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die Bildung-------------- -

die Einberufung des Landeskirchentages Das Gesetz wurde nach den Einträgen des Ausschusses mit verschiedenen Zusätzen und Abänderungen ohne

Bezugsabschnitt Nr. 14 der Lebensmittelkarte verteilt.. Auf jeden Bezugsabschnitt entfällt

schnitts Nr. 15 250 Gramm Teigwaren zum Preise von 33 Pfennig zur Ausgabe.

* Freibank. Freitag, 15. August von 13 Uhr werden die Nrn. 13511450 be­liefert.

** Amtliche Personalnachrichten. Dem Pfarrer Ernst Becker zu Fürth i. O. wurde am 2. August die evangelische Pfarr- stelle an der Markusgemeinde Gie-

wesentliche Aussprache angenommen.

Es wird ferner noch folgender von den Abgg. Fritsch, Dittmar und Brill eingereichte Antrag

** Aus dem Militär-Wochenblatt. Ter Abschied mit der gesetzliche.! P^nswn^wurve Oberstlt. Augstein im Fcldart.-Regt. 66 be-

Derlin, 12. Aug. (Wolff.) Die erste Post aus Amerika ist in Hamburg emgetvoffen. Sie umfaßt etwa 140 Bricfbeutel.

Parteipolitit oder Menschenliebe?

Von Dr. Heinrich Schneider, Gießen. Gießen, den 13. Aug. 1919.

angenommen.

Die Landessynode richtet, an das erweiterte Oberkonsistocium die Sitte, dafür zu sorgen, daß eine Kundgebung an die Gemeinden vorbereitet wird, welche ihnen die Gründe und die Bedeutung der kirchlichen Neuordnung und die für die Gemein­den sich daraus ergebenden. Pflichten lstnweist, ihnen aber auch barfegt, daß wir auf dem alten Grund der kirchlichen Vergangenheit und bisherigen kirch­lich«! Arbeit bleiben müssen.

Wir bitten ferner anregen zu toohen, daß die -kommenden Dekanots-Wahl -Synoden ihre Tages­ordnung nicht bloß durch die Wahlhandlung aus füllen, sondern auch di-e diesmal zahlreichen An-, w.

wesenden in Vorttägcn über die Notwendigkeit der f ß e n übertragen.

1 Pfund zum Preise von 78 Pfennig.

** Teigwaren-Verteilung. Vom 14. bis einschließlich 23. gelangen in den Kleinhandelsgeschäften, bei denen die Vor­bestellung erfolgt ist, gegen Vorlage der Le­bensmittelkarte und Abgabe des Bezugsab-

erne Nemvahl. , , ,

Oberfochistorikckprasrdent D. Nebel glaubt, Latz nach dem noch gültigen § 112 der Kirchenber- fafsung der alte Synodal-Ausschuß bis zum Zu-1 samvwntritt im Amte zu bleiben habe.

Synodale Abg. Freiherr von Heyl gibt im Namen der Gruppe der Rechten dre Erklärung ab, datz 'man gegen.die Ausführungen des Abg. D. Diehl feine Einwendungen habe und deshalb für eine vollständige Neuwahl stimmen werde.

Ter Antrag Diehl wird angenommen, und nach Abstimmung festgestellt, daß es sich hierbei I um feine Verfassungsänderung handelt. Auf Antrag des Abg. Wahl-Schlitz soll auch das Prä­sidium neu gewählt werden. ,. , .

Bei der folgenden Wahl wird der brsherrge Präsident DingeldeN mit 42 von 43 abgo- igÄbenen Stimmen gewählt. .

Mit dem gleichen Stimmenverhältnis wird Geh. Iustizrat Römheld-Nidda zum Vize- prüsidenten gewählt.

Zu Mitgliedern des LmfeeSausschusses werden hierauf gewählt: die Abgg. Wahl- Schlitz, Jaudt, Wagner, Diehl und Obenauer. Ms Stellvertreter: Brille, Fenchel, Keil, Vogel

scher Eisenbahnbeamten erhalten nur folgenden Bericht über seine erste Monatsverscunm- lung, die am Samstag abend im Felseureller statt­fand Der Bezirksvorsitzende, Rechnungsrat Schneider (Frankfurt), sprach über allgemeine Gewerksschaftsfragen. Er betonte zunächst, daß sich die Beamten die Forderungen des deutschen Eistn- bahnerverbandes auf Gewährung des polrttschen Rätesystems n i cht zu eigen machtm können, daß sie dagegen das wirtschaftliche Rütesystem mit dem GrundsatzDie Eisenbahn den Eisenbahnern ver­langen. Den Widerwillen gegen das Wort Räte­system bei der Allgemeinheit führt er darauf zurück, daß dem Hörer beim Klang dieses Wortes unwill­kürlich russisckie Zustände vorschweben. Das vom D E. V. verlangte Rätesystem mit einer Bertretimgl von 42:27 für Arbeiter gegen Beamte lehnt der RÄner mit Entschiedenheit ab und hält die vom | Gewerkschaftsbund deutscher Eisenbahnbeamten bc- anttagte Vertretung von 3:3 im Bezirlsrat für richtig. Vor allem ivarnt der Redner davor, die früher bestehende Uneinigkeit wieder in die Reihen der Beamtenschaft tragen zu lassen, wie es letzt durch Zeitungsmeldungen über einen von der Be­amtenschaft beabsichtigten Streif versucht iverde. Die in diesen Ärttkeln behauptete Stteiklust der Beamten bezeichnet der Redner als sehr unwahr­scheinlich, soweit der Direkttonsbezirk Frankfurt hierbei genannt sei, finde er dafür nur das Wort Unverschämtheit". Daß sich die Beamtenschaft durch derartige Arttkel nicht zu Unbedachtsamreuen hinreißen lasse, sei ohne weiteres anzunehmen. Be­dauerlich bleibe nur, daß von t~ f

gewiesen toerben. Wenn, wie noch von anderen Red­nern ausgeführt, die Zeitungsartikel über Streit- gefahr bei den Beamten als Aufhetzung des Publi- kums gegen eine in nächster Zeit zu bewilligende Teuerungs- oder Entschuldungsznlage benutzt Ivec- den sollten, so müsse dieses als ein Versuch mit untauglichen Mitteln bezeichnet werden Alle Red­ner, der Vertreter des D. E. V. sowohl, cüs auch der Vertreter der Elberfelder Gewerkschaft, der Eisenbahnhandwerker Rühl (Fulda), stellten sich am den gleichen Standpunkt und mahnten Mr Einigkeit durch Anschluß an die bestehenden Gewerkichasten.

Landkreis Gießen.

--Lich, 11. Aug. Durch die hiesige Po­lizei wurde gestern eine obdachlose, anscheinend geistesgestörte Frau eingebracht, deren Hersimst nicht zu ermitteln war. Es ist möglich, daß sie einer der Gießener Anstalten entlaufen tit

Q Lich, 12. Aug. Nachdem unser neuer Bürgermeister Fuhr durch Regierungsrat H e m - wer de vom Kreisamt Gießen verpflichtet wor­den ist, hat er am 4. August sein Amt angetreten Am 8 August fand unter seinem Vorsitz erstmalig eine öffentliche Sitzung des neugewählten Ge- meinderats statt. In seiner Begrüßungs­ansprache äußerte Bürgermeister Fuhr den von der Versammlung mit Beifall aufgenommenen Wunsch, bei allen Beratungen nur das Wohl der Gemeinde im Auge zu behalten und daher alle politischen Sonderinteressen auszuschalten und nur die eine Partei anzuerkennen, die sich barm einigt, stets das Beste für Stadt und Bürgerschaft zu erstreben. Die Tagesordnung der ersfen Sitzung war in der Hauptsache ausgefüllt durch dre Bil­dung der verschiedenen Kommissionen und Aus­schüsse. Von den sonst zur Beratung stehenden Gegenständen wurde einem Anträge der Freiwilli­gen Feuerwehr auf Anschaffung von Ausrüstungs- stücken dahin entsprochen, daß man dem Antrag­steller im weitgehendsten Maße entgegenkommen will. In zwei weiteren öffentlichen Sitzungen des Gemeinderats, die gestern und vorgestern abg» halten wurden, wurde der neue Voranschlag durchberaten. Der neue Gemeinderat war zu allen Sitzungen vollständig erschienen; die Verhand­lungen wurden sehr sachlich gefühtt.

Mark erhöht werden sollen.

Die Erfassung des verschobenen Geldes.

Berlin, 12. Aug. Nach Angabe der P.P.N." find internationale Ver­handlungen über die Erfassung des nach den neutralen Ländern verschobenen Deutschen und feindlichen Kapi­tals im vollen Gange. Sie dürften in den nächsten Tagen zu einem Abschluß führen, der darauf abzielt, die verschobenen Kapita­lien zu beschlagnahmen. Es soll Verrechnung der auf diese Werse erfaßten Summen auf unsere Kriegsschuld stattfinden.

Zuckerausfuhr nach dem Ausland?

Nr. 7, statt.

* Die Einschränkungen im Per­sonenverkehr der Eisenbahnen ttxrben ton Öen einzelnen Eisenbahndirektionen durchgeführt. Tie Einzelheiten stehen noch nicht fest. Für den Wegfall sind jedoch eine Reihe von V-Zugen vor­gesehen, ivenn auch nicht endgültig bestimmt. Es ist möglich, daß der ober der andere Zug I lausig noch verkehren wird. Im ernzelnen sind dies folgende to nBerlin ausgehende V-Zuge: vom Statiner Bahnhof 8.15 vm. nach Bergen und! 12.30 nm. nach Trassenheide, von ter Friedrich­straße 12.33 nach Köln, vom Anhalter Bahnhof 6.50 nm. nach Leipzig, vom Görlrtzer Bahühof 10.15 vm. nach Hirschberg und Breslau. In Aus­sicht genommen ist auch der Nachmitwgsschnell- zug von Leipzig 12.22 nach Köln. Gleichzeitig fallen natürlich auch geeignete Gegarzüge weg, auf der Görlitzer Strecke der einzige V-Zug usw. Aufrecht erhalten bleiben soll der Verkehr mit tem Ausland, insbesondere iiach und ton den nordischen Ländern, den Niederlanden, Oesterreich und Frank­

reich _. '.

** Theorie und Praxis. Die neue Frei­heit hat auf mancherlei Gebiäen zu Auswüchen, geführt. Am bedauerlichsten sind solche, die das sittliche Gefühl des Volkes einem noch Weitere» Tiefstand entgegenzuführen geeignet finb. Wir geben mit einem anderen hiesigen Blatte dann einig, daß jede Art von pornographischen S:hristm, Postkarten und Photographien, selbst toenn sie den Anspruchkünstlerisch' urißbrauchm, der öffent­lichen Schaustellung zu enthalten sind. Der in öen Blatte erwähnte Schauladen bringt Dinge, die wirklich jeder Beschreibung spotten und.es müßte hier energisch vorgegangen werden. Mit mvrali- scher Enttüstung ist es aber nicht getan, wenn man sich in der Praxis anders verhält. Bei einen? Jöha tn den Llnzeigenteil des gleichen Blattes, das die Enttüstung über diese SckMifensterausstellung breit zur Schau trägt, finden sich dieselbm Dinge cm- W^eigt. So: ,Lunftkärten, für den freien Handel freigegeben. Die nackte Schönheit. 20 verschiedene Tiefdnlckgravüren. Preis der kompletten Serie 3.50 Mark per Nachnahme" und andere Anzeigen, die dem Geiste der angeführten nicht fernftehen. Selbst die bekannten Tarlchensankündigungen, hinter denen sich zumeist ein Schwindel verbirgt, wie aus vielen warnenden Fallen hervorgeht, finden <n> scheinend unbesehen ihre Aufnahme. Theorie Mrd Praxis scheinen sich eben nicht immer nut ein­ander vereinbaren zu lassen.

Berlin, 12. Aufl. (Wolff.) Tie Haupt- wapierfabriken m Oberschlesien in Zie- genhals und Krappih stellten ben Betrieb negen Kohlenmangels und der Transpvrt- schlvierigkeiten halber völlig ein.

wieder versucht werde, Mißttauen zu säen nut dem früher geübten GrundsatzTeile und herrsche"". Daß auch die politischen Parteien die Wichtigkeit ter Eisenbahner für ihre Zwecke erkannt haben, zeige deren Umiucrbung von allen Seiten. Ms freie Ge- tverkschaft könne sich der Geiverkschaftsbund auf irgendein Polittsches Programm aber nicht festlegen, diese, sowie auch die religiöse Ueberzeugung muffe als reine Privatsache jedes einzelnen betrachtet wer­den Ein etwa von den Parteien ausgeübter Druck

Kreis Wetzlar.

b. Aus dem Düttenberg, 13. Aug. End lich hat der Himmel das Wetter gebracht,»J der Landmann für die Ernte schon lange ersehttr heißer Sonnenschein brennt feit einigen TaA auf die Erde nieder und bringt die bisher n^ grünen Weizen-, Gersten- und Hast^lder alsinäd ilüch zur Reise, so daß mrt der Ernte digtt Früchte hier und da schon begonnen .Worten ut! Ter Roggen, dessen Schnitt schon fett me^ewjl Tagen beendet und dem durch den Sonnensctem, die Feuchtigkeit genommen ist, nicht gleich auf dem Felde aus

und Dittmar.

Tann wird der Antrag Müller beraten, der jedem Geistlichen das Recht gchen soll, das Disziplinarverfahren gegen sich ^beantragen.

Oberkonsistorialpräsident D. Nebel erllatt, daß die gesetzliche Regelung dieser Frage nicht nötig sei, da nach den bestehenden Bestimmungen es dem Geistlichen bisher schon möglich war,

Nach einer Anfrage in der Nationalver­sammlung sollen große Mengen Zucker nach dem Aus lande gehen, umGe- genwerte für den Einfuhrbedarf des Reiches zu schaffen, trotzdem der Huckermangel im Jnlande groß ist. Die Regierung wird um Auskunft gebeten, ob sie bereit sei, zurSicher- 'stellung des Inlandsbedarfes die Zuckerans- gnhr entsprechend einzuschränken.

Die erste Post aus Amerika.

SoRnung, d-ck mit Eintritt Arbcitst. t WchtiglM g-R-i-,

Ä'litt.lSti an bi,

U"*igc " ÄXX ÄÄ h

tellxn- k m hnmS/t in aufotfmtbet $ätigfeit bet Smwbe

Erhöhung btt Ncntenzuschussc. 40 S«t>« ang-hört.

WB. Weimar, 12. Aug. Der Ausschuß Abg. Wahl (Schlitz) spricht seinerseits Dank für Sozialpolitik hielt eine Beratung über Die für die ihm gewordene Awwkennung sowie dem künftige Ausgestaltung der Reichsversül)e- Präsidenten für seine gerechte unpancusche Leitung

I kkr sa -

Verordnung vorbereitet wurde, wonach die bis­herigen Rentenzuschüsse von 8 Mark auf 20 Mark monatlich, und für Wit­wenrentnerinnen von 4 Mark auf 10

Sein 2bjähriges Geschäfts- jubiläum feiert heute Schneitermeister ©te­uer, Seltersweg.

^Sein25jährtgesWohnungs.

jubiläum begeht heuteSchuhmachermer euuü wa -----

ster M. Kahn dahier tm Hause des Metzger- r01v0^( Don rechts wie auch von links zurück- meisters Fritz Meister, Seltersweg. 1-----< «m* hu-"»* tm« nnhorwi ss.s-

** Die Auszahlung der Fami- l i e n u n t e r st ü tz u n g e n an die An gehöri­gen Gefangenen, Vermißter, im Ausland durch feindliche Maßnahmen Zurückgehalte­ner, sowie von Gefallenen, falls deren Hinter- bliebenen-Versorgung noch nicht geregelt ist, findet für die Zeit vom 16. bis 31. August am Freitag, den 15. August in der Zeit von 812 Uhr vormittags im Stadthuus, Zimmer

Kreis Büdingen.

Oberhesfischer Bauernbund.

ba. Büdingen, 13. Aug. Am Samstag fand hier eine von etwa 1500 Personen besuchte Kundgebung des Oberhessischen Bauembmides. Itatt. Als Mitglied des Vorstandes eröffnete Landwirt G. Mogk-Grund-Schwalheim die Serfammlung und machte Mitteilung von der am Vormittag durch den Untersuchungsrichter in Nidda angeortnietcn Bei Haftung von 6 Landwitten, die bei der Bev brennung der Diehkataster-Mten in Echze.l l be­teiligt waren. Ter Vorsitzende wies auf tee Ge­fahren solch scharfer Maßnahmen hm und der Vorstand, der alles auf gesetzlichem Wege ertetegt wissen wolle, müsse die Veranvnorttmg für du Folgen der Berhafttrna der 6 Larrdnirte gblehnen. Teslwlb wurde auf feinen Antrag ein Telegramm < an das Hessische Ministerium ^Tgenben Inhalts abgeschickt: ,Lm Zuteresse der öffentlichen Ruhr

Nachdem bereits vor mehreren Tagen der ' Vorwärts"" einen heftigen Angriff gegen den ' Volkslmnd 8um Schutze der deutschen Krugs- und j Zivilgefangenen"" unternommen hatte, sieht sich nun auch dieOberhessische Volkszeitung"" in ge­treuer Anhänglichkeit in ihrer Nr. 182 vom 9. d. M. veranlaßt, die Tätigkeit dieser Organi­sation als verdächtig und stcvatsgefährlich zu denun­zieren. Unter dem TitelGegenrevolutwnäre! Pläne"" versucht sie den Nachweis, daß tn diesem Volksbundreaktionäre Elemente" am Werk feien, die Angehörigen der Kriegsgefangenenzum Sturmböck"" für ihre reaktionären Msichten zu ge­brauchen"". Mit diesem Angriff haben diese der mehrheitssozialistisck>en Partei angehörigen Zei­tungen sich den zweifelhaften Ruhm erworben, tn die seither parteipolitisch neutral geführte Für­sorgearbeit für die Heimkehr der Gefangenen den Parttizwist bineingetragen zu haben. Es war von 9(nfang an das Bestreben des Volksbundes, feine Tätigkeit über alle Parteigegensätze hinweg zu führen. unD unter den mehreren Millionen Mit- ' gliedern sind auch alle Parteien vertreten, so daß | zum Beispiel der dtttte Vorsitzende em mehr­heitssozialistischer Stadtverordneter ist. Trotzdem genügte die Tatsache, daß von feiten einiger führenden Persönlichkeiten Bedenken gegen die seitherigen Maßnahmen der Regierung er» hoben wurden, um die genannten Parteiorgane zu veranlassen, im Widerspruch gegen ihre eigene Patteidottttn der freien Meinungsäußerung sofort den Vorwurfreaktionärer Tendenzen"" zu erheben. Dabei wird behauptet, der Vollsbund sei eine Gründung von Offizieren, während es in Wahr- teit drei Offiziere und sechs Kameraden, die in | ihrem Militärverhältnis dem Mannschaftsstande angebörten, waren, die ihn im Dezember 1918 A . ins Leben riefen. Ferner wird es als ein beson-

9. evangelische LaNoerMooe. deres Verdienst gerade des Ministers. E r z-

Siebeitter Tag. berge r bezeichnet, die bekannten 150 Millionen

rm Darmstadt 12 Aug Mark zu Beihilfen für die Kriegsgefangenen zur « J Verfügung gestellt zu haben. Welch schwieriger, Tie 19. Sitzung^wrrd.durch P^1id«tt T in langwieriger Verhandlungen es jedoch bedursie, veldeb um 91/4 Uhr eröffnet. Rhein für th ^icse Bewilligung Tatsache wurde, bleibt ver- Gau^llgesherm, spE damuf das Gebtt. schwiegen, so auch, daß es wolst selbstverständlich Es die Wa^ t«n Mitgliedern des er diese Beihllfen durch den Reichs-

'^^^Ob^nsü^rmr^Vorgerwmmen. finanz Minister Erzberger überwiesen , wur-

Ol^nsislvri^nMida^. Nebel vN^tt ^.i. Gerade von selten des Volksbundes ist es Juickauung daß der ^esmAAr^ auch niemals in Abrede gestellt worden, daß die

»u Recht besteht und nur rate Zuwahl notwen- bi Regierung der Republik geschaffene

- , n<,r Wr ^i^jentralflede für die Kriegs und Zivil-

Sh^afe Wy^Pnofv.^iehrtrM für eine ^ e^m Bedeutendes geleistet hat. Wenn aber

vollständige Neuwahl aller Mttgliedtw cm. 1 - 11 1 01 **3tk

Synodale Abg. Kaßlick ist gleichfalls für

und Sick^erung der atlgenrrinen Versorgung er­suchen totr dringendst um aldbaldige Freilassung der' 6 Bauern, die gelegentlich heutiger Verneh­mung wogen Verbrennung des Viehkabasters in Nidda verhaftet und nach Gießen übergefübrt wurden, anderenfalls lehnen wtt jede Verantwor­tung für die weitere Enttoicklung der Verhältnyse ab. Für den Vorstand des Hess. BauernbimLeZ Dorsch, Fenchel, Hirsche!, Diehls, Maser-Wolf, Mogk.""

Abg. Dorsch sprach über das Landgesctz, Abg. Kirsche! über den Abbau der Zioangs- wirtschaft, denn gerade sie sei geeignet, die Er­zeugung zu vermindern. Auf die Sttasen, die wegen nicht erfüllter Eierablieferung verhornst wor­den sind, müßte Amnestie erteilt werden. Voraus . sichtlich würde im nächsten Jahre dre Aufhebung der Ablieferung möglich fern. Es müsse no­freigegeben werden die Haussästachttmg, das Vich- kataster und der Schlagschein .

Iw der Aussprache erwiderte Regierungsr« - Wehner aus die Angriffe gegen den Kommunal, verband. . ,

Kreis Friedberg.

ba Bad-Nauheim, 12. Aug. Infolge der immer schlechter werdenden Belieferung de Gaswerks mit Kohlen muß von heute to b« Gasabgabe auf folgende Stunden.beschränk werben: Morgens von 6 bis 8 Uhr, mittags w 11 bis 2 Uhr, abends von 6 bis 11 Ufrr.

0 Bad-Nauheim, 12. Juli Die Wohl' tatigkeitskonzerte der Kurdirektwn, dl- am Sonntag, verbunden mit Mumenverkauf,. W' der Terrasse zum Besten der deiltschen DnegS- gefangenen veranstaltet wurd«i, hatten das E sehnliche Ergebnis von 4500 Mk. Von die^r Summe fließen zwei Drittel dem deutschen Hils werk zu, den Rest wird die hiesige Ortsgruppe bc Volksbundes zum Schutze der deutschen KriegS' und Zivilgefangenen crtjalten. Durch die O p s er- tage im Mai sind für die gute Sache in unfein Stadt bereits 7300 Mk. gesammelt worden.

wird, soweit er] gedroschen wirb, tm luuui. T__,.ch gut entwiclettl

namentlick?sind e"s die"KartoMn, die eine ertrag reiche Ernte versprechen. Die frühreiferen Sott« sind von den Landw-rrtcn, deren Borratt an» do alten Ernte aufgebi'aucht sind, teilweise Ja* geerntet werden. Nicht minder gut steht auch 00 znreite Graswuchs, der auf eine gute GruinmeternL ckließen läßt, ^ie Obsternte schnnt, sowest v ick> nicht um Zwetschen, die es weniger gibt )rit, den Erwartungen zu entsprechen, -jmi sondere weisen die Aeps^me ravmdera^ es anzunehmen. Be-1 reichen Behang auf, daß man sie fetzt schon stuS» der Regierung schon I muß.

** Vermißt wird seit 31. Juli der I Schreiner Jakob Friedrich aus Linden­holzhausen b. Limburg. Er hatte die Ab­sicht kundgegeben, hier in eine Klinik zu gehen, ist aber weder hier eingetroffen, noch ncuh Hause zurückgekehrt. Er ist 42 Jahre alt, 1,70 Meter groß, hat rotes Haar. Seine Klei­dung besteht aus gelbbraunem Anzug, eben- 'olchem Hut und schwarzen Schnürschuhen. Nitteilungen über den Verbleib des Mannes nimmt die Kriminalpolizei entgegen.

** Eine Schwindlerin. Vor einigen Tagen gab sich in einem hiesigen Hotel und tn Geschäften der Stadt eine weibliche Person als Schwester des hiesigen Durchgangslagers aus, machte Zechprellerei und Schulden und oersck^oand ohne Bezahlung. In einem anderen Falle erfdnen eine solche Person in einzelnen Häusern der Vor- tadt gab an, als Schwester aus Gefangenfchast zurückgekehrt und mm mittellos zu sein. In beiden Fallen handelte es sich um Schwindlerinnen. Die im Lager beschäftigten Schwestern haben stets einen | Ausweis der Sagedtommanbantur bet sich. ;

* Zur Neuordnung des Bermes- sungswesens in Hessen hat die Regierung eine Denkschrift ausarbeiten lassen welche die (Grundlage zu enter endgültigen Regelung abgeben, soll. Eine Beschlußfassung über die in der Denk- chrift enthaltenen Vorschläge ist noch nicht er­folgt. Von der zuständigen Stelle wurde es M- nächst für erwünscht gehalten, dw Meinung der Geometer zu den m der 'Denkschrift enthaltenen Richtlinien zu hören und sind deshalb die ver­schiedenen Gruppen der Geometer um eme Aeuhe- rnng ersucht worden. Erst nach deren Eingang werden endgültige Beschlüsse gefaßt werden.

** Vorn Gewerkschaftsbund beut-

andererseits bebäumtet wird, der Volksbund habe direkt für die Gefangenen noch nichts getan und nur Unsummen für überflüssige Plasitte und ähn­liche Dinge ausgegeben, so bedeutet dies eine gröb­liche Unwahrheit, deren Widerlegung leicht aus den Rechensc^ftsberichten geführt werden kann, die in dem Örgan des Bundes ,4DHtteUungen" veröffentlicht sind. Bei der unendlichen seelischen und sonstigen Not unserer armen kriegst,esan- genen Brüder, sowie ihrer von Woche zu Woche ourch Enttäuschungen gegualten Angehörigen war es bis jetzt für dnye letzteren wenigstens ein Trost, das ganze Voll im Verstwidnis für ihr Leid butter sich zu sehen. Soll dies nun durch eine gehässige Parteipolitik anders werden und zu unseren Ge­fangenen die Kunde dringen, daß sogar ihret­wegen die alte Hadersucht der Deutschen neue

1 Triumph zu feiern beginnt? Wir hoffen es nicht vielnrehr glauben wir, daß die Einsichtigen auch auf jener parteipolitischen Seite, deren Interessen die Oberhessische Volkszeitung"" zu bertreten angibt, jetzt nichts von Stteitigfeüen, Beschuldigungen und Verdächtigungen wissen wollen, sondern mit uns einig sind, daß jetzt in dieser Frage alles fort muß, was tteimen und hemmen tonn. Alle müssen an dem gleichen Ziele arbeiten, das die baldige Befreiung unserer gefangenen Brüder und deren würdigen Empfang erstrebt. Darum werden wir uns auch nicht weiter in irgendwelche Auseinander-, setzungen eiittassen können, denn schließlich werden! es unsere Kriegsgefangenen selbst sein, die darüber zu entscheiden haben, ob der ,Sollsbund"" oder ob ähnliche beunruhigende Presstartifel, wie der hier in Rede stehende, ihre Heimführung ge- - ----- fördett haben. Dieser (Entfdycibung aber föitnm

dielen Weg einzuschlagen. wir ruhig entgegen sehen, lind wenn temnachst

Ter Aittragsteller begründet seine Auffasiung. Frauendelegierte desDolksbuntes"" in die ueu- Ms Berichterstatter spricht sich Syn. Abg. Wahl- Lander reisen, um dort mit allen den Schlitz dagegen aus. , grauen zu Gebote stehenden Mitteln für die Rück-

Shn. Abg. Fritsch ist der Meinung, daß I Ladung der Gefangenen zu wirken, so beweiset der eS doch vielleicht empfriflenswett sei, die Nicht- mifd neue, daß es ihm nicht mir um Kritik bercditigung mancher Vorwurie der ^-esfentticy-1 an Maßnahmen anderer zu tun ist, sondern, kett gegenüber klarzustellen er stets auf neue Mittel und Wege firait,

Oberkonnstorialprasident D Nebel spncht .^ grvßgedachten Aktionen endlich sein letztes Ziel nochmals dagegen, hält es aber vielleicht tut I erreichen angebracht, daß man eine 2lenderung baten 14 [treffe, daß auch leichtere Fälle vor den Disziplinär- -------

Herickstshof gebracht werden müssen. uttö

Ter Antragsteller ist damit zufrieden, wenn iqiq

in diesem Mnne vorgegangen wird. Iiach l Gießen, den 13. Aug. 1919.

weiteren Bemerkungen wird der Antrag auf Grund Lebensmittel.

der Erllämngen des Oberkonsiftorrums für er-> ** Uuslandsmehl wird von Don-

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400 neuen »W genehmigte für di & den eistsvn ser sälen bis End bmitgestellt ivrd bantinb so stark, entferntesten die mögen. Eine em enrten auf Aum' Mge nnrb mit Zn breiter Ausft toformg für t Zur Linderung tx Missionen Zentne MoWaunfohle a mttdte BsMm herben sollen. 5 zudem bte schürfst furt konuneicke E

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