Ausgabe 
15.5.1919
 
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Samstag b 17 b 3M ab«. «UH Sirtrii

bet Mftgi. Stabnefelte. »»42, Der OarWobe 11.1.11 UL IM «au IHifWrW

Der Präsident bet

sanuministerium fie beruft.

träum ist in do- neue

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1868 50 1918

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Verschiedenes! ioivnackmittags3Ubr

1 I soll auf unserem Ami»-

Die Vrb- u. Maurer« »immer da» den Georg

arbeiten für die Erwei-

^iirtier ÖbeleHtcn ah

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Ein Einspannerwagen

Leichtere Kühren auch nach miSronrt», über« nimmt Heinrich Pan», TOMMI sicher Diraste.

werden. ..

§ 42. Der Staatsvoranschlag. In dem die Em- nahmen und AuS-,laben de» Staates für je.»er Rech­nungsjahr einiuftrllen unb, ist vor Beginn ter Rechnungsjahres durch da» Finanzgeietz festzu- stellen. Ausnahmsweise kann der Staatsvoian- schlag durch besonderes Gesetz aus da» M.rcnbe Rech­nungsjahr ober aus einen fütteren Zeitraum er­streckt werden: dieser &rit:~ i? ****

rungSrecht haben.

§ 56. Die Volkskammer hat sich mindestens einmal im Jahve zu versammeln. Sie beschliesst

Volkskammer muh jie unverzüglich beritten, tonm es Mlndeslens ein Drittel btt Mitglieder verlangS»

Student sucht Partner ober Partnerin au regel- mähinem Schachspiel. Schristl. Angebote unter 08175 an den (»teil. An».

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Sonntag 8*/i Ubt: Schöne Aussicht! wh Der Qorftanb.

Witwer mit einem Kind nicht ausgeschlossen. 2d>x. öufl. u. 00447 a. b. G. ää*

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Bolschewismus im S) unbeteidb

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Ernstgemeint. Permögenber Vtinbroirt, Witwer m. 3 Stinte, 34 I. alt, der noch ein Neben- etnkotnmen hat, wünscht passende Vcbentnefnürttn »weck) späterer Heirat kennen au lernen Wiwe ohne flinbCT nicht aus­geschlossen. 5dir. Angeb. u. Oft(78 an d. (ft. A. erb.

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IlllMMMMMMNlM» Uittrejfi|kr-8ttl)i 4 SOrtsgruppe wichen).

m Freitag, bem I »i. b. MtS.. abenvS 7'/, Ubt, findet im Voftfeöer eine eaßerord. Veriamm'ang statt BollzahtigesErschei- nen erw nicht.

Der Borsihende. iniiiiiniiimiuuunmuM

flfn.

(Dolss.) fr t nachmtllai kn btr LlÄ .ng gtflte bit llnab- , n. 'M rinn ' feen), irr ben 1 tei Ivickch-t- , jchlaM bi» ! infl anffüw? ' n hfricmmdN

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sich nn Df tiuienbcn iw m gpniMb'!, pneinfim M

i, Tie oene i schligen, nute Inner und n

Nauheim

ttflern hier a> telWunnfi halb M £ W den v-

Ivirat durch de sprach^, X Parm brf UntrüimML auS. Sne L einrnwitl b» nd bcMltii« ikning

SS fsstMN« für den TfiS

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§ 44. Staatsanleihen können nur ans Grund eines otesetzeö au,genommen werden. W.nm dro- iKnbe Gefahr die Ausnahme von Geldern dringend eriorbert und die Einberufung der Volkskammer oder eine Beratung mit dem zuständigen AuSsckust kunmöglich ist, können die nötigen Mittel ohne Zu­stimmung der Volkskammer aus dem 2Begc oeS Staatskredits flüssig gemalt werden. Der Volks- tammet ist in diesem Fall bei ihrem nächsten Zu­sammen treten Vorlage zu machen. Die gesamte Staatsschuld geniestt den Sclmtz der Bersassunl

8 45. lieber die Einnahmen und Ausgaben ist jährlich Rechnung zu stellen. Die Rechnungen sind von oer Ober-NrcknungSkammer zu brüten und ab- zuscklirstcn das Ergebnis ist der Volkskammer mit*

5 SS ein ®rw86Der kann die Wahl aviehnen ober nachträglich aut die Mitgliedschaft in der Volkekommer verzichten Der Veracht ist dem Präsidenten der Volkskammer schrritlich mitzu- teilen; er ifl unroibemiilid) Lehnt ein Gewählter btc Wahl ab ober scheidet er durch Dod, Verzicht oder Verlust der Wählbarkeit aus der Volkskammer au», so hört die Mitgliedschaft des zum Ersatz in die Volftkammer Eingelrrt.men in dem Zeitpunkt auf, in dem die Eigenschaft des AuSgrsünedmen als Abgeordneter nach Vorschrift des 6 37 er­loschen wäre

8 39. Die Abgeordneten erhalten Entschädt- aung nach Maßgabe eines besonderen Gesetzes. B. Zuständigkeit der Volkskammer.

8 40 Tie Volkskammer kann sich mit allen von ihr selbst zu ihrer Beratung sür geeignet er­achteten Gegenständen beschäftigen. Sie übt die Gesetzgebung nach Maßgabe bteier Per a sung aus.

6 41. 2t uern uno sonstige Austagen können nur mit Zustimmung der Volkskammer erhoben

Cntwurf einer hessischen Verfassung.

7. Abschnitt.

Don der Polfyfnnrnifmrtrthina (Volkskammer).

A. Zusammensetzung der Volks« k a m m e r

- A4. Die Volkskammer besteht auS 70 Abge­ordneten des hessischen Volkes.

ft 35. Die Abgeordneten werden nach den Gkunbfälwn der Verhältniswahl gewählt: das Nähere bestimmt daS Wahlgesetz. ,

ft 36. LNihlbar -um Abgeordneten ist leder 6timmbcie(f)tigte, bet jur Zeit der Wahl das 2f> Lebensjahr jurückgelegt hat und dessen Stimm­recht nicht rulst. ' , r, L

§ 37 Die Abgeordneten werden unbeschadet kr Vorschrift im ft 57, Abs 4, gleichzeitig aus nnm am Wahltage begirat-nben Zeftrtmm von 3 Jahren gewählt sLandtagsdauers.__

is euer, der jlbt was aus! Airjetreten? Wally, tri <wd) V*

Ter Mann mit dem würdigen Bollbart und der Jüngling mit der Sstmialzloche kamen her­bei. Auch der 2<b(äfer auf dem S<sta erhob sich. Er war ein breitschultriger, stiernackiger Kerl, mit einem brutalen Gesicht.

Wat iS denn los?" fragte er.

Ter junge Mann hat seine Spendierhv,<m an," klärte ihn Wally ans und kreischte vor Ükt- gnstgen.kommen Sie, öert Iras, an meine irünc Seide auf bot Sofa."

Sie wollte ihren Arm unter ben Torivals schieben, ober der wehrte energisch ab. Er saft sich nach feinem Mantel um und bemerkte erst jetzt, daß der Kellner feinen Mantel unb feinen Öut au- dem Zimmer getragen hatte.

, Geben Sie mir sofort m i te Sachen hrvauS?" befahl er bem Kellner. Der lackstr ihm inS Gesicht.

, Immer mit die Gemütlichk it," antwortete er höhnend.ES würde mir interessieren, mal ju hören, mit wem tmr eigenttich bet Bcrjnügen b iben? Iritze, lauf doch mal ju dem Blauen an die Ecke, er soll mal Herkommen und ihm seine Ilevpen visitieren."

,3a!" sagte Dorival zu bem jungen Men­schen,' den der Kvllner mit spritze anaevsdet bitte, rufen Sie sofort einen Schutzmann!"

Fritz bewegte sich nicht von der Stelle. Tie £>5nbc in ben Taschen, stierte er Dorival grvft an. Aber der alte, würdige -JJiann mit dem Doll­bart legte sich in- Mfttel.

Ktnder, laßt btr Polizei au« dem Spiel," mahnte er. Und zu Dorival gewandt fuhr er sort:

Der rufijf(tt Polick».iinsmuS, der bereits 'o manchatt Ersck<inuin>'n der bisherigen O^iellirdaNSordnunG seine Macht bat empftnbltch fühlen lisien, beyti nun ferne Reformle nebui g n auch auf da) iHeebf der $)unbe aus. Wie englische Zeitungen mdten, ist itm dem "VelerSdurg.'r Sowiet solgeiideS Tetret ettafstn worden:Alle Lunde der iolynbai DUfieL n^mlick» TabermannS, Pinischer, EbelterrierS und deutsch- Sd.iferbunhe, müfien in ix-m Bereiu» der Petersburger Arbii eikommune lechstrirrl nrrbcu Alle registrierten $)unbe dürfen nickst oertaufi unb außerhalb der Grenzen der Peter»bura.r Arbeitet* kommune nicht au^g. führt werden." E« wird nicht gesagt, von w lckftn Motiven fic^ dieIkHidh-ivutm bei dieser Verordnung leiten llrfirn, aber da es sich hier um die Aristokratie des L)undereicheW handelt, so darf man wohl annehmen, daß man gegen den Adel des vundegeschlechl» nick> - Gute- im Schilde führt. Jedenfalls dürfte diese schnwi« nieg'iide Mastuahme auch im deutschen Wunder eich beredjhQ:e» Aufsehen rrrtiKU, denn der Klassenstaat In'ftelit ia nun einmal auch unter diesen nächsten freund u des Dranschen Wenn Anatole Franc« den unsterblichen öunb de« Monsieur Vcrgeret ft» hündisch tiessinnig über die verschiedenen Schick­sale seiner Pdilbrüder philosophieren läßt, so "m* neu wir wohl auch bei den vund.m ein grobe» VerständinS für drm VolschewiSMirs vorausfetzen. und die Zahl derer, die ben Verordmingen des rufhkben Sowjets befl iikrl zusttinmen, dürfte nicht klein fein. Gibt cd b'd> immer noch Wmdspiele. die so entsetzlich hochmülig durch die Welt schreiten, Bu'ld'gzen, denen die Brutalität schon auf dem Gesicht g fdri-ben steht, Möpse, bcieit die fRuiv- b.u g iured Leibe- kaum noch biS Gehen gestattet. Bologneserhündcklen, die verhätschelt werden. Tho­mas Tl»eod?r ih-inr hat in einem feiner köstlichen £>unb.btlb.r die Entrüstung dieser ^undearistokra- ten über die Cristen» ein ruppigen «traten* töter» geschildert. Zn Rußland dürfte nun jeden­falls die Zeit für diese Hunde kommen.

RechnungSiahr einsurcc.

ft 43 Wenn das neue F-inan'qefetz nicht recht­zeitig zustande kommt, dürfen die Sicucrn unb son­stigen Auslagen noch für sechs Monate nach Ab­lauf des Rechnungsjahres erhoben werden. In die­sem Falle dürfen bis zum Inkrafttreten des neuen "AinanznesetzeS alle AuSgalien geleistet tverden, die zur Eriüllung rechtlich begrünt et i*r Vervstichtun- &deS Staat?5 oder zur Erhattung geictzlich bc-

nber Einrichtungen ober zur Durchsührima ge- fetzlich beschlossener Mastnabmen erforderlich sind: ferner dürfen Bauten, Besckiafiuiigen und sonstige Leistungen, für die durch den Staatsvoranschlag eines VonahreS bereits Bewilligungen stattf.ekun- ben haben, fortgesetzt unb unter ben gleichen Vor- ot.issctzungen Bcihstsen zu Bauten, Beschaffungen ober fonsttgen Leistunaen weiter gewährt werden. Soweit die laufenben Einnahmen zur Lüftung der vorgenannten Ausgaten nicht auSreichen, dürfen! die erforderlichen Mittel durch AuSiabe von Schitz- anweifungen ober Staatswechseln beschafft weiden

iacielliqen Anlctzluh an ebensolche» ober anderen flcfelllgcn »reii<. Schrik l. Än®. u. OM33 <t b. Ö.Ä. er b.

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8» Stellung I .fwtbr sjj, Dhtltl legen.

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nfere Feinde bringt fetiai Äig bd lamm«

(hllt sich je« cflierung unb m mit einem « Aimüftge

betonte im 0 ti fei, bej m hinter der

Junger Herr, Sie werden £Bnrt halten rmb etwas ausgcben. Wenn Sie nicht mtttrfaifex wollen, dann nehmen wir Ihnen da» nicht krumm. Iiücken Sie mal einen Goldfuchs raus."

Der Mann mit bem Stientatfru hafte sich ben Schlaf aus den Augen gerieben und »var dann ^'r an Dorival prangetueten. Er musterte ihn sehr genau. Einen Augenblick schien e», als oh er ihn mit breitem Schmunzeln, wie einen alt« Defanift-n begrüfjrn wollte, aber er zog die fdxm ausgcstrccktc $)ano 'itrieber zurück und schüttelt» enttäuscht den Kvpf. .... ,

. , Er sieht sehr ähnlich gutes Jrennd von mft," sagte er zu Wally, die neben ihm snmd.babbe geglaubt, ist Zylinderemil." . .. _

FÜr Dorival unterlag eS keinem Ziveisel, dah mit dem Zylinderemil sein Doppelgänger Emil Schnepfe gemeint war. Endlich hatte er "wA Mensckien getroffen, der sich von feiner ^'hnlaA''" mit diesem Schnepfe nicht t&ufdjen ließ Was für ein scharfes Unterschtibun^uermögen Vcfitt doch dieser Stammgast beS Verb recke rkellers!

Ter Graubärtige sagte noch einmal er­munternd: __

Na, junger Mann, zeigen Ste mal ettrnf guten Willen." .

Darival brückte ihm ein Goldstück in die S>mb. Er war froh, mit einem Lösegelb dakwnzukom- men, denn schon kamen auch auS den vorderen Zimmern einige zweifelhafte Gestalten, die gan> so auSfahen, alS gd ihren daS Niederlchlaavr u« AuSvlündern eines ffutgrfkixten Menschen du wahrct; DerzenSbedürfniS bedeutete.

(Prortfebung folgt.)________________

ober dinglichen Vorkaufsrechten belastet werden von ihr bestimmten Zeitrwnkt wieder zuiammiea-

Die Ausnahmen von diesem Grundsatz rxvben durch l wenn her Präsident der Volkskammer oder da» Gte»' Gesetz besnmmt. Der Erlvs veräutz rter Grundstücke' <* »-*«* <t'" <nrAnh*M'

ist wieder in Grundstücken aiyulMOt oder zur Ad-

farUfiitiEdiiftikti SonntaabtnlS-lUm Treffvunki: Unioerhtdi»- blbltoibet (Xleplerftrabtl vormittag» 7 Uhr.

TteAlierSaenosten wer, den um zahlreiche Beteil lifluna gebeten. Bet un* gunstiaeiK Wetter fLllt bei Lvazteraang auß.

Der Vorstand.

Der Doppelgänger.

Roman von LarlSchüler.

Fortsetzung Ar. 24.

Wat wollte denn der Ducke ha ns von dir?" fragte er misttriuischNimm bir vor die Ka- nalje -in -acht. Det ist en Achtgroschenjunge. Ick verstehe meinen Alten nich, bet er ben Mensch Überhaupt int Geschäft duldet. Ick habe ihn schon grimal die Treppe hinaus gcioorfcn, aber bet entert iroüc Jeister nich." Er warf zu dem sch, an bem der Bucklige fast, einen bösen, bro» hniden Blick hinüber. ,, ..... ..

Weint du dir maufig machst, verschrew ta bir en Bieter spanisches sttvhr," rief er bem fiel- nen, aedtickttm Männchen zu. , e

.Aber Max," sagte ber Bucklige mit sanfter Gtimme,wat hist bu nur feien mir? Ick bin doch beiit freund." _ ,

Max füllte die Gläser unb stieh mtt feinem ElaS an daS Mas Dorivals. .

,^ast bid Getvürm." sagte er.Wir wollen Mal en hißten die Biro« spielen. Prost!" Er trank den sauren Wein wie Wasser.

Dorival nippte nur an seinem Mas. Die Zacke wurde brenzlich. . .

, Sag mal, wie bu heisst? UeberHaupt, Der- Lauen gegen Vertrauen. Mit mir fannfte Mtz offen tetn. Det ist überhaupt die Jrundlagc von Ickes Geschäft. Na, Wallv. auSgepennt?"

Tie ^-rage galt bem Mäidck^n, baS an dem nmden Stammttfch geschlafen fritit. Beim Zu­sammenklingen ber ©cvigt&fer fritte eS t*n fl'oof erhoben unb nun blinzelte es, luxb hall? oer-

lösung von Lasten ber Staatskasie zu verwenden, oicm die Volkskammer nickt einer anderen Ver­wendung zu BermögenSzwecken zustimmt. Er lann vorübergehend verzinslich angelegt werden. Rechtem für welche die sich auf Grundstücke tenehenden.Vor- christen be» Bürgerlichen OkfepbudK» gelten, stehen Grundstücken im Sinne vorstehender Vorschriften strich, lieber alle Veränderungen unb Belastungen, lie im Lau e eines Rechnuna^iahreS er olgcn. und über die Wiederanlage be» Erlöse», ist der Volks­kammer im nächsten Rechnungsjahr eine Nachnxi-

ung vorzulegen

C. Rechte ber Volkskammer

ft 47. Die Volkskammer tritt kraft eignen Recht» am achtzehnten Tage nach ber Wahl in Darmstadt zusammen.

ft 4B Tie Volkskammer wählt fürjne Dauer des Landtages ihren Präfidenten, bic Stellvertre­ter des Präsidenten und die Schriftführer.

6 49. Tie Volkskammer entfckreidet über die Gültigkeit ber Wahlen unb die Vollmacht der Ge­wählten. Sie gibt ftd> eine Gesckäf!Sordnung

ft 60. Tie Abgeordneten find Vertreter des gesamten Volke», ^ic stimmen nach freier lieber- M'iigung und sind an Aufträge und Weisungen nicht tjclrunbeit. Sie üben ihre Reckte in Person auS

§ 51. Beamte unb MUitärpersonen bedürfm zum Eintritt in die Volkskammer unb zur Teil nähme an ihren Verhandlungen keines Urlaubs. Bcn'crben sie sich um einen Sch in der Volks­kammer, so ist ihnen zur Vorbereitung ihrer Wahl ein angemessener Urlaub zu gewähren.

ft 52. Mein Mitglied der Volkskammer darf zu irgend einer Zeit tue gen seiner Abstimmung oder tuctirn der in Ausübung seines Berus» getanen l'lruterungm gerichtlich oder in einem fonsttgen amtlichen Verfahren verfolgt oder sonst außerhalb der Versammlung zur Verantwortung gezogen

werden. _ ., L, m

ft 63. Wahrheitsgetreue Berichte über btc Ver­handlungen in ben öffentlichen Sitzungen der Voltekammer bleiben von jeder Verantwortlich- feit frei

ft 54. Rein Mitglied der Volkskammer kann oTme deren Genehmigung währeitd der Dauer d<-s Landtags wegen einer mit Strafe bedrohten Dand- ijitng zur Unterfudjiimp gezogen ober verhaftet iver- ben, es sim denn, bau ei bei .Ausübung ber Tat ober im Lause be» nächstfolgenden Tage» ergrif en wird. Die gleiche Genehmigung ist bei jeder an­deren Beschränkung der >>ersönlich7N Freiheit er» iorberliii), die die Ausübung des Abgeordneten^ 'beruf» beeinträchtigt. Auf Verlangen ber Volks­kammer toird iebcJ Straföcr'abrcn gegen ein Mit­glied der Volkskammer Und jede Sait ober sonstige Beschränkung feiner persönlich Freiheit für die Dauer des Landtags ausgehoben.

8 55. Tic Mitglieder der Volkskammer sind berechtigt, über Personen, die ihnen in ihre- Eigen- fdfaft alS Abgeordneten, ober beiwn sie in Aus­übung ihres Abgeordnetenlvrufs Tatsachen anver- traut haben, sowie über diese Tatsachen selbst bas Zeugnis ui verweigern. Auch bezüglich der Be- Magnahme von Sckriststtlcken stehen sie den Per­sonen o-eich, die ein gesetzliches ZeugnrSverweige-'

VNchertifch.

In ReclamS U n i v t rsa 1-B ibl i0- t be k erschien: Nr. 6021. The0b 0r Storm, Viola tricolor. Ein stiller Musikant. Zwei No­vellen. Serau -gegeben von Dr. Walther Serrmann. 91 §. - 9h. 6022. T beobo r Storm, 2teiw Vetter Christian. Die Söhne des Senators^ Zwei Lusumcr Geschichten. dcrauSgegeben Vv» Dr. Walther .Herrmami. 96 S. Nr. 6023,6024, Theodor Storm, Eekenhof. Zur ^hconik von GrieölmuS. Zwei Novellen. tzerauSgeaebev von Dr. Wattter derrmann. 192 S. Nr. 6026. tzanS und Jo hau na von Wentzel, 360 Frauen. Lustspiel in drei Aufzügen. Bühnen» einridUung nut einem DcckorationSplcm. 93 S. Nr. 61)26-6030. AugustvonKotzebue, Das merfwürdigste Jahr meines Lebens. Mit einer Einleitung brrauSgegeben von Dr. Raimund ©t* nert. 407 S.

Das literarische Scho fcafbmonnt#* schrift für ßitfraturfreunbe. Verlag: ®gon Flete sickicl & Co., Berlin W 9. 2. Aprilbeft.

»uteilen

8 46. DaS FamiNenei^rntum des vormaligen Grotzherzoglichen ldauseS wirb zu Staatseigentum erklärt. Die Llbsindung des vormaligen Grost- Öichen Laufes wird durch Gesetz bestimmt

stücke des Staates dürfen ohne Zustimmung .......... _ . .,

der Volkskammer nicht veräustert ober mit tzypo-, über tbne Vertagung und besttmmt dr Zeit thres tbeten, Gnindschulden, Nentenschuldcn, Reallasten I Wiederzusammentritts. Sie tritt sclwn vor dem

terung des Bahn',osS Reicrirdicn IjOOO cbm vemmfdiüttung, 2.VJ0 nm Cbaiiinevunn, !7>) cbin Äkmieriverki sollen ver­geben luerbcn.

V ibinauna lief e und Seidmungen find bei dem unterzeichneten Veiriebs- omte ciiiudebcn, erstere Hinten gegen voit- und be lellnel freie Bar-in- lenbun 1 von 1,50 M. de- 8oncn iverden

Die Anaevo e find bis s ErSfsnungStenuin nm 16. ftnttl Iftl9, uornu 11 llbr, mit eniforedicit' ber Anfickrtfl versehen bierher einudenben

Zufcklaitsfri'i 3'b.'ort, en. XiiaabiUn - Betr ehsamt I _______Ule.san, ^"i'I teeldicr Ingenieur ob. Techniker erteilt lungern Elektro-Monteur b. aut. vezahtuna einige Stund. öQ^llntcrriitit m emet bevorstebeitden Vriifitng Schr. Ang. u. OQDüS an d. Gtetz. A erb.

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Konkav-Briile

*1 mlt »atteral am 3. Mal verloren.

Gegen gute Belobnuna abzug. Nab»bo »te iiUL

3 Enten

(1 weihe. 2 schwarz und weihe» abhanden aekout- men. Gegen gute Beloh­nung abzugeb. Hauback, VobcrutaQC 2. (MM

DWherim Grvtzhrr zvA, sowie be Qh»toer>ogtn ab die beiden Prinz en söhne halten sich in dem -eben Polaisaarten dicht unter die ioblreidwiV Nassen beiden, die sich dort mit Gene hm rau ng «4 aus ix in erhöhten Standpunkt cingetunicn satten und gab er dadurch seiner Zustimmung zu ba Älinbgrrurtfl oiknfunhiie ;^jftiinmunn Auch er beteiligte sich mit seiner IVamtlv an kern Sckwur

Ta der Martenvlatz die ungeheure Menfcken- penge nickt fassen konnte, waren inzwischen ein -roher Teil der Ytewerkschaftler, der Verband ber leisen da Huer, sowie die USV. nach dem Excr- , ie r v l a tz cterogen, wo ebcnfallS verscktettue An- Lrnd*n ftaltianben lund dte Erufchliestung gcae< Annahme der Friedensbedingungen gutgebeisten Miitbe.

- Frankfurt a M., 14 Mai Im Gegen- s,tz iu anderen Städten, in denen die gante Be- löikerung gefchlvfen unb einmütig gegen den Hitub(rieben ber Entente zu flammendem Protest sck erhebt, ist hier eine Einigung deS Bürgertums rdit erzielt worden Die für heute vorgesehene unbgrbiina der Frankiurter Dürgerfcha t im Ost- Mtf Hi wegen MeiiiU'igSverichiedcnltzitcn inner- 'alb der Parteienbis auf weiteres" verschoben pochen Dafür protestierte bitte in machtvoller - undgebung die Liberale Volks Partei im aali>au Im Schumanntheater demonstrierten die r S. P und riefen als Leiter der Weltrevolution den Bolschewismus zum Bunde auf Weitere k^otestveifammluugen Dianen in dieser Woche noch bir Leutschttationalen und die Mehrheitösozialiilen. ffm ertites Spiegelbild des deutschen Dolles in fruter Betrif en beit bit ten diese Sonderproleste!

Ein Zwischenfall in Frankfurt.

Frankfurt a M.. 14. Mai. (Wolff.) Dom fom m a nbeu r des Al'fckmities IV der neu­tralen Zone. Frankfurt a M.. wird uns folgendes znr Veröiientlichung übermittelt: Deute nachmittag »gen 5 Uhr halten sich Teilnehmer deS grasten lem.mstrations rugeS vor dem dicktbefetzten Lkasfee gtumtNlmaner" anaefammelt, in dem ein fran - tösischer Of fizrec in Begleitung eines Derrn anb einer Dame ihre Aufmerkfamkeit erregten. Sin deutscher Ossizier und ein Angehöriger der kicherlieiistruppe, die xugegen waren, wurden trotz ihrer anfänglichen Weigerung von der Menge gc» »nmiigen. festzuftellen, ob die Begleiter deS fron» z-sisrtxm Offiziers Deutsche oder Franzosen seien. Dbroobl der französische Offizier fick unb seine Be- rfrituug einwandirei auSweisen konnte, nahm die Menge eine drohende Haltung gegen ihn ein.

BerrEn-Slärkewäsche »um Plätten nimmt an (H8.36I Dammftr. 44 L Junges (thrpnar bef., sucht, da hier fremd.

schlafen, »u Dorival herüber. Das war ja ein kcfser Jmigc, eine gan» neue Grfdxriiunig. Der hotte sicher Geld in ber Tasche. Der interessierte sie. Sk erhob sich schiverfältig und ging zu dem Tisch hinüber, an dem Dorival und der MVfl-ner sastm. Sie nahm die Weinflasche iu bi? Sunri? unb betrachtete prüfeird den Namen des Werus.

Aber Max," sagte sie voNvurfSvoll, ,ch-n hättest doch dem Herrn Iras ooch nc besfrwe Marke bringen können. DaS Zeug ziM einem ja die Löcher in die Strümpfe zusaminen. Mit gütiger Erlaubnis." Sie griff nach dem Glas TorioalS und leerte, cs auf einen Zug. ,,Sauer macht luftig. Soll ick mir en biSkcn bet die Lterrcns j*C^Cll

Sie machte Anstalten, fick auf dem Dttihl nteber^ulafsen, ber neben Dorival stand. Wa­ber win lte ab. , -

Ich gehe gleich," sagte et.£>icr ist der Wein und das- Glas. " Er reichte ihr F asche unb Glas, und sie zog sich erfreut auf ihren alten Platz zurück. _

, Ick hole unSne andre Flasche. Ene erst­klassig.' Marte!" Max stand auf und wollte sich nach bem Vorderzimmer begeben. Aber Tarioal hielt ihn zurück.

.Ich trinke nicht» mehr.", sagte er.Ick gehe.' Ich komme nrieber. Morgen abend. Tirat beiptechen wir alles."

Nich ausrrihen. Tel jibt'S nich, bu jrünrr Affe/' rief Max ergrimmt.Du hist mir roi- jclaben. Jetzt darfst du dir nich drücken! Det jibt's nich! Nu erst recht hole ick ene tHafdr Ehampagner. Justav! Fritze! Bolleimannte! tzrer

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(Siesten, d. 10. Mai 1H19.

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zwecks Heirat bekannt ».werden Witwe ohne Kind nicht aiiögefdil. Utermög erivünlchi. Schr. Angeb. m. Bild u. OflMt a Den G. A. DiSkr. Ehrens. (Jllcr nimmt l*'«iäbr.

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Samstag 8 Ubr: