Ausgabe 
12.8.1919
 
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mcht über das Maß dessen hinaus. was die In- duskie ertragen kann. Wir toeroet uns ent­schließen, der Vorlage zuzustimmen, wenn sie nickN noch erheblich verschlcäuttrt toerben sollte.

Abg. Raute (U. S.): bei jeder Steuer»

Vorlage hat besonders der Tabak bluten müssen. GS wäre richtiger, die Zigarrenindustric zu der» staatlichen. Wir lehnen die Vorlage ab, bitten aber auch die Entschließung abzulehnen, die von deutsck>-nationaler Seite beantragt worden, und die die Aufhebung der Beschlagnahme des inlän­dischen Rohtabaks fordert.

Abg. Nuschke (Tem.): Die Industrie ist bereit, um auch ihrerseits Opfermut zu beweisen, ans dem Boden der Vorlage zu treten. Dieses Ent­gegenkommen wird die Regierung in den Aus- süh-rungsbestimmungcn anerkennen müssen. Mit Genugtuung begrüben wir, daß die Sozialdcino- kralle selbst für die Etverzwcrgtt' Tabakindustrie ein Monopol nicht für angezeigt imd möglich halt. Ich 'würde es begrüben, wenn die Regierung noch einmal eine flrtftv Absage betreffs Ein­führung eines Klejnharrdelsmonopols aussprechen möchte. Im übrigen ist meine Fraktion bereit unter dem Truck der Zeit und d-er Not, indi­rekte Steuern zu bewilligen.

Geheimrat Saemisch sagt für die Aus- sührun g s b? flimmun gen möglich ste Berücksichtigung des Handels zu.

V Damit schlicht die Besprechung.

Bor der Abstimmung über § 1 wird ein Kom- prvmißantrag Tr. Blume (Tem.) und Gen. an­genommen und § 1 wird hierauf unverändert an­genommen, ebenso § 2. '

Abg. Tr. Phi l ipp (D. Ntl.) begründet einen Antrag, statt Reichsfinunzministerium zu sagen: Reichsrat.

Tie §§ 3 und 4 werden angenommen. § 5 behandelt die Steuertarife und wird unter Ab­lehnung sämtlicher Abkdcherungsanträge in der Ausschußfassung mit großer Aäehrheit angenom­men.

Das Gesetz nrirb darauf ohne weitere Debatte angenommen. Auf einen Vorschlag des Präft- denten, die Verhandlungen auf morgen nachmittag 3 Uhr zu vertagen und den Rest der heutigen Tagesordnung unter Einfügung des Umsatzsteuer­gesetzes zu erledigen, entspinnt sich eine Geschäfts­ordnungsdebatte, nach welcher der Vorschlag des Präsidenten angenommen wird. ES ergibt sich aber Bcschlußuufähigkeit des Hauses. Präsident Jehrenbach setzt die nächste ©ifumg auf Tienstag nachmittag 3 Uhr an. Tagesordnung: Anfragen, Reit der heutigen Tagesordnung, Umsatzsteuer.

Schluß S1/* Uhr.

Büchertisch.

Zukunftsstaaten der Vergan­genheit. Von Dr. B. Schidlof. Verlag des Gene­ralsekretariats zum Studium des Bolschewismus, Berlin W. 35, Lutzowstraße 107, Preis 50 Pf.

Walter von Molo, Ter gezähmte Eros. Ein bürgerlicher Totentanz an der Jahr­hundertwende. 5. veränderte Auflage. Umschlag- unb Einbandzeichnung von Erich Schilling. Ge­heftet 4 Mk., gebunden 7 Mk. Verlag von Albert Langen in München.

Wettervoraussage

für Mittwoch:

Ziemlich heiter, trocken, warm, wechselnde Winde.

Letzte Nachrichten.

Die Kohlenkrisis.

Berlin, 12. Aug. Wie die Morgenblätter melden, .hielt gestern der Verkehrsminister Cefer für die Mitglieder der Berliner .Handelskammer einen Vortrag über die Vetriebslage, dis Staats­einnahmen und den Herbstverkehr. Ohne eine Steigerung in der Kohlenförderung, so sagte er, wird ein Erwarten unsere Wirt­schaftslebens nicht möglich sein. Es wird viel­leicht nötig werden, das; durch Reichsgesetz die Verwendung der Rohkohle in der bisherigen Form verboten wird. Es darf nicht fein, daß der oller größte Teil der Kohlen unbenutzt durch den Schornstein entweicht. Tie Kohlennot hat die Zu­verlässigkeit der deutschen Industrie untergraben, weil sie keine Lieferfristen mehr einhalten kann. Die Ursachen der Lokonrotivennot liegen in her starken Abnutzung während des Krieges. Ter Mi­nister teilte ferner mit, daß rr mit dem Fahr- personal verhandelt habe, welches sich bereit er­klärte, die Uebernachtung auf her Strecke, wieder einzuführen. Ter Minister will sich dafür ein= setzen, daß soviel Kohle wie möglich abgefahren wird. Es ist aber damit zu rechnen, daß für lange oder kurze $eit für andere Güter eine Sperre eintreten werd. Wenn wir unser Wirt­schaftsleben nicht heben, so sagte der Minister, dann.haben wir noch trotz der furchtbaren Ver­luste des Krieges 20 Millionen Deutsche zu viel im Lande. Schließlich kündigte der Minister eine neue Erhöhung der Tarife für Personen mtb Güter an. Für heute nachmittag hat der Mi­nister Vertreter aller Fachverbände zu einer Sitzung emberufen.

Groß-Thüringen.

Berlin, 11. Aug. (Wolff.) Amtlich. Auf Cinladung der preußisäien Mgierung fand in Weimar unter dem Vorsitz des preußischen Mi­nisterpräsidenten eine Zusammenkunft von Ver­tretern derjenigen preußischen Gebi-töteile statt, die nach den von Thüringen geäußerten Wün­schen für eine etwaige Vereinigung mit die­sem Staate in Frage kommen könnten. Neben Vertretern mehrerer preußischer Minister warm Vertreter der Provinzialbehörden Sagens und Hessen-Nassaus, die Vertreter mehrerer wichtig.'r Städte, «die Setter der einzelnen Berufsdertretun-t gen. Vertreter der Jndusttie und inäMmttxrr? auch Abgeordnete der verschiedensten Partnen aus den ftaglichen Landesteilen anwesend. Ter Zweck der Zusammenkunft war eine Aussprache zwischen der Regierung und den beteiligten Kreisen Prcu- ßens über die Haltung, die gegenüber den von Thüringen geäußerten Wünschet einzunehmen sein werde. Sämtliche anwesenden Abgeordneten oon der äußersten Rechten bis zur äußersten Linken sprachen sich auf Grund ihrer Kenntnis der Stim­mung der Bevölkerung dahin aus, daß eine et­waige Abtretung preußischen Gebie­tes den Wünschen der Bevölkerung nicht ent­spreche und daher unter keinen Umständen in Frage kommen könnte.

Es bedarf daher feiner Darlegung, daß diese einmütige .Haltung der in erster Linie betefligtm Staatsbürger bei der ferneren Stellungnahme d'r Regierung zur sogenanntenGvoßthüringer jjrage" berücksichtigt werden muß. Im übrigen tft bte in die Presse gelangte Nachricht, daß Preu­ßen seinen am 3. Juni 1919 in der Landes- Versammlung dar gelegten Standpunkt ausgegeben

Behördliche Anzeigen.

Arbeitsvergebung.

Tie Weißbinderarüeiten (4 Lose) für den Neubau von Kleinwohnungen in der Wühl­straße sollen

Samstag den 23. August d. Js. vormittags 10 Uhr öffentlich vergeben werden.

Arbettsbeschreibung und Bringungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Arrgchote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten ^Termin an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. 93436

Stadtbauamt Gießen: Braubach.

Bekanntmachung.

TrminttgrMeriieigerW her AM Wen.

Montag den 18. und Dienstag den 19. August 1919 soll das Grummetgras von den ftädttscheu Wiesen meistbietend versteigert wer­den und zwar:

Mvntayden l8. August

a) vormittags 9 Uhr, Zusammenkunft am Schlachtbvf, von den Wiesen im Neustädterfeld uni) auf der Insel;

b vormittags 10I/2 Uhrrn der Restau­ration von Melchior Schäfer Wwe., Kaiser-Allee 4, von den Wiesen im Heeg- strauch;

c). nachmittags 2 llhr im PhilvsopHenwald, von den Wiesen am Fürstenbrunnen, tm Wie- seckertal, von den Lospitalwiesen in der .Ge­markung Wieseck.

Dienstag, den 19. August

a) vormittags 9 Uhr an Ort und Stelle von den Ochsenwiesen, von den Wiesen im G Stolzenmorgen, am Utersbrunnen und Al­tentisch:

bj nachmit tag s 1 U h r an Ort und Stelle von den Wiesen in der Gemarkung Grvßen- Buseck.

Steigliebhabier, welche die Wiesen zn besich­tigen beabsichtigen, wollen sich an den städtischen Wiesen,Wärter Bellos, Wolfstraße 15, wenden.

Die Bürgermeistereien der umliegenden Ge­meinden werden ersucht, Vorstehendes in ihrer Ge­meinde bekanntmachen zu lassen.

Gießen, den 11. August 1919. 93426

Ter Oberbürgermeister I. V.: Dr. Rosenberg.

Bekanntmachung.

Ter vom Gemeinderat durchbevatene Vor­anschlag her Gemeinde Weitershain für das Rj. 1919 liegt vom 12. d. M. an eine Woche lang auf unserem Amtszimmer zur Einsicht offen. Einwen­dungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden. ES wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker bei­zutragen haben.

Weitershain, den 10. August 1919.

Bürgermeisterei Weitershain.

Reichert. 9338

Stadt. Arbeitsnachweis Gießen

West-Anlage 31, Teleph. 2054.

Es können eingestellt werden:

». bei diesigen Arbeitgebern: 1 Schuhmacher, 100 Grubenarbeiter, 6 Schreiner, 2 Schneider, ein Wagenlackierer, 1 Bilderrahmer, 1 Kupferschmied u. Installateur.

b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 4 landw. Knechte u. Arbeiter, 200 Grubenarbeiter. 3 Friseure, 0 Schreiner, 1 Schwerbeschädigter für eine Be­hörde, 1 Küchenchef, 3 Schneider, 1 Eifendreber, 1 Schmied, 25 Maurer, 1 Schuhmacher, 1 Küchen­junge, 1 Hausdiener, 1 Wagenschmied, 1 Spengler für Telegrapbenamt, 1 unverheirateter Haus­meister, 1 Melker, 1 Motorschlosser.

Lehrlinge: 1 Maler und Weihbinder, 2 Graveure, 1 Stukkateur, 2 Schriftsetzer, 2 Schneider, ein Drogen u. Lebensmittel, 2 Spenglern. Installation.

Lehrlinge: 1 Friseur, 1 Schweizer, 2 Schlosser für Elektr.-Jnstallation, 1 Schreiner.

ES suchen Arbeit: 7 Bäcker, 4 Schriftsetzer und Buchdrucker, Kaufleute, Schreiber und Reisende, 4 Kellner, Packer, Hausburschen und Auöläuser, Maschinenschlosser, Bauschlosser, Mechaniker, 1 Kriegsbeschädigter sucht Ausbildung im Korb­machen, 4 Svengler und Installateure, 2 Lackierer, Zigarrenarbeiter und -arbeiterinnen, 5 Weth- binder, 8 Maurer, 4 Heizer, 2 Stellmacher, 1 HtisS- schneider, 6 Sattler, 5 Elektromonteure, 3 Gärtner, 6 Chauffeure, 2 Steinbauer, 2 Krankenpfleger, 1 Hotel-Geschäftsfübrer, 1 Dreher, 3 Meralldreher, 5 Schmiede 7 Buchbinder, 1 Küfer, 1 Fliesenleger, 3 Köche, 2 Schreiner. 1 Anstreicher, 1 Glaser, 2 Tief­bautechniker, 1 Müller, 1 Zuckersieder, 1 Friseur, 1 Schuhmacher, 1 Kapellmeister, 1 landw. Ver­walter.

Lehrlinge: 3 Kaufleute, 1 Schmied, 1 Elektriker, 2 Schuhmacher, 1 Sattler, 1 Mechaniker.

Weibliche Abteilung:

Bei hiesigen Arbeitgebern können eingestellt werden: Bessere Hausmädchen, mehrere

Köchinnen, 2 Küchenmädchen, 1 Büfettfräulein, Mädchen tagsüber, 1 Stütze für Hotel, 1 Waschfrau, 2 einfache Stützen, 1 Kindergärtnerin II.Kl., Dienst­mädchen, Lauffrauen «. -Mädchen, 1 Lehrmädchen in Schuhgeschäft. 1 ältere Haushälterin, 1 junges Mädchen zum Anlernen für Buchbinderei, Putz­frauen, 1 Bereisertn, perfekte Hausmädchen, tüch­tige Alleinmädchen.

Bei auswärtigen Arbeitgebern können einge­stellt werden: 5 landw. Dienstmädchen. Dienst­mädchen, 8 landw. Arbeiterinnen, 1 Friseuse, sechs Küchenmädchen, HanSmädchew 5 Zimmermädchen, 3 Köchinnen, 2 Beiköchinnen, 1 Saaltochter, eine Kaffeeköchtn, IKafieemadchen »um Anlernen, eine Scholarin, 1 Haushälterin. 1 einfache Stütze, Mädchen f. Hauö- u. Gartenarbeit, Alleinmädchen.

Es suchen Arbeit: Bureaugehtlfinnen, l Büglerin, 1 Verkäuferin, 1 Beschlwsterin, jg. Mädchen vom Land tagsltb., 1 Schulmädchen f. einige Stunden, 1 Telephonistin, 1 Pianistin, 1 Mädchen wünscht Nähen zu lernen, 1 Kindergärtnerin.______1931413

Bekanntmachung.

* Der Voranschlag der Gemeinde Kesselbach für 1919 Ri. liegt von Mittwoch den 13. August bis einschließlich Dienstag den 19. August 1919 auf unserem Amtszimmer zur Einsichtnahme offen. Innerhalb dieser Zeit können bei uns Einwen- dnngen schriftlich oder mündlich zu Protokoll bor> gebracht werden. ES ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker heran- gezogen werden.

.Kesselbach, den 11. August 1919. Bürgermeisterei Kesselbach.

Schwalb. 9330

inti? sich mit her Ueberlassung von Staatsgebiet au Groß-Thilringen endgültig einverstanden er­klärt habe, nicht Zutreffend.

Verhandlungen mit den Polen.

Berlin, 11. Aug. (WTB.) Heute nach­mittag fand tut Gebäude des ehemaligen Herren­hauses hie Eröffnung der Verhandlungen zwischen der beutfriieii und iwlnisclnn Regierung statt. Deutscherseits waren die Vertreter aller beteiligten Reichs uftb Staatsbehörden der adzutretenden Bezirke erschienen. Tie polnische Kommission be­steht aus fünf führenden Delegierten mit Unter» staatSfckretär Tr. v. W c o b 1 e m s f i an der Spitze und 40 Ressortvertretern. Seitens der inter­alliierten Militärmission waren acht Herren zu­gegen. UnterstaalSsefretar v. Haaiel eröffnete die Sitzung mit einer Ansprache, worin er hie Ab­gesandten der Zentralremerung der Republik Polen, dem obersten polnischen Bolksrat in Posen und die Vertreter be«. alliierten und assoziierten Hauvt- mächte begrüßte. Er wies darauf hin, daß die deutsche Regierung mit überaus schmerzlichen Empfindungen in die Besprechungen eintrrte, gleichwohl aber alles tun werde, um die Ver­handlungen zu einem für beide Völker beftfedigen- den Ende zu führen. Es fei Pflicht der beiden Re- aierungen, die berechtigten Wünsche der Allgemein- lieit auszunehmen und zur Erfüllung zu bringen. Der Hauptwunsch des deutschen Volkes gehe dahin, daß unsere Volksgenossen, die kunftigmu Angehö- rige her polnischen Republik werden, dort als gleichberechtigte Bürger Schutz ihrer kulturellen Güter genießen. Als Leitsatz der Tagung bezeich- neic er den Gnmdgedanken der Programmrede des ReichsnllNisters Müller, daß unser Verhältnis zn den Nachbarstaaten von dem guten Willen für gegenseitige Verständigung, vom Geiste aufrich­tiger, .ehrlicher Friedensliebe beseelt sein möge. Ter Vorsitzende der polnischen Delegation begrüßte in Erwiderung die deutsche Delegation und die Vertreter der interalliierten Militärmission und versickerte im Namen der polnischen Regierung, daß diese die Vcrlumdlungen im vielste eines auf­richtigen Verständtgungswillens zu führen ent­schlossen sei; sie würbe sich glücklich schätzen, wenn diese erste gemeinschaftlich' BerHandlung dazu dienen könnte, die Grundlage für ein gutes nach­barliches Verhältnis zu schaffen. Jedenfalls würde sie künftig die dem polnischen Staate angehörenben Bürger deutscher Absiammimg in lohajer Weise und in jeder Beziehung als gleichberechtigte Mit­bürger betrachten. Jeder polnische Staatsangehö­rige solle die Freiheit genießen, die das durch den Friedensvertrag befreite, wieder vereinigte Polen von jeher allen Mitbürgern gewährt habe. Ter italienische General Nenoivenga dankte in Vertretung des zur Zeit von Berlin abwesenden Chefs der interalliierten Militärmission, bei Ge­neral Dupont, für die in den Ansprachen den alliierten und assoziierten Regierungen gewidmeten Begründungen und erklärte, es werde seitens der interalliierten Mission alles geschel>en, um die Verhandlungen zu unterstützen und zu fördern. Mchdem der Zusammentritt der Kommission zur Aufstellung des Verhandlungsprogramms auf Dienstag vormittag vereinbart war, wurde die Sitzung geschlossen.

Die Besetzung Oberschbesiens.

Bern, 11. Aug. (Walff.) Nach einer Mel­dung desNouvelliste de Lyon" weiden die alli­ierten Truppen für die Besetzung Ober-

Bekanntmachung.

Sämtliches aus dem hiesigen Stadtwald er­steigertes Holz, das noch im Walde lagert, muß bis 1. September 1919 abgefahren sein.

Lich, den 5. August 1919. 9162B

Hessische Bürgermeisterei Lich.

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schk'esienS voraussichtlich insgesamt die StMe ein-er Twisian beit ton. Zehe der hort verttetene« Mächte wird drei Bataillone schicken.

Neutral-Aloresnet.

Amsterdam. 11. Aug. (Wolff. Wi« das Maandags Ochtenbl.aid" aus Brüssel mtlbtt bringt derMoniteur" einen Gefetzeuttmrrf über die Regelung der Stellung von Neutral-Mv- r e s n e t, das durch Friedensvertvag von Ver­sailles Belgien zuertannt wurde.

Elsenborn.

Versailles, 11. Aug. (Wolff.) Eine beü gische Eskadron Kavallerie wird morgen in Mal. m e d v und ein Bataillon Karabiniers auf dem Truppenübungsplatz Elsenborn einrücken.

Niederlegung der Befestigungen Antwerpens.

Versailles, 11. Aug. (WTB.) Nach einer Meldung desJournal des Gebots" au§ Brüssel ist mit her Nsederlegung der Be festigungen von Antwerpen begonnen worden.

Ein Wanken der Sowjetregiemng.

A m ste r d a rn , 11. Aug. (WTB. ) Laut8H gemeen Handelsblad" meldetT-aily M-ail" quc Helsingfo'ks, daß, die Unzufriüx-nheit Mer die Sowjetregierung in Mos kau im WaE«, begriffen ist, uno daß, die Regierung Attrßmchmer trifft, um den Krcmel .zu räumen mti> nack Tula, 120 Meilen von Moskau, überzniu deln.

Aus Ungarn.

Versailles, 11. Aug. iWTM Tei Oberste'Rät der Alliierten ist in der Nachmittags fitzung zufammengetreten, um sich mit den uv garischen Angelegenheiten zu beschäftigen, namm> lich aber mit der an den Rat gerichteten Botschaft deS Erzherzogs Joseph. Vormittags tagte die Kommission, die die Ausführung des Friedens- Vertrages mit Deutschland durch,; ufühven hm, unter dem Vorsitz von Dar dien. Es tagten ferner die polnische Kommissvon, um das Statut für Ostgalizien fertigzustellen, die Spitzbergei, - kommission und die Finanzbommission, die die österreichischen GegenvorschLäge auf den Friedm-^ Vertragsentwurf zu prüfen-hat.

Eine Vermögensverschiebung des Prinzen Wied.

Berlin, 11. Aug. (WTB.) Zu der angeb­lichen Vermögensabschiebung des Königs von Sachsen erfährt derAbend", daß die Flug­zeugsendung der Wertobjekte vom Prinzen von Wied erfolgte, der seit geraumer Zeit nicht mehr deutscher Staatsangehöriger ist und Fürst von Albanien war. Der Exfürst, der zur Zeit in der Schweiz weilt, wurde von Freunden veranlaßt, die Wertobjelte auf diese Art Verwandten iit Schweden überbringen zu lassen.

Dresden. 11. Aug. (WTB.) DerDres dener Anzeiger" meldet zu der Nachricht eines dänischen Blattes, der Prinz von Wied habe ver sucht, mittels Flugzeuges Wertpapiere und anbeir Wertgegenstände nach Schweden zu schaffen, die dem König von Sachsen gehören sollen, daß der juristische Sachoetwalter des Königs die Meldung als vollständig unwahr erklärt habe. Die Regie rung wird voraussichtlich eine Untersuchung ein­leiten. c-

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