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Ve ansinltnngen
oerstcnb UI dFurckts m eit ri er anpirtiM ri ifk
Eve nn hatte |xt etnw» oe^aßt. „Sprich b<xb nicht Tx>n Betrüg
tief SRobei
(dem Boden gibt n>ch heule Zeugnis von ber Ta> trau teuer Vanosteute, die in den brtilget und
nv Urtl«up-, Freitag: Ge e Ischa tsbou^, Sonnenstraße, ilsche Männer, 8 Ubr, Al red-Bock-Abend des Bundes MirJUcge oit Mufik und Literatur. — Postkeller, 8 Ubr, Zorira Sä end der D ut chnotiona en Vo s-.a t i.
angfie'vnnt hessischen Familie., waren Sbcenträgct und Führer in den Äbroanixruiurn. Noch heute erscheint in Neuyori eine „feessen-DarmstLdter 3ci*
Evelyn errötete.
(Qortfe^ang folgt)
Internationale Valutaregelung
Berlin, 13. Nov Der Abg. Rieß er von der Deutschen Volfsvartei weist in einer Anfrage in der Nationalversamm- lu n a bnrauf hin, daß eine rasche und erheb- liche Besserung unseres Balutastandes durch innere gesetzliche Maßnahmen allem nicht erreicht werden kann, zumal unsere an sich ungünstige Zahlungsbilanz beständig durch maßlose und vielfach überflüssige Einfuhr, sowie durch Verwendung eines Teiles des (Gegenwertes unserer An-fuhr zu un- fontrollimcharen Auslandsguthaben noch wei- ter verschlechtert wird und das Vertrauen des Auslandes auf eine gesunde und stetige Entwicklung unserer DirtschaftS- und Finanz. Politik bisher noch nicht hergestellt ifa Dr. Riester weist ferner darauf hin, hast auch im Ausland das Sinken unserer Valuta, mit dem gleichzeitig ein ähnliches in Franketch und Italien stattfindet, den wirtschaftlichem Selbstmord deS Landes bedeutet. Er regt des- halb an, sofort eine Anbahnung internationaler Verhandlungen zu unternehmen, nm Mastnabmen zur Sanierung des Valutastandes im allgemeinen zu beraten Verhandlungen über vorübergehende Mastnabmen gegenüber überrnästiger und überflüssiger Einfuhr und über internatio- nale Mastnahmen gegen die Kapitalflucht könnten sich anschliesten. Er fragt an, ob die Regierung geneigt ist, einen solchen Schritt zu unternehmen.
Vergarbkiterheimstätten.
Berlin, 14 .Nov lWTB) Um die W o h - nungSn ot in den Bergbang birin zu bcTem und die Koblenförd^rimg zu heben- ist H’ beschleunigte Errichtung von etwa 100 00 0 Berg- arbeiterbei rnftötten geplant. Die Steuerung der Produktion bei cin-r so murin Der web- runq her Ber'arbrit"rbeleischft'ten du f e man auf etwa 30 Millionen Tonnen Kohlen veranschlagen.
Student und Einwohnerwehr.
Die TehnMrr der befangenen.
Berlin, 14. Nov. (DTB. Die Reichs- Zentralstelle für KriegS' und Zivilgefangene teilt mit, daß die Meldungen, in Essen sei •in Transportzug mit Kriegsgefangenen aus Frankreich eingetroffen, nicht den Tatsachen entspricht. Auch eine feavaSmeldung, noch welcher ein Transport deutscher Kriegsgefangener guS Japan eingetroffen fern soll, bestätigt sich nicht Den Angehörigen wird wiederholt angeraten, bezüglich der <vetan- gener.heimtohr nur den amtlichen Mitteilungen Glauben zu schenken, für deren recht- zeitige Veröffentlichung Sorge getragen wird.
vierziger, Jahren des vorigen Jahrhunderts d'm Baterlande den Rücken b'hrten. Damals b ttm Ur-
„Sprich doch nicht von Betrügen k ES fiel mir ia gar nidx em, GoUiwb ist einfach in mich xrlictt und w Ä durchaus nicht von mir lassen Er bestürmt mich, meine Verlobung aufiulöfan. itoi ich notür ick, van mir nric». Tas ist alle! "
„Alles? Wirklich olles. Evelyn? 0, nur vier eine Mal mw mir die Wahrh.'it! Tu hast ihn nie ermutigt?"
„Nein Ehe ich Mog-nns kannte, flirtete ich ein wenig mit ihm . . . das ist doch kein Ver-
Tendenzen gebundenen Negierung die Freiheit» I kümvfer und andere aufrechte, kerndeutsche Männei. o durch Unt'-rdrückung immer mehr in dos Lage I ’i einer raLilal-dennkrattschen Opposition ytrieben I S
geben I” .... «- ,,
„Und von einem K> gennfienbfen Mensch!^ — denn gewissenlos ist eS, der Braut eine»Anderen
bereits 18 Bernehrnuimen statt.
* AuS dem Vtadttheaterbnrea«. Am EamStag findet als 5. Vorstellung im San* tags-Abonnement eine Auffüllung der „Wildente* von tzenrik kJbsen foult, ivLhrrnd der Eoenttas eubrr Abonnement um 3 Uhr „Ter fidele Beu e r" unb um 7 Uhr „Wilhelm Teil” dringt T» amMontagin AuSfallkommendeBor- stell u n gioirbnm Tage darauf, al o am T ienS- t a g ben 18. November, als 6 Vorivetlung tu Montag AlsnnemeM mit „Der f;bele Bauer" nach- «holl. — Hebet die devotstebende Schüler- und Volts-Vorstellung „Wilhelm Teil" wird noch nühv- tcs betauntergeben. __
*♦ Litera rischer Abend. Aus den heute abend im Saale d-S Gese l chaftsoerrinS statt- findenden Alfred Bock - Abenb sei hiermit noch einmal aufmerk'am grmorfn. Der Vortrag wird infolge der Lichtspcrre pünktlich beginnen.
Modesta schütte tr traung den Loos.
„Tu sagst mir die Woh Hirt nicht. Evelyn!
„Gott, ich kann mich natür ich nicht auk iedeS 3^-rt be innen, das ich« irgendwann einmal sprach," s^gte jic unaeduldig, „isdenfoll- dachte ich nr xunn, seine Frau zu werden, sonst hätte ich mich >och> nicht mit Mamius verlobt! Und daß kann ich dir schwören: Ich sagte ihm Im» klar und jeutI üf noch v-r meiner Verlobung!'
„9Bte konnte er aber bann nxt wagen, bub weiter zu belästigen?"
„Er ist verliebt, and Verliebte hosten eben immer rwrb! Er b>fft ja selbst jetzt nxf), ob* :r ?Li ich ihm heute nurgen aus daS Uuzw-ideu- ngue mitteilte, ditz « nie etwa» zu b>fim habe. M ich MagnuS lieh«. Bonn ich denn mein tun?"
„Tu Pari teil ihn nie Wiedersehen, in Imie 3aiammenhmit willigen!"
„Kann ich diiür, wenn er mir aunanerte. nährend ich spazie-.en ritt? Denn er mich iwip, awahalten unb mit ihm zu reden? Er ist ^nn .ngvöhniicher Mensch, wie du vielleicht dmkst Wa^ er sich in den Kips gesetzt hat. will et au-sühren. und mühte eS dabei mit dem 5L>pi durch Im.’ Wan>
MagnuS iu über ce'<en, damit er selbst sie ford.'rt!" sagte Modeste tötend «st, aber ».'st.
Eveiyn erschrak. Wenn Mudesta diS tat, benr war alle- ve.lwen, U'.ch ihr unerbittlicher Ausguck lieh keinen Zweifel darüber, dost Ri im* stände wäre, eS zu tun. , , ,
,M kann bxf> nicht dafür, daß mir dieser Mensch schreibt!" sagte sie ärger.ich,
„Tocfc, Denn du mußt ifan ein Rocht dazu gegeben haben. ES ist nicht d»r erst' Brief. Tu mufet ihm geantwortet haben Ta muht ihn heim* ich getrosten — >, Evelyn, wie kanntest du nur MagnuS so («trügen!" sch.oß M^desda, tun Gfimecf übermannt.
„_._ilen — liehest du dich zwingm?^
.'ha ungläubig eruaunl. „ES lag bxS auch an deinem Willen, haft iolch-S ßridvb;« tonnte! Warum liebest du freiwillig den MU* kneclt zurück, der dir dach Schutz gewaytt hätte.-'
unb als bee cbfctutifH7if>en Reyimmgen die i hitS- und Einh i.sdestrebung.n durch ficncr uno 3cniur niebcrb.eltm, Da reit.e in vielen Teuttchcu Der Plan, dem ierfniddten und g?knech:eten Vater* lande den Rücken zu kehvcn und üi einer g.'idiL’i lenen Massenuus:vanderung einen deutschen J eal- staut aus amiTiraiiicbem Frcilande zu scha »en. Tie nun Stgendcn Auszüge, von«hmlich. drei, I,abcn daS gemcmstun, datz man dem Deutschtum in her Fremde die Treue wahren nx/Hic, ia man nollte Wir durch ein ideales Urbiib itnaihdjen Lebens dem deutschen Volke ein Vorbild zur Ne-
Das Glück drr andern.
Original-Raman von Erich Ebenstein.
Copyright 1916 by Ordner » Comp., Berlin W 30
kNachdruck r । ) Fortlenuna 48.
Mit einer b?stigen GebSrbe rih Vv. den Brief an sich. „GW,-eit sie fart — rasch! Rasch!" fhm- meltc sie verstört.
Ter Mann tierfcfto.-mb.
Modena aber jchüpfte eilig inS LxmS und jagte die T reppen hinauf wie em g'detzteS Wi.d Sie hatte plötzlich keine Anast mehr vor Evelvn Rur ein rasender Zorn schüttelte fa?, datz bi Sckwesler nun auch fw hineinzoq in ihre xximhdi» feiten, daß sie, um MagnuS die Qual einer d - mütigenbat (EntlSufcfiing zu er.paren, Ä>e.yn nodi be.ten mußte.
Atem.os trat sie bei Evelyn ein. Tief» rich* tete sich ärgerlich von der Cbaiselong«, aus b*r sie geruht bitte, auf.
„Wr.s kill doS Heiden? Warum stürmst bu trie eine Wild.» zu mir herein, da du w?itzt . . /*
Ek hielt betroffen inne. Mxestas Anblick, die zum ersten Mole im Leben all.» Schücktern^i verloren zu haben schien und bleich und brobenb wt ein 9?ad etug-i daftu b. war w un^.m»)l7n ich. daß Eve.vns t?T ische Mi n.‘ umrillfür ich v rstl^vano
Jetzt bemerkte sie auch den Brief iu yLbeftcf D«id
„Tu hist einen Brief für mitt ? Von wem?
„Von Paul GbtDrb aus Buckeg-z! '
„Oh!" Evelyn wurde bläh und sprang aus, sie war jetzt .virk.ich erschrocken unb starrte bü Scherest er unsicher an.
„Woher weiht bu , , .
(Siehe Anzeige.)
« Bei ber städt. Obfl- unb Gemfi fe ft eile kommen morgen und die folgenden Tage Gelbe Rüden, Rotkraut, Dir* sing, '23ci[jkout, Tafel* unb WirtschaftSobft (Aepsel) zum Verkauf.
♦♦ Keine Unterhaltung mit ben Wagenführern der Straßenbahn. ES ist in letzter Zeit vielfach Gewohnheit Qcioorben, daß die Wagenführer von ben rnitsahrenden Personen wahrend der Fahrt über die ver- schiedensten (5ad)en befragt werden und die Wagenführer, entgegen dem bestehenden Verbot, dadurch Aur Unterhaltung zwingen. Die großen Gefahren, welche dadurch herdeige- führt werden können, sollten eS allen zur strengsten Pflicht machen, entsprechend dem in jedem Wagen angebrachten Schtld, jede Unterhaltung mit dem Wagenführer »u unterlassen. Den Wagenführern selbst wird hiev« durch ein außerordentlicher Dienst erwiesen, da ihnen jede Unterhaltung strengstens unter* sagt ist und bei Uebertretung diese» Verbot- Bestrafungen vorgesehen sind. Da vielen Mit- fahrenden die» nicht bekannt zu fein scheint. Dürften diese Zeilen zur Aufklärung dienen.
♦♦ Erhöhung ber Wage nstand- gelder Wie die (Eifenbabnbirctrion Frankfurt mitteilt, litten vom 10. November 1919 an eit Stelle der bisherigen Wagenstandgelder oon •», 20, 50 unb 100 Mk. folgende anbermctruitn Sätze in fira t: iür die ersten 24 Stunden V) «J, für die zweiten 24 Stunden 75 öl, für ine weiteren 24 Stunden 100 Mk Diese vorüber- gebende für die Bezirke aller meur,n.t-wliilibffl Eisenbalmdirektionen angeordnei- örhobnng M Wagenstandgelde» ist nach 4 80 ßtf er b ber Eürn. badn-BerkelnSordnung zulä sig unb bedingt dncch die im Gebiet ber prcuüiitb-bcf-ildh-i staat*- tabnen bestehenden Frachtcnanhau ungen auf BakmhSfen unb Strecken, die die ordnungsmäßige Abwicklung de» Verkehrs aeiälnden.
•* TaS neueLO-Blen nia-Stück etnigen Tagen ist txi» erste E« d:ück dkr leuticken Repub.il im Umlaut. Ta» neue 5 t-Pfe.mignück ist feit Jahrhunderten bU :t\W b.'ut4< IMunw, Oie ahne Aker unb Wapvanbild ericheint. 3« vr Form gleicht eS ixrm altan Nickel<stvanzig- m'ennigstück. Es zeigt auf der Dvrd'ri'ite eint accfc oO unb darunter m einem Outrb.iren m bcnrfcter Fraktur b.i» Dort Pfetmig Ueb r dem Balken umralnnt die Qnidnit „Itut.M WnJ7 bec Zahl Unter tx-m Wart B'ann.g u ht bu Jahreszahl 1919. Tie Rück ritz.» mid.t vällig vm
bvechei! ?"
„Aber bu hast ihn Wiedersehen?"
„Nur, um ihm feine Torheit miSzuveden. Er ist ein aufgeregter Mansch, und ich sürch^t: einen Assront." , . n _. ..
,Dast du ihn nie geliebt? Ist « dir wirklich nickt» Eveyn^'
Einen Augenb'ick zägerte Evelyn. Ihr Blick Sitt scheu an ber Achn>:faer vorabr, d.rm klare upen ihr biS auf ben Grund der Seele zu schäum verguckten. „Nein," sagte sie bann kurz und hart.
AuS Stuttgart meldet WolffS Bureau: Der Senat ber Universität Tübingen beschloß, der Studentenschaft mitzuteilen, daß er von jedem oienstfahigen Studenten den Beitritt zur Einwohnerwehr erwarte und deshalb für die künftige Meldung zum Staat»- examen die Angabe der Teilnahme an der Einwohnerwehr vorschreibe. — Wir können uns nicht reckt denken, daß wirklich ein so anfechtbarer Beschluß gefaßt worden sein ■tann.
Hindenburg» empfang in Berlin.
Berlin, 12. Nov. Gestern früh gegen 9 Ubr ist G nerel lbmarschall von £)inbcnburg,bcr vor dem Un ersilchungsauSichuß ixtnommm worden soll, in Berlin am Dabnbos Zoologi chicr Garten aus .Hannover ringetroffm Eine Ehren- kornvagnie de; fflegimmt» R tnhardt war ohne Beseül der vorg setzten Stellen auf dem Bahnhof erfebien-m. Ter Fcrnsabnverkehr war für dm privaten Berk lir abgefperrt. Außer Ludendorss hatten sich noch Oberst Reinhardt, Helfse- rich, G.neral v. LÜttwitz, sowie zablrrickr Osfiziere ciiigefunbcn. öinbenburg, der in Begleitung feines Sohnes unb b » früheren Ehes5 bei ber Obersten Leeresleitung in fite (berg, Hauptmanns v. Stülp »iaael war. begrüßte zunächst Luden- borff, ben er küßte, bann Die weiter anwesenben foerren. Tas Publikum, bas auf b m Vervrtbahn- ficig sich ange amrw.lt hatte, begrüßte Mintenburg steig sich ange anrnr It hatte, begrüßte feinten- rufen Ein Mäbcken durchbrach bie Sperre unb überreichte Blumen Bon Lubendorss unb ben anderen feerren begleitet, schritt der Felbmarfchall dann an den präfenticrcnben Posten vorbei bie DahnhosStreppe hinab In dem Augenblick, als er die Straße b trat, wurden ihm gciral.iie feuloi- fungen von ben nach vielen Tausenden lählenoen rauben harrenden Mensck«m bargtbrarbt. Ter F lbmarschall war über beim Emp'ang überrascht. Nach allen Seiten grüßend, versuchte er sich einen
I Weg durch die Menge zu oahncn, nm die <jtvnl der Ehreilkampagnie abzuschr iten. Es war aoe: längere Seit unmöglich, vorwärts zu komm.m. xie Menge brach immer wieder in 3ubdru,e aus. SckLirßlich wurde Tculschland, Deutfchland über alle» angellimmi das von Taurrtb/n mitgefungen mürbe Tazwitchen körte man Rute: „Ruder mit dem llnreriuchungSaus'lfaiß", „Nreder mit Erzberger". Nach der «b ahrt d.S F Ibmar-cha U kam es zu unerquickliche Szeen. In ber Menge versuchten einige P.rsonen, darunter eine Fran, von „bem Masieni'chlächter "zu sprachen und brachten ein feocki aur c ' S '
__ Lichtspielhaus, „DaS Schicksal ber Carola von Gelbem". — Schwarz-Deiß-Lichtspiele, „3b Sachen Pieretteä goldene Tasche
" A u s } e i © n u n i. a.er a.irrkLor Museum» für Länder* unb BöNerkünde (Linden- -mufeum) in St .ttgart, unser Landsmann, Pros. Dr Theodor Koch-Grünberg, wurde von ber Geographischen Gesellschaft in München anläßlich der <"veur ihres öOjährisen Beste henSzum Ehrenmttalieb ernannt wurde schon mefjrmaU für seine Qoridningcn in Sübamcnfa ausgezeichnet. So erhielt er vor JabreSirift bte Rudolf Birchotv- Plakette unb bie silberne Sari Ritter-M-daille.
•* Aus dem Militär-Wochen- b l o 11. Lffizierstellvertreter Wiener im Jnf.-Regt. 117 zum Leutnant der Ldw.-Jnf. 1. Aufgebots befördert.
"Tiesilberne £) o <6j e i t brgrtei morgen ber Wasstnmcistcr Otto useüönau unb Flau Anna geb Ratho, sowie am Sonntag ben 16. November Schneidec Sxrmann Müller und Frau Lina geb. Maier, streuzplatz 3.
* Die Vorgänge in der Stadtverordnet en ve r sa m m l u n g vom 15. 6e> tvmbec, wo bekanntlich eine in ben Sitzungssaal eingebnmgcnc Menge bie Stabt txvorbnrten gezwungen hatte, einen kurz vorher gefaßten Beschluß wieder zurückzunehmen, hat bk Staatsanwaltschaft ocrnnlafa, ein Ber jähren wegen Aufruhr« unb La n d e» s r iede n » b r v ch» einiuleilen. Namhaft gemacht und angeschuldiM sind bi« jetzt acht Personen. Zur Zeil fdjroett noch die Voruntersuchung Bisher sande»
„Ich wcik n^ch mehr," fuhr M)desta erreg! und dv.'he.id »rt, „daß du Me.gnu« betrügst unb heimlick 3u'am men Fünfte mit diesem Menschm hast! Und ich fage dir, Evelyn, daß^ich dir eh." ireber den Brief gebe, nxh vm brr Sie.le weiche elje du mir nicht gesagt hast, ab du Gattarb je ein Sieche gegeben hast, dir zu schrri en!"
„Ah — bas ist wirklich stnrk! Wvk?er nimmst du dir benn rin Recht, in büiem Ton mit mi. ,u sprechen? Geht e« dich überhaupt etwa» an, nas ich tue? feabe ich bir vielleicht Rechenschaft abtzu'eaen?"
Ste hatte in ihrem gemöfai'icfwn bach^ahnrn* Vn Ton «c rexften, ber Mobesta bisher noch immrr rii.schüchterte. Ader bi »ina. Peifi gt- bis leipäptt Mittel. Modesta antwortete mit unerbi.tlicher Strenge: „Ja, £* geht mitt etwas an und ick :<t,me mir bas Reckt. n>il ich MagnuS burch dick licht unglücklich machen lasse!"
„91h jetzt endliche läßt bu bie MaSke sal^n und ckbst zu, biß bu ibn liebst!" lackte Evelyn SöbniUt „BiFher schwiegst bu nur immer unb etztest eine tirf gehäuft • Miene auf, wenn ick xtne eben Ab icht'.n durchschaute und mich ba- »egen n hrte!"
„Weil es schmählrch ton bir war, mir solche Ab ick ken überbanpt je imutrauäi! Wie el-mb und gemein müßte mrine Viebe sein, w.mn sie 'uch nur in 6>tt».lnken au» Raub auSgeh.-n wallte! sv bat nie ruck nur einen Augenb ick lang e'.ronö ür sich- gewünscht, unb mril eine Liebe, bi.’ nichts ege tri, hin? Saanbe ist, birf ich nun auch in hjtm 'Kamen Wahrhrit van bir p.bmt! Was ist »ir Qtottjrb?"
„Und wenn ick mich weigere, «ie bir zu geben?"
„Tann rcürucft du mich zwingen, bie.eit Brief
m yjfautnia>iaa?:€r zu unu wuimt« ---< rö : -----„ "
.... feodi auf bie Jnternalionale aui, wodurch «4 »un^ng unb J3eTrentng wn ber ^uDwen^rT zu schweren Prüfen kam, bis bas MUitär end- ick-N geben. Dazu ttt es fr^ichnicht Scwmmen^ lich Äe beton Partim trennen konnte. denn kommunNliche uttpl.iche ^den ber^mb^
Berlin, 14. Rvo Eencraljclbmarschall ron Uöfaen. aus Ue ÖrraulAit rrt^t eins^l^en Sinbenbut» btiucta oeftan =k.d>>rn bai TCvx>bcn
malig-d Eardeschür^nbataillon in Lichterfelde und unb .reinen otrebmd zum ^nlern. J begrünte laut „Teui)d)er Ztg." dabei auch die Ka* kcit im eigenen Lager Leuchen aur ben luj- bettenZ In ferner Bedeckung befand sich General nandererschisfen mangrinde ^rustung.^rope^ Luden dorff und lein Cohn, feauptmann von nc ber, Ucbcrfalle durch Indianer, -»^rat^ourch femb:nburg Sie verbuchten den Abend im «>a- frcmbländlsck« Emgewanderte und nicht am w^ sinv der ^roesämtzen. niflltm betrügeriich: vcr prtdningen bei für Aus-
________ n>anbcnmg nach TexaS ro.rb nb.n ?C.<1 Jreceine» in
Mainz taten ihr übri eS, um die >inl^tt.iche Grobe
*?*n*n* beutfder Ansied lunaen zu vereiteln. Nur verein-
KrciZtagSwah'tN zellen Trupps von Pioni r.-n dc» Deutschtums ee*
in Starkenburg und Nhelnhessen. ^ng es ie.Un Fuß zu fasten und ihren lyabtg- , r w rt n h t 19 ®nh To« Mini* ketten, ihrer unverwüstlichen Zuoer ich« ist es zu rm. Darmstadt,12. Nov. bauten, daß dann im Lau'e ber Jahr^hnte doch
sterium des Innern gibt bekannt, daß aus roeüe Abstrich.- für r i:i irutföc Kultur ae* Grund der Art. 101 und 103 der SreiS- unb ^nnen wurden. ?[bct wriche Einbuße an bester Provinziolordnung in ber Fassung des Ok» i beutscher Krajt bcb.iitete bas zugleich für bad Mru- setzes vom April 1919 die gegenwärtigen terland! t _
Kreistage der Kreise Darmstadt, Gr.riÄerau, An all den AuSwanberer^ugen nahmen feesten Offenbach, Alzey, Bingen, Mainz, Oppenheim, m bebeutcnder Zahl teil; G/eßeaer Stubmten aus Worms und bie Provinzialtage der Provin- xen Starkenburg und Rheinhessen nut Dir- ' kung vom 30. November o. I. aufgelöst find..
Zu ihrem Ersatz haben spätestens am 1. Fe- 3*um Schlüsse wie» ber Redner ckN feanb ver- bruat 1920 und zwar innerhalb jeder Pro* schiedensten Materials daraus hin, wie der Teutsch- vinz, in einer Wahlhandlung am gleichen Amerikaner während des Krieges viclerortS Tafli Neuwahlen stattzufinden. Tie Mitglie- sich für sein Mutterland ringcketzt habe und der der aufgelösten Kreis- und Provinzial- ^m ange-säcksichen Geiste entg-gengetruen tage bleiben bis zur Erledigung der Wahlen K Die kleine «char s« Unterlegen dem Me-r und bem Cintri' bet NengewäKten im Hmt. «i<6«Ä
I stattet unb ihre hoben Verdienste um bie fulture le Ulis dem bekftten (Scbln. Entwicklung der Vereinigten Staaten totneidmno _ , „ a , . m I gen werden, mag manchem in ben «mn kommen,
= Flörsheim, 13. Nov. roa5 FailerSleben einst dem zur Auswanderung
junge Burschen von hier, bte heimkebrende brängenden Mainzer Ade^sverein antwortete: Kriegsgefangene vom Bahnhof abgeholt hat- meinem Vateriande will ich bleiben, ten, wurden für dieses „Berbreckfen" vom Unb keine Macht ber Welt soll nfafj vertreiben, französischen Kriegsgericht mit je drei Mo- Starker Bei all dankte bem Vortragenden für naten Gefängnis bestraft. Ferner wurden alle die leb « t aireg we Ueb.rm tt ung auS iem rorn geplanten Versammlungen und Lustbarkeiten eines renhe,-. ge>chichuicl)en Wu^cns. in der Gemeinde auf unbestimmte Zeit ver- M MMx
boten. Selbst kicchlicl>e Prozessionen durften € UttQ ttano-
nicht stattfinden. Gießen, den 14. Nw. 1919.
--- Hö ch st a. M., 13. Nov. Aus der Woh- ^er Vahnverkehr nach Dem 15. November, nung deS französischen Administrators üom hiesigen Eisenbahnver-
rpurben trotz dreifacher ^in f h^.^mt bahnamtlich mitgeteilt wird, blei-
«?nh4lü.ri hJTäKrif>e« die bis 15. November einschließlich ange- auf die Ermlttlung der Diebe ordneten Einschränkungen im Personenver- zunächst 500 Mark Belohnuna auSgesetzt Kosten und ganzen biS auf weiteres
obttwhl der ganzen Sachlage nach ein & . - ^jrd ab 17. November nur eine
Zivilist absolut mch in Frage kommen kann, ' Zahl von Zügen neben den
Är sranzch ische ^rdnungdie aus- fahrenden Arbeiterzügen und
gesetzte Belohnung nunmehr auf 5000 Mark ^riona/fahrten neu eingelegt.
Koblenz, 13. Nov. Der Ober- ^rtoffelbe.ieferun^
- x c i u * k (Dfc.iHHrnhini Die noch nicht belieferten WochenrartoNei-
k^sident der Rh ein Provinz bat 4^tonnrn rod) bi» einschließlich
ferne hiesige Dien st wo h nu n g r au men (c)am4tag 15 November, ringelost werden. Die bi» müssen, da sie von ber Besatzungsbehördc genannten Tage nicht eingelösten Markvn mit Beschlag belegt wurde. Er hat jetzt feinen oc^[(cn
Wohnsitz nach Neuwied verlegt. Personen der Stabt Gießen, bie im Besitze
---- " — ■- "■ von Winterkartoffelscheinen sind unb Hessische Auswanderungen nach Amerika, deren Einlösung infolge mangelhafter Belieferung tu i,, 6 , n 14 min iqia der Stabt noch nicht erfolgen tonnte, Jünnen am
Ä t G" V ". den 14. Ntzv. Idlv I Eten Sam Stag bei ihrem zuständigen Brot
Im v b e r y e s i l s ck>. G eich 1 ch t s v e r ' i n ^rkenbezirk einen Teil b.t nid)t bcheterten Kar- gab gestern abend Geh. ferwat Pv)f. 2,r fe 1 upt tosfelsckMine gegen Kartoffelmarken ein- in tiefgründigem unb lebmsv,ll^m Vartrag eutm t<jUwcn Für je zwei Personen werden zwei k'ar- Ausscknitt hessicher Geschichte, ber gar nttncherl?i ^ffelkarten iür die Dauer von br?i Woc^m auS- 2-ttmmungen unb Taten emittier feeffen bileudy ben h-^^r ist rin $9tntcrtortoffelfd)rin, b.t tete: Tüllere feeimatiludU, rügend ich: Alentemr-Au brück „Gut für l/t Zerttner" trägt, zurück- luP, edelste butsche ®eiinnung»tr*ue, we tm.-mde Personen, die nicht im Besitze solcher
iieiumncbelte ödxnärnu'ixt. ES mub §?ntcrfcrtoffclfdKmt sind, tonnen Sckreine ohne
denk!ich stimmen, von den gujfegüaigm Planen Aufdruck auch cintaufd)en. Verbraucher, die jü hören, bic rin ^riüngtt» Deutsch and in b.n w eines BezugschtmeS für einen Land JreistEn Nordamerikas olldm eritzehm lisen ber noch nicht beliefert ist, und noch
>'nd die ioviel hossnune» noles, v-r^itzungsvolleö ^fielmarton haben woNen, müssen ben Bezug* deutsches Blut tn übentarCen Nöten ein?r fxem* auf Städtischen Leben-rnittelamt, Zim* den Welt unglückse.ig ew..-n lfedm. mer 16, vorlegen, damit eine Reduzierung der
Velsen,iedlungen m Amerika? Ter f bcm Bezugschein ange^benen Menge in feöhe St&btename Neu-Brauuie.S au, iwrbinwribm-1 v^ws«bten Marken erfolgt
A b nächsten Montaa wird ber Umtausch ber Scheine in Kattosselmarkrn auf bem Städt LebenLmittelamt, Zimmer 16, vorgenommen.


