestrengte Arbeit fei jetzt die Hauptforderung für alle Schichten ber Gesellschaft. — Zum Sclstuß nanbte sich noch £>err Geh. Rat Prof. Dr. Eck in scharfer Polemik gegen ben zuletzt veröffentlichten Wahlaufruf bet Deutschen Vol kspartri. Von einer Verbrüderung ber lenofratifdx-n Partei mit ber Sozialdemokratie fei keine Rebe, aber Verständnis müßten nir hoben für die Röte unb Sorgen vieler Mil'.imien Partei ber Fabrikarbeiter, unb bas verlorupen imr auch Don ber ru- lünftiarn Negierung. Tie einfache Formel für alle BleuMt «Turnen fei die gegettfeirige VerständniS- lofigfeit -trisihen 9lcgieriutg unb Volk. Ferner Hütte bie Sozialdemokratie nur recht, iwtm sie die Religion als Privatsache ansehe. Es fei eine großartige Dummheit, Religion als Sache bc4 Staates hinzu stellen. Wenn von oben lein Recht mehr bestehe, dann müsse von unten aus Die Kirche neu erbaut werben, als freie Bvikskirch- Don einem freien KirchenDolk. Die Religion könne durch bie Revolution nie gefährbet werden. — An brr Aussprache beteiligt™ »ich £jerr canb. Phil. Taug, £>err Grub. Korne mann und £>err Rrchts- anwalt Spohr, stkach einem Schlustwort des £>errn Grüne wal b schloß Herr Prof. Bo u sset die Versammlung.
** Die Ermittelung des Wahlergebnisses der einzelnen Stimmbezirke erfolgt am Montag, den 21. d. Mts., von oorm. 9 Uhr ab in den bekannten Wahllokalen.
**DerPostdienstwährendberWa tz- len. Wie das Amtsblatt des Mrich^pvsianits bekannt gibt, müffen sowohl am Tage ber Wahi selbst als mich am Ta^ ber Ermittelung des eirbgülHijen WahlergebnisseS alle belcirigten Post- anstalten folaiig>- im Dienst biriben, bis der zu erwartende Lferfehr erledigt ist. Tio3 gilt audt für t<ie aus ben Wahltag und aul den EnnitUungstag folgenden Tage^solange noch ein stärkerer Bekehr aus Aillaß der Dxrhien herrscht ober zu cmxrrteii ist.
" Der Lrlsgewerbeoerein hat sämtlichen Parteien seine Wünlche für die kommenden Sitzungen der gesetzgebenden Körperschaften unterbreitet und besonders betont, daß die Beseitigung der das Hand- werk schwer belastenden Sondersteuern (Gewerbesteuer usw ), Neuregelung des Sudmissionswesens und tatkräftigste Unterstützung der durch den Krieg schwer geschädigten Gea'erbetreibenden gefordert werden müsse. Alle bürgerlichen Parteien haben nunmehr dem Handwerk ihre Unterstützung zugejagt.
men des Wilsonschen Programms einzutreten und dabei di« Sorge für das Wohl der eingeborenen De- eölkerung als gemeinsame Pflicht aller Völker des europäischen Kulturkreises zu betonen haben. Bei der Behandlung der territorialen Fragen in (Europa und Vorderafien werden unsere Unterhändler das arofje Prinzip des Selbftdestimmungsrechts der Dolker ebensowohl zu Gunsten anderer anerkennen, wie sie es zu Gunsten des deutschen Volkes in An- |pruo) nehmen müssen. Dies gilt besonders für di« polnische und elsatz-lolhringisch« Frage Unsere Ver- freier sind schließlich angewiesen, mit allen ihren Kräften die Errichtung des Dbikerbundes im Geiste bec Wilsonschen Vorschläge und in Verbindung mit einer internationalen Schiedsgerichtspartei zu fördern, «eil hierdurch allein der Zustand eines dauernden Friedens verbürgt wird.
gingen. Ihrem innersten Wesen nach seien lie ja alle de inokr arisch unb tollten daher auch für den demokratischen Staat rintreten. Es fei iii begrüben, baß bas eurige TKwren Kren übei mc geistige Minbcrmertiakrit ber Frau autgehort habe unb bie Frau bem Manne gleichwertig ^ur eeite gestellt werbe. Jhoe Weiblichkeit ro.-rbe sie darum nicht eüibüQen. — Als zweiter Rebner trat Sxrr Insmrat Grünewald aus. Er sprach zunächst über bfe Ausgaben ber RaiiOTlalversammlmlg. eu müsse uns Dor allem ben Frieden in topfiter Bezü hung bringen, n-rch außen unb im Innern ben Arbristrichen. F.rner habe sie sich mit der Wehrl-astigleit unferes R iches und mit B<schal- fimg ber Steuern sogleich zu beschäftigen. Auch erhoffe er die glückliche Lüsung ber unS am Derzen liegenden Frage, der Gründmig einer Republik Groh-L>essen. ISodann warf ber Redner en um Rückbiid auf ben nun fast bevnbeum Wahl-
Ans dem Aelche.
Das Reich und die Eiuzclslaate».
Berlin, 16. Ian. Unter der Künftigen Reichsverfassung, die im Entwurf ausgearbeüet worden ist, über die jedoch die Konstituante das letzte Wort zu prechen haben wird, soll sich, wie der „Tag" hört, die Zahl der Einzelstaaten verringern. Das neue Deutschland wird Keine Kleinstaaten mehr Kennen und der größte Teil des Staates Preußen soll in sieben oder acht Einzelstaaten aufßdeilt werden. Das Reich würde danach aus 17 einzelnen Freistaaten bestehen. Gebiete, die mehr als 2 Millionen Ein- wohner haben, Können sich zu einem solchen Freistaat zusammenschließen. 3m Entwurf hat man bereits vorgesehen, daß folgende Gebiete sich zu selbständigen freien Staaten zusammenschließen Können:
Schlesien und Teil« von Posen, Ostpreußen und Teile von Westpreußen, Brandenburg und Pommern mit beiden Mecklenburg, Großderlin, Hannover und Holstein, Weltsalen, das Rheinland, Hessen mit Helsen-Rassau, Sachsen, unter Einschluß preußischer ffieoietsteile, Thüringen mit Regierungsbezirk Erfurt, Baden, Württembelg, Bayern, die Hansestädte und schließlich Oesterreich und als besonderer Freistaat die Stadt Wien.
Berlin, 17. Jan. Von den zuständigen Reichs- ämtem wird, laut .vossischer Iettuna», augenblicklich eine Gesetzesvorlage vorbereitet, die die geregelt« An- stellung und Unterbringung zahlreicher Arbeitsloser zum Ziel hat. Heute oder morgen soll der Derfassungsentwurf und die ihn begründende Denk- schrift des Staatsministers des Dnntrn an die Re- gierungen der deutschen Freistaaten abgehen. Wie es heißt, wird das neue Deutschland keine Kleinstaaten mehr kennen, und Preußen soll in sieben oderacht einzelne Staaten ausgeteilt werden. Das Reich dürste danach aus etwa 17 einzelnen Freistaaten bestehen.
Neue Pcessekne-elung in Düffeldorf.
Düsseldorf, 17. Fan. Vergangene Nacht mürben die Zeitungen in Düsseldorf abermals ge- hindert, Morgenausgaben herzu st eilen. Bei der „Düsseldorfer Zeitung" wurde ein Scheiterhaufen errichtet, auf dem sämtliche illustrierten Beilagen verbrannt wurden. Dann zog die Menge nach dem Parteibureau der Demokratischen Partei, das voll- ständig zerstört wurde. Auch hier wurden sämtlich« Druckschristen verbrannt.
Da» Wahlergebnis in Bayern.
München, 17. Fan. (WTB.) Die Iusammen- stellung der vorläufigen Berichte über die Wahl- ergebnisse im Ministerium des Innern sind nun. mehr beendet. Die Zahlen haben sich durch die in den letzten Tagen eingelaufenen Ergebnisi« einzelner Stimmbezirke und durch nach rägliche Berichtigungen noch verschoben, so daß sich für die einzelnen Par-
Mtt Entsetzen wendet flch jedes .....
Herz von den Greueltaten dieses Tages ab. Ein gräßlicher Meuchelmord ist an Liebknecht und Rosa 1‘uremburg verübt worden. (Es ist nicht wahr, daß Liebknecht bei einem Fluchtversuch erschossen worden tft Einwandfreie Zeugen haben im Leichenschauhause eftgestellt, daß di« Erfchirßung Liebknecht» ous näch- ter Rahe von vorn geschehen ist. An der Stirn ist die kleine Einschußöffnung mit Brandwunden umgeben. Am Hinterkopf befindet sich die größere Ausschutzöffnung. Rosa Luxemburg ist zu Boden geschlagen, zerrissen und verschleppt worden, und die Reg.erungstruppen, die sie verhafteten, und die die wehrlose (Befangene chützen sollten, haben die ebenso feige, wie Kannibale, unmenschliche Tat nicht gehindert.
Jedem Arbeiter unb jeder Arbeiterin, auch wenn sie politisch nicht mit ihnen übereinftimmte, ist es bekannt, was Liebknecht und Rosa Luxemburg für bie Arbeiterklassen unb ben Sozialismus geleistet, mit teter Hingabe unb mit stetem Opfermut immer für bas Proletariat gekämpft haben. Jene Schandtaten tnb das unvermeidliche Ergebnis der maßlosen Hetze gegen alle, denen es mit der Errichtung einer so. zialislischen Republik Ernst ist. Wie in früheren re- oolutionären Epochen werden auch heute die Träger des revolutionären Gedankens als Räuber, Mörder
Im Sabre 1918 hat es das Musmnn trotz des Krieges unternommen, im fogcnaTnv.cn Dor crialb bei Muschenheim (fireü Gietzeu) eine um auamdw prähistorische fcügelgröbergritDpe systematisch ;u unter|ud>ciL Es mürben bis jetzt 11 Hügel auf- <rrbedt, die in ber Bronze- unb Lails tat t^eit um 1500 v/Ehr. unb nachher aufgeworfen worben sind unb teils Skelet bestattungen, teils Branb- gräber ettthielten. Die Uitterfucbungcn haben eine reiche wissenschaftlid)e Ausbeute ergeben unb auch den Bestand des Museums an Bronzen unb Urnen bedeutend ertoritert utu) ergänzt: sind doch aus einem einzigen Hügel nicht wencger als 21 Gesäße erhoben imb im Mainzer Römisch-Germ an. Zentral muscurn wieder zu ammengesetzt worden. Ein Aiusgrabmtgsbericht wird — hosseiitlich noch im kaufenden Jahre — erscheinen Die Uuteriuchim- g,-n. bie die getarnte Gruppe der Hügel umfaijen, imb auch in diesem imb in den nächsten fahren fort gefegt werden sollen, mttrrfttf^n der SeUiutg von Professor Lelmke in Gießen
Seher kann das Museum mälrrenb der falten
bie vlldung der deutlchen Delegation zur Srieöensfonferenj.
Berlin, 17. Zan. (WTB.) Die Reichsregie- Prttng beschäftigt« sich in ihren letzten Kabinettssihun- gen unter Zuziehung des Staatssekretärs des Aeußern damit, die Delegation zur Friedenskonferenz zusammenzustellen. In Leitern der Abordnung bestimmt« sie den Staatssekretär des Aeußern Graf iBrvckdorsf-Rantzau unb den Bolksbeaustragten Scheidemann. Ihnen wird ein Stab diplomatischer, «irtschaftlicher und rechtspolitischer Referenten bei- aeordnet werden. Dir Abordnung wird in ihrer Zu- samniensthung das neu« Deutschland zur Darstellung chringen. Auch über die Richtlinien, an di« sich bi« deutschen Vertreter auf der Friedenskonferenz zu ihalten haben, ist Klarheit und Uebereinstimmung er- zielt worden. Vor allem ist stck die Reichsregierung der Verantwortung bewußt, di« ihr durch di« An- .nahm« des Wilsonschen Programms auferlegt ist. ,Wie sie alles zu desien Durchführung erforderliche nachdrücklich betreiben und jede damit übernommen« Verpflichtung streng einhalten wird, so muß sie an- dererseits die Forderungen unserer bisherigen Gegner abiehnen, di« über jenes Programm hinaus- §ehen; sie darf di« Grenzen nicht überschreiten lasten, ie zur Behauptung der jungen deutschen Republik late Staat, Volk und Wirtschasiskörper gezogen sind. [Sie muß sich der Weiterführung des Wirtschaftskrieges nach dem Friedensschlutz widersetzen. Unsere Vertreter setzen sich dafür ein, daß alle wirtschaftlichen Kampf- Maßnahmen sofort eingestellt und die dadurch geschädigten Prioatrechte soweit als möglich wiederhergestellt Verden. Es wird unverzüglich eine aus Billigkeit und Gerechtigkeit beruhende Vereinbarung über die gegen- seitige Einfuhr von Rohstoffen und ßebensmil. fein zu treffen und für die Zukunft eine wirtschaft- lich« Annäherung der Völker unter möglichst gleichmäßigen Bedingungen anzustreben sein. Dazu gehört namentlich, daß die Fragen des Arbeiterschuhes und der Arbeiteroersicherung auf der Grundlage bet auf den letzten internationalen Kongresten dar- Iber gefaßten Beschlüsse von allen beteiligten Staaten «-glichst gleichmäßig geregelt werden. Weiterhin wer- den unsere Vertreter ju erklären haben, daß Deutsch-
Die TragSSir der Spartakisten.
Die Lßnchjustiz, die an Liebknecht und Rosa Lttxentburg geübt loorden ist, ist natürlich äußerst venpcrflich und bebaucrlid). Es -väre richtiger getvesen, wenn ein Kriegsgericht sie abgeurteilt hätte, uw bei ja auch nur die ich wer ft e Strafe für die Verbrechen der Bei- Den in Frage gckomincn wäre.
Der „L^vrnfeirts" äußert sich wie folgt:
Ihnen bitte die erste Revolution nicht genügt, die mit io geringen Opfern eine so unltztmlichc Umnälzung gebracht hatte. Sie wollten die j-.'vei:c, trüb ihr Zcel schien ihnen so groß, daß ihnen alle Schrecknisse beS Bürgerkrieges, die Entfesselung der imlbcftnt Leidenschaften von allen Seiten da- gcgen gering dünkten. So sind sie mit gefallen Die Gestalten der Tragödie, und thr grauenhafter lvntersang erschüttert auch den, der ihre Schuld tzncht verkennt. Indessen darf heute nicht mehr Nrut von Schuld aus der einen Seite die fRrt* Tein. Der Pöbel, der eine ^-fangene Frau zu Äode Weift, steht nicht über, sondern eher unter trn Einbrechenc und Plünderern, die in der Berliner BluttDoche so grauiam hausten. Alle, die das Recht wollen und die Gewalt Derabfdfeium, müssen in zruparteiischer Gcrechttgkrit zuiammcn- stehcn, um *1 Verbindern, daß, dter Mord yim Poiiüsckien Kainpftni tcl in Deutschland wird. Die SRegimuifl ist fest entschloisten, allem Unrecht, daß Hegen Anhänger der Spariakuslx'wegung began- yr-n wird, ebenw mrnadssichtli h entgegenzutrcten, Wie allem Unrecht, das diese selbst b. gehen. D^is ist ^>as eitrzige, waS man gerechterlvciie von ihr Derlnngen tann.
Die llnabbäiigigcn fiter Virbfnttfit« Tob.
atogun noch ui twirarj ivcytu.
Besichtigung entzogen sind. Um so mehr weroen 1«, nxmn bri wärmerer Witterung Die räume wieder geö inet .verden, der Au'inerkiam- feit Lnvohlen. Es darf bet dreier Ge.egenhett Darauf hingetvirien wer>en, daß ia? Muieum trotz der l>artcn ilrira-jahce in allen 4tbtei! ungen durch Ankäufe und Sd> ntungen rcLfeen Zuwrnys bekommen hat: cs fei nur an die Sammlung römischer Gläser und an die Porzcllrut-Adt.il ung erinnert; auch stehen ihm löri ert große c . nrangen, namentlich in der Leßtgcnannten Wtcrlung, p AuLsicht,
** Pserdedkebstahl. In derNacA twm 12. zum 13. Januar b. Is. wurden dem Friedrich Frey, Sommc-rsmühfe, Post Ewünberg, aus dem Derschlossenen Pserdestall durch Ernbruch 2 Pferde im Werte von 8ÖU0 Mk. gestohlen. Ta- ein^ Pferd ist Dierjährig, Rappwallach mit langem Schweif und langer Mähne, kurhessischer Schlag, Border- bu| links mit ganz flachem Strahl, mährrnd der Strahl an den übrigen £»ufcn hoch ist, frisch beschlagen mit hohen Stollen. Tas Pferd ist sehr gut genährt, bat glänyntbe Haare. TaS zweite Pferd ist dunkelbraun. Wallach, mit ganz kurzer, dunkler Mähne und bunt dem toupierten Schweif, an einem Hinterbein leichte Verdickung infolge einer alten Schußoerlehung. 9bi beiden Vorderbeinen vermutlich Vertetzunaen infolge Dan An-, streichen. Leicht. Ramsnase, Alters 8 Jahre. Vcfee Pferde sind 1,75 ^Mcr hoch. Tie mutmaßlichen Diebe sind zwei Soldaten, einer groß, mageres <sfesicht, einer klein, nrndes Gesicht mit eurem Schnurrbärtchen-, sie wurden zuletzt am Bahnhof Mücke, nach Nieder-Ohmen zuontnw, mir den Pferden am 14. morgens gesehen. Frey se-t aul die Ermittlung der Pferde eure Belohnung von 1000 Mark aus. Um WectervervffenUtchung wird gebeten.
L.U. Don der Landes-Unlversität. Vas DorlefnngsVerzeichnis für das Kriegsnotsemester (3. Februar bis 16. Apctl) unb bas Sommer» semester 1919 ist erschienen.
Oeffentlid)« Vorträge über Phystslv- gl« (Lehr« vom Lebens. V«r viert« Vortrag über Bewegungsempfindung de« Kopfes unb ganzen Körpers findet am Sonnlag den 19 Januar, nachmittags. 5*/« Uhr, im Höriaal des Phyfiologifchen Dnfhtut«, Senckenbergstr. 15 stall. Di« Vorträge > ns unentgeltich.
•• Freibank. Montag den 20. Januar werben von 12-4 Uhr bie Nummern 1101-1300 beliefert.
** Abnorme Wilterungsoerhältnjsfe. Rach einigen Frosttagen zu B-ginn des Spätherbstes hatten wir bis jetzt noch kein eigentliches Winterwetter. Di« Ratur ist noch nicht in di« Winlenuh« eingetreten, unb schon r«gt sich neues Leben Di« Wiesen grünen weiter, die Gänseblümchen blühen, unb die S<J lüffet» blumen entfallen an geichüyten Stellen ihre Blüten. Bei dem gelinden, meist auch trockenen Wetter ging der Rückzug unserer Soldaten ziemlich glatt von statten, und wir machten bei dem großen Mangel an Heizmaterial recht erwünschte (Eriparungen an Kohlen. 3m 3nteref|e ber Landwirttchaft aber wäre doch jetzt eine Frost- unb Schneeperiobe wünschenswert, denn bie Ackererde muh ausgefrieren, unb das Erdreich braucht Winterfeuchlig- keil. Auch wegen des Ungeziefers und der tterifchen Schädlinge der Pflanzen wär« eine Froftper.ob« recht gut. Mit Sehnsucht wartet bie jugenb auf den Gebrauch der Schlittschuh« unb des Rodelschlitten». Ein alles Sprichwort sagt: Fangen bie Tage an zu langen, kommt ber Winter gegangen. Hoffentlich bleibt er nicht mehr lange aas unb hält bann nicht allzu lange an.
Cfeffen ^affau.
= Frankfurt a. M., 17. 3a«. ^rttrmgstrtge. rinnen bürgerlicher Blätter wurden heute s.llh von Männern mit rote« Binden bi« Iettu na »Pakete ab. genommen und in den Main geworfen. Fernrr wurde auf die Träger der Plakate, die zu der Scheidemann- Kundgebung am Samstag in der Festhalle einlaben, aeschossen. Den Trägern entriß man die Plakate. Di« Attentäter konnten noch nicht ermittelt werden.
ZCitnff nnd Wissenschaft.
Darmstadt, 15. Jan Am Jteiiun abend waren Im Sitzungssaal« des Ständehauses die bisher gewählten Fachräte für bildende Kunst, Kunstgewerde, Architektur, Musik, Theater, Literatur, Publtzistik, Denkmalpflege und Museum versammelt. Den Vorsitz führte Rechtsanwalt Dr. Hoffman n |(. (Es hem nach reger Aussprache zur Wahl des Hessischen Arbertsrats für Kunst, der sich aus je zwei Abgeordneten ber Fach- ausschüffe zusammenseht unb so die auf breiter bemo« kratischer Grundlage erwachsene Ve ttetung zilnächst der Darmstädter Künstler und Kunstfreunde darslellt. weiterhin erging der Beschluß, daß die ein .einen Fachräte sich bis längstens l. Februar durch Iuwahl auf je 12 Mitglieder (Höchstzahl) erweitern und alsdann die auswärtige hessische Küicklerschaft in ge, eignetet Form in ihre Organisation eindeziehen sollen. Der Hessische Arbeitsrat f Q r Knnst, der hier- nach als übergeordneter Ausschuß und als Hauptorgan der neuen Körperschaft fungiert, wird biejentge Stell« fein, die die hessischen Kunstinteressen bei der Regierung vertreten und diese in Kunstsragen maßgebend beraten wird. 3U Vorsitzenden des Hessi!',en Acbeitsrates wurden einstimmig gewählt: Professor Hi bin Mül- ler und Schriftsteller Kasimir Edschmid, als ge- schäftsführender Vorsitzender Rechtsan,v J. Dr E E. Hoffmann II., als zweiter geschäftsführender Vorsitzender und Schriftführer Ministermlsekretär Freiherr R. v. Löw. - 9n Darmstadt erschein, im Verlag der Dachstube eine neue Ieitschrifl .Das Tribunal". Sie will ben neuen Stanbnu iM darlegen, von Hessen ausgehend. Die besten Politiker, Denker, Künstler sollen Mitarbeiten, vor allem hessische Autoren jungen (ßeiftes, wie Wilhelm Michel, Edschmid, Schiebelhuth, Usinger, Damm u. a. Sie ist herausgegeben von E. Mlerendorff und an alle gerichtet.
«.r dk'chtgel.: < •_ Hl. Messe: 8: Austril bet rl. Itommunion; 9: .Hochamt m. Pred.: 11 - SL Messe mit Pred., Militärgottesd ; 5'/,.- Christen- . ..__, ---- —**— lehre; darauf faframent. Bruderich Ä„d __ ri*.
s vafenmartx.s nicht ge. | spora-Gottesi». :Ltch 9'/,. - 25
Öexjt öerixn. fa iw nuiU*, Ue auch umlö u. 8; iöeicbtfldeaenteiL


