Dauernd
Diese Verordnung tritt am 16. Oktober 1 in Kraft. 117
Gießen, den 13. Oktober 1919.
Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt)
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höchst glaubwürdig er Seite erklärt worden. Sollte es zutreffen, so sei dies ein Skandal ohnegleichen.
Stadtv. Diener (Soz.) muh zugeben, daß von der Stadt angeregt worden sei, einige lausend Zent» ner Kartoffeln bei den Landwirten cinlagern zu lassen und sie erst im Frühjahr hereinzuholen, da man mit der städtischen Einlagerung schlechte Erfahrungen gemacht habe. Der Aufschlag von 2-3 Mk. für Schwund durch Faulen und Eintrocknen sei durchaus angemeffen. Dieser Vorschlag sei aber nicht durchgc- drungen. Der Redner erklärt, daß die Kartoffel- Knappheit im wesentlichen dadurch bedingt sei, daß die Bauern ausnahmslos recht erheblich höhere Preise verlangen. Das ßebensmittelamt habe nichts unversucht gelaffen, um Kartoffeln hereinzubekommen. Alles scheitere an der Hartnäckigkeit der Bauern. Wenn in Güte nichts auszurichten sei, müsse die Reichswehr ausgebo.ten werden, die die Kartoffeln den Bauern eventuell mit Gewalt aus den Kellern holen würden.
Stadtv. Krausmüller (D. Dp.) fragt an, ob es einen Ersah für die als verfallen erklärte Kar- toffelmorke 40 gäbe; diese Frage wird bejaht.
Beig. Krenzien richtet an die Kartoffelhändler den dringenden Appell, derartige unsinnige Gerüchte künftig nicht mehr in die Welt zu setzen, und an die Bevölkerung, ihnen nicht ohne weiteres Glauben zu schenken.
Ein Stadtverordneter will gehört haben, daß in Langsdorf amtlich ausgeschellt worden sei, daß die Bauern ihre Kartoffeln zurückbehalten sollen, bis höhere Preise bewilligt seien.
Stadtv. Beckmann (Unabh.) meint, daß die diesjährige Kartoffelversorgung wohl vollständig zusammenbrechen werde, hauptsächlich wegen der Unnachgiebigkeit der Erzeuger. Es müßten energische Maßnahmen ergriffen, die Vorräte in den Kellern beschlagnahmt und Gefängnisstrafen nicht unter drei Monaten verhängt werden Weiter fragt der Redner, was die Staat zu tun gedenke, um die Bevölkerung mit Brennstoffen zu versorgen. Wenn die Stadt dieser Fratze weiter so verständnislos gegen« überstehe, sei e=> nicht zu verwundern, wenn sich schließlich jeder hole, wo was zu holen sei
Beigeordneter Krenzien erklärt, daß in den Deputationen nicht nur geredet, sondern auch mit allen Kräften gearbeitet werde. Er bittet die'Arbeiterführer, die unruhigen Elemente unter ihren An. Hangern zu beruhigen, und glaubt, daß wir durch den Winter hindurchkommen, wenn jeder ehrlich zum Wohle der Gesamtheit mitarbeite.
Stadt. Arbeitsamt Gretzen
West-Anlage 31, Telcph. 2054.
Es können eingestellt werden:
a. bei diesigen Arbeitgebern: 1 Schuhmacher, 1 Polsterer, 100 Grubenarbeiter, 6 Schreiner, 1 Schneider, 3Weißbinder, 1 Tüncher, 1 Anstreicher, 1 Lackierer, 1 Steinbauer, 1 Glaser, 1 Uhrmacher, 1 Spengler und Installateur, 10 Maurer.
Lehrlinge: 1 Spengler u. Installateur, 1 Friseur, 1 Steiuvauer, 1 Schmied, 2 Schuhmacher, ein Konditor, 1 Schreiner.
b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 4 landw. Knechte und Arbeiter, 100 Grubenarbeiter, vier Schreiner. 1 Wiegemeister, Fetdbereinigungs- arbeiier, 1 Tapezierer u. Polsterer, 1 Stellmacher, 2 Schneider, 1 Schuhmactier, 2 Stetnhauer. ein Pflasterer, mehrere tüchtige Former, 1 Müller, 1 junger Kaminfeger, 1 Friseur, 3 Elektromon- teure, 5 Zigarren- u. Wickelmacher, 1 Pianist ober Pianistin, 2 Installateure, 1 Spengler u. Installateur, 20 Erdarbeiter.
Lehrlinge: 1 Mechaniker, 1 Schlosser, 1 Schreiner.
Es suchen Arbeit: 2 Bäcker, 4 Schriftsetzer und 2 Drucker, Kaufleute, Schreiber und :>>eisende Packer, Hauöbnrschen und Auslänser, Maschinenschlosser, Bauschlosser, Mechaniker, 1 Spengler u. Zn itallatcur, Zigarren arbeite r und •nrbei.cvinnen, 3 Heizer, 3 Sattler, 2 Gärtner, 1 Schreiner, ein Müblenbauer, 1 Stetnsormer, 3 Krankenpfleger, 2 Lchmiede,2Buchbinder, 1 Anstreicher, 1 Polsterer, 6 Chauffeure, 2 Motorschlvsser, 1 Glaser, 1 Ober- schweizer, 1 Auwmobilschlosscr, 1 Wächter ober Portier, 2 Maschinisten, 3 Metzger, 1 Hausmeister ober Verwalter, 3 Techniker, 1 Zimmermann, ein Schachtmeiner, 2 Oberkellner 5 Kellner, 1 Zahntechniker, 1 Optiker, 1 Obst- u. Garlenbamechniker.
Lehrlinge: 2 Kaufleute, 2 Schlosser, 1 Svengler, 2 Schreiner, 1 Gärtner,2 Schuhmacher, 1 Konditor.
Weibliche Abteilung:
Es können eingestellt werden:
a. bei hiesigen Arbeitgebern: Mehrere Köchinnen, Mädchen tagsüber, Dienstmädchen, Laussrauen und -Mädchen, 2 Lehrmädchen, 1 ältere Haushälterin, Pttyfrauen, perfekte Hausmädchen, tüchtige Alleinmädchen, 1 Flickerin.
b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 landwirtschaftliche Dienstmädchen, Dienstmädchen, eine Friseuse, 2 Kuchen,näd.chen, Hausmädchen, zwei Köchinnen, 1 Haushälterin, 1 einsache Stütze, Mädchen für Haus- und Gartenarbeit, AUein- mäüchen, 1 Servierfräulein in einer Konditorei, 1 Waschmädchen.
ES suchen Arbeit: 1 Mädchen wünscht Räben zu lernen, I Wasch- u. Putzfrau, 1 Frau übernimmt Flickarbeit «Heimarbeit', 1 bessere Haushälterin, 1 Hausdame, 2 Mädchen zur Erlernung des Haushaltes.____________________________117818
Unttaheg * irt KSUÄJrs wert die Brthl'eehe Behr.-DreekereL B. Lange. Oleflaa
httbrhntcn, so würde das Rrmfnrtitfm ehren fflirr - tiäwrn Reingewinn von 280000 Mi. erzielen.
Mehrfach wird von großen K o h n -- schieb un gen gesprochen, in die auch die etabt Gießen verwickelt sein soll. Von verschiedenen Seiten wird sofortige Beschlagnalxme dieser verschobenen Kohlen gefordert.
Beigeordneter Krenzien erklärt, daß es sich um Kohle handele, die nur „angeblich" da fein solle- wenn sie tatsächlich vorhanden wäre, würde sie schon beschlagnahmt. — Stadtv. Man n (Soz.) erklärt, daß seine Fraktion für unbedingte Beteiligung Gießens an dem Konsortium sei, auch wenn ine Stadl Geld zusetzen müsse. — Beigeordneter Klingspor findet die Forderung der Mitteldeutschen Ereditbank unbegreiflich, da seines Wissens die Bank den Wert der Kuxe ick. ort längst ab geschrieben habe. Ter Bonk muss, klar gemacht werden, daß sie hier envos tue, das nicht mehr in die heutige .-leit rasse Ter Redner teilte ferner als bezeichnendes Beispiel für unsere Lage mit, daß dieser Tage >0 00 0 Tonnen Ä o hl en an Holland abgrgeben werden mußten, weil keine Beförde- riniasmoglichkeit nach dem deutschen Inlande vor- |-antun gewesen sei.
Stadtv. Krausmüller (D. Bp.,>. regt enre größere finanzielle Beteiligt! ng i r c n & an dem Kons.nttum an, um uns auch einen entsvrrchend größevm Teil deS Ertrages -’i sickern.
Tieier T.irscklag wird angenommen, x-er als ind-rerflönbiger Vertreter Gieß ms in das Äon- i >’-tinm bestimmte Gaswerksdirettor Stedin g rrirb ennöcktigt, bei Festsetzung der Anteil: der nerfchiebenen Teilhaber für Gießen bis zu 50 000 Mark zu gehen.
Der neue Vorsitzende des Wohnungsamtes.
Nacktem der Aeltesterrrat zum Beschluß der Wohnungsdevntation Stellung genommen hatte, wird der Stadtv. Mann (Soz.) mit all eit gegen eine Stimme, zum neuen Borsitzenden des Wohnungsamtes gewählt. Er wird getreu die gesetzliche Kündigung angestellt und erbölt als Vergütung 7200 Mk. pro Jahr. Beig. Krenzien betonte, daß die Persönlichkeit des neuen Vorsitzenden eine sachliche Leitung des Wohnungsamtes gewöhrleiste. Mann gebe außerdem feine Stellung als Gewerkfckaftsbeamtcr auf, wodurch er angeblich auch 1500 Mk. an Gehalt einbüße.
Behördliche Anzeigen.
iioii ktzalisjittvvgsalbcltcv.
Dienstag bett 21. VS. MtS., boriu. 9% Uhr sollen für die Felbbsreinigung Ober-Hörgcrn auf dem Amtszimmer der Bürgermeisterei vergeben werden: Los I - III Liefern von Basallbruchsteinen 400 cbm „ IV - VI „ „ Uebergrünbungs-
material.......80 „
„ VII.-IX Aufsehen b. Dasaltbruchsteine 400 „ „ X -XII Ehaussierungsarbeiten . . 1620 qm
Die Verdingungsunterlagen liegen auf der Bürgermeisterei offen, wohin die Angebote in Prozenten des Voranschlags, verschloffen und mit entsprechender Auf. sckrift versehen, postfrei einzusenden sind. Zuschlagsfrist 3 Wochen.
Gießen, den 11. Oktober 1919.
Hessische Kulturinspektion Gießen.
.S. Steinbach, Baurat. (117718
Bckauutmachnng.
B c 11 : Verkehr mit Brot und Mehl.
Auf Grund des Gesetzes betr. Höchstpreise vom I August 11)14 bestimme ich unter Aushebung hei kj her igelt Höchstpreise für den Bezirk der -Stadt Gießen:
§ 1-
Als Höchstpreise werdeit festgesetzt für a) Brot:
1. für den 1-Psnnd-Laib 38 Pfennig,
2. für den 2-Pfund-Laib 75 Pfennig,
3. für den 3-Pfund--Laib 113 Pfennig,
4. für den 4-Pfimd-Laib 150 Pfennig,
5. Brot aus Weizenmehl 00 (Krankenbrot) für das Pfund 53 Pfennig.
b) B r.ö t ch e n:
mit einem Verkaufsgewicht von 50 Gramm 7 Ps. c) Mehl im Klei»nverkauf:
1. Roggenmehl das Pfund 42 Pfennig,
2. Weizenbrotmehl das Pftmd 45 Pfennig,
3. Bei-enmehl 00 das Pfund 58 Pfennig.
8 2.
Tas Verlaussgewicht von Brot und Brötchen muß 24 Stunden nach dem Backen noch vorhanden sein.
§ 3.
Ueverschreitungen und Zuwiderhandlungen werden nach § 80 Ziffer 12 der Reichsgetceide- ordnung für das Ernteiahr 1919 mit Gefängnis bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 50000 Mark bestraft.
§ 4.
Verordnung tritt am 16. Oktober 1919
117778
Stadtv. Otter (Uwabb ) bittet um Maßnahmen zor Verhinderung der in den Volksschulen überhandnehmenden Kleider die b stähle durch Anstellung von Wachen, Absperrung der Korn- bore usw. - Stadw. Krau s müll er (D.Dp.)ver. spricht sich von diesen Maßnahmen nicht allzuviel, da sie praktisch nicht restlos durchführbar seien.
Gegen Uhr wirb bie öffentliche Sitzung ge» schloßen.
Meteorologische Beobachtungen der Station Gictzcn.
spiegelblank
Votum
Wetter
tei
14. 10.
14. 10.
15. 10.
nm. abds. vrn.
9.2
6.9
4.6
Nie
6.1
6.2
6.1
bersch
70
83
96
lag:
8
10
10
3.1 mm
tags bedeckt Regen nachts Regen
Höchste Temperatur am 14.10. — 9.6", 15. 10. — 6.6*
Riebrigste „ „ 14.10.-= 1.9°, 15. 10. =4.4"
Die beste n. sparsamste Waslhmethote ist bie Verwenbung bes EinweichmittelS „BurnuS", in Verbiudung mit etivas Seife ober Seiseupulver. ^Burnus" wirkt selsttätig schmntzlösenb und greift im Gegensatz zu Bleichsooa bie Wäsche nicht im geringsten an. Während mit Soda behandelte Wäsche Gefahr läuft, grau zu iverben, erscheint Wäsche, die man in ber BurnuSlöiung einweichte, blüteuweitz. ES ist bekannt, baß „Burnus" in kaltem, noch beffer in lauwarmem Wasser aufgelöst wirb unb bie Wüsche in dieser Lösung mehrere Stunden, zweckmäßig über Nacht, weichen soll. Alsdann wird sie nachgesvült unb mit wenig Seife ober Seisenpulver ganz kurz gekocht. Ergebnis: Blütenweise unb unbeschädigte Wäsche bei gleichzeitiger Ersparnis an Arbeit, Feuerung unb Seife.
Das Einweichmittel „Burnus", hergcstellt von ber Chemischen Fabrik Röhm fc HaaS in Darmstadt, ist in 50-Gramm-Beutel» überall zu Haven. [10976se
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Jeden Donnerstag abend 81/* Ubr Dortrage über bas Markuseoangelium von Prediger Fischer.
Betanntmachimg.
Ter Plan nebst B au inc r.f sD z r ä: t tf- nis ?, u 'r Anlage von zwei Ucberho- l u n g s a l e i s e n aus Blockstelle B a d n - bürg liegt bis zum 18. Oktober 1919 emsthl. im Stadthaus, Zimmer Nr. 6, offen.
Einwendungen gegen das Projekt, welch: sich aus Ansprüche wegen Verlegung und Aend rrmg ösfentlicher Wege, An- und Zufahrten auf Grundstücke, Einfriedigungen, Wasser- und Borf:utver« hältnisse usw. sowie die Herstellung von Schutzvor- ricktimgen zur Sickserung gegen die aus dem Bahnbetrieb entstehenden Gefahren und Nachteile beziehen, sind bei Meidung des Ausschlusses spätestens im Termin vorMbringen.
Gießen, den 14. Oktober 1919. 11779 B
Ter Oberbürgermeister. I. V.: Krenzien.
Gaspreise.
Laut Beschluß der Stad ve^ordneten-'V'ersamm' lung vom 13. d. Mts. sind die Gaspreise wie fo.gt festgesetzt:
Für Gas zu Beleuchtmrgs-, Koch- und L>erz- zwecken 45 Pst für den cbm,
für Gas für Motore und Jndusttiez.-veck.' 41 Pf. für den cbm,
für Gas gegen Ao. ausb.Zahlung (Automaten- gas) 45 Pf. für den cbm.
Tie Miete für die Messer bleibt bestehen.
Gießen, den 14. Oktober 1919. 11780 B
Stadt. Gas-- und Wasserwerk Gießen.
Steding.
Allgemeine LMrailkeiiklisteGiesttN
Die noch rückständigen Beiträge zur Krankenkasse unb Invalidenversicherung für den Mona» August 1919 können noch bis zum 30. ds. Mts. ohne Kosten bezahlt werden. Rach Ablauf dieses Termins sind der Einzahlung auf unser Postscheckkonto auch die Kosten beizufügen.
Gießen, den 15. Oktober 1919. 11813c
Allgem. Ortskrankenkasse Gießen.
Der Vorstand. I. A.: Alb. Lentz.
Zu kaufen gesucht wird ein Sägewerk, Mühle oder Sabril mit Wasserkraft, Vamps oder elettr. Energie in waldreicher Gegend (hauptsächlich Buchen, Birken). Anlagen, die sich ohne erheb liche Aufwendungen in eine mittlere Fabrikanlage umwandeln lassen, erhalten den Vorzug. — Angebote mit genauer Beschreibung. Preis rc. unter M. M. 4477 an Haasenfteii & Vogler A.-G., Mannheim. n775hv
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Auf Grund des Gesetzes betreffend Höchstpreise vom 4. August 1914 unb der Bekanntmacbiung über die Acnderung des Gesetzes über Höchstpreise vom 23. März 1916 bestimme ich unter Aufhebung der
Die -nrt2ffkls?rso7Mng.
Van den Stadtv. Ebel ?entj und Beckmann (IlSP.) sind An fragen betreffend K o tz- len- und Kartoffelversorgung eingelaufen.
Da die Kohlenfrage ausgiebig genug erörtert worden sei, geht Beigeordneter Krenzien sofort zur Kartoffelversorgung über. Er teilt mit, baß die Stadt die nötigen Schritte sowohl bei der Kar- toffelsteve wie beim Kommunalverband eingeleitet habe. Einzelheiten könne er in öffentlicher Sitzung nicht bekanntgeben, da die Verhandlungen noch schweben.
Stadtv. Ebel (Dem.) teilt mit, daß ihm heute Vormittag ton glaubwürdiger Seite gesagt worden sei, baß ein breiiger Kartoffel Händler erklärt habe, er habe 600 Zentner Kartoffeln angekauft, die er aber nicht hereinbringen könne, da das hiesige Lebensmittelamt die Einfuhrerlaubnis verweigere. Er bittet um Aufklärung.
Beigeordneter Krenzien: Es handelt sich um den Kartto ffelhändler Weisel. Auf Grund dieser Anfrage wurde Herr Weisel heute vom Stadtamt- mann Dr. Seib vern.ommen. Weisel hat dabei er; klärt, „daß keinWort daran wahr sei, daß das städtische Lebensmittelamt ihm eine Einfuhrerlaubnis versagt hätte. Er sei wegen einer solchen überhaupt nicht eingekommen. Es sei wohl möglich, daß er auf alle rdings ungesetzlichem Wege Kartoffeln im Kreise Wetzlar und Friehberg aufkaufen könne. Er müffe den Bauern aber 12 Mark pro Zentner bezahlen, wozu noch 1 Mark Transportkosten kämen."
Die Ehefrau Weisel hat erklärt, daß der ihr gegenüber wohnende Willy Fechter ihr gesagt habe, daß ein Herr Reusch von Pohlgöns der Stadt 1000 Zentner Kartoffeln angeboten habe. Die Stadt habe sie aber nicht abgenommen. Deshalb habe er sie weiter nach Saarbrücken verkauf?." Dies ist vollkommen aus der Luft gegriffen. Der Stadt ist kein derartiges Angebot gemacht worden. Anderseits können wir uns aber auch nicht auf solche Angebote einlaffen, da wir den Kommunalverband nicht umgehen dürfen.
Stadtv. Otter (USP.) erklärt, daß in der Bevölkerung, besonders unter den Eisenbahnbediensteten, große Erbitterung gegen die Sta dtverwal- tung herrsche. Er wirft der Stadt vor, daß sie durch Rundschreiben die Dauern aufgefordert habe, die Kartoffeln bis zum Frühjahr zurückzubehalten und wofür ihnen weiter ein Aufschlag von 3-4 Mk. für den Zentner zngesichert werde. Dies sei ihm von
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Fuhren ab Eisenbahnwagen bis vor das Hans des Käufers ober frei Lager des ^Kohlenhändlers. Tie Preise für Brenn- und Heizstoffe, die streckenweise mit dem Schift und mit der Bahn nach Gießen geleitet werden, erhöhen sich um die Mehrfrachten, die jeweils von der Ortskohlcnstelle festgestellt merben.
Zuschläge dürfen erhoben werden:
1. Für das (rirtroerfen des Brennstoffs von der Straße in den Keller 10 Pf. für den Zentner und für das Einträgen 15 Pf.
2. Bei Lieferung in Säcken oder Körben bis zu Höchstmengen, von 15 Zentnern ab Eisenbahnwagen in den Keller 20 Pf. für den Zentner.
3. Bei Mholung von dem Lagerplatz des Kohlenhändlers bis zu Höchstlllengen von 15 Zentnern 10 Pf. für den Zentner.
4. Bei Lieferung in Mengen von mehr als 15 Zentnern ab Lagerplatz des Kohlenhändlers bis vor das Haus 25 Pf. für den Zentner Kohlen und 30 Pf. für den Zentner Koks ab Gaswerk.
5. Bei Lieferung in Säcken oder Körben bis zu Höchstmengen von 15 Zentnern ab Lagerplatz des Kohlenhändlers bis in den Keller 50 Pf. für den Zentner.-
Mit schweren Geldstrafen wird bestraft, wer festgesetzten Höchstpreise überschreitet und wer
Gme Nrti und Bart erhall., otzne zu färb., b.srüh.Farde, Glanz u.Fugeltdsrische r.bauernb mied. d. mein feit 12 Jahr, bewährt. Balsam Erfolg garant Taus. Dankfchr. 1 Fl. 5,50 M. v. Nachn. Mitt. geg. Haarausfall, p. Fl. 6 M. 'Erfolg iof.) A, Bier, Braunfels a. I>. L
seitherigen Höchstpreise für Heiz- u. Brennstoffe: Der Preis für den Zentner darf
steigen:
der Äusfordernng der zuständigen Behörde tunt Verkauf von Bram- und He^zstLffen, für die Höchstpreise festgesetzt sind, nicht irachkommt.
Obcnstehende Höchstpreise erhalten rückwirkende Ktaft für solche Lieferungen die ?rach dem 5. Ok- toter d. Js. erfolgt sind unb bei denen loegen der noch nicht feststehenden Preise ein Pveisoorbchatt erfolgt ist. 117788
Gießen, den 14. Oktober 1919.
Ter Oberbürgermeister. I. V.: Krenzien.
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