Ausgabe 
17.9.1919
 
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ennte V«

Lichtspielhaus

Jeder wird es bereuen, der die Austernprinzessin nicht gesehen hat. Nur noch bis inkL

Donnerstag. Ferner:

Theodor Loos SfifcSS k in 4 Akten A

Nus dem Amtsverkündigungsblatt.

Kreis Schotten.

Starkenburg und Nheinhessen.

Schon die Großmutters

las d. d. Schulleitung.

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)( Ortenberg, 17. Sept. Bei den vis jetzt ab gehaltenen Obftversteigerungen wurden sehr hohe Preise erzielt: so löste die Gemeinde durch Versteigerung des Obstes auf einigen Früh- Mbäumen in voriger Woche allein 1500 Mark, -'in noch nie auch nur annähernd erzielter Preis. Der einzelne Baum brachte durchschnittlich 120

150 Mk. An unserer Station wird schon sehr viel Obst für die Städte verladen, welches der Lande! in hiesiger Gegend aufkauft. In näch­ster Woche kommt das Obst an den Kreisstraßen, ba* in diesem Jahre tadellos geraten ist, zur all-

Friedberg, 16. Sept. Heute fand in außerordentlicher Sitzung der Stadtver­ordnetenversammlung die Amtseinfüh­rung des neugewählten Bürgermeisters Dr. Ludwig Seyd durch Kreisdirektor Freiherrn statt.

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Anmeld.tägl. Prosp.frei Beginn der neuen Halldahrosklaase am L Oktober. (,m

wurde bedauert, daß die Regierung nicht einä Uebergangswirtschast ungebahnt und damit die enorme Preistreiberei unterbunden hätte An der Verteuerung der Schuhe trügen die Schuhmacher kerne Schuld, sondern einige Großfirmen würden Millionenverdienste einheimsen.

0 Kirchhain, 16. Sept. Zu den Kosten der Ohmregulierung beschlossen die Stadtver- ordne^n die MfnaHnr eines Tarlehens von 200 000 SJlctF.

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Jeden Donnerstag abend 8'/z Ubr: Bortröge über bas MarkuSeoangelium von Prediger Fischer.

Äortrnt reicht 10706 $elöi Htoßta, Södel iScl 1, Amt Wölfersheim.

erkannte die Vorzüge von Dr.Gentner's

Oelwachslederpuü 6164ss

+ Ortenberg, 17. Sept. Tie Tu rner surseres Vereins, der 1913 sein 50jähriges Jubi­läum begangen hat, errangen in diesem Jahr bis jein 36 Preise, der Verein selbst »inen Muster- rregenpreis, gewiß ein Zeichen der guten Schulung, die sofort nach Kriegsende wieder eingesetzt hat. Äus Mangel an einem geeigneten Lokal für di; LurnÜbungen, die jetzt Sonntags zwischen 7 bis L Uhr abae halten lverden, beabsichtigt man eine eigene Turnhalle zu errichten. «Ähr zu wünschen wäre, wenn für alle edlen Bestrebungen ter körperlichen und geistigen Ausbildung viel­leicht in Verbindung mit anderen Vereinen oder drirch, die Gemeinde ein Gemeindehaus ober Ge­mein delaal errichtet würde, in dessen Erdg:schoß gcmz gut eine Badeanstalt und dergleichen lÄnrich- tmrgen untergebracht werden könnten. Leidn: hat die Gemeinde sich die günstige Gelegenheit, den Mauergarten oder das Richtersche Haus fürffolche ». ä. Zwecke zu erwerben, entgehm lassen. Welche Hitze und Trockenheit in den vergangenen Tngon herrschte, zeigt der Umstand, daß sogar im l'ionat «September unsere Wasserleitung ui den Mittagsstunden regelmäßig versagte. Dieser Mißstand, der im Sommer öfters eintritt und btr bei AuSbruch von Bränden zur größten Ka­tastrophe werden könnte, müßte unbedingt durch Vergrößerung des Wasserzuflusses bzw. der Röhren ot gestellt werden.

Wanderungen.

n. Schotten, 15. Sept. Zum erstenmal wie­der seit Beginn des Krieges hatte der Gesamtverein des Vogelsberger Höhenklubs zu einem gemeinsamen Herbftausfluge auf dem Hoherods- kopf sich -usammengefunden, und fast alle Zweig­vereine hatten dem Rufe zu erneuter Sammlung Folge geleistet. Es war darum eine stattliche Wan­derschar, die der erste Vorsitzende, Kreisdirektor Dr. Merck (Schotten) auf der freien Halde vor dem neuen Klubhause begrüßen durfte. Seine Aus- führungen über die Notwendigkeit der körperlichen

' Landkreis G testen.

O Lollar, 17. Sept. Die hiesige Steno- «raphen Vereinigung Gabelsberger -veranstaltet am nädjften Sonntag ein Wett- schreiben, wozu sie mehrere Vereine der Um­gebung cingeladen hat, auch die Gießener Kunst­genossen. Es wird in Abteilungen von 60300 Silben geschrieben. Auch ein Schön- und Richtig- fdaxiben ist mit der Veranstaltuny verbunden. Nachmittags findet ein Festtommers statt. Für jede Silbenabteilung ist bereits ein Ehrenpreis ge­stiftet worden.

r Steinbach, 15. Sept. Die evangelisch; Kirchengcmeindevertretung beschloß in ihrer am letzten Sonntag abgehaltenen «Ätzung auf Antrag ihres Vorsitzenden die Anbringung einer Ehren­tafel in der Kirche für ihre im Weltkrieg gefal­lenen Gemerndeglieder. Gleichzeitig wurde die An­lage eines Ehren Haines auf dem hiesigen ev. Friedhof beschlossen.

** Steinbach, 13. Sept. Tie hiesigen Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebene schlossen sich zu einer Ortsgruppe zusammen und beschlossen deren Anschluß an den freien hes­sischen Landesverband Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebewer bzw. an ten Einheitsverband der Kriegsbeschädigten Deutschlands, Sitz Leipzig.

X Wieseck, 16. Sept. Mädchen der obersten Schulklasse sammelten von Haus zu Haus für die durch den Wolkenbruch am 8. Juli d. I. im Kreis Darmstadt geschädig­ten Gemeinden. Die Sammlung ergab den Betrag von 466 Mark.

X Wieseck, 16. «Sept. Ter Kaninchen- zuchtverein Wieseck und Umgegend veranstal­tete am Sonntag eine Ausstellung in der Braun- schen Kegelbahn. Nach dem Urteil Sachverständiger hatten die hiesigen Züchter selten schöne Tiere ausgestellt und wurden mehrfach durch Ponse aus­gezeichnet. Natürlich war auch beimfcatenfeft" wieder zum Tanzen Gelegenheit.

Kreis Büdingen.

-----Büdingen, 16. Sept. Die Kreis- verwaltung läßt in den Tagen vom 22. bis 27. September die Obsternte an den Kreis- straßen des Kreises Büdingen nur an Selbst- Verbraucher versteigern. Insgesamt kommen Mehr als4200Zentner bester Aepfel und Birnen zum Ausgebot, ein Beweis für die ausgezeichnete Obsternte dieses Jahres.

LautGießener Anzeiger" vom 4. d. Mts. hat die amtliche Kreislehrerkonferenz mit allen gegen eine Stimme die bestimmte Erwartung aus­gesprochen, daß aus Standesirtteresse kein Lehrer mehr am Leichensingen, d.h. an der Leitturg des Schülerchors bei Beerdigungen, teilnimntt. Dieser Beschluß wird von vielen ländlichen Gemeinden sehr bedauett werden, denn wenn er zur Aussüh rung kommt, wird er einer in vielen Gemeinden beliebten, ehrwürdigen, schönen und erbaulichen Sitte den Todesstoß geben. Obi sich dazu die Lehrer, soweit sie als Organisten von ihrer Kirchen «gemeinde angestellt sind, berufen fühlen sotten, vürfte dock« sehr zu bezweifeln fein, zumal in der heutigen Zett, ivo man gute alte Sitten erl-alten und nicht zerstören soll. Denn wenn der Lehrer die Leitung dieser Chöre nicht mehr übernehmen will, so muß diese Sitte fallen, da sich in den meisten Gemeinden kaum jemand finden loürde, der die Chöre leiten könnte. WaS das Standes- interesse der Lehrer mit dieser Sache zu tun hat. ist mir nicht erfindlich, es müßte berat sein, daß ihnen dieser Dienst in ihrer Gemeinde entweder zu niedrig ist oder zu gering bezahlt wird. Ist ersteves der Grund, so dürsten sich die Lehrer nm Irrtum befinden, denn jede Gemeinde ist auf ihren« Lehrer stolh, wenn er einen schönen Grabgesang zustande bringt; das Ansehen des Lehrers gehrend also dadurch nur; ist letzteres der Grund, ft dürfte dieser Umstand doch leicht zu beheben fein, denn wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Zudem glaube ich nicht, daß der BescUuß der Lehrerschaft gesetzlich ist, und daß die davon betroffenen Ge­meinden sich den Streik gefallen zu lassen brauchen.

U.T.

Lrid« aus, M ter voraussichtlichen Einnahmen des .Kreises, die

fennwr »u eff'M 1,1 ihm allerdings bei den großen Geldans orderungen

wohl zu gönnen sind. Es müßten jedoch Wege -^'7^ her Wtefanben werden, um auch die minderbemittelte '' , cL hi? beut-' Bevölkerung zu billigen Preisen mit dem nötigen i immer Obst zu versehen.

sind epidemM D Ortenberg, 17. Sept. In der ver- - bSuslÄ^ 6 an denen Woche gab unser hiesiges Lichtbilder -

- L'u i'inb säwtlvk tlxxrter für die Schulkinder der verschiedenen Nach- ;i: Leute jW Jtir aemeinben belehrende Extravorstellungen, in

rteff, besM^ ^nen Bilder aus dem Reich der Puppen, des tal; mack! sich W !r>eeresglundes, der Zeppeline, der U-Boote und Minuü weni der Landwirtschaft zur Darstellung kamen. Die

ab n,crvJ^, rthet Heimes Ailms hatte der Verein für Volksbildung zur Unten du Verfügung gestellt. Die Schulen von Ortenberg, 7<i!ieslöht'u>'!,Tchwickattshausen, Lißberg, Bergheim, Boben- «n 14 ellaubenßviden benutzten die sich bietende günstige @e=> - einsa-he^ .MM-enheit.

'el^äbigte

S* und » . ^ten»floffe 8°- 7et^UiQUh?eC?nei», ^illg benl89Äl^en W& die hnrAUi)t'

latetaSfco<

MR * »4 MW!« nachmittag Mbsamen m

"L-d- Am Sm* ^.Feuerwehr durch

aus und lfl?. f ^gebaude ter Füm Aminen. Das Feuer im t und konnte mit emn awgt werten. Der tzch», nL ^selben «acht W durch falschen Slam Obst-und Gemüse- 1 a. Aepse! zu 50 uaö

«üb' und Taselbirneu Mpchen iu 65 % tes

H öchstpreise von Grün kern. Tie Bor- ickristen der Verordnung über Höchstpreis: für Grünkern vom 31. Juli 1917 gelten auch für $rfuttern aus der Ernte 1919 mit der Maßgabe, daß der Preis für 100 Kilogramm bei der Ver­äußerung durch den Erdiger 120 Mk. nicht über­steigen darf und daß diesem Höchstpreis, falls die Abnahme nach dem 15. August 1919 erfolgt, für jeden folgenden angefang men halb:n Mionat 35 Pf. zugeschlagen werden dürfen.

Schuhsohlen u s w. Tie Verordnung des Bundesrats vom 4. Januar 1917 über den Verkehr mit Schuhsohlen, «Sohlenschonern, Sohlenbeivehrun-, gen und Lederersatzstoffen treten mir b?m 25. Aug. 1919^außer Kraft.

Tie Zubereitung von Schaurnspei- f en u s w. Aus gegebenem Anlaß wird darauf hin- gewiesen, daß zum alsbaldigen Verzehr bestimmt: küchenmäßige Zubereitungen wie Schaumspeisen, Schlagsahne-Ersatzmittel usw. lediglich, dann von der Cenehmigungspflicht ausgenommen sind, wenn für die Herstellung Ersatzlebensmittel verwendet werden, die von einer Ersatzmittel stell: genehmigt smd. Sofern diese Erzeugnisse jedoch aus Frucht- satten, Gelattne, Süßungsmftteln usw., also nicht nur unter Verwendung von Ersatztebensmitteln herceslellt werden, ist die Genehmigungspflicht wcilrrhin gegeben.

Verbindungsbahn bei Gießen. Zur londespolizeilichen Prüfung des Ergänzungsent- wutts ist Termin auf Dienstag den 30. September, vvrmittags 10 Uhr 21 Minuten, nach Ankunft des Zuges 408 in Tuten Hofen (Kr. Wetzlar) tmb?» räumt. Etwaige Einwendungen sind von den Be­teiligten im Termin vorzubringen.

Erwerbslosenfürsorge. Tas Hess. Landesarbeits- und Wittschastsamt macht darauf aufmerksam, daß anscheinend arbeitsscheu: Ele­mente, insbesondereWanderer", versuchen, sich Erwertslchenunterstützung zu verschaffen, daß so­mit sttenge Kontrolle der Erwerbslosen, insbeson- n (SApnrf It>erc Aufklärung über ihr Vorleben und ihre Her- v. Dcy na firntt nötig ist, da solche Wanderer (Vaganten) keine Ernerbslosenunterstützung beanspruchen können.

Back st ein blättern sind in dem Gehöfte des K. Jordan in Hungen unter dem «Schwftne- besiand festgestellt worden. Tie Sperrmaßregeln smd angeordnet worden.

ertetetr Gießen,!-« bckVtlich alte leint s« Miaisen und die Menten Gelder , vick i titL Jetzt, dc m t m MitgliÄer Meter t <r Verein m, nuck ibfdjait weif-- bitegen.j. menten Sonntag tis,® kriegt m a m111e. , ----- -------- ------

0t5 Itnci'cp &meinen Versteigerung. Allem an der Straße

aim inuiifalw vmi.hier nach Lißberg hängen nach oberflächlicher w am Mnd <- Schätzung 200 bis 300 Zentner allerfeinste Gold- bir Znln'iinn ango vai mänen, die mindestens 6000 Mk. einbringen

' ;.unrt 2 Ute n;cl- birften. Daraus ergibt sich ein ungefähres Bild

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller r.iUer dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Nedaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Oeffentlicher Brief an Herrn Stadt­verordneten Simon.

Sehr geehrter Herr Simon!

Bezugnehmend auf Ihre Aeußerung in der öffentlichen Stadtvevottmeten-Sitzung vvm 10.9. 19 betreffend der Verteilung der Abonnements- Plätze ^und Verkauf von Tageskarten, bin ich so frei. Sie in diesen Punkten, worin «Sie aller Wah-rscheinlichkeit nach sehr wenig Bescheid wissen, aufzuklären.

Als der Krieg ausbrach und ein großer Teil der Beamten der Bürgeruieisterei einctezogen wur­den, trat die Bürgermeisterei bzw. der Theater­bauverein an uns (Kassenverwaltung des Stadt- theaters) mit der Bitte heran, wir mödteen die Ein- und Betteilung der Abonnementspla^ über- nelMen. Welche Mühe das uns, besonders mich persönlich gekostet hat, bei der großen Interessen- losigteit, die in den ersten beiden Kriegsjahren dem Theater gegenüber geherrscht hat, die Zahh der Monnenlen wenigstens aut die Hälfte des Friedensstandes zu bringen, fft^inen Sie Herr Simon gar nicht zu wissen; auch will ich Sie noch weiterhin aufTürren, daß das alles nur durch tägtidj stundenlanges telephonieren, und durch pcr- sönlichies Vorsprechen bei den alten Abonnenten er- möglickit wurde.

Wie Sie zu dem AusdruckTie Kasse hätte die Verteilung der 2lbonnementsvlätze an sich gerissen" kommen, ist mir ganz unerklärlich

Was der Verkauf von Tageskarten betrifft, kann ich nur das Eine erwidern: ich bin bereits 13 Jahre Beamtin der Stadttheaterkasse und es sind während meiner bisjetzigen Amtsperiode noch keine Klagen vor gekommen; daß ich in den letzten zwei Jahren bei der übergroßen Nachfrage no.l, Theaterkarten jeden einzelnen Wunsch (und es finbi deren furchtbar viele) nicht berücksichtigen konnte, wird wohl jedem verständigen Menschen ein teuren.

Ich hofft nun, daß diese Zeilen beigetrageit haben, Ihre Meinung in dieser Angelegenheit zu ändern und zeichne

Hochachtungsvoll

Maria Huntemann, Kassieverin des Stadttheaters.

. T) llsenbo rn, 17. «Sept. In den Kttegs- toar die Fahrpost Ortenberg, Bergheim, Utenbom, Gelnhaar eingestellt worden, fb daß bie Gemeinden gezwungen waren, sämtliche Pakete am Postamt Ottcnberg zu l>olen bzw. hinzubrin­gen, was naturgemäß für viele große Schwierig- kciten mit sich brackste. Umso größer ist die Freude, daß die ^ahrpost jetzt wieder eingettchtet wurde, und durch den KttegsbeschÄ>igten Imhof aus Gelnhaar versehen tvird. Allerbings wäre es sehr zu wunichen, daß mit der Zett zwischen den ge­nannten und vielleicht anderen Otten eine A u t o - öo[t ein gerichtet würde. Vorgestern fand hier c SBetter und besten Besuch ein Türn -

fest statt, leider beteiligten sich nur zwei aus­wattige Vereine.

tanw 7 Lßhen, mb

m «i« * rr,TTX _ Vogtsche

dgruppe der r<U! i, die durch unterhalten ttäwM den Zusamr.r fördern und -tee MtL Gebiete der Voliftk cm. ai SoMüsi jum eiftac Sie will b;ce«Stegifu ü krpywxi toafcir unjatt Jugend bu A. «nmgai wÄrend Sr ist es ftgrüftnswert, V , der Mer des baute id. sich bereit crflört k i Lorwg fiter feine t jen btr Jugendgruvte zn uverstfiten. (S. Ani

Hessen-Nassau.

Frankfurter Einfuhrmesse.

mr. Frankfurt a. M., 16. Sept. Die Zahl der Anmeldungen für die Frankfurter Einful-r- meffe ist nunmehr auf über 1500 gestiegen. Die Frankfurter Messe erhält, was die «Tin- und Aus­fuhr betrifft, dieselben Vergünstigungen wie die Leidiger.

mr. Frankfurt a. M., 16. «Sept. Der Ma- chstrat er Härte sich damit einverstanden, daß die Stadtverordneten fünftig 600 Mark jährlich Diäten erhalten. Tie unbefolb.'ten Stadträte sollen künftig 1200 Mark jährliche Ent­schädigung für Zeitaufwand erhalten.

mr. Frankfurt a. M., 16. Sept. Zwi­schen den Gastwirtsangestellten und dem Gastwirteverband wurde nach langwierigen Ver­handlungen endlich ein Lohntarif vereinbart und unterzeichnet. Mit dem 15. September hört das Trinkgeld in den Frankfurter Gaststätten auf.

Frankfurt, 17. Sept. An Stelle der Polizeigruvpe der 81er, die gestern nach Bad Orb entlassen und aufgelöst wurde, traf das Reichswehrbataillon de Neufville vom Truppenübungsplatz Döbritz hier ein und bezog Quartier in den neuen Kasernen im Vorort Bonames.

0 Marburg, 16. Sept. In einer hier ab­gehaltenen, aus Stadt und Land äußerst zahlreich besuckten Versammlung selb ständiger Schuhmacher, besprach man die Erhöhung der Leberpreise, bie man, tote sich jetzt zeige, als schmaick)vott bezeichnete. In einer Entschließung

sm* 11 .... x s.. - cm , fanden lebhafte.»

Widerhall, sind bie Wandervereme in dieser Hin-

W doch voll und ganz be- wußt. Professor Dr. Aug. Roeschen (Laubach), der, bekannte volkstümliche Vogelsberg-Gefchichts- toricher. hielt den Festvottrag überBlücher und seine Beziehungen ^um Vogelsberg" und bot tti leinen mit großem Beifall aufgenommenen Darbie­tungen viel des Neuen und Interessanten. Im Tannengrün der Rednerbühne war des alten Feld- Marschalls Bild angebracht; ein Piston-Duett jtoeier B. H. C.er verschönte die Feier durch den Vottvag geeigneter Blücherlieder. Twtz der vor­gerückten Jahreszeit toar bie Versammlung von ausnehmend schönem Herbstwetter begünstigt, so daß sich in und vor den beiden Klubhäusern rin. außerordentlich wandersrohes Leben und Treiben elttwickeln konnte. Am Abend vorher wurde un Klubhause ein Sogelsberg-Schibund gegründet, der bie Schneeschuhläufer aller 3toeig* vereine in sich vereinigen soll. Zum Vorsitzenden des Bundes wurde Lehramtsassessor Walther (Grünberg) besttmmt.

O Gedern, 16. eept. Grvßfeuer äscherte am «^nnstag abmd die «Scheune des Philipp Haas 111., sowie hie Sck^unen und Stallungen ^r Karl Bonalt Wittve und des El-ristian ® 11-, vvlliländig ein. Auch das Wohnhaus

des Christtau Birx II. hat durch Brand und Wasser bedeutenden Schaden erlitten. Sämtliche Vieh tonnte gerettet werden. Tie Futter- und Frucht­vorräte, sowie eine Anzahl von Wagen und laud- u-ittftfaftlschien Maschinen sind jedoch ein Raub ber Flammen geworden. Tie Lösckarbeiten waren durch den infolge der anhaltenden Tvockenheit ent­standenen Wassermangel sehr erschwert; der hie­sigen Feuerwehr gelang es schließlich im Verein mit den zu Hilfe herbeigeeilten Wehren von Burk­hards, Mertens ritz, Ober-Seemen und «Steinberg das Feuer auf 'seinen Herd zu beschvanken. Die herrMende Windsttlle verhindette ein weiteres Um­sichgreifen des Brandes. Tie Entstehungisursache ist wohl auf das Umfallen einer Laterne in der Scheuite des Plftlipp Haas III. zurückzuführen. Eine ältere Frau erlitt infolge des Schireckens ettien Herzschlag.und verstarb nach wenigen Minuten; ein junges Ddädcken fiel in Krämpfe und mußte sich in ärztlich- Behandlung begeben.

Kreis Friedberg. Groftseuer.

= Dolzhausen v. d. H., 16. Sept. Ein Großfeuer legte am Srentag in der «Strock- gasft die Wirtschaftsgebäude des Landwirts Heinr. Kunz in Asc^. Tern Brande fielst die gefamten Erntevorräte zum Opfer.

Sport»

Rad-Rennen in Gießen.

Die Einzelfahrer-Vereinigung 1913 Gießen des D. N. B. hielt am «Sonntag den 14. «Sep­tember ein 20-Kilorneter-Rennen ab, und zwar Statt von der Wellersburg über Lollar, Mainzlar, Daubringen, Ziel WellerÄ>nrg.

In der Junior gruppe ging als erster durchs Ziel: Willi Döring in 30 Min., 2. Adam Döring in 30.01 Min., 3. Willi Lang in 30,05 Minuten, 4. Valentin Moser in 31 Min., 5. Fritz Bonarius in 32,20 Min., 6. Willi Strack in 32,22 Min., 7. und 8. aufgegeben wegen Defekt.

In der Senivrgruppe I über 33 bis 40 Jahre: 1. Karl Schreiner in 34,20 Min., 2. Ehr. Steih in 40 Min.

In ber Seniorgruppe II über 40 und 50 Jahre: 1. Jean Ruckes in 33,15 Min., 2. Karl Löwer in 34,40 Min., 3. Fritz Courths in 38,20 Minuten, 4. Heinrich Hamel in 38,50 Min.

Me Meisterschaft über 1000 Meter errang Adam Döring mit glanzendem Vorsprung. Em schönes Zeichen, wie auch hier in Gießen der Radsport wieder im Blühen ist und gepflegt wird.

Ortenberg, 16. «Sept. Der Fuß­ballklub Germania 1907 veranstaltet am 5. Oktober von vormittags 10 Uhr ab ein SP o r t- feft, enthaltend: «Sechserspiele Klasse A, B, C; viermal 100 Meter-Stafette: zehnmal 100 Meter- Stafette (100 Meter-Lauf für Schüler); 50, 100, 200, 400 und 1000 Meter-Lauf; Speerwurf, Dis­kus, Kugelstoßen, Freihochsprung, Stabhochsprung, Freiweitsprung, Fußballweitstoß. Startberechtigt i|t jedes Mitglitt) eines Turn- ober Spottvereins. Die Veranstaltung ist den Bahnverhiiltnissen an- gepaßt, so daß bie Teilnehmer am selben Tage ihre Zielstation erreidjen können. Meldungen sind bis 29. «September l.I. an Herrn Hch. Pfeiffer in Ortenberg einzureichen.

hl. Darmstadt, 17. «Sept. Wie dieHess. ILdztg." frört, haben Schüler des Aesigen Luo- wig-Georg-Gymnasiums den Erlaß, der bie Ent­fernung aller Hoheitszeichen, als) auch der Fürsten­bilder aus den Klasfenräumen, anordnete, damtt beantiportct, daß sie ein Bild Kaiser Wil­helms in ihrer Klafft anbrachten. Auf Ver­anlassung des Tirektvrs wurde zwar das BÜd v-m den Schülern wieder weggenommen; man muß aber anerkennen, daß frier «Schüler in aller Unter­ordnung unter ihre Vorgesetzten und ohne zu un­erlaubten Gewaltmitteln, wie Streik zu greifen, ihren Gefühlen Ausdruck gegeben haben. In demselben Blatte lesen wir unterEingffandt": Ein Vorschlag zur Güte!" Die Kai ser- btlder sollen aus den «Schulsälen versc^oindm. Während des Krieges und noch darüber hinaus, sind wir an Ersatz gewöhnt worden. Warum sbllte es für bie wegbeßolLene Kaiserbilder da feinen zeitgemäßen Ersatz geben. Hängen wir in Zukunft in Haus und Sckmle statt des Kaiser­paares als leuchtend sittliches VorbildEbert und Noske im Söabe" auf.

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