Ausgabe 
16.12.1919
 
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flti» dem Amtsverründtstunft-blatt.

Obcrbot. Bad-Nauheim, Tau ig. Hamburg und nett Thing* auch in Bad (wmlnui'

fli s^ik bewegte ftifcnm. Em üntnibo^ncn., SSrfeallgemn itz morgen ehe

Frankfi -immnngs

eniflu&W. Ede dridmimgen <r- mt bie tüitro die Enlmtrnot war mifänglitt vonmeoend zu der ersten Sh holung em. Ai der nn recht le Jffntttn 575, Tcgtgm lager cher bei stark! hat den böhek

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Berlin. 6HkJ k Altung w Nonianwerte bessert »arm. war ai'-deniin zungSos un I ßnnen b.

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tifdxn Partei. MarkiLSsaal. 4 Uhr. Sitzung des MatthLu^-Fralronvevein» Wrbtfr ~ dann! und erlöst". Lichtspiele,

sogenarmtenamtlichen", selbstverständlich franzö­sisch-amtlichen Darstellungen, mit Lügen, Uebrr- treibungen und Sinseiktgd iren auf« reichhaltigste gespickt sind Sic haben al o gar k inen Wert und fr ist. wie ber-itS oben angegeben. nur der, die Rheinländer zu Franzosen zu machen Ti. teflen beten obengenannten ©dy.i/ei routbm tem $kf*

ra. B t eden ko pf, 14. De» un Oft gelaufenen Woche wurde im städtischen Walde br erue Holzversteigerung a.-^ haften Dr Durchich-iklspreiS für Bnenntolz Oöucbnifdxtt 28 Mk. und Buch^nk.:üuz.rl 27 !Wt pro Rm.) war diöder noch niemals so hoch wie bei Geier ersten Skntrigerimg.

fr. Fra nksurt <l TL, 15 Tn vm eine Bewucherung des Publikums zu tx-nnnbrn, hat der Magistrat Lochst- und Richtpreise für Ehristbäume festgesetzt.

kr. F ra n k s u r t a. M.« 15 De» AIS B e t 6- na chtsgabe beschert das städtische 2ebnwmütri- amt seinen Einwohnern die doppelte Ration Speisefett, außerdem gibe es neben beson­deren Zulagen von Teigwaren noch 6 o n 11* kuchen.

0 Marburg. 14. De^ Vri der hiesigen Reichöbanfnebenstclle wurden etwa 8** Millionen Mark Zeichnungen für die Sparprämiea- a n leihe angemeldet. Richt mitgrfdbü sind die Zeichnungen bei der Marburger Bank, txr 2/> Mil­lionen Mark betragen. Die Stadl Marburg zeich­nete l Million Mark, die Einleger der Spar­kasse 212000 Mark.

- Siegen, 15. Dr». Das Schlotz bei Barons t>. Hövel in ^untenttbal bet Ohetvt» Hfd)jad) wurde Freitag abend durch eine Feu.'rs- brunft etnge äschert. Der Brand ist auf einen schadhaften Kamm zurückzuführen.

den. Es ist «bermajn, der solch verleumderischen SdnoG erhält annmaten, khn in den Ofen ju Men; mehr ist er nicht wert.

Dessen-Rassa«.

Eine Spie Zöllen-Zentra le.

Frankfurt a. M, 15 De» Mit der Aufdeckung der Svie! ä le in der öui;'t!ittfha6e 18 ist die Kriminalpolizei einem roeitDerirori ;ten Netz von Spiel ttud» auf die Soor gekomm-n, deren Fäden alle in den Händen der verhafteten Ber­liner Schieber »nfommnt:rfn Er sind dies dir Kaufleute Mar Biber und August Reaner, die ihr? Lebnt4aufgabe I chig ich 11 der Gründung von 6piel!)ö len unter harmlosen Rlnbnamei zu erblicken schienen AuS den b i diesen Ebnmmän- nent Vorgefundenen Paperen -ebt »weif Ifrri 5t- wt, daß die b rüb'iiflen l luds ti Fe. Lt,

llrtternehmen in Frankfurt sind !rBannte mch 6b- rüchtigte GlLcksspieler beteiligt Tt Ironie des Schicksal- BFiÜ es auch daß unter den 9x110 i tem des Klubs br Herausgete. der bekanntenFackel^, I. B. Müller-Derrfurtb, m.t obenan in der Liste stehl; derselbe Herr, bet seit Monaten in derFackel" die Polizei aus cridfiut». die er namentlich nannte, scharf machte inu dir Po ip» zum Kuckuck wünschte, venn ste noch nicht rv.ae- griffen batte. Auf die setzt austehobene bisher größte Hölle in Frankfun machte dirFältel" die Behörden bezeichnenbcrweise nicht aufnurftAin.

de» Me hrerlöse» au» den Läute» von Schlachtvieh und Schlachtpserbe» vom 26 November 1919. Der Mehrwert der w1 Läute und Felle von Schiachttieren, der sich Men' über den früheren Höck^tpveistn ergibt, wrte auf den Tierhalter und auf den Kommunal tertemd. in dem die Sdzlachtung stattfindet. trrteiü. Frühere Höchstpreise sind die Höchstprcrse, die in den Be- kirnt m-idraugei vom 1. Mai 1919enjeiejx

LU. Bon her Landesuniversität. Vrivatdozent Dr. Felir Je n tz sch ist zum auher- etatmäßigen a. o. Provisor der Pbv ik an der LandeSuniversität Gießen ernamtf worden.

Amtliche Personalnachrichten. Hebertrogen wurde am 8. Dezember dem Lehrer Wilhelm Kreis zu Gunzenau eine Lehverstelle an der FofKfdjule zu Engel rod, Frei» Lauterbach Crrlebigt ist die mit einem evangelischen Lehrer tu befffcenbe Schulstelle yi Strebendors, yrei» Alsfeld (mit der Stelle ist Organisten- und jMtorenbicun verbunden), und die mit einem evan pelifdm Lehrer zu be^yende Schukstelle »u Ober- Seibertenrod, $hei» Schotten Mit ihr if Organisten- und Bnrlescdienst verbunden Ihrem Inhaber kann eine Ortszulage geuZäbrt werten

warft mtb sich sehr scharf dagegen wandte, dast tue Avtast^ophenpolitiBer nneber eine führende Rolle lpielcn wollen.

Der a('<rfmeinen politischen Aussprache am Samstag solgt.-n am Son n t a gwirti ch a l t » - politische AuSeinMwersevuiu^n. Tas etnlet sende Reseval hielt der Psälzer Abg. Dr. R a - schia Er bemängelte &cfrnber3 den Ausverkauf Deutichlands. Unumgänglich fei e.ne^allmähliche Gr Höhung der Aohienprcise bi 3 zur Annah?rnng an die AuLlandspr.i'c. Ta3 Reitz?notov er werde die Portti Ix-toiLijen müssen. Der Zugrtif der ntente fann freilich durch das Gutachten des dseichsjustizamtes nicht verhindert werden. Zui fcdrung der Valuta gehört ferner vor allem da- Ve, trauen des Ausland,^ Deshalb must der Ber- faiHer Vertrag eingehalten und erfüllt roeben. fciveit es in unseren irräiten sdeht. Dr. Raichig lbctoitte »um Sd^ust die Unentbehrluhkit der Ge- loerff^f' n

Der Progrommbnmtung, die nut der weiteren AuSspradze verbunden nmrde. schickte der Partei torfi&enbt Dr. Petersen die Erklärungen vor- aus oafi eine Partei, die an der Regierung ver- antwortlich sei, mehr hMideln elf diskutieren müsse Ön der volkswirtschaftlichen Aussprache erflorte Dr Bogelstein (Berlin), die Aufgabe der Par- fci fei ntd<, gegenüber der Sozialdemokratie hem- hmb zu wirken Sie müsse vielmehr ein positives Programm entwickeln, das durch Lebung her Un» Hernelymertätijtcit und der Ikunlalbildung di- Er yrugunn regelt und so die Wiederaufrüstung Deutsdrlands ermöglicht wird.

Eiustinnnig wurden Sympathiekundgebungen an die besetztem Gebiete. an die Deutschen im Lstcn und in Oesterreich gerichtet. Der Danziger Ver­treter oetobie unverbrüchliche Treue Bei der Be- Tötung des Parteiprogramms gab der Vorsitzende Dr Petersen den Vorschlag, den van mehreren Aommissioiien ausgoarbeileten Entwurf der Reich»- sagssrastion zur endgültigen Erledigung yu über' weisni. Lierüb.-r kam es zu einer langen und ftür- mifdm Ausspralhc, die schließ ich damit entk-tz, befi befckzlossen wurde, das Programm im wefent- lidrn so wie es der AuSschust dorgelegt hat anzu­nehmen und am Vkontag zu den Einzelfragen, über die noch keine Einigung erzielt wurde, Stel­lung zu nehmen.

<Rcrid?t»faaL

Das Urteil im Propst Clitinn. München, 15. Dez (ÄB.) Zn dem »e6 gegen Lindner und Genossen ist brüte oaS Urteil gefällt worden. Cinbner würbe wegen des Verbreckzen» deS versuchten Totsckilag» und des Derbrcch.-n» be» erschwerten Totschlag» zu einer Gesamtzuchthau»strase von 14 5 < t e n und 5 Jahren Ehrverlust öe r u r t e i 11. Von dem Verbrechen de» Morde» an dem '2öxl Seel wurde er freigefvwchen Der Angeklagte Frisch wurde wegen des Verbrechens de» Dcriudnen Totschlag» zu 3 Jahren und 6 Monaten Gef ängni» verurteilt. Den Vei- den wurden je 4 Monate ber Unter suckpmg» haft angerechnet.

rm. Darm stabt. 15. De». Die Unräte« im Zuli b. 3., vevanlastt durch den damaligen Eisenbahnerstrrrk, hatten auch eine Reihe von Aus­schreitungen aus dem Wochenmarkt zur Folge, die jetzt vor dem SchSsfenaerichr zur Verurteilung tarnen, fßcrfdrtcbenc Ländler und Händlerinnen Wurden durch Tro Hungen aezwungeu. ihr Obst und sonstige Lcben-mittel bedeutend unter dem Eitttaus-vrei» abjugtben, so dast sie grohen Scha­den erlitten. DaS LxhSffengericht verunetlte wegen Nötigung den DaclHecker Georg Stumpf -u 3 Docken, den Eisenbohnarberd-r Georg L e n z » 200 Mark Geldstrafe bjw. 40 Tage Gel'ängnt» und den tzüfSarb^iter Wilhelm Schneider |B

KrieaSflesangrnen-Hcimkchr.

Gießen, 15. De». Am 9. d. Mt». hef nw ^Wartet der Sohn be» Friseur» Adolf Langs­dorf hier em Er hat mit 4 flUmerabcn von Eierge» einen Fluchtversuch unternommen Zhe Weg führte sie über SpincouN. Etain. EonNan», Brie. Dieterchofen, Appach, Perl, Eoblen^, Lin». Langsdorf geriet am 26. September 1918 in fran­zösische Gefangenichaft.

K Lauterbach, 14. De», vier ist eine Ortsgruppe be» Verbände» ehema­liger Kriegsgefangener entstanden zur W<chrung der wirtschaftlichen Znteresen sowohl der foeimge(ehrten al» auch der noch in Gefangen­schaft schmachtenden Kriegsgefangenen. Die Gruppe Hal bereit» etwa 25 Mitglieder. ZnSgesamt sind nach Lauterbach au» der Gefangenschaft bis setzt lurückgrkchrt 26 Kricaer. davon zioei auS mssi- schcr, »wei aus franzöfischer und bie übrigen ans englischer. Cnoartet werden au» Frankreich noch etwa weitere 25 Gefangene. Die diesige Stadtschule hatte ihren gestern abaeholtene» ersten Elternabend nach dem Kriege den Cha­rakter einer Begrüßung ber au» ber Gefangen­schaft beim gelehrten Lauterbacher Mitbürger ae- grben. Musikalische Vorträge, Gedichtvorträge der Schüler, lebenbe Bilder und Edvrgesänge um- rolmiten die Begrüßuugsanspvacha de» benot. lehrers Kinkel.

ferne ^trnntaq. NamenAich die Geschähe, die von Landk/ndschen ausge'uchk mtben. batten gu en Umsatz. Tie Stä.-ter teigen sich an Sann a cn ax> üiger kauflustig. Zn Den Geichä tssttasten locken wechnachklich.- *-Ausste.'lungen. Tie Weihnacht^- inbufhie zeigt sich immer noch l istungsfähig Die Preise zwingen all roings ui manchem Verricht. Die geringe Kaufkraft be» ®eC>:5 macht sich un­angenehm fühlbar. Wenn man h ute die ierrifiatm Markscheine auf den Vcrkoufstiich auizählt, statt die Münzen Hingen zu lassen, so möch e man die drei Sonntage vor Weihnachten Leber die.papiere­nen Sonntage" nenn n

M T > e Ausgabezeit für Rüböl ttxrb bis emschließüch 5 Januar 1920 verlängert.

T e c Evang. Bund hielt Sonntag abeno in der Skabtkirche einen Familien' abend ab. Nach einem Orgelvarsmel und einem weiteren Mufikvortrag ..Ave Maria" (Crael, Cello, Pialmk) begrüßte der Vorsitzende Professor Dr. Schmoll die Erschienenen, wir» darau' hm. daß es Aufgabe des Evang. Bundes sei, an einer sittlich-religiösen Erneuerung unseres Volkes mitzuwirken hierauf hielt Division». Pfarrer Ticsmeoer einen sehr interessanten Bor- trag rDeut s che Arbeit und be u 11 dj «vangelis che Kirche in L o fhr »n gen". Ter Redner schilderte die während seiner beruf­lichen Tätigkeit in Lothringen gewonnenen 6w* drücke, die Zeugnis davon gaben, dast wir es nicht verstanden haben, diese» Stück Land, trotz der mehr als.sOjährizen Zucehörig^it zu Deutsck»' land wirklich deutsch zu machen. Abgesehen von den Strasten, däuiern, Denkmälern usw., denen auch heute -och das echt Französisch? anhaftet, haben die Franuisen es auZgez«chnet einzurichten gewußt, in Lothringen sranzöiiichen Geist zu er- halten. Nur das in den bärtigen Garnisonen liegende Militär, das die deutsche Kraft in bester Weife verkörperte, die dis zur höchsten Entwick' lung gelangte, deutsche Industrie sowie die Ar­beit in der evangeliichcn Kirche in Lothringen, das waren Zeichen echten Deutschtums. An die emigen Ausführungen des Redner» schloß sich ein weiterer Mufikvortrag, worauf der Vorsitzende allen Mitwirkenden herzlich dankte und gleich- zeitig bat, die Bestrebungen des Evang. Bundes durch Beitritt zu unterstützen. Nach dem gemein* anicn GesangEin' feste Burg unser Gott" schloß die Becanstaltung.

Landkreis Gießen.

tt. Allendor s a. d. Lda., 14. Dez Heute nachmittag sand im GasthausZum Bachnhos" die diesjährige Hauptversammlung des Geslü- gelzud>toereins Allendors und Umgegend tatt, die nicht sehr zahlreich b^-sucht war. Es würbe beschlossen, die durch den Krieg eingeschräntte Der- einstätigkeit wieder auszunehmen und durch Be* brgung von Bruteiern, Geslügelfutter, an dem es ehr mangelt, bie GeslüaelzuckK zu heben. Zm Herbst 1920 wird eine Geflügelausstellung abge­balten werden.

4- Beue rn, 15. Dez. Aus der glatten ab­schüssigen Straße vor dem Dorfe geriet ein Fuhr- wert au» Klimbach ins Rutschen und bm in den Straßengraben. Die Pferde gingen durch und der Wagen zerbrach an den Straßen- bäumen. Die Insassen tarnen mit dem Schrecken davon. Die Pferde konnten erst im Dorfe aui- gckhaltcn werden.

** Grü n inaen, 15 Dez Die ONSgruppe Grüningcn, 73 Mt gliever. be» Hessischen Bauern­bundes Ueli kürzlich eine Versammlung ab, in tiefer wurde einsttmmig beschlossen: Herabsetzung der Hoferpstichttnense aut einen Zentner ine Morgen und ZaUrmg des lemsenden Tagespreises. Erhöhung der Schlachtviechpoeise auf 2 Mars für da» Pfund Lebensgcwteht, zu er- höl^n, ohne daß hierdurch etne Preis­erhöhung für bas Fleisch emtritt. Freigabe ber £au»fd)Iarf)hingen und M>an der ZwangsWiN- fdrift. Der Hirscheispende wurde von allen Seiten mit Beifall zu gestimmt ES würbe eine Liste rund- gegeben, die den Betrag von 112 Mf. ergab.

-m Hungen, 15 Dez. Gestrm nachmittag sprach in einer von der U'figen soziald- mokratischen Ortsgruppe in den ..Darmstädter Hof" dnl'c.nfcnen Versammlung ber Landiagsabgeordnete Lur au» Niü»er-Florstadt über da» LandsiedelungS- a c s e tz. In längerer Rede setzte er den zahlreich Erschienenen daS Zustandetammen be» Gesttze», bas Gesetz selbst sonne seine Aufgaben au-eiiiander. Seine sachlichen Ausführungen fanden reichen Bei*

bibat ber fortschrittlichen volksvar'ei bertwrge­tretene Pfarrer $8 5 b u ist mit feiner Behö de m Konflikt geraten und auf iein Nachsuchen nun­mehr an» dem Dienste ber Landeskirche au'ge-

, ----------schreben Mödn» war bereit» während be» Kriege»

Dießen an merkluh bessere» Geschäft al» bar bip» I an» feiner Partei anSgetreten- mit ber n durch

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Schlußwort richtete der Redirer einm dringenden Mahnruf 'an bie Anweserrden, bei der Vertcilimg von Siedelungsland nicht mehr zu wünsch-n, al» sie auch wirfiief) nuhb-mgenb bebauen können

k. Klein-Linden, 15 Dez Dir Wohl - tätigfeitSfeier. welche gestern abend i» der Deutschen Eickie ftatifanb, erfreute sich eines sehr starken Besuch» und aestaltete sich zu einem rechten Volksunterhalttmgsabend. In einer An p ache wies Ludwig Lenz darauf hin, daß bie Fiir zum Besten ber Witwen und Waisen der arfafimc» Kameraden stattfinde An bie e solle auch oaS Rein- ergelmi» be» Abend» al» DeihnachtSgabe verteilt werden. Der Gefellschaf.SoereinFidtto" und die beiden GesangvereineAeion" und ..C&itradit" hatten sich in den Dienst der guten 6a^ gestellt und ernteten den lebhaftesten Beifall. Der Rein­ertrag be» Abend» ergab 3J0 Mk

x Wieseck, 15. Dez. Unsere Gedä cht- nisoussteNung wurde heule endgültig ge­räumt, nachdem ihre wichtigsten Gruppen in wohl.' gelungenen Lichtl ilboufnabmen noch festychalken wurden. Jeder bedauert, daß sie so, wie sie war, nicht bleiben tonnte, aber bie große 23cInning»irot verlangt eine bntbige UmÄnbmnxi be» Ausstel­lungsraums. Tie Gemeinde bat ihr bei ber Eröff­nung g-gjbene» versprechen, die Au»stellung stets al» ein Stück heilige» Land iu betreten, gehalten. Zn den drei 2Dvchcn tom Hat 2AefchLdigung vor tnfb durch die aufgestellte Büchse tonn der anfelxt- liche Betrag von 400 Mark unter besonders be- dürftige SHcg»bnttrrt<iebene unserer Gemeinde verteilt metbiL Angeregt durch die Ausstellung bef<Ä)ß t fc- biefige OrtsgruppederKriegS- beschädigten, die Biwer der Ges"ll'nen und für» Vaterland Verstorbenen nach den fünf Iad en in Gruvtrm aus eben'vvi l Tastln zu Ammeln nnd gerahmt den Toten nnn Gedächtnis diese Tafel* fürs Heimatmuseum zu stiften. Daß für tiefe» bald ein geeigneter fRznnn gehoben ober geschaffen werde, ist aller Wunsch.

Kreis Alsfeld.

K Alsfeld, 13 Dez. Der als Politiker m früheren Jahren af» Bodenreform er und Kon-

Da» Amt»oerkünbigung-blatt Nr. 135 vom 15. Dezember enthält: Srrortenun» über bie Verwendung de» Mehrerlöse» au» den Häuten von Schlachtvieh und Schwach p erden vom 26 November 1919. Bekanntmachung tu ber Verordnung vom 26. November 1919 über btr Tcrrjenbujuj be» MelMrrloß» au» ten HLitteu von S.^chlmeh und Sch:achrpfert<n vom 2. Dezember 1919. Statistik be» Bein- und Odstertrage- im Jahre 1919. Nachtrag zur Baupvlizer-Ord­nung für bie Stabt Lick». Die BeweiANg ber Ein kommen bi» 900 Mk ausschliesKlch von der Gemeindeeintommensteuer n» der Gemembe Leid gestern SdMufjprüfung ber Aimranto» und Aspirantinnen be» Schulamts im Frühiadr 1920 3dbbrtnniguna Äahcrt»baafen. 3<lb6rreiii gung Trei» a. b Lda. Felbbernniaung Aöth- ge»; hier: den Wunfchtermin DtatstnachrickBer be» Kreisamt». Straßenfperre.

Hut Stabt nnd Land.

Gießen, den 16. Dezember 1919.

Aunslstcwerbliche Abteilung der Gewerbeschule.

Me kunstgewerbliche Abteilung der Ober- hessischen gew rMidjen Lchranstol en, Gew-rbeschule Gießen, veröffentlichte dr.'ser Teure in einer mit Zeichnungen und ©tiiien au4g. statteten Werbe­schrift ihr Wollen und ihre Ziele. Prozessor Rauch gab dem Büchlein drS Geleitwort.

Aus der Einleitung geht hervor, wer zunächst berufen ist, den Unterricht an dieser kunstciewerb- lichen Abteilung zu erteilen. Die betreffenden Künstler find bcveits durch ihre Sonderausstellung im Oberchefiischen Kunstverein bekannt, die im September dieses Jahres stat'.sand und mit großem Interesse auf genommen würbe. So wie die AuS- stellling damals bie Eigenart eines jeden auf seinem besonderen ArbeitSfelde zeigte, so spricht die vor­liegende Werbeschrift, in Ixt jeder das Wort er­greift, in klarer deutscher Sprache van ihrem Dirken und ernstem Wollen. Rudolf Bünning», her* vorgegangen auS der Karlsruher Schule, legt in seinen Ausführungen klar, was bereits seine Ar­beiten zeigten. Ms Richtlinien gelten ihm einfache zweckmäßige, materialgerechte Formen. Aehnliche Grundsätze sind für ihn auch in bvr Maler-1 maß- pebend Gr. ift bestrebt, abseits vom Hergebrachten, durch eine eigene Technik des AauarellS in ciurtf- swnistischem Sine durch Betonung der Linie, bc5 Kontur», die Stimmung und den RhytnruS der Landschaft zu erschöpfen. Seine auSgestrlLen Aquarelle, Stimmuwien an» der Heide und aus Oberlxsfen, bewiesen, daher aus dem richtigen Wege ist unb seinen Richtlinien treu bleibt. Die Arbeiten waren in ber Düsseldorfer Kunsthalle mit der Schönleberschen NachlaßauSstellung ausgestellt.

ChristianLeichum, ein Schüler von Leh­rern bet Darmstädter Schule, erzählt von seinem Studium der Baukunst um 1800, die in einer Zeil entsetzte ähnlich der heutigen. All da», was seine Arbeiten durchzieht unb für sie grundlegend Wut, imb wo» auf der Ausstellung in einen außenarchi­tektonischen wie rnnenarchitektonlschen Schöpfungen Har zu Tage trat; die Gestaltung be» Notwendigen mir Schönheit, die Wahl der Formen nach der 9c- ftimmung der Objekte, gibt er hier wieder Es wiro erinnert an daS Modell der Platzgestaltung einer Gartenstadt-Siedlung. Auch seine anderen Arbei­ten auf dem Gebiete be» Kleinwohnungsbaue» sagten viele». Insbesondere seine Jd^nwctt- bewerWarbeit für den Reich»verband zur Förde­rung sparsamer Bauweise in Berlin.

WilliWölkehata nder Elberfelder Kunst- veweibeschule den Grunbstnn zu feinem buligen Bdwffen gelegt. Sein Bestreiten ist: Neues zu schassen im Sinne ber stilkräftigen Arten ohne Mavisch nachzuahmen. Das Naturstudium läßt er kn größten Teil in tet kunstnew.rblichei' Entwicke­lung einnehmen Seine Arbeiten bduiffen, daß er seinen Grundsätzen folgt

AuS der vorlieaendm Derbeschr-'st ersucht man. daß die Anstalt bestrebt ist. ebenso wr auf anderen Gebieten auch im fllnfhgewerbt neuzeilliche Dv- Jhdnuigtn in die Wirklichkeit umzuietzen.

Be» anftaltuugen

Dien Sta g: Hörsoal be» P^p'ktali chen fJTn-» fihrt», 8V< Uhr, Hauptversammlu'ig der Öberbef- {ischen Gefell chatt für Natur- und bei.taube. lauarinm, b Uhr, Mitgliederale' b ter demokra-

fetn für die VaterlandSvaQei gefallen

war.

KrriS Lauierdach.

z Grebenhain, t s. Dez Gestern morgen um 7 Uhr heschtaMlochmle BadXmdftrt Fr»ck am Bahnl»f Bemmrbshoin ei.ei finrwn mu Butter im Gewicht vv n 28 Pfund, brr einem Schleichhändler von Z behausen abgenom­men wurde. Die Butter sollte mit dem Früh* ,ug rortgefdufrt nxr.en. Gütern nachmittag .um 4 Uhr wurd-n aber mal» am DabiThvs B^rmmb:l«in 70 Pfund Rindfleisch unb 6 Hahstie bei einem FrairlluNer Händler beschlagnahml.

K Lauterbach, 14. Dez. Am 6. b M ift hier eine Ortsgruppe be» hessischen Bauernbundes begründet worben.

Kreis Friedberg.

oz. Friedberg, 15. le». Lkn der l«ten StabtoerocbnettntKtlammluna würfe eine Ver­gnügungssteuer bcidjloiier, rcren Bestimmungen bedeutend über die smist Üblichen Sätze hinaus- gehen Die Besteuerung de» Eintritts­preise» soll durchgängig mit 20 Pro» erfolgen. Veranstaltungen, die nicht ber Eintrittskarten- steuer tntrerliraen, weben aesondrt bebanbeü. Hier kommt eine Besteuerung be» zu bcriteenbcn In­strument» in Frage, ober Irr Steu atz richtet sich nach der Grundfläche de» Bodens bei b tr. Saale». Sir 50 Cuabratmetcr sind 4 Mark, bis ju 100 uabratmeter Bodenbr.iutzrmg 10 Mark Steuer­abgabe Dorgefebni Für Kam sei», Schußbuden und Schaukeln ist neben trm Staub.,e^> noch eine be­sondere Abgabe vorgesehen, und ein Unterschied nnrb bifefem gemacht, al.' Schaubuden bzw Karus­sells, bie mit Mot"renkrast b.-bient werden, höher besteuert sind nnr solche, dte von Men scheu kraft ?etrjeden. Hochzei ten. die in öffentlichen Sc­alen stattslnden. und bei denen g tanzt wirb, fallen ebenfalls unter die £uftbarteü»ftiirr. Ebenfalls werden alle Borträge, die bm Zw-ck haben, ihren Deranstaltem Gewinn einzubringen, versteuert Be­freit von der Steuer sind olle polttisch.'i Versamm­lungen und Borträge wissenschaftlitoe-, künstleri­scher und allgemeinbildender Aitt, tri denen ftine tteberschüs e v.rble.ben. Diese scha»f zurackende Steuer bedarf noch ber Genehmigung beJ Mini­steriums des Innern, wo br fBürgermiiftec und ein Vertreter der Stadtverordnetenversammlung per­sönlich vorstellig werden sollen. Die Vergütung für den 5»rtbübung»! dmliniterridx wird a-tt 5 Mark pro Stunde festgesetzt. Wie der Vor­sitzende mitteilt, geht das vor einiger Zeit neu- gedruckte Notgeld bereits wieder zur Neige, und ist die Versammlung mit der N,-uanfertigung von etwa 50100000 Mark Papierkleingeld einverstanden.

Starkenburg und Rheinhefsen. Eifntbahnunfall.

WormS, 15. Dez (Wol.f.) Ein Eisen­bahnunglück ereignete sich tjeute mittag bei der Einfahrt des von Mainz kommenden 0-Zuges 142. Der vierte Wagen des Zuges sprang aus dem Gleise und stürzte^ um. So- toeit biS j^tzt feftyeftedt werden roiuite, wurden eine Person schwer und drei andere leicht ver­letzt. Mehrere Wagen sind beschädigt worden Der Verkehr wird durch Umleitung aufrecht­er halten

Offenbach 15. Dez Der bekannte WM: @ i fe n re i d), ber wegen der hiesigen STar- hritagiunruben zu längerer Zuchehausstra!« ter- urtrilt worden war, ist, wie wir Höven au» dem Zuchthau» entsprungen.

Kreis Wetzlar.

Französische Agitation Im Kreise Wetzlar.

Wetzlar, 15. Dez. Daß dir Franzos n ernst­haft daraus auSgehen, die rheinische Bevölkerung mährend der löiährigen BeletzungSdauit fce.ort zu beeinflusien, daß sie sich schießlich für bm An­schluß an Frankreich entscheidet, dafür gibt es vrolorlei Beweise. Nmerdvig» madyn sich, wie ber Wetzl. Anz. schreibt, Spuren ber fran^ösi chen Agi­tation auch im ffreife Wetzlar, ber ja ei;ifb»dfen noch zur Rheinprooin» gehört, bem T.bär. An be­stimmten Adressen werden nämlich au» dem besetzt, n Geb et betau» Broichür n und Bücher verschickt, deren Jirhalt dazu bestimmt ist, die Adressaten gegen ihr deutsches Vaterland cinzunelmren DaS eine davon behandelt die Schuld am Kriege und ist von einem früheren Divektor bi Krupp turnen» Müh Ion geschrieben Der Mann ist au» irgend­einem Grunde während be» ÄY.tge» aas der Firma Krupp «u»getreten und hat seinem A riet warn Deutschland drrrch die Veröffentlichung seiner in brr Schweiz gedruckten Broschüre Luft gemacht. Da­andere Heft schon mehr Bttch ist in franzö­sischer und deutscher Sprache geschri den und trägt Den deutschen Titel:Die b.ntitfcen Greuel taten nährend des Dellkrieges 191118 Nach d n amt­lichen Berichten " E» enthäll eine Darstellung an- aeblicher (B-wltaten, nxtebe von Deutfchn in W i- be»lanb begangen worden fein sollen Wir nnnen nicht, ob darin auch von den abgebadL-n Händen, ausgespießken Kindern und gefrewigten Drgländern bie Rede ist, mit denen man im Anfang: des Krie­ge» bie aanze Welt geqen an» aulaebracht hat: vermutlich nicht, denn dreien 34n4nrel bat man, weil er gar zu grob mar, schon längst aufgeben müssen, konnte e» auch beim ihre 6d)uLbtgf ü hatten diele infamen Lügen ja getan Immerhin wirb man ruhig annehmen können, daß auch diese

------j ftvrben smd Der bem Tierhalter 4ufrpenbt neu rding» auch in Bad Hom'.mra aas Biber L^äutezuschloa wirb in h-sand'vm verfahren Rvmier »uriefMifflfjreu sind Im B fttz der! festgesetzt Die Häurezusckiläge sind vechrzetkw n Sch eber f-m> rna> bed ntende Gldsummen'^-ärimtzumachen Sie nelten icnr^L-®im u andererseits ab r auch r cl Zablniia auf:er:e tm- auf den 14. eines Monat» folgeflOen Montag ad gen von Gläubigern mancherlei Art. An dem Die Zahlung be» HäuteMichlag» w den Ttrr-