Ausgabe 
12.11.1919
 
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Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)

Nr. 265

Zweiter Blatt

Fühlbarsten, Fühltüpfel ustv., beobachtet,, die mit geeigneten Vollmach auch l'rfjon Srnnesvrgane genannt hat. | scharfer Weise vorgehen sollen.

die man

Fortsetzung 46

ton

Behördliche Anzeigen

An

An- II. Verkauf ^unbrrrfiräudifr

öV

Weinberg erwarb vor fünf Jahren den 8^ ner schweren Steinblock, der das Fossil u'.

Das Glück der andern

Original-No man von Erich Ebenstein.

Copyright 1916 by Ordner & Comp., Berlin W 30.

iNachdruck u-r* en.)

Zuchtver Sicherung insbesondere trächtige Ktaten mit Ein- schlnh der Veibe-frucht sowie Vlebverelcheriincen aller Art übernimmt unter qünst Äedtnguagen und 8U mähincn Prämien die von »ahlreichen landwirtschaftlichen Vereinen empfohlene ALieeelee Deeteefce Vlebrereicheraiis- GeteUechalt s.6, iw Berlin W. 51, AnUsber Straft« 31 Näherem durch die Sebilrektiail A. W atz. Fraoklarl a. Gwinnerttr. 32, Televbon Hansa 5i«L oder durch die be- ka inien Vertreter. Einige weitece Mit­arbeiter werden noch gesucht. (12813c

Doch sind sie im Vergleich mit tierischen Sinnes­organen überaus unvollkommen, und man sollte sich auch hier vor einer zu weitgehenden Ana­logie mit den Tieren hüten, da eben doch die Lebensziele der Pflanzen ganz andere und ein­fachere sind als im Tierreich.

In grobfrllchtiaen frucht­baren ? orten empfiehlt Aehn etntf V k. 5. bändert Stück Mk.4L. (ftrtne el Dön<r* Marburger StraKe «>7 xox'xtüXLcnwjxax

Mittwoch, 12. Novembe^^

Lüet

Professors Trevermann das schönfee Eren-

v ?:x ^erkaiu' ctrn &ar unter Vorlage der LebensnrrttLl..u^starte; für >ebv 'ßcrion wird em Paar ^.dzuyc au dgegeben. 12815B

t3>i<ten, len 11. 'Xoiemtcr 1919

OberbürsermasLr (Labensmftrcharnt).

schicktes Manöver fertig gebracht, bafc n1« rade nur zwischen ihm und seiner Tank: 13 Platz frei gerieten war. Torthin muf$to ft« hefla nun setzen. Vvll*

Man sprach wie gewöhnlich erst >otMW Verhältnisse, dann über das Wetter, IvenW aussiclten und allgemeine Ereignisse, . itaux

Haben Sic gelesen, (Gräfin, daß

einen neuen OkftütÄ>in?ftjr be lamme Nandte sich Fürst Zedern an seine Nqzb>i',^ Gräfin Wirbna. A

Ja, leider?"

Ihr Schützling Randau ist ot , Lurchge'allen?" !

von Lumve«, Eilen.Me. trtllce, önodieti, Pa- Vier, ^laiche«, gebe.

Maschinen. 97$

Louis Rot.ienberger Imnmfl T«U»k.lM

Aufgebot.

. Ter Vorstand der LogeLudwig zur Treue" in G letzen hat die Kraitlo-erNärung einer bei »mterzetchnetem Amtsgericht hinterlegten Haupt- -schuldvcrschrnbung vom 6. März 1857 über 5500 ^'Uden M-mäst Art. 18 ff. der Verordimng ge- jiajtlutie Hinterlegungen betr. beantragt.

T«, Beteiligten, die glauben, noch Ansprüche aus hiefer Schuldverschreibung zu haben, werden hiermit mifgeiorbert, diese spätestens in dem aus Mittwoch den 4. Februar 19 2 0, vormittags 10 Uhr,

Zimmer Nr. 6 vor hiesigem Amtsgericht angesetzten Auigebolstermrn geltend $u machen, widrigen- sallS sie mit ihren Anfprüchen ausgeschlossen werden lA8'08

Gießen, den 6. 'Jtoöember 1919. Hessisches Amtsgericht.

,,Ja .Ich wäre sehr frvh getoesen, hnnigen Menschen, der sa ein bitten los gelebt Hit, aber mit Pferden famos versteht, cn&id) unter gebt acht zu wis seiner Mutter wegen, die tinc Jugendi mir trat und sich deshalb <m mich w Fritz etwas zu tun. Und diese Stelle

Bekanntmachung.

Für Kric^besclsLdigbe und Rentenempfänger, die Auskunft in MÜitLrverfargnngsan.nflegenhrrtem (Rente, llnterstützuns-n, tmi.Iidx* Glieder, aNfw- Wbifdje Schirhe, Lazarettaufnahnren, Badekuren uhp. ) zu efthalden umnfdien, wird durch einen Vertreter der VersorgungSabteftimg der VcN'vr- gungsstellc Gießen am Donnerstag den 20. No­vember 1919, vormittags von 101 Uhr, in der Bürgermeisterei Homberg a. d. Ohm Sprech- stunde abgehalten. 12834D

Gießen, den 11. November 1919.

an Claus

JfajOT z. T. und Leiter der Denvrgungsabteilunjg

girlanden. kreuzweise schräg über die Tischfläch', in kleinen Abständen tun je ?troer Goldr'gentraube, die krön-artig zusammengelagt war, unter brwben.

Wirklich sehr originell!" sagte die Fürstin Zedern, die nicht leicht etwas lobb?, anerkennend Uekerhaupt ein liebes Ting, diese kleine Midesta! Ich habe nie eine Fran die einfachsten Handgriffe mit Fd viel vornehmer Grazie verrichten sehen. Schade, daß sie nicht für immer hier bleibt. Ich mag sie gut leiden, obwohl sie . .

Eine Bürgerliche ist," hatte sie sagen wallm, unterdrückte es aber nurf» rechtzeitig, als ihr Blick auf Mama Lasenstein fiel.

Modest«, die etwas entfernter an einem klei­nen Tischchen die Teeschalen füllte und Betty über» gab, tonnte die Sk>rte nicht hören.

Aber Harald, der sie mit einem stolz-freu­digen Lackeln emittiert hatte, warf den btonben Sregfriedskapf zurück und meinte lädjdnb:

Tas wissen Sie ja noch gar nicht, aXirdjk lancht, ob Fräulein Losenftein nicht für immer hier bleibt?"

Tie Fürstrn blickte ihn überrascht an.

S?! Wissen Sie es vielleicht, Walkern?"

Auch nicht. Aber ich schätze, es wird nur von Fräulern Losenstein allein abhangen. "

Er frjttt das letzte absichtlich fo laut gespvochen, daß auch M'odesta es hören mußte.

Magnus, der bisher noch nicht ein einziges Mal garugt hatte, Modesta anzusehen, warf nm einen raschen, gespannt.m Blick zu ihr hinüber.

Aber sie goß ruhig weiter Doe in ihre Tassen und zockte mit keiner Wimper bei Wolkerns Worten.

Als sie alle versorgt roaren, setzte si». sich still an tl/trn Watz. Eigentlich hatte sie für sich zwi­lchen ihrer Mutter und dem Grasen Wirbna ge­deckt und der Gräftn auch« die Sitzordnung fo angegeben. Aber Harald hatte es durch ein ge-

Au» StaM ttnö Land.

Gießeo, den 12. Nov. 1919.

Gießener Hochschulgesellschaft.

In der Hochschulaesellschaft hielt Professor Dr. Hansen einen Vortrag über das Empsin- dungsleben der Pflanzen. Es ist eine alte Frage, die, nachdem die Pflanzen als lebende Wesen er­kannt, die durch ihren Aufbau aus Zellen mit den Tieren übereinstimmen into ihnen artverwandt sind, immer von neuem sich aufgedrängt hat und jetzt der Lösung näher getommen ist. daß die Be­gabung der Pflanzen mit Empfindung festfteht Allerdings war die Zurücksührung aus die Seele unzureichend, ebenso wie die Annahme einer be­sonderen Lebenskraft. Die Pflanzenseele war eine bloße unbegründete Ueberttaaung des Seelen- bearisses aus der menschlichen Psychologie auf die Pflanzen und dieLebenskraft" gleichfalls eine Umgebung der Forschung Diese hat ergeben, daß die Empftndung eine Eigenschaft der Substanz ist, die alle Lebensoorgänge der Pflanzen Ernäh­rung, Fortpflanzung, Wachstum beherrscht. Das Protoplasma der Zellen empfindet alle Ver­änderungen der auf die Pflanzenwelt wirkenden äußeren Kräfte als R e i z, der zweckmäßige und lebensfördemde Bewegungen auslöst. Solche Kräfte und Ursachen sind Licht, Schrverkraft, FeuckLig- leit, mechanischer Druck usw. Ohne ihr Empfin- dungsvermögesl würden die Pflanzen außerstande sein, sich der Umwelt anxnpassen. Sie würden jebem ungünstigen Einfluß unterliegen müssen. Tie Aeicherungen der Reizbarkeit als Heliotropismus, Geotropismus, Bewegungen in Blättern und Fangarmen bei den imeltenfrcffenöcn Pflanzen bieten eine Fülle interessanter Beobachtungen und Forschungsausgaben, lieber die inneren Vorgänge der Empfindung wissen wir bei bett Pflanzen ebenso wenig etwas Genaues wie über die Vor­gänge in tierischen Nerven und Gehirn. Doch ist es ausgeschlossen, daß die Pflanzen wie die Tiere auch Gefühle und Vorstellungen haben, denn es fehlt den Pflanzen jedes Analogon von Nerven und Gehirn. Die genannten Erkenntnisse und

Aber im Korridor kam die Gräfin eilig auf iie zu.

..Luchste Modesta, wollten Sie mir ernst großen Gefallen tun? Wir bekommen, wie ich eben von meinem Fenster aus sah, Gäste, und bte Mamsell mußte sich nach Tisch mit heftigem Fieber zu Bett legen. Evelyn liegt auch, wie ich höre, imb das neue Stubenmädchen ist noch so ungeschickt Wollen Sie heute wieder mal Haustöchterchm spielen und Betty beim Tischdecken und Servieren über­wachen ?"

Was blieb Modesta übrig, als ja zu sagen?

Wo soll gegessen werden?" sagte fte mit feuer Stimme.

Im Garten unter ben Kastanien. Für uns Kafsee wie gewöhnlich, für die Fürstin aber Tee, und natürlich etwas Kräftiges für die Herren dazu. Tie Köchin weiß da schon Besck»ftd. Hi?r sind die Schlüssel^zum Wach.'-- jnb Silberschrank."

Sie klopfte Modesta freundtichi aif die Wange und versckwand, um die Gäste zu begrüßen, denen Magnus bereits entgegen gegangen war.

Eine Stunde später faß man gemütlich unter den Kastanien, deren weihe und rote Blütenrispen nie aufgeffafte Kerzen im Schein der untergehenden Sonne leuchteten.

Modestas Arrangement, die den runden Garten tisch mit Go berget und Blutbuchen zweiten geschmückt hatte, fand allgemeine Bewunderung.

Sie hatte die leuchtenden gelben Blütentrauben rinob um die tfttnte des Tisches an eine Gold- f^nur gereiht, von der sie frei über den weißen Damast herabhingen wie eine Bordüre.

Ztriscken den cinjdnen Sitzplätzen wurd: sie bunt; kleine Büschel Blut buchenzweige unter- brwben, die zugleich das Tischtuch etwas in bi* Vöyc nahmen. Von den ein-'lnen dunklm- sckeln zogen sich dann flache, bandartige Blätter»

d. Mainz, 7. Nvv Fm Monat August 1919 ftettic sich der Hasen bahnperkehr auf 4511 angekommene und abgegangene Wagenladungen. Ter.er-v.-rkehr betrug 99 811 Tomten, 2078 Tonnen weniger als 1918 Im September 1919 erreichte die Zahl brr Wagenladungen 6702. Tic Zuiuhr vu. Berg betrug 42 177 Tonnen, ju Tal EU 517 Tonnen, die Abfuhr zu Berg 12 957 Ton­nen, zu Tcl 23 5-11 Tonnen. Der gesamte Verkehr erreichte 99 192 Tonnen gegenüber 79 386 Ton­nen in 1917.

d Nieder-Ingelheim, 9. Nov Cbft- ntarTt. Es kostete in dm leu.tcn Tagen der Zentner hinten 6570 Mk, Tomaten 8085 Mk., Aepsel 50120 Mk, Birnen 50-90 Mk.

Rüsselsheim, 10. Nov. Aus einer be­deutenden Stt-tung, bi: der in Felde gesallrne Tr. Ludwig Opel le^twillig erricktck hat, wurde jetzt eineTr. Ludwig Op l-Ard itersiedlung" ins Leben gerufen, die Arbeitern die billige Erwerbung von Eigenheimen ermöglichen soll.

Kreis Vctzlar.

ra. Krofdorf, 9. Nov. Tie Volkszäh­lung vom 8. Oktober bitte für die Gemeinden der vereinig en Bürgerm<istcrei Atzbach-Launsbgch nachfvlg'ickes Ergebnis: Tie Bewolmerzadl txim Falwe 1910 ist in Klammern beincfüat: Atzboch 999 (927), lutrnbofcn 1335 ^125/ , Torlar 758 (7291, Gardmhftin 1018 (952), Kinzenbach 760 (724', Kwft-orf 1801, 6>l i'.'crg 394 (2163), Launs- brdi 736 (730 , Obenbru en 458 (450 , ^aizböden 52 1 503>, Vetzberg 417 < 405) und Wißmar 1535 (1592).

Htssen-Nassau. Hamsfererschüche.

X Schlüchtern, 8 Nov. Durch die Ein­stellung des Personenverkehrs auf den Eisen­bahnen ist die Hamsterei etwas eingeschränkt worden. Dafür sieht man jetzt aber auffallend viele Lastautos, die leer ankommen und sckpver beladen wieder kinzigabwärts rollen. Auch Schie­berei und Schleichhandel scheinen noch in Blüte zu flehen. Mit welcher Schlauheit gearbeitet wiro, beweist ein Fall, der sich neulich in Sterbfritz (Kreis Schlüchtern) ereignete. Am dortigen Bahn­hose bemerkte jemand, daß man in einen Waggon, in dem Pferde verladen wurden, Fleisch hinein« trug. Er benachrichtigte sofort die Polizei, der es gclana, 4 Zentner Fleisch, unter Stroh verdeckt, zu beschlagnahmen. Es war für Frankfurter Ge­schäfte bestimmt und wurde nun zur Deckung des einheimischen Bedarfs verwendet. Dem Vor­nehmen nach soll der Schieber, ein Händler ans Sterbfritz, dieses Unternehmen schon Ksters ins Werk gesetzt uno dabei immer dieselben Pferde benutzt haben, die zwischen Sterbfritz und Frank­furt hin und her befördert wurden.

= Frankfurt a. M., 9. Nov. Das Sen- ckenberg-Museum ist seit Samstag im 23c*.. sitz eines Schaustücks, das nach Müt-eilungen des |

bereihingen zu einer würdigen Feier. Zur Bekämpfung des Schleichhandels in Bensheim und Umgebung wurden von der dor- tigen Stadtverwaltung 30 Personen angestellt, eigneten Vollmachten ausgerüstet in

* Bei der Svarprämien-An leihe werden die Zinsen nicht jährlich ausgezahlt, son­dern sie locrben au-gespart und kommen [ei der Rückgabe des emmza'lten B.-trages zur Ans ah- liing. Da die Zin e:; 5 Proz nt beiragm, so b ingt jedes Stück von luOO Mk. jährlich 5) Mk Zin en, die ohne jed.n Abzug ausg.-zahlt n-erten. Sie un- terl.egen im Gegen.atz zu den jährlich au'gc ablten Zinsen anderer Anl iben rve^er der Einkommen­steuer noch der Kapital rtragsstcuer. T.ese Steuer­begünstigungen bleiben bis zur vollstänoinm Til­gung der Anleihe bestehen und können nicht auf­gehoben werden.

** Hohe Belohnung. Um bnn blühenden Branntwein schmuggel unterdrücken und dem überhandnehm'mden Betrieb von Geheim- br enncreien wirksam cnigeoentreten v.\ kön­nen, hat sich die Monopolr^nxilmng cmtichloffen, hohe 23elobmmgcn auSzuß-tzen für alle bie.cnigcn, die derartige, die Allgemeinheit in hohem Maße schädigende 23ergeben aufdecken ober deren 2luf- deckung ermöglichm.

Landkreis Gießen.

Li ch, 9 Nov. Am 6. November sprachen für die Deutsche demokratifche Pattei Pfarrer Weidner (Ober-Laiss und Part«-is kretär Hel­ler (G eßen) vor ein'-r großen Zuhöre fchaft. Pfar­rer Weidner verbreitete sich in nabeju zweistün­digen Austührunaen über die allgemeinen poli­tischen Zustande. Er hob besonders die Dortrcfflicfxm Leistungen des Bauernstandes während teä Krie .es hervor und zeigte wie der 23auernstand in Zukunft feinen Aufgaben gerecht werden forme. Er ver­urteilte schart die Agitation des Hes:ifck;en 23anern- bundes und suchte darzulegen, daß der mittlere und kleinere Bauer eine reckst« Vertretuna nur rr dem Deutschen Bauernbund vorfände. Zirm Schluffe verbreitete sich der Redner über Volksbilduirg, in­sonderheit über die Weiterbildung der Jugend.

Starkenburg und Rheinhesfen.

rm. Darmstadt, 9. Nvv. Für ein und eine halbe Million Mark unverzoll­ter Tabak wurde dieser Tage durch die Steuer­behörde in Bürstadt festgestellt und beschlag­nahmt. Die Stadt Bensheim a. B. begeht nn nächsten Jahre die Feier ihres 600jährigen Stadtjubiläums und beginnt demnächst die Vor-

Wahrnehmunaen der äußeren Veränderungen wer­den bei den Pflanzen durch die Reizbarkeit ihres Protoplasmas erregt, wodurch die Pflanzen nicht wie das Tier zu Handlungen veranlaßt, sondern unmittelbar durch die äußeren Ursachen gezwun­gen werden, das für sie Nützlick>e oljnc Bewußtsein zu tun. Bon besonderem Interesse ist es, daß das Empftndungsvermögen nicht nur den höheren Pflanzen, sondern in gleicher Stärke auch den niedersten Organismen, wie Bakterien und Algen, sowie den Fortpflanzungszcllen von Moosen und Farnen z-ukommt, die gewissermaßen einen chemi- sck>en Sirrn besitzen, der jedoch nicht mit unserem durch Nerven verrnütelten Geschmack zu vergleichen ist. Für die Aufnahme der Reize hat man bei manchen Pflanzen besondere Aufnahmevorrichtun­gen, wie p-'-"' ' r-

und scheufte es d. m Senckenberg-Mu eum. der Präparator Rump in fünf;ahn )tc müL_ W.-ife das Tracka»on aus dem Oleiocin me»* ausgemeißelt. Em in 9Z uvork ausgesne Ites H don erreicht nicht annähernd bi. Schänd Frankfun er Esemplares, von dem noch gros der Haut und der Inhalt des Magens sind. Tw^er wird f<xd.n unter udjt.

X Hanau. 7. Nov. Tic StabtoeCB ncten haben den städttschrn Beamten, L» Angestellten und Arbitern die gleiche Sc fungsbeihilfe wie den staatlichen B, bewilligt. Tie D ckung di fer Aufgabe ireldfl 750 000 Mft betragt, s ll durch natbtragji ethebirbc Steuern erfolgen. Ta die Bfe (st'ommuniften und Sozialdemokraten > gift'* den Anttag annahm, bte den städtifcch.n Ar. kürzlich getvähr.e öcfrf>y hinqdb i: ilfe von 2 t für Verheiratete und 150 Mft für Unverhe» nicht in Anrechnung zu bringen, sind die tW und Angestellten zu kurz getomnitiL Um | Ausgleich zu schaffen derg.stalt, daß die Be5 und Angestellten den Arbeitern in ter Höh Beschaffung-beihilse gl ick»grstellt werdcit, soll die Gerwl.s- und Lohnregu i.rung.koinmis>io> biocr Sache befassen. Für bte Erlwnuw 10 Jrtcinnwbnurajbäuem bcivüIi^TWbic Ä verordneten 251 250 Mk.

X Schlüchtern, 10. Nvv. Die Le» de- hiesigen .>dreis^ZkranvnrhauseS ist dem S« arzt für Chirurgie Dr med. Enrst E l c m i der 4'/, Jahre als Assistenzarzt in der diu l'djen Üniversttätsklinik Gießen tätig war, tragen worden.

rate f? paffend für ihn gewesen!" » z) $ Na, Rftholzen ist ja eigen(flüb A«.

gmses Gestüt!" <

Tas tut nichts. Die Stelle »ist

tiert 2Iber natürlich muß mir au nieder ein Erzherzog feinen Schütz.ing ddode fetieben! Es ist zu ärgerlich!" ' 11

Wte heißt denn beefer Pvotegö?" Cbrrleutnant iöomell. Ein fimHIP leutnant nur nichts werter.' Sein - 'S sich beim Erzherzog, der Regimentsm'^' persönlich- für ihn verwendet haben, als',^?' Herzog kürzlich inspizieren kam Mndauß^r, fchrm Rittmeister gewesen . .

(Fortsetzung folgt.) "y

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ö-rcilüillige ^erfteigt^

Freitag den 14. November d.

*'/« libr, versteigere Ich im flutirnae in u , ilvaft znmIMau, Ncnttadt 55 babier: jUD 2 Paar ruch-Hauoschnbe ((»rönc 41 und 41 Kinde»'Segeltuchspangenlchiibe ((9röbe 30. s» u. 34), 1 Paar Kalbleder Damenschnde tHandarv Größe 38), 1 Paar Damenstieiel lDandarvelt, Gr ' 1 Paar Lackioanaenschulle (Größe 42i. 18 P< Damen.Werktaassclnnirschuhe st^röße 3', 37, . 1300 Paar 2d)ubriemert 1 Paar V»d*uflfiieiel yerren, ferner 2 aetraaene Herren-«rbeitftanzL 1 4.rillanAUfl, 2 Paar Unterboten, l graue Miln« Me. 3 vernben, 2 Arbeitsktilel. 2 Herrenbl 2 Damenhüte, 2 Paar Lederbandschube, 3 M bemden, 1 Wasserwaae. 2 I'anienubtfetten, 2 al ?ntnflc. verschiedenes AlaurerhandwerkAzeua a viele andere Gegenstände. 1M

fOrrftrigerunn bestimmt. «1 venler, Gerichtovollzieber, Babnvoistrahe 291

Bekanntmachung.

Ans der Minna-Keil-Bogt-Stif- Jahr 1919 drei Gaben von le 70 Mark an drei m Gießen wohnhafte, wür- dtge intb bedüntige Handwerksmeister oder Witwen von Handwerksmeistern, enangelifdKr Kvnftsfion. Sit vergeben. Bewerbungen find bis längstens S?J^DC5ber 1 5vbcun fttotildxn armmimt, »Ilerweg 9, cuijureubcn.

ra J?111 r rJiÜ bständige Handwerker oder

Wttwcn selbständiger Handwerker können berück- suhttgt werden. 12807L

Gießen, den 8. 'JZoocmber 1919.

T<r Oberbürgermeister (Armenverwaltrng).

ncr Art auf der Welt fein dürfte. Es ist er- Vogeleck» seaus drm Geschlechte der Tin"® Tas fast fünf Meter lange Tier mürbe r1, reren Jahren im fossilen Zustand im no-^k kanischen Tertiär aufg.funbcn, und zwaryab Lage, in Der es im Kampf mft einem noch ubu Gegirer den Tod gesunden hat. Geheimt

Reue und Verzweiflung packte ihn. Was tonnte fie denn dafür, daß feine Liebe gftorben und sein Herz sich einer anderen zugnvandt hatte?

Sie war ja wohl immer dieselbe geblieben, die fte einst war. Nur er war blind gewesen .

Unsicher tastete er nach ihrer Hand.

Vergib, Evelyn! Wir sind heute beide er* tegt . . . wir wissen kaum, was -vir tun und reden, Laß mir Zeit! Morgen . . . später . . . es wird Ivolfl alles wieder gut werden!"

Ja .... bis wir Mann und Frau find," antwortete sie, shn anzusehen, und entfernte sich, um ihr Zimmer aufzusuchen.

Er starrte ihr nach, und eine Stimme in ihm schne unaufhörlich, als wolle sie mit Gewalt alles übertönen:

Ehrlos? Wortbrüchig? Nein, das durfte nie­mals sein! Lieber zugrunde gehen!"

Arn Nachmittage kamen Gäste angefihren Tie Fürstin Zedern mit ihrem Monn, Wirbnas und Hanld mit seiner Tante auS Swönau.

Zcderns und die Schönauer kirnen zugleich

Als der erste Wagen anfuhr, schreckte Niodesta, idu: m halber Betäubung regungslos am Fernster stand, empor. Gäste? Heute? Ta ivstlte sie lieber, fahrend unten die Begrüßung sdaitflind, rasch durch die Hintettür entschlüpfen, um nicht etwa geholt $u werden.

Es sck-ien ihr unmöglich, heute mit fremden Leuten gleid^üttige Phrasen zu wechseln.

Bekanntmachung.

Aus der Stiftung der Ludwig Theo­dor F e l s i n g Eheleute zu Gießen find die 6teSiübrigen Zinfen, und zwar 180 Rtt. an «bn xn Gießen geborene würdige Arme und 36,22 Mk. an fünf würdige Witwen zu gleichen Teilen zu vergeben.

Anmeldungen hierzu sind bis zum 25. No­vember 1919 auf dem städt. Armenamt, Aster­weg 9, einzureichen. 128068

Gießen, tunt 7. November 1919.

Ter Oberbürgermeister (Armenverwaltung).

Wildablieferung.

Es nitb darauf hmc» nftesen, daß bte Bevvrv- nung tum 27. Juli 1918, betreffend den Verkehr fiftt Wild^ iwf) in Geltung ist: es w^d erfutbi, ben der Stadt zustehenden Strer-enomteü an den städtischen SckLachtl»f abzusenden.

Vergüt werden außer den Frachtauslagen die zur Zeil Lcftcivnten Höchstpreise:

für Rebe mft Decke, für das Pfund Mk. 1 80, für Hasen mft : für das Stück Mft 8.50 Außerdem toerden für icdcs Reh M k. 2 2,50 und Für jeotn Hasen Mf. 6, als Ausgleichfür die Steigerung ber Preise für Tecken und Felle bezahlt. 12814B

Gießen, den 11. November 1919.

Ter Cberbüryrmeifgr (Lebensmittelamk>.

Zchnh-Verkanf.

,konrmen in der TurfthaNe der Dtadtm-ft>- chensck'ule Wew-AnlaM, aetragene, gut r t - barierte M i lr t ä r s chn ü r s ch u he zu m und Stiefel 1 L 7r< 1 L? 0 pro Paar - um Berfauf.

q. STb^ibe geschieht w.e folgt:

Yin tnnernoen Ernwvh.un, die dem Bezirk 10 an- g evren, am Tarmerstag. 13. November owientiKn EnMw'b.vr, die dem Bezftk 9 an- E Freitag. 14. 'JhaDcmber.

Vln twrrrwen Gantwbner, die dem Bezirk 8 an- yboim, am ^amstag, 15. November unD jlixTT an Hiebe mit den Ansonl^lmchstoben A-Mwmnüag; non 9-12 Mv und A-^nach- mi.tfig5 txm *.4 llhr. ^amslag t»m 15 <lto- oernber fmbet iw AusMÜe txm A-Z tvn 9 bis 1 unr statt.

l(ird>e und Schule

H. Allendvrf a d Lumda, .i' Nvp. \ hiesige Ziceigverein des Eva n ^el i r u»n B u des 'ttdt beute für diesen Winter sein erst Familienabend ab, der dem Gedenken ntimu-t war. Nach einer einleitenden ^er des Vorsitzenden Tr. Kuntz, der auch da rt nort sprach, hielt Lic. Piarver Jäg.ii interessanten Kortrag über die Leipziger >> tation. Verschönt nurdc der Abend dur^nd Lftder, die der NlLnnergesangverein unter w »eines Dirigenten, des Lehrtrs Schmidts Vortrag brachte.