Ausgabe 
12.9.1919
 
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BMD-WMUHEIW

Lieferungs fcn auf A:

Ludwlratraße 13

Telephon 65

Frühstfickskarte.

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öehörbliche Anzeigen

Walter

Niihrnrittel Ausgabe

Inhalt 4

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Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).

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Ernst Hupfeidsche Weingroßhandlung

Hervorragende Weine. - Versand nach auswärts.

tu zehntausend Mark ober mit einer dieser Stw- ren jtnb mit Einziehung der verbotswidrig gc- broick<nen Vorräte bestraft. Tie Verordnung trift mit dem Tage der Verkündung in Kraft.

Die Ausfuhr von Hafer aus Gemein­den des Kreiies U ohne kreisamtliche Genehmigunicr verboten.

Da JLIudnlmn enorm gestiegen ist, lebe ich nnr noch bis zum 18. September diese

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▼an Baerle * Co., Worms a. Rh. 6egr. 18S8.

Solid'1 Elsässer Stoffe, ohne Appretur

Meter en Mark 8.00 nr.d 9.5Q

----- Eine kflnstlerische Sehenswürdigkeit a= Huplelds Privat-Hotel** Stal lang. Autohalle.

Hupfeld's Diele*1

Täglich abends: t rstklass. musikal. Darbietungen.

Naohmittagstee Konzart.

Hupfelds Weinstuben1*

Nirchliche Nachrichten.

Israel. Religionsgemeinde. Gottes- dimst in der Synagoge (Süd-Anlage). Samstag, 13. Sept. 1919. Vorabend: 6.15 Uhr. Morgens- 8.30. Abends: 6.50 und 7.30.

I ' rael. Religio ns - Gesellschaft Sablmtieier den 13. Sept. 1919. Freitag abend: 6.15. Samstag vormittag: 8.00. Nachmittag: 4.00. Sabbatausgang: 7.30. Wochmgottesoienst: morgens 6.30, abends 6.00.

Turnen.

* Feldberg-Turnen. Nach dem jetzt ft'stgestellten Ergebnis errang der Männer- Turnverein Gießen folgende Preise: In der Oberstufe unter 700 Mitbewerbern Hans DH6t dm 13. Pr.; in der Unterstufe unter 660 Mitbewerbern W. Wenzel den 7 Pr, W Flscher den 10. Pr., L. Hering den 19. Pr.'

Heu eingetroffen i Solide Hemdentuche per Meter M. 7.50 und M. 9.75 Frstz S^owaek.

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Achtung!

Zwefschen, Tomaten zum Einmachen, Rot­kraut, Gurken, Zwiebeln und KUrblsne. Verkauf Samstag von 7 Ubr am Arandvlatz. Eingang Botanischer Garten. 10509

Frosch, Neustadt 19, Telephon 2133.

Letzte Nachrichten.

Der Streit um die deutsche Verfassung.

Versailles, 11. Sept. (WTL.) In bezug auf die Antwort des Obersten Rates der Alli­ierten aut die deutsche Note betr. der Abänderung des Artikels 61 der Neichsverfassung agt Saint Bribe imJournal", dieses Mal springt die Uneinigkeit in die Augen, selbst nach der fünften Beratung, die gestern in St. Germain

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sind. Tagisord- Zukunft.

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»ILDerfammhntti. Ti cinilKtmer, M b i ikvat-iekretär, MdL 'Olitif sprechen. ' "

Aus dem rlmtsverkündtaungsblatt.

m D^ö A m ts Verkündig ungSblatt Nr 86 vom 11. -September enthält: Bekannt- machung Nr. F. R. 260/8. 19. K. N. A. betr. Mfta.laure. Verordnung über Lieferungszu- scklage für Brotgetreide und Gerste und über Be­schränkung des Ausdrusches von Hafer. Vom 1. Leptember 1919. "Verbot der Haferausfuhr.

^ftlve^.^haltung. Herabsetzung der Rind- und Änlbftetl'chpreise. Erweröslosenfttrsiorgr. ^'euerstStteuver-eichnissc und Abäntecung des Rc- gulattvs über Reinigung der Schornsteine. A^'^katarch unter dem Rindvieh der Gemeinde ^.ang-Göns. Räude. Feldbereinigung in der Gemarkung Lumda, Kr. Gießen Feldbe- reringung Rökl-g.-s: hier: II. WsclMtt.

Schweinehaltung und Hausschlachtungen.

Scherdekatarrh ist unter dem Rindvieh dec Gemeinde Langgöns festgestellt. Die vom Krcisveterinäramt Gießen verfügte Sperrung des Faselst alles wird bestätigt. Die bei einem Pferde des Weißbinders Konrad Keil hier, Weidengässe Nr. 7, auögebrochene Räude ist erloschen. Dle angeordneten Sperrmaßnahmen sind auf­gehoben.

Tienstn ach richten des Kreisamts. Ludwig Schneider aus Allendors a. d. Lahn wurde als Orts- und Polizeidiener dieser Gemeinde eidlich verpflichtet. Heinrich Kappes II. von Grimberg wurde als Nachtwächter' dieser Gemeinte eidlich verpflichtet.

Organisation fei fehlerhaft, sondern die laut* Nirtschaulichen Btttrauensmäniier seien vielfach

*,tri)^e,rTt. KW gewachsen. Ministerialrat ftilrephake berichtete iroch über die Bemühungen der ,l);||i)tfen Regienmg, um Belicferinig> des Wernbaues mit Zucker durch die Landeszuckerstelle, rann aber reine großen Hoffnungen machen.

Die bei den Kleinhändlern der Stadt Gießen bestellten Waren für Septem Ver 1919 kön­nen von Montag den 15. d. M t s. ab gegen , kwrlage des Bestellausweises zur Nährmittetkurte bitf uni) Abgabe der NährmittelmarÜe Nr. 9 (Scch-- I'Mber 1919) in Empfang genommen werden. Es eft,allen:

vermischte-.

dta. Sicherheits-Stoßtrupps. Aus Kassel wird beritfjitet: Tie Stadttvelw (Ein­wohnerwehr) hat Stvßtrupps eingerichtet, die Mit Stahllrelm und Nakftampfmitteln ausgestattet rnd, und so, wie im Felde die Gräben, ganze Ltraßenzüge aufrollen können. In den letzten Tagen wurden mit solchen Stoßtrupps verschie- oene Viertel gesäubert. Eine Anzahl Verbrotfier trurten bei dieser Gelegenheit ergriffen.

Spitzbuben, die etwa 2530 Jahre alt sind, waren mit Revolvern und Messern gut ausgerüstet und treiben sich schon längere Beit räubernd und Plündernd in hiesiger Gegend herum.

= & a tf) e n b u r g , 11. Sept. Tem sielen- iährigen Stfchler Hein in Luckenbach zerriß eine explodierende Patrone eine Hand und ein Aug.'.

X. Hanau, 10. Sept. Aus den Beständen der Garnisonverwaltung in Hanau sind erhebliche Mengen von W ä s ch e g e g e n st ä n d e n abhanden gekommen. Der Wert dieser Wäsctestücke beziffert sich auf etwa 400 000 Mk. Ferner ist festgestellt worden, daß ein Teil dec gestohlenen Wäiche in Frankfurt a. M. zum Verkauf gekommen ist, sün d^rsonen ftrld bereits in Haft genommen, auch etwa 1000 Bettücher konnten wieder zur Stelle geschafft werden.

. y'.ß j m b u r g , 11. Sept. Bei Eschhofen wurde der 44iähnge Ingenieur Rose aus Königsberg von einer Lokomotive überfahren und getötet.

- Klein Handelsgeschäft? haben die ver-

ckiriahinten Marken bis spätestens 3. Ok- wber 1919 dem Städtischem Leebnsmittelamt, 43niner 11, etnjurvidjen, unter Angabe dec nicht wgcholt.m Warenmengen.

. Dec Minoerkausshüchstpreis beträgt: das Pfund Grcctz 48 Pf

Haferflocken 62

" Teigwaren aus 80°/° Mehl 66

Paket Keks 39

Gießen, den 11. September 1919. 10501B

Erwerbslosenfürsorge. Die Bestim­mung des § 9 Abs. 2 der Rcichsverordnung über dce Erwerbslosenfürsorge soll den Arbeitnehmern dre vorübergehend nicht voll beschäftigt iverdeu rönnen, einen Anreiz geben, auch bei beschränkter Arbeitszeit und geringerem Verdienst die Arbeit fortzusctzen, den Arbeftnehmern aber, die zeit­weise unbeschäftigt bleiben müssen, die Erwerbs­losenunterstübung sichern, ohne daß sie zur Ent- lafsung zu komme^ brauchen, wobei ihnen dem­nächst die Aussicht auf spätere Wiederbesch-äftigung bei ihren bisherigen Arbeitgeber bleibt. Da hier­nach 8 9 Abs. 2 sich als Sonderbestimmung gegen­über den allgemeinen Vorschriften darstellt, so rst die Frage der Bedürftigkeit nicht zu prüfen, mag cs sich um Männer oder Frauen handeln. Auch § ( ist nicht anzuwenden, da eine verschiedene Behandlung zwischen Männern und Frauen un- berechtigt erscheint, weil sich auch für Männer hmslchtlcch der Unterstützung im Falle des tz9 Abs. 1 und 8 9 Abs. 2 Ungleichheiten ergeben. Ebenso ist ein Zurückgreifen auf § 6a ausge­schlossen. Jedoch darf nach der ausdrücklichen Be-

KriegSgefangenenheimkrhr.

Heute vormittag gegen 10 Uhr traf auf dem hies'gen Bahnhof ein Lazarettzug mit zu- rückkehrenden Gefangeiren ein. Zum Empfang hatte sich die Militärkapelle des Reichswchrregiments eingfinnbcn, die die Heimkehrenden mit vater­ländischen Weisen begrüßte. Dr. Schneider, dec Vorsitzende der hiesigen Ortsgruppc vom Roten Kreuz, hielt eine Begrüßungsansprache. Rote Kreuz-Schwestern besck-eukten die Insassen d.'s Transportziwes mit den üblichen Liebe-gaben, wie Schleiichen, Blumen, Zigarren usw. Tie Gefange­nen zeigten sich sehr erfreut über den Empfang. 109 Mann und 2 Offiziere marschierten unter Glackengeläute mit Musik nach dem Durchgangs­lager. Etwa eine Stunde später fuljr der Zug in der Richtung Erfurt toeiter. Tie Zurückgekehr­ten .befanben sich zuletzt in französischer Gefangen- schatt: sie kamen aus der Gegend pon Lille. Da die Franzosen sich mit der Heimsendung unserer Gesangeuen im allgemeinen vorläufig noch sehr -urückhalteud verhalten, ist es doppelt zu be- grüseu, wenn schon jetzt ein, wenn auch nur kleiner Teil unterer in französischen Händen schmachtender Brüder erlöst wird.

stimm UN g des §9 Abs. 2 an Arbeitsverdienst und Erwerbslosenunterstützung zusammen nickst mehr als der Betrag des bisherigen Arb.'itsvcrdienstes bei voller Avbntszeit getvährt werden. §9 Abs. 2 streift auch dann Platz, wenn die vorübergehende Beschränkung ober Einstellung der Arbeit länger als eine Woche dauert. Die Anführung der ^Ka­lenderwoche" in 8 9 Abs. 2 hat lediglich den Zweck, bk Berechnung der Unterstützungshöhe klarzu- ft lten.

Llefecunaszuschsäge für Vcotge- tretde und Gerste. Für Brotgett-eide (Rog­gen, Weizen, Spelz Dinkel, Fesen, Emer und Ecnßorn) und Gerste aus der Ernte 1919 wird, wenn die Ablieseruirg vor dem 1. Oktober 1919 erfolgt, ein Lieferlmgszuschlagi von 150 Mk. und, wenn die Ablieferung vor dem 16. Oktober 1919 erfolgt, ein Lieserungszuschlag von 75 Mk. Tür btc -t-onne bezahlt. Tie Landeszentralbehörden können für die Teile ihres Gebiets mit Rücksicht aus späte Ernte .mit GenelMigung des Reitf>S- ernährungsministei-s die im § 1 bestimmten Fristen bis zu zwei Wocheir verlängern. Sv.veit Brot­getreide und Gerste aus der Ernte 1919 vor In­krafttreten dieser Verordnung auf Grund der Reichsgetreidvordnung für die Ernte 1919 abge- iiefert worden ist, hat der Lieferer Ansprrrchl auf Nach,zahlung des bis xum 1. Oktober geltenden! LteferungszuschlagS. Tie Lieferung>Szuschisäge dür­fen auf Antrag auch iroch nack)i Ablauf der Fristen gezahlt werden, soweit die Wiefening des recht­zeitig ausgedroschenen Getreides aus Gründen, die der Lieferer nicht zu vertreten hat und die außer­halb seines Betriebs liegen, nickst rechtzeitig hat erfolgen können. Ter Antrag ist nur inpivcit zulässig, als die Ablieferung innerhalb zwei Wockien nach Ablauf der Fristen erfolgt, und muß gleich­zeitig mit der Ablieferung bei dec Stelle gestellt werben, au die die dtblieferung sbrttfindet. Haser darf ins zum 15. Oktober 1919 nickst gednoschen werden: der Kommuualverband kann auf'Antrag im Einzel fall aus brntgenben Gründen Ausnahmen zulassen. Zuwiderhandlungen pxrdeu mit Gefäug- nis bis zu einem Jahce und mit Geldstrase brs

mit Deckel zu M. 55.00 gegen Nftchnnhme (Beding, ist, bei Bestell d. Inserat miteinzus.).

Arzgnet Senthe, Holthanwcn 1M(n

bei Plettenberg 1. W.. Herscheider Straße,

' siattfcmd, konnte btt Oberste Rat noch keine Ent- 1 lu.emung tveften. Bon diesem augenfälligen Un- : vermögen IPrach gestern ein amerikanisck>cs Blatt und erklärte, daß Frankreich alle Welt gegen jcch bäte.,Tre>e Mitteilung sei ütertricten. Jtaiinl : und Japan batten ihr Desinteressement an der Frage erklärt. Ter Widerstand komme, was nur 3u wahr sei, von den beiden angelsächsisckx'n S'ra

Vx umso bedauerlicher, als man d.durch Cfefabr laufe, schon im Entstehen alle Ausfühnma^ Möglichkeiten zu töten. Es nütze nickst, die Biue." vor die Augen zu nehmen. Tie Deutschen sähen klar und sie brauchten sich nickst viel Stüte zw geben, um die Schwäche Frankreichs zu ertenuen Xa^ Blatt meint, eS fei gleichgültig, ob man eie ܰit Balfour redigierte Note annehme und vb Teutschland sich bereit, erklärt, den Artikel 61 auszumerzen. Man wisse in Berlin doch, daß die angelsächsischen Staaten gegen jede Ausdehnung btt Besetzung der Rheinlande seien.

Paris, 12. Sept. (WTB.) Havas. Ter Temps" saat, daß in einer Note, die der deutschen Delegation in Versailles am Donnerstag über- geliert wurde, die Alliierten die Erklärung der deutschen Regierung zurückwiesen und den Grund­satz der Aufhebung des Artikels 61 ter deutschen Verfassung, der tem eventuelleir An^- schluß Oellerceichs an Deutschland Vorsicht, auf­recht erhalten.

Amsterdam, 11. Sept. (WTB.) Tas Ren- tersche Bureau meldet aus Paris vom 10. Sep­tember: Ter Oberste Rat beriet über di: Antwort auf die deutsche Note mit Be­zug aut bi: Entfernung des Artikels ßl der deut­schen Berfassmig. Er kam zu der Ansicht, daß die teutstf/tti Bürgschaften unzulänglich sind und die deutsche Negierung bevollmächtigte Vertreter nach Paris entsenden muß, die das PvotoVall unterzeichnen, worin alle Ar­tikel ter deutschen Verfassung, die mit dem Ver­trag unteteinbar sind, für null und nichtig er­klärt werden. Tiefes Probokoll muß ebenso wie ter Vertrag von der Nationalversammlung rati- fizittt werdett.

Entsendung deutscher Arbeiter für den Wiederaufbau.

Berlin, 12. Sept. LautLolalanzeiger" haben die Versailler WrbanMungcn üb:r den Wiederaufbau zu einem Uebereiukommen über die Entsendung von Arbeitern geführt.

Scheidemann in Kassel.

Kassel, 11. Sept. An die Rete Scheibe­manns schloß sich eine lebhafte Diskussion an, in der sich ein starker Anhang der Unabhän-. gigen bemerfbar machte.

Die Parteikasse der Unabhängigen bestohlen.

Berlin, 12. Sept. Wie demLokalnnz." berichtet wird, sind bei der 11. S. P. in München nach einer Mitteilung des Aktionsausschusses 3 4 000 M k. aus der Parteikasse unter- chlagen. Davon hat ein Genosse 16000, ein anderer 8000 Mk. unterschlagen. Das Geld war unter der Arbeiterschaft eines Münchener Groß­betriebes gesammelt worden. Auch unter den Kommunisten Münchens hat ein Vorstands- genosse glatt 32 000 Mk. unterschlagen.

Französische Schieber.

Berlin, 12. Sept. Nach den Morgenblät-- tcrn wurden tn ter letzten Zeit mehrere fran­zösische Offiziere, darunter auch ter Sohn des Generals Andlauer, nach Frankreich zu­rückgeschickt, und zwar wegen allzu großer Beteili­gung an dem Saarbrückener Schieberhandel, besonders in Fett, Oel und Seife nach tem rechten Nheinufer.

Schutzmannsstreik in Boston.

Boston, 12. Sept. (WTB.) Gestern abend kam es infolge eines P>oli z e ia u S standes zu writeren Ausschreitungen. Es wurde eine starte Truppenabteitung zur Wiederherstellung ter Ordnung aufgebvteu. Bei den Straßenkämpfen wurden drei Personm getötet und mehrere ver­wundet.

a u s loe d von mornn Auilernprinzessi!!" g acheführt.

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^Vt. Bei einer getont tWng mürben auf,tm lickt. Kn Nwmb*.v M Man fannjitrnad) doa 5010 M.

bei großen Mw.t scheinbar gar knne M . n nicht darnach «fragt, nnähernd den boiüi an- rt

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? 11. 6eX Mtfr sf« Rödckheim haben w.t ilt

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Bl., 11. Ävt. Der 6ot- Mikschaftlich iusainE miaibnen, Geivcckschoit^ -r. ist nach UnlerschiagM : Verbandsgelder flM

12. Sept. W kurz M iharinenümn in 5tw Höhe bewohnt. Dir da- , nut ungern b« tt t Der Turm mfte abe m damals geräumt iw henheimer timn wN uväcbtersamte.

m höchste Wohnungsn». ^LenmRäme^ iinben merten. W n> E des srüterrn » für ein iimgro EheM uisick ideal feut)

Verhaftet MM Xtiae Männer, dce t&S&B

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Auf die gelben Karten (A): 250 Gramm Teigwaren.

Auf die roten Karten (B):

250 Gramm Grieß oOO Gramm Hafcrflocken w 1 Paket Keks.

dre blauen Karten (C):

MO Gramm Teigwaren . 250 Gramm Haferflocken.

80 September 1919 her*

9 (September 1919) rhre ® ü 11 tgfeit.

Die Geburt eines gesunden Jungen zeigen hocherfreut an

Robert Drescher u. Frau Erika

geb. van den Dongard.

Gießen, den 10. September 1919.

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Aur die betreffende Bekanntmach­ung im Amrsverkünbigungdblatt Nr. 86 sei beson­ders aufmerksam gemacht. Darnach muß sofort die Boranmcldung aller für die diesjährige Haus- stfstachtung bestimmten Schlveme erfolgen. Durch die Voranmeldung erlangt ter Besitzer noch nicht dre Genehmigurrg zur Vonmhme feiner Hausschlach- fung, vielmehr ist diese, mte im vergangenen Jahre ter ter zciständigen Bürgermeisterei in Gießen ba tem Oberbürgermeister zu beantragen. Ucber den Hausschlachtungsaiitrag entsck)citet sodann das Krersamt namens des Kommunalverbands. Die im vergangenen Jahre erlassenen Bestimniungen sind noch yültig, eine Abänterung ist noch nicht erfolgt. Herabsetzung der Rind-- und Kalbfleischpreisc.

Infolge der Aufhebung ter Bewirtschaftung per Läute sind diese innerhalb ganz kurzer Zeft rm Preise außerordentlich gcsttegen, so daß ein :*y,®Vtl>er^^n'5 -wischen tem Einstandspreis des Schlachtviehes und tem Fleischprcis entstanden rst. Für Rindshäute wird jetzt pro Pmnd 8 bis 12 Matt und für Kalbshäutc bis 15^ Mark pro Pfund bezahlt, so daß ter Mehrerlös für eine Rrndshaut 300 bis 600 Mark, für eine Kalbshaut etwa 100 Mark beträgt. Um einen Ausgleich ru schaffen, hat das Lontesernährungsamt an­geordnet, daß die Preise für Rind- und Kalbfleisch klnt sofortiger Wirkung bis auf weiteres um 1 Mack pro Pfund gesenkt werden. Damit ist bei Rrndcrn Unterschied ungefähr ausgeglichen, bei Slältern öerbleibt von dem Hauterlös noch ein Rest, der dem Erzeuger in Form eines Zu­schlages zugute kommen soll. Tie Biehhandels- verbände sind deshalb ermächtigt, mit sofortiger Wirkung bis auf weiteres für jedes Kalb einen Zuschlag für die Haut in Höbe von 40 Mark an den Ablieferer auszuzahlen und tem Empfänger in Rechnung zu setzen.

*

Milchsäure. Die von den Kriegsministe- reen oder den Militärbesehlshabem erlassenen, ten Betroffenen namentlich zugegangenen Verfügun­gen, betreffend Veschilagnahme und Meldepflicht von Milchsäure wird mit Wirkung viom 21. Aug 1919 aufgelwben. /

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Vie Tagung der hessischen landwirt- schajtiichen Senosienschasten.

Tarmstadt, 11. Sept. Als Abschluß ter Lagung wnd bmte vormittag im Rummelsbräu unter dem Vorsitz des Gutsbesitzers Beiser- St. Johann die 29. ordentliche Gene- -alversammlung der Zentralgenos- se n l cha f t statt. Nach tem GesMftsbericht tes Ä^'^rs Berg sind im Laufe tes Jahres 1918 V. G.-nvsßmschäften beigetreten, so daß ter Mit- nlifterUanb am Ente des Jahres 282 mit 363 lR'lchäjlc-an teilen und 363000 Mk. 5)aftsumme be- träat. Weitere Genossenschaften traten im Laufe Efts wahres bei. Ter Gesamtumsatz betrug 161/. :^)^loiien Mark. Der Reimer erörterte die Der- lniltiuHe auf tem Dünger-, dem Futtermittel- und hem Saftgut-Markte. Für den Getteiteanftäuf oar btc Zentralgenossenschaft in verschiedenett Krei- -u tättg, ferner war der Oelsaatenaufkauf und tee Laubteu ammlung ihr übertragen. Ferner wirkte e al» Geichäftsstelle ter Lantesobststelle und als ?'hlffhx'D ber NieMandelsverbände. Tas Ergeb- Ms ter ^ahresrechnung ist befriebigenb. Für stcregssleueru wurden 240 000 Mk. zurückgestellt ter Retitgetvinn betragt 105 000 Mark.

Tircktor Strasburger gab hierzu eingehende ergänzende Ausfühningen über di« einzelnen Ge­bietendes War enge sckiäftes. insbesondere auch über tee ^dxierigfciten des Zuckerbeschaffung für ten Wembau.

Geschäftsbericht unb Bilanz wurden genehmigt iindtem Vorstand und .Aufsichtsrat Entlastung krteftt. Getetmrat Walt e r-Lettgfcld wurde durch Jurus m ten Vorstand, Sen selbe r-B ü 11 e l- born unb L ö sch-W a l d -U l ver s hei m in den AuMfttsrat wietergewählt, als Ersatz für das berfrorteite AufsichtsratnftigliedH e m pes-Obe r- 0lm, L,ink-Ober-Hilbersheim neuge- wählt Tre Zahl ter Äufsichtsratsmitglieder soll von 9 auf 12 erhöht n erben, wobei Ober Hessen und Starkenburg berücksichtigt werten sollen 'Rheinhessen hatte bisher 5, Oberhessen und Star­kenburg je 2 Mitglieder.)

Es schloß sich eine sehr lebhafte Aussprache an. Schilling-Undenheim wjes aus inc Unhaltbarkeit ter einseitigen Zwangswirtschaft >nt wogegen Geheimrat Walter und Mini- Iterlalrat Schliephake auf die Verantwortung für di.' Volktetmährung hinwieS. Thör le-Wörr- stabt führt die Beschwerden über die Zwangs- irectsckaft auf die mangelnde Koiftvolle ter Kom- mlnalverteinte und die fehlerhafte Preisfestsetzung Zurück. Gegen verschäetene Angriffe ncmneit Ge- leimwt Walter und Dett Weiler- Winters- lain die Viehharrtelsverbände in Schutz. Nicht

Mettervoraussage

für Samstag:

Wolkig bis bHterz trocken, Temperatur wenig geändert, südliche Winde vor Herr schucb.

Kritgsgkfailjikllellheimkehr Gießtll. (Fürsorgestelle für heimkehrende deutsche Kriegs­gefangene aus ter Stabt Gießen.)

Die Angehörigen derjenigen deutschen Kriegs­gefangenen, die in ter Stadt Giech.nc beheimatet sind und demnächst dorthin als an ihren dauernden Wohnsitz zurückkehren, werden hierdurch mifgefor- dert, sich im Interesse der Heimkehrer münteich oder sckwistlich alsbald spütestens aber bis zum 20. d Mts. bei ber unterzeichneten Stelle (Alte Klinik. Rotes Kreuz, Liebigstraße) zu melden. Bei der Meldung sind Name, derzeitige Anschrift tes Gefangcmen und Wohnung ter Angehörigen anzu­geben. Für Kriegsgefangene, die bereits tem Roten Kreuz (Bezirksausschuß Gießen für vermißte und kriegsgefailgene Deutsck^) gemeldet sind, ist eine besondere Mitteilung mcht mehr erforderlich.

Gießen, den 11. September 1919.

Für den Arbeitsausschuß

der Kriegsgefangenenheimkehr Gießen.

Dr. Sch neider. 105000

** Chemnitz, den 21. Jan. 1919.

2(,C1O0S I Heilquelle Uarlrsprudel

w e nahe der Selterserarcnze

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.... Ick freue mich. Ihnen über Jur Wasser nur da« beste Lob andsprechen zci können. ES gibt nichts Besseres gegen Nervosität. O. Eck)., Webstnhlfabrik

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