HS dmr der AortralgienvFerrschaft in Termftabt, I Bernardo Lorch — Lichtspielhaus, über den weiteren Ur,prang war nichts geeauereS tote". — Lichtspiele, Lteftcrswez,
traiun" und „teilte fetale Berschwerrbung".
kommen s nb?
agt an, bis wann und
Bwttommisswn der
l(ir*e nn- Schule
des
einer internen Beratung zusammen.
ju
Kirchliche Nachrichten.
leichten Frost blieb es aber n Nacht sank die Temperatur aus
n dieser b Grad,
„Die lebende ,tein Val-er-
au-wirtS wohnenden Verlobren rwch die Fülle tnnon abgeben tonnte. Gegen den Brumgaw wurde ein Strafverfahren wegen feehlerei cingt> tätet.
fragen an, ob die Regierung über diese Angelegenheit Auskunft geben kann imo ob ähnliche Trage auch an anderen Orten vorgekommen s nb?
Derselbe Abgcordnete frc „ _ . I I ___________
rungen nicht entsprechen, so ist eine burd>gTttTenbs Umarbeitung bteser Bücher erforderlich, die erb nach der Reichsschulkonferenz erfolgen tarn Für btc Uebergangszeil bestimme ich. bah die blSber erngeführten Lehrbücher für die Geschichte In Lsasfenunterricht nicht wäter zu benutrn sind und bab ihre Anschaffung von den Schülern und Schülerinnen nicht mehr verlangt werden bart.
** Frostwetter hat sich seit einigen Tagen wieder eingestellt und dem strömenden Regen ein Ende gemacht. So lange es bei leichtem Froste blieb, konnte man sich seiner freuen, denn eS mar kein Vergnügen, mit schiech em Schuhwek durch finstere Straßen zu gehen und in die Pfützen zu tappen. DaS Frostwetler sorgte abends für Laren Dimme! und demnach bei ere Strabenbe.euchtung. Tie Geschäftsleute begrüben das Wener ebenfalls, weil sich ein flotterer Weihnachtsnerkchr abspielen konnte und hic Landleute zu Weih- nachtseinkäufen in hie Stadt käme». Vorübergehendes Glatteis, das sich gestern in den Skrnß-n zeigte .wurde schnell durch Sand- streuen obgeftumpft. Bei dem angenehmen
ue Verfettungen in der _ dimer M,nelichule. feier bat eine Angestellte, Frl. fevrn, seit langem mü tim t»n ihr gestohlenen Milch-, Petvoleum- und 3udtrfartrn einen fSimmgbnften feantxl betrie* bcn. Daneben aber dockte sie sich überreich mir Karten ein. Frl. vorn war » B. bei sechs Metzgern zugleich anaemelbet und bezog doi U-ien sehr reiche 51 cil'cf)mengen, bab fit ihre»
Donnerstag: Reue UnfoerfitäMIuh, 8 Uhr, akadeiniictepoliti.cher Sortrag»it<nb tes nationalen Stuben tentainde- brr Universität
Drehen. — feotel Gcoßberzog, 7 Uhr, V- rsamm- _--------------------- lang befl Reichswirtscha tsverdandes de: t dxr Be-
Die Sendungen kamen an geb* • rafSsoldaten. — 6af6 Leib, 4 trab 8 Uhr, ytrEud
in welcher Weis« die Regierung dir in Aussicht gestellten Leamtenausschüsse be bcn staatlichen Behörden zu verwirk.idjen gebenfe.
Ferner liegt u. a. folgende dring.iche Anfrage des Abg Vetters vor:
In den letzten Tagen sind in Giehen von Seilen Studierender an der UntDenität Ausschreitungen gegm südische Studenten und andere Personen verübt worb n feat die Regierung Kenntnis von diesen Borkommni.sen und was gedenkt sie dagegen zu tun?
gearbeiteten Organisationsvtan vorzulegen. Dio Samstag-Versammlung werde bann zu entscheiden haben, ob vorerst nur die Angestellten in bei Ausstand zu treten haben, deren 9trb.it gebet die Annahme des Schiedsspruch s verwigerten, ober ob die Gesamtangestellten schäft die Arbeit ni {Kriegen, ob die Arbeiterschaft, die nach wie vor nach den Erklärungen des Gewcrkschastskarte'lS hint.t den Angestrll en suche, in passiver Ressistt-nz vrrharren ober ob für G-eßen der Generalstreik erklärt merdeil soll. Die Versammlung ging mit dem vom Vorstandstisch auSgciproch neu Wunsch- auseinander, bab es hoffen lich nicht zu dieser letzten schweren Maßnahme tomm.ii möge. Jin Anschli ß an die öffentliche Versammlung traten bu Vertrauensmänner der einfr.-lnen Betriebe mit hnn Vorstand
Abg. Urstabt und Gen. stellten in der Wammer sollende Anfrage: Zn Roßdorf sino Schuhe für Erwachen« und Knitter und auch Re.S durch die verkauf rstellen ter lindwirtschastl chcn Genossenschaften nur an Genos enschastSmitglieder t verausgabt worden. Die Sendungen kamen angeb* •
Israel. R e l i g iv n s gc m ei n de, Gottesdienst in t<r Sy. agoge (€ü>®nlage). kam-^tg, 13. Dez. 1919 vorabd.: 4.30. Morg.: 9 AbdS.i 4.35 u. 5 15 Uhr
_ Israel. Religion» - Gesellschaft. Sabbarctcr b. 13. Dez 1919. Freitag abö. 4.UÜ. Samstag norm. 8.30. Nachm. 3.30. Dabbataus-
festzustellen. Abgetebn von dec Schädigung ber übergangenen Geschäftsleute texutet be Beschrän- futM der Betteilurrg aus einen b stimmten Kreis auch eine Schädigung ber Allg^meinh tu Wir
— Frankfurt a. M., 10. Dez. Volizn- wachtmeiuer überraschten bergan ere Rache bni Einbrecher habet, a!5 diese ein Dchuhwaren- gefchöft in der oberen Bcrgerstraße auSplüntx-r» ten. Die Diebe flohen u:;b ließen mehrer: mit Schuhen gefüllte Säcke »urück A s ite am Anruf nicht fitlftanben, schossen br. Beamten und verletzten zwei der Burschen schwer.
” Frankfurt n. M., 10. Dez. Zu« sehnten Male wurde innerhalb kurzer Zeit in die Räume de- Schuhgeschäft- von Soever. Gr. Friedberger Straße, etng-brochen Als Täter ermittelte man jetzt den früheren Angestellten des Geschäft-, Willi Füg Die erbeuteten Soren hat ber Dieb an Geschäfte anb Private weiter verkauft
kr. Frankfurt a. M, 9. De». In Frank# firrt gibt eS eben nicht wenrgcr wte 5000 wvhnun^ suchende Famllten. Im Durchjch itt ziehen nach den Auszeichnungen deS WolmunaSamteS wöchent lich ungefähr LOO Familien mrtjr zu a.4 von Frankfurt abreifen. Reue Ebeschltefrängen registrieren die Frankfurter Stapfe, Sämter wöchentlich 140—150. ES droht deshalb in Frankfurt für den Rest des Winters durch den starten Zuzug, eine austerordentlich lx£<nfiidte NahrungSmi.'tel- imb WohnunaSr^>t, t-te noch verstärkt mr:> durch die systematische Absperrung der südteutschen ota> len gegen Preußen hin.
r. Leidenhofen, 8. Dez Einen fette« Fang machte der Gendarmerie-Wachtmeister aus Dreiuauseu. Ein Metzger unb OÄ. iinrt aus Zou- borf hatte im kibSorier Gründ größte Ulten,en Erbsen unb ferner auigetauft Als er bonge Woche 15 Zentner Erbsen nach llonborf bringen wollte, wurden ftc ihm beschlagnahmt
Die HngefteOtenbewegnng in Sietzin.
Gießen, 11 Dez.
Im dicht gefüllten Saale des GewersschaftS- hauseS hielt geltetn abend die Arbeitsgemeinschaft der Angestellten Giehens eine Versammlung ab. um ^u dem SchiedS«pruch des Scklichtu''gsaus< schusfes Stellung zu nehmen. Am Samstag läuft die Frist für die Annahme des Schiedsspruches ab. Die feöchstfätze dieses Schiedsspruch>z. dessen wichtigste Bestimmungen wir bereits ir unserer gestrigen Nummer im SitzungS'.ericht deS Scklich- tungSauSschusses veröffentlicht haben, bleiern um 50 Mk. hinter den ursprünglichen feöchstforde- rungen ber Arbeitsgemeinscha t zurück. Nach einem kurzen Ueberblick des Vorstandes über d-e Ber- Handlungen vor dem SchlichtungsanSschuß wurde der Schiedsspruch von her Versammlung einstimmig angenommen. ES rour^e bann darüber beraten, wie man sich verhalten solle, wenn der Schiedsspruch von den Arbeitgebern oder einem Teile derselben ab^ lehnt werde. Man habe ci mit 7 Arbeitgeberverbänden zu tun. Uetzer ihre Stellungnahme zu dem Schiedsspruch wisse man noch nichts bestimmtes. D-e Verhandlungen vor dem CchlichtungSausjchuß hätten gezeigt, daß der größte Teil ter Arbeitgeber geneigt fei, den Schiedsspruch anzuerfennen. Für die industriellen Angestellten hätten sich sogar noch höhere Sätze erreichen lassen, wenn diese gesondert vorgegangen wären. Die Widerstände lägen einzig beim Kleinhandel, dessen Vertreter behaupteten, nach Be- willigung dieser Sätze nicht mehr existieren zu können. Vom Vorstand wurde dazu erklärt, daß man jederzeit den Gegenbeioeis erbringen könne Die Gewinne des Kleinhandels seien zum Teil ganz außerordentlich groß. An einzelnen Artistin werde bis zu 500 Proz. verdient. Weiter fielen dem Kleinhandel große Geivinne dadurch in den Schoß, daß bei jedem Preisaufschlag ei irr Dore auch die billiger eingekauften Lager bestände die durch den verteuerten Eintaufspnis i-eru.iadjti Preissteigerung ein ach nvtmadften Wenn sich die Detaillisten weiter widerspenstig zeigten, sähe sich die Arbeitsgemeinschaft gezwungen, ber Oeffentlich- feit weiteres Material vorzulgen, um die Ein wände des Sleinfartold zu trnbcrfcnvn. Die Versammlung beschloß fmrtr einmütig, sich auf keine weiteren Verhandl »ragen einzulassen, auch nichl e st b> Ver- miltlinng d-s DenlobtlmachungSkommifsorS die nur neue «wnntelangt Verzögerungen im Gefolge haben würde, aniurufen, ioubern nach Ablehnung deS Schiedsspruches sofort zur Se l b ftfyi l fe zu greifen, wozu die ergenroärlige feochkonjunktur ber Geschäfte in der Weihnachtsz it besonders geeignet sei. Der Vorstand der Arbitsgemeinschast wurde von ber Versammlung beauftragt, sofort mit den nötigen Vorarbeiten für einen eventuellen Streik zu b-gimten. Sollte ber SamStagvormillag eine Ablehnung der Arleitg'ber bnng.m, so mürben die Äugelte 11 en noch für den Samstag abend durch Plakate und F ugzet rl zu «iner Versammlung zusammen gerufen, die bann über die mcitiTcn Schritte zu be chließen frrbe Der Vorstand «nurde aufgefordert, b.s bahin einen bis ins einzelne aus
Sport.
Weltlauf.
Gießen. d. De». Der vem ®Tabe mische» Ausschuß für Leibesübungen am 7 Dezember veranstaltete Wettlauf hatte einen schönen Erfolg. Es liefen 19 Stuben en, von denen wer aufgaben. Die ganze Strecke Gießen—Steinbach—Annerod—Gießen. 16,2 fitlomcter, liefen 14; feerren Jung in 1 Stunde 22 Min 25 5*1, Simon 1:21:50, Grünebaum 1:23:25, Roth- fdxT '. Anbei, Vuchacker, Wentel I, Müller, Göres, D Werner. Älös, Wiß. Theis. ?S7nzel II., Kirchner Die Zeiten sind gute Verbindungsmann schatten hatten gestellt: Das Kartell jüdischer Verbin- bun^cn (beste Mannschaft', Äfrononnia (zweite), Freischaar dritte), Germania Di; Läufer wurden vor und nach dem Lauf auf feerzschlag, Bkudrack unb 6enfiKlität untersucht Am 11. Iamiar 1*20 findet ein »weiter Wettlauf Gi.ßen—ündg.-stern unb zurück, etwa 12 Kilometer, und zugleich ein Gepäckmrrsch Giehen—feausen—Lechgestern—Gießen, etwa 18 Kilometer, statt.
deS S ll-stb^gehecnS. Dir ftinnnen für den Antrag bei AuSscha.jeS. Ter Reichi atz hnt kinc Auf- gab-*u etiihL, wir aber im LauiXo-g Huben fit noch Licht erfüllt.
Abg. Dorsch (fe. V.): ZBam Sie meinen, daß wir in b?m fünf Ligen Landtag ganz verschwunden kin toür.en, so begreifen nr.r nicht, wararn Sie sich b sträuben. Tta Revvlutwnswatten rmirtxn; WPi'oyu in Faschingstimmunq g macht. Wir wer- bai von dem BokkSteTgelnen Gebrauch machen.
Abg. Dr. Osann (D.-N.) bedauert, daß bie Demokraten unb baS Zentrum ihre Meinung nicht geäußert haben. Tie Sozialdemokraten werden «roße Verluste an die Unabhängigen und die Demokraten an die Rechte vcrlleren, b im Zentrum «US tonfmioTKlte Partei liefen die Verhältni-sr anders Tta* haben doch die Ergebnisse bei den SkoPiny-jaO-m bewiesen. Wir nxtbra den Aussa.l der Dahl u mit Ruye ab.uart n Neuwahl.n sind Nicht nur ein Gbtfjot bei Anstandes, sondern ber Gerecht7g>it
Abg. ( (Zf: Die bürgerlichen Parteien 6abcn ja in '-*er allgemeinen Aussprache ihren Standpimkt hmbgegeben. (Dom Zentrum ist eme solche nicht erfolgt. Der Berichterstatter) Wir sind für drei Jahre geioählt wordcm Auch in den an» bereu Bunt ten stnb junb F rtrzstellung ber Verfassung hie Kammern aufgelöst worden. Das Zentrum ist VnigenS keine tonte,fioneKe Partei
Abg. Lux (<&.): Die Provrazialwahlen in Cterbilien bem i er, nichts. Die heififche VoltSpai-tei hat mit der Mißstimimmg gegen bie Zwangswirtschaft Geschäfte gemacht.
Abg Ur stabt (Dem): ES war uns eine Selbfrversläiidlich.iftt, loß roh rür den AuLschuß- antrag stimmen würden. E» müssen noch so viele grunvlcgenbe Geseb- erledigt ro.r.en, bi- man von uns erwartet. Die Oppoütton hat uns bisher vielfach Mi frucht>rrer Arbeit ge.,ime t Sv zur Rechten besorgen die Geschäfte der Unabbänptgai durch ihre Anträge Auch ror*n sie sämtliche Sitze der Demokraten erobert n, können sie k ine Regierung b Iben Die Regi.-rang wird doch bei ber trag» fähigen bemofratiidxn Müte bleiben. Sie müssen sich bas selbst sagen, und darum müssen roir anndi» wen, daß sie nur einen Borivand zur At'lelmung der Lersassuitg suchen. Gegen die Anrufung des Volks- dogshreus haben roir nicht-.
Abg. Köhler (D. V.): Gegen die Rede des 2Tbg. Ur stabt ist die Rede deS Aba Engelmann die reinste Gesfeimratsrede g.-rorf n. Sie wollen sich nur ein Ja'hr länger in ihren Aeintern halten. Diese Kerfammluni hnßt die ,^>eifjfiumgebcnbe Volkskammer". Damit ist die ftragv gelöst.
Abg. Dorsch (fe. 23.) zieht die K'ricgsgefan- genenfrage in die Debatte, die für die Ohnmacht brr Regierung bezeichnend fei Aus bie Pumprvirtschäft im ilnrge ist ute Lul^envicvchaft in ber Revv- lution gelrHat.
Al^g. LooS (Dem ): Di» Kriegsg-fangenen- frage ist Dache des ganzen Peskes unb sollte nicht Partei agitatorisch in öl- Debatte gezogrn werden
Praji.ei t deS Landes.lldui gsamts, Tr. Strecker möchte die Frage boch großzügiger be- iMnitelf sehen. Das tvrlamentariiche System gilt ja Ihnen die Möglichkeit, auch einmal die Re- flierimg ju bilden, für die nächsten Wahlrn nehmen öte das jedoch selbst nicht an Bestände bitte Möglichkeit, so wäre ich fein dafür, das Experiment zu madieii und dem Volke eiima' bieten Anschau- »mgsunterricht zu erteilen. Auch die heutige Oppo- sitton könnte, wenn sie in ber Regierung fäfoe, an Unseren inneren und auß.-nen Nöten nichts beff-m. -Unsere Feinde würden jedenfalls auch gegenüb.*r einer rechtsstehenden Regierung noch well bald# ftarnaer werden.
Aba. Dtn gelbeh. Man braucht sich über bcn ivabrfckntnlichen Ausfall der Wahlen nicht zu. streiten. ES wird ja zum Reichstag gewählt. Nur lovtel fielt fest, daß I4e Demo taten am meisten unter bie Nä.-er kommen nrtben. So felbstver- ständlich rote Abg. UrftaM es hinstel t, war bie Älfitrnnruiifl der Demo.'raten riijt. Zuerst waren bte Ansichten Ixi ihnen gefpaltrn.
Staatspräsident Ulrich: Durch den Ton, der jetzt von der Opposiiüm angeidHagen wird, tehe td) mid) genötigt, in die Debatte cinzugveiten. 53rr branchteii über den Inhalt des Art. 64 git nicht mehr abznslimmen, da durch ii en fr ich r von un» getaßten Beschluß bereits die tneiiälnt'te Dauer der jetzigen Kammer teftgckgl wurde. Autzn- bem hat uns das Volk vor bie Ausgrbe gestellt, lauper der Verfassung noch andere grundlegend Gesetz»- zu frixi feil. Di,- en Auftrag talvn wir noch nicht erfüllt. Im nxiteren wendet sich der Redner fdxirf ge^en den Al-g. Dorsch, baß die Revolution an der Niederlage schuld fei. Wir beniüben unS, nach der Ludernnrtschast, die im 5Tr le g e von Ihren Firunden, fern Dorsch, getrieben wurde, gut zu madjen. Luterlvirtschaft war, daß im SPncge nn< Anleihrtvirtsdtaft getrwb.m wurde und die Kriegsgewinnler zu Deinen scharten Steuern heranaezo-ren tourten. Sie glauben ja selbst nicht, t<ttz Ste zur feenschast kämen, kozu feat bi? Verarmung des Volkes zu erschvcckende Fortfchi-itte gemacht. Wenn nnr le di t werden, baiui gelft ber Stern ber äuf,.rsten Linten <nif Und was filmen bann pasficrt, sollten aus
der französischen Revvlutton wis'en Wir sollten doch enMid) auS der Gesülchte lenren.
Es ergreifen noch einmal txe AÄgg. Engelmann (Soz), Ur stabt (Dem.) und Dorsch <DVd.) daS Wort. Abg. Tingelbey verzichtet. Man tommt en. lich zur Abstimmung.
Tie Deutsche imb bie feeffifdx VoESpartei Vaden namentluhe Abstimnrung über diesen Artikel beantragt (nicht über di? dazu gemach en Äntt-ige).
Es werten bte beiten Anträge ber Deutschen Vekksparfti, bte Lanbtagswahlen 8 Tage noch den Reichs tags wählen im April vvrzunehrnen, unb der V<rmittlmigSvvrfchlag, b4e Watten im November 1920 vorzunehmen, g^-gen bte Stimmen der beiden Rechtsparteien abgele lmt unb darauf in iw men- lich r Abstimmung mit 44 gepen 11 Stirnen ber Artik l in ber Sossung der Neaierunaanoenvmrnen
Ohne Debatte roirt) Ar.kb.-l 65 (per Name ^Lanbtag" für „®cItotammcr/O unb bte dadurch verengten rcbafltenellen i’lenberuitgen in den an# beim Vlrtifkln angenommen.
Bei der Abstimmung über daS Gesetz als Gan- »eS fiTuärvn tte Abgg. Dingelbev (D. B.) unb Brauertfe. V.>, datzl dte Nich!annatzme des früheren WattterminS ihren Jwar ionen bie Zustimmung Hu txm Gesetz unmöglich mache.
Tas Gesetz wird darauf gegen bte Stimmen ber Rechen angenommen.
Schluß ber Sitzung V<2 Uhr.
Anfragen.
Landkreis Girken.
n. Sofia r, 10. De» Dir Stenographen#
Vereinigung Stolze*2chrey Mit Sonntag tx-n 14.
Teu-mber rin Bezirk-wettschreiven mit _________________ _____
anschließendem Fes.tommers unb Ball ab: am I gang 5,15. — WochenaoäSbtenst: morg. 7.00, Samstag abend die „Freie Turnerschaft" ein I akdS. 4.00.
Schauturnen nm Damen und feerren mft eM ichli.-fenbem Boll. — Untere V».kksb-.Icmngeabenb^ Ixt irden Dienstag abend in bet Schule ftattfinben, erfreuen sich einer sehr regen Beteiligung. Gestern abend fand bet 7. Vortrag statt.
Artig Schonen.
up Ulrichstein, 10. Dez. DaS Po stank» streife wieder feit Montag Auf seinem Soge von Ruppertenrod schleppte es sich müttam bis zur hi», figra SRjlferti. Ton blieb es liegen und liegt fvutr noch. Zn Ruppertenrod stauen sich bie Pallete zum feanfen, tun dem bie heute morgen cuin spti "gcmde Notpost einen Tell mimabm Es ist nuXid) an ber Zeit, daß dem Poftauw, bas „nij nutz" ist, ein anderes »ugesellt w rd, daS für den Znvoliden mit voller Kraft crafpringt. Einer der Keaftwagensülmer ist heute nach Frmckftrn gdü^ um daS zweite Poftouta zu holen.
flrdg Friedberg.
O. Bab-Nauheirn, 10. Dez. Ttrrd) etne S^mnnblerra, die vorgab, Gold verschonen p fjunm, well ste mü tem ReichSl^ickp.ä identen betamit fei, rourb* an diesiger feotelbe tb-t um 6000 Mk. geprellt. Der Betrogene, ber erst ntdx reche an baS Geschäft heran wollte, rourte durch einen gefälschten Postschein fidicr gemacht unb ja Wie bet Schnnndlerin 6000 Mk. aus Nachdem ei-ige Ta,ie vergangen, ohne daß sich die Ikr- fcn sehcn ließ unb auch kein Gold eingitauten nxrt, tourte Anzeige erstattet. Bei den Nach oischuniten stellte eS sich heraus, baß tvr Postlchetn übet 11 Mk. gelautet hatte, aus denen durch archünpeN von 3 Nullen 11 000 Mk gemacht waren. Bis l>t-t bat man noch keine Spur hon der Betrügerin. — Durch Beschädigung eines Kabels wurde eint grüfroe Annett Wertungen des btefimm Fernfvrech« amteS außer Betrieb gesetzt. Die -Störung bürtte in 5—6 Tagen behoben fein.
Vefstn-Nassau.
Neuer Lebenomittelmarkrnschwirdtl.
= Franksurt a. M., 10. Tcz. Nachdem erst im LebenSmi.tclamt bte großen Bwttanen- txebfillie aufacdcket sind, ermittelte bie ftrimraa^ Vvlizei am ^ü-nStaa neue Verfettungen tn der
womit mir denn zu einem rechten Winter gekommen find.
"" Fa br raddieb sta hl. Am 2. Dezember afrriy* wurde auS einem Kcller ein Fahrrad, MarSe „Göricke Westfalen", Fahr-Nr 280 292, 1^:1 -Nr. 4818, mü Al'uninrumwlg-n, im Wen nmt 500 Mk. entroenbet Es hat vote Mlnt.l, roet>*n her vordere bef/ft ist. Tas bhttert Schutz- l'loch ist tote. Vor Antauf wirb gewarnt.
** feerren- und Damenstosse für Minderbemittelte. Für bie Versorgung der eninderbemittelten'Bevölkerung ber Stadt Gießen lind 420 Meter TamenstoN unb 1200 Meter feerrenswsf zum Verkauf überwiesen »morden, die an Familien mit einem Gesamteinkommen bis ku 5000 Mk. abgegeben werden. Näheres siehe Bekanntmachung.
•• Aus dem Stndttheater-Bureau Znv Tanzabend der Gcschtoister W'esenthal, zu dem sich ia reges Fiteres je Eunbgebt, sei noch bemerkt, datz bte Begiftung ber Tänze durch ein Kammeror ehester unter Altung lei Slnpcll- mcisterS feauns Avril aus Franffurr auSgejührl wirb.
** Im Oberhessischen Geschickt-# verein wirb morgen abend Hier römiiche Bild- kunst in den Provinzen Professor Dr. Koepp sprechen, ber Direktor ber mü bem Sitz in Frankfurt a. M geschaffenen römisch-germanischen Abteilung deS deutschen A>chäologi,chen Instituts. Der Vortrog ro.ro bie wichtigsten römiichen .stunstdenk- mäler, namentlich in Gtennanim und Gallien, be» handcln unb in Lichtbibern oorfüh:en Wic machn darauf aufmerksam, daß zu den Vorträgen M GesckichtSvereins auch Nicht Mitglieder fetten Zutritt haben (» Anzeige)
** Evangelischer Dunk. Am nächsten Sonntag abend wird in ber Stadt kircd . brr erste K4esjähirge Fannlienaband beJ E a i^ lisch.m 'Lftinde^ stattf nben, nad>bem l i er im v rgangencn Winter wegen mancherlei Schwterrgkeitai unb fentbernifien die g. plan en Beran staltun ei hatten auSscllen müssen. Ste sollen in diesem Jahre möglichst nadttoboü werten 9Ü5 tRebi.er ist für nächsten Sonntag feerr Divi.ümspsarrer Tiesmeher g> wonnen. Er wirb üha „Deutsche Arbeit unb deutsch-evangelische Kirche in Lok-, ringen" sprechen. Ten Vortrag werden nmsi- kalische Darbietungen umrahmen
^*EinenMärchenabendfLr große unb flerne Htm'er veranstalt).te ge.tern radpnittag in Ernhornsaale Dr. darf feöcker in Gemeinschaft mit bei.Schriftst llerin Dora Barnas und Gusiel Da rr m • 3 d r b Zahlreiche flteixr hakten sich auch eingefunden und lamchten mü Andadn den wohlvertrauten Begeknüsen alter Märchen und mit Spannung den unlvfannlcn Schilderungen ber neuen. Dr. feöcker trag mit geschmackool er Auswahl Märchen von ben Brüdern Grimm, Ander s, und Strngolb vor und suchte sie burrt) ।infaajc Mittel dem k üblichen Vnkständnis nabe zu b ir*en. Dora Barnas las eigene Märchen, bie tri bcn lind- lieben Zuhörern, für die ite ber ch -et luarm großen Anklang la.feen, der beite Beireis da ür. baß sie den richtigen Ton für das Kindergemüt getroffen hatten. Die einz Inen Märchen wurde > von Schumanns Kinder jenen umrahmt, btc Gustel Damm# Zörd musikaliich fein abgewogen trortu:g Im ganzen genommen hatte tte Veranstaltmg mandx< Ünterttge, das vor rocitrtrm Auftreten auSge- glidten werden mutz.
** Der HirkuS Bernardo bennn gestern atenb vor schwach besuchtem feause Hin hieft-es, nur auf zwei Tage berechnetes Gafsrvl. Tk-t Zirkus verfügt über ein wolil epslcaeS Pferdematerial, rote ei bei ben Heuti ren Ck-rWItnifben auch em größeres berarttgeS Unternehmen nicht befer auhpci.en tarnt. Die Dressur ist gut Auch bte artistischen Darbietungen sprechen an. Vor allem Kühler mit fitem feierart und ÄuguftS Spatentanz Den Schluß blldete <ine Gruppe von sechs mächtigen Derderlöwtn. feeiite nachmtftag 4 Uhr unb abenbd 8 Uhr finden die letzten Vorstellungen statt.
•’ D t e Demokrattsche Frauengruppe hält morgen abend 8 Uhr im Gasthaus jum Löwen, Neuenweg 28, eine Zusammenkunft ab, in ber bie Frage ber fea u S a n ge ste 11# ten zur Behandlung kommen wird.
**Dieunabhängige sozialdemo- k r a t»f ch e Partei teranfta tete vor gestern abend tm 6af6 fietb eine öffentliche Volksversammlung, die als Auftakt für die im nächsten April statt- sindenden ReickStagSwablen gedockt war Frau W u I f-AfcherSieben versuch e vor ber toerig zahl- reichen Zuhörerschaft in langer Rede eine Art Bilanz bei ersten Revolutionsjahres zu ziehen. Neue Gedanken ober neue Tat sackten waren in dem mit großem Fleiß iufammengetragenen Material ber Rednerra jedoch kaum iu finben. — I In ber Aussprache forderte feerr Kiel jun die foitalifHfd* Iugeick zu engerem Zusammenschluß und tatkräftigerer Arbeit auf, indem er auf den ?roßen Zu laus der nationalen Jugendbewegung inwies. — Untera sistent Stephan schob bie weitaus größte Schuld an unserer gegemvättigen Lage der Demokratie in bie Schuhe — Dr '21 a r o n , der als Vertreter ber mfbrbcitdfojiaü- tiscken Partei sprach, suchte bie Ausführungen der feauptrebnerin in verfchiebenen Punkten zu widerlegen. — Hum Schlüsse verfocht ein feerr Debu - bodenresormerifche Ideen und suchte für btc ReichSpräsldentschastskanbidatur Damaschkes Stimmung zu machen: er sand aber wenig Gegen- liehe.
Aus Stadt und Land.
C i e s e n , den 11. Dezealler 1919.
Autzgabe detz neuen Fünszigpfcuniastücke».
DaS neue Fünfzigpfennigstück aus Aluminium, daS nach Beschluß deS ReichSrats an die Stelle deS silbernen FünfllgpfennigslückeS tretet wird, f»u ht bcn nächsten Tagen dem Verfe-Hr zugeleitLt werden. Die Münze bat einen Durchme ser van 23 Millimeter und einen gerippten Rand. Die Schriftfeite trägt die Zahl 50, darüber die In- fchrist „Deutsches Reich" und darunter bafl Dort „Pfennig" und unter diesem die Iahreszabl. Die Schauteite zeigt eine aufrechtstelrnde Xtiomgarte, über bie flache Felber laufen, bie bie Aufschrift tragen: Sich regen bringt Segen Unter dem Bride steht daS Mün»teicyrn Das Getvicht soll 1,667 Gr. betragen. Von ber neuen Münze rorrb zunächst em Betrag von 50 Millionen Mark berge stellt werden, dem voraussichtlich in Bälde weitere größere Beträge folgen.
Lebensmittel.
^8ochenkartofjelmarken 9 btJ 15 bet 50. Woche werden beliefert bei: Fritz Rumpf, Zozelsgasie, Carl Löbsack, West-An!age, feerar. TrcckSIer Steinsttaßc. Die Marton tonnen bJ anfdM. Freitag den 12. Dezember 1919 emgelöst werden
•• Freiban k Freiiag, 12. Dezemlter 1919, werben von 1—3 Uhr die Nr. 3501 biS 3628 beliefert
veianstaUungen
Berlin, 10. Dez (Wolft) In rt-em Erlab
Kultusministers vom 6. 12. an bie preuß»- fetien Pramnzialfchulkvllegien unb dtcov-rungee hecht eS: Da bte bisher gebrauchten Lehrbücher für Geschichte den letzt zu stellenden Sworve-


