Ihnen
xgen.
iber Anlagen -geführt iwr* eben.
ugung ist die Anhörung des an den Ver-
mschlüsse und iußwert selbst em'ts Gasbe- bie elettriidw jft oder eines mit Zustinv- lverdm. In die Kohlen-!
irischer Arbeit ressen, die eine
Regelung, • bleibt bei lachung be- Mr geltens ehe». Tag., n- die ein--
S^des Per- xsahresver- elsalle kann
läts sind im b Anhörung michränkun^ ltnissen ent- ousümntung vn der Ein
vater Leitende Kvhlenimch auch Ltellver- arenzten Tätig- siir die össeut- ien Vnbraucher ne§ Ltroinver- cr KohleMt- die Kohlenvcr- , den Mw zu keiner W
nalverband oder nehmen bezer» der das UnM- oder einen W
rklären W * nmissar für » zu benennen, ich zum t privatem W
1SS»*
3h. 103). _____
ltT°m ent- 11 anderer
..Lieserung
•Qtsioerf ist M Geneh- 1 merz« er-
Sie ^„nadie^'.ßA
AK
ML
er Leistungs- cherdcm eine endig ist (ge-- gewisse, mit ’ Reichskom^ bersorgungs- lchung ganz der Kohlen- er Bekannt- ehungen de-
Erster Blatt
169. Jahrgang
Montag, 13. Oktober <919
einmütig gutgeheißen.
Der Senat diskutierte in feiner Samstagssitzung weiter den Friedensvertrag. D'Estournelles de Consrante führte aus, daß dieser im Laufe der
Beschlüsse des französischen Senats.
Varis, 12. Oft. (Wolff.) Havas. Der Senat g e ne hm i gte den Friedensvertrag mit 217 Stimmen bei einer Stimmenthaltung. Die Bündnisverträge mit England und den Bereinigten Staaten wurden mit 218 Stimmen
lieber die Räumung des Baltikums.
Berlin, 12. Oft. (Wolff.) In ber Frage der Rauinung des Baltikums hat die Enteilte ber deutschen Regierung folgende Note zu-, gehen lassen:
(äÄw'.J jg? taTlfgSE wir ein tLaxti Recht auf unser. ia- *
Der Vorsitz dieser Mlriertenkormnission wird in die Hände eines Generals gelegt, den die alliierten und assoziierten Rogverungen ernennen. Erst wenn dieser General den alliierten und a soziierten Regierungen und dem Obersten Rat mitgeteilt haben wird, daß die Maßnahmen des Abtransportes normal durcl^eführt werden, können die durch das Telegramnr vom 27. September vorgesehenen Maßregeln aufgehoben werden.
Die deutsche Regierung wird gebeten, die Antwort so schnell tote möglich bekannt geben zu wollen. Sie ist benachrichtigt, daß die alliierten und asso- zriericn Regierungen sie für jeden Akt der F e i n l> seligkeit verantwortlich machen werden, der gegen ihre Repräsentanten in den baltischen Provinzen durch deutsche Truppen sich ereignen könnte. * gez. Marschall Foch.
Eine Niederlage Denikins?
S t o ck h o l m, 12. Oft. „Folkets Dagblad" meldet, daß Denikin in der Ukraine eine schwere Niederlage erlitten habe. Die Sowjettruppen eroberten Kiew zurück.
Wiederherstellung gesunder BvLuMderhAtniss^ rst zu einer wichtigen Angele-, gen beit für die ganze Welt geworden^ Zu eiiun Gesundung der gegenwärtigen Geld-« verhältniffe muß vor allem eine weitere Kerschlach- terimg der Währungen verl)indert werden. Bar allem haben die Regierungen eine Red u kt ionl ihrer Staatsausqaben vorrunebmen. DÖL Redner meint, daß sich in den gegenwärtigen Wecch--- selkursen eine ganz bedeutende Unterschätzung der deutschen Valuta ausdrücke. Der Go- danke ein Volk könne mit seinem Vermögen -ablen/ ist von der Land zu weisen; nur mit feinem Einkommen, seiner Arbeit, kann ein Volk, kann auch Deutschland seinen Verpflichtungen nachkomvtzen- (Starker Beifall.)
umer besonderer Berücksichtigung des Valutüchw-1 ten Wilsons haben nri blemsui bem er il a. ft>lgendes ausführte: Die koloniale .Betätigung»
Sofern die Regierung auf diese Fragen nicht genügendere Erklärungen liefert, als sie bisher gegeben hat, können die amtierten und, asioznerten Regierungen nicht glauben, daß die deutsche Regierung ihren Versicherungen gemäß alles getan hat, was in ihrer Macht stand, um alle deutschen Truppen aus den baltischen Staaten zurückzi^iehen. Es ergibt sich übrigens aus den letzten Nachrichten aus Lettland, daß sich die Lage erheblich verschlimmert hat infolge der Offene s i v e, welche die Deutschen am 8. Oktober er-i griffen haben, indem sie die deutsch-lettische Zone verletzten und die lettischen Stellungen mit Panzerwagen, Flugzeugen und giftigen Gasen an- ssnffen, indem sie weiter -Riga bedrohten und in Kurland die Bildung einer deutsch-russischen Regierung hervorgerufen haben, die sich' der Lokalregierung feindlich gegenüberstellt.
Im Hinblick auf diese Lage halten die alliierten und assoziierten Regierungen das Prinzip der v o l- len Verantwortung der deutschen Regierung in der Ausführung des Abtransportes aufrecht und wünschen die in ihrem Telegramm vom 27. September ansekündigten Maßregeln im vollen Umfang aufrecht erhalten zu wissen, wenn der Abtransport nicht endlich unternommen und mit aller wünschenswerten Eile durchgeführt werden wird.
Jntnrerhin, um die Ausführung der Operation zu erleichtern und die deutsche Regierung zu unterstützen, nehmen die alliierten und asso- zrierten Regierungen den Vorschlag an, alliierte Vertreter zu entsenden, deren Mission darin bestehen wird, bei der deutschen Regierung von den Maßregeln Kenntnis zu nehmen, die von ihr getroffen worden find, um die Bedingungen des Abtransportes zu erfüllen, wie auch um ihr diejenigen vor zu schlagen, die sie selbst für nützlich halten, um tfirt Platze und in voller Affionssreiheit eine wirksame Kontrolle der Ausführungen dieser Maßregeln auszuuben.
1 Der Präsident der Friü«nskonferenz ist burrfi die Friedenskonferenz beauftragt worden, den neutralen Regierungen von den durch den hohen Rat ber alliierten und assoziierten Mächte betreffs des auf das bolschewistische Rußland auszuüben- wirtschaftlichen Druckes gefaßten Beschlüssen m Kenntnis -zu setzen. Die deutsche Re- rricrung wird gebeten, Maßnahmen zu ergreifen, bie den in § 2 näher erwähnten entsprechen.
2. Die gegen arte Regierungen gerichtete und ausgesprochene Feindseligkeit der Bol- s ch e w i k i und das durch sie verbreitete Programm einer internationalen Revolution bife den eine große Gefahr für die nationale Sicherheit aller Machte. Jedes Anwachsen der Widerstandsfähigkeit der Bolschewiki vergrößert.diese Gefahr. Es wäre im Gegenteil wünschenswert, daß alle Völker, die den Frieden und die soziale Ordnung wieder- herzustellen wünschen, sich vereinigen, um sie zu bekämpfen.
' In diesem Sinne erlaubten die alliierten und wioziierten Mächte nach der Slufhebung der Blockade gegen Deutschland ihren Staatsangehörigen nicht, die Handelsbeziehungen mit bolschewistischen Rußland wieder ailfzunehinen Diese Beziehungen können in der Tat nur durch ?Jer/$crnTittehnig der Oberhäupter der bolschewi stlschkn Regierung stattsinden, die nach Belieben über ihre durch die Handelsfreiheit gelieferten Pro- dukle und Quellen verfügen. Sie werden daraus eine beträchtliche Krastvermehrung schöpfen und burch sie auf diese Weise die auf das russische Volk ausgeubte Tyrannei steigern.
Unter diesen Umstänoen haben bie alliierten F? chwznerum Mächte die Regierungen Schwe- ^vcMns, Dänemarks, Hollands, Finn- oÄ, <5(früeii, Chiles, Mexikos,
Argentinien-, Columbiens und Venezuelas, im €<S> T* ^ncn' fof?rt die nachstehend Maßnahmen ergreifen zu wollen, um ^ss^atvangehorigen zu verhindern, mit dem bolschewististhen Rußland irgendwelchen Handel zu ^biben und versichern zu wollen, daß sie diese dolitik streng durchführen werden:
_.r. ?*dem nach russischen Däsen zu den Bolsche- xen - ? 1 f f e wird jede Ausfahrts- ntantmto und ledern von einem dieser Häfen toeTgTr?^11 C btc Einfahrtserlaubnis ver- b) Es werden ähnliche Maßnahmen für alle
,V»^r§riNen, die auf irgendeinem anderen bol.chewistischen Rußland befördert su werden bestimmt fmb.
na(^ d^ni bolschewistischen Rußland - - bort kommenden Personen Eiu-^ri Pas,e verweigert (ausgenommen S •• Einvernehmen mit den alliierten b ^'ozuerten Mächten).
m d' Es werden Anstalten getroffen, um die 5^hindern, mit dem bolschewistischen
-.bla-nb Geschäfte und Verhandlungen zu pflegen.
\5coe Regierung verweigert ihren Angehöri- t/,.,Erleichterung in der Verbindung mit m Rußland, sei es durch die
^ost oder drahtlose Telegraphie.
t61- ^berftkommandiereiide fügt hinzu: Teilen putschen Regierung mit, daß die eng» kraazöfischeii Kriegsschiffe im Frnnlandischen Golf fortfahren, bie bolschewistischen Vasen zu blockieren und die nach bolschewisti- lchbn Daten fahrenden Schiffe anhalten, sobald sie biejeiben auf ihrem Wege in Sicht bekommen werden.
Die (Entente an die deutsche Regierung.
Es 'geht ein merkwürdiger Zwiespalt durch die Ostpolitik der Entente. Vor einigen Tagen wurde berichtet, Estlamd und Lettland sollten Frieden mit der russischen Sowjet- Republik schließen, und es war nnziveiselhaft, daß Pies hu Einverständnis mit Paris geschah. Es zeigt sich jetzt, daß die russische Westarmee, die gegen die Bolschewisten zu Reibe zieht, von der Entente mit Mißtrauen beobachtet wird. Offenbar darum, weil zu viel Deutsche darunter sind. Die angekündigte Rote Fachs ist.jetzt in Berlin überreicht worben; sie ist im Ton etwas maßvoller als an- zunehnren war. Alte Behauptungen werden wiederholt, zum Schluß aber wird der deutsche kLorschlag angenommen, in einem gemeinsamen Ausschuß über das weiterhin Erforderliche zu beraten. Das bolschewistische Rußland soll durch Verschärfung der Blockade ausgehungert werden. Darum wird auch die Ostfee wieder für sämtliche deutsche Schiffe gesperrt. 2Sic_ wir Deutsche von dieser Maßregel getroffen werden, danach fragen die fremden Machthaber nicht.
Eine Note über die Blockade gegen Rußland.
Berlin, 12. Oft. (Wolff.) Der deutschen Negierung ist folgende Note durch die W a s f c n st i l l st a n d s k o m m i s s i o n überreicht worden:
'üif Befehl des Oberstkommmidierenden der hrtiicrtcn Armeen habe ich die Ehre, Ihnen zur Weiterleitung an die deutsche Regierung folgende Mitteilung der Friedenskonferenz zugehen zu lassen:
.. Paris, 10. Oktober. I
Die alliierten und assoziierten Regierungen n Jtounten Kenntnis von der in der Note vom 3. Ök-I d
Zeck verbessert werden müsse. Clemenceau bigte, das Werk der Haager Konferenz ist ausge- ?khns und zum Völkerbund geworden. Nie hätte ich übrigens unter dem Vorwand, die deutsche Einheit zu zeritören, die Schlächterei weiterführen komien. in dem Augenblick, als Deutschland nm den Wafieustillstand nachsuchte. Die Mederlage mußte notgedrungen eine Stärkung der deutschen Einbeit Hervorrufen. Die durch den Frirdensvertrag gvirtiaifene rage wird sich in einem Sinn' entwickeln, der von den Tatschen und ihren Werkzeugen der Beherrschung abhängt. Tie llntn- Ichrift Bayerns würde uns nicht weitergebracht haben. Die Ausführung des Vertrages nrirb ein Prü'stein sein. Man wird versuchen, die Kon- trollkImmission der französischen Ofsiziere in Ber- Im zu täuschen, aber die nötigen Maßnahmen werden bald ergriffen sein. Hinsichtlich der Frage der Beranlwortlich^keiten sagte Clemmceau, daß Frankreich für die scheußlichen Verbrechm, die ihm gegenüber begangen wurden, keine Am- u e st i e erlassen könne. Es wäre eine Entehrung ^er Redner erkennt dann an, daß alle Wiedergut-, machungen, auf die Frankreich ein dlnrecbt hat, eintreten werden. Frankreich trat für Belgien ein.
Konferenz zur Beratung der Valutafrage.
-v ^^n, 12 Oft. (Priv.-Tel.) Nach der „Deutschen Allg. Ztg." tagte gestern eine Konferenz zur Beratung der Valutafrage, auf der insbesondere das Problem der Wechselkirrse besprochen wurde. Es herrschte Einigkeit darüber, daß für die Verbesserung nicht nur die Verhinderung einer überflüssigen Wareneinfuhr, sonderni! muh der Kapitalabwanderung wesent-! lich sei.
£?£er rn aller Form zum Ausdruck gebrachten Achicht der d e u t sche n Re g i e r u n g, Öen Rückzug ihrer Tnchpen ans dem Baltikum und Litauen mit größter Energie eiitzuleiten und durch z.iführen. Sie billigen gleichfalls die Zweck- mn^gfcit der zu diesem Zweck von ber deutschen Regierung tinge eiteten Mafn hmen.
Die tmllfche Negieriing versichert jedoch, daß die von ihr eingeleiteten Adaßnahmen sie von der Amckuldigung f r e i s pr e che n , die Erfüllung ihrer Ehrenverpflicktimgen, 'rcit sie durch die Be- Pimmungeii des Waffenstillstmids festgesetzt sind, vernachlässigt zu haben. Nachdem aber die An- orbnungen der deutschen Regierung offenbar trotz ber. n-teberfpltan Ersuchung und Vorstellung ber alluerten und assoziierten Regierungen solange aiifgeschoben wurden, daß die deutsche Regierung letzt behoupteii Fann, sie sei tatsächlich nicht in ter Lage, ihre Ausführung burd^ufe^at, ist -nicht schwer anzunehmen, daß die Berzögerimg beabsichtig r rvurde, um Verhältnisse herbeizuführen, meldjc die deutsche Regierung jetzt zu bebau» e r n vorgibt, dlugenschernlich ist es tatsächlich unmöglich, eine andere Erklärung für die Weigerung za falben, General tion ber G-oltz zurückKii- berufen, welcher ihr offizieller Vertreter gewesen ist, um die gegenwärtige Situation zu schaffen, bie durch den, offenen Wioerstand gegen die bered),= tigtert Ansprüche der alliierten und affoziverten Regierungen charakterisiert sind.
Warum hat man die Zurückberuftmg des Generals, die dreimal verlangt worden ist, verweigert? Warum wurde General v. 1>. Goltz, nachdem er erst vor einigen Tagen nach Berlin gerufen nwrden war, absichtlich auf 'das Opek rationsgebiet zurückgeschickt? Offenbar ge-i lchah dies, um mit Hilfe der Autorität seiner offiziellen Stellung die Organisation durchMführsn, die heute der beutfdjen Negierung gestattet zu behaupten, daß die Truppen, die bisher durch diese selbe Regierung bezahlt, gekleidet und befötberti worden sind, heute unbotmäßig wurden. Hat General v. d. Goltz seinen Jnftruttionen entgegen Sibert? Wenn das ber Fall ist, warum ist feine Insnbvrdinatiion nicht bestraft worden, sei es durch schlichte Berabs-chieb-ins pder tnif irgend eine andere Weise?
Nr. 239
&er Elehener Lnzelger «erscheint täglich, außer Bonn- und Feiertags. vezua§prei§:
Monall.Mk. 1.60, vierteljährlich Mk. 4.80; durch «ldhole- u. Zweigstellen monatl. Alk. 1.50; durch dicPost 3)1*. 6.—viertel- jähri. ausschl. Be'tellg. Zemfvrech - ?lnschlüsse: für dieSchristleilungll2 Verlag,GcschästsstelleSI Anschrist für Drahtnachrichten. Snzeiger Stehen.
Postscheckkonto:
Srcnffurt a. M. U686
Von Geh. Rat Prof. Dr. Freudenthal) dem Vorsitzenden der Frankfurter Ortsgruppe des Verbandes für internationale Verständigung bex willkommnet, nahm bann Universitätsprofessor Dr^ Schückin - Marburg seinen Vortrag über „D e w Völkerbund wie er ist und wie er sei,« soll" auf. Der Völkerbund, wie er im Gewaltfrie-, den von Versailles festgesetzt wurde, ist nichts an4 Q"”7rz 7— >— —deres als ein doppelter Betrug. Dem in Paris aus> um die Priorität für Lothringen zu erlangen. gerichtetenVöl kerb und fehlt jede demokraüschcStrub. Encckalch^ilmd^Ä tur' ^rtertig fini) bie einzelnen Staaten, bevor-* habe, daß zugt. Der Völkerbimd bringt ferner nicht die allge4 ■mür^ nb^ 2rA'"tehr T-ie Notwendigkeit meine Abrüstung, fondern fordert von Deutsch nL^’nenfc land eine einseitige Abrüstung. Es ist etwas ihm
tmc 031 geheuerliches, daß dem deutschen Kansniann dick •r tSr$cn .Belgwi gegenüber Kabel abgenommen worden sind. Der Völkerbund Sntm Angriffes der müßte einen allgemeinen Wel thandelsver-,
dezng> aus den Völkerbund trag bringen, er müßte für die Freiheit der, Efernenceau aus, daß, damit dieser leben ?Reere Gewähr leisten. Es sollen sich in ihm die, torare,Scanner itortuenuig ivaren,bte -ibn zum Leben Nationen zu gemeinsamer Arbeit int Dienste bet erwecken. Hinsichtlich des Arbeiterparia- Menschheit zusammenfinden: die Aufrechterhaltung ^)Entes sagte er, er wünsche, daß bie Arbeiter- des Friedens ist dafür nur die erste Bvrau-ffetzunack klaue Überzeugt Nmrde, .daß alles für sie getan (Lebhafter Beifall.) werde, ohne die Interessen Frankreichs und die eigenen zu gefährden. Zum Schlüsse sagte Cle-< ------
Geschichte. Wir haben Frankreich auf den^hohM I deutsche nationaloerfammlang.
geben, die von zu edelem Blute sind, als daß sie ' ' ,^2svrdnung steht der Etat des entarten können. (Beifall.) NeichskolonialMMlsterlMtss.
Ratifizierung deü FriedenSvertraa» r. Racken (A) gibt den schmerzlichen durck Enaland bfntbungen des Hauses über den Verlust der Ko-
r ^Ülanv. I fernen Ausdruck. Ter Etat tomme im Frühjahr
Haag, 11. Oft. Aus London meldet der 1920 in Wegfall.
„Telegraaf": Der König von England Iiat Reichs ko lvnialmi nister Bell: DÄ den Friedensvertrag ratifiziert und die Rati- dlufhebungdesNeichskolonialministeriumS fizierung telegraphisch nach Paris gemeldet möglich Zn lösen sind noch folgende Anfa —_____’ * yc,neioe£- gaben: Ansluhrnng des Friedensvertrages, Aufa
Aus ber Vermalttmgen sämtlicher Schutzgebietes
***** ***ICV*< Abwicklung der Füranzgeichäfte der Schutzgebiete
Das Befinden Haases. iur die KriegAzeit, Abrechnung mit den zurück-
Berlin 13 Oft Laut IroKoW' kehrenden Beamten und AngxHörigen bet Schutze
im Befinden H a nÄ p s inÄ fawie Vorbereitung ber Entschäbigung der
. Vaa 1 es in den letzten Tagen Kofemaldeutsck^n. Eine besondere Stelle ist int
r etne S eHerung eingetreten. Wenn auch Rerchsrninisterium errichtet worden, bie für bie
öe.r Zustand des Verletzten zu Besorgnissen Unterbringung ber zur Disposition gestellten Be-4 leinen Anlaß bietet, so muß doch mit einer amten ber Reichskofenialverwaltuiig sorgt. Eint längeren Heilungsdauer gerechnet werden „Kol-onialentschädiMngs-Gesetzentwurf" ist fertig-, ~ “ ^stellt und wird in nächster Zeit die Nationalver-!
fammlung beschäftigen. Wir batten einen mibartei^ lschrn Ausschuß zur Untersuchung unserer Ein-^ gt.bvrcnenwlitik vor geschlagen. Ich hatte mich bereit erklärt, mit einem Stab von Beamten des Reichskofenialmrnisteriums persönlich zu erscheinen und auf alle Vorwürfe Rede und Antwort tzu stehen. (Hört! hört!) Man hat es aber abgelcbnt, uns Gelegenheit zu geben, auf die Vorwürfe zw antworten. (Erneutes Hört! hört!) Daraus sollte r । doch die ganze Welt und sollten insbesondere die
Dle Kvylenfrage. Neutralen die nötigen Rückschlüsse auf die innere
Berlin, 12. Oft. (Priv.-Tel.) Nack dem S^^^ng der erhobenen Vorwürsie erkennen. „Berl. Tagebl." ist in Braunschweig wegen des | Arbeit ber französischen KÄlonialgesälsck-aft
Kohlenmangels das Gas völlig gesperrt worden benaHarten Aeguatonalafrika waren den
Nach ber „Post" kam es in dem mitteldeutschen Sin-?r6oFl?na Kameruns so befandaß sie bet Braunkohlenbergbau zu einer Einigung Anbruch des Krieges an die deutsche Kolonial-, über den Manteltarif. Die Generalstreikgefabr ift ^nTMihmg be5 brtngenbe Ersuchen richteten, lie- dadurch endgültig beseitigt worden. ■ I ber gemeinschaftlich mit uns unterzngchen als sie ___________ tn die Hande der Franzosen fallen zu lassen. Als
Thte bap" über 67 000 Eingeborene, zu den Teutschew
AU§ ÖCIH vesetzten ©Cvkt I haltend, mtt Uber die spanische Grenze gegangen Der Nachfoloer Manains haben sie an ihren neuen Schutzherrn beit
qn.219 nfr/mTr 3 König von Spanien, die Bitte gerichtet, alles , Mainz 12 Okt. (WTB.) Havas. Gene- doran zu setzen, Deutschland wieder in den Besitz rat xagou tte ift hier etngetroffen. General Kameruns zu bringen. (Hört! hört!) Wir arte JJcartgrn wird am Montag abreisen. | wünschen, daß ihnen die Franzosen diese Treue
Sttaßermnnchen in Kaiserslautern. too?ot aber damit den
t-J. ™._ „ , Tavk verbinden für eine derartige Treue annheim, 12. Oft (W-r.B.) Die und Opserwilligkeit. Ich glaube, im Namen des salzzentrale meldet: Bekanntlich haben am i Zanzen deutschen Volkes unfern bewährten und
• 9. Oktober große Demonstrationsstreiks trefflichen Schutztruppen den Dank cmSsprechrit
m Kaiserslautern stattgefunden verur- fallen, allen Offizieren und Mannschaften, die sacht durch die Verhaftung von fünf' STrbeü <n tzmsebung für ibr deutsches Vatev" tervertretern Anlästlick hiefpr land, ihre Kolonien imb ihre Heimat aekampfS
nen wurden mebr^e gelitten haben. (Beifall.) Tank unb Aner-»
unh Ä L Spiere fennung auch denen, die jetzt ber kühle Rasen!
der Offiziere deckt. Und an letzter, aber nidjfe unwichtigsten Alroe dabei schwer verwundet. Die französi-1 Stelle, danke ich allen Eingeborenen den wen Truppen gingen darauf mit ' der! Schutzgebiete für ihre tüchtige und kraftvolle Mit-» Schußwaffe gegen die Menge nor I ar6cit zusammen mit ber beutschen Verwaltung Der 19jährige Arbeiter Philipp Felber gemeinsamen Ziele der Erschließung imb tut* wurde dabei durch einen Beckenschuß aetötet £ . Entimcklung unserer Schutzgebiete. Dis fecks andeT-p ac„lct/ Eingeborenen m unseren Schutzgebieten roerbeifl
(S SiÄ'linrnter innrere g<w oergeffen unb mir ronbert audj üw"
S_,r Srauen, mehr oder mtnber ein dankbares Andenken bewahren. (Lebhafter Bei.
lilb. etntS£ durch Bajonett- f-lbi Der Koloni-lgedank- mutz mach
uche. Ueber Kafferslautern ist eine Art nonI bei uns bleiben. Mr wollen hoffen daß Belagerungszustand verhängt worden. eine fiemidliche Auseinandersetzung auch zu'einei -- Revision ber Bestimmungen des Friedens-
Deutsche Liga für Völkerbund. °e IM m"
Frankfurt, 12. Oft. Im Schumanntheater fen, daß bie Gerechttgkeü in der' Welt fioaen unb «^mittag eine wn.b-r T-uchch-n der Raub unsere? Stgemäti
Siga für Völkerbund veranstaltete öffentliche Der-1 werden wird und gedenken der beiftiiertmen fammlung statt. Prof. Cassel- Stockholm sprach I taten unserer Sckuktruw»n über „Wel twirtschast und Geldverkehr Lettow-Vorbeck. S<*w 1 A (TX..J .
«A Annahme von Anzeigen
eim Anzeiger ■ yyp vorschrisl20-/„Ausschlag.
General-Anzeiger für Oberheffen ; ZWZ
SwillingrrunüdniS u. Verlag: vrühs'sche Unw.-Such- u. Steindruikerei U. Lanze. Lchristlettunz, Geschästrstelle u. Dnickerei.- Lchulstr. ?.


