Wetter
Datum
Höchste Temperatur am 14.7.
Niedrigste
14.7
Niederschlag 4.9 mm.
bei Nierenleiden
WBdMDger Salz existiert nicht
9
1918: Flasohenversand 1,570,8
Fürstliche Wil dünner Mineralquellen, A.-G., Bad Wildungen — Schriften kostenfrei
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Gießen, den 12. Juli 1919.
= Gelnhausen. 13. Juli. Von der Polizei stunde die uralte Sitte des „Polterns" an dem Vorabend von Hochzeiten als „grober Unfug" für die Zukunft verboten.
überwiesen. 1
oz. Fulda, 14. Juli. Ein auswärtiger Händ
Hessen-Nassau.
dz. Dillenburg, 14. Juli. Das ameri konische Weizenmehl, und
15.9°, 15.7. —11.4’
8.0°, 15.7.= 8.6°
dar. Anfangs August woben sich Kurverwaltung und Generalkommando des 18.9L*.r
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Wilhelm Heer, Gießen
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14.7.
14. 7.
15. 7.
in den Dienst der guten Sache ftdli.. ____.
Kvnzertveranftaltungeu der Kurkapelle und von Militärkapellen an verschiedenen Oertlichkeiten des Bades. Der Reinertrag dieser Konzerte ist be-
Stadt. Arbeitsnachweis Gietzen
West-Anlage 31, Teleph. 2054.
Es können eingestellt werden: 8303B
a. bei biesiaen Arbeitgebern: 1 Badeoufseher, 3 Schudnnicher, 100 Grubenarbeiter, 2 Schreiner, 2 Scbncider, 1 Dtililärschneider, 4 Tapezierer, Provisionsreisende, 2 Stenographen u. Maschincn- schretber, Handlanger, 1 kriegsbeschädigt. Schlosser, 3 Schwerbeschädigte für eine Behörde.
Lebrlingc: 1 Schreiber, 1 Friseur, Bäcker, ein Maler n. Weibbinder, 1 Buchbinder, 2 Graveure, 1 Schreiner, 1 Tapezierer und Polsterer, 1 Stukkateur, 1 Spengler, 2 Schriftsetzer, 1 Schneider.
b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 8 landw. Knechteu.Arbeiter,300Grubenarbeiler.2Friseure, 5 Schreiner, 2 Maler u. Anstreicher, t Svengler und Installateur, 1 Schwerbeschädigter für eine Behörde, 2 jüngere Kellner, 1 Küchenchef, vier Schneider, 50 Maurer, 2 Sattler, Schuhmacher, 10 Handlanger, 5- Stellmacher, 1 Silber- und 1 Knvservutzer, 2 Küchenjungen, 2 Hausdiener, 1 älterer Banschlosser, 1 jüngerer landw. Verwalter, 2 Schweizer, 1 Spengler f. Telegraphen- amr, 1 unverheirateter Hausmeister, 1 Glaser <Rabmenmacher>.
Lehrlinge: 1 Schmied, 2 Bäcker, 1 Friseur, ein Schweizer, 1 Spengler.
ES suchen Arbeit: 6 Bäcker, 5 Schriftsetzer und Buchdrucker, Kaufleute, Schreiber und Reisende, 3 Kellner, Packer, Hausburschen und AuSläuser, Maschinenschlosser, Bauschloiser, 8 Mechaniker, Arbeiter, 1 Forstboamier, 1 Kriegsbeschädigter sucht Ausbildung im Korbmachen, 1 Spengler und Installateur, 1 Architekt u.Maurermstr., Zigarrenarbeiter und -arbeiterinnen, 1 Anstreicher, zwei Küfer, 5 Weißbinder, 1 Masseur und Pfleger, 5 Maurer, 2 Heizer, 1 Architekt, 1 Verwalter und Gärtner, 2 Elektromonteure, 1 Gärtner, vier Chauffeure, 1 Schweizer, 1 Wächter oder Diener, 1 Hochbautechniker, 1 Musiker, 1 Metzger, ein Badewärler, 1 Dreher und Wagner, 1 Metall- dreher, 1 Schmied, 1 Buchbinder, 1 Fliesenleger, 2 Köche, 1 Molkereigehilse, 1 Drechsler.
Lehrlinge: 2 Kaufleute, 1 Drogist, 1 Sattler, ein Elektriker, 2 Schuhmacher.
Weibliche Abteilung:
Bei diesigen Arbeitgebern können eingestellt werden: 1 besseres Hausmädchen, 1 Köchin, 2 Kaffeeköchinnew 1 Waschfrau, 2 einfache Stützen, 1 Kindergärtnerin II. Kl., Dienstmädchen, Lauffrauen, 1 Verkäuferin, 1 Flickerin, 1 Weistzeu'g- näheriw 1 Austrägerin für Zeitschriften.
Bei auswärtigen Arbeitgebern können eingestellt werden: 5 landw. Dienstmädchen, Dienstmädchen, 2 Küchenmädchew Hausmädchew 2 Zimmermädchen, 1 Köchin, 1 Beiköchin, 1 Saaltochter.
ES suchen Arbeit: Bureaugehllsinnen, l Bügleriw 1 ältere Haushälterin, 1 junges Mädchen für nachmittags zu Kindern, 1 Verkäuferin, die in Buchhandlung tätig war, 1 Beschließerin, jg Mädchen vom Land tagsüber, 1 Köchin für ein Gut.
Sport.
** Die Greßener Ruder-Gesell- schaft 18 7 7 verunstaltet am kommenden Sonntag, 20. Juli, 3 Uhr nachmittags, ihre XVIII. Ruder-Regatta auf der Lahn (Regatta des Lahn- Regcrtta-Verbandcs). Trotzdem die Vereine aus dem besetzten Gebiet, die früher stets erschienen waren, diesmal nicht kommen können, find die Meldungen doch über alles Erwarten zahlreich ausgefallen. Die Frankfurter Vereine erscheinen fast vollzählig. Ferner haben sich gemeldet Vereine aus Berlin. Kassel, Essen, Fechenheim, Gries- fa-ürt, Hanau, Ämburg, Offenbach, Weilburg und Würzburg, insgesamt 21 Bereiste mit 78 Booten und 406 Rudrern, eine Beteiligung, wie sie trvch keine andere hiesige Regatta aufzuweifen hatte. Mit Ausnahme des Tvp-pelzwcrcrs find sämtliche ausgeschriebenen 15 Rennen zustande gekommen, uni> es sind äußerst spannende Kämpfe zu erwarten. Einzelne Rennen 'werden sehr stark bestritten; liegen doch %. B. zu dem Gvoßen Achter 4, Junior-Vierer 16, Vierer der Stadt Giehm 7, I. und JungmMmen-Vierer je 9, II. Vierer 10 und Ernnmteruvgsvierer 12 Mieldungen vor. Ta auf der Lahn nur bis zu drei Booten gleichzeitig starten können, so sind zahlreiche Borrennen erforderlich, welche Samstag nachmittag von 4 Uhr und Sonntag vormittag von V28 Uhr an ausgefahren werden. Da sich auch hier schon teils die besten Mannschaften messen, wird auch bi guter Sport zu sehen sein.
stimmt für die hiesige Ortsgruppe des Volksbundes unb das deutsche Hilfswerk. Gemeinsam mit der Stadt und den Sßäemen bereitet der Volksbund eine größere Begrüßungsfestlichkeit für Bad-Rauheim und Umgegend vor, die nach der Rückkehr sämtlicher Gefangenen in der Turnballe ober im Konzerthause veranstaltet werden soll.
Vilbel, 13. Juli. Der Schweinehändler Wilhelm PH. V ö m e l gibt öffentlich bekannt, daß der Arbeiterrat Chrtftian Hoffmann, der zu-- gleich auch Mit^ied der Lebensmtttelkommission für Vilbel ist, dabei betroffen wurde, wie er auf dem Vömelschsen Acker Klee entwendete und daß «es unerhört sei, daß Hoffmann, der besonders immer die richtige Viehablieferung verlangt habe, jetzt teil Klee stehle.
Q. Bad-Nauheim, 12. Juli. Der Durn- verein von 1860 beschloß, daß sich ant Be- zirkswetttumen in Lang-G öns 35 Turner beteiligen (ollen. Ferner wurde beschlossen, ent4 Schülerabteilung .unb eine Spielriege für Fuß-, Faust- und Schlagball zu gründen. — Für die Ende dieses Monats stattfinderü>en Olympischen Kamps spiele macht sich ein sehr starkes Interesse geltend. Um die auswärtigen Deilnehmer CUt unterbringen zu können, hat der Wirtsckiafts- tasusschuß einen Aufruf zur Anmeldung von Woh- irungen ergeben lassen. — Auf Veranlassung der Bade- unb Kurverwaltung finden unter Führung von .Dr. Klotz allwöchentlich 2 botanische Spa- ziergänge durch die .Kur- und Badeanlagen statt, frei denen den Teilnehmern Blumen, Pftanzentz Bämne usw. fachmännisch erklärt werden.
KroemxtÜur.g i H eidelbe K. nochmals selben $u 5G stellen durch l verkaufen.
Käse-Verteilung.
Von Dienstag den 15. d. Mts. bis einschließlich Donnerstag den 17. d. Mts. gelangt in den nachstehenden Geschäften Käse zur Verteilung:
1. Banse, E., Frankfurter Straße,
2. Becker, H., Löwengasse,
3. Bender, C., Walltorsiraße,
4. Kalbfleisch, H., Liebigsttaße,
5. Kalchoff Mrchs., West-Anlage,
6. Reinhardt, I., Krosdorser Straße,
7. Reuter, H., Luvwigsplatz,
8. Rüdersdorf, C., Bismarckstraße.
Der Verkauf des Käses erfolgt nur gegen Vorlage der Äbensmittelkarte unb Abgabe des Bezugsabschnittes Nr. 7. Auf jeden Abschnitt entfällt 1/2 Käse zum Preise von 50 Pfennig.
Die Kleinhändler haben die eingegangenen Bezugsabschnitte Nr. 7 bis Montag den 21. d. Mts. dem Städt. Lebensmittelamt, Zimmer
bester Qualität, ist, wie die „Dillztg." hört, heute hier angekommen. Es wird in den nächsten Tagen an die Unversorgten der Gemeinden des Tillkreises zur Verteilung kommen und wird, wie aus einer Bekanntmachung des Landrats ersichtlich, zum Preise von 80 Ps. das Pfund verkauft werben.
— Frankfurt a. M., 13. Juli. Tas hi sto rrsche Zimmer im ehemaligen Hotel Schwan, in dem am 10. Mur 1871 der Frieden zwischen Deutschland und Frankreich geschlossen wurde, gehört nun auch der Vergangenheit an. Aus Anordnung der Garnisemverwaltung werden die Ernrichtungögegenftände entfernt. Das 3immer selbst dient künftig zur Regelung der Rentenangelegenheiten für heimkehrende Kriegsgefangene. Tie Möbel des ,Inedenszimmers" irerben voraussichtlich dem historifck-en Museum
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o Bad-Nauheim, 14. Juli. Die am 2. Mai gegründete Ortsgruppe des V 0 l k s b u n - des zum Schutz der deutschen Kriegs- und Zivil- gefangenen hielt gestern abend ihre erste Mitgliederversammlung ab. Der Vorsitzende, Lehrer H. Wagner, gab einen ausführlichen Rechenschaftsbericht, der zeigte, wie ersprießlich die Ortsgruppe > in der kurzen Zeit ihres Bestehens zum Besten unserer Gememde ge- arbeitet hat. Besonders erfreulich war das Ergeb- ;ris der hiesigen Opfertage, die einen Reingewinn von über 7000 Mk. erzielten, wovon etwa ein Drittel dem Dur ch g an g s l a ger in Gießen und etwa ein weiteres Drittel der Zentrale des w ---------- - «n „
omtschen Hilfswerks in Berlin zugeführt wur- ler wirb diese Woche nut einer größeren Menge
Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).
DaS Generalkommando stellt noch eine Anzahl MgsbesWißtk |atm «Wer» mii MmWM alö Schreiber (auch Maschinenschreiber und 1 Schuhmacher) ein. Vorstellung persönlich, andernfalls Vorlage der Bewerbunaö- und Militärpapiere. Bedingungen: Mobile Löhnung des Dienstgrades, Teuerungszulage von 3 Ai. täglich, Teilnahme an der Truppenküche oder Gewährung deS Verpflegungsgeldes von 2.70 M. täglich.
Generalkommando 18. A.-K., Abt. Ile,
Bachers
f. 4—0 Personen, neu ober alt, tauft Karl Broll.
Üiakirehcn an der Lahn. 8241D
Giugesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Zn den Kreis- und Provinzwahlen.
In diesen Tagen hat Herr Albin Klein im Auftrag eines anonymen „provisorischen Wahlausschusses für die Kreistagswahlen des Kreises Gießen" den hiesigen Parteien die Mitteilung gemacht, daß er „in die Zusammenstellung eines unparteiischen Wahlvorschlages ftzr die _ bevorstehenden Kreistagswahlen eingetreten" sei. Es sei in eine Umfrage über Wahlvorsckläge eingetreten worden. „Diese Umfrage wurde zustimmend beantwortet und sogar einzelne beachtenswerte Wähler unb Berrpsgruppen bestehen auf Einreichung eines solchen Wahlvorschlags". Wir neiden Herrn Klein nicht seinen sicheren, aber verdienten Erfolg, gestatten uns nur auf einzelne Punkte hinzuweisen. Ist der Wahlvorschlag, der
Behördliche Anzeigen.
Bekanntmachung.
Die Ausweiskarten der nachfolgenden Personen sind eingezogen: . ,
1. Otto Lorsch, Alsfeld, wegen Gehermschlach- rmrg, vom 31. 3. Ins 31. 9.,
2. Jakob Roth I., Rieder-Ohmen, wegen Geheimschlachtung, vom 22. 4. bis 22 10.,
3. Johannes Straube, Ober-Oslecden, wegen Unzuve-lässigbeit, bis zu seiner Wiederemstellung als Gemeinoeschäser,
4. Kaufmann Roth, Rieder-Ohmen, wegen Unzuverlässigkeit, vom 30. 5. bis 30. 11..
5. Georg Philipp Diefenbach,, Berstadt, roegw Geheim)chlachtuug, vom 27. 4. bis 27. 10..
6. Jakob Löwenstein, Sangenbergvjetm, wegen Unzuverlässigkeit, vom 14 5. vis 27. 11.,
7. Seligmann Kahn, Hörnchen, wegen Geheunschlachtung, vom 25. 6. bis 25. 12.,
8. Siegfried Simon, Echzell, wegen Unzuver- Läftigfcü, vom 30. 5. bis 30. 8„
9. Salomon Rosenthal III., Wenmgs, wegen Unzuverlässi^eit, vom 19. 4. bis 19. 10.,
10. Leopold Grünebaum, ©toben, wegen Un- zuverbässrgkeit, Vom 3. 6. lns 3. 12
11. Sigmund Schnitzler, Assenheun, wegen Unzuverlässigkeit, vom 30 6. lns 30. 8.,
12. Karl Heinrich Balser, Röogen, wegen Un- ruderlüssigtett, vom 20. 5. bis 20 %
13. Simon Sternberg, .Reiskirchen, wegen Geheimschlachtung, vom 4. 7. bis 4. 11.,
14. Artur Schönfeld, Keffelbach wegen Ge- heimschlachtung, vom 10. 3. bis 10. 9.,
15. Simon Schönfeld II., Keffelbach, wegen Gcheimschlachttrng, vom 10. 3 bis 10. 9.,
16. Moritz Blumenthal, Londorf, wegen Geheimschlachtung, vom 5. 6. bis 5. 12.,
17. Konrad Sauber II., Lang-Göns, wegen Geheimschlachtung, vom 20. 5. bis 20. 11.,
18. Meier Stern, Crainfeld, wegen Unzuver- läffigkeit, vom 2. 5. bis 2. 11.,
19. Abraham Strauß, Schlitz, wegen Unzuver- Wffigkett, vom 5. 3. bis 5. 9.,
20. Beigeordneter Schäfer, Heller shausen, wegen Unzuverlässigkeit, vom 28. 5. bis 28. 11.,
21. Alfred Katz, Laubach, wegen Unzuver- lässigkeit, vom 9. 5. bis 9. 10.,
22. Johannes Appel III., Herchenharn, wegen Unzuverlässigkeit, vom 5. 4. bis 5. 10.
Wir warnen daher, an diese Personen künftig Rutz- uno Zuchtvieh oder Schlachtvieh zu verkaufen. Zuwiderhandlungen sind ftrafbar nach § 7 der Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 24. Januar 1916, bett. Regelung der Beschaffung, des Absatzes und der Presto von lebendem Vieh, mit GeArgms ms zu b Monaten peer mit Geldstrafe bis zu 1500 Mark.
Gießen, den 12. Juli 1919. 8283c
VberheMscher Vichtzrmörlsverband.
Ter Vorsitzende:
Ltof. LüLLnbexs.
WssrmeiktecS Hermrnrn Steuer gezen 10.30Uhr abends ein Aaminbrand. Dank dem energischen (Eingreifen der Nachbarsleute tonnte der Brand, der bei den zusammenh ängenben Baulich- teiieu verhängnisvoll hätte werden können, sehr bald gelöscht werden.
8 Londorf, 13. Juli. Nachdem hier mm schftu seit einiger Zeit als einziger polittscher Verein ein demokratischer Verein besteht, wurde gestern abend, anschließeird an einen Vortrag des Rechtsanwalt Tr. Aaron aus Gießen, auch ein Sozialdemokratischer Verein gegründet. Dr. Aaron verbreitete sich in längeren Ausführungen über die politische Lage. Nach ferner Meinung habe die Regierung mit der Sozmll- fiening verschiedener Betriebe, wie z. B. des Kohlenbergbaues, schon zu lange gezögert, und eine der Hauptursachen des Stteiks im Ruhr gebiet fei darin zu suchen. Bei den kommenden Steuern sei es die Hauptsache, daß alle Vermögen möglichst restlos erfaßt würden, und sich nicht der Eine auf Kosten des Andern drücken könne. Er scheue sich nicht zu sagen, daß die Strafandrohung so weit geben müsse, daß Steuerschmuggler, die ihre Erklärung nach bestem Wissen und Gewissen an EidcSstatt abgeben, auch als Meineidige mit Zuchthaus bestraft werden. In der Diskussion forderte Arbeiter Schäfer, daß auch die Beamten der Provinz und des Kreises mehr der neuen Zett Kntsprechend arbeiten müßten, da hier vielfach nicht das gebalten, was von oben gefordert und befohlen werde,
Kreis Alsfeld.
§ Alsfeld, 11. Juli. Gestern und vorgestern 'fanb im großen Saale des „Deutscher Kaiser" hier der zwette Teil der Vorttäge Prof. Dr. Kinkel (Gießen) über „Goethes Sauft" statt.
X Aus dem Ohmtale, 14. Juli. Viel häufiger als in den letzten Jahren hört man int Getreidefeld den Ruch der Wachtel., Der Jäger begrüßt den Schlag der Wachtel, weil er einen Schluß auf das Vorkommen der Rebhühner- familien tun laßt Viele Wachteln bedeuten viele Feldhühner. Den Jägern wäre eine gute Hühuer- iagb zu gönnen, weil diese in den vorausAMge-- naz Jahren sehr schlecht war.
Kreis Friedberg.
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ton bett erscheinen wird, unparteiisch? Dte Anonymität der treibenden Kräfte läßt das Geatrüei vermuten, die erste Zusammenstellung beweist biti schon jetzt. Wenn den polttischen Parteien vor. Sorfen wurde, bei ihnen machten nur wenige
te die Wahl, so ist zu bemerken, daß dies wenigen Leute aber das Tageslicht nicht scheuer und deshalb vor der Oeffentlichkett bte Verantwortung zu tragen bereit sind. Wie iffs aber mit den Auftraggebern des Herrn Klein? Der bärger, lieben Liste zur Stadtverordnetenwahl wird vor- geworfen, daß sie 6 Professoren, 3 Gerichtsherrn, 3 Lehrer und 2 Offiziersdamen enthalten habk, eine Schwäche, die nicht besttitten werden soll, wenn neben diesen Zahlen auch die SSertrtimay anderer Berufsstände verschwiegen ist. Die Liste des geheim wirkenden Ausschusses gibt aber Ar- laß zu einer noch schärferen Kritik nach dieser Richttrng. Wir reden vielleicht einmal spät« davon.
Vor allem tvirb aber die Zahl der Wahl Vorschläge, da die Parteien und Sondergruppai besondere Vorschläge einreidjen, um einen vermehrt und die Sttmmenzersplttterung vergrößert, so das. von dem „unparteiischen" Wahlvorschlatz nur dü Herren, welche an der Spitze stehen, gewählt werden. Dies werden die Herren, welche aus gefordert wurden, sich auf den Wahlvorschlai! setzen zu lassen, sich wohl auch überlegen.
Roch eine Frage: Wer bestemmt „ummteiifä' die Reihenfolge der Kandidaten auf dem „im parteiischen" Wahlvorschlag?
Hoffentlich nimmt der „provisorische WahlauZ. schuß" aus seinem Wirken die eine Erstchnmg mit, daß es leichter ist zu Iritifiercn unb u schimpfen, als bes,er zu machen. Von diesem So sichtspunlt aus könnte man das echt deutsch Sondervorgehen begrüße». -e-
Büchertisch.
• — Das Landhaus, eine literarische $ä> natsschrift, Herausgeberin Toni Schwabe. Land Hausverlag, Jena. Preis vierteljährlich 3,50 SRI. Jahresb^ug 12 Mk. ■........... -1 .
Meteorologische Beobachtungen der Station Gieszen.
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§2. Zuwiderhc über Gemüse, Ob GesLngnis bis zu । Wart ober mit e Gziehung der 3>i bare Handlimg b gehören ober nicht.
§3. Tiefe Ver in Kraft. Gleichzei ^eichsanzeiger 14:
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