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flrCIimg, ba^cugrrtHüÜRr^ TX)OOObeiti6r ffrtDGS- g-fangme beim SBxtertmfbau beixfriftigt sind, eint Entschließung nngenr mmen, nach der sich die begliche <2trbcijeri<f>ift bereit erÄärr, di«rtrxeg> alongenen durch freie Arbeiter abzulöien und tat- kräftig am Ji&terrnrfbau der jeritörten Q/ebtete mtiAuorbci-OL

Berlin, 15. Nov. (WTB.) Dvm 25. KS 28. Dtfobcr Tyiben aus Arbci gcber und Arbeit­nehmer zusammen^ etzte doutsäL 3a d> oe r it ä n* btgenf jmm i j jionen 33ej_u a>51eii z n

in die zerstörten (Gebiete 3ftwnTreidgä g ' macht und durch diese llteii'en erneut u-rrn Willen ium .Ausdruck grbmdM, nach MTären an dem Wiederaufbau der zerstörten (Gebiete mitjuörbeien. Es miire aber sehr rjünfdm^uert, wenn endlich etnmal Klarheit darüber g-.yeben würde, ob Frank­reich die beutfdxm Arbeiter zum Wiederaufbau haben will oder nicht.

Berlin, 13. Noo. Dte Reich-zentral- Selle für Krieg-- und Zivllgeia n- gene teilt infolge von Silagen deutscher Getan- gener in Frankreich mit, daß die wettere Äb en- düng von Briefen, Paketen und Geld­sendungen an Kriegsgefangene dringend er­wünscht sei, auch wenn der Abtransport aus Frankreich begonnen haben sollte.

Eine Besprechung mit her englischen ®li ttärbehörde.

Berlin, 13. Nov. Vertreter der sozialdemo- i tifden Partei in K-ln hatten lautVortvarts'' ei, Besprechung mit der englischen Militärbehörde übe. die K r i e g s y «so n g« n e n Unter fein- weis *:f die bedrohlich steigende Erbitterung der Angehörigen der Gefan-vien wurde die eng- lifdr Behörde dringlich geboten, die französische Regierung von der Sage zu unterrichten. Der englische Offizier brachte der Schi dernng volles V^stänbnis entgegen, fügte aber hinzu, baß Eng- land auf Frankreich unmöglich einen Druck auS- üben könne Wie England m der Qkianaenenfragt denke, ersehe man daraus, daß es fdjon alle Gefangenen heimgeschickt Hal.

Ein Fluchtversuch deutscher Marineoffiziere.

London, 13. Rn,. (Wo'fs.) Einige deutsche Marineoffiziere, bi; an der Versmkuny der be it- fcken Flotte in Scapa Flow aktiv bet.i'igt waren, haben einen Fluchtvers id,- aus dem Lager Leeds unternommen, in we.ch'm sie in» terniert waren. T« Fluchtvers rch> konnte j».dach vereitelt werden.

Tentsche Delegierte in Pari».

Paris, 15. Nov. (WTB.) HavaS. Auf den 17 November erwartet man in Laris die An­kunft der deutschen Delegierten, die mit der Unter­zeichnung des Protokolls über die Anssührung deS Waifenstillsla tds b'auftragt sind Die Dele­gation ist geiülwt von dem Bevollmächtigten d. Simon. Herr v. Lcrsner wird ihr eben­falls ar.gehören. Ter Delegation sind auch Fach­leute beigegeben.

Bulgarien und der Friedendvertrag.

Pari-, 15. Nov. (WTB) Gestern abend ist den Blättern zufolge im Sekretariat der Friedens­konferenz eine von Rosarow unterzeichnete bul­garische Note überreicht worden, die bekannt gibt, daß Bulgarien bereit ist, den Friedens vertrag iu unterzeichnen.

Wilsons Erkrankung

Amsterdam, 13 Noo. (Wolfs.) Laut Presse- bureau Radio konnte Wilson zum ersten Male im Rollstuhl im Zimmer sitzen

Tie Alrbeitsko iscrenz in Washington.

Berlin, 15 Nov. (WTB) Wie die sozial- demokra ifch nPoli'i ch-parlan e ta isch n Nach ridrtai" mi teilen, wir) die d u sd/e Tel g tim für die internationale Arbeitskonferenz mWashingtonam Sonntai die Ausreise nach den Vereinigten Staaten über Bergen (Norwegen) antreten.

Tcr Bergarbcitcrstreit in Amerika.

Amsterdam, 15. Nov. (WTD) Tas Presse- bureau Radio meldet ans Indiana volis, daß bisher nur eine geringe Zahl von Bergarbei­tern die Arbeit nxeb-T aufgenommen bat

21 us dein Ueiche.

Der Entwurf über den NeichswirtschaftSrat.

Berlin. 13. Nov. (Wolff.) Entgegen anders­lautenden Pressemeldungen wird in derDeutschen Allgemeinen Zei ung" aus dem enbgü tigrn Ent­wurf über den RerchswirtschaltSrat mit- «teilt, daß die Mitglieder;ahl nahezu an zwei­hundert heranreicht. Nach diesem Entwurf, der in allernächster Zeit amtlich bekanntgemacht wird, ist die Mitwirkung des vorbereitenden RcichSwirt- schaitSrates beim Au bau der in der Reichsver- faffung vorgesehenen Rätevertretungen sehr wohl möglich, insbesondere beim Betriebs- teae setz müssen die wirtschaftlichen Inter­essen des ganzen Volkes, deren Wahrung dem Reichswirtscha.tsrat obliegt, volle Berücksichti­gung finden

Der frühere ReichStagSabq Tunnel f.

Berlin, 15. Nov (DDB) Wie die A'end- blätter meld n. ist der frühere üttidiytay* abgoord- nete von Mülhausen i. E. Leopold Emmel im Alter von 56 Fahren in der Landesanstall von Jena gestör den.

In Hamlntra, Altona und DaudSdeck der fi*raftftn>m auSgechttltet.

Hamburg. 15. Nov. (WTB.) Nach einer Bekanntmachung bet Kvhlenwirtfcha t-stelle wird vom 15. November ab für die gesamte Industrie von Hamburg, Altona und Wa ndsbeck der Ä'rflftftrom a u-ae scha l te t. Diese Maßnahme ist in'olge der sch'echten Kohlen zu fuhr notwendig, um den Strombedarf für die LebenS- mittel bet riele, Verkehrsmittel und den Lichtver- brauch weiterhin sicherzustellen.

Ein ZeiNlng^ve bot in Bayern.

München, Io. 3rov. (WTB) Ter Dber- be*ess 5batet des bJheriidNm Rnck.swehrgrnppen- kommondoS 4, Generalmajor v. Moeh, bn drs Er«d einen der unabs>Sngigm ZeitungTer ft a m p f" wegen Ber eumdung ber Einwohner- wehren gegenüber dem F.ttnde auf 4 Tage vrr- btton.

Uns dem befetten ®ebkt

ZeilnogSverdote.

Mainz, 13. Nov. (Wolfs.) Gemäß einer Ent­scheidung vom 11. November 1919 hat General

Tegoutte, Oberbefehlshaber der Rhein armer, dre Einruhr derV 0 lksstimm e" von Frankfurt und derFrankfurter Zeitung" während Dreier Monate verboten. Das Verbot rotrb wie folgt big ftnbeti D eBo. s imme" hat am 3. Nooem.ei einen gebäffigen Artikel gegen Die französi,ch: Armee veröl entlicht. Tiefer Artikel war in be eidi- genden Ausdrücken abge.agt und mit solcher Grob­heit geschrieben, daß Eber vernünftige und wohl- erzogene Ntensch darüber entrültet fein mußtt Was dieFrankfurter Zeitung" anbetriift, so läßt sie sozu aren jeden Tag die Absichten der fran­zösischen Behörden in Verdacht ziehen unh oer- leumoerlsche Artikel verösienttichen, die. ohne sich um die Wahrheit zu kümmern, den einzigen und ottenkundigen Zweck haben, mit einem unannehm- baren ständigen Vorurteil und Unehrlichkeit die Bevölkerung gegen die französischen Behörden und Truppen auizuhetzen.

--Braubach a. Rh , 14. Nov. Tie Marks­burg, bisher Ei zentum deS Vereins zur Erhal­tung deutscher Burgen und deA Staates, geht oor- ausiichtlich in den Besitz Der Stadt Braubach über. Der Magistrat hat die eriordcr.ichen Schritte bereits ein geleitet. .

Frankfurt a. M., 13. Nov ^Prrvattel.) TieFrankl Ztg " mebet aus Maim. drß bi? Arbeite, scka t der ch-emisch.m I ibu' ru* im L 0 hu- gebiet von Mainz, Wiesbaden und Bi.'kxrich, nögeamt 2000 Minrn, wegen Nicht Anerkennung des Reichstarifs gestern di '2fr541 ni cherge rgt htt

** Montabaur, 13. Noo. Ein S ch i e - ber mit ei ier La t von 50 P und Schweine leuch und 28 P und Butter, die die Rede nach Koblen, artreten sollt «, wurde hier aus dem Zu» von 2i rslahi h'rausg.hott. Die Waren ver i len der Beschlag abme.

Wiesbaden, 14 Nov. Eines der schön­sten und be'ann testen Loka'e Wiesbadens, de ,,W a r t b u r g", ging durch Kauf in den Besitz eines Pariser Herrn über, der das Haus unter dem NamenPavillon mascotte" weiterführen wird. In erster L nie sotten in dem Hause ein Kino, .ein französisches Operettentheater und ein Variete eingerichtet werden.

Au,ist und w ss nschaft.

tvfseworräte bei den Landwirten alsbald zu erheben und der Stadt Gießen zu^uführeu. Solange die Bezugsscheine gültig sind, kön­nen bie Landwirte geltend machen, daß sie nicht an den Kommunalverband, sondern un­mittelbar an Verbraucher liefern wollen Daraus erklärt sich, daß trotz Feststellung nicht unerheblicher Karlos sek Vorräte im Greife die Belieferung der Stadt Gießen nach rote vor unzureichend ist Es ist zu erwarten, daß nach dem 20. dS. Mts, nach dem Wegfall der Bezugsscheine, größere Mengen an Die Stadt zur Ablieferung kommen, so Daß an die Ausgabe von Kartoffeln auf Winter- kartoffelscheine durch otc Händler gedacht werden kann. Der im Besitz eines gültigen Bezugsscheines für Landwirte ist, sorge im eigenen Interesse dafür, daß die Lieferung spätestens bis zum 20. ds. M ts. er­folgt. Eine Verlängerung der Frist ist aus den angegebenen Gründen ausgeschlossen.

veanstalkungen

SamStaa: Stabtt Heater. 7 Uhr, ..Tie Wildente". Lichtspielhaus.Das Sdricffal ber Carola von Geldern". Licht'piele im Selters­weg,Die schlafende Maschine' und JD diese Weiber".

Sonntag: Stadttheater, 3 Uhr,Der fidele Bauer", 7 Uhr,Wilhelm Tell". Großer Saal des Gesellschaftsvereins, Sonnenstraße, ö.sentliche Kundgebung gegen die weitere Zurückhaltung der deutschen Kriegsgefangenen in Frankreich und Si­birien. Physiologisches Instiitt, Senckenberg- straße 15, 5 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Bürker über Gehörsempfindmig. Lichtspieltheater wie cm Samstag.

** Es schneit Seit gestern nacht 12 Uhr riefeln ununterbrochen die weißen Flocken nieder und decken selbst die Straßen der Innenstadt mit einem dicken Schnee­teppich. Wir erinnern die Hausbesitzer an ihre Pflicht, bie Bürgersteige vom Schnee zu säubern.

Alfred Vock-Abend.

Gießen 15. Nov.

Der Bund zur Pflege von Musik und Lite- ratur veranstaltete gestern abend feinen Zweiten Autorenabend und zwar als Nachfeier znm 60 Ge­burtstag des Dichters einen Alfred Bock-Abend Leider wurden die drei Novellen, die den Abend ausfüllten, nicht, wie eS dem W<"'en der Autoren­abende entsprich', vom Autor selbst oortrtragen, sondern von Reg s'eur Karl Bold v n G eßenei Stadtthcat r. Wir hoben $>en-n Bo ck b r it f f be­eid guten Interpreten der SB r/e v n Mrd Bick kennen gelernt Er wußte auch diesmal den eigent­lichen SBefenäTern der urwüchsigen Erzählerkunst herauSzuhebcn und ihrem stark n Rhythmus geredfl zu werden. Nur im Vortrag des einzelnen Satzes hätte er manchmal weniger Wert auf den schau- pielerischen Effekt des Wortes legen und mehr dem anekdotenhafte Fluß der Erzählung die Wirkung überlassen dürfen.

Zum V-vrtvag grlangten drei NovellenTas Konrädchen".Das Gewittermännchen" und ..Der alte Barbarino". Die erste behandelt in feiner psychologischer Durchführung den Verzicht eine- Dienstwä chenS auf tbvc Mutterrschte, da sie damit dem Kinde eine hoffnungsvollere Zukunft er­schließen kann. TasGcwittermcinnchen" verfolgt die seltsamen Einflüsse atmosphärifther Verände­rungen auf einen ieinnoroigen Knaben.Der alte Darbarino" erzählt mit köstlichem Humor, wie der Ba'er einen schlechten Streich bei Sohnes nneber zum Guten einrenkt.

Die zahlreichen Zuhörer ließen sich von der zwingenden Erzählerkunst, die aus allen drei No­vellen sprad,, packen, und ihr herzlicher Beifcckl war eine ehrenvolle Kundgebung für Al red Bock, der vor kurzem in feiner Vaterstadt Gießen den 60. Geburtstag feiern kirnte.

Nobelpreise. AuS Stockholm vom 15. November wird uns gemeldet: Die Akadem e der Wissenschaften bat beschlossen, den Nobelpreis für 1918 für Physik dem Professor an der Uni­versität Berlin Planck, den für das Jahr 1919 dem Professor an der Greifswalder Universität Starck und den Nobelpreis für das Jahr 1918 für Chemie dem Professor an der Universität Berlin Haber zu verteilen. Die Verteilung des Nobel­preises für das Jahr 1919 für Ch-mie ist für das kommende Jahr Vorbehalten worden.

Aus Sta't und Land.

Gießen, den 15. N)v. 1919.

Heraus mit unseren Gefangene«.

Der DolkSbund zum Schutze der deutschen Krieg-- und Zivi.gesangencn, Ortsgruppe Gießen, schreibt:

Tie öffentliche P r 0 te st ku n d ge b u ng gegen die roei^re Zurückha tung der deutschen K icesge a igenen in Fran.reich und Sibirien am kommenden Sonntag fall, wie im ganzen Reiclie, ber furchtbaren Not einen Ausdruck yeben, die der Seelenmorb an unseren Gesangenen tn Tausenden von Herzen nun schon über ein Falir in unserem Volke berüorgerufen hat. Die Angst um die fernen Angehörigen fänat an, in der Heimat Millionen t»>n Frauen, Mütter und Kinder zu t>3llbm- mencr Verzweiflung zu treiben. Gegen diesen Frevel an Wehrlosen ist uni kein Machtmittel mehr ge­blieben, nur die Möglichkeit, die Qual der schmerz- zerrissenen Herzen tn einem einzigen Notrus in dte Welt hinauszuschreien. Die ganze Well soll ei hören, daß der Kamps um .das Recht des Men- id)en aur Leben, auf Freiheit, Heimat und Fa- rn»ie ausgewchten werden muß. Darum;fcn ntn alle die die Hände reichen, die darin einig imb, batz es einen Protest gilt gegen eine Vcr- lünbtgung an Menschenwürde und Menschlichkeit, pter gibt ei keinen Gegensatz der Parteien oder ber ftlalfen, arm unb reich, jung und all, alle müssen zu ammenstehen.

Srlöfchcv der «artofselbezugöschelue.

Die auf Landwirte ausgestellten Kar- tofselbezugsscheine verlieren mit Ablauf bc» 20. ds. Mts. ihre Gültigkeit; nach diesem Zeitpunkt dürfen Lieferungen darauf nicht mehr erfolgen Gesuchen um Verlängerung der Gültigkitsfrist kann nicht stattgegeben werden.

Das Erlöschen der Bezugsscheine gibt dem Kommunalverband bie Möglichkeit, Dte als ablieferungsvflichtia fdtaefteLien Kar-

* AuS dem S t a d t t hea terbu r e a u Wir weisen nochmals darauf hin, daß für die am Montag in Weg alt kommende Vorst llung am Tage darauf, al.o Dienstag, 18. Noo., als 6. Vor­stellung im Montag-AbvnnenrmtD e r fidele Bauer" zur Auifü rinn k'mmt. Zugl.ich b.» merfen wir, um unnö ig n An ragen noriUgGcifen, daß am Sonntag, 23. b. Mts., dem Toten­sonntag, k.'ine Ausführungen stattsürbrn und die Kasse geschlossen bLibt.

* Oberhess ischer Kun st verein Ein Teil der jetzigen Ausstellung bleibt mir noch bis morgen. Für NovemberDezember war eine Ausstellung des Vereins Berliner Künstler, welche bis vor kurzem im Äünst- lerhaus in Berlin ausgestellt war, verein­bart. Der Verkauf in Berlin war derart, daß die Versendung ber übrigen Bilder sich nicht mehr lohnte. Es wurde nun von den Berliner Künstlern eine Ausstellung für März 1920 angemeldet. Obgleich ungünstige Berkehrsverhältnisse herrschen, konnte es noch ermöglicht werden, einige bekannte Künstler, Hugo nreißig-München, Reinhold Ewalo- Düiseldorf und andere, mit sehr interessanten Kollektionen, welche seither im WaUrasf- Richartz-Museum in Köln und Kunstsalon Goldschmidt in Frankfurt ausgestellt waren, für die nächste Ausstellung zu erhalten. Die­ser Kollektion, die schon nächste Woche be­ginnt, wird eine Puppen-AuSstellung von Anna Reinhardt, einer Münchener Künst­lerin, und Arbeiten Der Glasmalereien von Wilhelm Rupprecht-München folgen. Die Ausstellungsräume bleiben von Montag ab wegen Wechsels der Gemälde einige Tage geschlossen.

** Die Anlagenmusik fällt mor­gen aus.

** Schuh-Verkauf. Es 6>mmcn in der Turnsäle ber Ed d mädchensch c'e. W^'st-Anlise, getragene, gut r.p.irierte Mi ttärsck'lnur'chuh^ m die Eimroh-ner, bk dm BezirÜen 7, 6 unb 5 ang** hören, am Mpnt^q, Tienstig und Mittwoch zum Verkauf. Siek Auz^ig.mteil.

** Postpakete w.rden in fortgesetzt stei­gender Zahl beschädigt, w.nl sie minylbaft v r- m'tft sind. Besonder- gilt bted für Wertpak'te T-a- Reicksvrsttninistrnum dtt deshalb de An­nahmebeamten v)n neu'm zur genau'sten Beach­tung bar bestehenden Vorschriften »ment an halten lafsen. Sie find angeroven, Pavef van ber An­nahme unbedingt auszusch ießen, nxim d. ren Ver­packung unb Verschluß nicht hrltbar und jidKT genug sind. Vielfach fehlt auf dm Paketen bi; Angabe des Absenders. Es empfiehlt sid w.mn nickt nur bie Beamten, sondern schan die Abend er bie*c Barschriften bez-lgen.

**. Bei der LandesversichernngS- anstalt Hessen find im Monat Oktober 622 Anträge ring ganacn, und zwar: 3--9 Einträge auf Invaliden- unb Krankenrente (I. u. ft ), 63 An- träge auf Altersrente (A>), 51 Anträge auf Wtt- n>en» unb Witwerrente (W.), 94 Anträge auf Waisenrm» (O.L 62 Anträge auf Anwartschafts- beid)dbe iAicw. B), 36 Anträge auf Wittoengeld ,Wg.) und 5 Anträge aus Dal enausfdarer (Da.). Unerledigt wurden in tt fern Monat üLcnwmuicn 1707 Artträge, ko daß 2329 Rentengeiuche zur Be­arbeitung standen. Es sanden Eil digung: 550 An­träge durch Bew lligung (268 F., 63 ft., 52 43 W., 91 O., 28 Dg., 5 Da.). 77 Anträge durch Anwartschaftsoe cheid 1258 xnb 1743 R.B D >, 60 Anträge durch Ablehnung, weil unbegrünbei (42 I_, 7 A , 2 W., 4 O., 4 Amo. B. 1 Wg ), 60 Anträge durch andere Weise Zurücknahme ufw. (16 I., 22 A., 6 W., 5 D., 5 Anw B., 5 Wg, 1 Da.), fo daß 1657 Anträge als unerledigt auf den Monat November d. I. übernommen wer­den muß en. End.' Oktober 1919 waren in den nacbbe*eidyn *ten Anstalten an Kranken unter» gcbracbt: 1. Ernst-Ludwig-He lstätte b i Sandl ach 1. O. 62. 2. Eleoiwren-Heilstätte tei Dinterkasten L O. 92, 3 Göttmannsche He lanstalt in 9tid>.b- beim L O. 100, 4. KonitzkystFt in Bad-Naudeim 28, 5. KMt^lsmühle in Bad Orb 19, 6. Ver­schiedene Anstalten (wie ftranfenbäu er, Kliniken u. bgl. m.) 115, zusammen 416 Fn den drei erst­genannten Anstatt n slNd die Pati n en mitgezähtt, die auf Kosten anderer BericcherungstrSger, bei Heeresverwrl ung, des Hess. Tulerknw e ondS, von Gemeinden, S.ifmng.m ober ab Selbstzahler Aus­nahme ge unden haben.

* Ausfuhr von Zielen, ßämmern und Böcken. Für Erteilung bet Erlaubnis zur Ausfuhr von Zi.^n u,w. ist gemäß Bir- mguna des Hessifd>en LandeS-EmächrungsarnreS vom 24. Cfb.bcr 1919 nunmehr ter Landwirt- ich^ftskammer-AuScchuß für Oberhessen in Gierten luf änbig. Ebrnv werden von dieser Stelle die Bef 0 rderungsi dLine ausgestellt. Cntt'prelbende Ausiudrantiög find desioe^en nicht m br <m t4e Sri isziegenzud tvereine, funixm an obige Stelle e.nznreictvn Antragsformulare sind von dort (Dl'icnM erbältlid».

* Geilügelausstellung. Am 29. unb 30 November 1919 findet in den Sälen der 2ie- bigshöhe zu Gießen die Provinrialau^strllling des Verbandes ok^rhessischcr Geslü^lzuchtvereine ver­bunden mil einer allgeimnnen Briestaubenaus- stellung und Spezial-ftttv pi-Lau benschau statt. Aller Voraussidst nach versvnchc die Ausstellung, die dem Geflügel- und Vogelzucht verein Gießen uni Umgegend übertragen worden ist, recht inter­essant zu werden iXe Ansstcllung leitet ber 1. Vorsitzende des hiesigen V o ms Aug Schwan. Molt rstr. 16. Die Anmeldefrist läuft am 15. No­vember ab. Als Preisrichter gelten bie Heroen August Manen au- Lehrve, für Brief­tauben A velfend.nl auS 5dmxnibrim und für Krop'tauben GutSbefiner Pieil, Visielsdeim bei Bad-Nauheim. Der Landwirtscliaft- ammer-Aus- schuß für Lberdessen stellt für dtachzudH aus seinen Zucsttstammen die Summe von 2UO Mk. zur Prüm.icrung zur VerfÜMiig unb ftirtd acht Ehrenpreise. Die --ladt Giei^ 1, die Herren 'domttchrzienoat Dr. Heichclhi-im, 'Geh ftvmmer- ^renoat Dr. Gail, August Schivan, Apotheker ^danieder, ftvmmerzienrat ftlmgfpur, E 9He» mann zu Gies-en und I H. )hnng, Brauerei- besitzer in Lich, bah. ebenfalls C^r^ipreck« geftiitrt. Für ^ute B^rp legung der Itcre wird von der AusUellungslcitunfl Sorge getragen. Gießen ist durch seine jentrale Lage bei den heutigen scLech.cn Zugoerbiudungrn vekhältms- mäßig becuem zu emächen.

* * Ter Eva ngel. A^be i ter pe re i « feiert nwrgm Sonntag fin Stiftung-fest. Vormittags f nbet m ber Johann iRr.tx ein F e st- gottesbienst statt, bei welchem bte angs- abteilung des Vereins Mitwirken nn b Tic Fest­predigt hält Pfarraisisttttt Schis r^ A^nd^r in ein Familienabenb im Hotel Schi'ab (Felicw- keller) vorgesehen, zu dem Prof. D. Schian dic Festan'prache übernommen hat. (Siehe Anzeige.)

" Ter Reich-bund der ftrieg-be- schädigten unb KrieaShinterblicbe- nen (Ortsgruppe Gießm hält am Tien.'taq den 18. November, admds 8 Uhr, eine Verammlung im Saale de>Postkett.-r" ab wozu alle Frauen der noch m Kr egsg iaug^nsch f b ft b i hen Mäw- ner einglibcn werden. (3wi)c Auz igt.)

' Ttr Gießener ArvelStchule be- findet sich letzt Selter-wog 73 (bei Göbel u. Avvel, vormals Schreiner). Ta- Institut bietet Schülern und Schülerinnen von Sexta bi- O -Prima bie l-este Oklegenbeit, färnllidr Schulouigaben unter "Lufsichl verbunden mit cnergt.cher Nachhckse zu erledigen. (Siehe Anzeige )

Landkreis Gießen.

Streik.

tz. Mainzlar, 13. Nov. Seit einigen ' Tagen haben bie Arbeiter der hiesigen Firm« Scneidhauer il Giehing, die Arbeit n i e ber­ge I e g t und Streiks ftm au^g ste 1t Sie ver­langen höheren Stunden lohn Es ist jedoch Aus­sicht vorhanden, daß bald eine Düngung erfolgt

X Wiefeck^ 13. Nw. Im Saale von Dicrau wirb nächsten Sonntag abend 8 Uhr ut öfter! icher B.rsamii'lung Pf rr^r Sattler übet die B olkshdch schule svrrd».m Ier Ge chäftS- föf ter ber Gießener Vilkshxbfchule, H rr Tr. H a n S W e r n e r htt sein Erscheinen $uge agt und wird auch daS Wort ergteittn. Ter Gtnenst'nd wird so zeitig beendet fvt.i, daß twdj Zeit N ibt, 11 einer Kundgebung gegen die ro-itete Zurückhaltung der deu tschen Kriegs- getangcnen in Frankreich und Sibtnen.

KreiS Büdingen.

"Büdingen, 15 Nov. Tie Ober hessischen Lichtspiele ()iiigm unb Sch'kken haben den Er­lös von zwei Wol l.'ätigk itsvo st H ingen in Höhe non 500 Mk in bankenSwerter W<isr den leim- kehrenden Kriegsgeiangenen zur Verfügung gefüllt.

Kreis Schotten.

** Schotten, 14. Nov Am letzten Montag fand im Saale ber Bürgermeisdrrei Schotten die Eröffnungsfeier der Landwirt- tdtaftlitben Winterfchule statt. Auster den Sctü ern, ihren Angs >öeiten, bem v heer- fotlegium unb dem AusfickstSral Der Schule waren die Schulbehörden, sowie der Genreinberat der KreiSstabt Schotten end>ienen. Der Borfitzetche des Aussichtsrats, ftrritoireftor Dr Merck, nab in längerer Rebe eine llebersicht über die Entstehung und Einriditung der Scknlle und dankte allen denen, die dazu beigetragen haben, die Schule in- Leben zu rufen. Schulvorsteher M e y sprach sodann über bie Ausgaben, die sich bte Schule zu stellen hat und brückte den Wunsch auS. datz die Schule eng mit ber fianbroirtidxiit des ftreiscs verwachsen und viel xu deren Hebung beitragen möge Bürgermeister Mengel gab seinerseits der Freude Ausdruck, baß edrtten von der Regierung all Sitz der Landwirtschaftlichen Wmterschuke ausqewählt wurde unb irtnr'd'ee der tun gen Anstalt «ne ge­deihliche Entwicklung Die Schule ist im alte« Sdwttener Schulgebäude unter gebracht unb rotrb in diesem Winter von 24 Schülern besucht, bie auS 13 Gemeinden des Kreise- stammen.

Kreis Lauterbach.

ft'. Lauterbach, 13. Noo. In der lebte« GemeinderatSfitzung wurde der Strom­preis des Elektriz tätSwedfts wegen der Preis- rrr>öfrung für fboblcn, Schmieröl «sw. auf 1,20 Mark für Licht unb 0,60 Morl für Kraft pro .QiLmMttfrunbe erhöht Im Lauft der Debatte wurde au( den sehr hohen Stromverlust im Netze der Leitung tinemu-en unb ei.ie Prüfung gefor­dert. Tie Zoller miete, die au- sozialen Gründen sie belaftet drc fLinen Strvmentnehiner orrtyilt- ni-mäßig doch vor einigen Jahren ausgehoben worden war, soll zwar einfnorilen nicht wieder ringefübn werden: dagegen muß für jeden Zäl^er eine Minedststromentnafmre von 20 Mart für das Fahr garantiert werden. Tie bi-hi-riitt Leitung des Eiettrizi ätAver^-s, dessen Detrübslei:er vor kurzem, fein Amt nicderglsgt hat, wurde scharf anggrinen, ta sich die Ma'cknnen usw in tnl» werft recht üblem ZusLmde befinden ftllen. Geeen- n4rtig wird bie große Tampftnoschme einer grünt» lich.n Reparatur unter, gen, die durch unsach- gemäste Bebarülung nemenbig g.n»rden ist Dem neu angefädlien Betriebsleiter foll Kontrakt sich