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Die bevorzugte Glühlampe

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- -1.2°

-10.5°

tags bedeckt Schnee

nachts Frost

des Ausschusses: ___

Der Ausschuß hat mit dem Sttmmenverhalt- ni3 4 oozen 2 uirb der Stimmenthaltung des 9T6g. Dr Cohn folgenden Beschluß gefaßt: Der Aus­schuß ist fern Gerichtshof. Seine Verhandlungen sind auch kein Vorverfahren für den Staals- qerichtshos. Er hat kein Urteil zu fallen Dr- Ablehnung eines Beisitzers aus persönlichen Mun­den ist nicht zulässig, ebensowenig he Nickit- Leantwortung der Fragen, die em emzelnes Mit' glied stel t. Eine Ablehnung der Beantwort,mg

Letzte Nachrichten.

Der Zwischensall im Un.erjud)ungsausid)ii8.

Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.

-1.5

1.9

-10.1

16.11.

16.11.

17.11.

nm. abds

DIR.

^Dr Delfserich: Dr. Cohn hat ausdrücklich erklärt,'der Ausschuß solle dazu dienen, festzuM- len, was die Mitglieder der kaiserlichen Regierung vcrlrockien haben.

Re». Dr. Sinz Heimer: DaS Gegenteil ^Dr^Helfferich: Ich lasse mich gern be-

Bors W a r m u t h: Menn Dr. Cohn daS ge­sagt hätte, so hätte ich sofort dagegen Stellung genommen. __ ,,. . _ .

Dr Delfserich: Wrr wollen uns doch kernen blauen Dunst vormachen. Ich fühle mich hrer vom ersten Augenblick an als Angeklagter. Wäre dus nun ein Gerichtshof, so nrflrbc ich Dr. Cohn als Richter ablchnen. Die Herren nxnben Missen, worauf ich abzicle, und ich bitte Src, sich mit dieser Andeutung zufrieden 'zu geben, um Scharfen zu vermeiden. Wenn Sie mich aber zwingen, so werde ich darüber Auskunft geben.

Bors. Warmuth: Der Ausschuß, imtb dar­über beraten.

Der Ausschuß, der sich zu geheimer Beratung zurückgezogen hat, betritt nach erneirthalb Stun­den wieder den Saal. Die allgemeine Spannung ist ttiir das höchste gestiegen

Dors Warmuth verliest folgenden Beschluß

Berlin, 16. Nov. Der schon kurz geteilte Zwischenfall ergab folgende Auseinand-r-

Ueberfahrrn.

m. Watzenborn, 16. Nov. Der anfangs der dreisnger Jahre stehende ledige Deß wn hier luurbe gestern abend im Gießener Bahnhof, als er, im Begriff nach Dause |u fahren, die Geleise überschreiten wollte, von einer Maschine ersaßt, übersä hren und sofort getötet. Der Kops wurde ihm Dom Rumpfe getrennt.

^Abg Dr Cohn: Was Tr. Delfserich hier vorgebracht hat, ist in tatsächlicher Beziehung un- rich'ig M hab: das G ld bk'mm^n nur zur Unterstützung rmsischec Ge.augener in Deutsch­land, und zu einem kleineren Teil waren me.e Gelder auch bestimmt zur Unterstützung der politi­schen Zwecke meiner Partei. Dr. Delferich hat ge> sagt, er wisse nickst, inwieweit er hier Zeuge und inwieweit AngeNarter ist. 5^ kann ihm darauf nur sagen, wie ich seine Stellung se.-e, nämlich daß ich in Derrn Dr. Delfserich hier den Ange- kiagten dieses Untersuchungsver.ährens erblicke.

Ich schließe setzt btt Diskussion ittb behaltt tiut vor, die nächste Sitzung^ anzuberaumen.

Berlin, 15. Nov. (Wolff.) Nach der heu­tigen öffentlichen Sitzung trat der zweite Unter* ausschuk des parlamentarischen Untersuchungs­ausschusses zu einer vertraulichen Despr ch u n g unter dem Vorsitz des stellvertret-ntvn: Vorsitzenden, Abg. Goth ein, zulammen. E» wurde beschlossen, mit den Verhandlungen am Montag fortzufahren und neben den bis­herigen Zeugen den Generalfeldmarschall v. Lin­den b u r g und General Ludendorff zu laben.. Die Verhandlungen werten mit der V.rnehmung von Gcmeralfeldmarschall v. Dindenburg beginnen, um ihm die Unbequemlichkeiten des Aufenthalte- in Berlin möglichst abzukürzen.

Proteste der MehrheitLlozlaidemoiratie.

Berlin, 16. Nov. Die s ozialderno- kra tische Partei hatte heute ihre Anhangs in vier große Säle zufammenberufen, um g gen die Vorkommnisse der letzten Tage >u profitieren. In der Aussprache, die sich an die Referate an­schloß, wurde außerordentlich sck>arf gegen No Sie polemisiert. Es wurde folgende Gut i d)l ie- stung angeiwmmen: ___

Die Anwesenden fordern die Parteileitung aut, unverzüglich mit den Führern der U -s. P. zusammen zutreten und unter -Dmtansetzung aller parteipolitischen MeinungSoerschiedenh-id.m über die Mittel und Wege zu beraten, die zum gemein* samen Kamps des Proletariats, ganz gleich welcher Richtung, gegen die Reaktion führen. Es geht um den letzten Rest der Revolution."

Di« Kohlenkrise.

Dr. Delfserich: Ich bdr nach wie vor n k ch t bereit, die Fragen des Derrn Dr. .Cohn zu b> antworten. (Buvegung und Beifall im Zuhörer­raum mrd bei einem Teil der Presse.)

Dors. Warmuth: Für diesen Fall ist Mit dem gleichen Stimmenverhältnis 4 gegen 2 bei Stimmenthaltung des Abg. Dr. Cohn folgender Beschluß des Ausschusses ergangen:L.er Zeuge Dr. Delfserich wird, da er s.iu 3eugm5 ohne gesetzlichen Grund Demneirert lmt, ent pr«y n) § 69 der Strasprozeßordnung in die durch die Wegerung verursachten Kosten sowie zu einer Geldstrafe von 300 Mk. verurteilt." Pers ön.ick möchte ich fol­gende Erklärung hinzu ügen: Der S.raf<esch an und für sich entspricht nicht meiner Auffassung über die Bedeutung der sinngemäßen Anwendimg der Strasprozeßordnung auf diesen Ausscktutz. Ich bin der Auffassung, daß man die Straipoozeßord- nung nicht in so weitgehender Weife aus das, '.vas diesem Verfahren zugrunde liegen soll, ausdehnen darf, daß man vielmehr auch die persönlichen Gründe würdigen sl, die jemand bestimmen kön­nen, sein Zeugnis zu verweigern. Ich habe weiter den höchsten Wert darauf gelegt, daß vor einem solchen Beschluß die p7rsönlick?en Gründe genannt werden, die Tr. Delfserich veranlaßt habm, sein Zeugnis zu verweigern, ehe man ihn d swegen v.r- urteckt. Für mich ist die Ablehnung m tner Stel­lungnahme durch die Ausschißinehrh it so bedeut­sam und so wichtig, daß ich den Vorsitz des Ausschusses hiermit niederlege. (Leb­hafter Beifall bei einem Teil der Pressevertreter.) Ich übergebe den Vorsitz nunmehr dem stellver­tretenden VorsitzendQi Abg. G o t h e i n.

Sehrstoff WBftnfe, McnschenkivDe, Natu^ künde Einzelne Lehrkräfte aus Gießen sind schon ,ii den in Wies eck beheimateten gewonnen. Er 'prach zum Schluß den Wunsch aus, daß Wieseck eine starke Eigenart neben der Gießener städtischen Volkshochschule herauSbi.den möge, besonders durch die Pflege der engsten Drimatlieb:, aus der hwaus er sich die Schaffung eines Deimatmuseums «-wünschte, das die Erinnerung sowohl an die im Lriegc Gefallenen a's auch der verstorbenm Wohl­titer deS Gemeindewesens sortpflanze. Dr. 93;/^ ret der Geschäftsführer der Gießener Volks- lockschule, brachte Glückwünsck^ der großen Schm- . »t für die kleine, die gerade geh-m lern:. Er enäblte von den guten Erfahrungen ui Gießen -nb wünschte dem Unternehmen em: Döver- irfM.it der es Bedürfnis ist, Verstand und Amüt' mit frischem Leben imd Inhalt zu -üllen Auch solle man nicht gleich zu lwch sprm- «n und sich nicht ftieuen, Elementarkurse zu MteiTin Äutsch, besonders, Rechnen und Erd- K? Bürgermeister Schomber sprach dann i-ine Freude aus über die Gründung und hoffte ihs Monbcri »c b« °-->r Er- üchtiaung. Der zweite Teil des Abends stand rnTr dem Zeichen des Protestes gegen die lurückbaltung der K r te g s g es an ge- nn m Frankreich und Sibirien. Fritz Schomber cm3 Gießen, der aus sranzöffscher G-iangenschait t nlffohen war, berichtete über seine 3/zia6rtge ffse'ai-.genscho t Er bat das berüchtigte G-langew lag<-r für die i'-ronprinzenarmee bei Lmllh durch- oefoftti und konnte von sch:oeren Leiden erzählen.

Besonders von den Auiräumungsarbelten a.r der Front Die Gefühle, die er bei den Zuhörern jedte, ia;te 'B arter Sattler m einer Drote.kund- qebung zu ammen, die au die Ortsgruppe Gießen rwm VolkSbimd zum Schutze beutWr [e angenm neitrrgeg.'le i to.rb. ^ö^n b.ibe Pa­

ulen . Volkshochschule und Deraus mit den Ge- > angeiien! von Erfolg gekrönt sein.

Kreis Wetzlar.

Stillegung der Vuderusschen Eisenwerke?

" Wetzlar, 16. Nov. Der Reichskohlen- kommissar hat neuerdings eine weitere Ein­schränkung des Hüttenselbstvcktbrauches an Koks und Kohlen der eigene Zechen besitzen­den Eisenhüttenwerke verfügt, Die praktisch auf eine Still egung oes Hochofen- l.etriebes ausläuft. In einer am 14. No- tuember in Essen veranstalteten Versammlung iver hiervon betroffenen Hüttenwerke ist ein­mütig Beschluß gefaßt worden, der Verfü- ojung nicht Folge zu geben mit der Begrün- spung, daß mit Der Stillegung der .Hochofen- toerre die Materialversorgung der Verkehrs- s> listalten, der Kohlenbergwerke und der wei- 8cr6rrorbeit'.*nben Industrie unmöglich würde, »oas der Stillegung der gesamten Industrie gleichkommt. Die Entwicklung hier Dinge bleibt abzuwarten.

Wie wir hören, würden durch die Befol­gung der erwähnten Verfügung des Reichs- f-ohlentommissars die Buderusschen Eisen- fcverte, welche z. Zt. nur noch einen Hoch­ofen im Heuer haben, genötigt sein, auch diesen außer Betrieb zu setzen. Damit wurden ibie gesamten Anlagen der Bude- -usschen Eisenwerke zum Still­stand kommen und Taufende von Arbeitern brotlos werden.

Berlin, 16. Nov. (Wolff.) Wie mehrere Blätter er a'jrcn, besuchte Reichswehrminister Noslc Aftern nachmittag Gmeraljelomarschall v. Hin- venbnrg. Im Lause der Unterija tung wies der Zeldmarscholl auf die wirtschastliche Notlage bet ausgcsch edei.eii und ausscheid?ndeli Deeresangeho- rigen hin und setzte sich lebhach für btejemgm ein, die in das bürgerliche Leben oder m die Sicherheitswehr übertreten mußten._______________

famin ziehendes Öfenwhr, schon vor läng?c-r Zeit ein Balken in Brand geraten, der sich nach imb nach über das Holz der ganzen Fachwer slrand ausbreitete und sich eilt durch die ftärier rott ende Qualmcntwicklung bemerkbar macht:. Die Wache, verstärkt durch einen Teil der freiwilligm Feu r wehr, hatte längere Zeit mit der Bewältigung der BiaideS zu tun, da di: brenneiden Ba.ken zur Abiöfchung erst freigelegt weroen mußten. 6 Uhr 39 Miii. rürfte die Wache wieder ein, während am Brandplatze noch einige Feuerwehrleute verblieben, die fertig ablöschten und die Brandwache über» nahmen. Am Zeichen Tage, abends 19 Uhr 45 Min., wurde die Feuerwache nochmals durch den Feuermelder 424 (Ca 6 Hettler) alarmiert und durch den Unfallmelder v rständigt, es brenne in der Frankfurter Straße. Die nach der B andstelle eilende Wache sand im Hause Nr. 25 einen durch die Bewol/ner bereits ge'öfchten Zimmerbrand vor und rückte 11 Uhr 15 Min. wieder ein.

urteile handeln kann.

Dr. Delfserich: Welch? Rechtsmittel stel^n mir gegen den Strafbrschluß des Ausschusses zur Verfügung?

Bors. G o t h e i n: Darüber hat der Ausschuß noch keinen Beschluß g^f ißt. Ich ste le Jhnm an­heim, sich nach einem Rech swei zu erFunbi^n oder beim Grsarn a.:ssck. B. rhw rde einzu egQi.

Tr. Delfserich: Ich stelle fest, daß ein Rechtsweg gegen den Beschl d:s Aussckmsses den Mitglied-ern des Ausschuss.s olmbar nicht gegen- roärtig ist. . . , . _

Dors. Gothein:S,ehabenaarnichts festzu stellen F st. eUungen trifft nur b.r

Eine iErklürung Hindenburgs.

Berlin, 15. Nov. Dindenburg läßt folgende Erklärung veröffentlichen: . .

Bei meiner Ankunft unb wahrend meir£> bis­herigen Aiifenthaltos in Berlin sind mir Äuße­rungen persönlicher Ehrung in solcher Fülle wid in solcher Herzlichkeit entgegengetreten, daß ick mich tief verpflichtet fühl-, dafür der Barlmrr Bevölke­rung meinen aufrichtigsten und herzliche:: Tank zu sagen Ich sehe darin den aus dem Jnnerstm kom­menden Ausdruck des EntsÄusses aller vater- ländischen Kreise die Sckiwere dieser Znten g e- meinsam zu tragen, bis das Bittere der uns auf- erlegten Prüfung üb rrounben ist. Wie wahrend des Krieges, so gilt auch heute mein M^es Denkm des gntjm deutschen V.lkes Zukunft. In Rückncht auf den über Berlin noch verhängten Telagerungs- iitftanb bitte ich aber, von weiteren Kundgebungen a b s e h e n zu wollen, die geeignet fein können, den Verkehr und d e öffentliche Ordnung zu erschweren. Die Gerne 'mfmnk.it im Denken unb W ll n mtt der Berliner Bevölkerung gibt mir bic Genißh-ert, daß diese Ditte nicht mißverstanden wird.

Gen r l eldmarfchall v. H ndenburg."

Bors. G o t h e i n: Ter Ausschuß l)at nur das Recht der Untersuchung, nicht axr das Reckt, An­klage zu erheben. Ich muß d.e.e A-ußecmig als im Widerspruch mit den Aufgaoen und P.lichten des Unterfuchungkmtsschuffes s.e end, rügen.

Dr Delfserich: Wenn bte Tisiusswn fi weitergelst, dann verlasse ich den Saal. (Dr. Hels e rich erhebt sich, rasst seine. Akten.zu ammen un. tritt einige Schritte von seinem Plaz zurück.)

Mg. Dr. Cohn: Ta Dr. Hclnenck un- gegenwärtig noch die Ehre seiner Anwesen, ei schenkt, darf ich ihm nur noch enmbem: Ick bin zwar nicht an dem Zusammenbruch schuld, aber an I der Entstehung und Fül-rung des Krieges ist einer 1 schuld: Dr. Delfserich. (Große s^weMng.» ,

Dors. Gothein: Ich muß dich: Llenßerung ^des Abg. Dr. Cohn au. das entscheden^.e ru en I

köchsteTemperaturam 16.11.=- -0.4, 17 11.

Niedrigste 1611.-4.5J, 17.11.=

Schneedecke 23 cm

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SicUi iur Laute - nn °xr ander? biei:r Mreiäa W Wx vermocht? Die 6^ cn Wiebk Fumeistiinme etwas - gut geschult uk 1 reb-nierungsmomentm ü> ' das ernithaite Bestri. inten spricht ti, boß er b« ntchor" aus WagnersLohen- shor singen ließ - Tas Z» -lreichguartetts war flott im inn wahrenb der jwritm flhnt. berfeit. - Als Solistin m tey grwvMn Worten, dem nde Stimm? i 5 matbi i dk*n Sttirg an sieht, abwechslungsreiche - urbt butd) tim btrMt ?c> ba Schchsfermeiiiers Martin ijenben der .1 ttW man audj, dog ixn sährigeMitgliebstc'! n ft sich große Dcrbienh ev ii em 3diäl)rigc5il(üii« im u ü-bld nlflnn. Er.niste «tsiycnben ema-int uno n> weiteren Verlause bti W ,g statt.

ökrtiS Güßen, olisboldichule.

17 M InSieskck fandst' .'ibuug tim dtrctti.gen Sorgelien von MM SM

Berlin, 15. Nov. (Wolff.) Von zustLiwiger Stelle wird mitgeteilt: In der K 0hle n v er- s 0 r g u n g wurde eine schwerwiegende entfall ung getroffen. Trotz aller Bemühungen, d e Vorrat? .er Ei sm Halmen an Tienstkolle zu erhöben, lxixn oie letzten Wockfen w iterc B e r m 1 n der u ng en d-.-r Bestände gebracht. E.nzelne Eisenbahndir-.knonen haben kaum noch für drei Tage Vorräte ^nr Durchschnitt sinkt der Vorrat in lebet Wock: um einen Tagesverbrauch. Abge ehm dav.m, datz sick auf diese Weise nur noch ein ganz unwirt­schaftlicher Betrieb fütjrcn läßt, muß bieer Mtcntb unfel lbar zum Zusammenbruch führet! reicht aber der Eisen'oahnverk hr zusammen, so hört audr die allgemeine Kohlen- und Leben s mitte lv er -

°r ^or*1 biefer fundamentalen Gefahr muß im Augmblick alles anders &urücttreten Um ihr zu be­gegnen, haben sich die rerantwort licken St llen dec Regierung zu einem Gewaltmittlcntscklo»« (m: Tie Eisenbahnen werden in Un nächsteiTogen an allererster Stelle be i?fert werden, bis ste lie­ber einige Vorräte babnv Es wird veriuchlt iixr den, die lebmswichtigen Betriebe, hierunt.r mög­lichst wenig leiden zu (affen. Tste übrigen Ver­braucher unb die Industrie, msbesondeve di- Großeisenindustrie unb der Haus­brand, werd.m stark in Mitleidensckmft.

Schwere Schädm wwden im Gef.lg' bei er Maß­nahme nicht ausbleiben. Sie sämtlich zu vermaden, ist aber bei der jetzigen Lage nicht möglick. Im Augenblick müsstm wir alle Strafte zusammcn- Iroiten, um die schwerste Gefahr, den Zusammen­bruch des E.senba'mbelriebe- abjuinenb n, ohne Rücksickt auf den Schiden, der dadurch an raueren Stellen entstehen kann. Ist diese Haupi-efahr be­hoben, so können wir hoffen, auch der aiibeien Ge­fahr Herr zu werden und den inzwischen ander­wärts entstandenen Schaden w eder gut ju machen.

Dors. Abg. Gothein: Ich möchte nunmehr den Zeugen fragen, ob er bereit ist, die Gründe anzugeben, die für ihn maßgebend grn> sen sind, die Fragen des Abg. Dr. C 0 b n nicht zu beantworten Auf besonderen Wunsch des Aba., Tr. Cohn wird der Zeuge anfacsordert, dies: in öffentlicher Sitzung anzugeben. Iw madr aber Darauf auf merksam, daß es sich hier nur um sachliche Angaben ohne Wert-

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Aussckmß.

Dr. Delfserich: Nachdem Tr. Cohn und der Ausschuß Wert darauf legen, daß diese Grunde genannt werden, bin ich gezwungen, es zu tun. Der Gesamtausschuß ist ei,:ge e'^t worden, um die Gründe zu prüfen, die zu dem furchibiven Zu- ammenbruch unseres Vaterlandes geführt haben. Nach meiner Auffassung ist Dr. Cohn an die em Zusammenbruch ganz unmittelbar betei­ligt Nach einem Telegramm des Botsckiasters Joffe des Vertreters der russischen Sowietregie- nmg. hat in der Zeit, in der unser Vaterland den schärfsten Kampf gegen eine feindliche Ne erwacht ährte, sick Dr. Cohn von Josse Gelder der russiscken Sowjetreg^erung zur Verfügung stellen lasten, um Deustch and zu revolutwn eren. Tas ist der Grund, aus dem heraus ich es ablehnen muß, mich mit Dr. Cohn über diese Ting« zu unter­halten Sie können alle Zwangsmittel der Straf- prozeßordnimg gegen mich anioenbcn, aber keine Mack/!t der W.lt wird mich zwingen konn.n, Herrn 5)r Cohn hier Rede und Antwort zu

Bem das tzesavtke Dermtzgen vec Stahl- u. Fckrerer-1 D -G. als ganzes unter Ausschluß der Siquwa» | tion auf die Tiskonto-Gesellschaft gegen Gew ah. rung von je nom. 6 )00 Mk. vom 1. 1 1919 winnberechtigten Tiskonto-Kommandilantellmi Tüi je nom. 9000 Mk. Aktien der Stahl- u. (yeberet» A.-G. übertragen werden soll. Tiefer Vertrag hat bereits die Zustimmung der beiderseitigen Aust sichtsräte gefunden unb soll einer auf den 1. 12. 1919 einzuberusenden außervrdentlick-en General­versammlung der Stahl- u. Federer-A.-G unter» breitet werden. Nach Eintragung des Ger«ral-Ver- sammlungsbeschlusses in das Hand lsregistrr wuck die Tiskonw-Gesellschast die Geschäfte von L>tahl- uiid Federer ausnehmen.

Beranstaltungen.

Montag. Theaterverein 6^/z Uhr: Der Wildschütz. Zentral verband der Angestellten (Militär-Sektion der Zivilangestelltens 7*/i Uhr : Mon-atsversammlung im Cfewerksckiastshaus. Lichtspielhaus und Lichtspiele Selrersneg: wie Sonntag.

** Von der Feuerwehr. Am Samstag nachmittag 3 Uhr 41 Min. lief über den Feuer­melder 425 (Teu'elslustgärtchen) eine Fenermel- dung bei der Wache auf Oswaldsgarten ein; zugleich wurde telephonisch mitgeteilt, brenne Seltersweg Nr. 5. Die Wache rückte sofort aus und traf 3 Uhr 50 Min. an b.r Brandste l? ein, wo sie einen eigenartigen Fall vor and. Bei den dicht nebeneinanderstehenden, einem Eigmtümer ge­hörenden Häusern Nr. 3 unb 5 war in der Fach» werlswand des einen Dauses, vermutlich durch ein die Wand freuendes nach dem Nachbar-