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** Aus demStadttheaterbureau.

Klanzpartie ituiftreten»

Das werktätige Volk und Bürger sind empört darüber, daß von feiten der Militärbehörden, ver- sncht wird, die Früchte der Revolution, Demokrat:- iierung in allen Angelegenheiten, zu untergraben. Die GewerksclMftcn treten in Sympathie mit dem Reichsbund der KriegsbeschMgten und den Laza­rett-Insassen bis die Freilassung der Verhafteten erfolgt ist und die Willkürmaßnahmen aufgehoben sind. Wir beauftragen eine Kommission, bestehend <rus je 2 Vertretern der unterzeichneten Korpora­tionen, die die Angelegenheit auf gütigem Wege schnellstens regeln soll.

worden sein.

Im Anschluß an die Versammlung bewegte sich ein T-cmonst-rationszug über Bahnhofstraße, West-Anlage, Seltersweg und Walllorsttaße zum Oswalds garten tzirrück, wo er sich auflöste. In dem Zug wurden Plakate mitgetragen, die den Hunger der Lazarettiusassen und den Undank des Vaterlandes veranschaulichen sollten.

Bei der Auflösung des Zuges kam cs aber­mals zu einem Zivischensall, da die Bahnhofs­wache vvrbeimarschlerte. Nur mit Mühe konn­ten die Ordner die Menge von Tätlichkeiten zu­rückhalten.

«....eiskirchen, 10. Juli. Um die Sa «weiter nngder hi csigenBahnanla--itj welche als Notstandsarbeiten anzusehm sind, w Mangel an Bodenmassen nicht zu vereiteln, hast» Gemeinderat d-mjemgen Unternehmer, der «f Arbeiten in Auftrag bekommt, gestattet, die r- forderliche Erdmasse vom nördlichen Teile k Nonn gegen angemessenen Preis zur VersüW.« gestellt. Diejenigen Besitzer innerhalb des Ocl-, die aus irgendwelchen Gründen Erdmaßeu w geben wollen, sollen jedoch vorerst berricksWgl,

1. Es ist nicht richtig, daß Sie vom Vorstand der sozialdemokratischen Partei gebeten wurden, festen bellen, daß die Partei dem Aufrufe fernsteht und die Kundgebrmg verurteilt.

Zn der Notiz in unserer gestrigen Auflage schreibt uns Derr Wilhelm Stephan, der 1. Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Gießens:

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Ra Teummgszlllao !«x120U0 Ml. gn hinMir lrbeitgller und

hi'^r Gmeindk, , Beigeordneter, ktaer, Schütz ufro., M**' Kreis

z. Greben hl überraschte cm jungen Metzg fai in der Behaus! feuern, wo er ei feibe touröen zur s sthlagnahmt. feim wurde gcster mm von Crainf Wchteles Kalb so

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is. Steinbach b. Gießen, 11. Juli. Gil erquickender Landregen, wie ec seit Wochen sq» lich st erwartet wurde, ging gestern und heute M über unsere ausgetrockneten Fluren nieder. Dcoi er auch den Halmfrüchten, welche nun der Cnib schon zu weit entgegen gehen, nicht mehr Alg sehr helfen kann, umso ntehr kommt er den Gackn-

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 12. Juli 1919.

Eine Äundgcbung der Lazarettiufaffen.

Vorkommnisse in der Sirchenanstalt, mit denen sich zwei Eingesandts imGr:ß. Anz." befaßten, hatten in ihrem weiteren Verlaute zur Verhaf- lung des ,,Hauptvertrauensmannes "T r o ich und dreier weiterer Lazarettrnsasten durch das hesftiä-e Freikorps geführt. Um gegen diese Verhaftung au demonstrieren, hatten die Lasarettinsassen gestern vormittag Flugblätter erteilt, die teil­weise vom Gewerkschaftskartell Gteßen mit unter»

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Die nriel L. Friedb, &failen, i gw einer ntum, F «r leibliche q -* wurde l^ere Neulich ESZJk11 chu LiX^^iung 6 Eh w £ 7 wenigen W- aus der '

LU. Von der Landesuniversi-! ** Kolonial-Postwertzeichen Bei 161. Dem Herrn Sanitätsrat Dr. G e o r g der Kolonial-Wertzeichenstelle ^s Briefpostamts 5)o n i g m a n n wurde die venia legendi bei in Berlin ist der Pcttauf ^ ^?^^dostwert- der medizinischen Fakultät der Landesnniver- reichen mit dem 28 ^zum eingestellt wordm. sität für das Facher inneren Medizin erteilt. |t t b*ri>&V

Dr. Schlarb, Mitglied der auf dem Boden der Rätediktatur stehenden ruspscken Partei der Sozialrevolutionäre ..." Hierzu teilt uns Herr Dr. Schlarb mit, daß die sozialveo^ lutionäre Parker in Rußland eine jegliche T-tt- tatur >verabscheut und sich gerade durch politische und religiöse Dolevanz auszeichnet, weswegen er auch auf dem Boden dieser Partei stehe. Er oer- meist auf das vorzügliche Buch von dem Sozial- revolutronär Gawronsky, sowie den Aus-

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LükN Kntg ltlf9Cn

Geweint w £tn Beainten N kjügung M - Dirfir wat von ~ K erscheinen «LiLiiichen Bergar L (Wit fproic, Unsere Gewände , w- schon gr Eft -vcnn. es M ganz.bei Ort« Kral ttnrb siw Kt Angelegenhe Meine ÄbordM! »dort sür du Et L-fti vorstellig ZU iNippenba «len zahlende G-m iMeweinden Obert K in den Germ Ufr jedoch wenige Weirchtignng der L Mk Wahlgesetz fcjtui Gemeillde 1 B dieselbe oft in dir gta die Aandidaten ta ebbes letwasl,"

Nochmals sei auf den morgen Sonntag statt- findenden Tanzabend vonHanelore Ziegler hingewiesen. Am nächsten Dienstag den 15. Juli findet eine Aufführung bec Gesangspvsse,DerJuxbaro n", statt. Das lustige Stück hatte in früheren Jahren einen außerordentlichen Heiterkeitserfolg, hauptsächlich dank der geradezu überwältigen­den Komik des Herrn Arthur E u g e n s in der Titelrolle. Herr Eugens, der zur Zeit wieder Mitglied des Bad-Nauheimer Kurtheaters ist, wird am Dienstag wieder in dieser seiner

Anfragen»

rm. Darmstadt, 11. Juli. Die Abgg. Dorsch und Genossen haben bei der Regierung ungefragt, ob es ihr bekannt sei, daß die D r e s ch- m aschinenbesitzer in Ober Hessen be­schlossen haben, in diesem Jahre 24 Mk. für die Treschstnnde zu nehmen und die achtstündige Dreschzeit eitizuführen. In Bauernkreisen ist die Erbitterung so groß, daß beschlossen wurde, nicht auszudttschen, wenn der Besck-luß aufrechterhalten werden sollte. Ist die Regierung bereit und m der Lage hier einzugreifen?

Derselbe Abgeordnete hat ferner die dring- lnste Anfrage an die Regierung gerichtet, ob die Massengrundstücke bei Feld bereinig ungen unter das Siedelungsgesetz fallen oder wie bisher in freiem Verkehr verkauft werden können. , , .

Eine ioeitere dringliche Anfrage wegen der Wie dercinführungderDrusch Prämie durch das Reich hat die Hessische Volkspartei an die Negierung gerichtet, da die Wiedereinführung dieser Prämie unter den Landwirten große Er­regung l/ervorgerufen hat.

rm. Darmstadt, 11. Juli. Die Regierung hat der Volkskammer ein Gesetz vorgelegt, betr. die Gewährung von Teuerungszul agen an Empfänger von Rulvegehalten, Witwenrenten und Waisengeld aus der Fürsorgekasse für die Beamten und Bediensteten der Landgemeinden und ^ommunalverbände. Nach Art. 2 des Ent- ^ourfes beträgt die Teuerungszulage für Nuhege- haltscmpfänger 15 Mk., für Witwenrcntenempjän- gerinnen und Vollwaisen 10 Mk. und für .Halb­waisen 5 Mk. monatlich. Die Zulage wird für die zurückliegende Zeit des Nechnungs- ; a b r e s alsbald in einer Summe und künftig mo­natlich im «voraus durch die Fürsorgekasse bezahlt.

ruf 'von Leo nid Andrejew.

** Bon der Feuerwehr. Morgen vor- imittag 10 Uhr findet auf dem Felsenkeller eine Abgeordnetenversammlung des Berbaudes der Oberh. Feuerwehren statt. Sonntag, 3. August, be-

wahl kommen. r ,.n.y

Lich, 11- Julr. Die hiesigen setM bi gen Schuhmacher gründeten dieser Tage m e> Versammlung imHolländischen Hol Schuhmacher-Innung, die sich dem J nungsverbcnide für Gießen unb Umgegena geschlossen hat. Zum VorsitzendTN wurde mackermcister Volz gewählt. Dre Jnmmg wul '1 beruflichen Interessen der Schuhmacher DcrrK.j und vor allem allgemein gÄttge Richt festsetzen. Aus englischer Gesängen schall il rückgekehrt ist der San.-Vize-Feldwebel K'N Trechsler von hier, der viel von dem schwcren Los, das unseren Gelang-^ in Fcrndeslaiid beschieden ist. _ _ J ür. Lollar,, 12. 'Juli. Nachdem vor r« zelm Tagen die Büraermeistcrwahl stattgeNW hat, Ivollen wir morgen zur Wahl des » e 51 ordneten schreiten. Aus bekannten Gri^ wallte der bisherige Deigoordnete von J Wiederwahl Abstand ilehmen. Dre Parten.»! alM sich daher nach einer Persönlichkeit, bjcA meister in der Neuzeit mit e>a^Lotül^. u Energie unterstützen kann, umgese^n^d . allseitig gewünschten Einigmig kam lesocy v^

------------------------- , figurenreichen Fitmcpos glücklich gelöst. Wir er Dreimäderlhaus", von Frz. Schubert-Berte. I jxk>en da in wunderbaren Bichern die Blüte uiv Marsch der Kurbrandenburger, von E. den Verfall des alten Roms, schauen Mutige Tici- immer I kämvfe und den heroischen Op ermnt der erftm

** k x r m t ; f r, 91nm Christen. Wundervoll sind die auf der LeiMEi

Käse - V er t e t l u n g. ^om Sams ^s^inenden Szenen bilder, von denen einig? lärm tag dem 12. d. M. biv etuschltcßltch lo, v. M. ^Ixrtreffcn sein werden. Mit der AufnaiM gelangt in verschiedenen Geschallen Kaie vuri^ses Fckmwerks in seinen Spielplan hat dic Verteilung. Auf jeden Abschnitt entfallt Vs I Direktion des Lichtspielhauses wiederum bewies, Käse zum Preise von 50 Pfennig. I daß sie bemüht ist, den Besuchern das Beste zu

«ä? - flusweiu,

HbiStft|eSuär,'11r°brae,«eWMl5nba6°Me^ail)auetttn urü. «quarefc Iüber S»teib«edien aller 6 =

Verhafteten arreftfäbia waren und der Haupt- und Zerrte Hempel->seldorf neu ausgestelltVon l chen ^taarsveyoroen immr » mi» < SrÄTÄ"*Ä ÄgT ÄÄ tesTÄ m,69ibi9;B

Die Protestversamnckung wurde vom Markt- ** Liebig-Museum. Die 6. Volk^vor- m ; c bDm r? vana Arbeiter

platz nach dem Oswaldsgarten verleol und war lesung, die zugleich die letzte für das ©ommerd \e d o m e o a n g. t

außerordentlich stark besucht. Die Arbeiter ton femeftcr ist, findet Sonntag, 20. Juli, vormittags verein und dem W a r tburgverein,Ui Bülminger, Hevligenstaedt, vomGarlfchenDonnert ij Uhr, im Liebig-Museum statt. Herr Dr. Rie-Imorgen Sonntag geplante gemetNichafUtchc und vom Bergtverk hatten die Arbeit niedergelcgt. mann wird überDie Entstehung der deutschen Veranstaltung findet infolge Der ungmv Es sprach zuerst einer der Lazarettinsassen, der zu Kalisalzlager und die Verwendung ihrer Salze' ftjgen Witterung nicht am Ludrmgsbrunncn Ruhe und Ordnung mahnte, sodann Unterassistent sprechen. Der Vortrag wird mit Lichtbildern de- sondern auf Texwrs Terrasse statt. (Siehe An. Stephan, der erllätte, daß der Deutsche Eisen- üionstriert. Es ist beabsichtigt, die Volksvor- ,^iae ) bahnerverband geschlossen hinter der,.Forderungen lcsungen, die sich außerordentlich regen Interesses 3 ** Lichtspielhaus Bahnhossttaße. ,.Ve

der Lazarettinsassen stehe. Stadtv. Weiß sprach erfreuen, im Winterhalbjahr fortzusetzen. ritas vincit" (Tie Wahrheit siegtst Tieiec

gegen den Militarismus, Stadtv. B e ck m an n er- ** Anlagemusik. Bei günstiger zehnaktige Monumentaliilm, ein Kunstwerk bee klärte, daß die Witterung spielt morgen vormittag von 11 Filmindustrie, erfährt zur, Zeit cm Lichtspielha^

hinter den.Lazarettmsafsenstehe. Em weiter^Red Vs. 12 Uhr die Regimentsmusik in der Süd- in der Bahnhofstvatze 31 leine Uran ruhrung^Än ÄÄlröX ein Snfjfe te «nta^&ufitfolge: Quintett °us der Oper: diesem

Siechenhauses das Flugblatt des Garnisonälteften .,Die Meistersinger von Nürnberg , fron <h. 1 rvieber ihr ganze-' Können uri

SU widerlegen, und verlas folgende Refolutcon, dre Wagner. Von Gluck bis R. Magner, chrono- -jn ^/Hauptrolle eine meiüeria tc Lcistun,. einstimmig angenommen wurde. , logifche Zusammenstellung von A. Schreiner. künstlerische und, wie es der Film mit sich

Dremn 11 Juli, nachmittags2 Uhr, mGießen Ouvertüre zur OpeciPrectosa , von C. auch technische Problem ist in diesem

tagende Protestvcrsammlu.rg, die von allen La,a- Weber. Melodien aus der Operette:Das sinnreichen Filmevos glücklich gelöst. Wir e

rett-Jnsaffen, Gewerkschaften, Be.olrerungsfchichtcn' - - - ~

usw. besucht ist, protestiert auf das Entsclsieden.ste gegen die Gewaltmaßnahmen, die von feiten bei Militärbehörden gegen die Lazarett-Insassen des Lazaretts Äechenhaus unternommen sind.

-- Nach unseren Erkundiaungen beim General- ** Neue Postgebühren. Postau- kommando in Bad-Nauheim ist nicht der Ab-! weif u n g c n, Zahlungsa nwetsungen

chnittslommandeur, sondern zwei Herren des Ab- und Wer tbrie se L - .

chnittskommandos, Major v. Roque und Obersts 10. Juli tm Ortsl^stellbezirk 10 Pf., bo- v. Bardeleben, verlastet worden, die beide hcre Zahlungsanweisungen mid Wertbnefe 20 Pf.^

zur Rückführung der lkrieflsgesangenen tätig sind gewöhnliche Pakete bis ö Mgr. 20 Pf., bei den

und mit der ganzen Angelegenheit nichts zu Postämtern 1. Klaffe 30 Pf., schwerere Pakete 30 schaffen haben. . und 40 Pf. Im Landbestellbezirk kosten Pos -

Die Sperre» sind gestern abend toi eher frei- anwcisungen, Zahluugsau'wnmngen und Wer.- qegeben worden, als man erfuhr, daß der tier» Briefe 10 Pf., Pakete bis 2Vs Mgr. 20 Pf., haftete Vertrauensmann Trosch aus Gesundheits- schnvcrere Pakete 40 Pf. )ta§^Bestellgeld jur rücksichten aus dem Zellengefängnis ins Lazarett Briefe usw. wird erhöht im Ottsbestettbezirk von überführt worden ist. 25 Pf. aus 50 Pf., im Landbestellbezirk. von

Gerüchte von einer Verhaftung von Ofsi- s 60 Pf. auf 1 Mk. Das Mitnchmcn von emge" zieren in Bad-Nccuheim bewahrheiten sich nicht, s scbriebenen B'nefsenduugen, Paketen bis zu 5 Mb., Ä Postanweisungen und Wertbriefen durch den Land-

s besteller -kostet 10 Pf.., schwerere Pakete 30 Pf.

Während der Versammlung ereignete sich ein Zwisck-ensall. Ein "junger Manu wurde aus einen Zwischenrus hin versolgt und soll dab'i verprügelt

1 rolgcn er MH 2^ 'M 33. Lrbrnsjch

**.Gin schwerer Junge gefaßt, bretem* si - S cb w a rz-We i ß-L ich Anfangs dieses Monats wurde nachts gegen ^Lu^uSch^wz^ß 3 Uhr auf dem Seltcrsweg von emer Schutz- ' pl?ie7t, ««mrswcg romr^ « mannspatrouille eine Person mit Einbrecher- Denkers" eine große Tragödie in vier ÄI- werheuaen angehalte.i und feftbenommen, de^ Venkerv eine ^ragome in oior der Karl Forster als Hauptrolle, und das zweiaktige LustspielUm

Wurst- zur Ausführung, graphiert, Fingerabdrücke von ihr genom- Landkreis Gießen,

men und dem Erkercnungsdienst in Berlin r Muschenheim, 10. Juli. Der hieszc eingeschickt, der seststellte, daß hier der Viel- Lehrer Günther erhielt heute das EiserneKreui fach mit .stuchthaus und Gefängnis wegen 2. Klasse. Er wurde im August '1916 Äs Einbruchsdiebstählen vorbestrafte Wilhelm gedienter Landsturm tm Alter ton 42 Jahn- W-rst aus Franlsurt a. M. in Frage kommt, -mgezagen ruck^ En^ 19tb ms Frld« ber ättcifcllorf3U« I)iet wieder einen Ei-r- b.s^um^Schluss- M

bruch beabsichtigt hatte. ür. Reiskirchen, 10. Juli. Nachdem mii

** Zollscheine zum Bezüge von am vergangenen Sonntag Reiskirchen sich tw Brennholz werden unter Vorlage der Le- Maurermeister Mi

bensmitt-lauöweiskarte reg-lmätzik'Dienstags Li-Ln bizhLn Mr-,-,

und Tomrerstags, nachmittag^, von 2 6 Uhr,! Johannes Wagner zu gedenken. Er (fall auf dem Stadtbauamt ausgegeben. ^in Otte ein ganzes Menschenalter hindurch all

** Die diesjährige Schafbock- Ottsoberhaupt vor gestanden. )Ä)rbildlich und span h p r ff p i n p r 11 n n hp§ ' Landwirtschaftskam- sam hat er stets für die Gemeinde das Beste gciovLl ! L r Sri.a&Hffpa Hir Oborbellen si W M i tt- und Mit beneidenswerter M)c und Umsicht d.s > mer-ckuvschusses für Overhesfen findet -u M^rbbiten, die seinem Amte durch den ta

n 23 vn 9^"tLr?Un^a aufedegt waren, erledigt. Zu einer WichevM- -

75 Bocklammern kommen noch 2 altere aus I er sich «her, twtz mehrmaligen Ansinnern l m mamtlidfai je Holstein bezogene Cotswoldböcke, die sich gut s^ncs hohen Alters wegen nicht mehr bewegen. - ''

bewährt haben und zur Vermeidung von In- Für die am kommeiiden Sonntag stattstndeiid

..2 Shmbgebung perurtetit. zücht durch die Stammschäfereieii Götzen und Beigeo r bn etentoa hl hat Ich der bisch.o?

2. Ueber die Stelllrugnabme der Partei zu der Lich abgegeben werden, zur Versteigerung. Berg^nete Landwirt Phllipp Stumpf V. zu

Wir bemerfen bierM. ba6 wir von Stadtv. blut zu veredeln urch ^durch vor allem! imb Landtagsabgeordneten Vetters cmgerufen wüchsiger zu machen. Auch der Wollerttag wurden, der uns bat, eine Richtigstellung des in soll befriedigend fern. Die Bocke, die diefei«r. Frage kommenden Flugblattes zu bringen, wir sie Zuchtziel entsprechen, werden vor der Ver- banach iii «unserem Blatte erschien. Auf unsere Rück- Weigerung von einer Kommission von Fach- frage wird uns erklärt, daß Herr Vetters nicht un männern ausgesucht, so daß nur solche Tiere Namen des Vorstandes der Gießener sozialdc-mvkr. QU= M^rkt kommen, die den Anforde- Pattei gesprockfen sondern nur feiner persönliche ' .. . mite§ Zuchttier stellt,

Vorgänge in Frankfurt. bocke ersteigern, werden bis zu 20proz. Zu-

Frankfurt M.. U. Fuli. (Wolff.) Aach Mle von 2I Äfcn,"'®ärtoffel._mti> eiita Prolcstversammlung gegen die FestnalMe von vewilltgr. E wMayrang kn Wteim sugute. T,e Kartoffeln f nb h

Verttauensleuten der Lazarettinsassen in Gießen sthusses wird davon avyangrg aemall)r, ouy fehlerhaft auf gegangen, zum Teil auch s^ zogen die Lazarettinsassen ton Frankfurt der Steigerer einen Antrag bet i)ent lanb in Entwickelung zurückgeblieben, unb -vcnji zum Abschnittskommando und verlangten dort die wirtschuftskammer-Ausschuß einbringt und sich jetzt nicht beleben, dann , dursten bte V« Freigabe ihrer Vertrauensleute in daß die Besichtigung des Schafbockes bet berInungen auf eine gute Kattoffelentt:'Nicht M Gießen. Da der 'Abschnittskommandeur in die- Herde durch einen Sachverständigen der Land-! grotz fein. Dre jungen Setzpflanzen stehm sffl ser Sache nichts ttm kann und bisher das Gene- wirtschaftslammer befriedigend ausfällt. i lich, nur das Ungeziefer ^hat Kraut und W« ralkommando in Bad-Nauheim telephonisch nicht** w P ; r f a F n m m an b d bittet rat?n iibeI ZU gerichtet. Sehr scklimm stch: zu erreichm war, führten die Lazarettmsafsen den Das Bez lkks komm anvv l nod mtt dem vmttcr. Tte Kleefelder sind tc

kAbschnittskommaiideur und seine Admtattten m alle dteiemgen Aerzte und Unterokftztcre, die verdorrt und der, Regen «nro Vt nicht

einem Automobil fort und beabsichtigen die beiden transportfuhrende Aerzte und Nechmrngswh-1 gut macken. Tie Heuernte, die nur Jj

Osfttiere so lange als Geiseln in Haft zu hal- rer von Leichtkrankenzügen gewesen find, ihre Drittel einer normalen Ernte embrachte, ift oim ffcen, bis die Vertrauensleute der Lazaretttnsassen Adressen umgehend dem Kriegsministerium die gegenwärtige Futternot btt vielen sehr in Gießen wieder in Freiheit gesetzt sind. Sanitätsdepartement mitzuteileu. fährdet, und wenn mcht neues WeMsstum f^

Nack unseren Erkundigungen beim General-1 ** Neue da stae hre n. £ Utn he Wta/ffir B»

kommanbo ht Bad-NcmHerrn ist .nicht der Atz-,weisen gen,, Zahlungsantoeis angen ^^ fein, zumal das Sw-r-

bis 15UU JJit tonen ao bsbeittenden Ausfall <m Stroh h

Körner bringt. Mit Herlistfutter ist es auck m '1 zum Besten bestellt, btt es an Saatgut fehl h auch der neu gesäte Klee durch bte an Halles Trockenl^it meistens berhrm ist. , pt. Langsdorf, 12. Juli. Am Sani tag findet hier die B eigeo rdneteuwok statt, zu der drei Kandidaten aufgestellt nj Falls nicht einer der Bewerber seine SUN datür niedcrlegt, dürfte es wohl zur cm

<etne Gewerkichast gründeu imz> bann eine Wacht I zeichnet waren und zu einer MassenktE^ebung I bilden (Heiterkeit links l s nackmittaas 2 Ubt aufforderten. Der Gar-,

Äbg. Hahn (D. V.): Wir sollten im Hause Mehr Ernst bewahren und mehr positive Arbeit leisten. Ick bin ein grundsätzlick-cr Anhänger des SiedlungÄvesens. Jn Rheinhessen ist das schon lange durchgefühtt. Jn meiner Gemenüte gibt es feine zwei Arbeitc2rfamilien, die kein Land be­sitzen. Auch Pie Laiidwirtsckastskammer bcfür» tdortet die Ausstattung der Landarbeiter mit Land. Aber das Landgesetz hat eine Form, bte ich. mast ganz billigen kann. Wir stnden in Rhemlststen. fein Siedlungsland im Sinne des Neichssiedlungs- gesetzes, weil bei uns die Aufteilung vor 100 Jahren durchgeführt wurde. Nach dein l^essif'chen Landgesetz wiro auch bei uns Land gefordert wer­ben, wo gar tern Land im Sinne des Reichs- siedlmigsgesetzes vorhanden ist. Die Regierung hat erklärt, daß fein Bauernland in Ansprilch, ge­nommen wird, aber sie will das Bauernland nur bis 25 Hettar gelten lassen, aber bei uns gibt es meisteüs Bauernland, kein Gutslmib, bis zu einer Größe von 50 Hektar. Daraus erklärt sick) die.starke Agitation in Nheihessen, die nicht twm Frhrn. v. Hehl ausging, sondern von den kleinen und mittleren Lanrwirtem (Widerspruch links.) In Alzey waren Landwirte sämtlicher Parteien beisammen. Ich freue mich, baß sich die Land­wirte sich endlich aufgerafft ifabert, um ihre Stel­lung zu bewahren imb sich von seinem hart er- tämpsten Grundbesitz nicht verdrängen lassen will. Tie rheinhessischen Landwirte verlangen die Her- astfsetzmig Der Mindestgröße auf 50 Hektar. Dann nnrb wieder Beruhigmtg unter den rlieinheffischeu Landwirten ernheten, wenn die Regierung in diesem Punkte nachgibt. Tie Landwirtschosts kämm er wurde zlvar gehört, aber erst, nachdem alles sestgelegc war. Mit Arbeitskräften, die in der Stadt verbraucht sind, ist der Landwirtschaft nichts gedient. Nach meinen Erfahrungen als Bürgermeister im Kreise Worms seht es fest, daß die Betriebe von 100 Morgen an die besten Ablieferer von Lebensmitteln waren. Von der Deutschen Vollspattei ist gegen das Landgesetz nicht agitiert worden. Der Widerstand kam aus ben Landwitten selbst. Ich hoffe, daß hier im Lmuse eine Verständigung erzielt werden fann.

Abg. Knoll (Ztr.): Ich kann nicht, ver­stehen, daß Abg. Brauer gesagt hat, daß die Bauern auch gegen bas Zentrum mißtrauisch geworben seien. Unsere Bauern kennen bi? bauern» freundliche Haltung des Zentrums. Wir haben in diesem Sinne im Ausschuß gewirkt, und es ist nickst unsere Schuld, daß dott nicht alle Mängel des Gesetzes beseitigt worden sind. Turck An- sässigmachung werden die Klagen über den Mangel an ländlichen Arlteitskrästen verchwinden. Tie Bauernversammlungen haben gezeigt, daß sich der Kollege Schilbbach irrte, wenn er meinte, es sei den Bauern gleichgültig, ob sie das Land als Eigentum oder als Packtland erhalten würden. Das Gelände der Toten 5)anü dürfte nicht ancers behandelt werden als das Staatsgelände. Auch das Kirchen gut ist ja bereits parzelliert und zu einem billigen Preis in Pacht gegeben. Ob das Sied­lungswesen so billig verpachten kann, wie die Kirchenstiftungeu? Man will ja auch nicht in Du? Gemeinde Almenden cingreiieii. Enteignung darf nur da eintreten, too kein gütlicher Ausgleich möglich war. Aber ttotz der Enteignungsoestim- nitmgcn kann ich das Sturmlausen gegen bas Gesetz nicht begreifen. Die Aufregimg der Bauern kommt nicht vom Lcmdgesetz, sondern von der Besorgnis vor der Zwangswirtschaft. Jn Mainz bat Kollege Tehlinger den Bauern erneu rech: starken Tabak vorgeranch>t. Man hat sogar unter Hinweis auf die Arbeiterstreiks mit Bauernftteiks gedroht. Wenn sie bte verhetzten Bauern aus der Hand verlieren, bann kommt es zur Anarchie, zum Kampf aller gegen alle. (Ministerpräsident Ulrich: Sehr richtig!) Wir müssen beruhigend wirken. Ter Redner verteidigt seinen Anttag im Ausschuß, daß auch die Enteignung zu stäbtischen Wohnungs^ zwecken in das Landgesetz cmfzunehmen sei. Au die Bodenspekulanten brauchen wir keine Rücksicht zu nehmen. Im Namen des Zentrums erkläre ich hie Bereitwilligkeit zur Mitarbeit.

Sclstuß der Sitzung 1 Uhr.

Nächste Sitzung: Dienstag vormittag 10 Uhr.

Weiterberatung des Landgesetzes.