Einzelbild herunterladen

VochrnrückdUL

mutb: 3« -us dem

parlamentarischer Untersuchungr aurschutz.

nehmen.

Bors. War

rinnahm« von tinieigt.i f. tue Lageonummer dis zum Olnchmitiag vorder ohneifbe'Verbinbitrt'teit Preis für \ mm höh« lüc Aneigeii v.34 mm.'rette orlU "b 15 ßi, ouswällS 18 iW.f für 'Jiftlame- anzeiqen von 70 mm Bre i« 481;L Bei Platz- t>oridirni20e üuifdilag. Hauvtjchri'lleuer: Ang. Goen. BeigiUivoritich für Politik: 'Hufl. Woeq. für ben übrigen Zeil: Dr. Remdolü 3e>U; für den Anzeigenteil: V Bed; |ämtli'D 'n Liehen

sdmmissar. srat.

Der K'-"

vrvvoziert morden. , .. ,

Bekbmann Hvllweg sprang nach diesen Aussübrung n erregt auf uni) Jagte, 'hm fet »m Rvicksminister Tr. Damd oorgerorfen tanben er habe eine illoyale D« lit rk geführt. Tiefer Bvrwurs könne an Scktärfe nabt überboten .»erben. In öffentlicher Sitzung werde eine )old)c ^btflagt in die Welt geschleudert. Er lasse sie sich nicht gefallen und beantrage daß der Aus­schuß sich sci^eunigsl darüber fchl.issrg werde, ob er dieses Verkalben deS Miniilers decken wolle

Vor.itzender W a r m u t h. ES ist wicht bie Aufgabe des Aussclp.ises, ein Urteil ^bilden und scnt schon in der Oefilöntlichk^rt ein solches Urteil jbsugben. ^.^fftoeg: 3d> verlange baß »im Ausstd- festgestellt wird, urch frvar m deut­scher Weiie, daß der fR'td/ämiiuiter zr. Davw uTt imstande ist, durch bte Austührungen hier im Saale sich ein solches Urteil, wie et auf* gestellt hat, zu bilden.

Minister Tr. Tabtb: Ich ^bc bei rn.-mm früheren Ausiührangen kn früheren Rcickskanzler »in Dethmami v>lweg nicht gemnint (Bethmaml ruft erregt: Ich war der allein 9$.-ranh»)rt[dx !> Tnvid sortfehend: Ich' ftetye unter dem Eindruck, daß die politische L e i t u ng 1» a in als n , ch t e t n- bei 11 i d> knot. Ten Brrwurf der Illoyalität habe ich in erster VH? gerichtet gegen bte Abriße des dum l g n Stea ss l etärs Z immer m ann, der damals t-er Preise erklärt hat, wir nnd^n unseren Jrietvrnssckritt, um Wt son zuvarAikarn- men. Ter Per'm, des Reick^'arizlers van B th* mann Hallweg bk ich den Darwurf der 3Uona!ität nickt nu.d.ei h»Ilen

Bet hmann Soll weg: Der Ausschuß ist nach meiner Aussassunq nicht dazu da.,da» j« glieder der Neick-srechernng gegen hu^re 'v glieder der Reichsregierung m ^fe bit schwerste Anlagen scheuern, wo tmr nicht Vib£ Lage finb, als Zeugen dagegen etwas zu unter

chuß gesagt. . cy,

Staatssekretär Zimmermann. 3® lege bat schärfsten Protest grx.en den Burwurf ber Illoyalität ein. Ick habe als Zei'g-' über meul damaliges Verhalten Auskun t gegeben und mit* geteilt, daß ich aus taktischen Gründen leiner Zeit vor der Presse, also vor Personen, die mein Vertrauen verdienten, und von benot nichts nach Amerika gedrungen it, fo ofsorochetV wie ich es damals im Interesse innerer Politik für notwendig hielt. Ick kann den Vorwurf der Illoyalität nicht auf mir sitzen laßen.

Während dieser sehr erregten Szenen erweck­ten die Ausführungen des iruberen ^chskanzlers von Bethrnaun-Hollweg w,ederlvt lebhafte Zu- stimmungstundgebunZen tm 3ubörerraum

Hierauf zieht fich der Ausschutz zu einer längeren 23 er a hm g zurück, als deren Ergebnis der Vorsitzende folgende euiftimmig angenommene <5 r- Körung gibt: Der UntersuckmngsauSschnß ist nach der Verfassung ej'' selbständiges Organ zur Untersuchung von Tatsachen. Die endgültige Fest ftellung des Ergebnisses lewer Unterm chungen kann nst nach Erschöpfung des Bewe'-materiols erfolgen Werturte.le von Nichtmrtg.re. eni «s Ausgusses sind deshalb für den Ausschuß Nicht maßgebend. Soweit die Form der ^fuhrungen zu Beanstandungen Anlatz gaben, w^urden ße abu vorn Vorsitzenden gerügt rmd werden werter go*

Menschlichkeit, das laute Propa- , gandoioort unserer Feinde, wirb heute vo ihnen kaum noch genannt. Wir Deutsche pru- . !en unterdessen nach, wen unterder alten , Regierung etwa die Schuld treffen könne, die Kriegsfurie herbeigelockt oder ihre Schrei Ten verlängert zu haben. Man mag nuu emen politischen Standpunkt etnnehmen, welchen man wolle - kein Mensch aus irgend einer Partei wird aus den bisherigen Untersuch- üngrn ober S<Wtertiin«n ZuN°g- ^rh-b-n fdnnen oder wollen, die deutschen politischen oder militärischen Führer hätyni gegen dte Menschlichkeit gefehlt. Wir lassen ein­zelne militärische Mißgriffe, wegen derer un- fere Gfregner eine Anzayl von Militarpersonen ausgeliefert haben 'wollen, einmal ganz außer Betracht, die große Parole der Entente ging gegen das Deutschland, das mit teuf­lischer Msicht den Krieg unternommen gäbe. Dir aber treffen höchstens auf Irrtümer, politische Mißgriffe, Versäumnisse aber nicht auf Verstöße gegen Menschlichkeit, Sittlich- Teit. Es gehl gewiß ein zornig flachender Geist durch oas neue Deutschland, aber selbst die Radikalsten lassen es sich nicht entfallen. Oq5 töricktr Geschrei der Entente als irgend- -wie berechtigt binzustellen. Herr Scheidemanu hat dieser Tage imVorwärts" von Veth- mann-Hollw-g als einem schl-rhten Politiker und Staatsmann, aber als einem persönlich hochanständigen, gebildeten" ^anne ge- sprachen. Er war aber der verantwortliche Kanzler, den vor allen anderen die ^feindlichen Vorwürfe treffen würden, wenn sie berech­tigt wären. Sie sind es aber nicht. Unsere N-Vovte waren ein scharfes, furchtbares , Kriegsmittel, aber die englische Hunger- ' hlockade war grausamer, war zweifellos eine ,

U n Menschlichkeit . . .

Run sollten totr den Leidenschaften des Krieges, derbelorbeerten Furie", entrückt fein, aber jetzt sehen wir gerade aus allen Feldern des foffenannten Friedens btt Ufl* Menschlichkeit sitzen, und ber Oberste Rat in Par^ fühlt fich recht wohl dabei. Wo sind, Wilson, nun deine frommen Anwand- lungen und Pläne? Der Geist des Hasses der Rachsucht, der skrupellosen Herrschsucht geht grinsend umher. Die Welt sieht und kennt die Leiden unserer 'n Frankreich zu­rückgehaltenen Gefangenen? Wo ist ihre Ent­rüstung über das Willkürregiment, die Fesse­lung von Recht und Freiheit in den rheinischen deutschen Gebieten? Tagtäglich werden von da die schlimmsten Thrannen- streiche unserer französisck)LN Landvoqte ge­meldet, deutsche Zeitungen, die darüber be­richten, werden unseren Landsleuten zu gal­ten verboten. Der friedliche Völkerverkehr wird in ein Ausbeutesystem gegen bteBe­siegten" verwandelt, denen man dabei immer wieder die Faust der Erpressung unter die Rase hält. Dr. Helfferich hat vor dem Unter­suchungsausschuß das Wort des amerikani­schen Obersten House zitiert, daß Amerika während des Krieges die Tränen Europas in Gold für sich umgemünzt habe. Wo ist heute Amerikas Teilnahme für Kultur und Froi- JlCit Das Land, das seinen Weltsittenrichter ahrelang voll Emphase reden und predigen ieß. zeigt ein ganz geringes Interesse am Völkerbund". Es werden auch reine schonen Pharisäerreden mehr gehalten. Der deutsch­österreichische Staat und seine Hauptstadt Wien werden völliger wirtschaftlicher Vor- Dichtung preisgegeben. Aiemand lresert un. feren armen, von allen Ouellen ihrer frühe­ren Versorgung abgeschnittenen Landsleuten etwas, und Die Deutschen in Böhmen scheinen schlimmerer Not ausgeliefert zu sem als ie- mals; wird uns doch heute von einer Kinder­demonstration in Tetschen, jenem schon wah­rend des Krieges wirtschaftlich verwahrlosten Grenzstriche, erschütternd berichtet:Die Tetschener SchuMnder zogen nut Tafeln welche die Aufschrift: Wir haben-Hunger trugen, vor die Bezirkshauptmannschast. Auf dem Wege dahin schlossen sich die Eltern an. In den Bäcker- und Zuckerbäckergefchäften wurden ihnen Die wenigen vorhandenen Bor- rät? freiwillig ausgefolgt." Wer hält die Tschechen zur Gerechtigkeit an?

Man kann es verstehen, daß diese Zeit­lage einen lauten Widerhall schuf für Die Rede des früheren Vizekanzlers Helfferich, die mit der Friedenswilligkeit Wilsons und seiner Hilfsbereitschaft scharf ins Gericht öina Vereinzelte Protestnoten, die unsere Reaierung in den letzten Wochen vom Stapel lieg, verhallten allzu leicht. In örtlichen De- -monslrationen von allen Arten ist unser Volk so reae in großen Kundgebungen gegenüber der Welt so zaghaft und gedankenarm! Der Krieg ist zu Ende; der gci |t i geJ8er t e i- digungskampf noch lange nicht! Unsere Regierung könnte und müßte eine regere Tä­tigkeit: erhalten! Mit nichts kann der neue

würde bei voller Kenntnis der Teveschen desGra- fen Bernstorfs noch zu anderen EntMüuNen getom- m^n sein. Ter Kreeg mit Amerika sei gevadezu

Wiederaufbauminister brsser seine Tätigkeit ' beginnen als mit einem lauten Lo­test gegen die französischen Ueber griffe. Und mit Recht stellt der Abgeord- nete Rießer das Verlangen auf. Die Regierung möge sofort internationale Verhandlungen anbahnen, um Matz>- nahmen yr Sanierung des Valuta ft an- des im nllgemeinen zu beraten. Wenn Der Fünferrat in Frankreich zu brutal und abweisend sich erweist, wende man sich an an­dere Adressen. Man tiännte z. B. die engmchc und die amerikanische Regierung einmal in geeigneter Weise zur Rede stellen. Vorgestern har Lloyd George im Unterhause mitgeteut, Daß für die nächste Zeit eine in/eralli­ier 1 e Ko n fe re n z vv'-gesehen sei, in der die Minister bisher noch urerörterte Fragen prü­fen würden. Deutschland hat sehr wichtige Fragen an den künftigen Bölkerbun d zu stellen, dessen Zustandekommen wir wünschen und auf alle Weise fördern müssep. Während Des Krieges hatten wir, wie Graf Bernstons erklärte, wenig Möglichkeit, auf die amertfa^ Nische öffentliche Meinung einzuwicken; soll­ten wir dies jetzt nicht mit allen zu Gebote stehenden Mitteln nachholen können?

Wie belanglos erscheint uns gegenüber solchen wichtigen Dingen der Streit darüber, ob es berechtigt war, Hindenburg in Berlin mit einer Ehrenkompagnie adzu-

1 holen oder nicht! Das Regierungsorgan, die -Deutsche Allg. Zeitung", gibt zu, daß ;edem Deutschen die Persönlichkeit Hindenburgs ver- ehrungswürdig lei; warum dann so viel Lärm \ ' um nichts? Der innerpolikische Streit wird durch die Kundgebungen nicht sonderlich ver­tieft, wenn auch «ein paar Eiferer unnötiger­weise gerufen haben: Rieder mit dem Unter­suchungsausschuß, weg mit Erzberger. Und warum will mauser Reichswehr, ^ren An­treten vor dem früheren Oberbefehlshaber durchaus natürlich erscheint, die Freiheiten der neuen Republik kürzen? Die Ehrung Hinoen- burgs ist wirklich nichts Staatsgefahrlichcs und kann vom Kainps ber Parteien ganz los- a-löft bleiben. Das Reichsiabinett hat noch nicht gair; die erforderliche Selbstsicherheit gewonnen, sonst würde es z. B. auch nart) verschiedentlichen ebenso unberechiigten Ein­griffen gegenüber Deutsch-nationalen und unabhängigen Organen die ,^5 off. Rtg." nicht verboten haben, so schädlich und unbegreiftich deren Erörterung der Zurückhaltung unserer Gefangenen auch ge­wesen ist. Wenn man grundsätzliche Pressefrei­heit proklamiert, darf man eine wiche Zen­sur nicht anwenden. Man konnte das Blatt, falls es gegen eine Gesetzesbestimmung ver­stoßen haben sollte, vor den Strafrichter ziehen, aber das Kabinett darf nicht als Pressegerichtshof fungieren. Sonst wird man mit Recht fagen, die Freiheit habe tm Volks­staate nur eine enge Gasse . . .

fen »nd imar

15cii' SfctoMiitai

fegegen 1919, 10Vi Uhr,

'vozu te6 bit * ' mit Gründen versehen

Nr. 268

Ter Sietzerer Anzelyn erlckeim täglich, außer bann- und Feiertags.

Btjugspreis: monaU/l'lt.l.eO.oievt-l- jäbrlich M. 4.80 durch Abbole- u. ZwetgsieUen monatl üUt. 150. durch die-Lost M.b.-viertel- jährt ausscht b- iellg. steriuprech An'a UUie: lürdteLchrckleitungU2 Verlaa.tz'elckäifrsteUeöl AuschrckiiirTr«hi"ack- richten: Lvzei-kr Giestei.

poftsche«Nonio: grantfnrt a. M. 11686

Berlin, 14. Rov. (WTB) Fn der heutigen fortgesetzten Vernehmung deZ Unterstaats^ekretars Tr H e l s s e r i ck setzte dreier auseman^-,, war­um er seine Meinung über den U-B^ol^rreg ge­ändert habe, um sich sckltetziich für den U-^oi° Krieg im Januar 1917 auszusprechen. Die Der- sorcmngsverbalmisse ^010^ feien vifolge ber un­günstigen Ernte schleckt gewordeir Das Wort Don ter Welt Hungersnot kam prn.a.s art. Preise ftivgen geradezu rapid. Trotzdem England die höchsten Preise bewilligte, gi.^n f ine Zu­fuhren immer weiter zuruck und der Elfolg des U-De»ot-Kreuzerkrieges füllte mit großer Wahr- sckeinlickk it in Aus icht, daß die Erwlssl<rechnun- gen des Admicalsüb.' nickt üb^trieö-n wa,^i. Rach englischen Statistiken war bte englijche scki WV" bereits um 45 Proz. crdroselt und man konnte vorn unbeschränk en U-9ooUfirieg e-.varten, Eng­land noch tühlbarer an der Wurzel ,emer Wirt­schaft zu fasien. WS Bethmann.Ho'lu^ nnr am 12. Januar die am 9. Januar tn Meß 6' ^1^' Entscheidung berüftlick Yes U-B-^t-Krieges u^- reichte, war ick auis tiepw. erschüttert, denn ck hielt ihn in diesem Augenblick, ba nur die ftne- densftage nach nicht abgesck'.o,,en ericknen/füremen Fehler/Mein erster Gedanke war, durch Rück­tritt von meinem Amte dre Mitverantwortung iür diese En'schnd-mg ab'.Mehnen. Ick hatte mn die Frage vorzulegen, ob ick beit letzt be ck oiie: L- U-B^ot-Kricg in den Augm der Vundesgenose.i. des eigenen Volk s und. uniercr ^.mde durch meinen Rücktritt diskredi.n-ren solle, ei te Den on- fftaSL die übrigens ganz nutzlos gerne,en wäre mir als Derbes v^vomm n jjätte ick so gehandelt. Ick hatte,dw> Schul aus mich gelatxii, . die ich , mi.stid^tOv den Leuten überali-e, bie b'uer rn bi' ein Har.< im 17 Juli der Krieasleitung in Rücken gefallen linb Groß-' Ünrny>' tei Den Ausschiuf mitg icbern. T^r B^r.i^end'weM Dic'e Acu^fung entidiebm zurück.) tze.stertck p-thr

W

Ä'LÜStaTb'vunU-MR : w,d, »»'S-Umes.

WBZ Bauer- Der

17.

169 Jahrgang Samstag, 15. November 1919

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhefsen

ZwNNngrrunddruü u. Verlag: Vrühl'jche Univ.-Such- n. Steindruckerei H, Lange. Schrtftleitung. Geschäftsstelle u.Vruckerei: Schulstr. 7.

dieser ErDärung des Vorsitzenden wtt die Angelegeiiheit erlogt. Weder Herr von Bettz- man.n-Hollweg, noch Herr Dr. David erbaten baui das Wort. Gegen Schluß der Sitzung wurde die Frage der amerikanischen Mnnitionslteferun« gen ^erörtert. Heliserick bekundete, bu amerikanischen Interessen seien fo mge mU denen ber Entente verbunden gcW.Kit, daß Silfon nidl einschreiten wollte. - BernstorN knes dar«mf bin, baß mit der persönlichen Stellungnahme Wilsons die Friebensftage noch nicht erledigt mar, denn bei der Wahl war ihm das Maichat gegeben morden, daß man von ihm den Frieden erwarte chLdaß er den Frieden auch herst«len werde. Wir standen der ausgesprochenen Ansicht des ^mv» rikanischen Volkes gegenüber imb uifolgÄeffett handelte es sich für uns nicht darum ob Wilson zuverlässig war ober nickt, sondern darum, daß das amerikanische Volk sich gegen, uns ausgespro- chen hatte. Helssertch erflart sich mit den Aus ü/rung«n Bernswrs s emverilanden, ixwn lt- bes'ätig'en chm, daß Wi s^n vm brt amenfint* fdten Geschäftswelt und der ösfentlichen Meinung getrieben wurde. Auch er habe die Vertrauens­würdigkeit Wilsons bezwri elt. M t wies scküießlick noch au) ine Note Lan mgs vom 18 ^a- miar hin, daß die deutschen U-Boote sick auf den Kreuzer krieg befchtäntn lofl en unb bab baiüi: btt Handelssckilfe nicht mehr betvasfnet würden Tie­fer VorsHag batte, wenn er ausgeführt woi^n wäre, uns den Frieden nach 1916 mbradit. Tie Langsrngsche Note konnte für in ei en Krieg, ia für die Weltgeschich-te von großer Bedeutung tmoen. Ich gewann aber die Ueberzeugung, datz Willon - - - " sehr intim zusammen-

ui.uiiu. ---- -°°ng ber Sanfine-

schen Note versuchte Wil.on, den cng- Lieben Freunden ein Gegengenniht zu schalwn und benutzte dazu die Zuspitzung in ber Luiuania- fraftc. Man verlangte plötzlich von uns, wir iollten tne UngZetzlickkeit der Versenkung iugtfxn, sonst wäre der KriegssaN gegeben Meiner Meinung nach wurde der Lusitamalall m tneiem Au»nbl^ nur wieder ausg».'nvmmen, um die umerikani)cyc Note wieder zurückz eheii zu können. Ich bin fest überzeugt, daß Amerika den Lusilania'all mit Ab­sicht m bee Gdywtix ließ, um ihn nach Belieben jeden Augenblick wieder berrorh; lat können. Wäre Wilson auf den Boden der LansiNMchen Note getreten, Millionen non Memä>en würe dos Leben g.-rettet worden. Hieraus wurden die Weiterver- [Kniblungcu aus Samstag veriagt.

Angebliche Aeußernngen Hindenburgö.

Berlin. 13 Rov. Wie der hi> ig«: treter derckünckvn-Augsburger A^ndjntung meldet, hat Hindenburg « gen über geäußert, er verib.-he btt ix'rfshetze zutage ^treten*. nera.s schon deshalb nicht, i-indern er selbii ganz allein die ganze t-.viNl ^ng^r alle miliiäiichen Entsch ckun^ g£ traaen Hobe. Er könne nur sagm, datz nabt ar« ciiuiae Entsckx^i)ung, wenn er >ie unt *r gleichen UmHänbcu zu fällen bitte, anbers auslacke, als lie talsächlich ausgefallen wäre. sei b.r

irrien ickwer gewesen. Er wäre bmnoch. ^i An- ^nniingaller Kräfte zu einem gün)lig.-n Ende zu Smi acwvn Wesl^alb er schließlich verloren L I»rbt t>:< 6MAMW eünwnibirn feftfteltffl, ii^her die ZuLrnst Deutschlands wolle er sich

«rüsprechen. Er glaube aber, daß Deutsch- Snb trotz allem wieder emporkommen vx-rb-, wenn die Se.bst5ersle1sch.mg aaihöre, wenn Arb-it und Orbnung und nationales Empsinden wiederkehrten, dann würden wir uns von dec Kataswophe er­holen. __________

Die Kriegsgefangenen in Zranlreich.

Köln, 15. Nvv. (WTB.) In einer von den freien Gewerkschaften in Köln veralislm- tdai Aersammlung wurde nach der Fest­

einer anderen Instanz darauf zu bmijen, brfe ich! am 9. Januar der Entscheidung über den U-Boot- Krieg widerraten wollte. Ich üb,rnehme vielmehr) bie moralische und voI i 11scke M > t v e r- antwortung Tie weiteren Ecergmife betä­tigten die Richtigkeit meiner Auiiaisung .über Amerika Gleichwohl haben wir auch den letzten Ber uck. vom 28. Januor nicht unausgcnützt ge­lassen. So ertläri sich unier Telegramm nach Amerika vom 29. Januor, bis zu teuiem Ergebnis geführt hat. Wilson behielt die ihm übermit­telten maßvollen deutschen Fried ms beding.ingen streng für sich, fi biß wir ber We't weNerhi.i als Kriegsverlängerer, Anneiionisten, Lander- ichlucker galien. Als der Redner in seinen wei­teren Ausiührungen aus die Rede des .neichs- ministerS Dr. T a v i d vom vergangenen sonn- 'ag verweist, in der dieser bebaupt-te. baß der Reichstag bi ber Frage des U-Boot Kriegs huiter- listet worden sei, während man an Wilson einen vlumven Betrug versucktt imb diesen A-u erungen Stellen aus Gerards Buch entgegenstellte, in denen gerade B e t h m a n n - H 0 l l w e g als ein Mann bezeichnet wirb, mit dem man zum Frieden rom» men könne und den die ganze Welt kenne und ivegen seiner Ehrbarkeit achte, entüeht bei den Aiisschußmitgliedeni große Erregung, wahrend der Zubör-rraum Beiiall äußert. Der Boriitzendc bittet d>e Schärfe in der Kritik zu unter­lassen, bezeichnet es aber weiterem als

zulässig. wenn gegen ein Mitglied der

jetzigen Regierung, das ber früheren Reiuerung ^n Vorwurf eines plumpen Betrugsw-riuchs macht, 1 hier sachlich Stellung genormnen wird. - M ! Cohn widerspricht dreier Amfaisung Rerchs- ' minister David erklärt, daß er Helf-rich die dlntwort auf seine Aeutzerung n nick« schulorg mev den werbe. - Lache" im Zubörerranr» veranlaßt den Vorsitzenden zu der Miltciluno, baß. wnm diese thinbiebunaen nicht irnteibleiben, er zur -ttau- Lrg schreiten werde. - ^seinen wnt-.ren Dar­legungen kam Helfen ch dann noch aus bie Wir- timg des U-Boot-Krieges, insbesonber aui Eng­land zu sprechen, bas großzügige Mawiahmen zur Hebung seiner Prvb'.kuon cmlntete den GiBonken zurü^nn< sm, dL8 in wenigen Monaten zum ^iolg sühr^ Ee und im bew-ißten Gegen'atz zur F-ststellun^von Ter mhtm mxf) am 31 Januar 1917 km Sab hmzu- gefü-Tt.S Garantie .'atürlich wicht üxrnommen werden könnten. Bewns batür, daß er im »Reichstag immer ans Englands Zäl.eak it siuge­wiesen habe, verliest h-r Re>m-r Ste len aus frühe­ren Reichslagsreden und fährt fort: Es war I« auch alles in den Wind gesprochen, we 1 die Leute, die heute vom vertuschen s pr ecke n , öa rn a l s n 1 ckt h ö r e n w 0 l l t e n. Dabei wirkte ber U-Boot-Krieg fül.l^ar, er en1- (aftete unser Heer imb trug dazu bei, die Abwehr der feindlickm Ofiensiven möglich i-i wackren. Mei auch bie schärfste Wabe wird st>>m0i, wmm dei Glaube an sie bei Freund und F vid zerstört wi d. Worum kam der U-Boot-Kr eg mcht zur Enb^ck- (img? Warum f:,'rte er nickt zum Stcfe? We il die U-Boot-Waffe von .nn-n heraus stumvs gemacht wurde. Damit smd die Be tunbungen H lsserichs beenbrt und es werden noch einybte Fragen an ihn gerichtet.

Reichsminisder Tr. David nahin^das Wort, um seine ösfenllichc Rede vom ^tzten ^nntag zu stützen, unv erklärte, daß der Reichstag über bie Friedensschritte in Amerika und die «imals M- füt-rten Verhonblun^n rn Unkenntnis gelassen o-£an,ing nicht sehr worden sei. Ter Rmchstag habe «n der Frie^ms- Qrbcitetrn Nach dem Abga aktion nichts s-lnußt. SemetÄ" schen Rote . versuchte , ®i

I Bethmann Hollweg: Führen Sie einen

T-r MM wird sich

iUr »u

Ausführungen genötigt durch bie Darlegwigen des Herrn Tr. Hellferich. Ich habe hur biews Thema nicht angejchnitten. Ain

, habe ich das unter Bezugnahme aut den Aus-

L Die »1

>0 ili-' i -(kfluipltlqbleli- 170fr Ö».

ft« -LA.SL Ä'S neb'f'^