Letzte Nachrichten, ver Luklagebries der Entente.
Paris, 16. Juni. (Fortsetzung der Mel- fclntff aus der ersten Seite des vorliegenden Blatte!.) Die Deutschen haben den ll-Boot-Feld- iUff begonnen, diese Herausforderung von Seeräubern gegen das Völkerrecht, indem sie dadurch eine große Anzahl unschuldiger Reisender und Seeleute rmn Tode t-erur teilten, mitten aus dem Meere, fern von jeher Hilfe, Wind und Wellen Preisgaben und noch schlimmeres, der Besatzung ihrer ll-Boote. Sie sind es, die mit brutaler Gewissenlosigkeittausendevon Frauen und Kindern in fremde Länder in die Sklaverei geführt haben. Sie haben sich hinsichtlich ihrer Kriegsgefangenen eine so barbarische .Handlungsweise erlaubt, vor der selbst die unzivilisicrteßen Völker Mrückschrecken werden. Die Haudlmrgsweisc Deutschlands war sozusagen beispielslos in der Geschichte der Mensch- hert. Die furchtbare Verantwortlichkeit, die auf ihm lastet, wird in der Tatsache zusammengesaßt, oaß wenigstens sieben Millionen Lebewesen mit ihren Wanden and Leiden bezeugen, daß Deutschland durch den Krieg seine Herrschsucht befriedigen wollte. Die alliierten und assoziierten Mächte glauben, daß sie sich den- Wenigen gegenüber schuldig machen würden, die zur Erhaltung -er Freiheit der Welt alles gegeben haben, wenn sie ihre Zustimmung dazu geben, in diesem Krieg nicht ein Verbrechen gegen öie Menschheit und gegen das Recht sehen. Diese Haltung -er alliierten und assoziierten Mächte wurde Deutschland noch während des Krieges durch ihre hauptsächlichsten Staatsmänner klar bargelegt, so vom Präsidenten Wilson in seiner Rede vom 16. 4. 1918 umschrieben und vom deutschen Volke ausdrücklich itnb kategorisch als ein leitendes F r i edenp rin z ip angenommen: ,.Mögen alle unsere Worte, Mitbürger, mögen alle unsere Pläne und tntfere Handlungen von nun an mit unserer Antwort in Uebereinstinrmung sein, bis die Macht unserer vereinigten Kräfte chrerscits den Geist durchdringt und die brutale D-ewäll derjenigen vernichtet, die verspotten und verachten, was wir lieben und ehren. Deutschland hat noch einmal gesagt, daß die Gewalt und nur die Gewalt entscheiden wird, ob Gerechtig
Behördliche Anzeigen.
Konkursverfahren.
In dem Konkurs verfahren über den Nachlaß der am 8. März 1914 zu Gießen verstorbenen Johanna Rothenberaer daselbst tft zur Abnahme her Schlußrechnung des Verwalters, zur Erlicbung ran Einwendungen gegen das ZchlußverzeichniS her bei der Berceimng zu Berncksichtigeuden For- herungeu der Schlußtermin auf Mrtllvvch Ocn 16. Juli 1919, vormittags 9 Uhr, vor dem Amtsgerichte hierssDst, Zimmer Nr. 14, bestimmt.
Gieß en, bat 12. Jstni 1919. T7252B
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.
Bekanntmachung.
Aus der Christian Gerhard Hast- Stiftung sind 205,70 Mk. an sehn bedürftige Familien beziehungsweise Wtwer oder Witwen zu vergeben
Meldungen nimmt das Armenamt, Asterweg 9, bis L0. 3uni l. Js. entgegen. (7259B
Gießen, den 14. Juni 1919.
Ter Oberbürgermeister (Armenverwallnng)
Bekanntmachung.
Betr.: Verordmrng über die Freimachung von Ärbeitsstelleir vLhtend der Zeit: der wirtschaftlichen Temobümachu»g vom 28. März 1919.
Arbeitnehmer, die «ack der Verordnung üb« tute Freimachung von Arbeitsstellen während der Zeit der wirtschalllichen Demobilmachung vom 28. März 1919 aß Dridfrembe von ihrem bisherige rr Arbeitsorte aLzmoandern gezwungen worden find, werden darauf Angewiesen, sich möglichst frühzeitig imt eine Rnterkunftsmögl rchkest tu ihrem Heimatort zu kümmern und diesem bei bestehendem Wvhmmgsmcmget schleunigst ihren Zuzug anzn- zeiffen, so daß für Unterbringung geborgt werden foutn. (726OB
Gießen, den 13. Juni 1919.
Der Vorsitzende des Demobillnachnngs-Äusichusses Gießca-StadL. Kelter.
Bekanntmachung.
Der vom Gemeinderat durchberckene Borarr- ichlag der Gemeinde Steiuherm für 1919 liegt von Mittwoch ben 18. b. M. ab eine Woche auf dem Amtszimmer des Bürgermeisters zur Einsicht der Interessenten offen. Ginwendnugerr fönrren wählend dieser Seit schriftlich oder zu Protokoll daselbst vorgebracht werden.
Es wird eine Umlage erhoben, zn der auch die Ausmärker beizutragen haben.
Stein hcir.'. den 16. Juni 1919.
Bürgermeisterei Steircheim
Nicklas 7342
Versteigernnst von Stallqerätea.
Donnerstag den 19. und eventuell Freitag nert 20. Jims 1919, von vormittags 10 llhr ab, sollen im Hofmarstalle dahier Pferdedecken mit Kovf- uitb Bruststücken. Slallhatttrr, Zaume. Drensen, Gurten, Sottelnrrterkegde^n von Filz usw., Wagenfußvelze, Kokosmatten und sonstige Stallgeräte ösfentlich gegen gleich bare Zahlung versteig«! werden.
Darmstadt, den 2 Juni 1919
Hofmarstakl-Amt. ,70860
________Riedesel Freiherr zn Erfenbach _______
ooooooooooooooooooooooooooooooo
Zur Anfertigung aller Ö117M
Witotit
bei Lieferung des Leders empfiehlt sich Schäftestepperei Dietrich Marburg a. <L Lahn, Nikolaistr. 8 p. OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOQOOOOOQ
Frankfurts
G\O,
ZentroFbüro-Bechenheimer Idsk B •» Tel Tounus 1761/62.. Hanse 7976
der Jahresfeier »eiten bleibe» (E
2.
des
Ferä. Hermans önaÄ
--"«TT7 LM
Beria. Sfissel Wwe., Mel
Weiße und farbige Waschblusen
CMraabrikjkCr
BttchdFnekerei J. Weiner t
Xeuenweg 9
Gießen
bester
4M5bv
Deppettfcreiter weiter glatter Voile M. 25.75 W«8er SchweizerTuplenmuU M, 22,50 Farbige Voile m vielen Neuheiten.
in größter Auswahl
Neu ein getroffen:
Lrrmd der
schule, Schillerstraße 8 — abgeyaften. Jmpfpftichtig im lauferbfit KaLnderfahv stnd die im vorigen
Dach der Verarbeitens von 1913
zu kaufen gesucht.
SehrittL Angebete u 7268 an d. Gießen« Anzeiger.
rtnr Gutachten der Fakultäten. Die Urteile werden b llnwersttät im Jahre 1920 verkündet. Die ^gereichten
Eurmehle uuch im vriorieren, poljtem riratrützenmirchea rnrt
Lapezteren auch n. auswärts. SLrben wird gut u bilüsimssel
*. ichneSAenr und vreirrvert angefertigt. ▲ f mit Wem stehe
♦ gern zu Vievsten .aJ> $
♦ Srstzee Lager in Vriefpapier-Xafsetten. ♦
qflffl) bf 11 !•<•«* HVHnktai ürllbÄÄ^T flliW »1 AeastaUeaa ■Wraln «. preis»
;o*7e
V'H HrvFtLMN «Quarte Weist Jörn hohen Kat 'Wh ihren Ge FM«r im gro
»er toi
Lu ° Nation^ S Miet dem !
in einer
**"N rtari
Maschinen- Schmier-Ode Treibriemen
■Kranz«
-Sdtitiar
-Se.il <*=»{
•Haniteelmii:
-Ifitedie
Wäsche
rotrb tote neu mit l6*”
„Ludrol“.
Lts brat Zinsertrag der Ofann-Veulwitz-Stiftnng der Utivttfität Bietzen werden MeifestipendLen für Studierend« uud andere wtffenfchaft- lich gebildete Bewerber aller Fakultäten vsrgebeu. Die Bewerber müßen eine von der Pflegschaft, ausgeschriebene Aufgabe bearbeitet und dafür de» Preis erhalten haben.
Die PreiSenfgabeu für dieses Jahr find folgende:
I. Mir Studierende, die mindestens in diesem Sommer oder im Winter 1919 20 an der Universität Gießen immatrikuliert sind:
aus Sem Gebiet der rheologischen Fakultät: „Ihren; c. 3 soll text- kritisch und literargeschichtlich untersucht werden-:
ans dem Gebiet der Juristische« Faknttät: „Die Strafe des bürgerlichen Todes in Deutschland und ihre Beseitigung im 19. Jahrhundert":
stabiiim kritisch qenrüft werd«":
aus dem Gebiet der Beter in ärmedrzinischen Fakultät: „Ist die Äme>
Borausfetzung für die Bewerbung unter II ist. daß die zu 1. genannten mindestens in diesem Semester ober mt Wintersemester 19191920 an der Hnix verütöt rm Amte stehen, für die unter 2. genannten, daß sie chre Studien zu einem erheblichen Teck an: der Universität Gießen gemacht haben.
Die Preisorbeiren müßen hr deutscher Sprache geschrieben sein und dürfen nur einen. Verfasser haben. Die Arbeiten sind nach Wahl der Verfasser ent» weder unter Nennung des Versagers oder in der für die Bewerbung um btt staatlichen ‘preisaröertzn üblichen Form oac dem l. April 1920 beim Luiioer- ftlLts-Sekretariat eiirzureichen. Frühere Stitbierutbe haben dabei den Nach» weis zu liefern, daß die DorauLsetzurcge« der 'Bewerbung lieber die Zuerkennung der Preise entscheidet die
täglich iriftv etnirefient enumeblt in betaust« I Quaüiät^.billigtt.VreAei 8
W. H anbei. U 31 NeaeuBäueT. TetM11 muimmniufflM Detektiv Th. tteichmaiui - Pos.-Kriw.-Keamt. a. 'S. Frankfurta M.. Bergersirateü Samtu Beobachtuu-ei und ©nettttongea
HeiratsAuskmisd
gewtffenßttit und disstv r
Tel Körner3337. flntiminfiaiiiimMfflffliniifl
^?iHn-raside> ß über die
K^Hinii
■
l T'-Hrit fr k-c Ä A »ich Ö'M sei &« M
I^e Äffe
terr rinÖhni
eutvfiehlt ['"”1 Gärtner«
ans dem Gebiet der Mebizirrifche» Kakuttat:
1. „Die flEnturidthing des Meso-Pticeumrimns ist z« untersuchen".
,Sn der Hand der auf der Lhnmr^sche» Klinik gescumnelten Erfahrungen soll die Frage der zweLmäßigKen DehandLing der Appenbichis i» LrtermedLv-
Die Preise betragen
für die Gruppe I je merfjunbört Mark.
für die Gruppe II je tausend Mark.
Die Pflegschaft der Lfa»a*Be»lwitz-Sttftit«s.
I>r. Wittermater. 4276P
M! M»
FmMa.llj
zöstscheu So-iakskL haben beschlossen, zu der Labour Darly eine Detegatum, bestehend aus Lvn- guet, Renallüel uud Brvffat, $u entsenden.
Gewaltsame Demotratisteran- her Eisellbahsdirektioir Erfurt-
Erfurt, 16. Jirrü. (Kore.-Bur.) Die „Thür. Allgemeine Zeitung" meldet: Eine vom Esten- bcchnheamtenverband inü> dem Teutscherr Eisen- bahnerverbaud für gestern ciKberufaie Versa m m l u ni g, die von ungefähr 10000 Be amte«, Hilfsbeamteu uttd Erseubahu- a rbeitetu des EiseubahrtdireÜiottsbezirks Erfurt besucht asar, nahm mehrere Entschließnugcu au, in denM die fofortigr Demokratisierung des Eiseub^mdrrektionsberirS Erfurt, die Neubesetzung der Stelle des Präsidenten und verschieSe- wer D-ezemaLe bitnif Männer »erlangt :vird, p* air? dem praktischen Berufsleben he: in. Verbindung mit der Vertretung bet Eisenbahnbedferrsteten ftefr^T. Zur Bermeibrrng von E-tcdwncpra. in Ver- Etttrng und Betrieb werden die (vewerKchaften beauftragt, tie «betreffenden Dezernate sofort zu befetcn rmd wegen der eirdgilligen Demokratisierung mit dem Ministerium in Berbiudmrg zu treten. Schließlich wurde gefordert, die Stelle des Präsidenten des Eisenb.-Tir.-Bez. Erfurt mit dem Nechnuugsrevifor Heinr. Schütze M. besetzen.
Hierzu wird von zuständiger Stelle mitge- teiti: Ter Minister bex öfferrllichen Ärdeiten, Oe- icc, ist heute soforr p«söulich narb Weimar und Erfurt gereist, um geget diese Art Demokratisierung unverzüglich an Ort und Stille die «fvr- derttchen M.ißn<rhnvm zu treffen.
Em GewÄtstreick der Nusbhtmffisieu.
Freiburg i Dr.. 16. Jlrui. (WTB.) Wie die amtliche ^KarlSruhsr Zeitung" berichtet hatte, hatten die Unabhängigen in ^tockach (Bodeafeeaebret). durch, Anorohmig von Streiks und (Gewalttätigkeiten unter Führunrr des RechtsaMvalls^ Wieland den Riidtritt desOberanrtsrnernns Dr. Pfaff
Wien, 16. Juni. (Lorr.-Bur.) In gtiiq Bö hmenivurden gestern die Gemeinderat» wählen durckgLsührr. In Prag nrrd Bormv» wurden elf deutsche Bürgerliche und drer dsttschk Svzialoemokraten gewählt. In Nsrdwenböbniei sind überwiegend oeirtfche Soziatdemokraren wähtt, so in Joachbrrsthal, Asch und- Eger. Du Prager Blätter melden, ist btt Obmann des deutschen BslWratis für Böhmen, Titln, am Samslw . verhaftet worden. Ter Lomnrunistensühr« Muno»
K'
-o«! 5?3A;. ff ! !L 8ltieial' fc lÄ '
Säer«*'- -:nftW
LsWkisste Ä
jstütrt »■511 11
der Ordnung wirksam entgegentreten §u fiat, neu, ist auch eine Kompagnie Freiwrllign- Truppen mit Maschinengewehren in Stockach ein gezogen. Der Führer der Unabhängige |l Rechtsanwalt 59 z e l a n b wurde verArfie^ Die St-aatsanwattfchast hat die nötigen Map I nahmen, zur Unterfuchulng bet Stockacher Bor- I gänge eingeleitet. Zur Zeit herrscht in ivet « Stadt Ruhe.
Gre«;spme gegen Polen
Breslau, 16. Juni. Nachdem die poimich I Regierung bereits feit mehrzehn Tage» in, Grenze gegen Srfileiien völlig gesperrt hat, a, I derer leck:- aber in großer Zahl unlautere Elemcrn.- ] aus Polen die Grenze auf verbotene Weist •* überschreiten versuchen, um Sabotage gegen fe VerkchrsMUtil. bst Eisenbahnen usw. zu üxbs und gegen Deutschlaup zu Hetzen, hat das Generch Eommanb» im. Emvrruehmen mit dem Reich und Llaatskommiitar mit dem Ijeuliyn Tage et. Grenz »er ke hr auch eiuschließkich des iugt nauHüm lleineu Greuzverkehrs, gegen Polri, gesperrt. Für die Maßnahme bmx auch ent scheidende daß dir große Zahl bet uu-erwvnschten poiRrschen Zurctsenden di? selw schwierige mitteffage weiterhin versthlvchtert.
Ein Erfolg der MoÄLüer Sowjetttv««.
Helfirrgfors, 16. Juni Ern ruffisch« Funkspruch meldet, -aß die Truppen der M oö- lauer Sowsetreffiernnff nach dreitägign hartnäckigen Kämpfen Ufa etngenommci haben, was als der bedeutendste militärische bissig der letzten Ms rucke gelte. Bei der EüinakM sollen Gefangene gemacht u. große Mengen Www , trcm h. Gifenba hnmatirittl erbeutet wurden in» -
GemeinSerotswshlk« in Böhmen.
leit und Friede die Arbeit und das Menschengeschlecht leiten sollen, ob das Recht, so wie es Amerika versteht, ob« die Heyernome, »re sie Deutschland versteht, die Geschichte der Menschheit bestimmen soll. Es ist also für mich nur eine Antwort möglich: Gewalt, Gewalt bis zum äußersten, Gewalt und Schrecken ohne Ende, richtende und triumphierende Gewalt, die das Recht zum Gesetze der Welt erhebt unb rede Macht, bereit Ziele egoistisch sind, in den Staub treten wird. ' Diese Haltung wurde in ber Rede des englischen Premierministers vom 14 12. 17 flar gezeichnet: „Es gürt in keinem Lande Sicherheit, wenn die Züchtigung nicht eine gegenseitige ist. Es gibt keinen Schutz für das Deden, kür die Güter, für das Geld in den Staaten, wo der Verbrecher mächtiger ist als das Reckt. Das Völkerrecht läßt keine Ausnahme zu und solange ihm nicht Genüge getan wird, wird der Friede der Welt immer der Willkür einer reden Ration, au»geliefert fein, die die Vergrößerung uud Bereicherung des eigenen Landes verfolg. In d« Weltgefckict.. hat es oft verbrecherische Staaten gegeben. Wir haben es in diesem Augenblick mit einem, solchen Staut ju tun. Es wird immer verbrecherische Staaten gehen bis zu eisern punkt, wo wir durch ein internatiouLtes Abkommen M geeinigtem Vorgehen befähigt fein werden." Tas gleiche Prinzip ist Rargelegi in der Rede Clemenceans vom 17. 9 18: Das wollen sie, die rranzosischen Lvidaten- Was wollen wir seLdst?: Kämpfe» und unaufhörlich und ftegrerck kämpfen bis zu bet Stande, wo der Feind ^greifen wird-, daß Bein Kompromiß möglich ist zwischen einem solchen Verbrechen und bet Gerechtigkeil. Wir wollen nut den Frieden irrrb wir wollen eine ^Gerechtigkeit, die dauerhaft bestallet ist, bautet ben kommenden ®enctatwaen eie Greuel bet Vergangenheit erspart bleiben."
JnLemallsvliie
Paris, 17. Juni. IBTBZ Im Brrtauft tret französisck-il a'ieirischen Kmrfrrenz d« Vertreter b« Eonfederation generale du tra&atl er» flirten die französischen Delegierten, daß- die wer!Konferenz befch!ss«!. 'habe, sich entei: in- iemcttiTDulen Demonstration zur Herbeiführung des Fri-d.ns mit Rußland, für die Amnestie und für die Demobrsmachung anzusMietzett. Dr? fran-
LtthMeno »s adgeden uv
S sind. Das leiben Kommei daraus l'ji häflich und ijiiidtn aber m ^M das Ge [V, Mn kenn Kttlnote, von st^ihre „ftrei
Uzstellen i jgnflttben, die '»& gehört k ^Mten, ob WMivurss Mi" von fetion rechtl |Ümmgtn fit ja in ihren MM ja schon foemwt hat Itioiia^iannr.f: KM und gen Idiung der Gege
Ar französisö die SDlanteliw piifntlmen, in M Zturm dnls können dazu prung über b' htniii, als eigi Hat ein ftc p Pariser w leiser S mlichleiten h< r-kchin, auch 5 ltiicb Mieder L -als Beweis
4 Vesuchrkarleu, VanNarren, öeriabMngs* ♦
♦ vermÄchmgr-, SedUrte- ♦
♦ unb LraurL'vrv fachen ♦
2 ««ben in fetuster Alttfsthru«- in btt ♦
Mittwoch vorr 8 Ltzr < tlllt । an am KelfeuLelter
M«!Äl
aus bem Gebiet der Phllofophitzche»» Fakultät: 1- „Die Frage nach der SeLftäudigKeit and der Arbritsmecke des Tacitus soll dadurch geklärt werben, daß sein Bericht über Tiberius, ®a!ba unb Otho mit den Parallelgueüen verglichen wird.^
2. „Nach den Baudenkmäler» und den kiltiirhen Darstellungen ist die Form der Türulnrahmung unb der Türfüllung in der griechischen Architektur zu verfolg«'..
3. „Das BewegwigsvermSgen bei Wgen.' (Erläuterung: Bei verschiedenen Gruppen niederer Algen ist ein Dewegungsvermögen beobachtet worden. Die De» vbachtungen sind zerstreut und widersprechen sich zum Teck. Ts sollen die bisherigen Beobachtungen kritisch zusammengestellt unb durch neue Beobachtungen vermehrt werden.)
4. „lieber schwefechaltige Abkömmlinge des Triphenglcarbinols.."
IL Für andere wll^nfchaftlich gebtldtte Bewerber. u*b zwar:
1. Do^utsre der Lniverßtät Gießen, soweit sie nicht Wügsteder des Ge- samtsenats stnü, die Aißerrschaftticherr Beamte« der UntverfitatS- Bibliotchek, tie «fststenten der Urttuerfität, soweit sie nicht Stabtetenbe sind, tie Sektoren unb die Aoyetenten;
L frühere Studierend« der Uuloenität Gieße«:
ans dem Gebiet der Theologischen Fakultät:
„Mderne Geschichtsforfchrrng und evangelische Dogmatik",
aus dem Gebiet der Medizinischen Äafultät:
Die Mechanik der Hirntumoren vom Künüchen Gesichtspunkt-,
aus dem (Bebtet der Philosophische« Fakultät:
1. »Die Technik von Viktor ^tgos Lyrik."
L „Etymologische Bearbeitung des litauischen Wortschatzes.^ Es wirb genügen, wenn ein Teil vorgelegt wirb."
Jahre gefrorenen 'ä*mber, forme die rückständigen aus ri-iibereit Jahren.
Tie hiesigen Einwohner, welche ftupspfkicktige Kinder haben, werden, zur Benutzung dieser öffentliche« Termine mit dem Bemerken eingekaden, daß alle in demselben vorgLnommenerr Impfungen unentgektlrch sind. Wer die Termine nicht benutzen will, muß die Impfung seines p-flichtiffLn Kindes bis zum Fahresschkutz aus seine Kosten bewerkstelligen lassen, widrigenfalls ihm im Januar nächsten Jahres eine vierw ochentliche Frist zurNachholung der Impfung unter Strarandrohnug gesetzt wird.
Außer den Pfllcktigen werden auch fftnber, wekche im l aufenden Jahre geboren sind, auf Wunsch ihrer Vertreter geimpft.
Alle in. einem Ternvne ge:mosten Kind« müssen in dem acht Tage 'Väter aLgehLttenerr Termine Mr Rachsckau nvchnulls erscheinen.
Kinder, deren Zurückstellung von der Impfung wegen Kränklichkeit veansprucht wird, fünimt ^ttckfalls dem Impfarzte in den SffentLichen Terminen vvrgestellt werden.
-Tie Jmpftincst müssen mit reiner Wäsche und rein gewaschenem Körper zur Impfung Sebracht werden. E/ wird nur an einem Ar me mit Lymphe aus dem Landesirnpfinstitnt geinrpst.
Kinder aus Familien, in denen ansteckende Krankhelleu. herrschen, dürfen nicht in die Ter-
Bekanntmachung.
Hm eine schnellete Mmncklnng int Verkehr M errLichen, werden von Tonnttsiag den 19. d. Mts. ab nt den Wagen der ftäbt. Straßenbahn 8 Stück Fahrwarkeu für 1 ML statt wie bisher 12 Ätück für 1,50 Mk. ausgegeben. * (7263B
Gießen. den 16. Fun: 1919.
TireLchn der fiädt. Neftrizitätsverke ______________und StraßenbatM.______________
BekannlMachMg,
Die diesMrige öffentliche Impfung in der Stadt Gießen wird am
Mittnwck den 18. Juwi b. I., nschm. 4 Uhr.
Mittwoch den 25. 3mt?. b. I, nachm. 4 Hqr,
getoaltfan: erzwungen. Wie wir nunmehr zuverlässig erfahren, ist Dr. Pfaff heute morgen unter dem Schutz eines größeren Geir- darwerieanfgebots wieder in fein Amt ein-,_____________ . .. .
gesetzt worden. Hut etwaigen Störungen in Kladnv verhaftet uud nach Prag gebracht w^rdrn.
Von jetzt Ab halte ich Sprechstunden
ingen erbitte bis späteste«« 12Uhr mxttagi Herm. Jochem, Heilkundiger Gieften» WoUteu«Mae *** «ÜLS
Mittwoch den 2. Juli d. I. wrchm. 4 Mr,
* S-öM-l-. - ®£!»tm®fe».Xgr(ipMe bM $iognnit c.hlnlÄ wtstttfer?*;
näne gebracht werden.
Gießen, den 11. Junr 1919. 7183B
Der Oberbürgermeister. I. V.: Krenzieu.
MgMtMDrMl!gke«küft8iche8
Die noch rftrftftänbigen Beiträge yrr Kranken- kaffe nnb InockidLno-rsichttung für den Monat April 1919 können noch bis z«m 30. de. Mts. ohne Kosten bezahlt wertim. Rach Wlanf vieles Termins sind der Einzahlung auf uns« PastßheL Konto auch tie Kosten beizufügen.
Gieße«, b-zn 16. Fv.ni lNL 7251c
AÜqem. Ortshrauh-nkasse «tetze«.
Dk'r Borftonb. i $.; Alb. Le^tz.


